rat
3« Men. 'Weill Wement steht noch
ichten.
SBeauf« Sender des öen Korps« ''«'n, SU molott. i*ft n. ispottwesm ■ Jtrofi zu. en zu er-
ourbe Ernst r des eng- " der Seite sche Marine össing-Fjord p|d)e Geist- n deutscher rutsche Kon- sein Opfer.
rtan" und Flugzeuge
Postdampser in der britt-
n I) a 11 a n", in Amerika 1 auf seiner 1 Gibral- t schon ae- ses auf der Dabei hätten Bord ge-
iiiÜeilung an ld: ,3u mei- eutschland in rziiche Gluck' möglich ist, Es bleibt mir mich an die ini> beMgten le die ui* und Anhang- deutschen Dol«
wem Drji ipruch bet °nale An- ^.stdesrat ? !° steht stylen mif ^'Zentiat 5 seiner die pb zehn bregieruna n- Cr hat °nalen als Die Rück.
ilner 5JUf
^einigtd ^’onaltat) J» Lun! ^Postens ■ric° Ce.
eue Dalai des Buddha
> beieinander, dem mir in inmal G°eche mir ein kiel' mir in i<ntn
daß mir ein
runkenen Her
en M-r Är rK
chr 9
■‘irf«? tfeS 8^ glaub'
• &Ö5 itffs
len«"'
»öne d Sonn' 6in,
Ä-5
8 trM *
fr
Aus der Stadt Gießen
Kleiderpflege im Winter
Die
(Nachdruck verboten!)
Fortsetzung.
22
Roman von Frank F. Braun Copyright by Deutscher Verlag, Berlin
Ein- a n -
Xtlai2508
12g (4 gelte t«L) Dc Oefter .Bodun .
125 g gekodite Kartoffeln (oora tage trathetX
50 g geriebene SemmeL 125 g Ztutec
1 päAdren Dc Oethet Danfllinjtutec
1 fläfMen Dc 0etter Rum-Aroma,
etwa» Salz. 1 El
35 g fTlotgarine ober dmweinestnmalz ootc
2 Efll OeL
rniiung: 500 g Bpfe< ober
M* to««
hergebeten, damit Sie uns ein paar Fragen beantworten."
„Stehe zu Diensten, Herr Kriminalrat."
„Bitte bleiben Sie doch sitzen." Herr von Karmin lächelte. „Wir arbeiten in gewisser Weise Hand in Hand, scheint mir. Sie überwachen das Fräulein Jwanka Gospik. Wir tun das in mancher Hinsicht auch. Da es sich um einen Kriminalfall, um ein Kapitalverbrechen handelt, sind Sie uns gegenüber von Ihrer Schweigepflicht befreit und dürfen Auskunft geben. Haben Sie etwas erfahren oder beobachtet, das auf den Mord Hinweise oder Schlüsse zuläht? Sie wissen zweifellos, daß Jwanka Gospik mit Ludwig Carlotti befreundet war?"
„Das weiß ich", sagte Zacharias; er strich mit der rechten Hand seinen Bart nach oben. „Die Mutter Ludwig Carlottis sagte es mir, als sie mir den Auftrag erteilte, Fräulein Gospik, respektive die Zusammenkünfte ihres Sohnes mit der Dame zu überwachen."
„Das taten Sie?"
„Ich kam ja nicht mehr dazu. Herr Carlottt starb letzte Nacht, am Vormittag war Frau Carlotti bei mir gewesen." Er räusperte sich. „Ich habe denselben Auftrag noch von einer zweiten Person aus dem Hause Carlottt bekommen , fuhr er fort. „Das werden Sie nicht wissen, meine Herren. Am gestrigen Abend, ziemlich spät, so gegen zehn Uhr mag es gewesen sein, kam Herr Gerhart Carlottt, der Bruder des Ermordeten zu mir und beauftragte mich, Material zu beschaffen, das Frau Julia Carlotti m der Ehescheidung zunutze käme. Die Ehescheidung sei geplant und man wolle erreichen, daß Ludwig Carlotti als der schuldige Teil geschieden werde."
„Sie nahmen den Auftrag an?"
Gewiß; er deckte sich im großen ganzen mit dem der alten Frau Carlotti und vereinfachte meine
u saabe
Die beiden Beamten warfen sich einen raschen Blick zu. Kybander fragte: „Sagte Ihnen Gerhart Carlotti, daß er von Frau Julia beauftragt sei, dieses — Material zu beschaffen?"
„Das sagte er nicht direkt, aber es war aus ^^Sie^haben^das ^Gefühh Gerhart Carlotti und Julia Carlotti arbeiten Hand in Hand?"
Ganz sicher. Gerhart Carlottt wollte nach erfolgter Scheidung seine Schwägerin heiraten.
Ann
Ik.
jetzige Jahreszeit mit Schnee und Eis setzt natürlich auch unseren Kleidern und dem Schuhwerk erheblich zu. Doppelt sorgsame Pflege dieser kostbaren Dinge ist darum von nöten.
Am stärksten beansprucht werden naturgemäß Schuhe und Ueberschuhe. Einige erprobte Winke für ihre Behandlung dürften darum besonders am Platze sein.
Aber des Kommissars Gesicht beruhigte ihn etwas. Kybander schüttelte leicht schwingend den Kops. „Morgen werden wir alles wissen, Herr Krtminal- rat", verhieß er. „Die Handschuhe und der Revolver, das ist die eine Spur, der eine Faden. Ich lasse ihn nicht los und verliere ihn gewiß nicht.
Der zweite Faden, das ist diese Buddhaftgur und der unbekannte Anrufer. Aber dann muß irgendwo ziemlich offen noch ein dritter Faden liegen, den wir bisher übersehen haben. Wenn ich auch diesen dritten Faden habe, kann ich die Schlinge knüpfen und wir werden sie gemeinsam zuziehen, Herr Kriminalrat." . *
„Denken Sie bei dem dritten Faden an Den Schauspieler Heqg? Oder an Gerhart Carlottt? Der Mann war im Orient und in Amerika. Schlangen- flif,T [agte'aßgbanbe'r, „« hält sich mindesten- so lange wie ein richtiger, tiefer Haß. ,
In diesem Augenblick schnarrte das Telefon aus dem Tisch. Herr von Karmin hob den Hörer ab „Gewiß", sagte er, Nachdem er zugehort hatte, „es paßt uns sogar sehr gut. Er möchte heraufkommen. Danach hängte er ab.
„Wer?" fragte Kybander kurz.
Herr von Karmin lächelte. Der Spott kräuselte feine Mundecken. „Herr Privatdetektiv Johann Zacharias läßt anfragen, ob uns sem Besuch patzt" Aber bann als Johagn Zacharias stramm herein- kam und die Hacken zufammennahm, war der Rn minalrat höflich und sogar zuvorkommend, wie es seine Art war. *
„Herrn Kommissar Kybander kennen Sie? Bitte nehmen Sie Platz, Herr Zacharms. Wir haben Sie
HWJ art -BaAta- mal» 9^« ta Ate SAOftt rf »•
Kartoffeln unb bet geriebenen Semmel oeanengt Jo bä mitte öub ent Oafefong «ngeärudit Zucker. 6-würze. 6 (omit bä jeriaffene. obgebübUe fDarganne (SthmaL}) ober das Od «erben bineingegeben unb ju einem Bai oerrwet. Defeoe» bas nkhJ- flenü£h verurteilet man and) unb nad) mit ben fiänben ober 2 Gabdn ju Wernen aritoüi Sollte g<na»«e t-dm-t-.
1 EfiL) da«. Dä ftäfte bet firümei füllt man m eb» gefettete 5ocmq*om, bcfcM 6* krümel gut on unb gibt bä gcfdräUen. gernfptften Hpfd obtt bas komstet ka baf! em Ranb oon etwa 1 cm frei bleibt. Uber bä fGUung gibt man ten Reft ter Rrämti, am Ranbe drückt man fle etwas an.
B.dn.il; »sä » ®o*t=8 d« g-SS ME» sif'I»
,^Jch muß Sie noch einmal kurz stören, gnädige Frau", sagte Kybander. „Ditte", entgegnete sie und öffnete die Tür in das Wohnzimmer. Ihr Gesicht war igrau, die Augen hatten einen flackernden, unsteten Glanz.
„Was ich Sie fragen wollte", fugte Kybander, er verbeugte sich, „danke, ich stehe den Augenblick, hat Ihr Sohn Ludwig früher große Reisen gemacht?"
„Er reifte nicht selten für sein Geschäft."
„War er in Indien?"
„JnJndien?Nein,wie kommen Sie denn darauf?" „Vielleicht, weil auf seinem Schreibtisch eine Buddhafigur stand. Ich buchte, er verstehe etwas von indischer Kunst."
„Das tat er auch. Ebensogut wie von chinesischem Porzellan oder japanischen Bronzen. Aber in den Ländern selbst ist er nie gewesen." Sie schüttelte bekräftigend den Kopf. „Er war lediglich als junger Mensch in Griechenland und Italien, studienhalber."
Hier erfuhr das Gesvräch die von Kybander erhoffte und vorbereitete Unterbrechung. Das Mädchen Lene klopfte an und meldet^ den Monteur vom Radio ge schäft.
Frau Carlottt rauschte zur Tür. „Entschuldigen Sie mich einen Augenblick", bat sie, „ich muß dem Mann sagen, um was es sich handelt."
In derselben Sekunde, als sich die Tür hinter ihr schloß, war Kybander bei dem Heizungsgestell und legte die weißen Handschuhe wieder an den Platz, von dem er sie genommen hatte. Dann ging er zur Tür und trat auf den Flur. Er hörte Frau Carlotti. Sie redete oön einer Schreibtischlampe, die nicht mehr brenne und vom gestörten Radio. ,/Das Radio benötige ich nicht", sagte sie, „wir haben Trauer im Haus, aber die Steckdose für die Tischlampe muß in Ordnung gebracht werden."
Der Monteur drehte nur eine Sicherung heraus und wechselte sie um. „Die Lampe brennt!", rief Lene. Gleichzeitig begann schnarrend, schlecht eingestellt, der Radioapparat zu tönen. Jemand hielt einen Vortrag. „Na also", sagte der Monteur.
Kybander verabschiedete sich. Er ging mit dem jungen Mann die Treppe hinunter. „Wenn Sie mal wieder gefragt werden", sagte der Blaublusige mit berechtigtem Groll, „dann sagen Sie lieber gar nichts, statt die Leute falsch zu schicken!"
(Fortsetzung folgt.)
nütz verbrauchtes Papier eingespart werden. Da sind zunächst die Einkaufstaschen und -netze, die das nochmalige Einschlagen der verschiedenen kleinen Päckchen und Tütchen überflüssig machen. Man sollte sie nicht nur mit sich führen, wenn man mit der Absicht einzukausen aus dem Hause geht, sondern stets, wenn man einen Gang unternimmt. Oft lockt ein zufälliger Kauf. Soll er daran scheitern, daß wir gewohnt sind, nur eine Handtasche mitzunehmen? Die Handtasche ist meist groß genug, daß in ihr noch ein Einkaufsnetz Platz findet. Beim Generaleinkauf allerdings wird man selten mit Einkaufstasche und -netz auskommen. Ein Korb jedoch — wir haben ja alle einen — tut immer dann seinen Dienst, wenn etwas in Schüsseln heimzutragen ist. Und das kommt doch häufig vor. Denn wenn man auf der einen Seite den kleinsten Papierbogen spart, kann man auf der anderen Seite nicht gut eine mehrfach wasserdichte Papierschicht um feuchte Ware verlangen. Sind Sauerkraut, fertige Salate, Eingemachtes oder Marmelade zu holen, so wird der Kaufmann dankbar sein, wenn seine Kundin zum Einfüllen eine Schüssel mitbringt. Aber auch der Metzger wird es anerkennen, wenn ex ein Stück Fleisch, gar Leber, auf einen Teller legen kann und nicht dreifach einzuschlagen braucht. Und der Bäcker? Er würde sich freuen, wenn in jedem Haushalt eine Tasche eigens für Brot sauber gehalten würde, ja die „Brottasche" sollte wieder zu Ehren kommen. Im übrigen wollen wir gern darauf verzichten, daß bereits in Packungen sauber verschlossene Waren eingewickelt werden.
** Richtigstellung. In die gestrige Theaterbesprechung von Rößners „Karl III. und Anna von Oesterreich" haben sich einige sinnentstellende Druckfehler eingeschlichen. Es war dort vom spritzigen (nicht stutzigen) Dialog die Rede und weiter unten vom brummelnden (nicht bummelnden) Grobian.
** Verkehrssünder. Die Polizei schritt in der Zeit vom 9. bis 15. Februar ein: gegen Kraftfahrzeugführer mit 5 Anzeigen und 3 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen sonstige Fahrzeugführer mit 2 Anzeigen und 30 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen Radfahrer mit 12 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen Fußgänger mit 8 gebührenpflichtigen Verwarnungen.
Aus der engeren Heimat.
Bezirkssparkasse Grünberg.
r+’ Gründ erg, 22. Febr. Im vorigen Jahre konnte die Bezirkssparkasse Grünberg über den höchsten Spareinlagenzugang seit Be- stchen der Kasse berichten. Für das Jahr 1939 kann die Feststellung gemacht werden, daß das Spar- erge'bnis dieses Jahres die Zahlen des Vorjahres noch überschreitet. Auch Umsatz- und Bilanzsumme weisen erhöhte Zahlen auf. Der Gesamtumsatz stieg auf 22,8 Millionen, die Bilanzsumme auf 4,9 Millionen RM. Den Einzahlungen im Sparverkehr von 1027 557 RM. — die kapitalisierten Zinsen sind in diesem Betrag enthalten — stehen 592 805 RM. Rückzahlungen gegenüber. Bei den Spareinlagen ist also ein Rein zuwachs von 434 752 RM. zu verzeichnen; sie betragen am Jahresende 4 046 362 RM. Im Geschäftsjahr wurden 565 neue Sparbücher ausgestellt und 281 aufgelöst; mithin Zugang 284 Bücher. Durch Auslösung van kleinen Auswertungssparkonten gingen an diesen Konten 367 ab. Am Jahresende bestanden 5696 Sparbücher. Die Einzahlungen in den 20 Schulsparkassen er-
der getragenen Strümpfe die beste Pflege dieses Artikels ist. Gerade jetzt, wo sie oft mit Schmutzspritzern besät sind, lasse man sie nicht tagelang ungereinigt liegen, damit das Gewebe nicht unnötig angegriffen wird.
Vornotizen.
Tageskalender für Freitag.
Populärwissenschaftlicher Vortrag: 20.15 Uhr im Kunstwissen'schaftlichen Institut Professor Tellen- b a ch über „Das ,dunkle* Mittelalter". — 20.15 Uhr im Großen Hörsaal des ^chemischen Jnstttuts Professor Dietz über „Arbeitsrecht unter Berücksichtigung des Kriegsarbeitsrechtes". — Stadttheater 20 bis 23 Uhr: „Tosca". — Gloria-Palast (Seltersweg) „Zwei Wetten". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße) „Brand im Ozean".
Stadttheater Gießen.
Am heuttaen Freitag wird die Oper von Puccini „Tosca" wiederholt. Musikalische Leitung: Paul Walter. Spielleitung: Hans Geißler. Die Titelpar- tie singt Anni Assion. Chöre: Richard Bveck. Bühnenbild: Karl Löffler. 21. Vorstellung der Freitag- Miete.
Auch Knochen sind wertvoll!
Zu den Rohstoffen, die erhöhte Bedeutung gewonnen haben, gehören auch die Knochen. Sie sind Ausgangsstoff für eine Reihe wertvoller Erzeugnisse, von denen nur Knochenleim, das Knochenfett und das Knochenmehl als die wichtigsten genannt seien. Der Knochenleim ist für die Versorgung mit Klebstoffen immer wichtiger geworden, weil die Ersatzklebstoffe meist aus Auslandsrohstoffen her- gestellt werden müssen. Das Knochenfett wird in der Hauptsache zu industriellen Fetten verarbeitet. Aus dem Knochenfett können durch Veredlung weitere Erzeugnisse gewonnen werden, die in der Kosmetik- und Seifenindustrie, sowie in anderen Zweigen der Wirtschaft benötigt werden. Das Knochenmehl ist als Düngemittel sehr gesucht.
Auch der im Kochtopf der Hausfrau ausgekochte Knochen bleibt noch zur ßeimgeroinnung und Knochenmehlerzeugung brauchbar. Er darf nicht in den Müll geworfen werden, da hierdurch feine Verwertbarkeit erheblich leidet. Noch weniger darf man Knochen verbrennen. Es muß vielmehr erreicht werden, alle Knochen der Wiederverarbeitung zuzuführen. Nach Berechnung von Fachleuten find bisher rund drei Mertel des Knochenanfalls in Deutschland der Verarbeitung verlorengegangen. Dieser Verlust ist in der Hauptsache in den Haushalten und bei den auf dem Lande anfallenden Knochen zu verzeichnen. In einer Zeit, in der wir uns von ausländischen Rohstoffen unabhängig machen müssen, ist jeder Knochen feiner Bestimmung, nämlich der Leim- oder Knochenmchffaibrik, zuzuführen. Hausfrauen, verbrennt keine Knochen und werft sie nicht in den Müll!
Einkaufsnetz und Korb genügen.
Jede Hausfrau weiß, wieweit sich ihre eigene Wirtschaft heute mit der Volkswirtschaft überschneidet. Was unser täalicher Einkauf an Papier, Karton und Schnur kostet, ist sicherlich sehr gering. Die Menge, die im Laufe eines Tages in einem ganzen Hause zusammenrommt, ist schon beträcht- licher — in einer Stadt aber?
Ist jeder darauf bedacht, dem Kaufmann das Verpacken zu erleichtern, dann kann sehr viel un-
Naßgewordene Schuhe dürfen niemals an ober gar auf den warmen Ofen gestellt werden. Sohlen- wie Oberleder werden dadurch rissig und brechen. Am besten stopft man die Schuhe mit Zeitungs- papier aus, das die Nässe aufsaugt, und legt sie, Sohle nach oben, hin. Nack dem Trocknen kann man die Schuhe, besonders derbe, mit etwas erwärmtem Fett einreiben, ehe man sie über Leisten zieht. Auch für Gummischuhe gilt es, sie nicht am warmen Ofen zu trocknen. Man seift und spült sie mit lauwarmem Wasser, trocknet sie ab und behandelt sie evtl, mit Gummischuhlack. Spröde und . rissig gewordene Gummischube reibe mit etwas Oel ab. Glatte Schuhsohlen, die bei den vereisten Straßen sehr gefährlich sind, reibe man mit starkem Sandpapier ab.
Die naßgewordenen Mäntel, ob Tuch- ober Regenmäntel, trockne man leicht ab unb hänge sie mit befonberer Sorgfalt über ben Bügel, bamit sie nicht die Form verlieren. Sind Regenmäntel nicht mehr ganz wasserdicht, wasche man sie mit einer Lösung aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Wasserstoffsuperoxyd ab; sie werden dadurch wieder dicht. Gummimäntel, die durch Spritzer schmutzia geworden sind, wasche man mit lauwarmem Seifenwasser ab und reinige die Schmutzstellen, die dann etwa noch verbleiben, mit Tetrachlorkohlenstoff; auch zur Reinigung des fettig gewordenen Kragens zu verwenden. Niemals darf Benzin mit Gummistoff in Berührung gebracht werden. Naßgewordene Pelzmäntel hängt man auf den Bügel und reibt sie mit weichem Tuch ab. Niemals in Ofennähe trocknen! Nach dem Trocknen bürste man härtere Pelzarten wie Seal, Biber, Skunks usw. gegen den Strich. Die weichen Pelzarten: Feh, Chinchilla, Maulwurf u.a. dürfen nicht gebürftet, sondern nur durch Schütteln aufgelockert werden.
Durchnäßte Hüte stopft man in der Form mit Zeitungspapier oder Seidenpapier aus. Dann wird der Hut in der Nähe der Heizung zum Trocknen aufgehängt. Ehe er ganz trocken ist, bürste man ihn vorsichtig gegen den Strich. Federgarnituren, Posen, Straußfebern usw. werden aufgefrischt, inbem man sie über Dampf hält. Die Posen werben dabei zwischen Daumen unb Zeigefinger gestrichen, bis sie mieber glatt sind. Haben sie sehr gelitten, kann man sie danach mit etwas Feberlack, Dünn aufgetragen, auffrischen. Bei «Straußfebern muß man die einzelnen Federchen mit dem Rücken eines kleinen Messers kräuseln.
Schirme dürfen in feuchtem Zustand niemals gerollt werden. Man ttocknet sie, indem man sie halb aufspannt und so, daß das Wasser nach dem Griff zu abrinnen kann, aufstellt. Es ist gut, hier und da die «Scharniere des Schirmgestells mit einem ganz feinen Pinsel ober einer Feberpose einzufetten, selbstverständlich nur so, daß es keine Flecke gibt. Lassen «Schirme Regen durch, wasche man sie mit zwei Teilen Wasser und einem Teil essigsaurer Tonerde gründlich durch und trockne sie aufgespannt sehr schnell in der Nähe des Ofens.
Noch sei daran erinnert, daß das tägliche Waschen
„Sagte er Ihnen das?"
„Nein, ich nehme es an."
„Warum nehmen Sie das an?"
„Man kriegt in unferm Beruf Menschenkenntnis, Herr Kommissar. «Sein Gesicht bekam einen anderen Ausdruck, wenn er von der Frau redete. Er liebt' sie."
„So", sagte Kybander; weiter sagte er nichts. Herr von Karmin schrieb etwas auf. Dann hob er den Kopf und nahm das Gespräch da wieder auf, wo ihn Kybander abgelöst hatte.
„Sie führten Ihre Aufträge aus, indem Sie das Haus bewachten, in dem Jwanka Gospik wohnt, nicht wahr?"
„Ja. Für die alte Frau Carlottt hatte ich festzustellen, mit wem Jwanka Gospik Umgang hatte. Der andere Auftrag, der des Herrn Gerhart ist ja eigentlich erledigt, aber da er nicht zurückgezogen wurde, fühle ich mich auch darin noch beauftragt.'
„Was erreichten Sie bisher?"
„Ich überwachte das Haus den ganzen Tag, bis eben jetzt, wo mich mein Gehilfe ablöste. Fräulein Go pik fuhr am Vormittag zu einem Theaterdirektor' in Die Friedrichstraße. Dann kam sie gegen ein Uhr nach Hause und verließ ihre Wohnung nicht wieder. Sie hat heute keinen Besuch empfangen."
„Das ist alles?"
Herr Zacharias bejahte und war bald entlassen.
Kommissar Kybander hatte sich zu einem nochmaligen Besuch bei Frau Henriette Carlottt entschließen müssen. Die Handschuhe mußten wieder an Ort und Stelle und bann gedachte er sich am Schreibtisch Ludwig Carlottis, unten im Nebenraum des Labens, nach der ersten flüchtigen Durchsicht noch einmal gründlicher umzusehen.
Als er ben Hof des Hauses Nettelmannstraße 10 betrat, kam ihm ein junger Mann nach. Er trug die blaue Bluse eines Elektromonteurs und erkundigte sich bei Kybander, den er für einen Hausbewohner hielt, wo Frau Henriette Carlottt wohne. Er kam dem Kommissar wie gerufen. „Hier unten im Erdgeschoß", sagte er. Dann stieg er selber rasch in ben ersten Stock und klingelte bei der alten Dame. Lene, mit dem immer etwas verstörtem Gesicht, ließ ihn ein.
Frau Henriette hatte wohl die. «Stimme gehört und vielleicht sogar erkannt. Sie kam ihm schon im Flur entgegen.
Aus alter Wett.
Lawinenunglück im kleinen IBalfertal.
Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr löste sich infolge Lostretens eines «Schneebretts durch auffteigenbe Schiläufer eine riesige Lawine auf ben Hängen des Sßalmenbinger Horns oberhalb Baad im kleinen Walsertal. Füys Gruppen mit 15 Schiläufern wurden von ber Lawine erfaßt. Ihr fielen zwei Teilnehmer zum Opfer. Vier werden noch vermißt. Sie konnten trotz umfassender Bergungsmaßnahmen bis jetzt noch nicht geborgen werden. Es handelt sich um Drei Männer und um ein junges Mädchen. Gefunden wurden bei den Grabungsarbeiten bisher nur zerbrochene Schier, Brotbeutel, Schneebrillen. Gasthaus in Grindelwald von Lawine forlgerissen.
In Grindelwald t m Berner Oberland wurde das während des Winters geschlossene Berg- gasthaus Bäregg, das über dem Unter-Griydel- wald-Gletscher liegt, von einer Lawine zum größten Teil fortgerissen. Das gesamte Inventar des Gasthauses ist verloren. Menschen sind nicht verletzt worden.
Volksschädling hingerichlel.
Der am 27. März 1911 in Neuderg, Kreis Güssing, geborene Josef Buhetic, den das Sondergericht Leoben (Ostmark) am 12.Januar 1940 als Volksschädling und Gewaltverbrecher zum Tode und dauerndem Ehrverlust verurteilt hat, ist heute hin- gerichtet worden. Buhettc, ein schwer vorbestrafter Einbrecher, hat nach Entweichen aus der Straf- Haft schwere Einbrüche, teilweise unter Ausnutzung der Verdunkelung, begangen, im Walde einen Jäger räuberisch überfallen und auf einen verfolgenden Polizeibeamten geschossen.
Die llriaubsgewährung im Kriege.
Der Reichsarbeitsminister hat in Ergänzung ,°i- ner Anordnung Uber die Gewährung von U?l°ub Mige Zwerselsfragen geklärt. Dabei ist nochmals der Grundsatz hervorgehoben worden bah 11 r - laubsansprüche, di- infolge der Urlaub,. sp"r-,mcht erfüllt werden konnten, noch na». tr-M,d).3n °rfüllen find. Die Gefolgfchafts. Mitglieder fallen also nach Möglichkeit f° gestellt S.. ?b ?'e Urlaubsfperre nicht bestanden hatte. Ein befonderer Winterzufchlag braucht aller- dmgs in diefem Jahre nicht gewährt zu werden. Kann der Urlaub für das letzte Urlaub,jabr nicht bis mm 30. Ium 1940 nachgeholt werden, [o kann der Reichstreuhander der Arbeit feine Abgeltung zulasten; bet ausgefchiedenen Gefolgfchaftsmitglie. Dem rann eine Abgeltung ohne weiteres erfolgen Eine Abgeltung wie bei ausgeschiedenen Gefolgt schaftsrnitgliedern ist auch bei den zur Wehrmacht Einberufenen vorgesehen. Da bei ihnen das Arbeitsverhältnis ruht, wird zwar in der Zett des Wehrdienstes ein neuer Urlaubs- anspruch im Betrieb nicht erworben. Hatte jedoch der (Einberufene zur Zeit der Einberufung bereits eine Anwartschaft auf Urlaub, so soll schon jetzt der Urlaub in der bis zur Einberufung zu- stehenden Höhe in G e ld abgefunden werden Auf das Urlaubsentgelt kann der Betriebsführer jedoch freiwillige geldliche Leistungen an den ~ berufenen oder feine Familienangehörigen rechnen.
unb geistiges wie poiittfches Oberhaupt oon Tibet «mgeseht. Die F-ter wird im Königspalast ftattfin den, wahrend ,n den dreitaufend Klöstern des Lan- des d,e Lamas d>- Thronbesteigung eiern werden — Der neue Dalai Lama ist secks Rnh™ er in dem Augenblick geboren wurde, in dem'se^n Vorgänger starb. ,cul
Was könnßfi wifb&ßkjen mit 35 satund^n &, ?


