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Auch die Leute vom Trieb müssen auswärts spielen. Wenn sie es mit demselben Schneid wie am Vorsonntag tun, dürften sie den Rodheimern -eine Niederlage beibringen.

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Das Geburtstagsprogramm des Rundfunks.

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Reiz. Beide Mannschaften sind punktgleich und beide haben ihre Reihen verstärken können, sodaß ein spannender Kampf in Aussicht steht. Steinbach konnte das letzte Spiel trotz guter Leistungen des Gegners hoch für sich entscheiden. Man darf daher gespannt sein, wer diesmal das bessere Ende für sich behält.

Hungen I. Großen-Buseck.

Der Tabellenführer fährt nach Hungen. Die Gast­geber haben zwar erst ein Spiel geliefert, schlagen aber besonders zu Hause eine scharfe Klinge. Die Gäste halten wir für spielstärker. Es ist durchaus möglich, daß sie beide Punkte mitnehmen.

Klein-Linden I. VfB.-Reichsbahn II.

Nach ihrem unglücklichen Start in Steinbach er­warten die Turner aus Klein-Linden die Reserve des VfB.-R. Die Platzharren sind aber weit besser als das Spielergebnis des Sonntags besagt. Die Grünweißen, die lange pausiert haben, sind nicht eingespieltchund müssen sich sehr daranhalten, wenn ein achtbares Ergebnis herauskommen soll.

Spiele um die Kriegsmeisterschast der Bezirköttaffe.

Sportfreunde Wetzlar VfB.-Rb. Gießen. Naunheim Watzenborn-Steinberg.

Rodheim 1900 Gießen.

Die Grünweißen fahren nach Wetzlar zu einer Begegnung mit den Sportfreunden am Klosterwald. Wenn die VfB.-Rb.er einen einigermaßen besseren

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Frankfurt a. M., 19.April. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45,50 bis 46,50 (am 12. April 45 bis 46,50), b) 40,50 bis 42,50 (40,50 bis 42,50), c) 36,50 bis 37,50 (37,50). Bullen a) 42,50 bis 44,50 (43 bis 44,50), b) 37,50 bis 40,50 (39,50 bis 40,50), c) 35,50 (35 bis 35,50), Kühe a) 42 bis 44,50 (42,50 bis 44,50), b) 37 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 30 bis 34,50 (28 bis 34,50), d) 16 bis 25 (19 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (45 bis 45,50), b) 40 bis

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Berlin, 19. April. (DNB.) Der großdeutsche Siundfunk bringt zum Geburtstag des Führers ein einheitliches Reichsprogramm. Um 13 Uhr meldet sich die Hauptstadt der Bewegung mit einem Konzert, das Mitglieder und das Orchester der bayrischen Ltaatsoper in München unter Leitung von Clemens Krauß ausführen. Um 15 Uhr besucht der Reichs- stnder Wien die ostmärkischen Truppen am West­wall. Um 18 Uhr spielt die Leibstandarte des Füh- rers unter der Leitung ihres Obermusikmeisters Hermann Müller-John. 20.15 Uhr dirigiert Dilhelm Furtwängler die Berliner Philharmo­niker. Mit dem Großen Zapfenstreich klingt 2* 30 Uhr der Geburtstag aus.

Oer Weg zum Erfolg

geht durch die Druckerschwärze

Im Gutenbergjahr 1940 hat dieses von Edison, einem sprichwörtlichen Erfolgsmenschen geprägte Wahrwort einen besonders heuen Klang. Wohl werden Johann Gutenberg und seine ersten Ge­hilfen kaum daran gedacht haben, daß ihre schwarze Kunst jemals für werberische Zwecke eingesetzt werden könnte. Was in den ersten Jahren aus den Druckpressen kam, waren mei­stens Bücher religiösen Inhalts. Auch als das lebendigste und beweglichste Erzeugnis des Buch­drucks, die gedruckte Zeitung, schon längst bestand, war noch ein weiter Weg zurückzulegen, bis die Brücke zur Oeffentlichkeit auch die zum geschäftlichen Erfolg wurde. Erst als die Zeitung durch ihren Anzeigenteil eine wesentliche Erweiterung erfahren hatte, konnte sie auch das Organ für solche Ankündigungen werden, die durch Werbung den Rhythmus zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Markte der Gebrauchs- und Geistesgüter schaffen. Jetzt wird in normalen Zeiten allein fürgedruckte ge­schäftliche Werbung" jährlich weit über eine Milliarde Reichsmark ausgegeben!

In jeder Nummer des Gießener An­zeigers kann der Leser Anzeigen feststellen, die der geschäftlichen Werbung dienen. Wie die typographische und künstlerische Gestaltung von Anzeigen immer als Befähigungsausweis für einen Gutenberg-Jünger gegolten hat, so gehört es zur Tradition des Gießener Anzeigers, daß er auch seinem Anzeigenteil immer das Gepräge von Gepflegtheit, Uebersichtlichkeit und Wirkungskraft zu geben weiß.

a Am Sonntag,, dem 8..Mai 1940, vorm..8' Ubr, findet in den Raumen der Oenentl. Handel-len anstatt, Gießen, Wernerwall 11, die Gelwans itmografcn-Prüfung der

kemmer Gissten statt. An dieser Prüfung ha^n en walia die kaufmännischen Lehrlinge aus der Gruv,e sanken und Versicherungen. die im vertut ,u Prüfung kommen, teilzunehmen.

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Arbeitstagung des NSAL.

Größere Aufgabenstellung höhere Leistung!

Bezirksführer Stein hatte feine engsten Mit­arbeiter für den gestrigen Abend zu einer Arbeits­sitzung eingeladen. Im Mittelpunkt dieser Tagung standen die Ausführungen, die der Vertreter des Sportbereichs X1I, Hessen, Amtmann Beuer­mann, über die gesamte sportliche Arbeit aller Fachämter für diesen Sommer machte. Nachdem nunmehr die Einheitssatzung für olle NSRL.-Der- eine da ist, heißt es für alle, die noch in der Heimat tätig sind, die Aufgaben, die der Sport in seiner volkspolitischen Bedeutung stellt, restlos und ohne Zögern zu erfüllen. Im einzelnen wurde die Bedeu­tung der Ortssportgemeinschaften besprochen, deren Zweck darin besteht, allen die Möglichkeit der sport­lichen Betätigung zu geben. In gemeinsamen Uebungsstunden werden die Volksgenossen unter bewährter fachlicher Leitung zusammen geführt und so dem hohen Ziel der Leihesübung nähergebracht. Dor allem sollen diese Gemeinschafts­übung sstunden auch die Jugend erfassen und auch in den klein st en Dörfern durch­geführt werden. Diese Ortssportgemeinschaften'sollen dann überleiten zu den Turn- und Sporttagen, die alsdann einen Ueberblick über die geleistete Arbeit geben werden.

Als nächste wichtige Aufgabe wurde die Frauenarbeit im Sport besprochen. Auch hier wird durch entsprechende Besetzung der einzelnen Verwaltungsstellen im Einvernehmen mit dem BDM. für neuen Aufschwung der sportlichen Be­tätigung Sorge getragen werden. In der Jugend­arbeit wird den NSRL.-Gemeinschaften in Ver­bindung mit den HJ.-Dienststellen als höchstes Ziel die gute fachliche Betreuung der Kinderabteilungen, das sind die bis 10jährigen, der Sportdienstgruppen, 10- bis 14jährigen und den Leistungsgruppen, 14- bis 18jährigen, zur Aufgabe gemacht. Dabei ist von Bedeutung, daß diejenigen 14- bis 18jährigen, die

durch gute Leistungen der Leistungsgruppe zugeteilt werden, während der Wettkampfzeit von jeglichem HJ.-Dienst, mit Ausnahme der Heimabende, befreit sind.

Aus der Erkenntnis heraus, daß gute und große Leistungen nur erzielt werden können, wenn eine gute Ausbildung gewährleistet ist, wird der Lehr­gangsarbeit in der kommenden Zeit besondere Bedeutung zukommen. Diese Lehrgangsarbeit, die nach rein fachlichen Gesichtspunkten ausgerichtet sein wird, soll neue Uebungsleiter, die den Gemein­schaften gerade jetzt fehlen, hervorbringen und dar­über hinaus den Aktiven Gelegenheit zur Weiter­bildung und technischen Verbesserung geben. In erster Linie werden hier die Fachwarte und, soweit Lehrwarte und Sportlehrer zur Verfügung stehen, auch diese zur Abhaltung der Lehrgänge eingeschal­tet.

Dabei wird es jeder Gemeinschaft unter Berück­sichtigung der Verkehrsmöglichkeit und Lage der einzelnen Städte und Dörfer ermöglicht, ihre Mt- glieder an diesen Lehrgängen teilnehmen zu lassen. Es wird dann an ihnen liegen, sich einzusetzen, alle Vereinsangehörigen vom jüngsten bis zum ältesten Mitglied wieder zur sportlichen Arbeit zu gewin­nen.

Dieser äußerst aufschlußreichen Arbeitssitzung schloß sich eine allgemeine Aussprache an, die allen Mitarbeitern eine willkommene Gelegenheit gab, ihre Wünsche und Anregungen an maßgeblicher Stelle vorzubringen.

Getragen war die Tagung von dem festen und unabänderlichen Entschluß, mit allen Kräften zu arbeiten für die hohe volkspolittsche Aufgabe des Sports. -^1-

Oie Spiele in der KreisNaffe.

Garbenleich I. Steinbach I.

Wieder einmal ein Lokalderby in Garbenteich! Schon immer waren diese Spiele von besonderem

Aufruf!

Frauen und Mädchen hört zu!

Das Arbeitsamt Gießen mit seinen Nebenstellen l Alsfeld, Bad-Nauheim, Büdingen, Butzbach, Fri^berg, Grunbe.rg, Lauterbach, Schotten) hat in zahlreichen Beruft,-und Wirt­schaftszweigen offene Stellen bei nnoemefiener Bezahlung gemeldet.

Gs ergeht daher an alle Frauen und Mädchen, die noch keinen Arbeitsplatz haben oder bisher im elterlichen Haushalt, tätig waren, auch'an abkömniliche verheiratete Frauen und Witwen aller Kreise, der dringende Ruf: Helfen E mit an der Festigung der inneren Front! Wir brauchen in der heutigen Seit jede brachliegende Arbeitskraft, ganz gleich in welchem Alter und mit welcher Vorbildung. Frauen und Tochter, die m Hause nicht abkömmlich sind, tonnen nch ebemalls an der nationalen Arbeit beteiligen, da das Arbeitsamt ihnen Auf­träge in Heimarbeit vermitteln kann.

Das Arbeitsamt ist übrigens berechtigt, Volksgenossen und Volksgenossinnen aller Kreise für zumutbare Arbeiten diemt- ;uvervflichten, hofft.jedoch, in Erwartung fremnUfaeic Mel­dungen aufgrund dieses Aufrufes, davon nur in beschränktem unb notwendigstem Umfange Gebrauch machen zu müssen. Darum werfen Sie alle Vorurteile, die Sie früher einmal hatten, von sich und kommen oder schreiben Sie an die Fach- Vermittlung für Frauen beim Arbeitsamt Gießen, Bahnhot- straffe 90/92, Zimmer 32 oder 33 bzw. an die obengenannten Arbeitsamtsnebenstellen. Wir sind gerne bereit, alles persönlich und vertraulich mit Ihnen zu besprechen, um auch Ihnen den Arbeitsplatz zu beschaffen, der für Sie in Frage kommt. Unsere Sprechstunden fijr Frau^i und Mädchen Zsid täglich von 8 bis 11 Uhr vormittags. Nach telephonischer Rücksprache kann auch eine andere Zeit vereinbart werden.

Gießen, den 15. April 1940.

Der Leiter des Arbeitsamts Gießen.

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Beamienprüfung bei Einberufung zur Wehrmacht.

NSG. Der Reichsinnenminister hat bestimmt dast geamtenanwarter, die für die Reichsverteidiauna ur Wehrmacht einberufen find, nach Ab LZ ines mindestens zweiiahrigen Varbereitungsdienftes ur Prüfung für den gehobenen Dienst zuqela ten »««bi.NS.-Beamtenz-itun/ El -zweckt diese Maßnahme nicht, was hin und wieder mgenommen wird, den hiervon betroffenen Be­werbern eine besondere Vergünstigung einzuräumen M will nur vermeiden, daß den Anwärtern, die urz vor Beendigung des Vorbereitungsdienstes I-Hen, durch tue Einberufung zur Wehrmacht Nach, ule entstehen. Dasselbe trifft sinngemäß für die

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