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nach sichert sie im gesamten Reichsgebiet die Ein­heit der Verwaltung in der Mittelstufe.

Auch auf dem in den Landkreisen ange- bahnten Weg einer engeren Zusammenfassung der Verwaltungsbehörde in der Unter st ufe wird fortgeschritten werden, um Aufgaben oberster Reichsbehürden in noch weit größerem Ausmaß als bisher auf die Mittel- und Unterstufe zu verlaaern, um den Verwaltungsgang zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Die Erfahrungen zeigen ferner, daß eine Ver­waltungsgerichtsbarkeit für die Entschei­dung schwieriger Rechtsfragen unentbehrlich ist. Soweit eine genaue Feststellung des Tatbestan­des durch eine umfangreiche Beweiserhebung er­folgen muß oder die Entscheidung für die Betrof­fenen von besonderer wirtschaftlicher Tragweite ist, verdient die verwaUungsgerichlliche Entscheidung den Vorzug vor der Erledigung im Verwaltungs­verfahren. Die Neuregelung der Verwaltungsge- richtsbarkeit wird eine wesentliche Aufgabe für die Nachkriegszeit sein. Als Dauereinrichtung für die Nachkriegszeit, in der staatliche Maßnahmen mir Wirtschaftslenkung unverminderte Bedeutung haben werden, ist zum mindesten in der Mittelstufe eine staatliche Wirtschafts st euerung erfor­derlich. Die Organisationsform dieser Wirtschafts­steuerung und die Frage, inwieweit die heutige Un­terstellung und Eingliederung von Organen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung in Friedenszeiten entbehrlich ist, muß näherer Prüfung nach Kriegs­ende Vorbehalten bleiben.

Kleine politische Nachrichten.

Stabschef Lutze besuchte auf Einladung chres Kommandeurs eine Infanteriedivision und wohnte der Verleihung von Eisernen Kreuzen I. Klasse bei. Er benutzte die Gelegenheit, um die SA.-Männer, die in der Truppe stehen und im Standort zusam­mengezogen waren, zu begrüßen.

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In Anwesenheit von Reichsprotektor Freiherr von Neurath und Reichsminister und Chef der Reichs­kanzlei Dr. Lammers sowie zahlreicher namhafter Vertreter von Partei, Behörden und Wehrmacht wurde am Mittwoch im Festsaal des Czernin-Palais die Verwaltungsakademie Prag feierlich eröffnet.

Reichsarbeitsminister Seldte hat den deutschen Kriegsbeschädigten in dem neuen Erholungsheim Villa Ziriv in San. Remo einen Besuch abgestallet und chnen den Gruß der Heimat überbracht. In der Rioierastadt wurde dem Reichsminister von Behör­den und Bevölkerung ein begeisterter Empfang be­reitet.

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In Rom fand die Beerdigung des Chefs der lla- llenischen Polizei, Staatsrat Senator B o c ch i n i, statt. Am Leichenbegängnis nahmen Vertreter der Regierung, der Faschistischen Partei, des Senats und der Kammer der Fasci und Korporationen so­wie Reichsführer ff Himmler teil, der im Flug­zeug in Rom eingetroffen* mar.

Dor 25 Zähren wurde der Stahlhelm eingeMl.

Am 23. November 1915, also nunmehr vor 25 Jahren, wurde zum erstenmal der Stahlhelm emgefuhrt, der heute schlechthin zum Symbol des deutschen Soldaten geworden ist. Er verdankte feine Entstehung der Beobachtung des berühmten Berliner Chirurgen Prof. August Bier (Mitte), der damals in einem Feldlazarett tätig war, und des Artilleriehauptmanns Prof. Dipl.-Jng. S ch w e r d (rechts), nach der mehr als 80 v. H. aller Kopfverletzungen durch kleine Eifenfplitter hervorgerufen wurden. Der Soldat und der Arzt machten darauf den Vorschlag, einen Helm aus Chromnickelstahl zu schaffen. Der Rust- meister Marx (links) schuf nach den Entwürfen Schwerds den Stahlhelm, der bald die volle Aner­kennung der kämpfenden Truppe fand. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die rumänische Königin-Muller Helene ist nach Venedig ab gereift. Sie wurde auf dem Bahnho-f von König Michael, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Höria Sima sowie dem Diplo­matischen Korps verabschiedet.

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Der deutsche Botschafter in Tokio, Generalmajor Ott, übergab der Tokioter Univerfitäts- b ü ch e r e t eine Spende der deutschen Regierung von 700 Büchern, darunter 19 über Bismarck, die dazu bestimmt sind, die Bücher in der Tokioter Uni­versitätsbücherei zu ersetzen, die feiner Zell bei dem Erdbeben durch eine Feuersbrunst verloren gingen.

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Königin Alexandrin e von Dänemark hat der deutschen Buchaus st ellung inKopen- hagen einen einstündigen Besuch abaestattet. Die Königin äußerte ihre besondere Freude über die Fülle deutscher Ausgaben des dänischen Märchen­dichters O. H. C. Andersen und ließ sich neben vielen anderen auch schöne deutsche Bucheinbände und Buchdrucke zeigen. ,

Der DampferWashington" hat mit 436 nord- amerikanischen Staatsbürgern, darunter auch einige Missionare, die sich auf Wunsch der USA.Diegierung in die Heimat zurückbegeben, China verlassen.

Ein australischer Minensucher ist bei der Einfahrt in den Hafen der Philippbay nach einem Zusammenstoß mit einem Handelsschiff g e - fünfen. Die ganze Besatzung des Minensuchers

yoon 4 Offizieren und 19 Mann kam ums Leben An Bord des Handelsschiffes, das wieder in den Hafen zurückkehrte, gab es keine Verluste.

Der 6114 BRT. große, unter englischer Kontrolle fahrende norwegische Motor BankerBedu- lieu" ging verloren. Von der Besatzung sind vier Mann ums Leben gekommen.

Aus aller Welt.

Orkan über Jamaika.

Heber der Insel Jamaika ist ein heftiger Sturm niebergeqangen, der über hundert Todesopfer for­derte. Alle Verbindungen mit der Insel sind unter­brochen

Simplonslraße durch Granilblöcke gesperrt.

Bei Sprengungen in einem Granitbruch am Monte Orfano (Lago Maggiore) fielen zwei rie­sige Blöcke auf die Simplonstraße. Der Verkehr auf der Straße muß daher für einige Tage umgeleitet werden.

Wirtschaft.

Von der Börse.

Frankfurt a. M., 21. Nov. Die Aktien­märkte standen weiterhin im Zeichen von An­lagekäufen, wobei das Interesse sich mehr auf Spe­zialitäten verlegte, von denen man annimmt, daß

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Die Rentenrnärkte waren weniger beachl

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Frankfurt a. M., 21. Nov. Es notierten i L'nji NDd je 50 Kilo Lebendgewicht: Ochsen a) 45,5 bis L( - 46,5, b) 41 bis 42,5, c) 37,5; Bullen a) 44 bis 44,\ E b) 39 bis 40,5, 34,5 bis 35,5; Kühe a) 43 bis 44,?, »xen b) 38 bis 40,5, c) 29 bis 34,5, d) 20 bis 25; Färia , a) 45 bis 45,5, b) 41,5, c) 34 bis 36,5; Kälber (Son, derklasse) 65, andere Kälber a) 59, b) 55 bis A, c) 46 bis 50, d) 35 bis 40; Hämrnel b2) 48 bis 51, c) 37 bis 44; Schafe a) 42 bis 44, b) 33 bis H c) 15 bis 30; Schweine a) 58, bl) 58, b2) 57, c) 55, d) 52, e) 50, gl) Sauen 58. Marktverkauf: oHt$

fte kursmäßig bisher zurückgeblieben feien Ein^ dieser Aktien konnten im Wochenverlauf ansehnlich Steigerungen verzeichnen, so Siemens plus 17 v. h deren Vorzüge plus 13 v. H., Rheinische Braunkoh len plus 20 v. H., Salzdetfurth Kali plus 10 v. h ebenso Ilse Bergbau. Brauereiwerte ebenfalls be achtet, Löwenbräu plus 12 v. H. Unverändertes 3n. tereffe fanden wieder Autoaktien, wo zwar Adler werke nur knapp gchatten blieben, Daimler jedoq gut 10 v. H., BMW. ebenfalls noch 7 v. H. anjogen, Stärkere Steigerungen hallen weiter Demag, Conü Gummi, Hoefch mit je 5 v. H., Ber. Stahlwerke, b".i längere Zeit die Aufwärtsbewegung nicht mitmach ten, mit 6,25 v.H., Mannesmann mit fast 9 o.fL Harpeger mit 8 v. H. zu verzeichnen. Don den hei..I mischen Werten konnten Buderus über 4 v. H. g(l I winnen. Chemieaktien dagegen diesmal eher etwa; I vernachlässigt; per Saldo gaben «Scheideanstall uni I Dt. Erdöl je 1 v. H. nach, doch Rütgers fast 5, auq I JG.-Farbenindustrie, bei denen der befürchtete Dnij I aus den deutsch-niederländischen Finanzerleichterun. I gen nunmehr beseitigt scheint, um 5,75 v. H. geste-1 gert. Am Elekllomarkt waren außer Siemens do? I allem Licht und Kraft mit 7 o. H erheblich feste; I daneben konnten Lahmeyer nochmals 4 v. H. g»| winnen AEG. schlossen per Saldo 7 v. H. niedrige; I doch ist dabei der Abgang der Bezugsrechte, die tnt I etwa 12 v. H. notiert wurden, zu berücksichtigen, g

zunächst stark gefragt, um späterhin nachzulass^ da für eine derartige Steigerung kein ernsthaft Grund zu sinden fein dürfte. Jndustrieobliaationöi lagen eher vernachlässigt. In Pfandbriefen urü Kommunalobligativnen mll 4,50 v. H. BerzmsiM kam auf die Notierungen mit 102,5 v. H. Angebot heraus, zumal erneut namhafte Kündigungen dot> genommen wurden. Teilweise konnten die Notie« rungen bis auf 101,75 herabgesetzt werden.

Der F r e i v e r k e h r lag im Berichtszeitraum freundlich, doch ohne größere Veränderungen. A« Einheitsmarkt war die Zahl der Notierungen ret hältnismäßig gering, die2------

denen am variablen Markt. Tagesgel

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