Stehen, Zchulstrahe 7-9
Bewaffnete Auftlärung über dem Kanal
Das
herrscht, geschützt von oben durch den Mut und die Hingabe unserer Flieger", den drohenden Angriff
So treffsicher liegen die deutschen Vomben!
Ein eindrucksvolles Luftbild, ^unW=m»»n uni)
d,°n Wirkungen des E^b-n-ngnsf-deutsche $S ((Pf, Mf ß ^,^siene Brennstosflager Die ein-
der wirkliche Sieger war. .
Inzwischen dürften freilich so gut wie alle Zei- tungsleser in diesen Ländern zu der Auffassung ge- langt sein, daß die sachverständigen Militärs Die Ereignisse richtiger beurteilt haben als die Nachrichtenbüros der Westmächte und manche nordamerikanische Korrespondenten in Europa. Fragt man nach dem Eindruck, den die letzten Kriegsereignisse bis zur völligen Auflösung und Kapitulation des faner, dem sogenannten „Mann auf der Straße, hinterlassen haben, so ist zu sagen, daß seine Gefühle gegenwärtig zwischen Staunen und Bewunderung schwanken. Die Bewunderung für die wahrhaft großen und einzigartigen Leistungen der deutschen Führung und der deutschen Soldaten ist auch bei denen anzutreffen, deren Sympathien, fei es durch ihre Erziehung, durch kulturelle Einflüsse, oder sei es durch solche der
bewohner macht. Nicht viel anders werden die deprimierenden Wirkungen sein, die von den deutschen Luftangriffen auf den Bristol-Kanal, auf die mittel- und nordenglischen Rüstungszentren, auf die verschiedenen Häfen und sonstigen militärischen Objekte Englands ausgehen. Millionen Briten erleben täglich die zerstörende Kraft der deutschen Luftwaffe, Millionen Briten schreiben und sprechen davon zu
ihren Bekannten und Verwandten.
Millionen Briten aber vernehmen gleichzeitig die nichtssagenden Communiqss ihres Informations- Ministeriums, das in stereotyper Redensart alle ernsthaften Schäden ableugnet. Sie hören auch, wie der Renommist Churchill „umgürtet von den Meeren und den Ozeanen, auf denen unsere Flotte
Propaganda, auf Seiten der Westmächte —■ Frankreich eher als Englands — sind; denn für viele Südamerikaner bedeutete, wie man weiß, Frankreich viel, wenn nicht alles, und Paris war ihnen vielfach die zweite Hauptstadt nach derjenigen ihres Heimatlandes.
Madrid, 15. Juli. (DNB.) Am Sonntag überflogen unbekannte Flugzeuge fünfmal Gibraltar und warfen, wie der Korrespondent der Madrider Zeitung „Jnformaciones" in La Linea mit- teilt zahlreicheBomben über der Festung und den'im Hafen liegenden Schiffen ab. In Gibraltar herrscht starke Nervosität unter der Bevölkerung, ine infolge der aus Marokko zurückgekehrten Evakuierten wieder ebenso stark ist wie früher. Der Korrespondent , erlebte die Luftangriff mit eigenen Augen.
Druck und Verlag: VrühlscheUniversttatLdruckerei R. Lauge
gezeichneten Dreiecke umschließen feindliche Flugzeuge, die bei dem deutschen Luftangriff beschädigt wurden. Die auf der unteren Hälfte des Bildes sichtbare Luftschiffhalle wurde nicht mit Bomben be-
mit Ruhe erwarten will. So wird dem britischen Bürger in der handgreiflichsten Weise die Lügenhaftigkeit seiner augenblicklichen politischen Führung vor Augen geführt, so sieht der britische Bürger mit eigenen Augen, daß seine Insel nicht mehr umgur- tet wird durch die Kriegsschiffe Seiner Majestät, sondern durch deutsche Fliegerbomben, U-Boot-Torpedos und die Wracks der englischen Handelsflotte. Was unter diesen Umständen das Schweigeverbot bedeutet, das die für Freiheit und Demokratie kämpfende Londoner Plutokratenregierung ihren Schaflein auferlegt hat, das wird sich zuletzt auch der begriffsstutzigste Insulaner an seinen fünf Fingern abzählen können. Ev-
Die Nutzbarmachung der „durch die ständige Verdunklung gegenwärtig überflüssigen Londoner Laternenpfähle für die Aufrüstung verlangt der „Evening Standard". Das dem englischen Luftfahrtminister Lord Beaverbrook gehörende Blatt begründet seine Forderung mit dem katastrophalen Stahlmangel in der englischen Rüstungsindustrie und rechnet aus, daß die etwa 100 000 Laternenpsähle der englischen Hauptstadt rund 20 000 Tonnen Stahl ergeben würden.
Wlienischer Wehrmachisberichl
Rom, 15. Juli. (DRV.) Der italienische Heeresbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut:
Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht teilt mit: i
Im westlichen Mittelmeer hat eines unserer U-Boote einen feindlichen Zerstörer und ein feindliches U-Boot versenkt.
Nächtliche Luftangriffe des Feindes auf Tobruk haben weder Opfer noch Schaden verursacht.
In O st - A f r i k a hat unsere Luftwaffe den See- und Luftflottenstühpunkt von Aden wirksam mit Bomben belegt.
Bei einem Erkundungsflug im Luftraum von Buna sind feindliche Truppenzusammenziehungen mit Maschinengewehrseuer bestrichen und zwei Flugzeuge am Boden zerstört worden.
Der Feind hat auf Afsab vergebliche Luftangriffe unternommen. Ein Flugzeug ist abgeschossen worden.
Englische Kolonialsesiung in Ostafrika gestürmt.
Stockholm, 15.Juli. (Europapreß.) Geschickt operierende italienische Bodentruppen haben m Zusammenarbeit mit der Luftwaffe den stark verteidigten englischen Stützpunkt M o y a l e an der Grenze -wischen Kenya und Abessinien eingenommen. Seit fünf Tagen waren sie gegen die englischen Stellungen vorgegangen. Die Befestigungen hielten dem starken Ansturm nicht stand und mußten wie der englische Nachrichtendienst mitteilte, zweimal erneuert werden. Der Emsatz^ englischer Verstärkungen konnte nicht wirksam werden, da die Engländer zu schnell aus ihren Stellungen ged.räugt wurden. Wie der Londoner Nachrichtendienst zu der Niederlage mitteilt, handelt es sich um einen Rückzug, „der nach vorher ausgearbeiteten Plänen vor sich geht".
Am Sonntag wieder Lustangriffe auf Gibraltar.
Der Wehrmachisbericht vom Montag.
Berlin, 15. Juli. (DRB. Funkspruch.)
wir jetzt lieber an die Zukunft!"
Wer hätte das denken können, sagt heute Herr Churchill. Er denkt an die schönen Tage vor genau einem Jahr, da er am 14. Juli am französischen Nationaltag auf den Pariser Champs Elysees beim Anblick der großen Parade den Entschluß faßte, diese „imposante Armee" für England kämpfen zu lassen, bis zum letzten Franzosen. Er seufzt tief auf bei dieser Erinnerung: „Wer hätte damals vor.aussehe n können, was der Lauf eines einzigen Jahres herbeiführen könne. Ja, wer das gekonnt hätte in England. Freilich wäre es Ihre Sache gewesen, Herr Churchill! Der hätte ganz gewiß keine Blankovollmacht an Polen gegeben, ganz gewiß keinen Krieg in Norwegen gesucht, ganz gewiß Holland und Belgien nicht als Aufmarschgebiet gegen Deutschland in Anspruch genommen und ganz gewiß keine Armee nach Flandern geschickt, nur, um auch dort „glorreiche Rückzüge" anzutreten.
Am Nationaltag der Franzosen, diesmal einem melancholischen Fest, sucht Herr Churchill diese, die er eben noch hundsföttisch beschimpft hat, auszu- muntem, indem er ihnen verspricht, es würde schon wieder einmal ein 14. Juli kommen und indem er ihnen versichert, daß ,chie Briten weder Worte noch Gedanken des Tadels gegen die Franzosen" hatten. Welcher Abgrund von Heuchelei! Herr Churchill hat diese Franzosen beschimpft, aber es war nicht böse gemeint. Er spricht auch in dieser Rede von ihren „delirierenden Schreien und Gesten des Verendens". Aber er sagt zu seinen Landsleuten, „ihr dürft ihnen dafür nicht böse sein", dem armseligen, miserablen
Wieder haben, wie der Wehrmachtsbericht vom 15. Juli meldet, deutsche Kampfflieger britische Geleitzüge im Kanal angegriffen und die feindlichen Schiffe teils versenkt, teils so schwer beschädigt daß sie für ihre Aufgabe nicht weiter verwendbar sind. Auch die Ueberlegenheit der deutschen Jagdmaschi- nen und Piloten über die englischen Jager hat sich wieder sehr deutlich erwiesen. Es ist nicht unwichtig, daran zu denken, daß diese Kämpfe im Kanalgebiet Über ihre militärische Bedeutung hinaus auch einen sehr starken psychologischen Faktor darstellen, weil ja die englische Zivilbevölkerung an den Küsten tagtäglich und allnächtlich Zeuge dieser Vorgänge und ihrer für das britische Prestige nicht gerade schmeichelhaften Ergebnisse wird.
Wir wissen aus den Schilderungen neutraler Journalisten in London, welch ungeheuren Eindruck das kriegerische Feuerwerk im Kanal auf die Küsten-
Britische Gorgen
S t o ck h o l m, 16. Juli. (Europapreß.) In London wurden Pläne ausgearbeitet, die zum militärischen Schutz der Themse beitragen sollen. Es wird keine Fischereierlaubis mehr gegeben und allen Unbefugten der Zugang zu Hafenanlagen aller Art und anderen wichtigen Anlagen verboten. Weiter sollen Maßnahmen ergriffen werden, um Flugzeuglandungen auf der Themse, Brückensprengungen und andere militärische Operationen zu verhindern.
Es ist klar, daß die Methoden nicht unbegrenzt lange Erfolge haben, wenn sie immer wieder durch die Ereignisse selbst ad absurdum geführt werden. Mit Propaganda — auch mit Nachrichtenpropaganda — allein läßt sich eben kein Krieg gewinnen, wenn die Entscheidungen auf dem Kriegsschauplatz nicht nur einmal, sondern immer wieder anders ausfallen, als die Propaganda es erwarten laßt.
Nach den letzten Ereignissen in Frankreich, dem raschen Sieg der überlegenen deutschen Führung und der überlegenen deutschen Truppen und Waffen dürfte die Propaganda der Westmächte auch in Südamerika ausgespielt haben. Um der Wahrheit und Gerechtigkeit willen muß hier freilich auch gesagt werden, daß es natürlich auch in diesen Landern zahlreiche Leute gab, die von vornherein, namentlich aber nach dem deutschen Sieg m Polen, den Methoden der Nachrichtenpropaganda der Westmächte und an die von dieser Propaganda verteidigte Sache selbst nicht mehr glaubten. Auch die berühmten Märchen von der angeblichen Minderwertigkeit des deutschen Kriegsmaterials, dem deutschen Rohstoffmangel und dem Zwang, nach wenigen Monaten den Krieg aus diesen Gründen auf- geben zu müssen, fanden bei diesen besser Unterrichteten nicht mehr uneingeschränkten Glauben. Zu denen, die immer wieder auf die große deutsche Ueberlegenheit, auch im Kriegsmaterial, hinwiesen, gehörten namentlich die Militär- und Marinefachleute, die Generale und Marineoffiziere, die als Militärfchriftsteller und als regel- mäßige Mitarbeiter der großen Zeitungen den Gang der Ereignisse verfolgten und ihre Leser über die militärische Stärke der Gegner sowie über Die Bedeutung der einzelnen Kriegsvorgänge unterrichteten. So tarn es oft vor, daß angesehene Zeitungen in ihrem Nachrichtenteil vorwiegend nordamerikanisches oder Nachrichtenmaterial der Westmächte brachten, worin die Mißerfolge der Weft- mächte fühlbar beschönigt wurden, während die militärkritischen Artikel der gleichen Zeitungen — aus der Feder bekannter südamerikanischer Offiziere — deutlich erkennen ließen, wer in diesem Kriege
Südamerika und der deutsche Sieg
Don unserem <5. A.-Korrespondenten.
Der gewandelte Lhurchill.
Die Rede wollte geredet sein, die Herr Churchill am Londoner Rundfunk hielt. Er war raum wiederzuerkennen. Wie anders las man vor Tisch so vieles! War da nicht der Mordbrennerubersall von Dran auf die Franzosen ein „neues Trafalgar", ein „glorreicher Sieg", eine Heldentat im „besten Geiste Nelsons"? Wie aber redet Herr Churchill heute von der Sache? Ganz un Ion eines Aufsichtsrates, der „die schmerzliche Pflicht erfüllt", das Hinfcheiden des großen Aktienpaketes feiner Gesellschaft anzuzeigen, wobei immer die faustdicken Lügen mit unterlaufen. So auch hier bei Herrn Churchills „schmerzlicher Pflichterfüllung . Er lügt, die von den Engländern meuchlings über- fallenen französischen Schiffe wären sonst „nach den Bestimmungen von Compiegne m die Hande Deutschlands gefallen". Das Gegenteil ist wahr. Die Bestimmungen von Compiegne, der ganzen Welt ja bekannt, boten den Franzosen die Bürgschaft dafür, daß ihre Schiffe nicht in die Hände Deutschlands fallen würden, und hatten lediglich den Zweck, sie nicht in d i e Hand e Englands zur Verwendung gegen Deutschland fallen zu lassen. Was ja nun auch trotz der Strauchdiebereien der englischen Flotte nicht geschehen ist. Aus dem „neuen Trafalgar" ist also eine „schmerzliche Pflichterfüllung" geworden, aus dem „glorreichen Sieg" eine „traurig stimmende Phase in unseren Beziehungen zu Frankreich". Aus der „Heldentat im besten Geiste Nelsons" eine Sache, an die man lieber nicht mehr denken soll: „Denken
Dienstag J6.3uli 1940
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Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Kampffliegerverbände griffen im Zuge der bewaffneten Aufklärung über dem Kanal britische Geleilzüge an und versenkten drei Handelsschiffe mit insgesamt 17000 VRT. Ein Zerstörer, ein Hilfskreuzer und vier weitere Handelsschiffe wurden durch Bombentreffer schwer beschädigt und zum Teil in Brand gesetzt. Ls kam wiederholt zu Lustkämpfen zwischen deutschen und britischen Jagdverbänden, in deren Verlauf vier britische Jäger vom Wüster hurricane und zwei eigene Flugzeuge a b g e s ch o s s en wurden.
Im Laufe der Nacht zum 15. Juli griffen unsere Kampfflugzeuge Hafenanlagen, Flugplätze und Werke der Rüstungsindustrie in S üb- england an. Die Wirkung der Bombenangriffe war an allen Zielen durch Brände und starke Explosionen vor allem in Faversham, weithin sichtbar.
Britische Flugzeuge warfen auch in der Nacht zum 15. Juli in Nord- und Westdeutschland wahllos Bomben ab. Der entstandene Sachschaden ist unbedeutend. Durch Flakartillerie wurden zwei britische Flugzeuge, durch Nachtjäger ein Flugzeug abgeschossen.
wirtschaflliche und soziale Ordnung in Europa, und damit im „Herzen der Welt" hervorgehen wird, die selbstverständlich auch ihre Rückwirkungen aus die übrigen Kontinente und namentlich auf deren wirtschaftliche Beziehungen zum neuen Europa haben wird. Gleichzeitig ist man sich klar darüber — und die ersten Stimmen aus USA. im Zusammenhang mit dem bereits früher behandelten Plan einer Kontrolle und Monopolisierung des gesamt- amerikanischen Außenhandels durch Nordamerika weisen in die gleiche Richtung — daß in nächster Zukunft mit verstärkten Bemühmungen der Nordamerikaner um Ausdehnung und Festigung ihres politischen und wirtschaftlichen Einflusses auf ganz Südamerika zu rechnen sein wird. Also mit Dem Versuch Nordamerikas, Das große wirtschaftliche Kräftereservoir eindeutig für seine eigenen Zwecke
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krönt wurde.
Die Methode, die bei der Irreführung der Oeisenllichkeit angewandt wurde, war immer wieder die gleiche. Deutsche Erfolge wurden solange von den Heeresberichten und den Nachrichtenbüros der Westmächte abgeleugnet, bis wieder neue, noch größere deutsche Siege erfochten waren, so daß man wohl oder übel die vorangegangenen zugeben mußte. Tagelang sprach man davon, daß Die polnischen oDer Die norwegischen oDer Die französischen oder die englischen Truppen deutsche Angriffe „siegreich zurückwiesen", während in Wirklichkeit diese Truppen bereits den Rückzug angetreten hatten. Und als aus dem Rückzug schon eine wilde Flucht geworden mar, wurde diese noch als „taktisches Rückzugsmanöver" dargestellt, wodurch die Heeresgruppen der Westmächte „in Wirklichkeit ihre Stellungen verbessert" hätten. Wenn dann schließlich das „bittere Ende" kam; wenn die Expeditionstruppen Norwegen schleunigst verlassen muhten, um nicht aufgerieben zu werden; wenn erst die holländische und bald darauf die belgische Armee die Waffen streckte; wenn die Reste des eng- englischen und französischen Heeres in Flandern über das Meer fliehen mußten; wenn Pans eingenommen wurde; wenn Verdun, das in vier Jahren im Weltkrieg nicht überrgnnt werden konnte, in einem Tage fiel, und wenn schließlich ganz Frankreich kapitulierte: dann überließ man es dem geneigten Leser und Rundfunkhörer, sich aus allem Vorangegangenen und den zuletzt nicht mehr abzuleugnenden Tatsachen selber ein Bild zu
Buenos Aires, im Juli 1940.
Den Südamerikanern ist es in den letzten Wochen, die feit dem entscheidenden Datum des . 10. Mai, dem Beginn der deutschen Riesenosfensive im Westen, vergangen sind, nicht anders ergangen als den meisten Menschen, die außerhalb der deutschen und der italienischen Grenzen leben: Jetzt erst haben sie begriffen, welch ungeheure Machtfülle die aufgebaute deutsche Armeee darstellt und was es bedeutete, diesem Deutschland den Krieg aufzuzwingen. Die Nachrichtenpropaganda der Westmächte und die beiden nordamerikanischen Nachrichtenbüros beherrschten in Südamerika in weitem Maße das Feld. Sie haben es immer wieder verstanden, die Oeffentlichkett dieses Erdteils — mit wenigen Ausnahmen — irrezuführen und sie so lange über die wirklichen Zusammenhänge und den Stand der Dinge im europäischen Kriege zu täuschen, bis die Tatsachen eine nicht mehr zu überhörende Sprache redeten und bis sich die Wahrheit dann schließlich, wenn auch recht spät, durchsetzte. Das war schon im polnischen Feldzug so; es war nicht anders im norwegischen Kriege, und es war auch so bei der gewaltigen Offensive im Westen, die mit der Niederwerfung Hollands und Belgiens begann und durch Den in Der Weltgeschichte einzig dastehenden Triumph Der deutschen Waffen in Frankreich ge-
Was wird nun kommen?, so fragt man sich in Südamerika. Wenn auch niemand auf diese Frage eine konkrete Antwort zu geben vermag, so ist man doch allgemein davon überzeugt, daß nun am Endsieg Deutschlands und Italiens nicht zu zweifeln ist, . und daß aus diesem Kriege eine neue politische, I zu benutzen.
flieg« auf b en Flughafen Pari 5-Sill e ° neun e-Orly mit nach Haufe gebracht haben. Deutlich find alle Einzelheiten zu erkennen, und zwar
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