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im Alter von 64 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Giller.
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der Sonntag, d. 11. Februar, geg. 5Uhr in d. Bahnhofballe verfehlt wurde, wird gebeten, Brief unt. bekannter An» schrift abzuholen.
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Or. Gustav Reitz
Heeresbaumeister und Li. b."X
Zngeborg Reih, geb. Seybold
wird deshalb darauf hingewiesen, daß die Versorgung der auf Urlaub befindlichen Soldaten in folgender Weise geregelt ist:
Jeder Urlauber besitzt einen Urlaubsschein, auf dem vermerkt ist, wie lange er Urlaub hat, und wie lange er von der Truppe verpflegt worden ist. Auf Grund dieses Urlaubsscheines geben die Ernährungsämter für die auf dem Urlaubsschein vermerkte Urlaubszeit Lebensmittelkarten an die Urlauber aus. Für die Dauer der Reise werden die Urlauber entweder noch von ihrem Truppenteil mit Lebensmitteln versorgt, oder sie erhalten (von der Kommandantur oder vom Standortältesten) Reisemarken ausgehändigt. Kurzurlauber, die nur über Samstag- Sonntag Urlaub haben, werden entweder mit Lebensmitteln von der Truppe versorgt, oder sie erhalten Reisemarken. Die Lebensmittelversorgung der
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der Zivilbevölkerung sind immer noch irrige Auffassungen über die Lebensmittelversorgung der Soldaten während ihres Urlaubs zu finden. Es
Mnftn Vorstehhündin, zirka 3-4 Jahre alt. Grundfarbe braunm.wettzen Flecken. Erkennungszeichen zuziehbar. Kettenhalsband. eoiD
A^ugeben bei der Verwaltung der Veterinärkliniken, Gießen
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Ausdruck ^ndschast.'
Plötzlich und unerwartet verschied an den Folgen eines Schlaganfalles meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Berta Giller, geb, Haupt
Der markenfreie Stamm sehr begehrt
Eine Umfrage bei Gießener Gaststätteninhabern.
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Wehrmachtsbetreuung durch den Landesfremdenverkehrsverband.
Im Rahmen der von der RS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" übernommenen Feierabendbetreuung hat sich der Landesfremdenverkehrsver- band Rhein-Main eingeschaltet. Der Landesfremdenverkehrsverband will unsere Soldaten in das Rhein- Maingebiet einführen, in feine Kunststätten, in die Landschaftsformen, in Volkstum und Sitte, in Handwerk. Industrie, Wirtschaft, in die Naturschutz- gebiete und in ihre interessante Tierwelt. Die Redner werden in allen Teilen des Rhein-Maingebietes zu den Wehrmachtsangehörigen sprechen. Farbenprächtige Lichtbilder werden die Vorträge beleben. Die Vorträge werden im ganzen Frühjahr fortgesetzt.
nHemeinW M krosl IM Srenöe
Achtung! Sport.
Für Frauen:
Gymnastik und Spiele:
Donnerstag, 20.30 bis 21.30 Uhr, Schillerschule.
Für Männer:
Allgemeine Körperschule:
Donnerstag, 18 bis 19 Uhr, Goethefchule.
Beginn: 22. Februar 1940. 859D
Feldpostnummer muß richtig fein!
Bei den Sendungen an unsere Soldaten müssen die richtigen Feldpostnummern angegeben werden.
Junger Mann, 25 Jahre, ledig, sucht Stelle als eo?D
Beifahrer
Prüfungsschein 4. Klasse vorhanden. Näheres in der Geschäftsstelle des Gieß. Anzeig.
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Verlaßt euch nicht nur auf euer Gedächtnis. Wie leicht kann man sich irren! Weiterhin sind deutliche und große Zahlen unbedingt erforderlich. Vergeßt auch nie einen Zettel mit der Anschrift des Empfängers und des Absenders (Name, Wohnort, Straße und Hausnummer) mit in das Päckchen zu legen. Eine sorgfältig bearbeitete Feldpostsendung erreicht sicher ihr Ziel.
Oie Lebensmittelversorgung der Militärurlauber.
digende Lösung.
2'_ Speisezettel der Gaststätten bieten täglich noch allerlei Abwechslung. Zweimal in der Woche sind in allen Gaststätten die Mahlzeiten fleischlos.
Gießen (Liebigstraße 96), den 20. Februar 1940.
Die Beerdigung findet Freitag, den 23. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
Lehnheim Gießen
z.Z. im Felde Großer Steinweg 23
Gießen, den 22. Februar 1940
Gießener Gtadttheater.
Manfred Nötzner:
„Karl III. und Anna von Oesterreich."
Es ist gewiß kein geringes Wagnis für einen Debütanten auf den Brettern, die die Welt bedeuten, ein abendfüllendes Stück auf nur zwei Personen abzustellen. Manfred R ö ß n e r ist dies Wagnis geglückt, das spricht für ein sicheres Gefühl für die Bedürfnisse des Theaters und einen guten Instinkt für die Wirkung eines spitzigen Dialogs, höchst ergötzlich und mit ganz legerer Hand ist hier eine heitere Liebesgeschichte zusammengebastelt, die durch das Wiener Kolorit und die kapriziösen Melodien, die der Bruder des Autors beigesteuert hat, eine besonders zwanglose ^Note erhalten hat.
Karl III. und Anna von Oesterreich sind nicht etwa, wie man befürchten könnte, irgendwelche würdigen Potentaten aus der Historie, sondern zwei junge Musikbeflissene, die sich kennen und lieben lernen. Er komponiert eine „Große Oper", sie sammelt seine Notenschmtzel aus dem Papierkorb und macht daraus heimlich eine Operette. Beide, Oper und Operette, erleben am gleichen Abend einen ganz großen Erfolg. Wer bis es soweit ist, setzen Eifersucht und Mißtrauen beiden jungen Autoren gewaltig zu. Telephon und Klingel werden fleißig in Bewegung gesetzt, um beiden immer wieder ein neues Stichwort zu bringen und eine rechte Verwirrung der Gefühle anzurichten, bis endlich der Tag doppelten Ruhmes auch die Gewißheit eines harmonischen Zweiklangs in dieser jungen Künst- lerehe bringt.
♦
Hans Albert Schewe hatte das hübsche Spiel in Szene gesetzt, seine Regie verriet Sinn für Grazie und Humor und hatte für prickelnde Beweglichkeit im Ablauf der Bilder Sorge getragen. Karl Löffler hatte die Bühne in drei Gemächer geschickt aufgeteilt und ansprechend ausgestaltet. Im übrigen hatten ausschließlich Walter Erker und Jngeborg Riehl einen ganzen Abend lang das Wort. Herr Erker spielte sich vom bummelnden Grobian, dem sein Genie schwer zu schaffen macht, durch alle Stadien der Eifersucht köstlich hindurch zum zärtlich liebenden Gatten. Fräulein Riehl, die wir bisher fast nur in klassischen Rollen gesehen haben, war ein fesches Wiener Madel, dessen Dialekt die rechte Atmosphäre schuf, mit bemerkenswerten hauswirtschaftlichen Talenten, aber, was diesmal wesentlicher war, auch in Dingen der Liebe von sprühendem Temperament, schalkhaft, anmutig und nicht ohne einen Unterton warmer Innigkeit. — Das amüsante Stück fand eine sehr herzliche Aufnahme.
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Täglich steht aber neben den markenpflichtigen Gerichten mindestens noch ein markenfreies Stammgericht auf der Karte. Dieser markenfreie „Stamm" wird von den Gästen viel begehrt, da er schmackhaft zubereitete wird und oft noch gewisse Fleischbeigaben enthält, die tft?r Küchenchef beim Zerschneiden großer mehrpfündiger Fleischstücke in Einzelportionen als kleine Reststücke übrig behält, da sie zu ganzen Portionen nicht mehr ausreichen. Die markenfreien Stammefsen find in vielen Gaststätten ein erheblicher Teil der täglichen Verpflegung. Es gibt z. B. Gaststätten, in denen der Verzehr des markenfreien Stammessens 25 bis 30 v. H. der täglichen Essenporttonen ausmacht. Wenn man die Gerichte kennenlernt, die für diese Essenabgabe hergestellt werden, so ist die starte Nachfrage erklärlich. Wir hörten bei unserer Rundfrage von folgenden martenfreien Stammgerichten: Gemüse- topf, Reisfleisch, Kartoffelpuffer mit Kompott, Sauerkrautkopf, Kartoffelgemüse mit Beilage, Rotkohl mit Salzkartoffeln und einer Frikandelle, Rotkohltopf mit Beilage, Krautrolle, Linsensuppe oder Bohnensuppe mit Einlage, Kartoffelklöße mit Gemüse, Wirsingtopf, Thüringer Klöße mit Kompott, Bayrische Knödel mit Kraut und Soße, Königsberger Klops und Gemüse, Wiener Bäucherl usw. Dazu gibt es als Vorspeise stets noch einen Teller gute Suppe. Nach den Beobachtungen mancher Gaststätteninhaber essen viele Gäste nicht nur wegen der Markenersparnis den „Stamm". Es soll sogar Gaststättenbesucher geben, die täglich eine Art Rundgang zu verschiedenen Speisekartenaushängen machen, um festzustellen, wo der leckerste „Stamm" zu haben ist.
Man kann jedenfalls die Feststellung machen, daß das Gaststättengewerbe mit der Einführung dieses Mittagessens nicht nur einem Erfordernis der Kriegsernährungswirtschaft entsprochen hat, sondern auch einem kulinarischen Bedürfnis der Speisegäste entgegenkam, das sicherlich in mancherlei Form die Kriegszeit überdauern wird. Ein besonders erfreuliches Ergebnis unserer Umfrage ist auch die Tatsache, daß allenthalben in dem Verhältnis zwischen Gaststätteninhaber und Gästen wegen des „Magenfahrplans" keinerlei Trübung eingetreten ist, obwohl der Küchenchef heutzutage in mancherlei Hinsicht gegenüber der Friedenszeit „kurztteten" muß. Auch diese Tatsache beweist, daß der Gemeinschaftsgeist unserer Volksgenossen eine starke Waffe der Heimat in der Abwehr des englischen Dernichtungs- willens gegen uns ist. B.
tenfreier Verkauf von Lebensmitteln führt zu einem unnötigen zusätzlichen Verbrauch von Lebensrnitteln und schädigt die deutsche Kriegsernährungswirtschaft im Kampfe gegen die englische Aushungerungsblockade.
Familien mit Kindern bei der Kohlen- verteilnng bevorzugt.
Der Reichskommiffar für die Kohlenverteilung hat angeordnet, daß jene Familien, in denen kleine Kinder bis zu zwei Jahren aufwachsen oder in denen sich die Frau vom vierten Monat an in Schwangerschaft befindet, sowie alle kinderreichen Familien in der genannten Reihenfolge bei der Zuteilung von Kohlen bevorzugt zu berücksichtigen sind. In allen diesen Fällen ist die notwendige und regelmäßige
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Der Reichsstatthalter in .Hessen — Landesregierung — hat eine Verwaltungsverordnung erlassen, nach der mit Wirkung vom 15. Februar 1940 ab die staatlichen Polizeiverwaltungen Gießen und Dad-Nauheim-Friedberg zu einer gemeinschaftlichen Polizeiverwaltung, der Polizeidirektton Gießen, ver- einigt werden. Das seitherige Polizeiamt Bad- Nauheim-Friedberg wird aufgehoben. Die Polizei- birehion Gießen verwaltet den Polizeibezirk Bad- Nauheim-Friedberg durch eine in Bad-Nauheim zu errichtende Dienststelle, die die Bezeichnung „Pott- zeidirektion Gießen — Polizeiamt Bad-Nauhenn- Friedberg" führt. Die Zuständigkeiten der Polizer- direktion Gießen im Stadtbezirk Gießen bleiben unberührt. Die örtliche Zuständigkeit der Polizerdrrek- tton Gießen erstreckt sich auf den Dienstbezrrk des seitherigen Polizeiamtes Bad-Nauheim-Fnedberg.
Urlauber ist demnach in jeder Beziehung sicher- gestellt.
Es besteht daher kein Anlaß, den Soldaten karten- pflichtige Lebensmittel ohne Karten abzugeben. Die Gaststätten und Lebensmitteloerteiler sind auf Grund der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet, die Abgabe von Karten zu verlangen. Ein fax-
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Aus her Stadt Gießen.
Die Meisen „läuten".
..2n den Mittagsstunden üben manchmal schon die Meisen ihr niedliches Sieb. Sie lauten" wie ->» D°lksmund sagt und der bescheibene Gesang bihbihdih und „zizlda klingt in der Tat wie der ferne S ang kleiner Gldckchen. Ban einem Busch in ben Anlagen oder aus dem kahlen Gezweig eines Gartens kann man sie häufig hören, und wenn man ein wenig aufmerksam ist, sieht man sie auch, wi° sie m ihrem bunten Federkleid munter an den Zweigen turnen. Sie zählen zu den zierlichsten Vögeln unserer Umwelt und entfalten überall, felbft mitten in Eis und Schnee, ein Stück reizvollsten Lebens.
Es gibt nicht sehr viele Vögel, die sich an das geräuschvolle Treiben der Stadt gewöhnt haben Aber die Meisen gehören zu ihnen wie die Finken und die Amseln. Sie bleiben unbekümmert in der Nähe der Menschen, selbst im lärmerfüüten Innern der Stadt, wenn sie nur einiges Gesträuch ober einige Gartenbäume finden, deren Zweige ihren Kletterkünsten dienlich sind. Am meisten sichtbar ist im allgemeinen die Kohlmeise, deren schwarzer Kopf mit den weißen Wangen sich von der gelben Unterseite mit dem schwarzen Strich sehr hübsch abhebt. Doch auch die Blaumeise läßt sich in der Stadt gut beobachten, wobei man die Wahrnehmung machen kann, daß sie sich mit ihrer blau- gelb-weißen Tracht noch farbenprächtiger ausnimmt als bie* Kohlmeise.
Sie sind ein gesellschaftsfrohes Völkchen, die Meisen, und deshalb sieht man sie selten allein. Gewöhnlich erscheinen sie im Schwarm, und es ist ein prachtvolles Bild, wenn sie plötzlich an einem Futterplatz erscheinen, wo sie mit ihrem Hellen Pfeifen und drolligen Gezeter den Beobachter erfreuen. Wenn noch die Finken und natürlich auch die Sperlinge sich einfinden, bann wird ein solcher kleiner Futterplatz zu einem regelrechten Vogel-1 paradies, das in seiner bunten Bewegtheit äußerst > reizvoll ist. Es gehört wenig dazu, ein solches kleines Vogelparadies hervorzuzaubern, daß man sich eigentlich wundern muß, warum es nicht häufiger anzutreffen ist. An Zuspruch unserer gefiederten Freunde würde es jedenfalls nicht fehlen.
Der Gesang der Meisen, der zweifelsfrei darauf hindeutet, daß es trotz aller winterlichen Erscheinun- gen allmählich dem Frühling entgegengeht, wird vom Dolksmund auch gern textlich ausgelegt. Die Tonfolge „zizidä, zizidä" übersetzt man beispielsweise als Mahnung an den Bauer: „Spitz die Schar, spitz die Schar!", was zu bedeuten hat, daß der Bauer nun langsam die Pflugschar vornehmen möge. Wir hätten nichts dagegen, wenn diese Aufforderung eine gute Vorbedeutung für ein baldiges Aufhören der winterlichen Mißhelligkeiten fein würde. Das unbekümmerte Meisenlied gibt uns jedenfalls die Hoffnungsfreudigkeit dazu.
H. W. Sch.
Dornotizen.
Tageskalender für Donnerstag.
Populärwissenschaftlicher Vortrag der Universität: 20.15 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut Pro- fessor Dr. Zschietzschmann über „Homer in der bildenden Kunst der Griechen". — Gloria- Palast (Seltersweg): „Zwei Welten". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Brand im'Ozean", bereinigte Polizeiverwaltung Gießen
und Aad-irauheim-Friedberg.
Die Speisekarten mit sechs verschiedenen oder vielleicht noch mehr Mittaggerichten und ebenso vielen Abendessen sind auch in unseren Gießener Gaststätten den Kriegsverhältnissen zum Opfer gefallen. Das ist durchaus kein Schaden für den Essensgast, der früher durch allzu große Auswahl manche Qual zu überwinden hatte, es ist auch kein Nachteil für die Gaststätten, die ttotz des vereinfachten Soeisezettels den Gästen nach wie vor einen guten und reichhaltigen Mittag- oder Abendttsch bieten können. Gewiß stehen der Gaststätteninhaber und sein Küchenchef jetzt vor schwierigeren Aufgaben als in der Friedenszeit, aber trotz Krieg und Ernährungswirtschaft haben sie ihre gastronomische Aufgabe bisher bewältigt, und sie werden sie sicherlich auch in Zukunft im Rahmen der ernährangs- wirtschaftlichen Maßnahmen zur Zufriedenheit der einsichtioen Gäste lösen können.
Eine Umfrage bei einer Reihe von Gießener Gaststätten hat uns gezeigt, daß die anfänglichen Schwierigkeiten der Gaststättenspeisung bei der Umstellung aus die planmäßige Kriegsernährungswirtschaft durchweg überwunden sind. Diese Schwierigkeiten bei der Einführung des Markenzwanges in den Gaststätten kamen nicht etwa von der Dersorgungs- feite her, sondern sie gingen von jenen Gästen aus, die anfänglich der irrigen Meinung waren, in den Gaststätten könnten sie nach wie vor markenfrei essen. Heute ist es, wie alle von uns befragten Gaststätteninhaber erklärten,, jedem Essen-Gast eine Selbstverständlichkeit, daß er bei der Bestellung von Fleischspeisen die erforderlichen Anteile an Fleisch- und Fettmarken, bei gewissen anderen Speisen die entsprechenden Abschnitte der Nährmittel karte oder der Brotkarte ab gibt. Stammgäste machen sich in ihren Gaststätten die Sache dadurch leicht, daß sie zu Beginn jeder Versorgungsperiode an der Fleischkarte die rechte Seite mit den kleinen Mark en - aewichten ab trennen und den übrigen Teil der Karte, mit den sog. großen Abschnitten und dem Bestellschein, dem Gaststätteninhaber überlassen. Dieser kann nun die erforderlichen Fleischwaren für die ganze Versorgungszeit bestellen, und der Gast braucht eben nur feine Fleischportion zu essen. Die sag. kleinen Märkchen kann er zum täglichen Wursteinkauf frei benutzen. In gleicher Weise wird vielfach auch mit der Fettkarte verfahren. Das ist in der Tat eine einfache und für beide Teile besrie-
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Heute morgen entschlief nach kurzem «ebneren Dicken meine innigstgeliebte Frau und treusorgende Mutter, unsere liebe Schwiegermutter, Großmutter und Tante
Frau Margarete Schlosser
geb. Greif
im 58. Lebensjahre. tiefer Trauer:
Konrad Schlosser
Heinrich Schlosser und Frau und alle Angehörigen.
Gießen, Treis (Hessen), Appenrod, Hamborn, den 21. Februar 1940.
Die Trauerfeier findet am Samstag, d%?4. Februar vorm. 1O* 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt 0606
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