Frankreich muß die Waffen niederlegen
Armee, überall tapfer geschlagen hat uno । ais Derieioiger oon yeruuit ö«*“ verzweifelten Lagen mit großer Bravour l fischen Widerstandswillens geworden,
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Aus den Berichten vom westlichen Kriegsschauplatz ging hervor, daß sich der französische Soldat, getreu der großen und stolzen Tradition der französischen Armee, überall tapfer geschlagen hat und u 1 J '. .r «1 ... 11 r..... SUvAMAitf
Berlin, 17. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die Stoßkraft der deutschen Truppen hält unvermindert an. So gelang es einer Infanterie-Division in d?n letzten Tagen, bei einem verzweifelten mit Panzer-
Marschall P 6 t a i n. — (Scherl-Bilderdienst.)
Sieben Eisenbahngeschütze erbeutet.
Berlin, 17. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der Feind ist auf seiner Flucht an vielen Stellen nicht mehr in der Lage, sein Kriegsmaterial mitzufüh- ren. So wurden bei Sens südostwärts Paris sieben Eisenbahngeschütze erbeutet.
Don 20 angreifenden panzern 15 vernichtet.
fangen genommen.
Oer italienische Heeresbericht.
Rom, 17.Juni (DRV. Funkspruch.) Der Ifalie- nlsche Dehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut:
Das Hauptquartier der italienischen Mehrmacht gibt bekannt:
Unsere Luftwaffe hat am gestrigen Tage die Flotten st ühpuukte und die Flughäfen von M a l t a, k o r s i k a und T u n i s mit Bomben belegt. 3m Luftkampf wurde ein englischer Zöger abgeschossen.
Die feindliche Luftwaffe hat sich auf einige Einlüge fast immer mit verhältnismäßig wenig Flugzeugen beschränkt und dabei besonders nachts auf Städte und auf offenes Gelände Bomben abgeworfen. 3n Savona werden bei der Zivilbevölkerung ein Toter und einige Verwundete gezählt. 3n Cagliari hat der feindliche Angriff Schaden an einigen hallen des Flugplatzes angerichtet: sechs Mann des technischen Personals sind tot, etliche 30 wurden verletzt. 3n Palermo hat sich die feindliche Fliegerformatiou beim Start unserer Zagdflugzeuge zurückgezogen und auf den Angriff verzichtet.
3n den Alpen immer stärkere Tätigkeit unserer Aufklärung sstreltkräfte.
3n Rordafrika sind zu Lande, in der Luft und zur See Aktionen gegen die englischen Streitkräfte mit glücklichem Ergebnis in voller Entwicklung.
3n Ostafrika umfangreiche Tätigkeit unterer Luftwaffe gegen Flotten- und Luftflottenstühpunkte lm Sudan und in Kenia mit beträchtlichen Ergebnissen; einige Flugzeuge wurden am Boden zerstört und Schaden an den Anlagen angerichte«, einige Einflüge des Feindes haben Schaden an den Anlagen und in Di re« Daua an der Bahnlinie verursacht. —
Luftkampf, 3 durch Flak abgeschossen. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt.
Die deutsche Unterseebootwaffe versenkte in den letzten Tagen überl00000Tonnen.Ein U-Boot unter Führung des Kapitänleutnants F r a u e n h e i m meldet die Versenkung von 41 500 BRT. Schiffsraum, darunter den britischen Dampfer „Wellington Star" von 11 400 BRT. Lin zweites U-Boot unter der Führung von Oberleutnant zur See Lud raß meldet 53 000 BRT. als vernichtet, darunter den britischen Hilfskreuzer „Lacinthia" von 22 300 BRT. Einem weiteren 11- Boot gelang es, einen britischen Hilfskreuzer von rund 9000 BRT. zu versenken.
Beim Rheinübergang zeichnete sich der Major eines Pionier-Bataillons, G a n t k e, durch tapferen persönlichen Einsatz besonders aus.
Fortschreitende Auflösung der französischen Armeen.
Orleans durch kühnen Zugriff genommen. - Luftwaffe setzt ihr Vernichtungswerk fort, zwei Flugplätze mit39 startbereiten Bombern genommen. -Schweizer Grenze südöstlich Besan^on „reichi. - Zügiges Vorgehen gegen den Rhein-Marne-Kanal. - Ehateau-Galins, Oieuze und Saarburg in unserer Hand. - Siegreiches Fortschreiten auch auf dem Westufer des Oberrheins.—DeutscheLlnterseebootswaffeversenkte in den letztenTagen über-100000Tonnen.
bürg sind genommen.
Auch auf dem Destufer des Oberrheins ist unfe- Angriff über den Rhein-Rhone-Kanal auf die Vogesen in siegreichem Fortschreiten.
3m Elsaß unterstützten Kamps- und Sturzkampfverbände, sowie Flakartillerie das Heer wirksam im Lrdkampf. Befestigungswerke und Bunker wurden mit Bomben schwersten Kalibers angegriffen.
Die Verluste des Fundes in der Luft betrugen
nehmen.
Gegen die zurückgehenden feindlichen Kolonnen ehte die Luftwaffe ihr vernichtungs- werk fort. Zahlreiche Brücken wurden getroffen. Dichte Kolonnen, die sich vor diesen Brücken stauten, wurden mit Bomben und Maschinengewehren angegriffen.
Die In Burgund und über L a n g r e s vor- brechenden Schnellen Truppen haben weit nach Süden Raum gewonnen. Zwei Flugplätze mit 39 startbereiten und mit Bomben beladenen Flugzeugen wurden hier genommen.
Südöstlich Befanden wurde die Schweizer Grenze erreicht und damit der Ring um die aus L o t h r i n g e n und aus dem E l s a h weichen- ben ftaniöfifdjen firäfle gefd>loJfen.
3m nördlichen Lothringen nähern sich unsere Truppen von Rordwesten der Stadt St. ^3n Abnutzung des Durchbruches durch die Ma- qinot-Linie südlich Saarbrücken sind unsere Divisionen dort, trotz stellenweisen hartnäckigen Widerstandes des Feindes, in zügigem Vorgehen gegen den Rhein-Marne-Kanal. Ehateau-Salins, Dieuze und Saar-
Der Wehrmachlsbericht vom Montag.
Führerhauptquartier, 17. Zuni. (DRB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Elsaß und in Lothringen sind umschlossen, hier bei Pontarlier vollendete sich einst im Januar 1871 das Schicksal der französischen Armee Bourbaki, die zum Entsatz der von deutschen Truppen zernierten Festung Belfort herangerückt war, aber westlich Belfort in der blutigen Schlacht an der Lisaine von General von Werder mit verkehrter Front zurückgeschlagen, dann von Manteuffel im Rücken gelackt an die Schweizer Grenze gedrängt wird, die ie am 1. Februar bei eben jenem Pontarlier über® chreiten muß, das nun deutsche Truppen in ihrem Borstoß über die Eöte d'Or erreicht und damit die Einkesselung der letzten noch zusammenhängend kämpfenden französischen Truppenoerbände vollendet
Dem völligen militärischen Zusammenbruch ( Frankreichs ist der politische auf dem Fuße gefolgt, s Die furchtbaren Schläge der deutschen Wehrmacht < haben im französischen Volk die Kräfte der Besin- < nung und Vernunft geweckt, die eine ehrenvolle ; Kapitulation der völligen Vernichtung und Ausblutung vorzogen, um dem so schändlich mißleiteten und betrogenen Volke seine Zukunft zu retten. In wenigen Wochen blutigen Krieges hatte die kleine Clique der französischen Kriegsmacher so gründlich abgewirtschaftet, daß sie von der öffentlichen Meinung Frankreichs hinweggefegt wurde. In Rey- naud sah man ebenso wie in dem Juden Mandel die Beauftragten Churchills, die bereit waren, das französische Volk skrupellos den britischen Interessen preiszugeben, es bis zum letzten Poilu verbluten zu lassen, während England selbst nach Rettung der traurigen Reste seines Expeditionskorps über den Kanal keinen Finger mehr rührte, um den aufs äußerste bedrängten Franzosen zu Hilfe zu körn- men, vielmehr in brutalem Egoismus nur an die Sicherung der britischen Inseln dachte. So konnte es nicht wundernehmen, daß die Herzlichkeit der britisch-französischen Entente, die immer nur eine Sache ganz bestimmter politischer Cliquen gewesen war, von Tag zu Tag sich abkühlte und schließlich im französischen Volk und im französischen Heer einem Gefühl tiefster Erbitterung Platz machte gegen den Verbündeten, der nach dem Verrat an Polen, Finnland, Norwegen, Holland und felgten die Schamlosigkeit so weit trieb, auch Fromkreich, aus tausend Wunden blutend, nut schonen Redensarten, guten Ratschlägen und frommen Gebe en abzuspeisen, aber jede tatkräftige Je^cn ließ. Frankreich hat in diesen letzten furchtbaren Tagen des Zusammenbruchs die verdiente Quittung für blinde Vertrauensseligkeit und den Verzicht auf eine eigene nationale Politik bekommen. Daß Volk und Parlament einem Klüngel plutokratifcher Politiker die Leitung seiner Geschicke überließen daß sie nicht fähig waren, die gesunden Abwehrkrafte Frankreichs gegen die politische Versumpfung mobil zu machen und eine politische Lime zu finden, bie den wahren Interessen Frankreichs entsprachen, das hat sich in diesen Tagen furchtbar rachen sollen Wir sind gewiß, sie werden dem französischen Volk . eine zwar bittere, aber fruchtbare Lehre sein. .
Mit unbändigem Stolz und einem Gefühl heißer Dankbarkeit denken wir m dieser Stunde, da Frank- ( reich von den deutschen Schlägen tödlich getroffen, waffenlos am Boden liegt, an unsere braven Soldaten, deren unvergleichliche Tapferkeit dies in einem Feldzug von unvorstellbarem Tempo und von , einer Gewalt ohnegleichen zuwege gebracht yaven. Führung und Truppen aller Massen haben wieder, wie in Flandern, dem genialen Operationsplan Adols Hitlers durch peinlich exaktes 3u|amrnenarbeiten und rücksichtslosen Einsatz zu vollem Ersolg °er- Holsen. Mit furchtbarer Krast trieben sichK-il- der vorstürmenden deutschen Kampsoerbande mit Panzern und Schnellen Truppen an der Spitze m die Widerstandslinien des Feindes vor. durchbrachen die breit- Verteidigungszone und stürmten >n em-m ungeheuren Furioso, dem unaushaltsam zurück Hütenden Feind unerbittlich aus den Fersen bleibend immer weiter nach Süden vor. Seine, O,ft und Marne wurde überschritten, nirgends vermochte der Gegner sich noch einmal festzusetzen. Die ch°uM<ü>t fiel, ohne Deckung gelassen. Aber auch setzt"gab es kein Halten. In Gewaltmarschen, von benen w r uns nur ein- Vorstellung machen tonnen, wenn wir uns zum Vergleich an die Dauer der Operationen stüherer Feldzüge im gleichen Raum, etwa 1871) und 1814 erinnern, wurde d,e Champagne durch messen, das berühmte Plateau von Langr-s über schritten, über die Cüt- d'Or hinweg das Tal der Saüne, eines Nedenslusses derRhone. erreicht und nun mit Schnellen Trupp-n d» tt°nr°stsche Jura durchstoßen und bei Pontarlier, fast 50 Kilomeier südöstlich von Besanxon. die Schweizer Grenze er reicht. Gewiß, wir leben >m Zeitalter des Motors und doch sind es unerhörte Leistungen, mit denen der deutsche Soldat die roeitgefpannten operahnen Pläne der deutschen Kriegführung w°hr g-nm-rö hat. Denn der Verfolgung der aus der W-yga Linie zurückflutenden französischen Armeen war f- der frontale Angriff auf die Magmot-LMie, vie ei^zike b°s dahin noch intakte Der.eidigun^zone
gekämpft hat. Das gilt vor allem auch für die Der- l leidiger der Maginotlinie. Aber dem Elan der deut- i scheu Stürmer war die Widerstandskraft des Poilus I so wenig gewachsen, wie die französische Kriegfüh- < rung dem deutschen Operationsplan nichts entgegen- ' zusetzen wußte, was die deutsche Heeresleitung in i ihren Absichten hätte irremachen können. Sie war es, die den ungeheuren Raum souverän beherrschte und ihre Idee vom Durchbruch der feindlichen Fronten bis zur völligen Vernichtung und Auflösung der feindlichen Armeen mit zwingender Folgerichtigkeit durchführte. Das trug der deutschen Kriegführung in so unvorstellbar kurzer Zeit den vollen Sieg über einen durchaus gleichwertigen und modern ausgerüsteten Gegner ein, der nun auch die erwarteten politischen Folgen nach sich ziehen mußte.
Frankreich muß die Waffen niederlegen! Marschall Pötain, Frankreichs Ministerpräsident, einst
-als Verteidiger von Verdun zum Symbol franzö-I fikben Widerstandswillens geworden, nun als *
20 angreifenden Panzern 15 zu vernichten.
peinliche Leberrafchnng in VefMvn
Berlin, 17. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die völlige Verwirrung, die bei der französischen Führung besteht, beweist folgendes Erlebnis. Als eine Panzer-Division den Bahnhof von Besä n $ o n besetzte, lief in demselben Augenblick der fahrplanmäßige Ö-Zug aus Marseille ein. Diele Urlauber, darunter zahlreiche höhere französische Offiziere, waren auf das Erscheinen deutscher Truppen so wenig vorbereitet, daß sie die Deutschen für Engländer hielten. Sie wurden ge -
Greis in bitterster Stunde schwerster Entscheidungen an die Spitze der Regierung gerufen, um die politische und militärische Katastrophe zu liquidieren, die eine größenwahnsinnige Plutokratenkaste ihrem Volke eingebrockt hat, hat die Reichsregierung von der Unmöglichkeit in Kenntnis gefetzt, den Krieg fortzuführen, und um Bekanntgabe der Bedingungen gebeten, die Frankreich den Frieden wiedergeben, den feine plutokratifchen Drahtzieher im Verein mit England so leichtfertig gebrochen haben. Der Führer wird sich nun mit dem Duce des verbündeten Italien zu einer Aussprache treffen, in der die Bedingungen fcftgelegt werden. Etwas unerhört Großes ist geschehen. Das deutsche Volk dankt in dieser Stunde seinem Führer für diesen Triumph deutscher Waffen, es dankt seinen Soldaten für ihren Einsatz, der diesen Sieg ermöglicht hat, es neigt voll Ehrfurcht und Trauer das Haupt vor denen, die in diesem Kampf i ihr Leben Hingaben, damit Deutschland siege.
I Dr.Fr.W.L.
Eine Erklärung Marschall Mains. - Frankreich sucht die deutschen Kapitulationsbedingungen zu erfahren.
R Eine Zusammenkunft zwischen Führer und Ouce.
Führerhauptquartier, 17. Juni 1940 (DNB. Funkspruch.) Oer Ministerpräsident der neugebildeten französischen Regierung, Marschall Pstain, hat in einer Hundfunkansprache an das französische Volk erklärt, daßFrankreichnunmehrd, e W offen nie e r e 0 e n . erfahren,
einen von ihm bereits unternommenen Schritt, die Reichsregierung von diesem Entschluß m Kenntnis zu sehen unter denen das Deutsche Heich bereit sei, den französischen Wünschen zu entsprechen. i„ x»r M» A»Uun<i Der
Oer Führer wird den Königlich italienischen Ministerpräsidenten Benito Mussol.n. zu emer Aussprache treffen, m der d.e Haltung beiden Staaten überprüft werden soll.
Die zusammengebrochenen französischen Armeen fluten in der Masse unter lacken Auflösungserscheinungen — charf verfolgt von unseren Truppen — nach Süden und Südwesten zurück. Dort, wo Teilkräfte sich noch zu geordnetem Widerstand aufrafften, wurden sie unter schweren Verlusten geworfen.
Durch kühnen Zugriff einer beweglichen Abteilung, die durch den Divisionskommandeur persönlich ge- ührt wurde, gelang es, O r l e a n s und einen dorti- ;en Lolreübergang unversehrt in B esih zu
(90. Jahrgang ßr-m Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter HeimattmBild DieScholle ÖÄ» Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 Aich bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt
a Zonder-Ausgabe - Montag, N- Zuni 194O
Gietzener Anzeiger W
Oeneral-Aineiaer für Oberhessen -grsasr-
fischen Befestigunasbaukunst §
fchen Ansturm nicht widerstand..- ---- - . aus
der Saar front mußte die ganze
den Angeln heben. Der Vorstoß der deutschen folgungsarmeen über die Festung D tief nach Süden hinein durchschnitt die Rückzugs linien der von Saar und h^ch den
Jura^Me^Schw^zer^r-nz-^v°ll-nd-t die gro^ 3l"ug^eug-j davon wurde» 5 im tröffen geführten jranzösischen Gegenangrisj von
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