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Landjahr - ein Mittel der

Ägenderlnchiignng.

Partei uni) Staat haben seit 1933 verschiedene Maßnahmen zur Erziehung und beruflichen Er­tüchtigung der deutschen Jugend durchgeführt. Die Bezeichnungen dieser Maßnahmen werden in brei­ten Kreisen der Oeffentlichkeit manchmal verwechselt, weil über Aufgabe und Bedeutung Unklarheit be­steht. Eine dieser Maßnahmen stellt die Einführung des Landjahres dar.

DasLandjahr" ist auf Grund des Landjahr- gefetzes in Preußen ab 1.4.1934 eingeführt. In Sachsen, Württemberg, Braunschweig, Bremen, Sudetenland, im Saargebiet und in den Ostgebieten wurde das Landjahr auf dem Verwaltungswege eingeführt. Zur Teilnahme find alle Jugendlichen verpflichtet, die die Schule nach Erfüllung der ge­setzlichen Schulpflicht verlassen und zum Landjahr einberufen werden (Landjahrpflicht).

Zur Aufnahme kommen Schüler und Schülerin­nen in Frpge, die erbbiologisch gesund sind und deren rassische und charakterliche Artung die Ge­währ gibt, daß die bevorzugte Erziehung des Land­jahres sie gesundheitlich kräftigt und sittlich fördert. Für das Landjahr 1940 sollten die in charakter­licher, körperlicher und geistiger Hinsicht Tüchtigsten erfaßt werden. Die Auswahl wird von einer Kom­mission vorgenommen, der der Schulleiter, der Schul­

arzt, der Vertreter des NS.-Lehrerbundes, der Ver­treter des Arbeitsamtes, der NSV., der HI. (BDM). angehören. Die Dauer des Landjahres be­trägt 9 Monate, von April bis Dezember jeden Jahres. Die Landjahrpflichtigen find in geschloffe­nen Gemeinschaften in Landjahrheimen unterge­bracht und werden von sorgfältig ausgewählten Landjahrerziehern betreut. Für die Durchführung des Landjahres bestimmt das Landjahrgesetz, daß die Kinder während des Landjahres nach den Grundsätzen des nationalsozialistischen Staates er­zogen werden und ihre Gesundheit durch landwirt­schaftliche Arbeit und durch Leibesübungen jeder Art gefördert wird.

Das Landjahr ist also eine politifch-erzie- herische Einrichtung. Die Rückführung auf das Land insbesondere der städtischen Jugendlichen und der Einsatz bei landwirtschaftlichen Arbeiten geschieht unter erzieherischen Gesichtspunkten, um die seelische Verbundenheit der schulentlassenen Staatjugend mit nationalem Volkstum . und das Verständnis für den völkischen Wert gesunden Bauerntums zu wecken". Nur ein kleiner Teil der Entlaßschüler eines jeden Jahres wird zum Land­jahr einberufen, in diesem Jahre sind es 6000 Jungen und 12 500 Mädchen.

Handball-Vegegnungen des nächsten Sonntags.

Nach der Entscheidung des Bereichsfachamtes werden zunächst die inoffiziellen Rundenspiele ab- gewickelt und dann erst die Kriegsmeisterschaft 1940/41 gestartet. Damit also sind die Zweifel ge­klärt, die von vielen Seiten gehegt wurden.

Neben Watzenborn-Steinberg, das wir vor einiger Zeit schon erwähnten, sind mit Handballabteilungen neu herausgekommen: Beuern und Gießen- W i e s e ck. Damit hat sich die Zahl weiterhin er­höht.

Der nächste Handballsonntag bringt uns wiederum eine stattliche Anzahl von Spielen, zu denen außer­dem noch die abgeschlossenen Freundschaftsspiele kommen. Amtlich sind angesetzt:

Tv. Katzensurt Tv. Hochelheim

Tv. Garbenheim Tv. Dornholzhausen.

Wenngleich man geneigt ist, Hochelheim einen

leichten Sieg zuzuschreiben, darf man nicht verges­sen, daß die Mannschaft mit Ersatz antreten muß. Es ist also gut, die Sache etwas vorsichtiger zu be­werten und den Ausgang als offen zu bezeichnen. Das Garbenheimer Spiel sollte dagegen in der Platzmannschaft den Sieger sehen. Wenngleich auch Dornholzhausen in seinen Leistungen nicht zurück­gegangen ist, weiß man doch, daß vor allen Dingen Garbenheim sehr stark im Kommen ist.

Tv. Lang-Göns I Tv. Dutenhofen

Tuspo W.-Niedergirmes Tv. Hörnsheim Tv. Lützellinden Tv. Holzheim Tv. Oberkleen Tv. Lang-Göns II Tv. Klein-Linden Tv. Großen-Linden Tv. Krofdorf Tv. Atzbach Tv. Launsbach To. Heuchelheim Tv. Großen-Bufeck Tv. Beuern.

Dutenhofen geht einen schweren Gang, wenngleich die Mannschaft auch gut gerüstet ist. Immerhin wis­sen wir, daß Lang-Göns die Zeit gut genutzt und eine außerordentlich spielstarke Mannschaft aus die Beine gebracht hat. Hörnsheim dürfte es leichter haben, die Oberhand zu behalten. Niedergirmes hat zwar eine starke Einheit zur Stelle. Sie dürfte aber kaum in der Lage sein, dem Endsieg der Gäste gefährlich zu werden. Der neue Gebietsmeister hat es in der Hand, feine derzeitige Form unter Beweis zu stellen. Er hat in letzter Zeit eine starke Mannschaft nach der anderen geschlagen und ist des­halb schon verpflichtet, auch in den kommenden Spie­

len eine gute Figur abzugeben. In Oberkleen dürfte es ein ausgeglichenes Spiel geben. Auch in Klein-Linden ist der Sieger erst nach dem Spiel festzustellen, weil beide Gegner noch in den An­fängen stecken. In Krofdorf ist Atzbach Favorit. Die Mannschaft ist gut und den Platzbefitzern sicher­lich um einiges voraus. Auch in Launsbach wird es einen Sieg der Gäste geben, die erst am letzten Sonntag ihre große Form recht deutlich unter Be­weis stellen konnten. Gespannt sein darf man, welchen Ausgang das Lokaltreffen in Großen-Bufeck nehmen wird. Bei der Gleichwertigkeit beider Geg­ner ist mit einem knappen Spielausgang zu rechnen.

Wirtschaft

Zuweisung Kriegsgefangener als Ar­beitskräfte in gewerblichen Betrieben.

Soweit Betriebe an der Einstellung Kriegsgefan­gener als Arbeitskräfte interessiert sind, können sie sich an die Jndustrieabteilung der Wirtschaftskammer Hessen, deren Zweig- und Nebenstellen oder an die zuständige Industrie- und Handelskammer zur Ent­gegennahme der dabei zu beachtenden Bestimmungen wenden.

Eüdversa Krankenversicherungsanstalt Frankfurt a. M.

Fwd. Frankfurt a. M., 23. Juli. Im ersten Halbjahr 1939 wirkte sich das Gesetz über die Altersversorgung des Handwerks stark aus, wodurch der bisher größte Neuzugang in der Lebensver­sicherung innerhalb eines Jahres erzielt wurde. Das Neugeschäft in der Krankenversicherung konnte in den ersten Monaten infolge der starken Bean­spruchung nicht im gleichen Maße wie früher ge­pflegt werden, so daß ein kleiner Mitgliederverlust eintrat.

Bei 9866 (14 676) Zugang und" 10 261 (11865) Abgang fiel der Gesamtmitgliederbestand auf 98 150 (98 545). Die Beitragseinnahme stellte sich auf-4,82 (4,87) Mill. RM. Mahnverfahren wurden weniger als i. 23. durchgeführt. Die Versicherungs­leistungen machten mit 3,90 (3,83) Mill. RM. 80,94 (78,72) v.H. aus bei 216 997 (220 700) Leistungs­fällen und 111 642 (103 527) Krankheitsfällen. Außer­tarifliche Zahlungen wurden mit rd. 40 000 (37 000) RM. geleistet, das sind 1,03 (0,95) v. H. der Ge­

samtschadensleistungen. Während in den ersten 7 Monaten die Schadensleistung außergewöhnlich hoch war, ohne daß Epidemien oder ähnliche Massenerkrankungen Vorlagen, senkten sich mit Kriegsbeginn die Schadensleistungen sehr, eine Be­wegung, die auch im neuen Jahr in gleichem Maße anhält. An Lebensversicherungen für die Der. Le­bensoersicherungsanstalt auf Geg. für Handwerk, Handel und Gewerbe, Hamburg, wurden Versiche­rungen über 14,52 Mill. RM. abgeschlossen. Im neuen Jahr ist der Krankenoersicherungsantragsein- gang besser geworden, seit Februar 1940 ist erst­mals wieder seit Kriegsbeginn eine positive Mit­gliederbewegung festzustellen.

, Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt nach 23154 (25 900) RM. Abschreibungen ausgeglichen ab (i. 23. 7898 RM. Ueberschuß, der an die gesetz­liche Rücklage ging). Die Schadenreserve beträgt unv. 830 000 RM. Bei 1,23 (1,14) Mill. RM. Bi­lanzsumme sind die flüssigen Mittel einschl. Wert­papiere gegen das Vorjahr vermehrt.

*

* Antragszugang der öffentlichen Lebensversicherungsanstalten. Im 2. Vierteljahr 1940 wurden von den im Verband öffent­licher Lebensversicherungsanstalten in Deutschland zu­sammengeschlossenen Anstalten insgesamt beantragt 73,70 Millionen RM. (Monatsdurchschnitt 24,57 Mil­lionen RM.) gegenüber 68,93 (Monatsdurchschnitt 22,98) Millionen RM. im 1. Vierteljahr 1940 bzw. 48,68 (Monatsdurchschnitt 16,23) Millionen RM. im letzten Vierteljahr 1939.

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genossenschalt

Lollar, den 24. Juli 1940.

IU o Universitäts-Cafe

Die Beerdigung findet am

Samstag, dem 27. Juli 1940,

um 15 Uhr statt.

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zu klagen. Nachdem ich einige Wochen täglich drei Trineral-Ovaltabletten genommen habe, bin ich meine heftigen Kopfschmerzen losgeworöen,

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kleinverkaufspreife für Speisefrühkarloffeln.

Durch die Stelle für die Preisbildung bei der Lan­desregierung wurden für die Zeit ab 22. Juli 1940 folgende Kleinverkaufspreise für Speisefrühkartoffeln in Hessen-Nassau (Kartoffelwirtschaftsverbandsgebiet) festgesetzt: weiße, rote, blaue Sorten Größenklasse I 0,68 RM. je 5 kg, II 0,43 RM., runde gelbe Sorten I 0,73 RM., II 0,47 RM., lange gelbe Sorten 0,79 RM. bzw. 0,50 RM. je 5 kg. Der Klein­verkaufspreis bei unmittelbarer Abgabe durch den Erzeuger an den am Ort der Erzeugung wohnhaften Verbraucher beträgt für weiße, rote, blaue Sorten Größenklasse I 0,46 RM., II 0,28 RM., runde gelbe Sorten I 0,51 RM., II 0,30 RM., lange gelbe Sor­ten I 0,55 RM., II 0,33 RM. je 5 kg. Ein weiterer Zuschlag bei Abgabe unter 5 kg ist nicht statthaft. Pfennigbruchteile bei Errechnung des Endbetrages sind auf- bzw. abzurunden, z. B. 5 kg lange gelbe Sorten I kosten 0,79 RM., 1 kg darf demnach 15,8 ausgerundet 16 Rps., 2 kg 31,6 Rpf., aufgerundet 32 Rpf., 3 4<g 47,4 Rpf. abgerundet 47 Rpf. usw. kosten. 3361D

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lieben Vater und Großvater

In Trauer:

Josenne Rühl, geb. Jung

Franziska Ring, geb. Rühl

Adolf Rühl, z.Z. im Felde

Karlheinz und Roland Ring.

Herrn Wilhelm Rühl

Betriebs-Ingenieur

nach langem, mit unendlicher Geduld ertragenem Leiden

zu sich in die Ewigkeit

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Neuaufführung Li

Sie sind längst Begriffe geworden ... die Schlagworte: Wien / Walzer / Strauss Heurigen / Steffen / Riesenrad und das goldige Wiener Madel

Alles finden wir in diesem prickelnden überschäumenden Film

Magda Schneider Wolf Albach-Retty

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Ab heute Donnerstag:

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Täglich 4, 6 und 8.15 Uhr Sonntags 3, 5.30 und 8.15 Uhr

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