Ausgabe 
24.4.1940
 
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Auf dem Lande geblieben.

her Donau abwickeln.

In den Gebieten mit überwiegend ländlicher Be- völkerung werde während der Feldbestellung und der Ernte oft auch der 19-Uhr-Ladenschluß nicht ausreiä)en, weshalb in diesen Gebieten eine Son­derregelung zulässig sei.

Gesicherte Nüngerversorguncj

ftlE anordnen, daß stets nur |o viele Personen k 9bÄiU?C ?,(cn werden, wie in den vorhondenen Luftfchutzraumen unterzubringen sind. Bei Fliegeralarm ist der Gottesdienst zu unters brechen, und die Geme-rndemitglieder und die Ein. satztruppe suchen die Luftschutzraume auf

Die Lage im Pazifik.

Oer stellvertretende Flottenchef der USA. fordert den Krieg gegen Japan.

Ein Lahr fpanischer Außenpolitik

Von unserem ol.-Korrespondenien.

Schwalben bringen einen Gruß aus Deuisch- Südwest.

Im Hause der Frau Krauß in Seestadt! im Sudetengau nistet seit zehn Jahren dasselbe Schwalbenpaar. Jetzt meldeten sich die Schwalben von ihrem afrikanischen Winteraufenthalt mit eifrigem Gezwitscher zurück. Die Freude der Haus- be-wohner über die Ankunft der Gäste stieg noch durch eine Botschaft, die die Schwalben von ihrer zweiten Heimat mitbrachten. Frau Krauß bemerkte nämlich, daß ein Beinchen der einen Schwalbe mit einem Papier umwickelt war. Auf dem Papier grüßt ein Volksgenosse aus Deutsch» Süd west seine teure deutsche Heimat.

Das Glück einer Nachtwandlerin.

In Apuania, der Stadt der italienischen Marmor- industrie, erwachte eine Nachtwandlerin bei einem Spaziergang auf dem Dach ihres Hauses und stürzte aus 20 Meter Höhe ab. Zum Glück fiel sie auf einige Seile, die zum Aufhängen der Wäsche gespannt waren und ihren Sturz so milderten, daß sie mit leichten Verletzungen davonkam.

Oie erste Haussammlung für das Deutsche Note Kreuz.

liehen. Nun räumen wir gerne ein, daß imLande der unbegrenzten Möglichkeiten" ein falscher Zungen­schlag bei hochgestellten Persönlichkeiten wohl vor­kommen kann. Aber leider ist es in letzter Zeit sehr oft vorgekommen, daß amerikanische Persön­lichkeiten sogar im Verlauf von Amtsgeschäften oder, wie hier, vor dem Marineausschuß des Senats, Bemerkungen machten, die sensationelle Auswir­kungen hatten und oann plötzlich als Privatmeinung hingestellt wurden. Man kann nicht umhin, sich über die Häufigkeit dieser merkwürdigen Ausreden Gedanken zu machen.

Gegen die Flugzeugausfuhr der WA.

N e u y o r k, 23. April. (Europapreß.) Der iso­lationistische Senator Ernest Lundeen (Minne­sota) wendet sich imNew York Journal Amer- can" scharf gegen die Flugzeugausfuhrpolitik der Regierung. Lundeen sagt, unsere Regierung hat es eilig, großen Mengen der Flugzeugproduk­tion für fremde Nationen zu mobilisieren, diesen damit die Forschungs- und Untersuchungsarbeiten, die Millionen verschlungen haben, überlassend. Ich glaube, wir händigen den We st möchten jedes militärische Geheimnis aus. Wir hintergehen heute unser eigenes Volk, nur weil es Leute gibt, die für die Westmächte eingestellt sind, und die Interessen anderer Völker vor die der USA. stellen." Lundeen führt weiter aus, daß die USA. wegen ihrer langen Küste tau­sende zusätzlicher Flugzeuge und eine umfangreiche Flugzeugabwehr brauchten. Wenn er zwischen einem neu zu bauenden Schlachtschiff und tausend Flug­zeugen wählen msißte, welche kostenmäßig einander entsprächen, dann würde er die Flugzeuge nehmen. Lundeen schließt mit dem Hinweis, daß eine noch so starke Flotte ohne entsprechende Unter­stützung durch eine starke Luftwaffe keinen Krieg gewinnen könne.

Kanadischer Ministerbesuch bei Roosevelt.

Warmsprings (Georgia), 23. April. (DNB.) Präsident Roosevelt teilte auf einer Pressekon­ferenz mit, daß der kanadische Premierminister Mackenzie King am Dienstag zu einem zwei­tägigen Besuch in Warmsprings eintreffen werde. Roosevelt erklärte weiter, er beabsichtige An­fang Juni eine dreiwöchige nichtpolitische Rund­reise durch die Vereinigten Staaten anzutreten, die jedoch von den Verhältnissen in Europa und der Vertagung des Kongresses in der ersten Juniwoche abhänge. Die Rundreise würde sich über die republikanische Parteitagung in der letzten Juniwoche hinaus ausdehnen.

Islands Unabhängigkeit.

Die dänische Regierung hat, wie schon berichtet, am 11. April Islandfür die Dauer des augen­blicklichen Zustandes die Unabhängigkeit ge- währt. Island, dessen Namen eigentlich .Eisland" bedeutet, ist schon seit dem 1. Dezember 1918 mit Dänemark durch bloße Personalunion ver» bunden, mit anderen Worten, der dänische König ist gleichzeitig König von Island. Außerdem be­steht noch ein gemeinsamer parlamentari­scher Ausschuß, der vom dänischen Reichstag und der isländischen Landesversammluna gewählt wird. Dieser Ausschuß hatte aber keine beschließende Kraft, sondern war mehr einVergleichs-Organ" und hatte als solcher die gemeinsamen Angelegen­heiten beider Länder zu prüfen. Island ist doppelt so groß wie das frühere Böhmen (im Sinne des geographischen Begriffs). Das Land ist zum größ­ten Teil Oedland und vulkanischer Art. Vulkan­ausbrüche sind seltener, dagegen Erdbeben und heiße Springquellen, sogenannte Geiser, sehr häu­fig. In den letzten Jahren hat man diese gewal­tigen natürlichen Wärmequellen benützt, um die an der Westküste gelegene Hauptstadt des Landes, Reykjavik zu heizen. Wenn man will, hat Reyk­javik eine zentrale Stadtheizung vulkanischer Grundlage. Aus dieser großen Insel wohnen rund 100 000 Menschen, davon etwa 30 000 in der San- deshauptstadt, die sich besonders durch die große Zahl ihrer Schulen auszeichnet und fogat eine Uni- oerfität mit etwa 130 Studenten hat. Neben Häu­sern moderner Art finden sich auch noch primitive Erdhäuser, die aus einem Schlaf-, Wohn- und Stallraum bestehen, aber in jedem Falle eine Bade- stube haben. Die Bevölkerung lebt zum Teil von der Viehzucht, hauptsächlich, aber von der See­fischerei und der Fischverarbeitung sowie von einem ziemlich regen Handel. v

©er neue Mittagsladenschluß

Oberregierungs- und Gewerberat Schmidt er­läutert im Reichsarbeitsblatt die neue Ladenschluß- regelung. Für sie sei die Rücksicht auf die Bedürf­nisse der arbeitenden Bevölkerung ausschlaggebend. Außerdem die Möglichkeit der ordnungsmäßigen Bedienung und der Wiederbeschaffung der Waren Bei durchgehender Verkaufszeit sei dies besonders in den Mittagsstunden, wenn das Personal ab­wechselnd Mittagspause habe, in Frage gestellt. Durch den Mittagsladenschluß könnten die Schwie­rigkeiten behoben werden. Da die meisten kleinen Geschäfte nur noch vom Geschäftsinhaber oder seiner Ehefrau geführt werden, auch viele Filialen mit einer einzigen , Arbeitskraft auskommen müssen, werde warme Mahlzeit den Verkäufern bei durch­gehender Arbeitszeit fast unmöglich gemacht, beson­ders hart würden die Ehefrauen betroffen, die nicht in der Lage seien, mittags die Kinder zu betreuen. Der Mittagsladenschluß entspreche im übrigen den Gewohnheiten der ländlichen Bevölkerung. Die Neuregelung lasse zugleich eine Hinausschiebung des Verksufsendes bis 19 Uhr zu, wenn es für die Be­darfsdeckung erforderlich fei. In Jnduftriegegenden entspreche der 19-Uhr-Ladenschluß einem dringenden Bedürfnis. In anderen Ortschaften habe sich da- gegen der 18-Uhr-Ladenschluß in den nicht zum Lebensmittelhandel gehörenden Geschäften bewährt.

Wieder einmal nur einepersönliche Ansicht."

Die Politik der Bereinigten Staaten hat uns und anderen Nationen schon manches Rätsel aufgegeben, jetzt ist wieder ein Fall zu verzeichnen, der die Hal­tung der nordamerikanischen Union in ein gewisses Zwielicht taucht. Da hat der stellvertretende Flotten­chef, Konteradmiral Taussig, vor dem Marine- ausschuß des Senats, der zur Zeit über das Aus­maß der amerikanischen Flottenaufrüstung berät, in recht eindeutiger Form den Krieg gegen 3a p a n proklamiert. Nach seiner persönlichen Ansicht, so erklärte Taussig, werde die fernöstliche Entwicklung Amerika zum Krieg gegen Japan zwin gen, falls die bisherigen wirtschaftlichen und finanziellen Druckmittel zur Erhaltung der Inte­grität Chinas nicht ausreichten. Japans Versprechun- gen seien wertlos. Amerikas Interessen seien ent­schieden bedroht, weil Amerika ein stabiles, unab­hängiges China brauche, und es fei schwer einzu­sehen, wie Amerika angesichts der augenblicklichen Entwicklung aus dem Krieg gegen Japan heraus­bleiben könne. Taussig knüpfte daran noch nähere Betrachtungen über die Art, wie dieser Krieg ge­führt werden müsse, und wie die Vereinigten Staa- ttn sich dafür zu rüsten hätten. Sie müßten sich davor hüten, einen Krieg gegen Japan ohne Hilfe Englands, Frankreichs und Hollands zu führen. Es sollte ein Seekrieg sein; denn Amerika kann nicht in Japan einmarschieren und Japan nicht in Amerika, wohl aber in den Philippinen." Taussig empfahl die Errichtung eines unangreifbaren F l o t- tenstützpunktes auf den Philippinen, den Weiterbau von Schlachtschiffen sowie

formelle Gleichsetzung der Gegner, und die spanische Regierung führte diese Gleichsetzung nach bestem Wissen und Gewissen durch, wenn auch begreiflicher­weise das Volk die Tatsachen aus dem Bürgerkrieg nicht vergessen kann. Durch denselben englischen Krieg, der von spanischer Seite die wenigstens vor­läufige Gleichstellung von Freund und Feind aus dem Bürgerkrieg forderte, ist aber auch die Wirk­samkeit der Freundschaften wenigstens vorläufig unterbrochen worden, und dies spielt, was die deutsche Freundschaft für Spanien angeht, für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes eine maßgebliche Rolle. Spanien kann wegen der englischen Blockade die Hilfsstellung Deutschlands, die es in der Vergangenheit auf militärischem Ge­biet genoß, heute auf wirtschaftlichem Gebiet nicht in Anspruch nehmen. Das ist in der außenpoliti­schen Konstruktion Spaniens und natürlich auch in seiner wirtschaftspolitischen Gebarung im Inneren ein empfindlicher Ausfall, der bisher nicht ersetzt werden konnte und den man, wie es scheint, vorläufig auch nicht ersetzen will.

Am kommenden Samstag und Sonntag (27. und 28 April) findet die erste Sammlung des Krieas- hilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz statt, die als Haussammlung von den Zellen- und Blockleitern der Partei, der NSV. sowie den Helfern und Helferinnen des Kriegshilfswerks selbst mit Haussammellisten durchgeführt wird. Hier ein Bildausschnitt aus dem vielseitigen Ar- beitsgebiet des DRK.: Eine Helferin füllt die Flaschen für die Säuglinge der Wolhyniendeutschen bei deren Umsiedlung.

(Piper Scherl-Bilderdienst-M.)_________

Hauvtschristleiter: Tr. Friedrich Wilhelm Lange. StellvAret«d» HmwtichrtttleiterS: Ernst Blumschetn. Verantwortlich Politik, Feuilleton und Bilder: Tr. Fr. W. Lange; für: Stadt Gießen, Drovt^ und Wirtschaft: Ernst Blumschetn; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag: Brühljche UniversttätsdruckereiR-Lange ÄJJ. Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Ametgenleiwr. HanS Beck, Beranttvortlich sw den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.v<

Von her außenpolitischen Konstruktion des jun­gen spanischen Staates bleibt also, was seinen Freundeskreis angeht, als -jur Stunde aktiv mög­liche Freundschaft nur Italien und Portu - g a l übrig. Es ist unter diesen Umständen begreif­lich, daß die spanische Außenpolitik sich in den letzten Monaten in steigendem Maße an Rom an» lehnte. Diese Bewegung wird um so mehr zuneh­men, als von den früheren Feinden in jüngster Zeit Absichten in bezug auf Neutralitätsverletzungen zu­tage treten, was Spanien zwingt, seine Neuttalitöt unter einen anderen Schutz als nur den der Rechts­grundsätze zu stellen. Selbstverständlich ist das Verhalt- nis SpanienDeutschland heute so herzlich wie zu- vor und im Grunde gleich geblieben. Man ist sich in Spanien klar darüber, um was es heute im englischen Kriege geht und wie sehr auch das spa­nische Schicksal an dieser Entscheidung beteiligt ist. Es gibt viele außenpolitische Zielsetzungen des jun­gen spanischen Staates, die er heute noch nicht in der Lage ist, selber zu verwirklichen. Eine große Reihe davon können aber in der Auseinandersetzung zwischen Deutschland und Großbritannien erreicht werden. Das Bewußtsein dieser Realitäten be­stimmt die politische Gewinnung der spanischen Führung und wird auch zuletzt für ihre Haltung entscheidend sein.

Aus aller Wett.

Umschulung zu caslkraftwagenfahrern.

Da an ausgebildeten Lastkraftwagenfahrern in­folge der erhöhten Anforderungen der Wehrmacht Mangel herrscht, hat der Reichsverkehrsminister den Korpsführer des NSKK. Hühnlein veranlaßt die Umschulung von Kraftfahrern anderer Art aus Last­kraftwagen unter Einsatz der Kräfte des beschleunigt zu fördern. Richtlinien hat der Reichs­verkehrsminister bereits aufgestellt und die Bevoll­mächtigten für den Nahverkehr beauftragt, sich die­ser Frage mit allen Mitteln anzunehmen.

Todesurteil an drei volksschadlingen vollstreckt.

Am 23 April 1940 sind der 1907 in Drinow ge­borene Franz Rezek und der 1917 in. Jiritz bet Noritz geborene Rudolf Housa hmgenchtet wor­den, die das deutsche Landgericht in Prag ass Volksschädlinge zum Tode und dauerndem khrve^ lust verurteilt hatte. Rezek und der mehrfach vorbestrafte Housa, zwei arbeitsscheue Menschen, zündeten im November 1939 in Drinow (Protek­

torat) eine Scheune an, um unter Ausnutzung der durch den Brand verursachten Panik einen Ein­bruch zu verüben. Durch ihre hinterlistige Tat haben sie die gefüllte Scheune vernichtet und bewußt das ganze Anwesen und die umliegenden Gehöfte ge- fährdet. Am 23. April ist der 1923 in Kröpelin in Mecklenburg geborene Hans Ziems hingerich­tet worden, den das Sondergericht in Rostock als Gewaltverbrecher zum Tode und zum dauern­den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt hat. Ziems, ein völlig verkommener, frühreifer Mensch, der sich bereits mehrfach an Kinder her- angernacht hat, um sie zu ermorden, hat einem zehnjährigen Mädchen, das von einem Kinderfest zurückkehrte, hinterlisttg aufgelauert und es mit einem Sattlermesser erstochen.

Donau-Delta vom Hochwasser überschwemmt.

Infolge des ungewöhnlich großen Hochwassers der Donau wurde auch das gesamte Donau-Delta über­schwemmt, das einem einzigen See gleicht. Bis jetzt wurden 11 Dörfer völlig über­schwemmt und mußten von den Einwohnern fast gänzlich geräumt werden, lieber 100 Bauern- und Fischerhäuser in diesen Dörfern sind e i n g e st ü r z t. Etwa 1200 Familien sind obdachlos geworden. Das Wasser erreichte stellenweise Höhen, die feit 40 Jah­ren nicht mehr gemessen wurden. Auch die tiefer gelegenen Teile der Stadt Ulcea wurden über- chwemmt.

Abmachungen mit Engländern, Franzosen und Holländern, die es den amerikanischen Kriegsschiften Dr. Brummenbaum, Reichshauptabteilungsleiter ermöglichen, deren Stützpunkte im Pazi- lm Reichsnährstand, sagt in einem Aufsatz, die f ik zu benutzen. Auf die ironische Bemerkung eines Grundlage der Düngung bleibt der w i r t s ch a s t s- Senators, Taussig habe sich ein gewaltiges Pro- eigene Dünger. Seit 1937 wurden in rund gramm vorgenommen, entglitt dem Admiral ver- 175 000, Betrieben mustergültige Düngeranlagen ge- sehens die Aeußeruna:Ich versuche nur, Amerika schaffen, eine Aktion, die auch während de's Krieges aus dem Frieden herauszuhalten, planmäßig weitergeführt wird. Dem Bauern steht Unter homerischem Gelächter des Ausschusses suchte darüber hinaus Handelsdüngemittel zur Taussig sich dann schleunigst zu verbessern. Der be- Verfügung. Durch ein Kilogramm Stickstoff wer- kannte Militärschriftsteller Major E11 i o t, der nach den im Durchschnitt 15 Kilo Getreide mehr erzeugt. Konteradmiral Taussig vernommen wurde, warnte Außerdem wird die Qualität günstig beeinflußt, nachdrücklich vor einer Beteiligung Amerikas am Die deutsche Düngerindustrie ist in der Lage, den Krieg in Europa, weil sonst Amerikas innerpolitische gewaltig gesteigerten Bedarf an Pflanzennährstof- Probleme niemals gelöst werden konnten.

sen voll zu decken. Der Umstand, daß das ursprüng- gtuf angriftslustigen Aeußerungen einer so lich vorsorglich auf 75 v. H. gesetzte Kontingent an hohen militärischen Autorität wie Taussig hat sich Stickstoffdünger inzwischen auf 95 v. H. erhöht wer- öcr Staatssekretär des Aeußeren in Washington, den konnte, bringt deutlich die Stärke der deut- Tvrdell Hüll, beeilt zu erklären, die Regierung der schen Kriegswirtschaft zum Ausdruck. Darüber hm- bereinigten Staaten verfolge eine sehr bestimmte aus stehen Kali und Kalk in unerschöpflichen Außenpolitik, und Taussig habe offenbar nur seinen Mengen zur Verfügung. Die jetzt eingeleitete große persönlichen Ansichten^ Ausdruck ver- Bobenu^iterjuchungsaktion hat ein Kon­trolle sämtlicher landwirtschaftlich genutzter Aecker .

zum Ziele, damit die Düngemittel mit der Aussicht auf höchstmöglichen Nutzen verwendet werden.

Ein besonderer Erfolg des Mädellanddienstes ist Madrid, April 1940. 1

es, daß bereits in bedeutendem Umfange die direkte Außenpolitisch war das erste Jahr nach dem Ende Rückführung st ä d t i scher w e i b 11 d) e r K g Bürgerkrieges für Spanien ein Jahr der Jugendlicher zum Lande erreicht wurde. Normalisierung. Es haben sich die Bezie- i Die Zahl der sich freiwillig für den Landdienst . Q. den früheren Feinden des neuen meldenden Mädel erreichte im letzten Jahr vw ve- nämlich zu Frankreich und England,

achtliche Ziffer von über 14 OOO, durchweg Madel normalisiert.La terrible normalidadDie der Stadt, die entweder einen landwirtschaftlichen jurcü^,are Normalität" hat ein Spanier solch ein Beruf ergreifen wollten oder beabsichtigten, sich aus Phänomen genannt, als nach der Einnahme von dem Lande zu verheiraten und vor ihrem Eintritt Barsdlona sich am anderen Morgen die Katalonier in das bäuerliche Leben mit dem Bauerntum ver- nieder in ihren Arbeitsständen einfanden, und zwar traut werden wollten, ober Madel, die zur Ab- n-2t nyr -n ben Geschäftshäusern, sondern auch in leistung des Pflichtjahres nur für em Jahr auf Dem Gewerk chaftsbüros, die bis dahin anarchistische, Lande bleiben wollten. Aber auch von diesen kommunistische, sozialdemokratische ober auch nur Mäbels sinb sehr viele über bas Pflichtsayr Yin- ^^republikanische Politik getrieben hatten, aus a u f b e m fianbe geblieben. Zehn vom Ajese Normalisierung brachte es mit sich, ". Hunbert ber gesamten Möbels haben Bauernsohne ... ^ie Beziehungen gerade zu den früheren Fein- geheiratet und sind so als Bäuerinnen aus dem am meisten veränderten. Don der offenen Lande geblieben. Bewährten Madels des Land- bi5 3ur gegenseitigen Anerkennung als

dienstes wird die Aufnahme aller landwirtschaft- ^ochbarstaat war ein weiter Weg, aber er mußte lichen Frauenberufe geebnet? Der Madellanddienst mrückgelegt werden, wenn man außenpolitisch den bat seine größte Bewährung im letzten Winter er= ^ürqerfrieg liquidieren wollte. So steht am An­bracht, da bei Ausbruch des Krieges vielfach nur . tiefer Normalisierungspolitik des langen fpa- die Landdienstmädel neben den Bäuerinnen auf den Staates die Anerkennung durch England

Höfen blieben. und Frontteich, di- was Frankoeich betraf, tn

Wichtig für Reifen in den Westen. Mnähren Niederschlag fand. Bemerkenswerter- Die Einreise in den ^il desLandesB aden U. mürbe

sicher Gründe unb nur mit einer Ereis^ Unreinlichen Zwischenfällen, weil offensichtlichi bie bescheini g u n g z u 1 a s s' 6- Dlese wi von oe ori p cy ß^tie tas von ihrem eigenen Der- Kreispolizeibehorbe bes Zlelortes ausgestellt. Welch^ sr^nz Jordana-Börard-Abkommen be­greife unter blese Regelung fallen, kann t * unö alles Menschenmögliche zu seiner Sabo-

Kreispolizeibehorbe bes Wohnortes fr 0 ber tierung unternahm. Erst nach zähen Kämpfen ist Wer ohne Einreisebescheinigung "b^^ der^ spanischen Führung gelungen, bie Einlösung

Gefahr ber Zurückweisung unb unter Umstanoen es Frankreich gegebenen Versprechum

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DerflotoafifA-ruffildjeßontietoDertet.

Dreßburg , 23. April. (Europapreß.) Die Vor- roie oft mußten Vorstellungen erhob^l wer- bereitungsarbeiten für ben slowakisch-sowsetrussischen I die Waffen ber nach über-

Hanbelsvertrag nehmen einen günstigen Verlauf. getretenen Armee, unb in welcher ^U5)Q^ 3

Die ersten Aufträge aus Rußlanb sinb bereits vor ^gegeben wurden. Es war, als ob' in Frankreich einiger ^eit in Preßburg eingegangen. Es handelt - unüberwindlicher Drang bestände, s ch

OeU Aufträge im Werte von ^n gegenüber unkorrekt zu verhalten EA vor

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Träger des Berliner Musikpreises bekannt. DI s v Gegners, zu dem man wieder höflich

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