EnMche Angriffe in Mdafrika abgew'esen
Rom, 31. Dez. (DRV.) Der italienische wehr-
zum Absturz ge
führten. die bei dem Versuch, sich unseren Stellungen zu nähern, zurückgeworfen und beschädigt wurden. Gegen den Stützpunkt S o H u m richteten sich Bombenangriffe der Luftwaffe und Fernfeuer der Artillerie. 3n der Nacht zum 30. Dezember bombardierten feindliche Flugzeuge wirkungslos Flugplätze in der Lyrenaika.
Bukarest, 30. Dez. (DNB.) Die sowjetrussisch- rumanischen Wirtschaftsoerhandlungen, die in der
MG. Feuer belegt. Zahlreiche Kraftwagen sind in Brand geraten.
3n den gestrigen Rachmittagsstunden hat eine feindliche Fliegerformalion einen Angriff auf Valona versucht. Die Marineflak und die sofort eingreifenden Jäger haben drei Blenheim abgeschossen. Ein weiterer wurde von einer Divi- sionsbatlerie abgeschossen. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrk.
3n Ostafrika nicht Besonderes zu melden.
Oer italienische Bericht vom Dienstag.
besonderen Errungenschaften des letzten Jahres verzeichnet die Zeitung die Zunahme der gesamten industriellen Produktion um elf vom Hundert im Vergleich zum Jahre 1939, die hohen Ernteerträge des verflossenen Jahres, die wiederum mit fast sieben Milliarden Pud Getreide angegeben werden, die neuen arbeitsrecht- llchen Bestimmungen, die eine Förderung der Disziplin und Ordnung in allen Industriebetrieben mit sich gebracht hätten, die Ausbildung der „st a a t- lichen Arbeitsreseroen" durch die Einführung der Gewerbe- und Fabrikschulen, die Erhöhung der militärischen Macht der Sowjetunion durch die Reform der Ausbildung und Organisation der Roten Armee und Flotte, ferner die Eingliede- rmig der B a I t - NI ä N d - r, Bessarabiens und der N o r d b u k o w i n a sowie die Schaffung einer Karelisch-Finnischen Bundesre- publik.
An der griechischen Grenze fanden Kämpfe vorwiegend örtlichen Charakters statt. Der Feind erlitt empfindliche Verluste und ließ Waffen und Gefangene in unseren Händen. Flotteneinheiten haben feindliche Verforgungsstühpunkte längs der griechischen und albanischen Küste mit sichtbarer Wirkung intensiv beschossen. Zahlreiche Bomber und picchiatelli - Formationen haben ununterbrochen feindliche Stellungen, Brücken und Straßen angegriffen. Truppenausammlungen sowie auf der Fahrt befindliche Kraftwagenkolonnen wurden von unseren Jagdfliegern mit Maschlnengewehrfeuer belegt. Die Häfen und militärischen Anlagen von Saloniki und Prevesa sowie die Flugplätze von Janina und Ko Hani sind mit bestem Erfolg bombardiert worden. Aw Boden wurden zwei feind- Uche Flugzeuge vernichtet. Eine Streife von hurri- canen, die sich einer unserer Vomberformationen entgegenzuftellen versuchte, wurde abgewiesen, wo- bei eine hurricane abgeschossen wurde.
Englands steigende Gchiffsverluste.
Stockholm, 1. Jan. (Europapreß.) Die in der nm 22. Dezember abgelaufenen Berichtswoche England und feinen Alliierten zugefügten Schiffsver- luste werden am 31. Dezember von der Admiralität mit 43 300 BRT. angegeben. Es handelt sich um 18 verlorengegangene Einheiten, von denen 15 bri- Acher Nationalität waren. Mit diesen Verlusten wird sich nach englischer Kalkulation (die Zahlen liegen in Wahrheit weitaus höher) der Wochendurchschnitt im Dezember auf etwa 71000 BRT. belaufen. Das ist im Vergleich zum November eine Erhöhung um 3000 BRT. und im Vergleich zum voraussichtlichen Jahresdurchschnitt ein A n - steigen um 8 0 0 0 BRT. Die hohen Schiffsver- luste werden in London auf den Umstand zurückge- fuhrt, daß die deutsche Kriegsmarine über Flottenstützpunkte an den europäischen Küsten „von Pet- samo bis zum Golf von Biskaya" verfüge.
Wie Associated Preß meldet, hat die Funkstation Mackay Radio einen Hilferuf von dem englischen Frachtdampfer „Nalgora" (6579 BRT.) aufge- fangen, er werde vrfolgt. Der 6752 BRT. große im englischen Dienst fahrende norwegische Motorfrachter „Talleyrand" ist seit Juli verschollen. Man vermutet, daß es das Schicksal von über 20 anderen in englischem Dienst fahrenden norwegischen Schis- sen geteilt hat, die im Pazifik durch deutsche Hilfskreuzer versenkt wurden.
Norwegen im Kampf gegen britische Anmaßung.
Eine Rundfunkansprache Quislings.
Or. Winkelnkemper Oberbürgermeister der Hansestadt Köln.
Köln, 1. Jan. (DNB.) An Stelle des vor kurzem verstorbenen Oberbürgermeisters Dr S ch u d t hat der Reichsminister des Innern den bisherigen Hauptschnftletter des „Westdeutschen Beobachters", r7"- /^r. pol. Peter Winkelnkemper, zum Oberbürgermeister de Hansestadt Köln beufen. Dr. Winkelnkemper, 1902 in Wiedenbrück (Westfalen) geboren, trat am 1. September 1930 als Schritt- leiter der Redaktion des „Westdeutschen Beobach- < « -^..dessen Hauptschriftleitung er seit dem 1. April 1931 ausubte. Er t)at sich auch als Gauredner große Verdienste um die nationalsozialistische Bewegung erworben. Sein in seinen zahlreichen -"eben und Aufsätzen bekanntgewordenes vielseitiges s- hefes Jffiiffen geben ihm die Voraussetzungen, die für die großen Aufgaben eines Oberbüraer- meisters der Handelsstadt Köln gefordert werden.
Rom, 1. Jan. (DRB.) Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Grenzgebiet der Lyrenaika Tätigkeit unsrer Artillerie, die feindliche Autokolonnen wirkungsvoll beschossen hat. Ein feindlicher Angriff gegen einen unserer vorgeschobenen Posten ander Front von Bardia wurde abgewiesen. In anderen Kämpfen haben unsere Truppen in der Zone von G i a r a b u b eine von Panzerwagen unterstützte feindliche Abteilung in die Flucht geschlagen. Formationen unserer Kampf- und Jagdflugzeuge haben feindlichen motorisierten Einheiten durch wiederholte Angriffe beträchtliche Verluste zugefügt. 1 .An der griechischen Front pakrouillen- täligkeit sowie in einigen Abschnitten Zusammenstöße vorgeschobener Elemente. Jäger- und picchia- lelli-Formationen haben in Zusammenarbeit mit den Landstreitkräften Truppenzufammenziehungen sowie Rachschub-Autokolonnen bombardiert und mit
Oslo, 1.Jan. (DNB.) Vidkun Quisling, der Führer von Nasjonal Sämling, sprach zum Jahreswechsel im norwegischen Rundfunk. In Europa vollziehe sich seit dem Weltkrieg eine große Revo- luhon gegen das kapitalistische System und die englisch-jüdische Weltdespotie. Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg habe Amerika von Englands Vor- herrschaft befreit. Der jetzige Krieg werde Europa für immer von dem Herrfchaftsanspruch Englands und dei^englischen Despotie auf den Meeren erlösen. Auch Norwegen sei. der Blockade ausgesetzt, seine Handelsflotte sei zum Teil geraubt worden. Wenn Englands Tyrannei auf dem europäischen Kontinent gebrochen ist, dann werde eine neue Zeit der Gerechtigkeit einziehen. Deutschland habe Norwegen gerufen, als gleichwertiges germanisches Brudervolk das neue Europa mit aufzubauen. Die landes- verräterifchen _ geflohenen früheren norwegischen Machthaber hätten die Verteidigung Norwegens sabotiert und sich unter der Hand mit England ins Einvernehmen gesetzt. Heute beglückten sie die norwegische Heimat mit Bomben. Die Zusammenarbeit mit Deutschland — so schloß Quisling — ist für Norwegen eine NotwendigkeN Der Kamps gegen England sei auch für Norwegen eine Existenzfrage.
Moskau hält Rückschau.
Moskau, 1. Januar. (DNB.) Die „P r a w d a" Pbt am Jahresschluß eine Rückschau auf die Erfolge der Sowjetunion während des verflossenen Jahres und betont, daß sie um so gewichtiger seien, als sie inmitten der gegenwärtigen inter- nationalen Lage erreicht worden seien. Unter den
zweitenNovemberhälfte in Moskau begonnen hatten, wurden am Freitag beendet. Es wurde beschlossen, daß die Sowjetunion größere Mengen von Schnittholz m Rumänien einkauft, während Rumänien getrocknete Fische aus Sowjetrußland erhält.
Beförderungen
in der Wehrmacht.
Berlin, 31. Dez. (DNB.) Der Führer und Oberjte Befehlshaber der Wehrmacht hat mit Wirkung vom 1. Januar 1941 befördert:
V r: Zum General der Infanterie den Generalleutnant V l e r o w ; zum Generaloberstarzt ^^r?lsfabsarzt Professor Dr. Handloser; zu Generalleutnanten die Generalmajore Schellert Lei- h°o« ror e^DaIierIe; zum Geueralftabs- arzt den Generalarzt Dr. Gunderloch; zu General- majoren die Obersten Schirmer, Rohde, Düoert von Hartmann, Friemel, Völkers, Herr lein' ffnsx: 'Xu Generalärzten die Oberst- arzte Eckel (Richard), Dr. Stower; zu Obersten die
, SWtdtytietten Dt. jfaecnd» tBubeim Lmge. (steUtemetei ort £auphd)rirtidier»_@rnft Blumschein. 8eranf»ortii* üt Politik unb JBÜbCT- ®t. fit. W. Lange für da» ftem.ieton: Dr. Hont Thstriot: für Stadi ®ie6at, Provir», ißiti;djau u. Sport: i£rnu B.umiche n.
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3n Ostafrika Artillerie- und Streifentätigkeit an der Sudangrenze. Feindliche Flugzeuge haben einen unserer Stützpunkte mit Bomben belegt und dabei ein Flugzeug in Brand geworfen. Sie wurden von unseren Jagdfliegern angegriffen; zwei Flugzeuge wurden abgeschosfen.
i 3n der Rächt zum 31. Dezember haben feindliche
machlberlchk vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: 5lug3e^ <
ÄÄSS-K KSF un-> Maschlnengewehrangriffe auf Gruppen feint)- bracht.
lid)er Panzerwagen und panzerkraftwageu durch-
Oberstleutnante Schulz (Friedrich), Lahausen, Frieb« (Hellmuth), Großer (Johann), Ritter und Edler von Detinger, Kratz, Stenz, Fiedler, Bornfcheuer, Cuno, Raapke, Graf von Schwerin (Bogislaw), Ruff, Schwierz, Radisch, Wittstatt, Dipl.-Ina. Schür- mann, Hausschulz, Zimmermann (Karl), Thohoolte, Röttiger, Büscher, Grolia, Werner-Ehrenfeucht (Heinz), Hochbaum (Friedrich), Schwarzmüller, Würtz, Dr. Korfes, Follius, Niederle, Auer, Hörl, Strandes, Freiherr von Schlotheim, von Hartlieb genannt Walspom, Freiherr von Ow auf Wachendorf Kirchenpauer von Kirchdorfs; zu Oberstärzten die Oberfeldärzte Dr. Willimzik, Dr. Liebisch; zum Oberstveterinär den Oberfeldveterinär Dr. Blutzaff. In der Heeresverwaltung: Zu Oberstinten- danten die Oberintendanturräte Dr. Hohnbaum-' Hornfchuh, Nierhoff.
In der Kriegsmarine: Zu Vizeadmiralen die charakterisierten Vizeadmirale Aßmann, Wolf, die Konteradmirale von Seebach, Warzecha; zu Konteradmiralen die charakterisierten Konteradmirale von Sonin, Braune, Kinast (Hellmuth), Schmidt (Arno), Donner, Matthias, Graf von Schweinitz und Krain, Freiherr von Kauder, von Bredow, Walther, Krafft; die Kapitäne zur See Michels, Burchardi, Lltzmann, Eissen, Paul; zu Konteradmiralen (Ina.) den charakterisierten Konteradmiral (Jng.) Dipl.- Jng. Packroß; zu Kapitänen zur See die Fregattenkapitäne Günther (Oskar), Bonatz, Bethke, "den charakterisierten Kapitän zur See Valentiner (Max).
In der Luftwaffe: Zu Generalleutnanten die Generalmajore Steudemann, Heilingbrunner, von Arnauld de la Perriere, Putzier; zu Generalmajoren die Obersten Meindl, Schultheiß, Keiner, Drum, Nitzsche, von Mafsow (Albrecht); zu Obersten die Oberftteutnante Koller, Hake, Fitze, Bauer- hm, Leesemann, Herbert, Köppen, Rupprecht, Härder, Freytag, Koch. Holzhauer, Pohl, von Borcke, Schneider (Hans), Komorowski, Schumburg, Zielke, Dr. von Seelen, Dreher, Wendt (Peter), Gelau, Freter, Schloßberaer, Holtzmann, Dipl.-Kaufmann Wendt (Walter), Dimel, Lücke, Haupt, Dr. Brehm, Zeller, von Knobelsdorfs; zu Oberstärzten die Oberfeldärzte Dr. Jacobi, Dr. Würfler, Dr. Thomann; zum Oberstingenieur der Fl.-Oberstabsmgemeur Schwencke.
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