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Die gestrigen Ergebnisse der Zezirksklaffe
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1. Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
beneidet wurde. Ebenso chren älteren Brüdern
sich alle drei kennen: und Thea Jmmenhoff.
verstärkt, die zahl' zu sehen Ansorde-
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ritt Thea Jmmenhoff mit häufig im Schloß.
Auf diese Weise lernten Viktor, Doktor Mervinger
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um Verzeihung durch ein solch hatte.
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05 Wehlar 3:2 geschlagen.
Die Gießener, durch Kramer und Heß boten eine eindrucksvolle Leistung, so daß reich erschienenen Zuschauer ein Spiel bekamen, das streckenweise auch höheren
Letztere, eben erst als angehende Dame aus einer Pension zurückgekehrt, schloß sich sehr rasch an Dik. tor an, und Mervinger hinwiederum bot ihm an, hin und wieder eines seiner Pferde zu reiten, da er bei seinen vielen Geschäftsreisen doch nur un» regelmäßig dazu komme. Also ritt Viktor auf Mer- vinqers Pferd mit Thea spazieren. Er verliebte sich in Thea, und er verliebte sich in Meroingers Fuchs. Mervinger wollte ihm das Tier verkaufen. Billigst! Für zweitausend Mark. Das war für ein gut ge-
Nun waren es gar keine Augen mehr. An Sie! der Augen sah Viktor zwei große Scheine, (9cÖ scheine. Auf denen stand deutlich „Fünftausei Mark" i....... ......
hinter. Ihm schwindelte wieder, genau wie oorhil als er in Bewußtlosigkeit zu versinken drohte.
Mit einemmal lachte es hell neben ihm an „Mein Gott, Viktor, Sie nehmen ja eine gar falsche Hand. Hier ist meine Hand."
Viktor atmete auf. Klar und unendlich vertra sah er Theas Gesicht neben sich. Er ergriff ih> Hand und umspannte sie wie ein Ertrinkender.
seine Schuld eingestehen und fl bitten, daß er seine Liebe zu i| schmutziges Geschäft verung«
(Fortsetzung folgt)
„D Viktor ... Sie tun mir ja weh."
„Verzeihung", murmelte er. „Verzeihung, Thea Und überwältigt von dem Sturm in ihm stieß < hervor: „Ich liebe Sie ja so, Thea ..
„Viktor ..." bat sie hilflos und war sofort uot Glut übergossen.
Da sah er Meroingers Augen, nun wieder richtige Augen, auf sich gerichtet und nahm sich z» sammen. Er flüsterte ihr noch zu: „Wir wollen spater eine versteckte Ecke suchen, Thea, ja?"
Sie nickte mit einem scheuen Lächeln.
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Bildung der Lahnliga getan sein. Wenn in früheren Jahren dieser Plan niemals verwirklicht werden konnte, so lag es insbesondere daran, daß man die Aufgabe der Stadtvereine darin sah, die Spielkultur auf dem Lande zu heben. Allerdings vergaß man dabei, daß die Spielkultur eines Vereines zwangsläufig zurückgehen muß, wenn er selbst keine Gelegenheit hat, sein Können fortzuentwickeln. Da die Landoereine im hiesigen Bezirk in ihrem Können an manchen Orten heute nicht mehr hinter den Stadt- vereinen zurückstehen, ließ sich unter Hinzunahme dieser Vereine eine spielstarke Lahnliga bilden. Der Anfang ist gemacht, hoffen wir, daß die Derhaltmsse eine endgültige Gestaltung bald erlauben.
Die Termlnliste.
Durch die Hereinnahme von VfL. 1860 Marburg wird die Terminliste wie folgt neu festgesetzt:
1.12.: VfL. Marburg — 1900; VfB.-Reichsbahn — Naunheim;. Wetzlar 05 — Watzenborn-Steinberg; Sportfreunde — Luftwaffe.
8.12.: Sportfreunde Wetzlar — Burgsolms; Wat- zenborn-Steinberg — VfB -Reichsbahn; Wetzlar 05 — VfL. Marburg; Luftwaffe — Naunheim.
15. 12.: Burgsolms — Watzenborn-Steinberg; Naunheim — Wetzlar 05; 1900 — Sportfreunde Wetzlar; VfL. Marburg — Luftwaffe.
22.12.: Luftwaffe — VfB.-Reichsbahn; Naunheim — 1900; Watzenborn-Steinberg — VfL. Marburg.
29.12.: 1900 — Burgsolms; VfL. Marburg — Naunheim; «Sportfreunde Wetzlar — VfB.-Reichs- bahn.
5.1.: VfB.-Reichsbahn — VfL. Marburg; Wetzlar 05 — 1900.
12.1.: VfL. Marburg — Burgsolms; Watzenborn- Steinberg — Luftwaffe (Ruckrunde); VfB.-Reichsbahn — 1900 (Rückrunde).
19.1.: Sportfreunde Wetzlar — VfL. Marburg; Burgsolms — VfB.-Reichsbahn (Rückrunde); Luftwaffe — Wetzlar 05 (Rückrunde); 1900 — Naunheim (Rückrunde).
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fertig und unverantwortlich. Diese frivole Spek» lation stellte eine Schuld, ein Vergehen dar, das sis rächen mußte.
Ja, die Schuld überfiel ihn im Augenblick tni solcher Wucht, daß er meinte, sein Körper mß| darunter zusammenbrechen. Er tanzte auf einm schwer und unbeholfen, und es kam ihm vor, ol bewege er sich überhaupt nicht von der Stelle. D bei verschwamm wieder alles vor seinen Aug« Er sah die Gesichter nur noch undeutlich wie ein« schlecht eingestellten Filmstreifen. Und Merving« Gesicht bestand jetzt nur noch aus Augen, die Bo heit ausstrahlten.
rittenes, edles Warmblut im besten Sliter kein hoher Preis, aber für Viktor unerschwingliches Geld.
„Aber bitte, lieber Gienant, machen Sie sich doch darüber kein Kopfzerbrechen", lachte Mervinger feine Bedenken in den Wind. „Ich bin schließlich nicht auf das Geld angewiesen. Sie können sich Zett lassen mit dem Bezahlen. Das soll Ihre geringste Sorge sein..."
Ein eigenes Reitpferd zu besitzen, war der Traum eines jeden jungen Leutnants. Mit Thea auf einem eigenen Pferd in den Waldpark am Rhein enllang reiten zu können, das war fieilich etwas anderes, als gewissermaßen nur als Bereiter ein fremdes Pferd zu bewegen. Schließlich durfte man das Ge- schäft mit einem Mann wie Mervinger wagen. Viktor kaufte also den Fuchs. Er kaufte auch gleich das nötige Geschirr dazu. Er kaufte dies und das, und er mußte natürlich auch etwas flüssiges Geld haben, um dem Pferd die nötige Pflege und das nötige Futter geben zu können. Wenn schon, denn schon! Dreitausend Mark nahm er von Mervinger in bar an, und das Pferd dazu. Dafür unterschrieb er so ein Papier, so einen Schuldschein oder einen Wechsel oder so etwas; auf dem die Summe von fünftausend Mark stand. Es war alle? ganz korrekt und richtig.
Aber Gewissensbisse hatte Viktor nun doch. Keine allzu großen, nur so ganz kleine. Fünftausend Mark — das war ja eine Bagatelle, wenn er Tchea heiratete. Und heiraten würde er sie, ganz bestimmt. Oh, nicht ihres Geldes wegen. Keinesfalls. Er liebte sie ja mit der ganzen Kraft und Aufiichtigkeit seiner Jugend. Und Thea liebte ihn auf die gleiche Weife. Sie würde ja sagen. Auch ihre Eltern. Ein Leutnant der Kaiser-Wilhelm-Grenadiere, das war dem Nesthäkchen durchaus angemessen. Es würde eine raun» dervolle Hochzett allererster Klasse geben.
Das alles ging Viktor, während er mit Thea die Quadrille tanzte, durch den Kopf, verworren etwas, denn in der Hauptsache bohrte die frische Erkennt- ms in ihm, daß Metvinger im Grund gar nicht sein Freund, sondern fein Feind sei. Und da, auf einmal glaubte er auch den Grund zu erkennen, warum dieses quälende Gefühl in ihm war: Er hatte unrichtig gehandelt, als er mit der Aussicht auf eine reiche Partie von Mervinger das Geld angenommen hatte. Das war unoornehm, leicht«
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wurde zu einem böswilligen unheimlichen Drohen, das von einer entsetzlichen Tragwette sein mußte.
Doktor Mervinger war sein Feind! Auf einmal wußte er es. Auch damals, als er all das schon einmal erlebt hatte, gab es einen Doktor Mervinger, der fein Feind war, sein Todfeind. Aber um alles in der Welt konnte er sich nicht erinnern, warum er sein Feind war.
Plötzlich aber fiel ihm auch das wieder ein. Ein Blick Meroingers verriet es ihm. Als dieser bei der ersten Tour Theas Hand ergriff, lächelte er sie mit einem zugleich herausfordernden und schmachtenden Blick an. Gewiß, das war es: Mervinger war sein Nebenbuhler. Er liebte Thea und wollte sie ihm streitig machen. Natürlich, genau so hatte es sich auch damals verhalten.
Wer warum hatte ihm dann Mervinger die fünftausend Mark geliehen? Das war doch merkwürdig. Man leiht seinem Nebenbuhler, den man auf jeden Fall aus dem Feld schlagen will, doch nicht so ohne weiteres eine solche Summe, damit er sich mit ihrer Hilfe bei dem Mädchen, das sie beide umwarben, in ein großartiges Licht setzen konnte. Es war in der liebenswürdigsten und aufdringlichsten Form vor sich gegangen, dieses Geldangebot. Viktor und ein haloes Dutzend der jüngsten Leutnants hatten in der Zeit vom Manöverschluß bis Weihnachten Reitstunbe in der Halle des alten kurfürstlichen Schlosses. Ein Offizier als Reitlehrer und zehn Pferde kamen hierzu eigens von der Schwetzinger Dragonerschwadron herüber. Auch einige Zivilisten ritten in der Halle,
Nach dem Kotillon wurde eine große Tanzpal! eingelegt Die Ordonnanzen gingen umher Schwedenpunsch und Sekt, mit «Sandwiches iri Biskuits. Viktor suchte Thea auf. Jetzt wollte < sich bei ihr für die vielen Pflichttänze schadlos W ten, die er zu absolvieren gehabt hatte. Und 4; wollte ihr auch ' ' — - -
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darunter Mervinger. Er besaß zwei prächtige Eigene Reitpferde, um die er sehr
Wieder Leipziger Sieg.
Berlin und Hamburg lm Turn-Slädkekamps geschlagen.
Deutschlands ältester Turner-Mannschaftskarnpf, die ttaditionelle Dreistädtebegegnung Berlin —Hamburg — Leipzig, fand am Sonntag im Hamburger Usa-Palajt ihre 35. Wiederholung. Dor ausverkauftem Hause siegte Leipzig zum sechsten Male in ununterbrochener Reihenfolge mit 771,8 Punkten vor Berlin mit 768 und Hamburg mit 752,7 Punkten. Die Leipziger sicherten sich in den beiden vorweg- genommenen Hebungen am Längs- und Seitpferd mit 290,9 Punkten einen klaren Vorsprung vor Berlin (280,7) und Hamburg (277,7), von dem sie bis zum Schluß zehrten und noch knapp siegten. Bester Einzelturner war der Leipziger Kurt H a u - ftein mit 117,7 Punkten vor dem für Berlin turnenden Konstanzer Willi Stadel mit 115,5 und dem Berliner Gauch mit 114,3 Punkten. Willi Stadel führte noch nach der dritten Uebung, doch verunglückte ihm am Barren der Abgang, so daß er zurückgeworfen wurde. Haustein ging an diesem Gerät mit einer 19,7 in Front und erzielte später an den Ringen die einzige „20" des Tages. Stadel holte sich feine besten Noten am Seitpferd und an den Ringen mit je 19,8. erhielt für seins Badenübung 19,7, für den Pferdsprung und die Reck- übung 19,5 Punkte, während er am Barren nur auf 17 Punkte kam.
Hessens Kanusport 1941.
Die Kanusportler des Bereichs Hessen haben ihren Regattakalender für die nächste Wettkampfzeit be° . reits aufgestellt, allerdings trägt er nur vorläufigen Charakter und bedarf noch der Genehmigung durch die Reichssportführung. Die erste größere Veranstaltung des Jahres wird am 5. Mai eine Kurzstrecken-Regatta in Kassel sein, der sich am 18. Mai ein Kajak-Slalom in Marburg anschlie- . ßen soll. Der Kurzstrecken-Regatta am 8. Juni in Hanau folgt am 22. Juni in Hanau eine Langstrecken-Regatta, bei der die Bereichsmeister auf der
fallen.
Tuspo W.-Niedergirmes — Tv. Wetzlar 7:9 (4 Tv. Garbenheim — Tv. Lang-Göns 3:8 (1:3) Tv. Lich — SpG. Garbenteich 4:6 (4:3).
In dem Wetzlarer ßof altreffen konnten die (Sdf einen knappen und glücklichen Sieg erringen, ihnen den Aufstieg in die Bereichsklasse eröffnet
Lang-Göns hat mit diesem neuen Sieg fein derzeitige Form unter Beweis gestellt. Wenn au Garbenheim nur junge Kräfte zur Verfügung h leistete die Mannschaft doch starken Widerstand.
Mit diesem neuen Sieg ist Garbenteich Staff fieger und muß nunmehr um die Entscheidung u den Aufstieg in die 1. Klasse antreten. Der Erst fiel diesmal nur knapp aus, war aber trotzde nicht ganz unverdient.
3ugenbfpie(e.
Tv. Garbenhettn — W.-Niedergirmes 10:10 Tv. Lang Göns — Mto. Gießen II. G. n. angz Tv. Holzheim — Tv. Grüningen Gr. n. angt Katzenfurt I — Katzenfurt II 3:2 Tv. Wies eck — Tv. Garbenteich 14:2 (8:2) Tv. Heuchelheim — Sp.-G. Großen-Buseck 3 Die rührige Sportdienstgruppe des Jungvolk Heuchelheim spielte gegen Wieseck und verlor kn
Wechsel in der Besetzung des Gebietsfachwarte» für Handball im Gebiet 13.
Der seitherige Gebietsfachwart für Handb Wild, ist infolge anderweitiger starker Jnanfpr nähme von seinem Posten Aurücfgetreten. Als ne k. Gebietsfachwart wurde der k. Dannfachwart d Banne 116 und 88, Bezirksfachwart Luh, Allel darf (Lahn),'in Vorschlag gebracht.
VfB.-Reichsbahn — Wetzlar 05 3:2 Burgsolms — Luftwaffe 3:2 Watzenborn-Steinberg — 1900 3:0 Naunheim — Sportfreunde Wetzlar 6:1.
Die DfB.er errangen einen verdienten Sieg, der die 05er die Tabellensührung kostete. Glücklich war der Sieg der Durgsolmser über die Luftwaffe. Die Soldaten hatten mehr vom Spiel.
Durch gute Leistungen konnte der vorjährige Meister Watzenborn-Steinberg über die sich tapfer weh- renden 1900er erfolgreich fein.
Naunheim übernahm durch einen eindrucksvollen Sieg über die Sportfreunde und mit einem glänzenden Torverhältnis die Tabellenführung.
griff der Wetzlarer von rechts. Ehe die Gießener Hintermannschaft sich stellen kann, hat der Halbrechte drei Gegner umdribbelt und schießt zur 1:0- Führung ein. Verstärkte Angriffe der Platzbesitzer schrauben nur das Eckenverhältnis höher. Viele glauben daher in der Erinnerung an die letzten Spiele erneut an eine knappe Niederlage, als die Seiten gewechselt werden. Konnte Ehmann in der ersten Halbzeit sich nicht durchsetzen, so ist er in der zweiten Halbzeit um so aktiver. Er und Kramer durchbrechen immer wieder die gegnerische Deckung. Eine von rechts kommende Ecke, die Heß vergeblich einzuköpfen sucht, kommt zu Hofmann, der entschlossen einspringt. Die Ueberraschung der Wetzlarer nutzt der Jnnensturm sofort aus. Heß spielt Rahn frei, und schon heißt es 2:1. Als Ehmann zum dritten Tor einschießt, ist dieses Tor nicht, wie man annehmen sollte, für die Wetzlarer die endgültige Niederlage. Aus der Defensive heraus stoßen sie immer wieder durch, und als God- glück dem Linksaußen vier Meter vor dem Tor den Ball von dem Fuße tritt, ist das Glück bei den Gießenern. Ein Elfmeter, wegen Handspiels verhängt, bringt Wetzlar auf 3:2 heran. An diesem Stand ändert sich nichts mehr, da beide Mannschaften sich restlos ausgegeben haben.
Watzenborn-Steinberg I — Spvgg. 1900 I 3:0 (2:0).
Das Spiel war eine ziemlich einseitige Angele"n° heit der Platzbesitzer, weit einseitiger, als es das Torresultat besagt. Lediglich in den ersten fünf Spielminuten waren die Leute vom Trieb etwas tonangebend, und auch bereits in der ersten Minute hatte der Torhüter der Einheimischen einen gefährlichen Schuß zu meistern. Abgesehen von einem Strafstoß in der zweiten Spielhälfte, den er fabel- hast hielt, sollte dies der einzig gefährliche Schuß des gegnerischen Sturmes fein. In diesen wenigen !Dlinuten gingen die Platzoesitzer bereits in Führung. Eine Vorlage von der Verteidigung leitete Arnold weiter zu Schmitt, der dem besser zum Schuß stehenden Linksaußen Harnisch vorlegte, sodaß dieser nur einzulenken brauchte. Dann sah man vom Gegner bis zur letzten Minute nur noch ein massives Abwehrspiel. Heber die Hälfte der Gästespieler verließen nicht ihren eigenen Strafraum, und oft halsen noch weitere Sturmer hinten aus. Bei dieser Abwehr Tore $u schießen, schien unmöglich. So berannten die einheimischen Stürmer anhaltend das Gästetor, doch war der Ball durch diese Dielbeirtige Verteidigung nicht durchzubringen. Als
Hörnsheim war nicht schlecht, ttotzdem nur zch Mann zur Stelle waren. Es stieß diesmal all Dings auf einen Gegner, der in allen Teilen glei gut besetzt war und der in dieser Form keim» Gegner zu fürchten braucht. Es kam noch hinz^ daß Hörnsheim wieder einmal umgefteüt halt! und daß dadurch Mängel auftraten, die sich im günstig auswirken mußten.
Dornholzhausen zeigte diesmal wieder eine recht gute Leistung und konnte einen sicheren Sie' den. Die Tatsache, daß Kirch-Göns nur neun Aur Stelle hatte, spielt dabei keine Rolle. Die Mann schaff leistete verzweifelten Widerstand.
Trotzdem Lützellinden in Führung lag und bin Spiel auch sicher gewonnen hätte, nahm Die Manin schast eine EntscheiduM des Schiedsrichters (Hv ausstellung) zum Anlaß und brach das Spiel al Damit ist nicht nur eine harte Strafe nerroir* wichtiger ist, daß auch beide Punkte an Katzenf
4iu[ uenen jixiruu oeuma) „yunjiau|cn ~ mit vielen drohenden Ausrufezeichen d» i rdrt/
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langen Strecke ermittelt werden. Kassel ist am 6. Juli erneut der Schauplatz einer Kurzstrecken- Regatta, und am 13. Juli werden auf der Lahn bei Gießen die Bereichsmeister auf der kurzen Strecke ermittelt
Deutscher Keglersiea über Finnland.
Auf der internationalen Einheitsbahn der Berliner Kegelfporthalle wurde am Sonntag der Länderkampf Deutschland — Finnland entschieden. Die acht deutschen Sportkegler siegten mit 6111 Punkten gegen Finnland (5735 Punkte). Bester Einzelkegler war der deutsche Kriegsmeister Muck (Dresden) mit 835 Punkten. Bereits nach vier Starten lag Deutschland mit 3019 um 109 Punkte vor den Finnen in Front. Während die deutschen Kegler ihre Leistungen noch zu steigern vermochten, fielen die Finnen etwas ab, so daß der Endsieg Deutschlands noch etwas deutlicher ausfiel.
VfL. Marburg spielt in der Bezirksklasse Gießen-Wehlar. Da die Marburger drei aktive Fußballmannschaften zur Verfügung haben, war auch unter Berücksichtigung der Gruppe Marburg eine sportliche Be- tätigung aller Mannschaften in Frage gestellt. Die Verhandlungen der verantwortlichen Stellen haben nun zu dem Ergebnis geführt, daß VfL. Marburg in der Bezirksklasse Gießen-Wetzlar spielt. Leider konnte „Germania" Marburg nicht die Zusicherung geben, daß der Verein fähig fei, die Spiele durchzuspielen, da die Mannschaft sich fast ausschließlich aus Soldaten zusammensetzt. „Germania" Marburg mußte also zurücktreten. Wenn VfL. Marburg übernommen wurde, so dürste damit wohl der erste Schritt zu der
Werferlehrgang für Spitzenkönner in Gießen.
Die Bereichsführung führte am gestrigen Sonntag in Zusammenarbeit mit dem vezirkssachwart für Leichtahletik einen Lehrgang für Werfer und Stoßer in der Halle des VfB.-Reichsbahn in Gießen durch. Bereichssportlehrer B r o x, der seit etwa einem Jahr den feldgrauen Rock trägt, benutzte einen kurzen Urlaub, um wieder einmal mit den von ihm betreuten Spitzenkönnern, soweit diese noch in der Heimat weilen, zufammenzuarbeiten. Aus den Bezirken 8 Gießen und 7 Marburg waren die Teilnehmer zusammmengezogen. Unter ihnen befanden sich Gary und Hermann, beide Marburg, Dr. Luh, Gießen, und alle die, die seither durch be- merkenswerte Leistungen hervorgetreten sind. Besonders erfreulich ist, daß sich ein großer Teil dieser erfahrenen Leichtathleten als Uebungsleiter in ihren Vereinen dem Nachwuchs zur Verfügung stellte und nun, während des Krieges im besonderen, wertvolle Arbeit leistete. Durch die bereits feit einigen Wochen begonnene Lehrgangsarbeit wird ihnen genügend Gelegenheit gegeben, sich auf dem Lehrge biet die erforderlichen Unterlagen zu verschaffen.
Zm gestrigen Lehrgang wurde nach einer Körperschule die Technik des Kugelstoßens und einiger Wurfübungen durchgearbeitet. Nicht vergessen wur- den Sprungübungen, die für Stoßer und Werfer Grundlage und Voraussetzung für gute ßeiftungen bilden. Bereichssportlehrer Brox gab im Verlauf einer Unterredung seiner Freude darüber Ausdruck, daß die leichtathletische Arbeit während des Krieges im Bezirk Gießen stark fortgeschritten ist. Wer die kürzlich veröfsenllichte Bestenliste eingehend bettach- tet hat, wird sich dieser Feststellung anschließen mus- sen. Die Förderung der Leichtathletik war dringend notwendig, und daß sie in dieser guten Entwicklung weiterhin fortschreitet, ist der Wunsch und ein Ziel unserer rührigen Bezirksführung. Hierzu sollen diese Lehrgänge weitgehend beitragen. Immer wieder werden die Aktiven beschäftigt, und aus dazu berufener Hand wird ihnen das Rüstzeug vermittelt, das sie zur Begeisterung und Förderung der ihnen anverttauten Kameraden benötigen. Mit einem kurzen Wettkampf wurde der Lehrgang abgeschlossen.
Mitten in Dem schmalen Saal stockte Viktor und sah sich um. „Wir hätten durch die Halle gehen müssen^, sagte er sinnend vor sich hin.
Thea verstand die Worte, obwohl sie nicht für sie bestimmt waren. „Wieso durch die Halle?"
Viktor lachte verlegen auf: „Ich weiß nicht. Wir hätten aber anders gehen müssen ..
„Sind Sie komisch, Viktor! Es ist doch ganz gleid)gültig, wie wir in den Saal gehen. Oder gibt es sogar hierfür eine Etikette ober Dienstvorschrift?"
Er schüttelte verwirrt Den Kops. „Verzeihen Sie, es ist natürlich oollenDeter Blödsinn. Kommen Sie!"
Thea hätte ihn bestimmt für verrückt gehalten, wenn er ihr jetzt erzählt hätte, daß er das alles schon einmal erlebt habe, und daß er damals, als er sie bei jenem erstenmal zur Quadrille führte, durch die Jnnenhalle und nicht durch das Por- tragszimmer gegangen fei.
Hans ßorring glitt über das Parkett zwischen Den Tanzgruppen hinDurch, um, wo es nottat, gewandt einzugreifen. In Dem Karree, in Dem Viktor mit Thea ftanD, fehlte ein Paar, ßorring sorgte sofort für Abhilfe.
Viktor wußte, Daß er jetzt den kleinen von Op- peln-Bronikowski mit seiner Partnerin herbeiwinken würde. Aber es kam anders, der sonderbare Bann schien gebrochen. Nicht Oppeln trat ins Karree, sondern Doktor Mervinger. Das stimmte nicht. Viktor konnte darauf schwören, daß es Damals, als er schon einmal diese Quadrille getanzt hatte, Oppeln Sewesen war. Jawohl, vier junge Leutnants standen amals im Karree. Und nun war Doktor Mervinger, der einzige Zivilist, sein Gegenüber, mit Der Tochter des Oberstleutnants beim Stabe als Partnerin.
Aber dieses Lauern in Meroingers Gesicht, bas kannte er nun wieder. Jawohl, jener war ein guter Bekannter von ihm, aber jetzt entdeckte er zum erstenmal, baß eine versteckte Bosheit hinter ber glatten Freunblichkeit lauerte. Dieser neue Ausbruck verstärkte sich sogar von Sekunbe zu Sekunbe, er
ein weiter Schuß von Arnold itn äußersten oberen. Toreck landete, pfiff der Schiedsrichter den Halb, linken abseits. Dann war bie Abwehr ber Gäfb etwas zu hart, Fett legt sich ben Ball kurz vor der Strafraumgrenze zurecht, schießt unheimllch fchaff, doch Heeg, auf der Torlinie stehend,- köpft bas Leder zurück. Ein weiterer Strafstoß von Fett geht ganz knapp über bie Querlatte. Letsch im Tor ber Gießener ist keine Minute ohne Beschäftigung. Mit viel Glück hält er seine Mannschaft vorerst vor weiteren Treffern bewahrt. Das Eckenverhältnis ist bereits auf 8:1 für Die Einheimischen gestiegen, doch bie entscheidenden Tore fallen nicht. Zwei Mi. nuten vor Halbzeit gelingt es dann endlich Schmitt, zum 2. Treffer einzuschießen.
Rach Halbzeit dasselbe Bild. Die Platzmannschaft ist stets im Angriff, doch Tore fallen mcht. Arnold und Fett treffen abermals Den Pfosten, Dann scheidet Torhüter Letsch, ber sich bei einer Abwehr ihn Finger verletzt hat, aus. Für ihn hütet Goß bas Tor. Harnisch erhöht aus kurzer Entfernung aas 3 0, und bei biesem Resultat bleibt es bis 3um Schlußpfiff. Lediglich bas Eckenverhältnis wird noch auf 14:1 g-eschrauot. Schiedsrickster Willer vom Sportverein 05 Wetzlar leitete sehr umsichtlich.
Die Jugendmantischaft der Watzenborn-Stein, berger spielte vorher gegen die Jugend vom Spord verein Heuchelheim.unb siegte knapp mit 4:3 Toren. Die Entscheidung zu Gunsten ber Einheimischen fiti allerdings erst in den letzten Spielminuten, nafr dem die Gäste lange mit 2:0 führten.
Der gestrige Handballsonnlag.
Die Rückrunde der Bereichsklasse fing nicht ge rabe verheißungsvoll an. Es ist immer eine unangenehme Sache, wenn es zu einem Spielabbruü kommt, bei einer Mannschaft der Bereichsklasse abtr ist es ein unmöglicher Zustand. Die Spiele endeten.
Tv. Garbenheim — Tv. Hörnsheim 20:6 (10:1) Tv. Dornholzhausen — Tv. Kirch-Göns 6:2 (1*1) Tv. Katzenfurt — Tv. Lützellinden 3:2 (2:2) ab gebt
rungen gerecht mürbe. Der Sieg ist verdient, spiegelt jeboch nicht im Torverhältnis den Spielverlauf richtig wider, da bie VfB.er minbeftens zwei Tore besser als ihr Gegner waren. Die Wetzlarer hatten ihr Spiel besonders in der ersten Halbzeit zu sehr in die Breite gehend aufgezogen und gaben dadurch immer wieder Gelegenheit für eine wirkungsvolle Störung.
Zur Mannschaftskritik sei gesagt, daß der beste Mann der Wetzlarer der Torhüter war. Die Verteidigung war nicht immer sicher. In ber Läuferreihe überragte ber Mittelläufer Zidorn seine Mitspieler bei weitem. Bei dem Sturm konnte der Jnnensturm gefallen, die Leistungen der Außenstürmer waren schwankend. Man merkte das Fehlen von Mobs und Mühlhäuser. Die DfB.er kämpften mit letztem Einsatz, allerdings ließ bas Zuspiel mitunter noch Wünsche offen. Einen Spieler heroorzu- heben, würde eine Zurücksetzung Der anderen bedeuten.
Spielverlauf: Die Gießener haben Anstoß und kommen sofort durch; der Torhüter von Wetzlar kann jeboch Kramer ben Ball vom Fuß nehmen. Dieser Angriff sollte Der Beginn für verstärkte Angriffe für bie nächsten zehn Minuten fein. Kurz hintereinander verschießen Heß und Hofmann kläre Torgelegenheiten. Als die Wetzlarer sich fteimachen, ist es ber Linksaußen, der mit einem Bombenschuß an Die Latte bie Gefährlichkeit der Wetzlarer beweist. Nachbem der gleiche Spieler kurz hinterem- anber knapp darüber geschossen hat, kommt ein An-
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