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»Zeigt 'mol erst eure Schuhe, bevor ihr auf die Straße geht!"

»So Fritz, jetzt werde ich Dich so behandeln» wie Du Deine Schuhe behandelst!"

Beiprogramm und Neueste Ufa-Ton-Woche

Täglich 4, 6. 8.30 Uhr - So. 3, 5.30, 8.30 Uhr

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Zweijährige Handelskiasse für Schulentlassene mit 8 jäh riger Schulbildg. Frühzeitige Anmeldung erbeten, da die Aufnahmeprüfung bereits vor Ostern statttindet und eine spätere Aufnahme nicht vor­genommen werden kann.

Ein- und halbjährige Handels­fachklassen für Schüler mit

Volksschulreife und höherer Schulbildung, bei Sekunda­oder Mittelschulreife ohne be­sondere Aufnahmeprüfung.

Anmeldungen für das neue Schuljahr und Auskünfte je­derzeit im

Schclfiebäude Giefien, Goethestr. 32

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Schuhe müssen sofort nach dem Aus­ziehen aufgeleistet werden. Dadurch wird die Falten- und Rihbildung verhindert. Richtige Schuhpflegemittel (fragen Sie im Fachgeschäft) hallen das Leder weich, geschmeidig und wasserdicht und ver­meiden Wasserflecke.

Nasse Schuhe dürfen nicht dicht am Ofen oder Heizkörper getrocknet werden, weil Sohle und Oberleder dadurch brüchig werden. Wenn keine Leisten im Hause sind, müssen nasse Schuh« mit- Papier ausgestopft werdeck.

Wer seine Schuhe so pflegt, den erfreue« sie durch eine längere Lebensdauer und durch ein stets gutes Aussehen. Also niemals den Arger über Schuhe de« Schuhen i« die Schuhe schieben auf di« richtige Pflege kommt es Q«i

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Hilde Weissner- Hilde Hildebrand

Spielleitung: JOHANNES MEYER

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mffche Pftttruse). Der ganze Dlockadrkrleg tft fa nichts anderes, ebenso wie einst der Krieg gegen d-ie Buren, als ein Krieg gegen die Frauen und Kinder (Erneute stürmische Pfuirufe). Damals wurde das Konzentrationslager erfunden. In einem englischen Gehirn ist diese Idee geboren worden. Wir haben nur im Lexikon nachgelesen und haben das dann später kopiert (Große Heiterkeit). Nur mit einem Unterschied: England hat Frauen und Kinder in diese Lager gesperrt. Ueber 20 000 Buren­frauen sind damals jämmerlich zu Grunde gegan­gen. Warum soll also England heute anders kämp­fen? Das haben mir vorhergesehen und haben uns darauf vorbereitet! (Brausender Beifall).

Herr Churchill mag überzeugt fein, was Eng­land in den fünf Monaten jetzt ge­tan hat, das wissen wir, was Frankreich ge­tan hat, auch. Aber anscheinend weiß er nicht, was Deutschland in den fünf Monaten ge­tan hat! (Jubelnde Zustimmung.) Die Herren sind wohl der Meinung, daß wir in den letzten fünf Monaten geschlafen haben. Seit ich aber in die politische Arena trat, habe ich noch nicht einen einzigen Tag von wesentlicher Bedeutung verschlafen, geschweige denn fünf Monate. (Stürmische Zustimmung.) Ich kann dem deut­schen Volke nur die eine Versicherung geben: Es ist in diesen fünf Monaten Ungeheures g e l e i st e t worden. Gegenüber dem, was in diesen fünf Monaten geschaffen wurde, verblaßt alles, was in den sieben Jahren vorher in Deutschland entstand! (Stürmische Beifallskund­gebungen.) Unsere Rüstung ist jetzt zu dem planmäßigen Anlauf gekommen. Die Planung hat sich bewährt. Unsere Voraussicht beginnt jetzt Früchte zu tragen, so große Früchte, daß unsere Herren Gegner langsam zu kopieren anfangen. (Stürmische Heiterkeit.) Allerdings es find nur sehr kleine Kopisten.

Natürlich der englische Rundfunk weiß ja alles besser. Wenn es nach ihm ginge, dann könnte eigentlich in England heute die Sonne nicht mehr scheinen, weil die britischen Flugzeuggeschwader die Atmosphäre verdunkeln. Die Welt müßte ein ein­ziges Waffenlager sein, von England ausgerüstet,

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durch das Alter Blinde nicht sehend. Wer aber früher schon mit Blindheit geschlagen war, ist er jetzt auch. Wer aber mit Blindheit geschlagen ist, den wollen die Götter verderben. (Tosender Beifall.)

heute tritt diesen Kräften die deutsche Wehrmacht gegenüber, die erste der Welt: Vor allem aber tritt diesen Kräften das deutsche Volk gegenüber, das deutsche Volk in einer Einsicht und in seiner Disziplin, er­zogen nunmehr durch sieben Jahre national­sozialistischer Arbeit auf allen Gebieten. Daß das kein Phantom ist, das können wir heute erleben. Diese Erziehungsarbeit hat Klassen und Stände überwunden. Sie hat Parteien besei­tigt, sie hat Weltanschauungen ausgetilgt und hat an ihre Stelle eine Gemeinschaft gesetzt. Diese Gemeinschaft ist heute von einem ein­zigen glühenden Vertrauen beseelt und einem fanatischen Willen erfüllt. Diese Gemeinschaft wird diesesmal nicht den Fehler des Jahres 1918 machen! (Brausende Rufe: Niemals! Nie­mals!).

Wenn heute Herr Daladier an dieser Ge­meinschaft zweifelt, oder wenn er glaubt, daß in dieser Gemeinschaft Teile jammern, oder wenn er meine eigene Heimat zitiert und sie bemitleidet oh, Monsieur Daladier, vielleicht werden Sie meine Ostmärker noch kennenlernen! (Minutenlanger Beifall.) Sie werden Ihnen dann die Aufklärung persönlich geben. Sie werden mit diesen Divisionen und Regimentern ja genau so Bekannt­schaft machen wie mit den anderen Deutschen, und Sie werden dann von einem Wahnsinn geheilt wer­den, nämlich von dem Wahnsinn, zu glauben, daß Ihnen noch deutsche Stämme gegenübertre­ten. Herr Daladier, Ihnen tritt heute gegenüber das deutsche Volk (Beifall!), und zwar das nationalsozialistische deutsche Volk! (Brausende Bra­vorufe.) Dieses Volk, um das der Nationalsozialis­mus gerungen hat, und das in mühevoller Arbeit seine heutige Erziehung und damit seine heutige Formung erhielt, i st geheilt von allen inter­nationalen Anwandlungen, und es wird geheilt bleiben. Dafür bürgt die Nationalsozialistische Par­tei. Und Ihre Hoffnungen, Volt und Partei oder

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für England arbeitend und damit die britischen Massenheere versorgend. Deutschland umgekehrt stünde vor dem, totalen Zusammenbruch. (Stürmische Heiterkeit.) Ich habe es heute soeben gehört, daß wir noch drei U-Boote besitzen (Erneute Heiterkeit), das ist sehr schlimm, nämlich nicht für uns, sondern für die englische Propaganda, denn wenn die drei Stück vernichtet sind, und das kann schon heute oder morgen sein was wird man dann noch ver­nichten können? Den Engländern bleibt am Ende nichts anderes übrig, als dann schon vorher die U-Boote zu versenken, die wir in der Zukunft bauen werden (Abermals ein Sturm von Heiter­keit), und sie werden dann außerdem zu einer U-Boot-Auferstehungstheorie kommen müssen. Nach­dem ja doch die englischen Schiffe sicherlich weiter versinken werden, wir aber keine U-Boote mehr be­sitzen, kann es sich also bei diesen angreifenden U- Booten nur um U-Boote handeln, die von den Engländern schon einmal vernichtet worden sind.

Ich las weiter, daß mich tiefe Betrübnis und Trauer erfasse, denn ich hätte erwartet, daß wir jeden Tag zwei U-Boote bauen, während es nur jede Woche zwei seien. Ich kann nur, sagen: Es ist nicht gut, wenn man seine Kriegsberichte und be­sonders seine Rundfunkansprachen von Angehörigen eines Volkes halten läßt, das feit einigen tausend Jahren nicht mehr gekämpft hat (Brausende Heiterkeit), denn der letzte nachweisbare Kampf der Makabäer (Sturm der Heiterkeit) scheint allmählich doch seinen militärischen erzieherischen Wert verloren zu haben. (Minutenlanger Jubel.)

Wenn ich diese ausländische Propa­ganda ansehe, dann wird mein Vertrauen in un­seren Sieg unermeßlich! Denn diese Propaganda habe ich ja schon einmal erlebt. Fast fünf­zehn Jahre lang war diese Propaganda gegen uns gemacht worden. Meine alten Parteigenossen, Sie erinnern sich dieser Propaganda! Es sind dieselben Worte und dieselben Phrasen, ja, wenn wir ge­nauer Hinschauen, sogar die gleichen Köpfe und der­selbe Dialekt! (Erneute Heiterkeit.) Mit diesen Leu­ten bin ich fertig geworden als einsamer unbekann­ter Mann, der eine Handvoll Menschen an sich zog. Fünfzehn Jahre bin ich mit diesen Leuten fertig­geworden, und heute ist Deutschland die größte Weltmacht! (Brausender Beifall.) Es ist nicht so, daß das Alter an sich weise macht. Es werden auch

men, den beabsichtigten Krieg tn ebnen allgemeinen Weltkrieg ausarten zu lassen. Der fromme die Bibel studierende, lesende und predigende 'herr Ehamberlain hat sich damals monatelang bemüht mit dem Atheisten Stalin zu einer Verständigung zu kommen und mit ihm einen Bund zu schließen Das ist damals nicht gelungen. Ich verstehe, daß man in England wild ist darüber, daß ich nun das getan habe, was Herr Chamberlain vergeblich versucht hatte, zu tun. CBraufenber Beifall.) Und ich begreife auch, daß das, was bei Herrn Thantberlmn ein Gott wohlgefälliges Werk gerne« <n wäre, bei mir ein Gott nicht so wohlgefälliaes ist. (Stürmische Heiterkeit.) Aber immerhin ich zlaube, der Allmächtige wird zufrieden sein, daß m einem großen Gebiet ein sinnloser Kampf ver­mieden wurde (langanhaltender Beifall). Durch Jahrhunderte haben Deutschland und Rußland in Freundschaft und Frieden nebeneinander gelebt Warum soll es in der Zukunft nicht wieder möglich 'ein. Ich glaube, es wird möglich sein, weil die be&en Volker das wünschen! Jeder Versuch der britischen oder französischen Plutokratie, uns in inen neuen Gegensatz zu bringen, wird scheitern aus der nüchternen Erkenntnis dieser Absichten. So ist heute Deutschland zunächst politisch in seinem ducken frei. Die zweite Aufgabe des Jahres 1939 war, uns auch milt (irisch den Rücken freizu- Mchen. Die Hoffnung der englischen Kriegssachver- tänbigen, der Kamps gegen Polen würde unter keinen Umständen vor einem halben bis «kinem Jahr entschieden sein, wurde durch die Kraft unserer Wehrmacht zunichte gemacht (Begeisterter minutenlanger Beifall). Der Staat, dem England He Garantie gegeben hat, ist ohne Erfüllung dieser Garantie in achtzehn Tagen von der Landkarte meggefegt worden.

Damit ist die erste Phase dieses Kampfes be« ndet und die zweite beginnt. Herr Churchill brennt schon auf diese zweite Phase (Brausende heiterheit). Er läßt durch seine Mittelsmänner und er tut es auch persönlich die Hoffnung msdrücken, daß nun endlich bald der Kampf mit den Bomben beginnnen möge. Und sie schreien schon, daß dieser Kampf natürlich auch richt vor Frauen und Kindern Halt­machen wird. Wann hat denn auch jemals Eng­land vor Frauen und Kindern Haltgemacht? (Stür-

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