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Das Ritterkreuz für den Führer der Minensuchboote.

Berlin, 23. Oktober. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Kapitän V $. und Kommodore Rüge. Als Führer der Minensuchboote zeichnete er sich wahrend des JJo- lenfeld zuges durch hervorragenden persönlichen Schneid aus. An der Aufslellung und schnellen und gründlichen Ausbildung der Mincnsuchverbande und an den ununterbrochenen und erfolgreichen Minen- unternehmungen unserer Kriegsmarine hat der Kommodore überragenden Anteil. Bel der Norme- gen-Aktion nahm er an Stich- und Raumfahrten teil und leitete Unternehmungen bis weit hinauf in nördliche Seeräume. Eine von Kommodore Rüge perfönlich geführte Räumbootflottille durchstich als erster Verband die Dover- Strahe bei Tage. Die Tätigkeit der Räumverbände ist inzwischen bis zur Spaniengrenze ausgedehnt worden.

Kapitän z. S. Rüge wurde 1894 zu Leipzig ge­boren. 1914 trat er in die Kriegsmarine ein Wah- rend des Weltkrieges zeichnete er sich durch her­vorragende Leistungen aus. Dann war er Wachof­fizier auf Torpedobooten und Kommandant eines Minensuchbootes. Ab 1928 war er in der Inspek­tion des Torpedo- und Minenwesens. Nach einem Kommando als Chef einer Minensuchhalbflottille und als Admiralstabsofsizier beim Kommando der Marinestation der Ostsee wurde Rüge 1937 Füh­rer der Minensuchboote.

ches Verfahren billige.

Die Kaiserin Friedrich, damals noch Kron- Prinzessin, trat in einem Brief vom 13. Aprll 1864 den englischen Vorwürfen energisch entgegen mit

In die Wohnzimmerkrone gehören mindesten-

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Das Europa von morgen.

Eine Unterredung mit Sven Hediu.

Helsinki, 23. Okt. (Europapreh.) Das Europa von morgen ist das Thema eines Interviews mit Sven Hedin, dem berühmten schwedischen Forscher, das das Blatt des finnischen Schutzkorys,, Hakka- peliitta", veröffentlicht. Sven Hedin erklärt. Asien werde sich nach dem Kriege voraussichtlich noch stärker als bisher von Europa isolie­ren. In wirtschaftlicher Beziehung werde Asien jedoch in gleicher Weise wie Afrika f u r Europa von erhöhter Bedeutung fern. Diese beiden Kontinente seien imstande, die euro­päische Wirtschaft mit allen notwendigen Rohstoffen zu versorgen. Amerika aber werde für sich eine Einheit bllden. Nach dem Kriege könne Europa mit einem großen Aufstieg rechnen. Jetzt werde das neue Zeital ter g e- b o r e n. Die Organisation des neuen Europas könne einen langen Frieden garantie­ren Eine Friedensperiode von hundert Jahren Jet wahrscheinlich. Die Menschen würden im neuen Europa Arbeit und Brot erhalten. Die Ausi aabe der nordischen Länder werde erst nach Friedensschluß umrisien werden, fieute stehe jedoch schon fest, daß chre Zukunft eine gute fern werde.

Chilenifch-argknlinilches Handelsabkommen.

Die' Engländer haben die Burmastraße wieder für die Tschungkingregierung geöffnet, um dieser den Nachschub an Kriegsmaterial zu ermöglichen. Die Japaner beantworteten diese Aktion mit heftigen Bombenangriffen auf den chinesischen Teil der Strecke. Auf der Strecke zwischen Kueiyang und Kunming in der Provinz Yünnan zieht sich die Straße serpentinartig die Höhe hinaus.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Meine politische Nachrichten.

Reichsminister Dr. Goebbels empfing italie­nische Zeltschriften-Schriftleiter. die auf Einladung der Reichsregierung eine Studienreise durch Deutsch- land machen. Ebenso empfing Dr Goebbels eine Delegation von bulgarischen Journalisten, die eben­falls auf Einladung der Reichsregierung in Deutsch­land weilen. *

Am 24. Oktober fährt sich zum zehnten Male der Tag an dem der Führer einen seiner bewährtesten Gefolgsmänner. Albert Forster, zum Gau­leiter von Danzig ernannte.

Aus der Gauhauptstadt des Warthelandes traf Stabschef Lutze in Litzmannftadt ein. An der Grenze des Regierungsbezirkes wurde der Stabschef vom Gauinspektor Regierungspräsidenten Uebelhör und dem Führer der Brigade Lltz- mannstadt empfangen. Die deutsche Bevölkerung be­reitete ihm einen begeisterten Empfang.

Eine deutsche Presseabordnung unter der Leitung des DRK Generalführers Reiners weilte in Genf zum Besuch des Internationalen k o mi - tees vom Roten Kreuz. Es wurde ihr Ge-

Washington, 23. Okt. (Europapretz.) Das Handelsabkommen zwischen Chile und Argentinien steht vor dem Abschluß. Das Abkommen wird m amerikanischen Wirtschaftskreisen, ähnlich wie das kürzlich abgeschlossene b r a f U i a n i f d) a r g e n « tinische Abkommen, als em Zeichen für Die wachsenden Bemühungen Iberoamerikas angesehen

feine Erportverluste durch den Ausfall Euro­pas a u s e i g e n e r K r a f t zu kompensieren und zugleich auch gegen lb i e "Hemisphären- Politik" der Vereinigten Staaten einen Schlag zu führen. Das Abkommen sieht u. die Mo- bernifierung der Transanden- B ah n und der die beiden Länder verbindenden Landstraßen sowie die Dorzugsbehandlung in zollvolitischer Hinsicht gewissen Austauschgütern gegenüber vor.

Schwedische Hiuozeuqe in USA. »be'ch'aanabmt*.

der Rat der Botschaft als Vorsichtsmaßnahme hin­gestellt.

Das ist die Burmastraße.

Die Minerallager Spaniens, die sehr reichhaltig 1 sind, aber in der Vergangenheit kaum ausgenutzt , wurden, sollen näch einer staatlichen Verfügung in erhöhtem Maße abgebaut werden, wobei in erster ; Linie an die wertvollen Blei- und Quecksil­berminen gedacht ist. In Verbindung mit der sich steigernden Produktion an Roherzen wird auch die Eisen- und Stahlerzeugung stark aktiviert, so daß Spanien nach dieser Richtung un­abhängig von der Einfuhr wird.

Die allgemeine wirtschaftliche Erschließung fordert eine Verdichtung des Verkehrsnetzes, da weite Landgebiete, die bisher kaum bevölkert waren, nunmehr Schwerpunkte des Wirtschasts- lebens werden. Auf diesem Sektor befindet sich Spanien in einer besonders schwierigen Lage, roetl während des Bürgerkrieges ein wesentlicher Bestand­teil an Lokomotiven, Personen- und Guterwagen vernichtet worden ist. Im Rahmen des Fumjahres- programms find daher alle Maßnahmen ergriffen, um die Herstellung von Lokomotiven und sonstigen verkshrswirtschaftlichen Einzelheiten auf ein Maxi- mimt zu steigern, so baß der dem Besucher 6pa- niens vielleicht am meisten ausfallende Uebelstand her Derkehrsverhältnisse sehr bald behoben werden wird. Seiner Lage zum Mittelmeer und zum Allan- tik entsprechend ist Spanien als Se ehand e s- ft aal zu betrachten. Auch der Seehandel mürbe während des Bürgerkrieges durch Verlust von Schi,- fen bis zu kleinen Fifcherbooien fo stark daß Spanien gezwungen mar, eine Fischem'uyr zu beginnen. Auch dieser Mangel rnird durch die Er­stellung von Neumaterial für Dte zahlreichen tnscher- kolonien am Mittelmeer bald beseitigt merdm können. Im übrigen merden natürlich rur

die Handelsschisfahrt wie auch für die Kriegsflotte Neubauten am laufenden Band durchgefuhrt. Dah bei all diesen Vorhaben ein längerer Zeitraum er forderlich ist ergibt sich aus der beklagenswerten Nach? daß die spanische Wirtschaft nicht nur durch den lcuigdauernden Bürgerkrieg auf allen Sektoren schwerste Schäden erlitt, sondern auch vorher unter der Regierung des Königshauses durch Mißwirtschaft und ®Ieid)flültiflteit würbe

Man preßte aus dem spanischen Dolk den letzten Defeten heraus, gab sich aber keine Muhe^ die Vor- Sungen für die' Entsprechende Einku^ und insbesondere für eine Anpassung an den hohen m dustriellen Stand der übrigen Staaten Europas zu

S t o ck h o l m , 23. Okt. (Europapreß.) Aus Lon- don liegt eine Meldung vor, die bestätigt daß die Regierung der Vereinigten Staaten NO auf schwedische Rechnung in den Vereinig, ten Staaten hergestellte Mil'tarflug. , » u ae beschlagnahmt und an bte Reaierung von Kanada ausaellesert hat. Es handelt sich um 60 Ja ad- und 50 Bombenmaschinen. Der englische Nachrichtendienst berichtet, daß man ursprünglich versucht habe, die Flugzeuge von Schweden zu er­werb e n, daß diese Verhandlungen aber fehlge­schlagen seien, so daß man gegen den Willen Schwedens die Flugzeuge an England bzw Kanada verkaufte.

Oie Engländer sollen China und 3opon verlassen. Stockholm, 23. Okt. (Europapretz.) Es be­stätigt sich, daß die englische Botschaft in Tokio und die englischen Behörden in Schanghai allen englischen Staatsangehörigen in Japan u n ö im besetzten chinesischen G e b e t den Rat geben, die Heimreise anzutreten. In London^wird

Die Kaiserin Friedrich. Tochter der Königin Victoria von England, dis zum Jahre 1888 preußische bzw deutsche Kronprinzessin, ist zeit chres Sehens im Herzen immer englisch gesinnt ge­blieben. Das geht aus ihren Briefen ganz klar her- vor. Aber ih aufgeregten Zeiten, besonders wäh­rend der Kriege 1864, 1866 und 1870 hat sie sich von der nationalen Strömung ergreifen lassen und bann energisch für Deutschland bzw für Preußen Partei genommen Das geht besonders hervor aus einem Brief vom 13 April 1864. der an ihre könig­liche Mutter gerichtet war

Nachdem es dem dänischen General de M e z a gelungen war, die dänische Armee aus der Dane- werk-Stellung fortzubringen nach Düppel, war es die Aufgabe der Verbündeten, die Düppel-Stellung zu nehmen. Mit dieser Aufgabe wurde Prinz Friedrich Karl betraut. Am 2 Aprll 1864 begann die Beschießung Düppels und der Daneben liegen­den Stadt Sonderburg auf Alfen. Bei _ der Beschießung der Stadt am 3 April, die den Dänen vorher angekündigt war, wurden mehrere Bewoh­ner Sonderburgs darunter auch Frauen und Kin­der, von den preußischen Granaten getroffen. Das war den Engländern ein willkommener Anlaß, um den Preußen Vorwürfe zu mackem In England war die Stimmung durchaus dänen freund- l i ch und gegen Preußen. Die Königin Victoria selbst war deutschfreundlich und hat jedes bewaff­nete Eingreifen Englands zugunsten Dänemarks verhindert. Aber der englische Gesandte in Berlin Sir Andrew Buchanan richtete ein privates Schreiben an Bismarck und fragte an. ob es wahr fei, daß man Sonderburg ohne vorherige Anzeige bombardiert habe, ob Frauen und Kinder umge­kommen feien, ob die preußische Regierung em sol-

folgenden Worten:Ich kann in der Beschießung Sonderburgs nichts Unmenschliches oder Ungehö­riges finden Sie war notwendig, und wir hoffen, ie war nützlich Was würde Lord RuffeU sagen, wenn mir alle Augenblicke Nachforschungen an- stellen würden, was m Japan vor sich geht, wo Admiral Kuper keine solch ungeheuren Skrupel hinsichtlich Beschießungen hegte?' Admiral Kuper hatte nämlich mit einem englischen Geschwader die japanische Stadt Kagosirna bombardiert und zu einem großen Teile zerstört, weil ein Eng­länder in Japan ermordet mar. Dann tadelt aber die Kronprinzessin das Benehmen ihrer Lands­leute mit harten Worten, indem sie schreibt:Eng­lands ständige Einmischungen in die Angelegen­heiten anderer Leute sind im Ausland so lächerlich geworden, daß man beinahe aufhört sich darüber zu ärgern." Das sind ausgezeichnete Worte, die heute "genau so zutreffen wie damals.

Die Kronprinzessin fährt bann fort:Aber für em englisches Herz ist es nicht schön zu sehen, wie die Würbe bes eigenen Lanbes Fomprimittiert und heruntergedrückt wird." Diese Worte sind Darum so wichtig, weil sie beweisen, daß die Kronprinzessin sich ganz als Engländerin gefühlt hat. Dann kommen weitere Worte, die ebenfalls noch heute paffend sind:Der höchstpathetifche, philan- tropifche und tugendhafte Ton, in welchem alle An­griffe gegen Preußen gehalten sind, hat etwas un­gemein Lächerliches Wenn die Engländer sich in einem Krieg befänden würden sie es nicht lieben, wenn man ihnen in pompösem Stil diktierte, wie sie chn zu führen haben." Es ist höchst interessant festzustellen, wie hier eine Engländerin ihren Landsleuten so energisch die Wahrheit sagt, wie es von deutscher Seite nicht besser geschehen konnte. Die Kaiserin Friedrich beurteilt eben ihre Lands­leute vollkommen richtig, und wir können chren Worten nur zustimmen.

KaisermFriedrichüberEngiandunddieLngländer

Don profeflor Dr. Hans MeyerfahM'Kiel.

Aus aller Wett.

Der Henrik-Steffens-Preis für die finnische Dichterin Malta Talvio.

Die Hansische Universität feierte ihren lieber- eetag in Dem im Sachsenwald gelegenen Reichsin- tut für ausländische und koloniale Forstwirtschaft Reinbek. Der Rektor Professor Dr. Gundert anbte sich an die finnische Schriftstellerin und ziale Kämpferin Frau Ma i l a Talvio - M i k - )la aus Helsinki, die den für geistige Führer ib Förderer der germanischen Kulturgememschast den nordischen Ländern bestimmten hansischen enrit-Steffens-Preis für 1939 erhalten hat. Die eise Dichterin und verdienstvolle Mittlerin deutsch- unsicher Zusammenarbeit dankte mit Worten auf- chtiger Bewegung, in denen sie der Verbindung oischen Deutschland und Finnland in der Ge- lichte ihres Volkes und ihrer eigenen Familie -dachte. Professor Dr. Rein teilte dann mit, daß r Henrik-Steffens-Preis für 1940 dem Rektor der tockholmer Hochschule Profesior Thulberg und ?m Germanisten der Universität Lund Professor o t h zugesprochen sei. Der Dekan der mathe- :atisch - naturwissenschaftlichen Fakultät, Professor r Raethje, gab der Promovierung des emeretier- n ordentlichen Professors der Mechanik und mathe- latischen Physik an der Universität Lund (Schwe- en) Dr. Vage Walfrid Ekman, der die Kennt- is von dem physikalischen Verhalten des Meer- .asiers bereichert, die Methodik der Beobachtun- en auf See gefordert und den Vorstellungen von en Meeresströmungen eine neue Grundlage gege- en hat, zum Doktor der Naturwissenschaften ehren- alber der Hansischen Universität bekannt.

Geheimrat von Worgihky 80 Jahre all.

Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeld- larschall von Brauchitsch, hat dem Ministerialrat D. Wirklichen Geheimen Kriegsrat von Wor- i tz k y zu seinem 80. Geburtstag am 23 Oktober >ine und des Heeres herzliche Glückwünsche aus- esprochen. Er gedenkt dabei der hervorragenden Verdienste des Jubilars auf dem Gebiete der Heeres- Verwaltung, besonders in seiner Eigenschaft a l s Armee-Intendant im Weltkriege und als Abteilungschef im Reichswehrministerium. Den Glückwünschen des Oberbefehlshabers hat sich der Chef des Heeresverwaltungsamtes im Oberkom­mando des Heeres, Generalmajor Oster lamp , angeschlossen.

Riefenfeuer in Schweden.

(Ein verheerender Brand hat sich in Djarnum in der Nähe von Kristianstadt (Südschweden) ereignet Sämtliche Fabrikgebäude der Ortschaft, insgesamt fünf brannten bis auf die Grundmauern nieder. Eine Reihe von Löschzügen mußte aus der weiteren Umgebung herangeholt werden. Doch erwiesen sich die Löscharbeiten als zwecklos, da sich das Feuer mit unheimlicher Schnelligkeit ausbreitete. Der Scha- den wird auf über eine Million Schwedenkronen beziffert.

Das zweite Geleis der Simpionbahn dem Verkehr übergeben.

Das zweite Geleis der Simplonlinie wurHe auf der längs des Lago Maggiore verlaufenden Strecke zwilchen Arona und Baveno dem Betrieb übergeben, am 26. Oktober wird die weitere Teil­strecke zwischen Dornodossola und Cuz- in go folgen. Zugleich werden die Fahrzeiten die. ser Etappe verkürzt, doch erfolgt die Aenderung des Fahrplanes erst nach der Fertigstellung Des Doppel­geleises auf Der ganzen Strecke.

Die ForlschickUe anzuerkennen. Die Spanien in wem- gen Jahren machte und jetzt unter Den erschwerten Verhältnissen Der Kriegslage in Europa behauptet.

Spanien auf dem Wege zur Autarkie.

Diele Jahrzehnte hat Spanien in Der Rangord­nung Der europäischen LänDer an unbeDeutenber Stelle gestanDen Dieser im Mittelalter so mächtige Staat ging namentlich nach Dem Weltkrieg politisch und wirtschaftlich einer Zersetzung entgegen, Die Den BestanD Der Nation völlig unterhöhlte unD schließ­lich zur nationalen Erhebung und dem Bürgerkrieg führte. Die Folgen Diefes Bürgerkrieges sind für Die spanische Wirtschaft von katastrophaler Wirkung ge­wesen. weil gerade die Zentren des spanischen Wirtschaftslebens zerstört bzw. unbrauchbar ge­macht waren. Noch heute wird Dadurch Der Rhyth­mus Der Aufbauarbeit Spaniens gehemmt. Im übrigen hat aber die Regierung Spaniens alle Mittel ergriffen, um die Wirtschaftsführung Dem hohen Stand Der Achsenmächte näher zu bringen, mit dem Ziele Der völligen Autarkie. Diese Ziel­setzung Der spanischen Aufbauarbeit ist von höchster Bedeutung nicht nur für die Neuordnung Europas, sondern auch für Die Stellung Spaniens als kom­mender Kommissionär Europas nach Ueberfee und Afrika.

Nach den letzten statistischen Unterlagen hat Spa­nien auf den verschiedensten Wirtschaftsgebieten be­reits große Erfolge zu verzeichnen. Die Eisen­erzproduktion ist im Vergleich zum Jahre 1936 um mehr als eine halbe Million Tonnen ge­stiegen, wobei zu berücksichtigen ist, daß eine An- zohl neuentdeckter Erzlaaer noch nicht erschlossen werden konnte. Eine der schwierigsten Dersorgungs- fragen Spaniens, der Kohlenbedarf, ist durch eine Mehrförderung von rund 60 v. H. gegenüber 1934 wesentlich verbessert worden, und zwar oerteilt [uh die Förderungszunahme gleichmäßig auf Stein­kohle, Anthrazit und Braunkohle. Da weitere Koh­lenlager in absehbarer Zeit in Betrieb genommen werden können, wird Spanien auf diesem Wirt­schaftssektor, der in allen Staaten Südeuropas die schwierigsten Probleme stellt, demnächst als autark betrachtet werden können.

legenheit geboten, in die Organisation der Zentral, agentur für Kriegsgefangene Einblick zu nehmen. Der Präsident Des Internationalen Komitees, Professor Dr. Max Huber, empfing Die deutschen Gäste.

fdÄ ist Spanien auf dem We«e zur mrstchos«. licken Autarkie, wobei es auch Die neuen Erkennt nisfe der Rohftosfwisf-nfchaften. die n°ni°nll,ch non D-uifchland aueflinflen auf bas eipene Land

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der Betrieb erst in eiaiflen werden können, weil dafür ^nächst inDustn^ue i Sveiialeinrichtungen sowie die entsprechenden ? briten Än werben muhten. Die ^ptmnV

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Erzeugung auf eigener Scholle entsp nimmt. Wie kaum em anderes Land in Europas- Spanien heruntergewirtschaftet gewes . is Büraerkrieg überstanden hatte. Um so Hoyer

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