Die Eröffnung der Gauausffellung für bildende Künste.
Der Wehrmachtsbericht vom Samstag.
1Ü1 britische Flugzeuge abgeschossen.
Berlin, 28. September. (DJIB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die gestern wieder mit starken Kräften geführten Angriffe der Luftwaffe richteten sich in der Hauptsache gegen Hafenanlagen, Docks, Fabriken, Grohkraft- und Gaswerke in London und Südengtand sowie gegen Truppenlager. Bitt besonderem Flachdruck wurden die Häfen in London und Bristol bombardiert. Weit ausgedehnte Brände und Explosionen ließen den Erfolg überall erkennen. 3n Wittelengland gelang es, ein Rüstungswerk durch. Bomben schwersten Kalibers vernichtend zu treffen. Fernkampfbatterien nahmen Dover erneut unter Feuer und beschädigten drei im Hafen liegende bewaffnete Handelsschiffe schwer. Rach späteren Beobachtungen sind zwei Schiffe gesungen. 3m Seegebiet nördlich 3 rland griffen Kampfflieger einen stark gesicherten Geleitzug an und versenkten durch Volltreffer ein Handelsschiff von 5000 Brt.
Einige wenige feindliche Flugzeuge warfen bei Rächt planlos Bomben in westdeutschem Grenzgebiet auf freies Feld. Schaden wurde nicht angerichtet. Starke nächtliche Bergeitungsangriffe trafen kriegswichtige Ziele in London und Liverpool. 3m Laufe des 27. 9. kam es zu zahlreichen heftigen Luftkämpfen, in deren Verlauf 101 britische Flugzeuge abge- schossen wurden. 38 eigene Flugzeuge kehrten nicht zurück.
Winensuchboote griffen ein britisches Un- f e r f e e b o o f mit Wasserbomben an. Seine Vernichtung ist wahrscheinlich.
Beim Angriff auf Wittelengland zeichnete sich eine Flugzeugbesahung unter Führung von Oberleutnant Leonhardi besonders aus. Sie stieß in schneidigem Tiefangriff trotz starker Abwehr auf ein Rüstungswerk hernieder und setzte ihre Bomben aus niedrigster höhe mitten ins Ziel.
0er italienische Bericht vom Sonntag.
Rom, 29. Sept (DRB.) Der italienische Wehr- Machtsbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut:
3n Rordasrika ist bei den üblichen Erkundungsflügen ein Pilot eines der im Dehrmachts- bericht vom Samstag als abgefchoffen erwähnten Flugzeuge aufgefunden und gefangen genommen worden, per Feind hat feine Luftangriffe auf Barbia, Derna sowie auf die Zonen von Sollum und (Biarabub erfolglos erneuert Die Verluste beliefen sich auf einen Verwundeten und einen beschädigten Kraftwagen.
3n Oftafrila haben einige patrouillenzufam- menstöße an der Grenze von Kenia (bei Gherilli) östlich von Waijr und bei Tedignac im Gebiet des Rudolfsees einen für uns günstigen Ausgang genommen. Der Feind ist überall in die Flucht geschlagen worden und hat insgesamt sechs Tote, darunter einen Unteroffizier, und zahlreiche Verwundete, auf dem Feld zurückgelassen. Unserseits wurden vier Kolonialsoldaten verwundet.
Unsere Luftwaffe hat die Radiosiation von Uadi 3ufuf (nordwestlich von (Ballabat) bombardiert sowie eine Autokolonne und Luftabwehrabteilungen mit Maschinengewehren aus geringer höhe beschossen und versprengt und ist sodann zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Die feindliche Luftwaffe hat Assad, Dessie und Lombolcia, ohne Schaden anzurichten, bombardiert (ein Schwarzhemdler wurde verletzt). Ferner wurde Uesca Ueca (südlich von Wagi), ohne Verluste oder nennenswerten Schaden anzurichten, bombardiert.
Malta erneut bombardiert.
Der italienische Bericht vom Samstag.
Rom, 28. SepL (DRB.) Der italienische Wehr- Machtsbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut: Zwei unserer Luftformationen haben in Begleitung von 3ägern im Angriff auf die Insel Walia wiederholt und die Flughasen von Wicabba und Hal Far bombardiert. Rachdem die Formationen ungestört ihre Aktion durchgeführt hatten, wurden sie von feindlichen 3ägcrn angegriffen. Zwei feindliche Flugzeuge wurden schwer beschädigt und sind wahrscheinlich abgefchoffen worden. Alle untere Flugzeuge sind zurückgekehrt.
3n Rordafrika gingen die Säuberung^- und Aufklärungsaktionen weiter. Die feindliche Luftwaffe hat Angriffe auf (Barn Ul Grein und" Gia-
3um 5. Male feit der Machtübernahme findet die Gauausstellung für bildende Künste in Frankfurt statt. Die Ausstellung ist in den Räumen des Städtischen Kunstinstituts vom 28. September bis 27. Oktober 1940 geöffnet.
Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger eröffnete sie in einer Feierstunde, der die Vertreter der Partei und der Behörden sowie der Wehrmacht und des Kunstschaffens beiwohnten. Der Landesleiter für die bildenden Künste, Professor Dr.-Jng. Lieser, betonte, daß die Ausstellung naturgemäß vom Krieg beeinflußt worden fei. Die entscheidende Frage, ob der Künstler auch während des Krieges die Kraft aufbrinae, Gutes zu leisten, sei zu bejahen, denn dafür gäben die ausgestellten Werke beredtes Zeugnis. Die durch den Krieg erzwungene Beschränkung auf Werke der Malerei, Bildhauerei und Graphik habe der Ausstellung nur zum Vorteil gereicht. Das Gesamtbild fei dadurch einheitlicher und geschlossener geworden. Die ausgestellten Werke ließen die gemeinsame Sprache des Blutes und der Landschaft erkennen, ohne daß der einzelne Künstler auf die ihm eigene Art «rzichtet habe. Don weit über 700 eingereichten Arbeiten würden diesmal über 300 Werke gezeigt. Gerade in Kriegszeiten gehe es für den Künstler darum, nur Gutes und Großes zu schäften und dafür feine Arbeitskraft einzufetzen. Für Dilettantismus fei kein Platz. Mancher schlechte Dilettant in der Kunst würde besser als guter Arbeiter auf anderen Gebieten wirken. Diese Forderung müsse im Interesse der Kunst und der Allgemeinheit gestellt werden. Der Pflege, Förderung und Erziehung der lebendigen Kunst, einem Ideal, das dem Stifter des Städelfchen Instituts vorschwebte, sei auch die diesjährige Ausstellung gerecht geworden, deren Sinn es auch fei, aufzuzeigen, wie der Gau Hessen-Nassau auf dem Gebiet der bildenden Kunst im Vergleich zu anderen Gauen stehe. Es fei erfteulich, daß gerade bei der diesjährigen Großen Kunstausstellung in München der Gau
rabub durchgeführt, wobei zwei Libyer getötet und ünf 3taliener verletzt wurden. Unsere 3äger, die ofort eingriffen, haben zwei feindliche Flugzeuge abgefchoffen, drei weitere find wahrscheinlich abge- chossen worden.
3m Ostafrika haben englische Truppenabteilungen zwei Einfalle mit Kraftwagen in das Gebiet von Eafalla versucht. Rach Zusammenstößen mit unseren Spähtruppen zogen sie sich unter Verlusten zurück. Unsere Luftwaffe hat feindliche Verteidigungsanlagen im mittleren Sudan bombardiert Ein feindlicher Luftangriff auf Affab hat weder Opfer noch Schäden verursacht
Esu englisches Flugzeug ist bei Cam- pedüsa gelandet und ging dabei zu Bruch. Die Besatzung, bestehend aus einem Offizier und zwei Unteroffizieren, wurde gefangengenommen.
Luxemburgs deutsche Zukunst.
Luxemburg, 29. September. (DRB.) Am Samstag hielt der Chef der Zivilverwaltung Gauleiter Staatsrat Simon einen Appell ab, der die Volksdeutschen Luxemburgs mit der Parteigenossenschaft aus den benachbarten Gebieten des Altreiches zusammenführte. Gauleiter Simon erklärte, auch hier in Luxemburg hat eine neue Ordnung der Dinge begonnen. Anlaß dazu gab die Tatsache, daß Regentin und Regierung nach Beginn der deutschen Offensive die Flucht ergriffen. Ich stelle ausdrücklich noch einmal fest, diese Flucht war unbegründet. Wenn aber eine Regierung ihre Treuepflicht bricht, dann ist die Bevölkerung von der für sie bestehenden Pflicht gleichfalls entbunden. Die deutsche Verwaltung hat als oberste Richftchnur den Satz ausersehen, „Luxemburg ist ein deutsches Land". Um Luxemburg in seiner deutschen Art zu erhalten, war eine Reihe von Maßnahmen notwendig. Wobei nicht die Absicht bestand, Luxemburg umzumodeln, sondern es vielmehr von willkürlichen Ummodelungen der Vergangenheit zu befreien. Hierzu gehörte zuerst einmal die Befrei- ungvomFirnis einer fremderSprache, der französischen. Das Parteienverbot ist deshalb gerechtfertigt, weil die Parteien Luxemburg zu einem Spielball ihres Systems gemacht und eine üble Hetze gegen das Deutsche Reich entfaltet haben. Die Verordnung über Gehälter, Löhne, Steuern, Abgaben soll ermöglichen, daß der reichsdeutsche Lebensstandard auch zum Lebensstandard des Luxemburgers wird. Gauleiter Slmon schloß: „Meine Volksgenossen! Sie werden Ihre Heimat nicht verlieren, Sie werden Ähre Heimat behalten und werden nach dem vollzogenen Umbau des Hauses feststellen, daß sie schöner und lebenswerter geworden ist. Sie werden dann ebenso stolz sein auf das
Hessen-Nassau so gut abgeschnittetn habe. Zu diesem Erfolg hätten die bisherigen Ausstellungen im Gau wesentlich beigetragen. Dank der Schaftenskraft der Künstler sei eine Ausstellung von beachtlicher Höhe zustande gekommen und dank der Beschränkung auf Werke der Malerei, Graphit und Plastik sei eine Geschlossenheit der Ausstellung erreicht worden, wie sie früher nicht vorhanden war. Möge deshalb auch diese Ausstellung, die im Zeichen des Krieges stehe, den deutschen Menschen Freude und Anregung und den Künstlern den verdienten Erfolg geben.
Uraufführung
im Frankfurter Schauspielhaus.
_ Friedrich Bethges neues Werk „Anke von Skoepen" wurde in Anwesenheit des Autors im Frankfurter Schauspielhaus uraufgeführt. Die Ira- gödie ist inhaltlich eine Fortsetzung der „Rebellion um Preußen" und führt das mit der ersten Tragödie aufgeworfene dramatische Schicksal des deutschen Ordens zu Ende. Der Ordensmarschall Michael Küchmeister hat Heinrich von Plauen, den Retter der Marienburg, gestürzt und gefangengesetzt. Zwischen Zweifel und Zögern vergehen die Jahre Küchmeisters. Derweilen die Polen, entgegen dem Thorner Frieden, brennend, plündernd und schändend ins Land einfallen, erläßt Küchmeister, verblendet vom Wahn eines ewigen Friedens ein Kampfverbot. Als die Polen bei Skoepen wie Wölfe in das wehrlose Land einbrechen, reißt eines Mädchens mutiges Wort Männer und Frauen zur Gegenwehr. Anke von Skoepen führt sie an und sie werfen die Polen in die Weichsel. Küchmeisters Richterspruch verwirft Ankes heldenmütige Tat und verurteilt sie zum Tode. Sein eigener Sohn aber opfert sich, Anke wird gerettet und Küchmeister muß abdanken. So siegt die Liebe zu Land und Volk über die landfremde Satzung. Die Uraufführung in der Inszenierung des Generalintendanten Hans Meißner gestaltete sich zu einem großen Erfolg.
Großdeutsche Reich und seinen herrlichen Führer Adolf Hitler."
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer empfing Samstagmittag in der neuen Reichskanzlei den italienischen Außenminftter Graf Ciano in Gegenwart des Reichsministers des Aeußeren v. Ribbentrop zu einer längeren Aussprache.
Der italienische Außenminister Graf C i a n o hat sich wieder nach Rom begeben. In Vertretung des abwesenden Reichsministers des Auswärtigen geleitete der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes o. Weizsäcker den italienischen Außenminister zum Bahnhof.
In Hannover wohnte der italienische Staatsminister Farinacci der Eröffnung einer Kunstausstellung bei, die 69 ausgewählte Gemälde der Ausstellung „Premio Cremona" enthält. Die Technische Hochschule verlieh dem italienischen Gast die Würde eines Dr. ing. h. c. in einer Feier, bei der der Rektor der Technischen Hochschule Prof. Dr. ing. habil. Matting die hohen Verdienste des Ministers würdigte und der Dekan der Fakultät Mr Allgemeine Wissenschaften Prof. Dr. Müller die Verdienste Fari- naccis bei der wissenschaftlichen und baulichen Neugestaltung feiner Heimatstadt Cremona schilderte.
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Zur Erinnerung an die Unterzeichnung des Dreimächtepaktes hat der Kaiser von Japan dem Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop den Orden Paulownia übersandt.
Reichsminister Dr. Ley traf am Samstag zu Besprechungen mit Reichskommissar Terboven in Oslo ein.
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In der ersten diesseits der deutsch-russischen Interesse ngrenze gelegenen Eisenbahnstation N o v y Za- g o r z traf am Freitagabend der erste Transport Reichs- und Volksdeutscher aus dem Buchenlande ein. Es sind 260 Reichsdeutsche und 740 Volksdeutsche aus der Stadt Tschernowitz. Insgesamt werden bis zum 6. November aus dem Buchenlande 36 000 Deutsche auf dem Schienenwege in Sanok erwartet.
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Die bulgarischen Truppen haben die dritte Zone der Süd-Dobrudscha ohne Zwischenfall besetzt. Sie wurden von der Bevölkerung herzlich empfangen.
Der Metropolit der Orthodoxen Kirche im Gene- raj-GouverneMent, Dionysius, wurde in Anwesenheit von Vertretern der ukrainischen Volksgruppe auf der Burg zu Krakau vom General-Gou
verneur Dr. Frank feierlich als Oberhaupt der Orthodoxen Kirche im General-Gouvernement be* (tätigt. Der Kirchenfürst sagte eine kanonische Glie- derung der Kirche in drei Diözesen mit eigenen Bischöfen ukrainischer Nationalität an. Als erster Ukrainer wird Professor Dr. Ohijenko zum Bischof von Chelm geweiht.
Aus aller Welt.
HI.-Sänger auf Gastspielen in Holland. Belgien und Frankreich.
Der seit 1930 bestehende, aus der HI. der Kampfzeit hervorgegangene Mechtaler Singekreis, der zugleich die HI.-Sing- und Spielschar des Bannes 156 Beuthen ist, wird eine Gastspielreise durch Holland, Belgien und Frankreich veranstalten. Der Mechtaler Singekreis hat im Rundfunk weit über 100 Sendungen dargeboten. Die Leitung hat Hauptgefolgschaftsführer Georg M a g i e r a, der erst kürzlich einen Erzählerpreis des NS.-Lehrerbundes erhielt und sowohl als Tonkünstler wie als Schöpfer zahlreicher Märchenspiele einen bekannten Namen in der nationalsozialistischen Jugendarbeit hat.
Wegen Widerstandes erschossen.
Der Reichsführer jf und Chef der Deuftchen Polizei teilt mit: „Am 27. September 1940 wurde wegen Widerstandes der 33 Jahre alte Berufsverbrecher Gerhard Trampel und der 21 Jahre alte Gewaltverbrecher Werner Obst erschossen."
Landesverräter hingerichtet.
Der vom .Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode und zu dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte 50jährige Franz Bauer aus Settenz bei Teplitz-Schönau ist hingerichtet worden. Der Verurteilte hat im Ausland« im Herbst 1937 bis Juli 1938 aus Gewinnsucht Agenten für einen feindlichen Nachrichtendienst zu werben versucht, Ausspähunasaufträge erteilt und deren Ergebnisse seinem Auftraggeber übermittelt.
Gewaltverbrecher hingerichtet.
Am 28. September sind Wilhelm Schwabe, 20 Jahre alt, aus Heven, Paul Bugla, 30 Jahre alt, aus Herten und Walter Jenner, 41 Jahre alt, aus Dresden, die vom Sondergericht Dortmund als Dolksschädlinge wegen Meuterei zum Tode verurteilt worden waren, hingerichtet worden. Schwabe, Bugla und Jenner, drei häufig vorbestrafte Schwerverbrecher, die im Zuchthaus in Münster untergebracht waren, hatten unter Ausnutzung von Kriegsumständen, insbesondere des Lärms eines Fliegerangriffs, gemeinschaftlich einen gewaltsamen Ausbruchsversuch unternommen. — Am 28. September, ist auch der 18 Jahre alte Postarbeiter Heinrich M u ck e 1 aus Düsseldorf hingerichtet worden, der vom Sondergericht in Düsseldorf als Gewaltverbrecher wegen Mordes zum Tode verurteilt worden war. Muckel, der feine Arbeitsstelle nach Begehung von Unterschlagungen verlassen und sich umhergettieben hatte, hat am 16. Juli in Düsseldorf einen Ob st gärtner ermordet und danach feiner Barschaft und seiner Uhr beraubt. — Ferner ist die 1915 in Kargendoift, Kreis Anklam, geborene Anna Drywa hingerichtet worden, die vom Sondergericht in Stettin wegen Mordes in zwei Fällen zum Tode verurteilt worden ist. Die Drywa hat nacheinander zwei alte kränkliche Frauen, deren Pflege sie übernommen hatte, in sadistischer Freude an den Qualen ihrer Opfer heimtückisch vergiftet. Danach bereicherte sie sich am Nachlaß der Ermordeten.
Sleinzeilgrolle in der Dordogne entdeckt.
Eine mit Tierzeichnungen aus der Steinzeit fast vollständig bedeckte Grotte wurde dieser Tage von vier Schuljungen bei dem Dorfe Montignay s u r Vizere in der Dordogne (Südwestfrankreich) entdeckt. Die Jungen hatten sich Eingang in eine Höhle verschafft, deren fast senkrechter Eingang bisher als Müllgrube benutzt worden war. Im Innern der riesig großen und verzweigten Höhle machten sie die Entdeckung, daß die gesamte Decke mit Tierzeichnungen über und über bedeckt war. Sie brachen einige dieser verzierten Steine los und zeigten sie ihrem Lehrer, der bekannte Archäologen von der Entdeckung verständigte. Professor Abbe B r e u i 1, der mit einigen anderen Gelehrten die Grotte besichttgte, bezichnetesie in ihrer Art als einzigartig. Das Alter der sehr gut erhaltenen Zeichnungen, die vorwiegend Büffel und Renntiere dar. stellen, wird auf 2Ö 000 bis 30 000 Jahre geschätzt.
Reue Explofionskalastrophe In USA.-Blunitionsfabrif.
Knapp 2 Wochen nach der Explosionskatastrophe von Kenvil, bei der 50 Arbeiter ihr Leben ein- büßten, ereignete sich in der nicht weit davon gelegenen Heeres-Munitionsfabrik von Picatinny (New Jersey) ein neues Explosionsunglück, bei dem zwei Zivilisten getötet und elf verwundet wurden. Die Arbeiter waren mit der Entleerung von Weltkriegsbomben beschäftigt, die mit frischem Explosivstoff gefüllt werden sollten Wegen der Gefährlichkeit des Arbeitsprozesses befanden sich nur wenige Personen in der Nähe des Fabrikgrundstückes, wodurch sich die verhältnismäßig geringe Opferzahl erklärt. /
Die grüne ECKSTEIN-Packung Ist zum Sinnbild einer beliebten Zigarette geworden.
Diese Beliebtheit verdankt die ECKSTEIN Nr.5 Ihrer hohen Tabak-Qualität. Um diese Qualität bieten zu können, wurde auf eine kostspielige Verpackung verzichtet.
EsMato


