Ausgabe 
30.7.1940
 
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Aus dem Reich

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Die Landschaft, die ohne den Menschen für sich allein steht, wird ergänzt von der figürlichen Komposition, die oft mit ihr im Zusammen­hang steht. Hier ist das Symbolische der Malerei zu Hause. Wie feinsinnig hat Raffael Schuster- Woldan die weibliche Gestalt neben den rieseln­den Born gestellt und das GanzeDie Quelle" ge­nannt: wie verhalten durchpulst ist die Jagdlust der sanftenDiana" von Theodor Bohnen berge r. Paul Matthis PaduasDer Führer spricht" gibt einen prachtvollen Begriff vom Geschehen un­serer Zeit: in den hingeaebenen Gesichtern der dem Rundfunk lauschenden Familie. Michael Matthias KiefersDie Wacht" mit den scharfgesichtigen, flugelgewaltigen Adlern vor der Felseninsel Helgo­land reinstes Symbol, Symbol unserer jüngsten und zukünftigen deutschen Geschichte.

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Riefenbrand an der norwegisch-schwedischen Grenze.

An der norwegisch-schwedischen Grenze bei Riks- aränzen geriet ein Güter zug in Brand. 30 Waggons, die mit Proviant und Lebensmitteln be­laden waren, brannten völlig aus. Der Schaden wich auf über eine Million Kronen geschätzt. Die Flammen sollen über hundert Meter hoch in die Luft geschossen sein. Die ganze Gegend mußte kilo­meterweit abgesperrt werden, da sich das Flammen­meer auch auf die angrenzenden Gebäude und auch auf einen Holztunnel auf norwegischem Boden aus­zudehnen drohte. Der Brand konnte sich so schnell ausbreiten, weil die Waggons teilweise Stroh- labungen mit sich führten und dieses nach der großen Trockenheit der letzten Wochen wie Zunder brannte. Auch die Starkstromleitung ist durch einen Kurzschluß, der durch den Brand hervorgerusen wurde, zerstört worden, so daß die elektrisch betrie­benen Züge stundenlang nicht verkehren konnten.

Verbrecher hingerichlel.

Der am 26. Januar 1940 vom Volksgerichtshof wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Spreng ft off°V erbrechens zum Tode und zu dauerndem Verlust der Ehrenrechte verur­teilte 37jährige Erwin Seutz aus Berlin ist hin­gerichtet worden. Der Verurteilte hat von 1934 bis 1937 Sprengstoffanschläge gegen Verkehrsmittel und Sabotageakte geplant und vorbereitet. Ferner ist der 1910 in Berschkallen (Kreis Insterburg) geborene Hugo John hingerichtet worden, den das Sonder- gericht in Hannover als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. John, ein vielfach vorbestrafter, ge­fährlicher Gewohnheitsverbrecher, hat in der Ge­gend von Verden mehrere Raubüberfälle ausgeführt und dabei Postschaffner und Kassenboten mit vor- gehaltener Pistole bedroht. Außerdem hat er etwa 30 Einbruchdiebstähle verübt.

Mit offenen Augen Drei Jungen unv ein Mädel entdecken ihre Walüheimat.

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Sieghafte deutsche Kunst.

Die Malerei auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1940.

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Tatsache, daß die Jugendlichen einer mög° 7'* Unterrichtung über den landwirt- llche n Lebensber'uf bedürfen, hat

^5'ch^ahrstand zu der Forderung veranlaßt, daß die V o l k s s ch u l e durch die Ausgestaltung der Schulgarten zu Gartenarbeitsschulen nach dem ?9lenJ Rotors Mehlan in Berlin-Wilmersdorf OUrm Innmnnrt/in _____ < . . 1

Damit wäre der Kreis um die Malerei geschloffen Wir stehen wieder am Anfang. Roch ist Krieg. Diese Ausstellung entstand während und trotz des deutschen Freiheitskampfes. So mußte dann auch das Knegerleben als Motiv hineinfließen. Doch der Strom ist weife gehemmt worden. Es find zahlen­mäßig nur wenige Bilder, die sich mit dem Krieg ausemandersetzen, und sie tun es nicht in allzu billi­gen Wiedergaben von Äußerlichkeiten. Sie tun es wie die Bilder von Claus Bergen mit Schnell- booten und Luftwaffe den Typ dieses Krieges, wie Wilhelm Sauter mit seinen Soldatenbildern den Menschen dieses Krieges zeigt: sie zeigen, wie Angelo Ja n k sAufklärer", den unbekümmerten Umsatz jedes Einzelnen, der zum Siege führt; sie zeigen auch das Menschliche im Krieg, wie Hermann Junkers rührendes BildDas Kriegsfohlen" das auchKamerad Pferd" heißen könnte. Das schönste Kriegsbild aber scheint doch Hans Adolf BuhlersHeimkehr" zu sein, auf dem der Heim- gekehrte seinen Stahlhelm neben sich auf der Erde liegen hat und sein müdes, glückliches Haupt im Schoß der Frau ... lieber der deutschen Malerei 1940 wie die Große Deutsche Kunshpusstellung in Munchs sie zeigt, liegt beglückend das Gefühl einer guten Gegenwart und die Gewißheit einer besseren Zukunft.

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äußere Aehnlichkeiten mit dem Dargestellten ver­langt, kann man an dieser Stelle erst recht die Un- sachlichkeit des Einwurfs ersehen, mir hätten dazu heute die photographische Linse. Hier zeigt sich, daß der Pinsel des fähigen Künstlers diel genauer sein fann, als das objektivste Objektiv. Ein Porträt kann den lebendigen Blutschein unter der Haut wieder­geben, wie Leo FranksBildnis T. B.", es kann die Seele des Menschen spiegeln, wie Wichelm P i t t h a n sFrau Bormann", es kann den Be­ruf des Menschen ausdrücken, wie Richard D w i n - gersBildnis des Kammersängers Lohfing" und desDr. med. Schwarzenberg", und damit sind wir hier bei der Reihe von Porträts führender deutscher Staatsmänner angelangt. Sie alle besagen unzwei­deutig: dies sind Führer der Wirtschaft, der Wehr­macht, der Politik. In schöner Klarheit zeigt dies nicht zuletzt auch das Bildnis des Führers von Conrad H o m m e l.

noch rechtzeitig zur Ernte eine Anzahl von Pferden der Landwirtschaft wieder zugeführt. Allen Inha­bern von Dvinglichkeitsbescheinigungen ist anzura­ten, sich nunmehr sofort um»die Beschaffung eines brauchbaren Pferdes zu bemühen.

Aus aller Wett.

Der Dichter Äurt kluge f.

Der am 29. April 1886 in Leipzig geborene Dich­ter Kurt Kluge ist überraschend einem Herzschlag erlegen. Der seit Jahren als Professor an der Aka­demie für bildende Künste zu Berlin arbeitende Dichter kam erst sehr spät zum dichterischen Schaf­fen. Durch die Vorfahren war er seinem eigentlichen Beruf aufs engste verbunden. Handwerkliche Ar­beitsleistung ist der Stoff seines ersten Romanes Der Glockengießer Christoph Mahr", während er in seinem großen RomanwerkDer Herr Kortuem" ein Bild deutschen Wesens gibt, getragen von einem tiefen Humor und einer weltweiten Innerlichkeit. Sein drittes großes WerkDie Zaubergeige" ge­staltet das Schicksal eines Musikers und seines Kampfes um Anerkennung. Diese Werke Kurt Klu­ges nähren sich aus dem heimatlichen Boden- Thü­ringens. Es geht Kluge nicht um Unterhaltung, son­dern um Gleichnisse. Die handwerkliche Sorgfalt, die er daran wendet, und der seelische Reichtum, der darin ausgebreitet liegt, machen seine Werke zum beglückenden Erlebnis. Der tiefe ungekünstelte Humor, der dem Dichter zu Gebote steht, erhöht das in Kluges Dichtungen gestaltete Leben, auch wenn es sich in begrenzter Umwelt abspielt, zu einem überzeugenden Sinnbild deutschen Wesens und deutscher Volkswirklichkeit. Kurt Kluge war unserer Gegenwart immer eng verbunden. Mit sei­nem Werk hat er Teil an dem großen Aufbauwerk. Es war ihm vergönnt, noch vor seinem Tode die Schlachtfelder der Kämpfe im Westen zu besuchen und die Schilderungen der Taten deutscher Soldaten zu hören, denen er sich als Kriegsfreiwilliger des Weltkrieges aufs engste verbunden fühlte.

Norwegisch-dänische Expedition nach Ostgrönland.

b'nweisen soll. Mit der Lehrerschaft der Volks, und Mittelschule soll «ine enqe Ver- bindung zur praktischen Landwirtschaft hergestellt werden, ,o daß die Schüler von Zeit zu Zeit in landwirtschaftliche Betriebe geführt werden, wo ihnen durch den Bauern selbst eine Aufklärung über eine Berufsarbeit und das Wesen der Landwirt- icyast und des Bauerntums gegeben wird. Durch enge Zusammenarbeit von Lehrer und Bauer soll eine ständige Beeinflussung der gesamten Schul­jugend zu einer bäuerlichen Lebensauffassung hin e^lcht werden. Es ist selbstverständlich, daß in OS ?le Landjugend f e 1 b ft für die Landwirtschaft erhalten werden muß. Deshalb muß auch m der Landschule der Frage des Arbeits ° schulg artens größte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Der Arbeitsschulgarten, der Lehrer und Schuler zur Natur- und Landverbundenheit er- ziehen soll muß der Mittelpunkt der Erziehung in der Landschule werden.

Wehrmachtpferde für die Landwirtschaft.

3r sicheren Grnteeinbringung hat sich die Wehr- macht entschlossen- eine Anzahl Pferde an di- Land, wlrtjcyast und das Fuhrgewerbe zurückzugeben. Alle von der Wehrmacht abzugebenden arbeitsfähigen Pferde werden vom Reichsnährstand über­nommen, der über die Landes- und Kreisbauern- Ichaften für eine gerechte Verteilung entsprechend oen Dnngllchkettsbedürfniffen in den einzelnen Ge- bleten sorgen wird. Auch dem Bevollmächtigten für ." Nahverkehr im Reichsverkehrsmini'sterium wird eine entsprechende Anzahl von Pferden vom Reichs­nährstand zur Verfügung gestellt werden. Die Pferde werden im übrigen unmittelbar an Inhaber von Dnnglichkeitsbescheinigungen abgegeben oder an Händler bzw. Genossenschaften. Bei der Uebernahme werden ine Pferde von der Wehrmacht geschätzt. Für das gute, einwandfreie Arbeitspferd beträgt der Schätzungswert nicht mehr als 700 bis 900 RM., nur in ganz seltenen Fällen darüber. Schlachtpferde i werden vorher bereits ausgeschieden. Durch das < große Entgegenkommen der Wehrmacht wird so ;

Wiederum mit der Landschaft verbunden oder durch langjährige Beobachtunv nn hör 1

"Uch mildem belebten Interieur, dem Menschen das Schulgarten die Eignung für bie S Siegel chres Lebens aufdruckten, ist der Akt. Es Landwirtschaft f-ststellen und die gebt^hie^manches Zeugnis großen Könnens, wie durch die Lehrer auf die Berufe" der Landwirt

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Die für Ostgrönland bestimmte erste norwegische Expedition dieses Jahres, die in Aalesund von dem Dozenten Hoel zusammen gestellt wurde, > soll durch dänische Expeditionsteilnehmer erweitert werden, da sich für Dänemark zur Zeit keine andere Mög­lichkeit bietet, mit seiner Kolonie Grönland und den in der Arktis befindlichen Meteorologen und an­deren Wissenschaftlern in Verbindung zu treten. Die dänischen Teilnehmer, darunter der bekannte Grön­landforscher Eigil Knuth, werden in Aalesund an Bord des FangschiffesVesle Kari" nach der däni­schen Station Moerke Fjord abgehen, um dort zu überwintern. Die seit 1939 im Moerke-Fjord be­findlichen dänischen Wissenschaftler sollen mit dem norwegischen Schiff die Heimreise an treten.

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München, Juli 1940. leuchtende Schönheit des Weibes in wundersam Die deutsche Malerei, wie sie sich gegenwärtig in selbstverständlicher Nähe erscheint. Prächtig in sei- der Großen Deutschen Kunstausstellung zu Mün- "fj. deutlichen Beleuchtung ist Johann Schults chen im Haus der Deutschen Kunst zeigt, steht im Mchter AktNach dem Bad". Fühlbar hingegebene Zeichen des Krieges. Nicht unbedingt durch die Mo- Gelöstheit liegt in demLiegenden Akt" von Paul tivwahl, bis auf den zahlenmäßig geringen Tell in dem die unbekleidete Frauengestalt

der Gemälde, die das Kriegserleben darstellen, wohl offensichtlich ganz und ausschließlich dem Buch, das aber durch die Monate, in denen die meisten dieser fle lauscht. Trefflich hat Ernst Zoberbier Werke entstanden sind. Das ist ein wesentlicher l" 1einerTräumenden" die Gelöstheit des schlafen- Faktor. Ein noch wesentlicherer aber ist der, daß den Menschen eingefangen. Von einer-fast erheitern- sle.im Zeichen einer Rückkehr und Einkehr steht, im öe" Unschuld ist Sepp Hiltz' AktEitelkeit". Das Zeichen der von Jahr zu Jahr strenger werdenden unbekleidete Bauernmädchen, das hier vor einem Kritik bei der Auslese der auszustellenden Werke. Kleidungsstücken sitzt und im Spiegel

Zweierlei ergaben diese Gesichtspunkte: einmal die nur die Wirkung des bunten Halsbandes

rücksichtslose Fernhaltung alles Nichtgekonnten unb P""' sicher weltenweit von aller Koketterie. eilr^<ßU^an^ öe.r Wille nicht hoch genug ein- Wenn bei den figürlichen Komposittonen das zufchatzen ist: ein ausgezeichnetes Durchschnitts- bäuerliche Leben immer wieder erscheint ja mveau. Daß aus diesem hohen Durchschnittsstand wenn es dieses Gebiet fast völlig beherrscht in all dann manche Werke wie Berge aus der Flut empor- seinen Phasen, in der Arbeit, in der Ruhe' in der ragen, ift eine besonders beglückende Beigabe. Der Freude, in der Erfüllung der Ernte, so'ist das Fülle der guten Bilder, die die diesjährige Kunst- durchaus keine Einseitigkeit der Motiv'wahl. Es ist ausstellung aufweist, durch Nennung auch nur 'G Gegenteil wohl mehr die Erkenntnis des Ele- emigermaßen gerecht zu werden, ist im Rahmen mentaren. Grundlegenden,' das im Leben der Men- emer hinweisenden Besprechung unmöglich. Man schen liegt, die um den Segen der Erde ringen. Ein kann nur ms Allgemeine gehende Hinweise geben anderes ist es um die Arbeit in der Industrie Un eTeIc ""führen. Hier ist es wiederum der Mensch der mit den Ele-

o ^an rann von dem weiträumigen Gebiet der menten ringt, wie der Bauer um den Segen der Land sch a ft sagen, daß sich deutlich zwei Grup- Erde. Aber sichtbar groß und gewaltig sind die lassen: die Landschaften, die rein Kräfte, die er bändigt und sich dienstbar macht darstellender Natur sind und durch reifes technisches Ähre Gewalt läßt sich am stärksten nachts erfühlen Können Achtung und Anerkennung heischen, und wo das Dunkel den Käfig verbirgt und nur Feuer- drejemgen, die darüber hinaus mehr ins Wesenhafte, schein von der Wildheit des Gebändigten svricht in die Tiefe ^r wiedergegebenen Gegend dringen. Ueberaus stark hat dies Günther Domnich in So macht Carl SchleinkofersIsar land schäft" seinerWmternacht über der Königshütte" gestaltet eine Wette und Stille fühlbar, an deren Grund die Ein paar Zeilen noch über das Porträt das ^"""chkett des unbelebten Feldes und Waldes ebenfalls in vielen ausgezeichneten Arbeiten'vor-

JJJ Henrich von RichthofensBlick Händen ist. Heute, da man vorn Porträt auch wieder ms Land ist es auch die Weite, aber hier ist sie J

besonnt, ist gewissermaßen lauter, eindringlicher. Ragende Einsamkeit oberhalb des vertrauten war­men Grüns gibt zwingend Otto GoebelsDer Watzmonn" wieder. Tief und kräftig in das Wesen, in das Gefühl einer Landschaft eingedrungen sind | ,

gennann UrbansVulkanische Küste" unbAm LlCS^erUsSerzleyUNgSWerk. 2ms". Otta chirth (Mittag über der Lagune" y

uni)Stadt mit Tempel am Fluß") und Alex Kal-, Rückblick auf die bisherigen Kriegsmonate derk (Das Etechteion") haben in ähnlich starker beweist schon jetzt, daß die fördernde Berufs- Weise, wenn auch mit naturgemäß ganz anderem Erziehung ihre Bewährungsprobe im Kriege bestan- Ergebnis das spezifische Gefühl des Südens einge- ^t. In über 1200 Schnellunterwei- fangen und wiedergegeben. Ueberaus stark vermit- LU n rn ?"^ben in den ersten Kriegsmonaten telt DsFar Mull ey mit seinemEinsamen Hof" -oerusssremde und Frauen an neue Ausgabenqe- bas Gefühl, das im Hochgebirge lebt und aus bie;e herangeführt. Daneben wurde der Arbeits- einem Gemisch von Bewunderung und Grauen, unterricht in den normalen L e h r g e m e i n fd) a f= Geheimnis und Düsterkeit befteht. Von großer . und Aufbaukameradschaften fast Eigenart sind die zwei Gemälde Fritz Vahles "Zuständig weitergeführt. 2,8 Millionen Schaffende Junge blühende Kiefer" undWaldboden". Das "ahmen trotz des Krieges im vergangenen Jahr Geheimnisvolle der unbewegten Natur ist hier be- ?" der beruflichen Erwachfenenerziehuna sonders eindringlich. Ist in der ins Auge springen- teil Durch die kriegsbedingten und funfriftiaen den Eigenart einer Darstellungsweise noch eine ^"lern- und Umschulungsmaßnahmen wurden in Steigerung möglich? Sie ist möglich. Hier ist sie: den Berufserziehungswerken im ersten Kriegsvier- Edmund Stepp es hat mtt Erfolg versucht, Musik testahr 72,8 v. H., im zweiten 84,3 unb im dritten als Landschaft barzustellen unb damit in jene 90,1 v. H. der Friedensarbeit erreicht Die letzte Hohe vorzustoßen, in der alle Kunstgattungen Arbeitsfront unterhält 270 überbetrieb-

m das Große zusammenfließen. Die beiden erstaun-Berufserziehungswerke in eigenen Häusern In 'üchen Silber fmb WidmungenAn Johann Se- rund 200 praktischen Werkstätten werden mit fiilfe bafhan Bach und An I eines Maschinenparks von etwa 10 000 Maschinen

Stosser, Schmiede, Dreher, Schreiber, Uniform; Archer und Schuhmacher in kriegswichtigen Um­schulungsmaßnahmen erfaßt. Der lebendige Arbeits- unterrlcht vollzieht sich meist in den Abendstunden iiV^nn ^.el Schichten. Hinzu kommen noch "ber 400 Großbetriebe, die ihren erwachsenen Ge- folgschaftsmitgliedern planmäßig die Erweiterung ihrer Kenntnisse ermöglichen. y