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Wirtschaft
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aufwendunaen insgesamt 1,05 (0,81), Abschreckun- ohne (2,1%7 «jßm
qen 1,015 (1,18), Zinsen 0,33 (0,305), Steuern vom lungen 4,49 (5,57), Verh-indKchk«ten 11,17 (8,400). Ertrag usw. 3,52 (3,87), andere Steuern 0,71 (0,58), Bemerkenswert angesnegen sind in diesen Anzah- Mill. NM. Einschi. 76 719 (369144) RM. Vortrag lungen auf 0,79 (0,02), Warenschulden auf 2,34 wird ein Reingewinn von 568 744 (876 719) RM.>(l,40), Konzernschulden auf 0,85 (0,58), Wechielver-
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Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!
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die Ziege mit der größten Milchmenge (2265 Kilogramm) steht In Hessen, bei G. Fleck, Darrnstodt-Arheilgen.
In der Bilanz ist unter dem Anlagevermögen der Posten Anlagen im Bau mit 1,68 Mill, auf die einzelnen Anlagekonten übertragen worden. Bei 3.23 (3,77) Zu-, 1,67 (0,15) Abgang und 1,015 (1,17) Abschreibungen steht das Anlagevermögen mit 4,76 (4,215) zu Buch, während das Umlaufvermögen auf 18,57 (15,79) anstieg. In letzterem find Vorräte mit 8,65 (8,32), Wertpapiere mit 0,36 (—), Anzahlungen mit 0,086 (0,396), Warenforderungen mit 9,21 (6,23), sonstige Forderungen mit 0,24 (0,39), flüssige Mittel mit 0,018 (0,187) enthalten, dagegen keine Inlandsbankguchaben (i. V. 0,08) und Konzernforderrungen mehr. Andererseits betragen die Rücklagen
Stahlwerke Höchling-Auderus AG. Wehlar.
sie kurz und klein.
5. In Zweifelsfällen wende Dich an einen
ausgewiesen, der wird voll zur Stärkung der eigenen Mittel auf neue Rechnung übernommen. Dm Vorjahr wurden 650 000 RM. des Reingewinnes der Rücklage für Werkserneuerung, 150 000 RM. der Unterstützungskasse zugeführt, so daß 76 719 RM. zum Vortrag verblieben. Diesmal hat die Verwaltung schon vor Ermittelung des Gewinnes der gesetzlichen Rücklage 400 000, der Rücklage für Wertserneuerung 500 000 RM. (außerdem die ' obenerwähnte Zuweisung an die Unterstützungskasse) zugeführt.
lick guten Pilzkenner, an die nächste Pilz-Beratungsstelle oder an die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt (hessische Landesstelle für Pilz, und Hausschwamm-Beratung).
6 Der Pilzreichtum und die Artenzahl unserer Wälder sind viel größer, wie meist angenommen wird. Rur leichtsinnige Prahlhanse kennen „alle
Haudballvergleichskamps
Hessen-Aaffau gegen Korheffen in Gießen
Mitgliederversammlung der Bezirkssparkaffe Grünberg
iMj KM» man beim Wehen berßerufsroäfche fparfam gebrauchen 1 paket reicht bei normaler ßefchmukung für 5 (Eimer Wfer
(Inflation!) 16 Jahr und Gewissenhaftigkeit.
Merkregeln sür die Pilzzeit
1. Wer glaubt, allein nach diesen Merkregeln rasch ein guter Pilzkenner werden zu können, lasse seine Hände besser von den Pilzen.
2. Allgemeine Merkregeln über tue Eßbarkeit oder Giftigkeit der Pilze (Märchen von der Zwiebel und dem silbernen Löffel, Verfärbung, unangenehmer Geruch oder Geschmack usw.) gibt es nicht.
3. Db nur solche Pilze, die Du ganz genau und
+ Grünberg, 25. Juli. Im Hotel Hirsch fand dieser Tage die ordentliche Mitgliederversammlung der Bezirkssparkasse Grünberg statt. Die Aufsichtsbehörde war vertreten durch Landrat Dr. Lotz (Gießen). Außer den Mitgliedern des Vorstandes und be* Derwaltungsrates, waren 26 Gemeindevertreter
Bedenke aber, daß geputzte und zerschnittene Pilze selbst für den besten Kenner sehr schwer kenntlich werden. Deshalb nur tatsächlich eßbare und einwandfreie Schwämme in den Sammelbehälter!
9. Benutze als Sammelbehälter einen Korb oder einen offenen Kasten im Rucksack, damit die Pilze nicht gedrückt werden und sich nicht erhitzen.
10. Die gesammelten Pilze werden am besten sofort bei der Heimkunft geputzt und zubereitet. Andernfalls lagere man sie an einem kühlen und luftigen Orte bis zum nächsten Tag, wobei sie nicht in großer Masse aufeinanderliegen dürfen.
11. Die Fruchtschicht auf der Hutunterseite (Blätter, Röhrchen usw.) schneide man nicht weg, wenn dieselbe keine Maden enthält. Sie ist reich an wert-
Der Ähresertrag stieg auf 14,50 (13,31), ao. Er- träge auf 0,12 (0,06) Mill. RM., während andererseits Deteiliaungserträge auf wenige 100 Mk. (i. V. noch 0,13 Mill. RM.), das Geschäftsjahr nicht betreffende Erträge auf 0,86 (1,22) Mill, zurückgingen. Löhne und Gehälter erforderten 8,28 (7,41), Sozial-
Leihgesiern — Daubringen.
Die 2. Jugendmannschaften von Leihgestern und Saubringen treten am morgigen Sonntag in Leihgestern an. Man erwartet einen harten Kampf, dessen Sieger nicht vorauszusehen ist. Die Leihgester- ner treten mit der Mannschaft Velten; Seipp, Kruk; Wagner, Sern, Maid; Schäfer, Seell, Martini, Textor und Reitz an.
Oie Bereichsmeisterschast im Korbball.
Wie bereits gemeldet, finden zusammen mit den Turnmeisterschaften des Bereichs auch die Endspiele in Korbball der Frauen statt. Während aus dem Norden unseres Bereichs wieder mit Sicherheit mit
gleichskampfes zu ermitteln. Sie Mannschaft des Gaues Hessen-Nassau wird aus Spielern der Bezirke Gießen, Friedberg und Hanau gebildet, während sich Kassel vornehmlich auf heimische Kräfte stützen dürfte. Sas vorhandene Material läßt für Hessen-Nafsau die Wahl recht schwie- rig werden, zumal es überall Kräfte gibt, die fähig sind, in die engere Wahl gezogen zu werden. Be- zirksfachwart Luh, der mit der Ausrichtung der Veranstaltung betraut und für die Zusammenstellung der Gaumannschaft verantwortlich zeichnen wird, kommt es zugute, daß die Bezirke erst vor kurzem Vergleichskämpfe unter sich ausgetragen haben, die ohne Ausnahme aufschlußreich gewesen sind. Es besteht also ohne weiteres die Möglichkeit, eine Vertretung zu normieren, die die wirkliche Spielstärke unserer Gegend repräsentiert.
Heute allerdings kann bereits verraten werden, daß unser Gebietsmeister, die Jugend-Elf des Tv. Lützellinden, das Vorspiel bestreiten wird, und zwar gegen einen Gegner, der restlosen Einsatz verlangen wird.
Sa die Gemeinden auch Vorteile aus der erfolgreichen Kartoffelkäferbekämpfung haben, wird er- wartet, daß sie durch bereitwillige Unterbringung der Sritzgeräte und Spritzmittel an, dem Gelingen der unter Einsatz erheblicher Reichsmittel durchgeführten Bekämvfungsmaßnahmen Mitwirken. Sas gleiche gilt auch für die Ueberführung der Spritzgeräte und Spritzmittel vom Bahnhof zum Unter- stellraum. Die Frage der Instandhaltung und Aus- vesterung der Spritzgeräte wird besonders geregelt werden.
Hessische Herdbuchziegen im Deutschen Ziegenleistungsbuch.
als unschädlich kennst!
4. Der Anfänger sammle zuerst nur die bekanntesten Arten, wie Pfifferlinge und Steinpilze, die bei genauem Zusehen gar nicht verwechselt werden können. Erst nach und nach mache Dich Mit anderen häufigen und unschädlichen Pilzarten genau vertraut. Beim Sammeln von Steinpilzen hüte Dich vor Verwechslung mit dem bitteren Gallen-Rohrttng. Dessen Röhren werden im Alter rosa, beim Steinpilz dagegen grünlich. Es gibt noch einige andere ungenießbare Röhrlinge mit bitterem Geschmack. Deren Fleisch verfärbt sich beim Anschnitt jedoch bläulich, während es beim Steinpilz weißlich blewt. Was Du nicht kennst, lasse ruhig im Walde^stehen; nur Rohlinge treten alle Pilze um
** Bestrafte Verkehrssünder. Die Polizei schritt in der Zeit vorn 12. bis 18. Juli 1940 im Bereich der Polizeidirektion Gießen einschließlich des Polizeiamtes Bad-Nauheim-Friedberg gegen zahlreiche Verkehrssünder ein. 7 Kraftfahrzeugführer, 5 sonstige Fahrzeugführer und 3 Radfahrer wurden zur Anzeige gebracht. Mit gebührenpflichtigen Verwarnungen wurden 9 Kraftfahrzeugführer, 5 Fahrzeugführer, 12 Radfahrer und 3 Fußgänger belegt. Mit gebührenfreien Verwarnungen kamen 2 Kraftfahrzeugführer, 12 sonstige Fahrzeugführer, 8 Radfahrer und 11 Fußgänger davon.
** 25 Jahre Schokoladenhaus Hunte- mann. Demnächst, am 1. August, kann die Inhaberin des Schokoladenhauses Huntemann im Seltersweg, Frau Maria Huntemann, auf ein 25jähriges Bestehen ihres Geschäftes zurückblicken. Frau Huntemann hat das Geschäft zu ungewöhnlicher Zeit gegründet, und zwar im zweiten Jahr des Weltkrieges, im August 1915. Sie Inhaberin, die sich in der Stadt und in ihrem Kundenkreis allen Ansehens erfreut, hat das Geschäft immer selbständig geführt, denn ihr Mann ist schon sehr früh gestorben, lieber die zweieinhalb Jahrzehnte des Bestehens des Geschäftes war die Jubilarin bemüht, sich durch den Verkauf von Qualitäts- und Markenware der deutschen Schokoladenindu'strie einen treuen Kundenkreis zu erwerben. Frau Huntemann ist dem großen Teil unserer Gießener Bevölkerung eine vertraute Persönlichkeit. In den Jahren von 1904 bis 1907 war sie Kassiererin im Städtischen Volksbad. Pom Jahre 1907 ab war sie als Kassiererin für das Stadttheater tätig und bekleidete dieses Amt während guter und schlechter Zeiten (Inflation!) 16 Jahre lang in vorbildlicher Treue
Anläßlich des Opfertages treffen sich nach langer Zeit wieder einmal die beiden Rivalen im friedlichen Wettstreit. Gar manchen Strauß haben beide Mannschaften miteinander schon ausgefochten. Meist siegte Heuchelheim. Sie Rodheimer sind zwar der Papierform nach stärker, aber die Gäste haben von
anwesend. „„
Ser Vorsitzende des Derwaltungsrates, Bürgermeister König (Grünberg), gab einen Rückblick über die weltgeschichtlichen Ereignisse des verflossenen Jahres. Zur Tagesordnung übergehend, belichtete er dann über die Prüfung der Jahres- rechnung und des Jahresabschlusses durch den Verwaltungsrat und die Verbandsrevision. Beanstandungen hätten sich nicht ergeben. Sie Würdigung der wirtschaftlichen Lage der Bezirkssparkasse durch die Detbandsrevision sei überaus günstig.
Direktor Sieh! erstattete den Geschäftsbericht Über das Jahr 1939 und gab zu den einzelnen Positionen aufklärende Erläuterungen. Besonders hervorzuheben ist aus feinen Ausführungen die Überaus günstige Weiterentwicklung der Spareinlagen. Ser Rekordzugang des Vorjahres wurde noch überschritten. Sie Erhöhung der Spareinlagen um 434 7o2 RM. berechnet sich auf 12 v.H. des alten Bestandes, während der Durchschnitt in Hessen 7,1 v. H. beträgt. Das ist ein überaus erfreuliches Ergebnis für den nicht gerade besonders begüterten Sparkassenbezirk. Es zeigt den Sparsinn der Bevölkerung und das Vertrauen zur Kasse. Am Jahresende waren auf 5696 Sparbücher 4 046 362 RM. eingelegt. Mit Einschluß der Guthaben in laufender Rechnung, die ebenfalls beträchtlich zugenommen haben, betragen die Gesamteinlagen am Jahresende rund 4,4 Millionen RM. Das Neugeschäft im Darlehensverkehr war infolge der besonderen Verhältnisse gering, während sich die Anlage in Wertpapieren erhöhte. An Darlehen waren am Jahresende ausyeliehen: an Kreditinstitute 265 783 RM.; an öffentlich recht- liehe Körperschaften 378 898 RM.; Kontokorrentkre- bite und Bürgschaftsdarlehen 176 505 RM.; auf
vor einiger Zeit eine Reihe der Bäume fallen mußte, um die Fahrbahn verbreitern zu können, sind die Arbeiter des Stadtbauamtes damit beschäftigt, den Gehsteig neu zu verlegen. Der Gehsteig kommt nun hinter die verbliebene Baumreihe zu liegen und damit in den Bereich der bisherigen Grünflächen der Anlage, die zu diesem Zweck in einem Streifen von mehreren Meter Breite in Aussicht genommen wird. Wie sich die Straßenverbreiterung und die Neuanlage des Bürgersteigs gestalten wird, ist schon jetzt deutlich zu erkennen, denn die Arbeit ist in dem Teilstück zwischen Goethestraße und Bleichstraße schon weit vorgeschritten. Einige der hohen Bäume, die der neuen Führung des Gehsteigs hinderlich hätten fein können, wurden auf einfache Weise ummauert und bleiben somit bestehen.
Außergewöhnlich günstig ist der Stand der Rücklagen, die sich mit Einschluß der stillen Reserven auf über eine halbe Million RM. belaufen und die Liquiditätslage der Kasse, die das nach Gesetz und Satzung erforderliche Maß wesentlich übersteigt. Der Ausblick auf das Jahr 1940, mit dem der Direktor seine Ausführungen schloß, zeigt eine starke Zunahme der Spar- und Giroeinlagen.
Bis zum 30. Juni 1940 erhöhten sich die Spareinlagen auf 363 115 NM. (gegenüber 155 066 RM. in der gleichen Zeit des Vorjahres) und die Giroeinlagen von 376 716 RM. am Jahresende auf 527 939 RM.; die Gesamteinlagen erreichten am 30. Juni 1940 den Stand von 4 937 415 NM.
Land rat Dr. Lotz würdigte in seinen Ausführungen zum Geschäftsbericht u. a. die erfreuliche Aufwärtsentwicklung der Bezirkssparkasse. Man habe sich schon daran gewöhnt, daß es uns gut gehe und auch daran, daß die Spareinlagen dauernd steigen. Volle Kassen seien aber sehr erfreulich, denn auch nach dem Kriege werde es nicht an Ausgaben fehlen, zu welchen diese Gelder Verwendung finden könnten; besonders sei ein großes Wohn- und Siedlungsbauprogramm zu erwarten. Den Beamten und Angestellten sprach er Dank und Anerkennung für ihre Leistungen aus.
Eine von der Landesregierung angeregte Satzungsänderung wurde von Bürgermeister König begründet und von der Versammlung angenommen. Direktor Diehl berichtete noch über die ungeordnete Senkung der Einlagezinsen. Don maßgebender Stelle sei darauf hingewiesen worden, daß es darum gehe, in erster Linie den Sparern die unbedingte Sicherheit zu gewährleisten, daß die Spar- gelber in ihrem Wert erhalten blieben. Diese Sicherheit sei bestimmt für den Sparer wichtiger als hohe Zinsen. Anderseits soll mit dieser Herabsetzung eine weitere Senkung der Sollzinsen erreicht werden. Zum Schluß wies der Direktor noch darauf hin, daß die Darlehensgewährung auch im Kriege keinerlei Beschränkungen unterworfen und die Kasse nach wie vor in der Lage sei, das Kreditbedürfnis " der Bezirkseinwohner zu günstigen Zinssätzen zu
Eines der interessantesten und spannendsten Spiele des Jahres wird das Fachamt Handball am 4. August d. I. auf dem Universitätssportplatz in Gießen zur Durchführuna bringen. Es ist schon seit langem geplant, Vergleiche in bezug auf die Spielstärke der Gaue Kurhessen und Hessen-Nassau zu ziehen, um endlich einmal volle Klarheit über den Stand der geleisteten Arbeit zu erhalten. Wir wissen, daß das Handballspiel im früheren Bezirk II gerade in letzter Zeit sehr gute Fortschritte gemacht hat und daß heute vornehmlich die Kreise Gießen und Wetzlar über einen ausgezeichneten Spielbetrieb verfügen. Da anderseits auch rein leistungs- mäßig viel gewonnen worden ist, ist die Frage mehr und mehr akut geworden, wo nun eigentlich der bessere Handball gespielt wird.
Die durch das Reichsfachamt ausgeschriebenen Spiele um den Adlerpreis des Reichssportführers find dazu angetan, uns einen Schritt nach vorne zu bringen. Die Bereichsmannschaft muß aufgestellt werden und was würde da nicht näher liegen, als die Vertreter auf Grund des Ergebnisses eines Der-
Gießener Wochenmarktpreise.
* Gießen, 27. Juli. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, deutsche Eier 13, Kartoffeln, neue, % kg 7,9 Rpf., Wirsing 10, Weißkraut 10, Rotkraut 20, gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 10 bis 15, Spinat 20, Römischkohl 10, Bohnen, grün, 16 bis 18, gelb 22, Mischgemüse 16, Tomaten 28 bis 40, Zwiebeln 16,. Rhabarber 10, Pilze 45 bis 50, Frühäpfel 40, Falläpfel 10, Birnen 25 bis 35, Sauerkirschen 50, Heidelbeeren 42, Stachelbeeren 25, Johannisbeeren 20, Erdbeeren 50, Pflaumen 38 bis 45, Zwetschen 45, Blumenkohl, das Stück 20 bis 70, Salat 5 bis 10, Salatgurken 20 bis 40, Einmachgurken 2 bis 4, Oberkohlrabi 5 bis 15, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bund 10, Himbeeren, V» kg 40 Rpf.
** Verbreiterung des Hindenburg, malles. Im Zuge der Neugestaltung des Selters- tores erfährt auch das Straßenbild am Hindenbura- waU eine erhebliche Veränderung. Nachdem bereits
müsfemMzfpeisen gut zerkaut werden. Abends sind gröBcre“ Pilzmahlzelten nicht zu empfehlen. Nichtbeobachtung dieser Vorschriften kann Verdauungsbeschwerden verursachen, die mit Vergiftungen nichts zu tun hoben. — Vorsicht auch beim Genuß roher Pilze (Pilz-Salat u. bgl.).
14. Die meisten Pilzvergiftungen werden durch den grünen Knollenblätterprlz hervorgerufen, der leichtsinnigerweise als Champignon, als Grünling ober als grüner Täubling eingetragen wird. Eine Gabelspitze von ihm kann den Tod herbeiführen. In manchen Jahren hat er in Deutschland bis zu 100 Todesfälle verursacht. Genaue Auskunft über diesen Giftpilz bekommst Du durch das Knollen« blätterpilz-Merkblatt der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde, Darmstadt, und durch die reichsbehördlich empfohlene Wandtafel dieses gefährlichsten Giftpilzes, die in einer großen Anzahl von Bahnhöfen als Warnungsmittel ausgehängt ist.
15. Bei den geringsten Anzeichen einer Pilzver- giftung sorge man für sofortige und gründliche Entleerung von Magen und Darm durch Brech« und Abführmittel, wie für rascheste ärztliche Hilfe.
Fußballgroßkampf in Watzenborn-Steinberg.
Verloren die „Teutonen" aus Watzenborn-Steinberg am vergangenen Sonntag das Vorspiel um den Aufstieg zur Bereichsklasse in Langenselbold recht unglücklich mit 4:1 Toren, so stehen sich beide Mann- schäften schon am morgigen Sonntag zum entscheidenden Spiel auf dem Platz an der Neumühle gegenüber. Dies Spiel bringt endgültig die Entscheidung, wer von den beiden Mannschaften in der kommenden Saison in der Bereichsklasse XII, Gruppe Süd, spielt. Durch die Niederlage am vergangenen Sonntag sind nun die Aussichten für die Platzmannschaft nicht gerade rosig, denn, sollte der Aufstieg noch ermöglicht werden, so ist ein Sieg mit 4 Toren Unterschied er- forderlich. Dies scheint fast eine unlösbare Aufgabe für die Mannschaft aus Watzenborn-Steinberg zu fein; doch darf man nicht vergessen, baß bie Mann- schäft, wenn es gilt, mit allerletztem Einsatz spielt. Langenselbold dagegen geht hemmungsloser in dieses Spiel, gilt es doch für sie, falls ihnen ein Sieg nicht möglich sein sollte, ein Unentschieden ober eine knappe Niederlage herauszuspielen. Die Zuschauer am morgigen Sonntag werden an der Neumühle ein Spiel sehen, in dem jeder Spieler bas Letzte geben wird, um bas höchste Ziel, bie Zugehörigkeit zur Bereichs- klasse, zu erreichen.
Rodhelm — Heuchelheim.
vollen Nährstoffen.
12. Das Brühwasser schütte man nicht weg, weil es die am leichtesten löslichen Nährstoffe enthält. Pilze, die nur nach dem Fortgießen des Brühwassers „genießbar" werden (z.B. die gefährliche Frühjahrs-Lorchel u. a.), sind nicht empfehlenswert.
13. Pilze sind schwer verdaulich. Sie müssen des- ' " bei der Zubereitung stark zerkleinert werden besten durch bie Keischmaschrne). Außerdem
Fwb. Frankfurt a. M., 26. Juli. Laut De- richt arbeitete bie Gesellschaft 1939 mit allen Kräften an der Durchführung des Vierjahresplanes und den anderen gestellten Aufgaben mit. Erhebliche Be- träge wurden wieder für Erweiterung und Verbesserung der Werke aufgewandt, das tn den Vorjahren in Angriff genommene große Dauprograrnm im wesentlichen durchgeführt. Der Umsatz konnte nicht unwesentlich gesteigert werden, obwohl der Export durch den Kriegsausbruch beeinflußt wurde. Die freiwilligen sozialen Aufwendungen beliefen sich auf 0,35 (0,23) Mill. RM., außerdem wurden weitere 100 000 RM. der Unterstützungskasse zugr führt, die mit 0,40 Mill. RM. nunmehr in di Bilanz gesondert ausgewiesen wird.
i«9=u. -ich- Pilzpslmze» und junge Srudjttörperantagen Dier Wagen ^ub und
wirk- Erde, damit die Putzarbeit zu Hause einfacher wird.
der ausgezeichneten Mannschaft der Kasseler Turn- gemeinbe zu rechnen ist, entscheidet der kommende Sonntag darüber, wer aus dem Süden ins Endspiel kommt. In Heuchelheim treffen sich zu diesem wichtigen Vorspiel die Mannschaften der Tode. Hanau und des Turnvereins Wetzlar. Hanau als Der Mannschaft mit der größeren Wettkampferfahrung, die im vergangenen Jahr nur knapp gegen Kassel unterlag, wird man dabei die besten Aussichten einräumen müssen. Doch ist auch Wetzlar, das sich in den letzten Wochen eifrig für diesen Wettkampf vorbereitet hat, nicht zu unterschätzen. Da zusammen mit diesem Hauptkampf auch ein Lehrgang für Koxb - jeher gegen den Rivalen die schönsten Spiele ge- ball durchgeführt wird, werden die Terln^hme- liefert. Es sollte nicht verwundern, wenn die Gäste rinnen somit Gelegenheit Spiel in Wett
auch diesmal wieder einen Gegner abgeben, der die fampfform, von Zwei guten Mannschaften bärge» Rodheimer zum stärksten Einsatz veranlassen wird.1 stellt, kennenzulernen.
NSG. In dem nach dem Vorbild des Deutschen Rinder- und Schweineleistungsbuches neu angelegten Deutschen Ziegenleistungsbuch finden sich unter den ersten Eintragungen 10 weihe Edelziegen aus Hessen. Die Spitzenleistung darunter weist bie Ziege ,Zisa 1775" des Besitzers G. Schaaf, Bens- heim, auf, die in zehn Jahren 11763 Kilogramm Milch, 3,27 vom Hundert Fett, 384,9 Kilogramm Fett gab und 16 Lämmer brachte. Auch sonst liegt der Durchschnitt der Leistungen der Landesfach-- gruppe Ziegenzüchter Hessen-Nassau mit 892 Kilogramm Milch, 28,06 Kilogramm Milchfett und 3,15 vom Hundert Fett beträchtlich über bem Reichsdurchschnitt. Auch größten Milchmenge (2265 Ki
Vergiftungen sind bann unausbleiblich. Der Äeinpilz (Röhrende mit „Röhrchen auf der Hutunterfeite) hat ungefähr 50 ähnlich aussehende Verwandte; Blätterpilze (Verwandte des Champignons und des grünjm Knollenblätterpilzes; sie tragen Blätter auf der Unterseite des Hutes) gibt es bei uns ungefähr 1500 verschiedene Arten, deren fflenuhroert und sonstige Merkmale großenteils Überhaupt nach nicht E-njchafMch -rsE.sind.
7 Sammle stets nur frische Pilze. Durchwasierte, zu alte, angefaulte und stark zerfressene Schwamme lalle im Walde zurück.
8 Nimm die Schwämme vorsichttg aus dem Boden heraus, damit Du das Pilzgeflecht (die eigent-


