Aus dem Reich
Volksschule und Bauerntum.
Marktstraße 28
Telefon 3795
CAFE WIEN
(Großabnehmer erhalten Rabatt)
3428 A -«»
3439 A
Brühl’ache Druckerei, SchulstraBe 7, Anruf 2251
Herde
[Verschiedenes
Bevölkerung der 444ll<
Schr.Anyeb.unt. Frau Zimmer 02584 a.d.G.A. Bahnhofstt. 79.
Wir beraten Sie Wir entwerfen Wir drucken gut
Ist die billigste I
und die Gurken bleiben frisch und knackfest bis über den Winter hinaus. Neu« Rezepte euch, für Tomatenmark bet Ihrem Händler.
bastian Bach^ und „An Georg Friedrich Händel".
Die Landschaft, die ohne den Menschen für sich allein steht, wird ergänzt von der figürlichen Komposition, die oft mit ihr im Zusammenhang steht. Hier ist das Symbolische der Malerei zu Hause. Wie feinsinnig hat Raffael Schuster- Woldan die weibliche Gestalt neben den rieselnden Born gestellt und das Ganze „Die Quelle" genannt: wie verhalten durchpulst ist die Jagdlust der sanften „Diana" von Theodor Bohnen berge r. Paul Matthis Paduas „Der Führer spricht" gibt einen prachtvollen Begriff vom Geschehen unserer Zeit: in den hingeaebenen Gesichtern der dem Rundfunk lauschenden Familie. Michael Matthias Kiefers „Die Wacht" mit den scharfgesichtigen, flugelgewaltigen Adlern vor der Felseninsel Helgoland reinstes Symbol, Symbol unserer jüngsten und zukünftigen deutschen Geschichte.
Heute abend
Musikalisches Rätselraten
Nur die beste Drucksache neben der Zeitungsanzeige kann Ihre Werbung wirksam unterstützen. Geringwertige Drucksachen schaden mehr als eie nützen. Deshalb sparen Sie bei Herausgabe der besten Drucksache i eie
alsl.Hyvoth.auf kleines Anwesen gesucht. Schriftl. Anaeb. u. 02571 an o. Gieß. Anz.I
Riefenbrand an der norwegisch-schwedischen Grenze.
An der norwegisch-schwedischen Grenze bei Riks- aränzen geriet ein Güter zug in Brand. 30 Waggons, die mit Proviant und Lebensmitteln beladen waren, brannten völlig aus. Der Schaden wich auf über eine Million Kronen geschätzt. Die Flammen sollen über hundert Meter hoch in die Luft geschossen sein. Die ganze Gegend mußte kilometerweit abgesperrt werden, da sich das Flammenmeer auch auf die angrenzenden Gebäude und auch auf einen Holztunnel auf norwegischem Boden auszudehnen drohte. Der Brand konnte sich so schnell ausbreiten, weil die Waggons teilweise Stroh- labungen mit sich führten und dieses nach der großen Trockenheit der letzten Wochen wie Zunder brannte. Auch die Starkstromleitung ist durch einen Kurzschluß, der durch den Brand hervorgerusen wurde, zerstört worden, so daß die elektrisch betriebenen Züge stundenlang nicht verkehren konnten.
Verbrecher hingerichlel.
Der am 26. Januar 1940 vom Volksgerichtshof wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Spreng ft off°V erbrechens zum Tode und zu dauerndem Verlust der Ehrenrechte verurteilte 37jährige Erwin Seutz aus Berlin ist hingerichtet worden. Der Verurteilte hat von 1934 bis 1937 Sprengstoffanschläge gegen Verkehrsmittel und Sabotageakte geplant und vorbereitet. Ferner ist der 1910 in Berschkallen (Kreis Insterburg) geborene Hugo John hingerichtet worden, den das Sonder- gericht in Hannover als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. John, ein vielfach vorbestrafter, gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hat in der Gegend von Verden mehrere Raubüberfälle ausgeführt und dabei Postschaffner und Kassenboten mit vor- gehaltener Pistole bedroht. Außerdem hat er etwa 30 Einbruchdiebstähle verübt.
Mit offenen Augen Drei Jungen unv ein Mädel entdecken ihre Walüheimat.
Don Werner Siebold 135 Seiten Text und 8 Kunstdrucktafeln Leinen RM. 2,85 Hugo Bermühler Verlag Berlin.Lichterfelde
Brauner
ZagdhuO zugelaufen. Karl Müller L, Holzheim.
<8« «S<
<8<
*
<8<
<8<
<8<
>S>
>6-
■>6>
■>e>
■>e>
«■
«•
e>
in allen Ausführungen
Edgar
BORRMANN&
Gießen, Neustadt 5-7, Ruf 4165 und 4156
3438 A
Sieghafte deutsche Kunst.
Die Malerei auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1940.
Don unserem Sonderberichterstatter Karl Lemke
tz» Damenbart A Gesichtshaare, alle lästig. Haare werd, nur durch d. von mirangew.einzig sichereMeth. unt. Garant, für immer mit d.Wurzel entfernt Frau B.Gulden, seit35 Fr.W.Henkel Sprechstunden jeden Mittwoch: Gießen Am Riegelpfad 32, 9-17 Uhr. „9lJ
Tatsache, daß die Jugendlichen einer mög° 7'* Unterrichtung über den landwirt- llche n Lebensber'uf bedürfen, hat
^5'ch^ahrstand zu der Forderung veranlaßt, daß die V o l k s s ch u l e durch die Ausgestaltung der Schulgarten zu Gartenarbeitsschulen nach dem ?9lenJ Rotors Mehlan in Berlin-Wilmersdorf OUrm Innmnnrt/in _____ < . . 1
Damit wäre der Kreis um die Malerei geschloffen Wir stehen wieder am Anfang. Roch ist Krieg. Diese Ausstellung entstand während und trotz des deutschen Freiheitskampfes. So mußte dann auch das Knegerleben als Motiv hineinfließen. Doch der Strom ist weife gehemmt worden. Es find zahlenmäßig nur wenige Bilder, die sich mit dem Krieg ausemandersetzen, und sie tun es nicht in allzu billigen Wiedergaben von Äußerlichkeiten. Sie tun es wie die Bilder von Claus Bergen mit Schnell- booten und Luftwaffe den Typ dieses Krieges, wie Wilhelm Sauter mit seinen Soldatenbildern den Menschen dieses Krieges zeigt: sie zeigen, wie Angelo Ja n k s „Aufklärer", den unbekümmerten Umsatz jedes Einzelnen, der zum Siege führt; sie zeigen auch das Menschliche im Krieg, wie Hermann Junkers rührendes Bild „Das Kriegsfohlen" das auch „Kamerad Pferd" heißen könnte. Das schönste Kriegsbild aber scheint doch Hans Adolf Buhlers „Heimkehr" zu sein, auf dem der Heim- gekehrte seinen Stahlhelm neben sich auf der Erde liegen hat und sein müdes, glückliches Haupt im Schoß der Frau ... lieber der deutschen Malerei 1940 wie die Große Deutsche Kunshpusstellung in Munchs sie zeigt, liegt beglückend das Gefühl einer guten Gegenwart und die Gewißheit einer besseren Zukunft.
Nur erhältlich:
Parfümerie Doll
Marktstraße 28 Mfl2A
äußere Aehnlichkeiten mit dem Dargestellten verlangt, kann man an dieser Stelle erst recht die Un- sachlichkeit des Einwurfs ersehen, mir hätten dazu heute die photographische Linse. Hier zeigt sich, daß der Pinsel des fähigen Künstlers diel genauer sein fann, als das objektivste Objektiv. Ein Porträt kann den lebendigen Blutschein unter der Haut wiedergeben, wie Leo Franks „Bildnis T. B.", es kann die Seele des Menschen spiegeln, wie Wichelm P i t t h a n s „Frau Bormann", es kann den Beruf des Menschen ausdrücken, wie Richard D w i n - gers „Bildnis des Kammersängers Lohfing" und des „Dr. med. Schwarzenberg", und damit sind wir hier bei der Reihe von Porträts führender deutscher Staatsmänner angelangt. Sie alle besagen unzweideutig: dies sind Führer der Wirtschaft, der Wehrmacht, der Politik. In schöner Klarheit zeigt dies nicht zuletzt auch das Bildnis des Führers von Conrad H o m m e l.
noch rechtzeitig zur Ernte eine Anzahl von Pferden der Landwirtschaft wieder zugeführt. Allen Inhabern von Dvinglichkeitsbescheinigungen ist anzuraten, sich nunmehr sofort um»die Beschaffung eines brauchbaren Pferdes zu bemühen.
Aus aller Wett.
Der Dichter Äurt kluge f.
Der am 29. April 1886 in Leipzig geborene Dichter Kurt Kluge ist überraschend einem Herzschlag erlegen. Der seit Jahren als Professor an der Akademie für bildende Künste zu Berlin arbeitende Dichter kam erst sehr spät zum dichterischen Schaffen. Durch die Vorfahren war er seinem eigentlichen Beruf aufs engste verbunden. Handwerkliche Arbeitsleistung ist der Stoff seines ersten Romanes „Der Glockengießer Christoph Mahr", während er in seinem großen Romanwerk „Der Herr Kortuem" ein Bild deutschen Wesens gibt, getragen von einem tiefen Humor und einer weltweiten Innerlichkeit. Sein drittes großes Werk „Die Zaubergeige" gestaltet das Schicksal eines Musikers und seines Kampfes um Anerkennung. Diese Werke Kurt Kluges nähren sich aus dem heimatlichen Boden- Thüringens. Es geht Kluge nicht um Unterhaltung, sondern um Gleichnisse. Die handwerkliche Sorgfalt, die er daran wendet, und der seelische Reichtum, der darin ausgebreitet liegt, machen seine Werke zum beglückenden Erlebnis. Der tiefe ungekünstelte Humor, der dem Dichter zu Gebote steht, erhöht das in Kluges Dichtungen gestaltete Leben, auch wenn es sich in begrenzter Umwelt abspielt, zu einem überzeugenden Sinnbild deutschen Wesens und deutscher Volkswirklichkeit. Kurt Kluge war unserer Gegenwart immer eng verbunden. Mit seinem Werk hat er Teil an dem großen Aufbauwerk. Es war ihm vergönnt, noch vor seinem Tode die Schlachtfelder der Kämpfe im Westen zu besuchen und die Schilderungen der Taten deutscher Soldaten zu hören, denen er sich als Kriegsfreiwilliger des Weltkrieges aufs engste verbunden fühlte.
Norwegisch-dänische Expedition nach Ostgrönland.
b'nweisen soll. Mit der Lehrerschaft der Volks, und Mittelschule soll «ine enqe Ver- bindung zur praktischen Landwirtschaft hergestellt werden, ,o daß die Schüler von Zeit zu Zeit in landwirtschaftliche Betriebe geführt werden, wo ihnen durch den Bauern selbst eine Aufklärung über eine Berufsarbeit und das Wesen der Landwirt- icyast und des Bauerntums gegeben wird. Durch enge Zusammenarbeit von Lehrer und Bauer soll eine ständige Beeinflussung der gesamten Schuljugend zu einer bäuerlichen Lebensauffassung hin e^lcht werden. Es ist selbstverständlich, daß in OS ?le Landjugend f e 1 b ft für die Landwirtschaft erhalten werden muß. Deshalb muß auch m der Landschule der Frage des Arbeits ° schulg artens größte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Der Arbeitsschulgarten, der Lehrer und Schuler zur Natur- und Landverbundenheit er- ziehen soll muß der Mittelpunkt der Erziehung in der Landschule werden.
Wehrmachtpferde für die Landwirtschaft.
3“r sicheren Grnteeinbringung hat sich die Wehr- macht entschlossen- eine Anzahl Pferde an di- Land, wlrtjcyast und das Fuhrgewerbe zurückzugeben. Alle von der Wehrmacht abzugebenden arbeitsfähigen Pferde werden vom Reichsnährstand übernommen, der über die Landes- und Kreisbauern- Ichaften für eine gerechte Verteilung entsprechend oen Dnngllchkettsbedürfniffen in den einzelnen Ge- bleten sorgen wird. Auch dem Bevollmächtigten für ." Nahverkehr im Reichsverkehrsmini'sterium wird eine entsprechende Anzahl von Pferden vom Reichsnährstand zur Verfügung gestellt werden. Die Pferde werden im übrigen unmittelbar an Inhaber von Dnnglichkeitsbescheinigungen abgegeben oder an Händler bzw. Genossenschaften. Bei der Uebernahme werden ine Pferde von der Wehrmacht geschätzt. Für das gute, einwandfreie Arbeitspferd beträgt der Schätzungswert nicht mehr als 700 bis 900 RM., nur in ganz seltenen Fällen darüber. Schlachtpferde i werden vorher bereits ausgeschieden. Durch das < große Entgegenkommen der Wehrmacht wird so ;
Wiederum mit der Landschaft verbunden oder durch langjährige Beobachtunv nn hör 1
"Uch mildem belebten Interieur, dem Menschen das Schulgarten die Eignung für bie S Siegel chres Lebens aufdruckten, ist der Akt. Es Landwirtschaft f-ststellen und die gebt^hie^manches Zeugnis großen Könnens, wie durch die Lehrer auf die Berufe" der Landwirt
engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in dieHei- matzeitung, den 61eßenerAu«igei
| Mietgesuctie~| Sicherer - Mieter ruhige 4köpfige önmilie, sucht z. 1. 9. oder 1.10.
schöne
4'Zimmer* Wohnung mit allem Zubehör in gut. Lage. Angebote erbet, unter 3432D an den Gieß. Anz.
Ehepaar sucht ver sofort oder 15. August ZiDunermilKiiche Schr. Ang. unt. 02581 a. d. G. A.
Keine Ursprungszeugnisse,
'andern nur Zeugnisabschriften dem Be werbungSfchretben beilegen I - Lichtbilder andBewerbungSunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers fraßen I
Die für Ostgrönland bestimmte erste norwegische Expedition dieses Jahres, die in Aalesund von dem Dozenten Hoel zusammen gestellt wurde, > soll durch dänische Expeditionsteilnehmer erweitert werden, da sich für Dänemark zur Zeit keine andere Möglichkeit bietet, mit seiner Kolonie Grönland und den in der Arktis befindlichen Meteorologen und anderen Wissenschaftlern in Verbindung zu treten. Die dänischen Teilnehmer, darunter der bekannte Grönlandforscher Eigil Knuth, werden in Aalesund an Bord des Fangschiffes „Vesle Kari" nach der dänischen Station Moerke Fjord abgehen, um dort zu überwintern. Die seit 1939 im Moerke-Fjord befindlichen dänischen Wissenschaftler sollen mit dem norwegischen Schiff die Heimreise an treten.
JqdMta mit Kenntnissen m Stenographie und Maschinenschreiben nach Frankfurt a. M. gesucht, evtl.Kost und Wohnung nn Hause. Zuschriften m.Licht- bild u. Zeugnisabschriften unter 3435V a.d.G.A.
Stundenfrau f.vormittags ges.
Sicher mosö Straße 5».
Jg., kinderliebes MW in kleinen Haushalt Nach Frankfurt a.M.gesucht/ 1 Schriftl. Angeb. unter 3436V an , den Gieß. Anz.
Schöne 3-4-3lmmer- Mnung mit Bad und Heizung • von alleinstehender Dame zu mieten gesucht.
Schr. Ang. unt. 3425V a.d.G.A.
r-Z'ZimM-
BJoöaunfl von jungemEhe- paar für sofort oder später ges. Schr. Ang. unt. 3424V an den Gießen. Anzeig. KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen.
Bohnerpaste
„Dolia“
fetthaltig - glänzend - gleithindernd geruchlos
bestes Konservierungsmittel für Parkett, Linoleum, gestrich. u. Kunstfuhböden
lose per Kilo RM. 1.10
Nur erhältlich:
Parfümerie Doll
Per sofort oder später suchen wir eine Kassiererin eine Kontoristin mehrere fachkundige
Verkäuferinnen
Prfiiifafiaiis Dane
Gießen, Seltersweg 87 Fernsprecher 2169
— ________3433 D
Auges, Pflegen Sie Ihre A u geo_ deshalb mit Trainers Augenwasser Es stärkt die über, anstrengten Augen. ALLEINVERKAUF: Drogerie ELGES Seltersweg 66.
Perrato-
Sommersprossen-
Krem h i 1 11 bestimmt
Dose RM. 2.1V
Zimmerm.Koch- gelegenh., part. ob. l.Et., zwisch. Ludwigsplatzbis Liebigstr.gesucht. Schüfst. Ang. u. 02578 a.d.G.A,
Student sucht zum 1. Sept, möbl. Zimmer Nahe d. Kliniken mögl. mit Heizung. Schriftl. Angebote unter 02582 a.d.G.A. |Vermietungen |
Kleine
Wtzmz in schöner Lage sofort zu verm.
Herd müßte gestellt werden.^
Bergstraße 30.
Zwei gut oiöOnnner (auch geteilt) ■ mit Zentralheiz. an ruhig. Mieter zu vermieten.
IStellengesuche!
sucht Arbeit imFach.Schrlftl. Angeb. u. 02577 an d. Gieß. Anz. | Verkäufe | 3 Klein-Chinchilla (sehr gute Bewertung) zu verkaufen. 3437V
Lang, Klein-Linden, Kirchstraße 1.
Zu verkaufen umzugshalber:
1 elektr. kombin.
Herd
220Volt,l elektr
Waroiwasserspeieb.
Großen-Linden, Bahnhofstr. 45.
Fräulein über 18 Jahre, zur Mithitte im Haushalt u. Geschäft gesucht. Wo? sagt dieGe- schäftsstelle des Gieß. Anzeigers.
Saubere, zuverl. putz- und Waschfrau dreimal wöchtl. sof. gesucht. 3mo StÖBflttt.28 p.t. Putzfrau für 2-3 Stunden tägl. gesucht. 02576
H IIvo Sali gers „Bad der Diana", in dem die
München, Juli 1940. leuchtende Schönheit des Weibes in wundersam Die deutsche Malerei, wie sie sich gegenwärtig in selbstverständlicher Nähe erscheint. Prächtig in sei- der Großen Deutschen Kunstausstellung zu Mün- "fj. deutlichen Beleuchtung ist Johann Schults chen im Haus der Deutschen Kunst zeigt, steht im Mchter Akt „Nach dem Bad". Fühlbar hingegebene Zeichen des Krieges. Nicht unbedingt durch die Mo- Gelöstheit liegt in dem „Liegenden Akt" von Paul tivwahl, bis auf den zahlenmäßig geringen Tell in dem die unbekleidete Frauengestalt
der Gemälde, die das Kriegserleben darstellen, wohl offensichtlich ganz und ausschließlich dem Buch, das aber durch die Monate, in denen die meisten dieser fle lauscht. Trefflich hat Ernst Zoberbier Werke entstanden sind. Das ist ein wesentlicher l" 1einer „Träumenden" die Gelöstheit des schlafen- Faktor. Ein noch wesentlicherer aber ist der, daß den Menschen eingefangen. Von einer-fast erheitern- sle.im Zeichen einer Rückkehr und Einkehr steht, im öe" Unschuld ist Sepp Hiltz' Akt „Eitelkeit". Das Zeichen der von Jahr zu Jahr strenger werdenden unbekleidete Bauernmädchen, das hier vor einem Kritik bei der Auslese der auszustellenden Werke. Kleidungsstücken sitzt und im Spiegel
Zweierlei ergaben diese Gesichtspunkte: einmal die nur die Wirkung des bunten Halsbandes
rücksichtslose Fernhaltung alles Nichtgekonnten unb P""“' sicher weltenweit von aller Koketterie. eilr^<ßU^an^ öe.r Wille nicht hoch genug ein- Wenn bei den figürlichen Komposittonen das zufchatzen ist: ein ausgezeichnetes Durchschnitts- bäuerliche Leben immer wieder erscheint ja mveau. Daß aus diesem hohen Durchschnittsstand wenn es dieses Gebiet fast völlig beherrscht in all dann manche Werke wie Berge aus der Flut empor- seinen Phasen, in der Arbeit, in der Ruhe' in der ragen, ift eine besonders beglückende Beigabe. Der Freude, in der Erfüllung der Ernte, so'ist das Fülle der guten Bilder, die die diesjährige Kunst- durchaus keine Einseitigkeit der Motiv'wahl. Es ist ausstellung aufweist, durch Nennung auch nur 'G Gegenteil wohl mehr die Erkenntnis des Ele- emigermaßen gerecht zu werden, ist im Rahmen mentaren. Grundlegenden,' das im Leben der Men- emer hinweisenden Besprechung unmöglich. Man schen liegt, die um den Segen der Erde ringen. Ein kann nur ms Allgemeine gehende Hinweise geben anderes ist es um die Arbeit in der Industrie Un™ eTeIc ""führen. Hier ist es wiederum der Mensch der mit den Ele-
o ^an rann von dem weiträumigen Gebiet der menten ringt, wie der Bauer um den Segen der Land sch a ft sagen, daß sich deutlich zwei Grup- Erde. Aber sichtbar groß und gewaltig sind die lassen: die Landschaften, die rein Kräfte, die er bändigt und sich dienstbar macht darstellender Natur sind und durch reifes technisches Ähre Gewalt läßt sich am stärksten nachts erfühlen Können Achtung und Anerkennung heischen, und wo das Dunkel den Käfig verbirgt und nur Feuer- drejemgen, die darüber hinaus mehr ins Wesenhafte, schein von der Wildheit des Gebändigten svricht in die Tiefe ^r wiedergegebenen Gegend dringen. Ueberaus stark hat dies Günther Domnich in So macht Carl Schleinkofers „Isar land schäft" seiner „Wmternacht über der Königshütte" gestaltet eine Wette und Stille fühlbar, an deren Grund die Ein paar Zeilen noch über das Porträt das ^"""chkett des unbelebten Feldes und Waldes ebenfalls in vielen ausgezeichneten Arbeiten'vor-
JJJ Henrich von Richthofens „Blick Händen ist. Heute, da man vorn Porträt auch wieder ms Land ist es auch die Weite, aber hier ist sie • J
besonnt, ist gewissermaßen lauter, eindringlicher. Ragende Einsamkeit oberhalb des vertrauten warmen Grüns gibt zwingend Otto Goebels „Der Watzmonn" wieder. Tief und kräftig in das Wesen, in das Gefühl einer Landschaft eingedrungen sind | ,
gennann Urbans „Vulkanische Küste" unb „Am LlCS^erUsSerzleyUNgSWerk. 2ms". Otta chirth („Mittag über der Lagune" y ’
uni) „Stadt mit Tempel am Fluß") und Alex Kal-, Rückblick auf die bisherigen Kriegsmonate derk („Das Etechteion") haben in ähnlich starker beweist schon jetzt, daß die fördernde Berufs- Weise, wenn auch mit naturgemäß ganz anderem Erziehung ihre Bewährungsprobe im Kriege bestan- Ergebnis das spezifische Gefühl des Südens einge- ^t. In über 1200 Schnellunterwei- fangen und wiedergegeben. Ueberaus stark vermit- LU n rn ?"^ben in den ersten Kriegsmonaten telt DsFar Mull ey mit seinem „Einsamen Hof" -oerusssremde und Frauen an neue Ausgabenqe- bas Gefühl, das im Hochgebirge lebt und aus bie;e herangeführt. Daneben wurde der Arbeits- einem Gemisch von Bewunderung und Grauen, unterricht in den normalen L e h r g e m e i n fd) a f= Geheimnis und Düsterkeit befteht. Von großer . und Aufbaukameradschaften fast Eigenart sind die zwei Gemälde Fritz Vahles "Zuständig weitergeführt. 2,8 Millionen Schaffende „Junge blühende Kiefer" und „Waldboden". Das "ahmen trotz des Krieges im vergangenen Jahr Geheimnisvolle der unbewegten Natur ist hier be- ?" der beruflichen Erwachfenenerziehuna sonders eindringlich. Ist in der ins Auge springen- teil Durch die kriegsbedingten und funfriftiaen den Eigenart einer Darstellungsweise noch eine ^"lern- und Umschulungsmaßnahmen wurden in Steigerung möglich? Sie ist möglich. Hier ist sie: den Berufserziehungswerken im ersten Kriegsvier- Edmund Stepp es hat mtt Erfolg versucht, Musik testahr 72,8 v. H., im zweiten 84,3 unb im dritten als Landschaft barzustellen — unb damit in jene 90,1 v. H. der Friedensarbeit erreicht Die letzte Hohe vorzustoßen, in der alle Kunstgattungen Arbeitsfront unterhält 270 überbetrieb-
m das Große zusammenfließen. Die beiden erstaun-Berufserziehungswerke in eigenen Häusern In 'üchen Silber fmb Widmungen „An Johann Se- rund 200 praktischen Werkstätten werden mit fiilfe bafhan Bach und An I eines Maschinenparks von etwa 10 000 Maschinen
Stosser, Schmiede, Dreher, Schreiber, Uniform; Archer und Schuhmacher in kriegswichtigen Umschulungsmaßnahmen erfaßt. Der lebendige Arbeits- unterrlcht vollzieht sich meist in den Abendstunden iiV^nn ^.el Schichten. Hinzu kommen noch "ber 400 Großbetriebe, die ihren erwachsenen Ge- folgschaftsmitgliedern planmäßig die Erweiterung ihrer Kenntnisse ermöglichen. y


