IM ZEICHEN DES WEHRWILLENS
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Aus dem Reich.
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/w U7Tv\ Seif 10 Jahr, leide ich an Zudcerkrank- I §-S(or^ II heiL Nachdem ich Ihren Karlssprudel \\ n SVli.-#// regelmäßig getrunken habe, zeigte die ärztl. Untersuch.ca. ’/z’/o- Ich trinke dieses Wasser weiter. Hans Busch, Buchdr.-Besitzer, Arnsberg (WestL), Jägerstr. 30.9.36. 25 qroOe Flaschen RM. 14.-, 5U große Hasel en RM. 24.-, dazu Pfand. Lieferung frei Haus. Heilquelle Karlssprudel, Biskirchen 257A
es sich UM das 31100 Tonnen große Schlachtschiff „Barha m".
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Die britische Admiralität gibt bekannt, daß der Konteradmiral Sir Henry Harwood zum Lordkommissar der Admiralität und Chefadjutanten des Admiralstabes ernannt worden ist. — Der Vizeadmiral John T o o e y ist zum Oberkommandierenden der Flotte in der Heimat (Home-Fleet) bestellt worden.
3taienifdter Wehrmachtbericht.
Rom, 18. Oft (DNB.) Der ilallenische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut:
Der Kommandant des Flugzeugs, das den englischen Kreuzer Liverpool- bombardiert hat, ist Fliegerhauptmann der Luftwaffe Mafsimilio E r a s L
In Nordafrika haben unsere Flugzeugformationen trotz der widrigen Witterungsbedingungen erfolgreich die Bombardierung der Flugplätze von L l D a b a und von Marsa IN a l r u k wiederholt; getroffen wurden der Flugplatz von El di Khella «Alexandria), und längs der Straße Marsa INa- truk—El Daba feindliche Anlagen und Kraftwagenkolonnen. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt.
In Ostafrika haben unsere Flugzeuge den Wasserflughafen und den Hafen von Aden bombardiert, wobei in beiden Angriffszielen riesige Brände ausgelöst wurden. Die feindliche Luftwaffe hat den Wohnort von Neghe11i bombardiert und leichte Schäden verursacht.
Europas sportliche Neuordnung.
Die Anzeichen mehren sich, daß zusammen mit der politischen und wirtschaftlichen Neuordnung, auch auf sportlichem Gebiet unter Führung der Achsenmächte eine neue Zeit heraufzieht. Wenn man bedenkt, daß von den sieben noch ausstehenden Fuß- ball-Län der kämpfen des letzten Drittels der europäischen Spielzeit Deutschland nicht weniger als dreimal daran beteiligt ist — Italien,' Spanien, Ungarn und Jugoslawien sind die anderen Partner — so kennzeichnet das den Wandel der Lage zur Genüge, einer Situation, die vor dem Kriege sehr stark vom. sogenannten „Mutterland des Sports", von England, beeinflußt war. Erst kürzlich erließ die neue norwegische Regierung eine Aufhebung des Verbots der internationalen sportlichen Zusammenarbeit Norwegens mit anderen Ländern, wodurch das sportliche Leben Norwegens wieder seinen gewohnten Gang gehen kann. Dieser Erlaß hat bei den Sportlern und in der Presse freudigen Widerhall gefunden. Er wurde auch bei uns als ein Zeichen gewertet, daß man die Entwicklung, bedingt durch die politischen und militärischen Ereignisse, begriffen hat. Der Einfluß der Westmächte ist fast völlig geschwunden. Frankreichs Sport ist völlig zusammengebrochen, auf der Insel ist dieser Zusammenbruch nur noch eine Frage der Zeit. Die Führung ist jedenfalls klar an Deutschland und Italien übergegangen. So werden beispielsweise die Schiweltmeisterschaften Anfang Februar 1941 in Cortina d'Ampezzo ausgerichtet; neun Länder haben bereits ihre Zusage eingereicht: Deutschland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, die Slowakei, Bulgarien, Rumänien und Italien. Die sich anschließenden Kämpfe der Internationalen Winte r s p o r t w o che in Garmisch-Partenkirchen werden gleichfalls hervorragend besetzt sein. Der Neuaufbau des internationalen Hochschulsports, von Deutschland und Italien bewirkt, ist ein weiteres Kennzeiche.n für die kommende Entwicklung, die, von allen bürokratischen Fesseln befreit, zu einer neuen Blüte des europäischen Sports beitragen wird. N.
Kartoffeivorscbüffe für Familienünierbalieempfänaer.
Empfänger von Familienunterhalt, die einen selbständigen Haushalt führen und geeignete Kellerräume besitzen, auch Untermieter, können auf Antrag zur Bezahlung von Speisekartoffeln, die sie für ihren Bedarf einkellern wolley, einen Vorschuß aus Mitteln des Familienunterhalts bekommen. Die Kartoffeln werden in diesem Falle von der Behörde direkt an den Lieferer bezahlt. Der Betrag wird in Teilbeträgen auf den Familienunterhalt der folgenden Monate bis ;um Frühjahr angerechnet. Hat ein Gefolgfchaftsmitglied vor seiner Einberufung ron seinem Unternehmer einen Kartoffelvorschuß erhalten, so kann gleichfalls auf Antrag die Rückzahlung dieses Vorschusses aus Mitteln des Familienunterhalts erfolgen, jedoch nicht, wenn der Unternehmer während der Dauer der Einberufung freiwillige Zuwendungen gewährt.
Erhöhte Werbungskosten bei der Sonderunierstützung.
Dienstverpflichtete erhalten Sonderunterstützung, wenn das Bruttoeinkommen während der Dienstleistung geringer ist als das bisherige Arbeitseinkommen. Besondere Werbungskosten, die der Dienstverpflichtete bei seiner früheren Arbeit nicht hatte und die ihm nicht auf anvere Weise ersetzt werden, müssen dabei ab gesetzt werden. Es kann sich ergeben, daß trotz gleichbleibenden Lohns
Me ersten Transporte über die Vurmaflraße.
Amerikanische Autokolonnen mit Kriegsmaterial für Tschiangkaischek. japanische Bombenangriff« auf Kunming, den Endpunkt der Autostraße.
drei von allen Richtungen vorgehenden japanischen Heeressäulen gelang, Fühlung miteinander zu bekommen und so die Einkreisung von 20 Divisionen der Tschungking-Armee zu vollenden. Die Fühlungnahme zwischen den drei Verbänden erfolgte südlich von Liyang, halbwegs zwischen Nantsiku und dem Tanhu-See, ungefähr am Berührungspunkt der Provinzen Tschekiang, Kiangsu und Anwei.
Neue LSA.-Kredile für China?
Washington, 18. Oft. (Europapreß.) In Zusammenhang mit der Wiederöffnung der Burmastraße konzentrierte sich die Aufmerksamkeit der politischen Kreise am Donnerstagabend auf die Frage, welches Ausmaß künftig die US A«5)ilfe
Nun sei das englische Flottenkommando nur darauf bedacht, die Geleitzüge durch eine den gegnerischen an Wasserverdrängung, Artillerie und Geschwindigkeit überlegene Streitmacht zu schützen. Nicht zum Kampf, sondern nur zum Schutz dieser Geleitzüge setze das englische Flottenkommando selbst seine Schlachtschiffe ein. Das Mittelmeer werde zum Grab der englischen Schiffe. Es werde äußerst gefährlich für die Macht und das Prestige der englischen Kriegsmarine, die als die unüberwindlichste der Welt gegolten habe.
Seit 40 Rächten keine Ruhe mehr Neue Angriffe auf Sud- und Mittelengland.
Stockholm, 18. Oft. (Europapreß.) In den Morgenstunden des Freitag haben deutsche Geschwader erneut zu Tagesangriffen gegen Süd- und Mittelengland und London eingesetzt. In London wurde am Freitagmittag bekanntgegeben, daß die englische Hauptstadt seit 40 Nächten nicht mehr zur Ruhe gekommen ist. Der kürzeste Luftalarm dieser 40 Nächte dauerte sechs, der längste mehr als dreizehn Stunden. In der Nacht zum Freitag hat die englische Luftwaffe keine Aktivität entfaltet, weil ihrdasWetterzu schlecht war. In stärkerem Maße wurde Liverpool wieder von der deutschen Luftwaffe angegriffen. Die Aktion dauerte mehrere Stunden. Ferner wurden militärische und kriegswichtige Punkte Ostenglands angegriffen. Das Bombardement der englischen Hauptstadt nahm seinen Fortgang. Verkehrsknotenpunkte in den Außenbezirken Londons haben durch Bombenwürfe schwer gelitten. In London wurden neue Brände entfacht, Straßen unbefahrbar gemacht, Industrie- und Geschäftshäuser vernichtet. Noch in den Morgenstunden waren mehrere tausend Mann damit beschäftigt, die Trümmer der vergangenen Nacht aus dem Wege zu räumen. Die Stadt Canterbury, die auf der Strecke Dover—London liegt, wurde auch angegriffen, und zwanzig Bomben sollen über der Stadt abgeworfen sein. Im englischen Unterhaus wurden am Freitag von Regierungsseite die Verluste der Zivilbevölkerung im September mit 6950 Toten und 10 615 Schwerverletzten bekanntgegeben. Die Zahl der Leichtverletzten wurde nicht genannt, doch wird vermutet, daß sie weit höher liegt als die der Toten und Schwerverletzten zusammen.
das Einkommen eines Dienstverpflichteten an der neuen Stelle geringer ist, wenn er nämlich an der neuen Stelle erhöhte Werbungskosten zu bestreiten hat, besonders seine Aufwendungen für Fahrkosten gestiegen sind. Der Reichsarbeits- Minister hat sich damit einverstanden erklärt, daß der Unterschied zwischen dem früheren niedrigeren und den nunmehr höheren Fahrkosten als Sonder- Unterstützung erstattet wird.
dem Vorsitzenden der Bank von China, Sung, stattfand, wird große Beachtung beigemessen. Aus zuverlässigen Stellen verlautet, daß weitere USA. - Kredite für China erwogen worden sind. Diese Kredite sollen der Finanzierung von Materiallieferungen an Tschungking dienen. Es liegt eine Meldung aus Manila vor, wonach dort ein USA.-Frachter mit 33 für Tschungking bestimm, ten USA. -Flugzeugen an Bord einlief. Diese sollen mit 20 weiteren seit längerer Zeit in Manila lagernden Flugzeugen über die Burmastraße der Tschungfing-Regierung zugeleitet werden.
Neue Mordanschläge in Schanghai.
Schanghai, 19. Oft. (Europapreß.) Der in Schanghai herrschende politische Terror hat am Freitag wieder Opfer gefordert. Zwei bewaffnete Männer betraten ein chinesisches Hotel, schossen den Besitzer nieder und verwundeten den Koch durch einen Halsschuß. Die Mörder tonnten unbehindert entfliehen.
ermöglicht.
Die Tokioter Presse schreibt, die japanische Luftwaffe habe gezeigt, daß Japan fest entschlossen sei, auf die englischen Maßnahmen entsprechend zu antworten. England müsse sich darüber klar fein, daß Japan vorbereitet sei, aus Gründen der Selbstverteidigung und aus Gründen der Blockade der feindlichen Lieferungswege Wa f s e n g e w a l t anzuwenden. „Tokio Asahi Schimbun" ist der Ansicht, 'daß zwar die Lieferungskapazität der Burmastraße nicht groß sei, groß aber die Prestigefrage für Japan. Wenn England das Recht haben sollte, die Burma^ strahe wieder zu öffnen, dann habe Japan auch das Recht, die Burmastraße zu vernichten.
Das Echo in Man.
Aus alter Welt.
Der Chemiker Geheimrat k. A. Hofmann t-
In Geheimrat Professor Dr. K. A. Hofmann, der am 15. Oktober, wenige Monate nach Vollendung seines 70. Lebensjahres, st a r b , verliert die deutsche Chemie einen hervorragenden Wissenschafter, den Schöpfer eines der bekanntesten chemischen Lehrbücher. Hofmann, 1870 in Ansbach geboren, wurde 1898 als ao. Professor Leiter der Anorganischen Abteilung des Münchner Universitäts-Institutes. 1910 ging er als Ordinarius an die Technische Hochschule Berlin, deren Anorganisch-Chemisches Institut er bis zu feiner Emeritierung 1935 leitete. Seine Arbeiten umfassen nicht nur die anorganische Chemie fast aller Elemente, wobei die Entdeckung des Radiobleies (Radium D) 1900 wesentlich zur Förderung der Radiumchemie beigetragen hat, sondern haben auch organisch-chemische Themen zum Gegenstand gehabt. So glückte ihm die Darstellung des Glanzkohlenstoffes, sie wurde zum Anlaß zur Bearbeitung der Kristallchemie des Kohlenstoffes. Was Hofmann besonders den Chemie-Studierenden und auch vielen Fernerstehenden nahegebracht hat, ist sein Lehrbuch der anorganischen Erperimentalchemie, allen Fach- genossen als „der K. A. Hofmann" bekannt. Mit diesem Werk hat Hofmann einen entscheidenden Beitrag zur Ausbildung tüchtigen Nachwuchses für die deutsche chemische Wissenschaft und Technik geleistet.
Eine Schule erbt von ihrem Lehrer.
In Bad Dürrenberg starb vor einiger Zeit der Mittelschullehrer.a. D. H e y n e, der über drei Jahrzehnte im höllischen Schuldienst tätig war. Durch letztwillige Verfügung hat er der Glaucha. Schule für Mädchen in Halle 10000 RM. hinterlassen. Die Zinsen dieses Vermächtnisses sollen besonders zur Unterstützung bedürftiger Schulkinder bei Konfirmationen und Schulausslügen verwendet werden.
C'^enp Briefmarken der Sowjetrepublik Litauen.
Die Regierung der Sowjetrepublik Litauen hat beschlossen, eigene Briefmarken mit der Abbildung bp« neuen litauischen Sowjetwappens herauszubringen. Es ist dies das erstemal, daß einer 2ow,et-Unions-Republif das Recht auf Herausgabe eigener Wertzeichen zugestanden wurde. Bis jetzt sind in den Sowjetrepubliken nur einheitliche Briefmarken der Sowjetunion verwandt worden.
Veulenpest in hsingking.
Nach einer Meldung der Agentur Domei sind in Hsinfing, der Hauptstadt von Mandschu» k u o, 18 Fälle ooft Beulenpest festgestellt worden.
für Tschungking annehmen wird. Es herrscht die Meinung vor, daß Roosevelt entschlossen ist, Tschungking die weitestgehende U n t e r ft ü t- zung angedeihen zu lassen, wobei man sich allerdings im klaren ist, daß die V e r k e h r s v e r h ä lt - ni s s e in China der materiellen Hilfe relativ enge Grenzen ziehen. Der Besprechung, die am Donnerstag zwischen dem Handelssekretär und Direktor der staatlichen Hypothekenbank, Jesse Jones, und
Schanghai, 18. Oft. (Europapreß.) Zweihundert Lastkraftwagen mit Gütern für Tschungking überquerten am Freitag wenige Minuten nach Mitternacht die indisch-chinesische Grenze, nachdem entsprechend der Mitteilung der britischen Regierung an die japanische Regierung die Burmaroute von Freitag an wieder geöffnet ist. Zweitausend zum Schutz gegen Fliegerangriffe grau angestrichene nordameri - kanische Lastwagen stehen jenseits der Grenze bereit und werden in fieberhafter Hast von 5000 indischen, chinesischen und burmesischen Kulis beladen. Sechzig nordamerikanische Lastwagen, die mit den verschiedensten Waren, darunter auch Munition, beladen waren, starteten a l s erste Gruppe am Freitag — sieben Minuten nach 0 Uhr — von Lashio aus nach China und trafen in den Morgenstunden des Freitags unbeschädigt in Kunming, der Hauptstadt der sud- westchinesischen Provinz 9)ünnanfu, ein Inzwischen haben Hunderte von weiteren nordamerifani- schen Lastwagen Rangun auf dem Wege nach Lashio verlassen. Sie sind alle mit Kriegsmaterial für die Tschungfing-Regierung beladen. Die Che- nefen haben die dreimonatige Schließung der Route zu umfassenden Ausbesserungsarbeiten benutzt und seit dem Einmarsch Japans in Inda- china Maßnahmen getroffen, um dem erwarteten Angriff der japanischen Luftwaffe, deren Stutzpunkte bei Haiphong jetzt nur noch knapp zwei Flugstunden entfernt sind, begegnen zu können.
bomben aus den chinesischen Teil der Vurmaslraße.
die militärische Lage unterhalten hatte, steht er nun in Verbindung mit dem ägyptischen Kabinett und den ägyptischen Militärs. Unterredungen zwischen ihm und dem ägyptischen Ministerpräsidenten sowie dem Chef des ägyptischen Generalstabs haben bereits stattgesunden. Weitere werden folgen. Die englische Presse bezeichnet Edens Reise als „wichtiges Glied der englischen Vorbereitungen für die bevorstehende Entscheidung im östlichen Mittelmeer". Edens Besuch solle an Ort und Stelle einige schwebende Fragen zwischen England und Aegypten klären. England ist vollständig ohne Informationen über die Absichten Italiens an der libysch-ägyptischen Grenze. Ein Reu- tertelegramm aus Kairo erklärte am Freitag, die Armee Marschall Graziani habe sich nun zwischen Sollum und Sidi el Barani eingegraben und mache keinen Versuch, weiter vorzurücken. Die englische Heeresleitung in Kairo sieht das als einen neuen „Sieg" der englischen Waffen an. Aber die „Times" läßt durchblicken, daß diese einseitig gefärbte Betrachtung der militärischen Lage in Aegypten G e - fahren in sich berge, da Graziani lediglich auf die Vollendung gewisser militärischer Vorbereitungen warte, um dann vorzustoßen
Gayda schreibt im „Giornale d'Jtalia", der Flug Edens nach Kairo sei ein Beweis der Unruhe Londons. Im Mittelmeer ereigne sich genau das Gegenteil der dreisten Berechnungen der englischen Politiker und militärischen Führer. Die jüngsten für die italienische Seemacht siegreichen Episodeck bewiesen die für die englischen Seestreitkräfte wachsende Unsicherheit des Mittelmeeres sowie den kämpferischen Geist und die Ofsensivfähigkeiten der italienischen Kriegsmarine. Die bisherigen Angriffsversuche der englischen Flotte hätten stets mit Verlusten und einem lärmenden Mißerfolg geendet.
pauptidiniuetter: Dr ^rteBndi Lildelm Vanpe Slellvertreten bei Paupiichri'Neliers Ernst Blumschetn. Beranlwortli» rür sollst. und Bilder Tr SVr. W. Hange für daS ftenLieton: Dr. HanS Dhyriot; iüt Siabi Gießen. Provinz, Mriichau u. Sport: Ern» B>umiche>n.
Druck und Verlag lörühhtäe Unioeriitatebrurferet R. Lange R. ®. Setiaa?leitet: Dr.»Ing. ENch Hamann: Mn^eigenleiter Hans Beck. VeramworUtch lürdenInhaitderAnzeigen: Theodor Kümmel
Tokio, 19. Oft. (DNB. Funfspruch.) Wenige Stunden nach der Wiederöffnung der Burmastraße belegten japanische Flugzeuge den Teil der Straße der in der südwest-chinesischen Provinz P ü n n a n liegt, mit Bomben. Gleichzeitig wurden kriegswich- tige Dbjefte der Provinzhauptstadt Kunming angegriffen. Durch die japanischen Bombengeschwader wurde eine über eine große Gebirgsschlucht führende Brücke der Burmastraße unweit der Grenze zerstört. Ferner erlitt die Straße an mehreren Stellen schwere Schäden. Auch verschiedene an der Straße errichtete Lager für Kriegsmaterial sowie eine westlich von Möngtse an der Bahnlinie Haifhong—Kunming gelegene 3 t n n f a b r i f waren Ziele der japanischen Bomben. Die Flieger berichteten, daß sie nirgends auf Widerstand gestoßen seien. Bei dem Angriff auf die Stadt Kunming feien die M u n i t i o n 5 f a b r i f und andere nichtige militärische Einrichtungen zerstört worden, ie Wolkendecke habe einen überraschenden Angriff
Tokio, 18. Ott. (Europapreß.) Zur Wieder- Öffnung der Burmastraße unterstreicht die sapa- ni che Presse die Entschlossenheit Japans, Maßnahmen zu ergreifen, um auf die englische Herausforderung zu antworten. Noch größere Entrüstung herrscht in der japanischen Presse über die Absicht Englands, Tschiangkaischek auch die Zufuhren von Material über Hongkong wieder zu gestatten, die auf Grund freundschaftlicher Abmachungen zwischen London und Tokio unterbunden waren. „Asahi Schimbun" schreibt, falls die Engländer ,ur die Lieferungen an Tschiangkaischek auch die Durchfahrt von Hongkong freigeben sollten wurde in ber britischen Besitzung ein j a p a n f e i n ö 11 et) e 5 Zentrum geschaffen und in diesem Falle wurde sich Japan gezwungen sehen, angemessene ©eaenmafcregeln ,u ergreifen, da die spanischen Truppen das chinesische chmieriand von chonakona besetzt basten, dürfte die B-rbmdung mit $)ongtonfl für die Regierung Tschiangkaischek ohne großen Wert sein.
Sie neue japanische Offensive.
Tokio, 19. Dtt <DRB.) Der sapanische Vormarsch an der 300 km breiten Front südlich des einnat e zwischen Anwei und der Sudgrenze von Tickekianq, der vor fünf Tagen begonnen wurde, erreichte seinen Höhepunkt am 11. Oktober, als es
Kleine politische Nachrichten.
Der Reichsinnenminister gibt bekannt, daß gemäß einer Entscheidung des Führers während der Dauer > des Krieges Ehrenbürgerrechte von den । Gemeinden allgemein nicht mehr verliehen werden dürfen.
In einer schlichten Feierstunde verabschiedete der Chef der Zivilverwaltung in Lothringen, Gauleiter Bürckel, den bisherigen Stadtkommissar Jmbt, der wieder in sein Amt des Oberbürgermeisters von Kaiserslautern zurückkehrt, und führte Kreisleiter Kleemann aus Ludwigshafen in sein Amt als Oberbürgermeister der deutschen Stadt Metz ein.
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Die slowakische Regierung bereitet ein umfaßendes Gesetzeswerk über die Lösung der Iudensrage vor. Darin ist vor allem die völlige Entjudung der Wirtschaft, die abgesonderte Ansiedlung der Juden sowie eine Neufassung des slowakischen Judenbegriffes, bej bisher konfessionellen Charakter trägt, vorgesehen.
Der Berliner Geschäftsträger der Vereinigten Staaten von Amerika, Herr Alexander Kirk, ist abberufen worden. Er hat Berlin am 12. Oktober verlassen. Die Geschäfte der Botschaft führt als Geschäftsträger ad interim Botschaftsrat Leland B. Morris.
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Am Mittwoch wurde ein großes englisches Kriegsschiff in das Trockendock von Gibraltar eingebracht, das allem Anschein nach schwere Beschädigungen aufwies. Wie sich nun herausstellt, handelt
Britischer Lustangriff auf Vorpostenboot abgewiesen.
Berlin, 18.Oh. (DNV. Funkspruch.) In der Nordsee wurde am 17.10. ein Vorpostenboot von zwei britischen Torpedoflugzeugen angegriffen. Das wirksame Abwehrfeuer des deutschen Vorpostenbootes hinderte die britischen Flugzeuge, richtig anzufliegen, so daß sie ihre Torpedos auf größere Entfernung abwarfen. Durch geschicktes lUanöoricrcn konnte sich das Vorpostenboot diesen Torpedoangriffen entziehen.
Britenbomber an der Kanalküste zum Abdrehen gezwungen.
Berlin, 18.0h. (DNV. Funkspruch.) Am Don- nerstagckbend und in der Nacht zum Freitag unternahmen Einheiten der britischen Luftwaffe insge- samt acht Einflüge in das Gebiet der fran- zösifchen Kanalküste. Da die Feindflugzeuge im stellen Mondschein deutlich zu erkennen waren, wurden sie von der deutschen Flak unter wirksames Feuer genommen. Die britischen Flugzeuge drehten daraufhin ab, ohne Bomben geworfen zu haben.
Im Wattenmeer zerschellt.
Berlin, 18.Oft (DNB.) In der Nacht vom 15. zum 16. Oktober flogen britische Bombenflugzeuge über die Deutsche Bucht nach Deutschland ein. Die britischen Flugzeuge wurden an der Küste in der Gegend der Wefermündung durch Ma- rineartillerie wirksam unter Feuer genommen. Wie erst jetzt bekannt geworden, wurde ein britisches Flugzeug zum Absturz gebracht. Es zerschellte im Wattenmeer.
fleuer Stützpunkt
für die „American Mipper^.
Genf 18. Okt. (Europapreß.) Die nordamerikanische „Clipper-Transatlantik-Lime", die einzige sichere Verbindung z w i s che n ß 1-f f a & on unb toeunort die bisher über Horta aus Den or,oren geführt wurde, soll einen neuen Stutzpunk erhalten da der Hasen von Horta wahrend der Winterzeit nicht genügend Schutz bietet und d nordamerikanischen Großflugzeuge mit großen Verspätungen rechnen müssern Der neue Stutzpunkt soll in Portugiesisch-Westafrika liegen. Die „Clipper"-GrOßslugzeuge sind aus über drei Monate im voraus belegt, obwohl ,ede Maschine 40 tflug gaffe und 3500 Kilogramm Last rmtmmmt.


