Ausgabe 
17.6.1940
 
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Deutscher General rettete die Kathedrale von sollen.

Oie Kathedrale von Rouen ist unversehrt. Französisches Baudenkmal vor Vernichtung bewahrt. - Deutsche Pioniere griffen rechtzeitig ein.

(PK.) Durch das schnelle und umsichtige Zugreifen des Oberbefehlshabers der deutschen Streitkräfte an der unteren Seine konnte die Vernichtung der K a - thedrale von Rouen und damit die Zerstö­rung eines der hervorragendsten Denkmale franzö­sischer Paukultur rechtzeitig verhütet werden. Die Brände in der von deutschen Truppen besetzten Stadt Rouen drohten auf die Kathedrale überzu­greifen. Da wurden auf Anordnring des deutschen Generals Pioniere eingesetzt, die durch Sprengun­gen und mit Infanteriegeschützen die angrenzenden Häuserviertel niederlegten. Die Skrupellosigkeit, mit der französische Artillerie in die die Kathedrale um­gebenden Häuser hineinschoß, zeigte wieder einmal, daß sich die französische Heeresführung nicht scheute, aus chrem Rückzug das eigene Land zu verwüsten. Deutsches Zugreifen hat verhindert, daß durch diese Rücksichtslosigkeit ein Baudenkmal von unschätzbarem Wert vernichtet wurde. *

Schwerer Oualm steht über Rouen. Brand- und Verwesungsgeruch zieht durch die Straßen. Die Stadt hat schwer gelitten. Besonders hart sind die Stadtteile am Seine-Ufer betroffen. Hier steht kein einziges Haus mehr. Was nicht unter den Ein­schlägen der Artilleriegeschosse zusammenftel, fraßkn die nachher ausbrechenden Brände. Die Franzosen hatten die große Brücke gesprengt und versuchten, durch starken Beschuß vom jenseitigen Ufer den Uebergang unserer Einheiten zu verhindern. Ver­geblich! Ihr Widerstand wurde gebrochen. Aber die Stadt Rouen mit ihren schönen Bürgerhäusern, mit ihren Plätzen, die an Frankreichs Nationalheldin, die Jeanne d'Arc, erinnern, wurde ein Trümmer­haufen. v

Furchtbar muß die überstürzte Flucht des Mili­tärs und der Zivilbevölkerung gewesen sein. Noch hatte der Flüchtlingsstrom nicht die Brücke zum an­deren Ufer der Seine passiert, als die eingebaute überstarke Sprengladung zur Explosion gebracht wurde. Rings im Umkreis der Brücke liegen die zerfetzten Körper von Zivilisten und Soldaten, liegen Teile von Autos und Leiterwagen, die hochbepackt mit Hausgerät sich auf der Brücke oder in ihrer Nähe befanden. ..

Ein Priester, der in der Kathedrale zuruckblreb, erzählte uns von der grauenhaften Traaödie, die sich hier abgespielt hatte, der Offizier, der den Ruck­zug aus Rouen zu befehligen hatte, muß vollkom­men die Nerven verloren haben; als ihm die ersten einrückenden deutschen Panzer gemeldet wurden, be­fahl er ohne vorherige Räumung oder auch nur Warnung die Sprengung der Brücke, über die sich ein breiter (Strom von Flüchtlingen ergoß. Hunderte unschuldiger Zivilisten müssen dabei ums Leben gekommen sein. Mit der gleichen Rücksichtslosigkeit wurde dann vom jenseitigen Ufer in die Stadt hin­eingeschossen, gerade in die Häuserviertel, zwischen deren engen Zeilen sich majestätisch und hoch auf­ragend die Kathedrale erhebt.

Zunächst galt es, den Brand einzudämmen. Tat­sächlich ließ sich eine Art Feuerwehr aus in der Stadt verbliebenen Zivilisten aufstellen. Man fand einige intakte Motorspritzen und -leitern, man fand Schläuche und Feuerwehrhelme und franzö­sische Bürger, die bereit waren, an der Erhaltung des Bauwerkes mitzuhelfen. So packten sie zusam­men mit den deutschen Pionieren an. Bald eraossen sich dicke Wasserstrahlen in die Brände und schwe­lenden Häuser. Dann wurden Sprengladungen ge­legt, Infanteriegeschütze in Stellung gebracht und auf die an die Kathedrale angrenzenden Häuser eingerichtet. Am Abend war jede Gefahr für die Kathedrale beseitigt. Sie wird dem französischen Volk erhalten bleiben. *

In einerKunsthandlung" der Stadt fanden wir einige aufschlußreiche Bilder. Der geschäftstüchtige Inhaber hatte mit ihnen sein Schaufenster ge­schmückt. Es waren Bestände aus dem Weltkrieg, die die Konjunktur wieder ans Tageslicht gebracht hatte, Bilder in der bekannten Art, die den deut­schenBarbaren" bei Beschäftigungen zeigen wie dem Aufipießen kleiner Kinder, Abhacken von Kin­derhänden, Vergewalttgung junger Mädchen, Kreu­zigen von Geistlichen und Anstecken von Kirchen. Zweifellos hat er ein gutes Geschäft gemacht. Die Bürger von Rouen aber haben einen kleinen An­schauungsunterricht über das Wirken deutscher Barbaren" bekommen.

*

Weiß stehen die drei Türme gegen den rauch­geschwärzten Himmel. Der älteste, der aus dem elften Jahrhundert stammt, zeigt die klaren einfachen Li­nien romanischer Bauform, die beiden anderen ent­stammen dem 15. Jahrhundert, nachdem die Kathe­drale während des hundertjährigen Krieges zum größten Teil bis auf jenen einen Turm abgebrannt war. Sie gehören mit dem Kirchenschiff selbst zu den hervorragendsten Zeugnissen gotischer Baukunst. Bis zur Höhe von 152 Meter erhebt sich der gewaltige Mittelturm.

Leider haben sich doch nicht alle Beschädigungen verhüten lassen. Die Fenster an der dem Seineufer zugewandten Südseite sind zerstört. Der Luftdruck der Brückensprengung hat sie herausgeschlagen.

Das Bauwerk selbst aber ist unversehrt, wenn auch die eine Front von den Flammen des Brandes bereits geschwärzt ist. Daß hier kein größerer Schaden angerichtet wurde, ist allein dem umsichtigen und schnellen Einschreiten der deutschen Truppenführung zu verdanken. Der Oberbefehlshaber, der in diesen Tagen des ungestümen Vordringens bestimmt andere Dinge im Kopf hatte, und der auch keinen seiner Soldaten entbehren konnte, überzeugte sich selbst von der dem Bauwerk drohenden Gefahr, und frühmor­gens rückte dann ein deutsches Pionierkommando an.

Die Geschichte vom deutschen Eingreifen zur Ret­tung der Kathedrale ist das Tagesgespräch von Rouen. In hellen Scharen standen die zurückgeblie­benen, oder inzwischen wiedergekehrten Einwohner der Stadt um das Viertel, in dem die deutschen Pioniere wirkten. Sie sahen die Wirklichkeit und erkannten, wie sie von ihren Machthabern bisher belogen und betrogen wurden. Deutsche Sol­daten haben die Kathedrale von Rouen vor der Vernichtung bewahrt. Vor 500 Jahren aber wurde die gleiche Kathedrale von Sol­daten in Brand gesteckt. Es waren keine deutschen, sondern englische, die im Hunderjährigen Krieg sengend und brennend durch das schöne Nordfrank-

Don Kriegsberichter von Oven.

reich zogen. Gerade Rouen weiß sich ihres Wirkens gut zu erinnern, denn hier wurde die Jungfrau von Orleans, die gegen den englischen Erzfeind ihr Volk aufrief, verbrannt. Nicht weit von der Kathedrale, auf dem alten Markt, erhebt sich ihr Standbild, und eine Tafel daneben verkündet, daß sie am 30. Mai 1431 hier verbrannt wurde und daß man ihre Asche in die nahe Seine warf ...

Und wieder kamen die Engländer nach Rouen. Angeblich als Freunde und Bundesgenossen. Schil­der und Aufschriften in englischer Sprache zeugen von ihrem Aufenthalt. Im Schaufenster eines jüdi­schen Schuhgeschäfts hängt noch ein großes Plakat: Welcome to the English saldierst ein Will­kommen den englischen Soldaten. Rouen ist froh,

1814.

Seit den unseligen Kriegen mit England im 14. und 15. Jahrhundert hatte Paris abgesehen von den kühnen Reiterscharen des bayerischen Generals von Werth im Jahre 1636 keinen Feind mehr vor seinen Toren gesehen. Um so überraschter waren die Pariser, als Ende Januar 1814 die Preußen und ihre Verbündeten heranrückten unter Blü­chers TagesbefehlWir müssen nach Paris!" Ein Kriegschronist berichtet hierzu:Zum erstenmal, seit Napoleon Krieg führte, wurden am 30. Januar 1814 in Paris allgemeine Gebete um Waffenglück gehalten." Bereits am 25. März hatten sich die Ver­bündeten in Marsch gesetzt, warfen die sich ent­gegenstellenden französischen Truppen zurück und standen am 29. März vor Paris. Napoleon kam in Gewaltmärschen vom Rhein zurück, um die Belage­rer im Rücken zu packen; als am 30. März die Schlacht vor Paris und die Erstürmung des Mont­martre das Schicksal Frankreichs entschied, standen die Heere Napoleons noch 25 Meilen von der Haupt­stadt entfernt. Am Abend desselben Tages traf Napoleon, der seinen Truppen vorausgeeilt war, zwei Meilen südlich von Paris auf zurückmarschie- rende Truppen und hörte vom Ausgang des Kamp­fes. Während er feine Truppen halten ließ und nach Fontainebleau ging, zogen die Verbündeten am 31. März in Paris als Sieger ein, umjubelt von dem wankelmüttgen Volk. Gneis en au dik- tierte vom Pferde aus einen Brief an seine Gattin: Paris ist unser ... Heute sind wir hier eingerückt. Das Volk war begeistert, man steckt die weiße Ko­karde auf. Die Truppen haben sich wieder vortteff- lich geschlagen." Graf Wilhelm Schwerin, derda- bey gewesen", schrieb am Tage des Einzugs der Sieger in Paris:So ist wohl, seit Reiche stehen und fallen, kein Feind und kein Sieger empfangen worden ... Ueberall war der Zug von der jubeln­den Masse eingedrängt. Ein betäubendes Vivat ,dem König, dem Kaiser, den Alliierten, dem Frie­den' füllte die Lüfte. Je weiter der Zug vorruckte, desto größer ward die Dolksmasse, desto unbändiger der Jubel. Ganz Paris war auf den Beinen, won­nige Trunkenheit schien alle zu benebeln ... Man sah Nationalgardisten, welche die Orden von der Ehrenlegion an die Schweife ihrer Pferde gebunden hatten. Flüche auf Napoleon (und seine vermale­deiten Ratgeber) mischten sich in den Jubel." Und Gneisenau berichtete im April 1814 an Clausewitz: Bei unserem Einmarsch in die Hauptstadt setzte ich alle diplomatischen Rücksichten beiseite.A bas le tyranr (Nieder mit dem Tyrannen!") rief ich dem Volke zu undA bas le tyran! hallte es wider. Zwei Stunden waren hinreichend, um die politischen Ansichten zu ändern. Die Furchtsamsten fanden sich durch die Begebenheiten und den Rausch des Sie­ges fortgerissen ... Sie sehen hier, mein Freund, die Hand eines allgewaltigen Schicksals ..."

daß sie wieder weg sind. Sie gebärdeten sich wie die Herren, führten ein großes Leben auf Kosten der französischen Einwohner. Und als ihre Waffen­hilfe da nötig gewesen wäre, packten sie rechtzeitig ihre Sachen und verschwanden.

Die Verbrennungen und Verwüstungen in der Stadt Rouen aber schreibt der Bürger auf ihr Konto. In ihnen hat er die wahren Schuldigen an diesem für Frankreich so furchtbaren Krieg erkannt. Als wir vor dem Denkmal der Jeanne d'Arc stan­den, trat ein alter Mann auf uns zu:Die En g - l ä n d e r haben sie verbrannt", sagte er,sie hätten auch unsere Kathedrale verbrannt. Sie verbren­nen unser französisches Volk."

1815.

Am 4. Juli 1815 teilte Blücher seiner Frau fol­gendes mit:Paris ist mein, das frankoische militär marchirt hinter der Loire und die Stadt wird mich übergeben die unbeschreibliche Bravour und beyspihllose außdauer nebst meinen Eisernen wil­len verdanke ich alles, an Vorstellungen und lamen- tiren über entkreftung der leutte hat es nickt ge­fehlt, aber ich wahr taub und wußte aus Erfahrung, oaß man die Früchte eines figes nur durch unaus­gesetztes vervollgen recht benutzen muß ... mach diesen drift gleich in Berlin bekannt, gott sey ge­dankt, datz bluth vergissen wird aufhören ..." Am 2. Juli kam es zum Waffenstillstand und zur Ueber- gabe von Paris. In Blüchers Tagesbefehl zum Ein­zug am 7. Juli hieß es:Sämtliche Franzosen sind mit Ernst und Kälte zu behandeln, aber jede mut­willige Beleidigung von unserer Seite soll strenge bestraft werden. Ich erwarte, daß sich die Armee nicht durch Uebermut entehren, sondern auch als Sieger menschlich und bescheiden betragen werde." lieber den Einzug findet man in den Denkwürdig­keiten' des Generals von Hüfer u. a. folgendes: ... kein Triumphzug, sondern die militärische Be­setzung der Stadt in ernster, gemessener Weise. Die Truppen biwakierten auf den großen Plätzen, Ka­nonen mit der brennenden Lunte daneben, wurden auf den Brücken aufgefahren. Viele Pariser wohn­ten dem Einzug bei, aber still, fast gleichgültig, ohne Bezeigung von Verdruß oder Freude. Sie schienen durch die vielen einander folgenden Ereig­nisse ziemlich abgestumpft zu fein und hatten sich bereits für alle Fälle vorgesehen. Denn viele von ihnen drehten während unseres Einzuges ihre drei­farbigen Kokarden um und trugen nun weiße. Mir ist während meines ganzen Aufenthaltes keine Spur von Reue, von tieferem Ergriffensein vorgekommen, um so mehr Bombast und theatralische Phrasen..."

1870/71.

Nach dem deutschen Siege bei Sedan am 1. Sep­tember 1870 und der darauffolgenden Gefangen­nahme Napoleons III. nahmen die deutschen Armeen ihren unterbrochenen Vormarsch auf Paris wieder auf. Trotz vielfacher Ausfälle der Franzosen schloß sich der deutsche Ring um die Hauptstadt immer enger zusammen. Der Dichter Sarcey erzählt in seinem BucheDer Sieg von Paris" als Augen­zeuge:Die Preußen kamen, stolz und selbstbewußt, ohne sich zu beeilen. Sie ließen das Wort stammt von Herrn von Bismarck die Pariser in ihrer Brühe kochen ... Im Laufe des 11. September (es war, ach, unser letzter Sonntag) telegraphierte Meaux, daß man die Lanzen der Ulanen auf den Gipfeln des Hügels von Iouarre sehe. Vergeblich ließen die Pioniere unsere Brücken und Eisenbahn­viadukte sprengen ... am 17. wurde der letzte von

Paris abgehende Zug schon vor Choisy angegriffen.* Die Zeitungen feuerten die Pariser an:Paris wird und muß sich halten!" Innere Unstimmigkeiten ließen diejenigen, die eine Kapitulation und Der- Handlungen mit den Deutschen forderten, nicht auf. kommen. Am 27. Dezember begannen die Preußen die Stadt zu bombardieren, doch erst nach lang­wierigen Kämpfen konnte am 12. Februar 1871 ein Präliminarfriede geschlossen werden. Damit die Be- stimmungen bald von der Nationalversammlung an. genommen würden, marschierten die Preußen am 1. März in die französische Haupfttadt ein und stell­ten fest, daß die Einwohner das Pflaster unter dem Arc de Triumphe aufgerissen hatten, damit die .Prussiens" nicht hindurchschreiten könnten. Auch er. uhren sie, welche verheerende Wirkung die Belage- :ung und Beschießung der Stadt auf die Bevölke­rung ausgeübt hatte, von denen ein zeitgenössische, Bericht spricht:Das Brot wurde in Rationen zu­geteilt ... Eine dumpfe Wut bemächtigte sich de, Menschen bei dieser Nachricht. Die Frauen blieben die Mutigeren; aber die Männer gerieten in Zorn. Der Streit der Meinungen spitzte sich zu. Die einen verlangten den Krieg bis aufs Messer, die anderen den Frieden. Wegen der Beschießung flüchteten mi, in die Keller, konnten dort jedoch nicht lange blei­ben, weil wir von dem steigenden Wasser und den Ratten belästigt wurden... Als man vernahm, daß ein zwanzigtaaiger Waffenstillstand geschlossen fei, wurden wir alle traurig ... wir spürten die Hand des Siegers auf unserer Wange. Da wir in be, Küche nichts mehr haben, gehen wir in ein Restau­rant, auf dessen MenukarteHammelrucken" ftefjt Auf meine Frage, was es morgen gebe, meint de, Picolo,Schäferhund". Ich fahre auf:Hund? das ist Hund? Das ist kein Hundebraten, Kellner, sagen Sie es!" Gelassen lächelt der Gefragte und bestätigt: Sie essen in Paris schon seit Wochen nur Hund!' Ein Gast am Nebentisch erzählt, es gäbe in Paris schon Lokale, wo es Ratten gäbe, der Geschmack sei eine Mischung von Schweinefleisch und Rebhuhn Uns vergeht die Lust zu speisen!"

Da die Zustimmung der Nationalversammlung bfi reite am Abend des 1. März verkündet wurde, bamii also die Friedensbedingungen als angenommen gaH ten und ihre Erfüllung zugesichert worden war, zogen am 3. März die Deutschen wieder ab; eine Besatzung blieb noch zurück, bis am 10. Mai in Frankfurt am Main der definitive Friede geschlossen wurde. i

Die neue französische Regierung.

Erste Kabmettssitzung

unter Vorsitz des Präsidenten der Republik

Genf, 17. Juni. (DNB. Funkspruch.) Nach bei Sitzung des französischen Ministerrates wurde, nach einer Meldung des französischen Rund­funks, ein Kommunique herausgegeben, das die Namen der Mitglieder des neuen Kabinetts wi< folgt aufzählt:

Ministerpräsident: Marschall p e f ain.

Slaalsminisler u. Vizepräsident: EhautempL Minister für nationale Verteidigung: General

M e y g a n d.

Justiz: Fremivourt.

Kriegsminister: General Coulson.

Kriegsmarineminister und Handelsflotte: Ad> miral D a r l a n.

Luftfahrt: General p u ge o L

Aeußeres: Vaudoin.

Inneres: pommaret.

Finanzen und Handel: V o u t h l l l i e r.

Kolonien: Ki viere.

Erziehung: Rigueaud.

Oeffentliche Unternehmungen: Frosfard.

Landwirtschaft und Ernährung: Lhichery.

Arbeit: Fevrier.

Pensionen: Hbarnegaray.

Unmittelbar nach der Kabinettsbildung trat da-j Kabinett P6 tain zu seiner er st en Sitzung zusammen, in der der Präsident der Republik, Le« b r u n, den Vorsitz führte, um die militärischi und diplomatische Lage zu erörtern.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HaupNchriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für PoliLl, Feuilleton und Bilder: I.B Ernst Blumschein; für Stadt Gießen, Provi», und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neun».

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K.A Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: HanS Sefl Verantwortlich fürdenJnhaU der Anzeigen: Theodor Kümmel. PlKr»

Blick vom Eiffel­turm auf Sronf« reiche Hauptstadt.

Man sieht die Seine, im Vordergrund links das Große Palais und dahin­ter am Ufer der Seine die Tuilerien und dahinter die Bauten des Louvre. Ganz links die Kirche von <5acr£ Coeur.

Scherl-Bildarchiv-M.)

Paris, das Herz Frankreichs.

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Paris unter deutschen Waffen.

Erinnerungen an Großtaten des deutschen Volkes.

Don Hans Sturm.