Ausgabe 
22.2.1940
 
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im Alter von 64 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Giller.

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warme >er Wetter- emperatur- eefälle, bracht. Die chneewchen er Bergen- emperatur- sMich von ter gestern ich 4 Grad

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der Sonntag, d. 11. Februar, geg. 5Uhr in d. Bahn­hofballe verfehlt wurde, wird ge­beten, Brief unt. bekannter An» schrift abzuholen.

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Or. Gustav Reitz

Heeresbaumeister und Li. b."X

Zngeborg Reih, geb. Seybold

wird deshalb darauf hingewiesen, daß die Versor­gung der auf Urlaub befindlichen Soldaten in fol­gender Weise geregelt ist:

Jeder Urlauber besitzt einen Urlaubsschein, auf dem vermerkt ist, wie lange er Urlaub hat, und wie lange er von der Truppe verpflegt worden ist. Auf Grund dieses Urlaubsscheines geben die Ernährungs­ämter für die auf dem Urlaubsschein vermerkte Ur­laubszeit Lebensmittelkarten an die Urlauber aus. Für die Dauer der Reise werden die Urlauber ent­weder noch von ihrem Truppenteil mit Lebens­mitteln versorgt, oder sie erhalten (von der Kom­mandantur oder vom Standortältesten) Reisemarken ausgehändigt. Kurzurlauber, die nur über Samstag- Sonntag Urlaub haben, werden entweder mit Le­bensmitteln von der Truppe versorgt, oder sie er­halten Reisemarken. Die Lebensmittelversorgung der

{ Auskunft >n früh ha? die W sind für ihn ommen und len.* irren?" e Nacht uw denn «9

rlottisA e Besucher

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der Zivilbevölkerung sind immer noch irrige Auffassungen über die Lebensmittelversorgung der Soldaten während ihres Urlaubs zu finden. Es

Mnftn Vorstehhündin, zirka 3-4 Jahre alt. Grundfarbe braunm.wettzen Flecken. Erken­nungszeichen zu­ziehbar. Ketten­halsband. eoiD

A^ugeben bei der Verwaltung der Veterinär­kliniken, Gießen

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Ausdruck ^ndschast.'

Plötzlich und unerwartet verschied an den Folgen eines Schlaganfalles meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Berta Giller, geb, Haupt

Der markenfreie Stamm sehr begehrt

Eine Umfrage bei Gießener Gaststätteninhabern.

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Wehrmachtsbetreuung durch den Landesfremdenverkehrsverband.

Im Rahmen der von der RS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" übernommenen Feierabend­betreuung hat sich der Landesfremdenverkehrsver- band Rhein-Main eingeschaltet. Der Landesfremden­verkehrsverband will unsere Soldaten in das Rhein- Maingebiet einführen, in feine Kunststätten, in die Landschaftsformen, in Volkstum und Sitte, in Handwerk. Industrie, Wirtschaft, in die Naturschutz- gebiete und in ihre interessante Tierwelt. Die Red­ner werden in allen Teilen des Rhein-Maingebietes zu den Wehrmachtsangehörigen sprechen. Farben­prächtige Lichtbilder werden die Vorträge beleben. Die Vorträge werden im ganzen Frühjahr fort­gesetzt.

nHemeinW M krosl IM Srenöe

Achtung! Sport.

Für Frauen:

Gymnastik und Spiele:

Donnerstag, 20.30 bis 21.30 Uhr, Schillerschule.

Für Männer:

Allgemeine Körperschule:

Donnerstag, 18 bis 19 Uhr, Goethefchule.

Beginn: 22. Februar 1940. 859D

Feldpostnummer muß richtig fein!

Bei den Sendungen an unsere Soldaten müssen die richtigen Feldpostnummern angegeben werden.

Junger Mann, 25 Jahre, ledig, sucht Stelle als eo?D

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Prüfungsschein 4. Klasse vor­handen. Näheres in der Ge­schäftsstelle des Gieß. Anzeig.

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Verlaßt euch nicht nur auf euer Gedächtnis. Wie leicht kann man sich irren! Weiterhin sind deutliche und große Zahlen unbedingt erforderlich. Vergeßt auch nie einen Zettel mit der Anschrift des Empfän­gers und des Absenders (Name, Wohnort, Straße und Hausnummer) mit in das Päckchen zu legen. Eine sorgfältig bearbeitete Feldpostsendung erreicht sicher ihr Ziel.

Oie Lebensmittelversorgung der Militärurlauber.

digende Lösung.

2'_ Speisezettel der Gaststätten bieten täglich noch allerlei Abwechslung. Zweimal in der Woche sind in allen Gaststätten die Mahlzeiten fleischlos.

Gießen (Liebigstraße 96), den 20. Februar 1940.

Die Beerdigung findet Freitag, den 23. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

Lehnheim Gießen

z.Z. im Felde Großer Steinweg 23

Gießen, den 22. Februar 1940

Gießener Gtadttheater.

Manfred Nötzner:

Karl III. und Anna von Oesterreich."

Es ist gewiß kein geringes Wagnis für einen Debütanten auf den Brettern, die die Welt bedeu­ten, ein abendfüllendes Stück auf nur zwei Per­sonen abzustellen. Manfred R ö ß n e r ist dies Wag­nis geglückt, das spricht für ein sicheres Gefühl für die Bedürfnisse des Theaters und einen guten In­stinkt für die Wirkung eines spitzigen Dialogs, höchst ergötzlich und mit ganz legerer Hand ist hier eine heitere Liebesgeschichte zusammengebastelt, die durch das Wiener Kolorit und die kapriziösen Melo­dien, die der Bruder des Autors beigesteuert hat, eine besonders zwanglose ^Note erhalten hat.

Karl III. und Anna von Oesterreich sind nicht etwa, wie man befürchten könnte, irgendwelche wür­digen Potentaten aus der Historie, sondern zwei junge Musikbeflissene, die sich kennen und lieben lernen. Er komponiert eineGroße Oper", sie sam­melt seine Notenschmtzel aus dem Papierkorb und macht daraus heimlich eine Operette. Beide, Oper und Operette, erleben am gleichen Abend einen ganz großen Erfolg. Wer bis es soweit ist, setzen Eifersucht und Mißtrauen beiden jungen Autoren gewaltig zu. Telephon und Klingel werden fleißig in Bewegung gesetzt, um beiden immer wieder ein neues Stichwort zu bringen und eine rechte Ver­wirrung der Gefühle anzurichten, bis endlich der Tag doppelten Ruhmes auch die Gewißheit eines harmonischen Zweiklangs in dieser jungen Künst- lerehe bringt.

Hans Albert Schewe hatte das hübsche Spiel in Szene gesetzt, seine Regie verriet Sinn für Grazie und Humor und hatte für prickelnde Be­weglichkeit im Ablauf der Bilder Sorge getragen. Karl Löffler hatte die Bühne in drei Gemächer geschickt aufgeteilt und ansprechend ausgestaltet. Im übrigen hatten ausschließlich Walter Erker und Jngeborg Riehl einen ganzen Abend lang das Wort. Herr Erker spielte sich vom bummeln­den Grobian, dem sein Genie schwer zu schaffen macht, durch alle Stadien der Eifersucht köstlich hin­durch zum zärtlich liebenden Gatten. Fräulein Riehl, die wir bisher fast nur in klassischen Rollen gesehen haben, war ein fesches Wiener Madel, dessen Dialekt die rechte Atmosphäre schuf, mit bemerkenswerten hauswirtschaftlichen Talenten, aber, was diesmal wesentlicher war, auch in Dingen der Liebe von sprühendem Temperament, schalkhaft, anmutig und nicht ohne einen Unterton warmer Innigkeit. Das amüsante Stück fand eine sehr herzliche Aufnahme.

Dr. Fr. W. Lange.

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Täglich steht aber neben den markenpflichtigen Ge­richten mindestens noch ein markenfreies Stamm­gericht auf der Karte. Dieser markenfreieStamm" wird von den Gästen viel begehrt, da er schmack­haft zubereitete wird und oft noch gewisse Fleisch­beigaben enthält, die tft?r Küchenchef beim Zer­schneiden großer mehrpfündiger Fleischstücke in Ein­zelportionen als kleine Reststücke übrig behält, da sie zu ganzen Portionen nicht mehr ausreichen. Die markenfreien Stammefsen find in vielen Gast­stätten ein erheblicher Teil der täglichen Verpfle­gung. Es gibt z. B. Gaststätten, in denen der Ver­zehr des markenfreien Stammessens 25 bis 30 v. H. der täglichen Essenporttonen ausmacht. Wenn man die Gerichte kennenlernt, die für diese Essenabgabe hergestellt werden, so ist die starte Nachfrage er­klärlich. Wir hörten bei unserer Rundfrage von folgenden martenfreien Stammgerichten: Gemüse- topf, Reisfleisch, Kartoffelpuffer mit Kompott, Sauerkrautkopf, Kartoffelgemüse mit Beilage, Rot­kohl mit Salzkartoffeln und einer Frikandelle, Rot­kohltopf mit Beilage, Krautrolle, Linsensuppe oder Bohnensuppe mit Einlage, Kartoffelklöße mit Ge­müse, Wirsingtopf, Thüringer Klöße mit Kompott, Bayrische Knödel mit Kraut und Soße, Königsber­ger Klops und Gemüse, Wiener Bäucherl usw. Da­zu gibt es als Vorspeise stets noch einen Teller gute Suppe. Nach den Beobachtungen mancher Gaststätteninhaber essen viele Gäste nicht nur wegen der Markenersparnis denStamm". Es soll sogar Gaststättenbesucher geben, die täglich eine Art Rundgang zu verschiedenen Speisekartenaus­hängen machen, um festzustellen, wo der leckerste Stamm" zu haben ist.

Man kann jedenfalls die Feststellung machen, daß das Gaststättengewerbe mit der Einführung dieses Mittagessens nicht nur einem Erfordernis der Kriegsernährungswirtschaft entsprochen hat, sondern auch einem kulinarischen Bedürfnis der Speisegäste entgegenkam, das sicherlich in mancherlei Form die Kriegszeit überdauern wird. Ein besonders erfreu­liches Ergebnis unserer Umfrage ist auch die Tat­sache, daß allenthalben in dem Verhältnis zwischen Gaststätteninhaber und Gästen wegen desMagen­fahrplans" keinerlei Trübung eingetreten ist, ob­wohl der Küchenchef heutzutage in mancherlei Hin­sicht gegenüber der Friedenszeitkurztteten" muß. Auch diese Tatsache beweist, daß der Gemeinschafts­geist unserer Volksgenossen eine starke Waffe der Heimat in der Abwehr des englischen Dernichtungs- willens gegen uns ist. B.

tenfreier Verkauf von Lebensmitteln führt zu einem unnötigen zusätzlichen Verbrauch von Lebensrnitteln und schädigt die deutsche Kriegsernährungswirtschaft im Kampfe gegen die englische Aushungerungs­blockade.

Familien mit Kindern bei der Kohlen- verteilnng bevorzugt.

Der Reichskommiffar für die Kohlenverteilung hat angeordnet, daß jene Familien, in denen kleine Kin­der bis zu zwei Jahren aufwachsen oder in denen sich die Frau vom vierten Monat an in Schwanger­schaft befindet, sowie alle kinderreichen Familien in der genannten Reihenfolge bei der Zuteilung von Kohlen bevorzugt zu berücksichtigen sind. In allen diesen Fällen ist die notwendige und regelmäßige

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Der Reichsstatthalter in .Hessen Landesregie­rung hat eine Verwaltungsverordnung erlassen, nach der mit Wirkung vom 15. Februar 1940 ab die staatlichen Polizeiverwaltungen Gießen und Dad-Nauheim-Friedberg zu einer gemeinschaftlichen Polizeiverwaltung, der Polizeidirektton Gießen, ver- einigt werden. Das seitherige Polizeiamt Bad- Nauheim-Friedberg wird aufgehoben. Die Polizei- birehion Gießen verwaltet den Polizeibezirk Bad- Nauheim-Friedberg durch eine in Bad-Nauheim zu errichtende Dienststelle, die die BezeichnungPott- zeidirektion Gießen Polizeiamt Bad-Nauhenn- Friedberg" führt. Die Zuständigkeiten der Polizer- direktion Gießen im Stadtbezirk Gießen bleiben un­berührt. Die örtliche Zuständigkeit der Polizerdrrek- tton Gießen erstreckt sich auf den Dienstbezrrk des seitherigen Polizeiamtes Bad-Nauheim-Fnedberg.

Urlauber ist demnach in jeder Beziehung sicher- gestellt.

Es besteht daher kein Anlaß, den Soldaten karten- pflichtige Lebensmittel ohne Karten abzugeben. Die Gaststätten und Lebensmitteloerteiler sind auf Grund der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen verpflich­tet, die Abgabe von Karten zu verlangen. Ein fax-

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Aus her Stadt Gießen.

Die Meisenläuten".

..2n den Mittagsstunden üben manchmal schon die Meisen ihr niedliches Sieb. Sie lauten" wie ->» D°lksmund sagt und der bescheibene Gesang bihbihdih undzizlda klingt in der Tat wie der ferne S ang kleiner Gldckchen. Ban einem Busch in ben Anlagen oder aus dem kahlen Gezweig eines Gartens kann man sie häufig hören, und wenn man ein wenig aufmerksam ist, sieht man sie auch, wi° sie m ihrem bunten Federkleid munter an den Zweigen turnen. Sie zählen zu den zierlichsten Vögeln unserer Umwelt und entfalten überall, felbft mitten in Eis und Schnee, ein Stück reiz­vollsten Lebens.

Es gibt nicht sehr viele Vögel, die sich an das geräuschvolle Treiben der Stadt gewöhnt haben Aber die Meisen gehören zu ihnen wie die Finken und die Amseln. Sie bleiben unbekümmert in der Nähe der Menschen, selbst im lärmerfüüten Innern der Stadt, wenn sie nur einiges Gesträuch ober einige Gartenbäume finden, deren Zweige ihren Kletterkünsten dienlich sind. Am meisten sichtbar ist im allgemeinen die Kohlmeise, deren schwarzer Kopf mit den weißen Wangen sich von der gelben Unterseite mit dem schwarzen Strich sehr hübsch abhebt. Doch auch die Blaumeise läßt sich in der Stadt gut beobachten, wobei man die Wahrneh­mung machen kann, daß sie sich mit ihrer blau- gelb-weißen Tracht noch farbenprächtiger aus­nimmt als bie* Kohlmeise.

Sie sind ein gesellschaftsfrohes Völkchen, die Mei­sen, und deshalb sieht man sie selten allein. Ge­wöhnlich erscheinen sie im Schwarm, und es ist ein prachtvolles Bild, wenn sie plötzlich an einem Futterplatz erscheinen, wo sie mit ihrem Hellen Pfeifen und drolligen Gezeter den Beobachter er­freuen. Wenn noch die Finken und natürlich auch die Sperlinge sich einfinden, bann wird ein sol­cher kleiner Futterplatz zu einem regelrechten Vogel-1 paradies, das in seiner bunten Bewegtheit äußerst > reizvoll ist. Es gehört wenig dazu, ein solches kleines Vogelparadies hervorzuzaubern, daß man sich eigentlich wundern muß, warum es nicht häufi­ger anzutreffen ist. An Zuspruch unserer gefieder­ten Freunde würde es jedenfalls nicht fehlen.

Der Gesang der Meisen, der zweifelsfrei darauf hindeutet, daß es trotz aller winterlichen Erscheinun- gen allmählich dem Frühling entgegengeht, wird vom Dolksmund auch gern textlich ausgelegt. Die Tonfolgezizidä, zizidä" übersetzt man beispiels­weise als Mahnung an den Bauer:Spitz die Schar, spitz die Schar!", was zu bedeuten hat, daß der Bauer nun langsam die Pflugschar vornehmen möge. Wir hätten nichts dagegen, wenn diese Auf­forderung eine gute Vorbedeutung für ein baldi­ges Aufhören der winterlichen Mißhelligkeiten fein würde. Das unbekümmerte Meisenlied gibt uns jedenfalls die Hoffnungsfreudigkeit dazu.

H. W. Sch.

Dornotizen.

Tageskalender für Donnerstag.

Populärwissenschaftlicher Vortrag der Universität: 20.15 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut Pro- fessor Dr. Zschietzschmann überHomer in der bildenden Kunst der Griechen". Gloria- Palast (Seltersweg):Zwei Welten". Licht­spielhaus (Bahnhofstraße):Brand im'Ozean", bereinigte Polizeiverwaltung Gießen

und Aad-irauheim-Friedberg.

Die Speisekarten mit sechs verschiedenen oder vielleicht noch mehr Mittaggerichten und ebenso vielen Abendessen sind auch in unseren Gießener Gaststätten den Kriegsverhältnissen zum Opfer ge­fallen. Das ist durchaus kein Schaden für den Essensgast, der früher durch allzu große Auswahl manche Qual zu überwinden hatte, es ist auch kein Nachteil für die Gaststätten, die ttotz des verein­fachten Soeisezettels den Gästen nach wie vor einen guten und reichhaltigen Mittag- oder Abendttsch bieten können. Gewiß stehen der Gaststätteninhaber und sein Küchenchef jetzt vor schwierigeren Auf­gaben als in der Friedenszeit, aber trotz Krieg und Ernährungswirtschaft haben sie ihre gastronomische Aufgabe bisher bewältigt, und sie werden sie sicher­lich auch in Zukunft im Rahmen der ernährangs- wirtschaftlichen Maßnahmen zur Zufriedenheit der einsichtioen Gäste lösen können.

Eine Umfrage bei einer Reihe von Gießener Gast­stätten hat uns gezeigt, daß die anfänglichen Schwie­rigkeiten der Gaststättenspeisung bei der Umstellung aus die planmäßige Kriegsernährungswirtschaft durchweg überwunden sind. Diese Schwierigkeiten bei der Einführung des Markenzwanges in den Gaststätten kamen nicht etwa von der Dersorgungs- feite her, sondern sie gingen von jenen Gästen aus, die anfänglich der irrigen Meinung waren, in den Gaststätten könnten sie nach wie vor markenfrei essen. Heute ist es, wie alle von uns befragten Gaststätteninhaber erklärten,, jedem Essen-Gast eine Selbstverständlichkeit, daß er bei der Bestellung von Fleischspeisen die erforderlichen Anteile an Fleisch- und Fettmarken, bei gewissen anderen Speisen die entsprechenden Abschnitte der Nährmittel karte oder der Brotkarte ab gibt. Stammgäste machen sich in ihren Gaststätten die Sache dadurch leicht, daß sie zu Beginn jeder Versorgungsperiode an der Fleisch­karte die rechte Seite mit den kleinen Mark en - aewichten ab trennen und den übrigen Teil der Karte, mit den sog. großen Abschnitten und dem Bestellschein, dem Gaststätteninhaber überlassen. Dieser kann nun die erforderlichen Fleischwaren für die ganze Versorgungszeit bestellen, und der Gast braucht eben nur feine Fleischportion zu essen. Die sag. kleinen Märkchen kann er zum täglichen Wurst­einkauf frei benutzen. In gleicher Weise wird viel­fach auch mit der Fettkarte verfahren. Das ist in der Tat eine einfache und für beide Teile besrie-

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Heute morgen entschlief nach kurzem «ebneren Dicken meine innigstgeliebte Frau und treusorgende Mutter, unsere liebe Schwiegermutter, Großmutter und Tante

Frau Margarete Schlosser

geb. Greif

im 58. Lebensjahre. tiefer Trauer:

Konrad Schlosser

Heinrich Schlosser und Frau und alle Angehörigen.

Gießen, Treis (Hessen), Appenrod, Hamborn, den 21. Februar 1940.

Die Trauerfeier findet am Samstag, d%?4. Februar vorm. 1O* 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt 0606

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