Ausgabe 
28.3.1940
 
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Leiter der hiesigen Schule, Albrecht Strack, zu

über hinaus verschuf er sich als Schulungsleiter der Partei alles Ansehen. Zahlreiche Kränze wurden an

Wenn eine so gute Zigarette

wie die ECKSTEIN Nr.5

In schlichter Zweckpackung

angeboten wird, dann ist dies

Beweis dafür, daß das Haupt­

ziel bei der Fertigung auf die

Tabak-Güte gerichtet ist. Und

auf den Tabak kommt es anl

cfparsam in der Packung

cWertvoll im Inhalt!

I.V.: Reih Kreisobmann.

Backhaus Kreisleiter.

Schüler eingereiht zu

Schule eine gewaltige bedeutet, kommt ihnen Desto mehr aber den

GchaffendesammelnSchaffende geben!

Reichsstraßensammlung der Deutschen Arbeitsfront am 30.und 31.MärzlS40

Verpflichtungen als Mitglied der Nationalsozialisti­schen Deutschen Arbeiterpartei nachkommen."

seinem Grabe niedergelegt. In den Nachrufen, die ihm gewidmet waren, kam die große Wertschätzung zum Ausdruck, die der Dahingeschiedene genoß.

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beauftragen.

Bei allen Meldungen der Parteigenossen ist die Mitgliedskarte oder das Mitaliedsbuch in Vorlage

scheu, in die Schar der werden.

Daß der Eintritt in die Umstellung für die Kinder sa nicht zum Bewußtsein.

für deren Durchführung sich ein Musikkorps der Luftwaffe und bekannte Künstler unseres Stadt­theaters zur Verfügung gestellt haben. Der volle Erlös dieser Veranstaltung fließt der WHW- Sammlung zu.

Bereits am Freitag finden in allen Betrieben Betriebsappelle statt, bei denen der Be­triebsführer seiner Gefolgschaft die Abzeichen ver- kauft.

In den Orten, in denen die DAF.-Walter nicht ausreichen, werden die NSV.-Walter und die Poli­

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Deutsche Krauen und Banner!

Am kommenden Samstag und Sonntag findet die letzte diesjährige Straßenfammlung für das Kriegs- Winterhilfswerk statt, die die Deutsche Arbeitsfront durchführt. Das Ergebnis dieser Sammlung soll be­weisen, daß das deutsche Volk durch den uns auf­gezwungenen Krieg erst recht zu einer untrennbaren Gemeinschaft zusammengeschweißt ist. Der Opfersinn des deutschen Volkes ist gerade durch die Härte der Zeit noch gesteigert, das wird die Welt auch an dieser letzten Reichsstraßensammlung feftstellen kön­nen. Als Leitspruch sollen uns die Worte dienen: Alles für Deutschland!"

heil Hitler!

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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 27. März, In Brotgetreide zeigten die Zufuhren eine leichte Erhöhung, da die Landwirtschaft vor den beginnenden Feldarbeiten nach Möglichkeit den größten Teil ihres Getreides verladen will. Die Mühlen bekundeten durchweg gute Kauflust. In Jnduftriegetreide hielten sich die Anlieferungen in engen Grenzen, während die Nachfrage unvermindert anhält. Auch in Futterge­treide blieben die Umsätze beschränkt; freie Hafer­sorten werden von den Mischfutterfabriken ausge­nommen, ebenso Futtergerste, im übrigen bleibt die Wehrmacht Hauptabnehmer. Am Mehlmarkt blieben die Umsätze gleichmäßig; Weizenmehl liegt nach den Feiertagen etwas ruhiger. Der Futtermittelmarkt wies keine Veränderung der Marktlage auf. Die Preise blieben unverändert.

Horst-Wesiel-Wall den Häusern vorgelagert waren. Durch die Fortnahme dieser Gärten wird sich eine erhebliche Verbreiterung der Straße ergeben. Das Straßenbild am Selterstor erhält durch die Summe der Umbauarbeiten ein erheblich verändertes Aus­sehen.

Gießen-Klein-Linden.

Die Volks - und Schülerbücherei im Stadtteil Klein-Linden erfreute sich im verflossenen Geschäftsjahr eines sehr starken Besuches. Die Zahl der vorhandenen Bücher stieg im letzten Jahr von 572 auf 585, davon sind 173 unterhaltender und 314 belehrender Art. Ferner zählt die Bücherei noch 98 Bände aus der Jugendliteratur. Die Zahl der Leser belief sich auf 189 (gegenüber 133 im Vor­jahr), darunter roaren 85 (58) Erwachsene und 104 (75) Jugendliche. Die Gesamtzahl der Entleihungen betrug 708 (467), darunter 209 an Erwachsene und 499 an Jugendliche. An Mitteln standen der Lei- tung der Bücherei 57,54 RM. zur Verfügung, zu der die Stadt 10 RM. und die Spar- und Dar-

Parteimitglieder müssen Wohnungsänderung melden.

NSG. Aus gegebener Veranlassung werden die nachstehendten, vom Reichsschatzmeister erlassenen Bestimmungen über die Verordnung zur Durchfüh­rung des Gesetzes zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat in Erinnerung gebracht:

Die Mitglieder der Nationalsozialistischen Deut­schen Arbeiterpartei sind verpflichtet, alle, auch zeit­lich beschränkte Wohnungs- und Personenstands­änderungen ihrer zuständigen politischen Dienststelle zu melden. Die Meldung der Wohnungs- oder Per­sonenstandsänderung hat innerhalb drei Tagen zu erfolgen. Die Wohnungs- oder Personenstands­änderung ist schriftlich bei der zuständigen Orts­gruppe oder dem zuständigen Stützpunkt anzumel­den. Die Meldung kann dem zuständigen Zellen­oder Blockleiter gegen schriftliche Bescheinigung übergeben werden. Das Mitglied kann einen schrift­lich Bevollmächtigten zur Vornahme der Meldung

Gießener Wochenmarktpreise.

* G i e ß e n, 28. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 25 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10 Rpf., Kartoffeln, 50 kg 3,90 RM., Wirsing, % kg 15 Rpf., Weißkraut 12, Rotkraut 15, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 55, Unterkohlrabi 8, Zwiebeln 12, Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 35, Aepfel 15 bis 35, Birnen 20, Blumenkohl, das Stück 45 bis 50, Endivien 15 bis 20, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 20, Rettich 10 b;5 20 Rpf.

Aus der engeren Heimat.

Oie gestörte Hochzeitsreise.

Lpd. Butzbach, 27. März.Hochzeit machen das ist wunderschön" dachte die Hausangestellte bei einer hiesigen Geschäftsfrau und nahm die Glückwünsche ihrer Hausfrau entgegen. Dann be­gab sich das Paar auf die Hochzeitsreise. Zunächst ging es nach Eschbach, dann nach Merz- hausen. Dort wurde das Idyll jäh gestört, und zwar durch die Polizei. Die Geschäftsfrau hatte nämlich nach dem Fortgang des jungen Paares am Osterfamstag feststellen müssen, daß aus einem verschlossenen Schreibtisch eine Kas­sette entwendet worden war, in der sich ein Betrag von 2 6 00 R M. befand. Der Verdacht richtete sich gegen den frischgebackenen Ehemann der Hausangestellten, der sich auf diese Weise wohl die Kosten der Hochzeitsreise verschaffen wollte. Die Butzbacher Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf und konnte das Pärchen in Merzhausen stellen. Der junge Ehemann gestand auch sofort den Dieb- stahl ein und wurde daraufhin festgenommen. Seiner Frau hatte er von der Tat, die er in einem günstigen Augenblick begangen hatte, nichts ver­raten; sie war allerdings erstaunt über seine früher nie gezeigte Großzügigkeit.

Landkreis Gießen.

A Allen dorf (Lumda), 27. März. Unter star­ker Anteilnahme der Bevölkerung wurde heute der

Die 6. Reichsstraßensammlung, die letzte für das Kriegs-WHW. 1939/40, die am Samstag, 30. und Sonntag, 31. März stattfindet, wird von der DAF. durchgefuhrt. Noch einmal werden die Volksgenos­sen zu einem Opfer aufgerufen, das ein eindeutiger Beweis des Vertrauens zum Führer darstellen soll. Der Kreis Wetterau will mit seinem Ergebnis nicht hinter dem desTages der Wehrmacht" zurückstehen und im Gau möglichst den Anschluß an die Spitze behalten. Der stellvertretende Kreisobmann der DAF., Reitz, hat daher auch alle Vorbereitungen getroffen, diese Sammlung zu einem großen Er­folg zu führen. .

Für den Straßenverkauf stehen im Krets Wetterau 130 000 Stück der bunten Schmetterlinge zur Verfügung. Auf den Stadtkreis Gießen ent­fallen davon etwa 40 000 Stück, die durch die Be- triebsführer, die Vertrauensmänner, die Betriebs­obmänner und DAF.-Walter zum Verkauf kommen.

In Gießen findet außerdem am Sonntag, 31. März eine Veranstaltung im Stadttheater un­ter dem MottoZwei frohe Stund en"'statt,

lehnskasfe Klein-Linden 10 /RM beisteuerten. Der Restbetrag von 37,54 RM. (18,02 RM. im Dor- jahr) ging durch Lesegeld ein. An Gebühren wurden pro Buch und Woche von Erwachsenen 6 Rpf., von Jugendlichen 3 Rpf. erhoben. Für die im Ge- 'hassten Bücher betrug die Gebühr Erwerbslose und Bedürftige waren

.Warum macht er sich so vte! Arbeit?*

.Zur 6. Reichsstraßensammlung bekommt er uns überall.'

tischen Leiter zur Mithilfe bei der Straßensamm­lung herangezogen. Um ein großes Ergebnis zu erzielen, wird nach dem Verkauf der Abzeichen die Büchsensammlung fortgeführt. Die Kreiswaltung der DAF- hat ihre Dienststellen in Bad-Nauheim, Friedberg und Gießen von Samstag bis zum Sonntag geöffnet.

Von jedem Volksgenossen wird erwartet, daß er einen höheren Betrag für das Abzeichen in die Büchse wirft, als er sonst zu geben gewohnt ist. Nur wenn jeder nach besten Kräften sein Opfer bringt, wird diese letzte Reichsstraßensammlung zu 'dem gewünschten Erfolge führen.

Völkerkunde: 20 Uhr Lichtbildervortrag in der Aula der Universität, Joachim Gerstenberg spricht über Irland".

Splelschar-Abend der Gießener HMer-Jugend.

Der Standort Gießen der Hitler-Jugend tritt am heutigen Donnerstag und am morgigen Freitag mit einem Spielschar-Abend an die Öffentlichkeit, der unter dem Gedanken der gemeinschaftsbildenden Werte der deutschen Musik steht. Für die Ausfüh­rung setzen sich die Mädelgruppe 5/116 und die Bannspielschar ein. Der Abend bringt u. a. Kom­positionen von Haydn, Mozart, Beethoven,. Joh. Christ, Bach und Georg Philipv Telemann. Fan- farenruf, Vorspruch und gemeinsam gesungene Lie­der werden die musikalische Folge umrahmen.

Jahreshauptversammlung des Tlerschuhverelns.

Der Tierschutzverein für Gießen und Umgebung hält am Montag, 1. April, imFrankfurter Hof" seine ordentliche Jahreshauptversammlung ab.

GA.-Wehrabzeichenprüfunq.

Am Sonntag, 31. März, 8.30 Uhr, findet in der Bergschenke in Gießen die Abnahme der Prüfung der Gruppe 3 für das SA.-Wehrabzeichen statt. Teil­nahmeberechtigt sind alle diejenigen, die schon die Prüfung für Gruppe 1 und 2 abgelegt haben. Teil­nehmen können alle, die bisher infolge des Krieges verhindert waren. Papiere sind mitzubringen.

SA.-Standarte 116.

Hitler-Jugend Bann 116.

Standort Gießen.

Heute, Donnerstag, 28. März, Antreten der zu verpflichtenden Jungen, um 18 Uhr pünktlich auf dem Oswaldsgarten. Anzutreten haben also alle Jungen, die jetzt in die HI. überwiesen worden sind, und die Führerschaft des Jungvolks, die an Ostern das 8. Schuljahr beendet hat. Winterdienst­anzug.

BOM.-Llntergau 116 Gießen.

Wädelgruppe 1/116.

Betr.: Gruppenübergabe. Alle Mädel treten am Donnerstag, 28. März, um 19.30 Uhr, amHessischen Hof" zum Gruppenappell an.

Aus -er Giadt Gießen.

Einzug der Echulrekruten.

Nun ist der Tag da, an dem viele Kinder ihren ersten Gang zur Schule antreten. Die Kleinen kom­men aus dem schützenden Kreis der Familie und stehen nun plötzlich im Leben. Ein sehr wichtiger Abschnitt beginnt.

Daß schon zu Weihnachten ein Federkästchen oder gar ein Schulranzen und andere Schulsachen bei den Gaben lagen, versteht sich von selbst. Wie oft kreisten die Gedanken der Kinder um den Tag, an dem sie zum erstenmal mit dem Ranzen in das große Gebäude wandern sollen. Es ist ja ihr sehn­lichster Wunsch, sie wollen doch auch zu denGro­ßen" gehören. Viele ihrer Kameraden gehen schon zur Schule, sie erzählen ja fast immer davon, und wir können verstehen, daß unsere Kinder auch wün-

Landjahrbeginn am 25. April.

Der Beginn des dem Reichserziehungsministerium unterstehenden Landjahrs ist auf den 25. April 1,940 festgesetzt. Die für das Landjabr ausgelesenen Jun­gen und Mädchen werden die Anreise zu den Land­jahrlagern in der Zeit vom 23. bis 25. April an­treten.

Oie Straßenbauarbeiten am Selterstor.

Gegenwärtig sind Arbeiter damit beschäftigt, die Straßenbauarbeit am Selterstor in bestimmtem Ausmaß fortzuführen. Di-e eine der beiden Stra­ßeninseln ist fertiggestellt worden und kann von den Fußgängern passiert werden, so daß nicht mehr der Engpaß auf dem Fahrdamm zwischen Straßenbahn und Baustelle benützt werden muß. Gleichzeitig sind die Vorgärten entfernt worden, die zwischen dem Hotel Köhler und dem Eckhaus Frankfurter Straße-

schäftsjahr anaeschasi 10 bzw. 6 Rpf. Erw von der Gebühr befreit.

Eltern. Sie sorgen sich schon und fragen sich im Stillen: Wie wird das werden? Glauben sie doch, daß ihr Kind zu zart und zu scheu sei. Ja, sie fürchten beinahe diesen Tag des Schuleintritts. An­dere Eltern wieder begehen leider den Fehler, daß sie ihren Kindern Angst vor der Schule einjagen. Manchmal ist ja die Drohung: Wart nur, wenn du in die Schule kommst! nur einer Regung des Un­willens entsprungen und nicht so ernst gemeint. Wenn die Kinder zu sehr tollen und die Eltern in der Arbeit stören, kommt dieses Wort immer wieder zum Vorschein.

Es ist wirklich an der Zeit, daß gerade diese ewige Drohung, die wie ein Damoklesschwert über manchem schüchternen Kinde hängt, aus dem Sprach­schatz der Eltern verschwindet. Wie könnte es sonst Vorkommen, daß bei der Schulaufnahme immer wieder kleine Mädchen oder Buben weinend in das Klassenzimmer treten und nach demstrengen" Lehrer schauen! Denn dieser Lehrer wurde ihnen doch immer als sehrstreng" vor die Augen ge° sstellt. Er sollte ihnen zeigen, wie man still sitzen muh, wie man sich überhaupt ordeytlich beträgt!

Es ist ja gut, daß die andern Kameraden schon dafür sorgen, daß dieses alte Märchen von vielen Kindern nicht mehr geglaubt wird. Auch haben sie es nun so oft gehört, daß es nicht mehr zieht. Ge­sunde Buben und Mädchen lassen sich nicht so leicht rinschüchtern. Doch gibt es auch sehr empfindsame SDhitterßinber; und diesen gegenüber sollte man nie­mals davon sprechen, daß ihnen in der Schule schon Ordnung beigebracht werden würde. Im Gegenteil, die Eltern sollen ihre Kinder in positiven Sinne auf die Schule vorbereiten. Sie sollen ihre Freude und ihre Hoffnung teilen, sie noch stärken und er­höhen. Der Tag des ersten Schulganges soll ein sroher Tag sein. Es ist doch geroifc leicht, dies sei­nen Kindern zu sagen und sie, wenn sie wirklich sinmal Angst zeigen, zu trösten.

Andere sogenannteVorbereitungen" sollten aber unterlassen werden. Hierher gehört z. B., daß viele Eltern schon vor der eigentlichen Schulzeit ihre Kin- ber mit Schreiben, Lesen und Rechnen quälen. Sie meinen es ja gut, begehen aber einen großen Feh­ler. Lehrer und Lehrerin wollen die Kinder in dieser Hinsicht ganz unvorbereitet. Die Kinder sollen mit offenen Augen und aufnahmefähigem Herzen zur Schule kommen. Mehr wird ja gar nicht verlangt. Alle die Kinder aber, die schon dasi" oder gar einen großen Buchstaben malen können und stolz ouf ihre Leistung sind, werden unaufmerksam und ssind von Anbeginn schon nicht mehr bei der Sache.

In der Schule wird nun das kindliche Spiel Schritt für Schritt durch ernste Arbeit abgelöst. Für vie Kinder aber beginnt so recht die Zeit der Ka- meradschast. Sie fühlen, daß sie nicht allein auf der Welt sind, daß sie sich einfügen müssen in den Rah­men einer großen Gemeinschaft.

Mancher Vater da draußen an der Front wird gerade am heutigen Tage mit Sehnsucht an seinen Buben oder an fein Mädel denken. Seine Wünsche imb Hoffnungen wandern in das hohe Gebäude, in t>em sein Kind zum erstenmal steht. Er steht im Seifte die erstaunten Gesichter der Kleinen, die Mütter daneben. In gar ernster Zeit treten die Kinder ihren ersten Schulgang an. Aber sie selber find hoffnungsvoll und zukunftsfroh. Und auch mir wollen ihnen zu ihrem Eintritt in die Schule das Herz nicht schwer machen. Wir freuen uns mit ' chnen und lassen ihnen die frohe Unbekümmertheit, mit der sie ins Leben schauen. H.

Tageskalender für Donnerstag.

Stadttheater: 20 Uhr GastspielRomantisches Ballett" Peters-Pawlinin. Gloria-Palast, Selters- weg:Ihr Privatsekretär." Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße:Kornblumenblau". Goethe-Bund- Kaufmännischer Verein, Gesellschaft für Erd- und

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