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>90. Jahrgang ttr. 49

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SrühlscheUniversilalrdruckerei«. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Siehen^chulstrahe 7-9 "^n

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Die Varteigründungsfeier in München

denen waren, Ebenso heilen ten die

Personen betragen.

In technischer Beziehung stellt die Bahn eines der kühnsten kolonialen Bauwerke dar. Sie führt von der Küste durch wildzerklüstetes Gebirgsgelände und durch Felsenschluchten auf ein Hochplateau von 2025 MeteV Höhe; nicht weniger als 155 Tunnels und 3422 Brücken und Viadukte weist die Bahn auf. Berühmt ist die Brücke von Arbalete, die in der schwindelnden Höhe von 300 Meter aus einem zer­brechlich anmutenden Metallgerüst zwischen kahlen Felsenwänden über eine breite Schlucht führt. Aus der tropischen Urwald land schäft Tonkins mit seinen Bambushölzern und seinen Lianen führt die Bahn in endlosen Serpentinen und vielen Tunnels nach dem dürren PlateauSchwarzer Drachen", das lebhaft an mexikanische Landschaften erinnert und wie dort riesige Kakteen ausweist. Nach einer Fahrt durch fruchtbare Colza- und Opium-Pflanzungen, die sich an die Bergabhänge anschmiegen, gelangt man durch ein weiteres Plateau, das wüstenartigen Charakter hat, ganz allmählich in das fruchtbare Gebiet von Yünnan. Pünnan mit feiner Landwirt­schaft und seinen Bergwerken wird im Leben Chinas

Englische Lügen dementiert.

Oslo, 26. Februar. (DNB.) Wie die nor­wegische Regierung mitteilt, hat der eng­lische Gesandte in Oslo am 20. Februar dem nor- wegischen Außenminister Koht eine Mitteilung über die Erklärungen überbracht, die durch den eng- lijchen Außenminister Lord Halzjax dem nor-

Kolonie I n d 0 ch i n a könne zu einem industriellen Lieferanten des binnenländischen, unter der Regie­rung von Tschiangkaischeck verbliebenen Chinas wer­den. Die Industrialisierung Jndochinas sollte diese Kolonie fester als. bisher im imperialen Gebäude Frankreichs verankern, sollte sie in die Lage ver­setzen, einem etwaigen japanischen Angriff aus eige­nen Kräften zu widerstehen. Als die Japaner auf die strategisch außerordentlich wichtigen, dem Golf von Tonkin vorgelagerten Insel Hainan Fuß faßten, verstärkten sich diese Tendenzen. Die Rivalen­stellung Frankreichs gegenüber Japan im Fernen Osten war damit aber gleichzeitig noch deutlicher als bisher unterstrichen.

Abgesehen von dem Verkehr, der sich auf der Pünnan-Bahn in der Richtung nach China und

wegischen Gesandten in London am 17. Februar zu dem norwegischen Protest wegen desAltmarks- Falles abgegeben worden waren. In dieser Mit­teilung behauptet die englische Regierung, daß Nor« wegen die Untersuchung derAltmark" nicht sorg­fältig vorgenommen und die norwegische Regierung ihre Pflicht als neutraler Staat nicht erfüllt habe. Die englische Regierung gründet ihre Erklärung auf die Behauptung, daß dieAltmark" einen nor­wegischen Hafen berührt habe.

Diese Behauptung ist von der norwegischen Re­gierung nach eingehenden Untersuchungen durch ihre Vertretung in London dem englischen Außen­minister gegenüber dementiert worden. Die Mitteilungen an die englische Regierung schließen mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß die britische Regierung sich davon überzeugen werde, daß Nor­wegen in Uebereinftimmung mit den internationalen Gesetzen gehandelt habe. Nachdem die norwegische Regierung sich so den von England zur Ablenkung von dem eigentlichen Ver­brechen zugeschobenen Argumenten gegenüber ver- teibigt hat, glaubt sie, durch den Vorschlag eines Schiedsspruches die Meinungsverschiedenhei­ten mit der englischen Regierung bereinigen zu können.

Schwedens Neutralität.

Stockholm, 27. Febr. (DNB.) Ministervräsi- dent H a n s s 0 n sagte in einer Rede, Schwedens Neutralität habe nichts mit Kleinmut und Verweich­lichung zu tun. Sie sei Ausdruck für den Lebens­willen eines freien und selbständigen Volkes. Bei Untersuchung der Möglichkeiten, Finnland bei* zustehen, habe sich gezeigt, daß Einigkeit über eine Politik militärischer Intervention innerhab des schwedischen Volkes nicht erzielt werden konnte. Je­doch sei man bereit gewesen, Finnland in dem Maße beizustehen, wie dies mit Rücksicht auf b i 4 Lage bes eigenen ßanbes und die eigenen Möglichkeiten geboten erschien. Die Gefahr ber Ein­beziehung Schwedens in ben Großmachtkrieg könne nicht als Hypothese abgetan werben. Das Risiko fei ganz offenbar. Schweden werde alle Möglichkeiten zur Wahrung der eigenen Freiheit wcchmehmer^ .

Der Wehrmachtsbericht

Bon deutschem U-Boot insgesamt 16 Schiffe versenkt.

der britischen Gefangenen an Bord der Altmark" zur Sprache. Die englischen Behaup­tungen wurden burch bie Aussagen Richerts schla­gend Lügen gestraft, er erklärte:Die Räume, in bie englischen Gefangenen untergebracht sind stets mit Frischluft versorgt worden, fanden die Gefangenen gute Schlasgelegen- Soweit es die bewegte See zuließ, konn- .... (Befangenen täglich zweimal für drei Vier- telftunben Spaziergänge an Deck machen. Obwohl dieAltmark" ein Tankschiff ist, durften die Ge­fangenen m einem abgeschlossenen Raum rauchen. Uns, den Besatzungmitgliedern, wurden sehr viel Einschränkungen auferlegt, um sowohl hinsichtlich der Rauchwaren als auch der Proviantzuteilung den (Befangenen das Los zu erleichtern "

Diese klaren und ungekünstelten Erklärungen eines deutschen Seemannes, der mit vielen seiner Kameraden auf norwegischem Boden das Opfer eines heimtückischen englischen Uebersalls wurde, zeigen der Welt, welche Blutschuld die britische Admiralität mit dem Ueberfall im Jössingfjord auf sich geladen hat Ihre Lügen und Verdrehungs- künste sind angesichts des burch viele Zeugenaus- fagen erhärteten Tatbestandes wirkungslos.

Berlin, 26. Febr. (DNB.) Der Entrüftungs- sturm über bie völkerrechtswidrige und bestialische Piratentat gegen den deutschen DampferAltmark' hat sich noch nicht gelegt und schon wieder erfahren wir dank der Jnbiskretion bes französischen Runb- funks der sich babei ausdrücklich auf eine Bekannt­gabe ' des britischen Luftfahrtminiftenums bezog, baß am Sonntag br ei englische Flug­zeuge verschiedene norwegische Ha f en überflogen hätten, um die Position derAlt­mark" auszumachen. Die Englänber lassen also ihren unverblümten Drohungen bie Tat folgen und sehen bie Serie ihrer jeglichem Völkerrecht hohn­sprechendenAktionen" skrupellos fort.

SerBeuchelmordimZössmgsjsrd

Em Schwerverwundeter derAltmark" berichtet.

Berlin, 26. Febr. (DNB) Mit immer neuen Lügen versucht die britische Propaganda, das eng­lische Piratenturn von der Schuld des Uebersalls auf bie Altmark" unb ber feigen Ermordung unbewaff­neter beutscher Seeleute reinzuwaschen Um so wirk- amer wirb biefes infame Lügennetz jetzt durch die Aussagen des 22jährigen Maschinenassistenten Wil­helm Richert von ber Besatzung berAltmark niedergelassen, die er vor ausländischen Pressevertretern in Berlin machte. Kurz nach 23 Uhr", so erklärte Richerterhielten wir plötzlich den Befehl: .Alle Mann m die Boote! srßir mären babei, bas Rettungsboot auszuschwen- ten _ jch gehörte zum Backborbboot wurden aber daran gehindert, da mir von der B a ck - bordseite aus beschossen wurden. Im gleichen Augenblick wurde die See mit Schein- werfern des englischen Zerstörer-: abgeleitet. Wir warfen uns an Deck hin, bis die Schießerei aufhörte. Die englischen Piraten ließen schon etwa 300 Meter, bevor sie an die .Altmark' herangekom- men waren, bie Scheinwerfer aufleuchten unb eröff­neten erbarmungslos bas Feuer a u f rn e h r e r e Rettungsboote, bie von ber Besatzung ber : Mtrnark< inzwischen zu Wasser gelassen worden

waren. . ..

t Als sich weitere Besatzungsmitglieber unter Ihnen

Richert, über eine Strickleiter aufs Land retten ! wollten, setzte vorn englischen Kriegsschiff erneut

Maschinengewehrseuer out die unbewaffneten beut»

Der Kampf um die Yünnan-Bahn

Von unserem E.I.-Korrejpondenien.

Neuer britischer Nmtralitäisbruch.

Britische Flugzeuge über norwegischen Säfen auf Suche nach der »Altmark

Warum wir siegen werden.

Der Trennungsstrich zwischen den plutokratischen Mächten unb einer neuen sozialen, auf ber Basis des Volkstums begründeten Welt ist durch den Führer mit unübertrefflicher Klarheit und einer auf feinen Leistungen beruhenden Siegeszuversicht ge­zogen worden. Wir sind zum Kampf angetreten gegen eine uns herausfordernde Welt von Ewig­gestrigen, die ihre Krallen mit unerfüllbarer (Bier in Europa und Afrika, in Indien und den Fernen Osten, in Australien und Amerika, kurzum in die ganze Welt geschlagen haben. Zwar gelang es den Londoner Heuchlern vorübergehend, gleich den Sirenen die Welt mit ihrem demokratischen Gesang zu betören und die Menschen zeitweilig vergessen . zu lassen, wie die vom Gesang Betörten zerfetzt und beraubt wurden. Aber diese Hyänen der inter­nationalen Finanz, diese Hüter einer Weltordnung, in ber bas Gelb alles unb ber Mensch mit seiner Arbeitskraft und Intelligenz nichts war, sie sind auf einen Widerstanb gestoßen, ber in organischer Form, aus den Gegebenheiten und Notwendigkeiten eines Achtzig-Millionen-Volkes erwuchs unb daher un­überwindbar ist. Der Führer und Organisator biefes Widerstanbes, Aböls Hitler, hat jetzt in feiner Münchener Rebe diesen Gewalten einen erbar­mungslosen Kampf an gesagt unb eine Weltkonzep­tion entworfen, die ganz anders aussieht als bie bisherige. Eine neue Welt entsteht, in ber jeder Arbeitsame seinen Frieben und bie Sicherung seines Schaffens finben wird.

Das beutsche Volk unter Abolf Hitler hat bie Konsequenzen klar gezogen. Es hat mit Italien unb Sowjetrußlanb, bie heute unsere Freunde und nicht wie 1914 unsere Gegner finb, einen feftlän« bischen Block ber Neuorbnung unb bes neuen Gei­stes gegen bie Anschläge ber Plutokratien geformt, bie sich in Bahnen bewegen, als ob sich bie Struk­tur bes europäischen Festlanbes seit 1919 nicht ge- änbert, als ob nicht ber Pflug ber Geschichte über unseren Kontinent gegangen sei. (Berabe jetzt hat Italien burch birektes Eingreifen Mussolinis ben Wirtschaftsverhandlungen mit Deutschland jene Form gegeben, bie sich beutlich gegen bie englische Wirtschaftshegemonie unb ben Versuch menbet, Deutschlanb ebenso burch eine Hungerblockade zur Uebergabe zu zwingen, wie Eben es mitsamt sei­nem ganzen Genfer Verein im Abessinienkrieg ge­genüber Italien versucht hatte. Das ist bie zweite Warnung an bie plutokratische Kaste, bie England beherrscht. Sie vollenbet bie Tatsache, baß wir, ebenso wie Italien währenb bes Abessinienkrieges, wirtschaftlich unüberroinbbar unb militärisch nicht zu schlagen sinb.Weber wirtschaftlich noch mili­tärisch", sagte ber Führer unter bem Jubel ganz Deutschlands in München,kann Deutschlanb nie» bergezwungen werden . Die Welt hat sich eben, seit Abolf Hitler bie Macht übernahm, so gewan- beit, baß nur bie altersschwach geworbenen Augen ber Machthaber in Lonbon biete Veränberung nicht erkannt haben.

Kapitänleutnant Herbert Schultze. (Scherl-M.)

Berlin, 26. Febr. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m westen geringes örtlidjes ^"«erieseuer so­wie beiderlei,ige Muftlärungstahgteif in ber Cnft Eigene 3agdübcrwachung an der Westfront un über bet Denlschen Buch« blieb ohne Sei - berührung. Ein französisches i c8 vom wüster Pole; 63 rourbe in bet Eise, bnrch gtafartiUerie abgescho fje n.

Ein U-Boot unter Führung bes fiapitanleu nants herber. Schnitze Hal. non Sernsahrt zu- rückaekehrt, die Versenkung von 34 130 bKx. g tnelbeL Damit Hai biefes U-Boot insgesamt 1 Schisse mit 114 510 BRD. versenkt.

*

Auf die Prahlereien der Kriegshetzer an der Tbernse die die beunruhigte Oestentllchkeit chres kommandos^det^Wehtmach^ in seiner knappen^mül- türifchen Sprache einet t ^mberlain au Behaup ungen der Chnrchitl verzweifelte Zwecktugen wiu be5 Kapitan-

deutsches U-Boot unter der 6 0 4 BRT.

Leutnants Herbert Schultze hat ub r 114«^ Schiffsraum versenkt! , 6 auf ihren

blickt voll Stolz auf leine Sohne me ' ^^ kühnen Fahrten gegen das .Meerbeyerricy England den Feind aufs fch s . . & Deutsche sen Mit diesem Stolz^änna gleichzeitig das Gefühl des D gemeinsam mit der deutschen Kriegsman , d 9 ^mßr

ihren Kameraden von ber LUI II ( ,

immer England Schlage versetzen, bie tue -we

scheu Seeleute ein. Jch wurde dreimal ver­wunde t", so berichtete Richert weiter,kam aber trotzdem ans Ufer Hier wurde ich nochmals von einer englischen Kugel getroffen und erhielt einen Kopfschuß. Alle vier Schüsse habe ich bekommen, als ich mich bereits auf norwegischem Ge­biet befand." Er bestätigte ferner, daß die Toten und Verletzten derAltmark" - Besatzung alle Bauchschüsse aufweisen, die zum Teil von Ma- schinengewehrkugeln herrühren. Richerts Aussagen beweisen, daß dieAltmark"-Besatzung überhaupt nicht in der Lage war, das Feuer zu eröffnen ober irgendwelchen Widerstand zu leisten, da dieAlt- mark"-Besatzung überhaupt keine Waffen hatte.

Sodann kam die Unterbringung und Behandlung

Unser Bild zeigt den Führer inmitten feiner treuesten Kampfgefährten, bie sich an der (Beburtsftatte ber Partei versammelt hatten. Am Rebnerpult begrüßt ber (Bauleiter bes Traditionsgaues Abolf Wagner ben Führer. Am Tisch erkennt man von rechts nach links: Karl Fiehler, Philipp Bouhler (hinter bem Führer), Dr. Frick, Ministerpräsident Siebert, Alfred Rosenberg, Rudolf Heß, Reichs- (yimer oem §.^r und stehend Christian Weber. - (Scherl-Bilberdienst-M.)

Unb hier zeigt sich, welche unermübliche unb er­folgreiche Arbeit ber Führer am beutschen Volke geleistet hat. Nicht bas Gelb gibt bei uns ben Aus­schlag, fonbern die Befähigung. Dieses Prinzip hat ein neues Geschlecht gebildet, das in der sozial be­dingten Einigkeit und Wehrhaftigkeit die Dynamik seiner Kräfte voll entfaltet, um Die Sicherung des deutschen Lebensraumes im Kampf gegen ben eng­lischen Geier zu gewinnen. Dieser Krieg geht gegen bie Ausbeutung ber Welt burch bie internationalen Finanzhyänen ber Plutokratie, bie so eng mit bem Jubentum versippt ist. Abolf Hitler, ber Mann aus dem deutschen Volke, hat die Mission übernommen, diese Wende heraufzuführen. Und der Sieg ist mit uns, wie er stets auf der Seite derer ist, die klar wollen und alle Kräfte für ein edles Ziel der Be­freiung ansetzen. E. S.

Drüssel, im Februar 1940.

Aus Tokio meldeten kürzlich Kriegsberichte, baß japanische Militärflugzeuge neuerdings einen Luft- angnff auf bie in französischem Besitz befindliche Yunnan-Elsenbahn unternahmen, bie von ber tonki- ?Emch.en Hafenstadt Haiphong im Narben ber französischen Kolonie Jndochina nach der chinesischen Provinzhauptstadt Y ü n n a n. f u führt. Der fran­zösische Botschafter in Tokio wurde, wie schon bei früheren Gelegenheiten, beauftragt, bei ber japa­nischen Regierung einen Protest zu erheben, doch durfte dieser keine weiteren Folgen haben. Die ja­panische Regierung steht auf dem Standpunkt, daß solche Luftangriffe von der Heeresleitung aus mili­tärischen Gründen bei dem in China geführten Krieg erfolgen und von ihr gedeckt werden; außerdem er­folgen die Luftangriffe, was meist nicht deutlich genug hervortritt, auf chinesischem Gebiet. Der letzte große Luftangriff war zu Beginn des Monats Februar unternommen worden. Bei dieser Gelegenheit hatten verschiedene französische Blätter eine scharfe Sprache gegen Japan geführt.

Die politischen und die wirtschaftlichen Interessen, die Frankreich an der Yünnan-Bahn hat, sind gleich groß. Die Bedeutung dieser Bahnlinie ist noch we­sentlich gestiegen, seitdem die japanischen Armeen alle direkten Verbindungen, die die jetzt in Tschung- king residierende Regierung Tschiangkaischek über ihre eigenen Häsen mit der Außenwelt hatte, unter­brochen hat. Die japanischen Klagen darüber, daß die Pünnan-Bahn zu Waffentransporten aus Jndochina nach China benutzt werden, datieren nicht erst von heute; sie sind von Japan schon seit mehreren Jahren erhoben und von Frankreich ständig bestritten worden. Die französischen Versiche­rungen haben Japan jedoch nicht zu überzeugen vermocht.

Schon aus Prestigegründen legt Frankreich auf bie Erhaltung biefer Bahn großen Wert. Sie ver­schafft ihm bis auf weiteres für seine imperiali­stische Expansionspolitik eine Sonberstellung, nach- bem bie englischen unb französischen Konzessionen in ben chinesischen Küstenhäfen von ben Japanern blockiert unb bamit zur Bebeutungslosigkeit herab­gesunken finb. Schon vor einigen Jahren, als man sich über bie feste Stellung klar geworben war, bie Japan im chinesischen Küstengebiet errungen hatte, hatte man in Frankreich bavon geträumt, seine

dem Sitz der Kuomintang-Regierung in Tschung- king vollzieht und der sicherlich lebenswichtige Liefe­rungen umfaßt, ohne die ber weitere chinesische Widerstand kaum möglich erscheinen würde, legt Frankreich gegenwärtig den größten Wert auf Die Lieferungen, die ihm auf diesem Weg aus China ,------ -

selbst zuteil werden. Vor allem erhält es aus bem sicherlich noch einmal eine große Rolle spielen.

Pünnan-Gediet beträchtliche Mengen Zinn, Anti­mon, Kupfer, Blei, Erdnüsse, Schweine, Tee, Seibe unb Pelzwaren. Die Franzosen geben ben jährlichen Warenumschlag auf ber Bahn mit 300 000 Tonnen an, der Reiseverkehr soll jährlich vier Millionen

dorche» lasjeü.