*
Selma Lagerlöf gestorben
Vatikan.
Apotheken und Drogerien.
892V
Del. b sicher« en Kopf
•tocques Con$6. »Dules °sse, bk Streu Ichloud! ct hat.' ehrlich, schied ) macht, alleini- r Dahl. ? erneut cchschaut : Dar
anweisungen gegeben, sondern auch, nachdem bereits „Der Revisor" 1836 seinen Siegeszug über die Bühne Rußlands angetreten hatte, in einer dramatischen Szene „Im Vestibül des Theaters" den wahren Sinn seiner Komödie erläutert und in einer Reihe von Kommentaren sich mit falschen Auffassungen auseinandergesetzt. Die Regie der gestrigen Gießener Aufführung (Hans Geißler), die auf dem schwanken Brett zwischen Kornodie und Posse bedenklich ins Rutschen gekommen war, kann also geltend machen, daß sie in den hundert Jahren der Theatergeschichte des „Revisors" schon viele Vorgänger gehabt hat. Aber das hätte ihr zur Warnung dienen sollen, sich im Ton nicht zu vergreifen. Wir sag-
Jn wemgect lagen
war ich vom Husten und starker Verschleimung restlos befreit. Düsseldorf, den 7. März 1937, Rloht- hofenstr. 226, Fritz Haack, Kaufmann. Darum nehmen auch Sie Husta-Glgcm, Fl. 1 Mk. Erhältlich in
Paris hat seinen „Fall Wagner
Von unserem E. K.-Korrespondenien.
Io et‘ ut selbes 3
J die y
I United lger Zeit ransport )en Del« fiiebens« für den ernsten ler Der- her Dffi« so darf l beimes« iid) See« fürchtun« Jahrgang Sreiv s heißt, | sDel« ; f). müT« m, Der« is dem bezogen, ichtlichen eutenben um im erstehen, [ieferung ig einen steht in )t durch- Exponent m Man- itäns zur hat, um )ren. ®e' of Naval W für alitat in Neubau- jerung lands an ien, auch hten, soN' durch den von äqen der Dermen' dmiralM ngelassem nhope. efeuerung und Mak inden mtl t Kriege
swens n Sargen licht mehr vor, »ö* vom W Vrüsungs- U d° Delaem"' erE Dea mare n't Dor iäß la^e
NS- benotigleu
itn
der Zurückhaltung ein harmlos-dummes Kleinstadtgänschen. Die geschäftigen Schwätzer Dobtschinski und Bobtschinski machten Hans Seitz (leider allzu sehr Schablone) und Walter Erler mit schmieriger Aufdringlichkeit. In den anderen Rollen sah man die Herren Dolck, Schewe, Eaninen- berg, Gröndahl und Reuter. Karl Löff- l e r hatte mit seinen liebevoll ausgearbeiteten Büh- nenbildern den Charakter altrussischen Kleinbürgertums gut getroffen. Jngeborg Strombecks und Willi Endrichs Kostüme unterstrichen wirkungs- voll das Milieu. Das gutbesuchte Haus kam offen- sichtlich auf sein Amüsement und zollte lebhaften B ei fall. Dr, Fr. W. Lange.
Gießener Gtadttheaier.
Nikolaus Gogol: „Der Revisor".
Unter den älteren Klassikern der russischen Literatur ist Nikolas Wasiljewitsch Gogol (1809 bis 1852) der geniale Menschendarsteller. „Man hat viel über mich gesprochen", so sagt Gogol im „Briefwechsel mit meinen Freunden" von sich selbst, „und die verschiedensten Seiten meines Wesens zu ergründen versucht, aber mein wahres Wesen hat man darum doch nicht bestimmen können. Dieses hat nur Puschkin allein gekannt. Er sagte mir immer, noch nie habe es einen Schriftsteller gegeben, der in so hohem Grade das Vermögen besaß, die Gemeinheit und Plattheit in so satten Farben zu schlldern, die Hohlheit und die Nichtigkeit eines gemeinen Menschen mit einer solchen Kraft zu zeichnen, wie ich, so daß die ganze Kleinheit und Armseligkeit, die den meisten Menschen entgeht, jedem deutlich in die Augen springt. Das ist oer Grundzug meines Wesens, und er fehlt in der Tat den meisten anderen Schriftstellern. Mit einer echt romantischen Mischung von Phantasie und Realismus geißelt Gogol in seinen Satiren nicht bloß ein soziales System und seine Auswüchse, wie im „Revisor" die Beamtenkorruption im absolutistischen Rußland, sondern sein Kampf ist em allgemein-menschlicher, er gilt dem Teufel der platten Mittelmähigkett, des satten, selbstzufriedenen Spießertums. „Du sollst dich nicht über den Spiegel beklagen, wenn dein Maul schief ist", hat Gogol im Motto zum „Revisor" seinen Krittlern entgegen- gehalten. Seine Karikaturen übertreiben bewußt einen wesentlichen Zug der Menschen, die er dar- zustellen unternimmt, aber dadurch gelingt es ihm, den Grundcharakterzug seiner Menschen uns in greller Beleuchtung vor Augen zu stellen, das innerste Wesen des Menschen aufzudecken.
♦
, Gogols Komödie „Der Revisor" führt uns in eine kleine russische Provinzstadt, deren Beamtenschaft durch die Nachricht von der Ankunft emes Revisors in heillosen Schrecken versetzt wird. Niemand kommt aus die Idee, das von zwei notorischen Klatschmäulern ausgebrachte Gerücht nachzuprufen, alle versuchen vielmehr, sich bei dem fremden jungen Mann anzubiedern, den man irrtümlich für den
Bettachten wir mit diesem grundsätzlichen Vorbehalt die Leistungen des Ensembles, so entsprach Viktor vonGschmeidler nach unserer Meinung am ehesten den Absichten Gogols. Sein Polizeimeister war eine prachtvolle Type altrussischen Beamtentums, ein geriebener Bursche von einer humorigen Schläue, der die boshaften Randbemerkungen, die ihm Gogol in den Mund legt, gut pointiert brachte. Siegfried Lowitz, dem man den Chlestakoff an- vertraut hatte, hätten wir etwas legerer, gelockerter gewünscht, das würde das Naive dieses geschniegelten Schwadroneurs, der sich an feinen eigenen Lügen berauscht, glaubhafter gemacht haben. Gert Geiger hatte aus dem Diener Ossip mit etwas billigen Mitteln eine Witzblattfigur gemacht. Aus der Reihe der Beamten fiel der aschmatische Hospital- Verwalter des Herrn Manders durch gute Charakteristik auf. Rose S t i r l hatte als alberne, neu-
Dr. Franz Basch, der Führer der deutschen Volksgruppe in Ungarn, wurde von Ministerpräsi- dent Graf Paul T e l e k i empfangen zu einer Aus- spräche über die Angelegenheiten und Belange der deutschen Volksgruppe in Ungarn.
Aus aller Wett.
La Zana gestorben.
Die aus verschiedenen Filmen, von Variete und Bühne bekannte Tänzerin und Schauspielerin La Jana ist an den Folgen einer schweren Grippe im Alter von erst 30 Jahren in einer Berlmer Klinik gestorben. Sie war eine geborene Wienerin, aber in Frankfurt a. M. aufgewachsen.
hunderte von russischen Fischern auf Eisschollen ins Meer getrieben.
Infolge des plötzlichen Aufbrechens der Eisdecke auf bem Kaspischen Meer sind Hunderte von Fischern auf Eisschollen ins offene Meer abgetrieben worden. Zu ihrer Rettung wurden sofott zahlreiche Flugzeuge aufgeboten, durch deren Einsatz 250 Fischer ans Land oder auf festes Eis zurückgebracht werden konnten. Außerdem haben, von Fliegern unterstützt, 263 Menschen und 177 Pferde mit Lasten den Weg ans Ufer zuruckge- funden. Während der Rettungsaktionen wurden von oen Flugzeugen Lebensmittel und Kleidungsstücke abgeworfen.
Revisor hält, obwohl er nichts andreres ist, als ein eleganter Springinsfeld aus der Hauptstadt, der sich im Gasthaus einen guten Dag macht, solange der Wirt borgt. Er begreift nicht einmal, daß er nur einer Verwechslung seine gute Aufnahme in der Stadt zu verdanken hat, sondern schreibt sie seinem flotten Auftreten und seinen hauptstädttschen Manieren zu. Er erfaßt auch Nicht, daß man ihn be- stechen will, als die Beamten ihm Geld anbieten. Aber er nimmt es, „ba es sich nur um eine Anleihe handelt", und man darf nicht einmal sagen, daß es dem jungen Nichtstuer, der in dauernden Geldverlegenheiten ist, nicht vollkommen Ernst wäre. Denn Chlestakoff ist ja kein Betrüger von Profession. „Er vergißt selber, daß er lügt", sagt Gogol von ihm, „und glaubt beinahe selber an das, was er faselt, er sicht, daß er umdienert wird, und gerade deshalb plaudert er sorglos ins Blaue hinein." Erst sein Diener muß ihn über die schiefe Situatton aufklären, in die er ohne seinen Willen geraten ist, und muh ihm empfehlen, sich rechtzeitig aus dem Staube zu machen. Zurückbleiben die konsternierten Beamten, denen es zu spät dämmert, daß sie sich selbst betrogen haben und das Opfer ihres eigenen schlechten Gewissens geworden sind.
Was hatte dieser Windbeutel von einem Revisor?" so ruft schließlich ärgerlich der Polizeimeister aus, der sogar seine Tochter dem eleganten Fant verlobt hat, „nichts! Kein Zoll an ihm erinnerte an einen Revisor! Aber alle schreien: Der Revisor! Der Re- visor!"
°l-
!J;
at Ju >-lt- itanben rJor.
QUfg ^seits solcher Straft 'ne des Haltung
Borchen Ehrend bleiben. . Eigen« 'Wand. Futter«
S1 o ck h o l m. 16. März. (DJIB. Funkspruch.) Die berühmte schwedische Dichterin Selma Lagerlöf, die vor einigen Tagen auf ihrem Gut M a r - backa in Värmland an einer schweren Bauchfellentzündung erkrankt war, ist am Samslagvormillag, nachdem noch eine Lungenentzündung hinzugelrelen war, im Aller von 81 Zähren verschieden.
♦
Selma Lagerlöf hat auf ihrem väterlichen Gut Marbacka ihre Jugend verbracht. Sie besuchte dann das Lehrerinnenseminar in Stockholm und war lange Jahre an der Mädchenschule in Landskrona als Lehrerin tätig. Durch das Preisausschreiben einer Frauenzeitung für Novellen „von ungefähr 100 Seiten" wurde 1890 Selma Lagerlöfs Ruhm als
tionalismus nun einmal der metaphysische Ausdruck eines seiner Kraft bewußten Deutschlands und germanischer Sehnsucht. Dazu kommt ein anderes Argument, das jedem Verteidiger Richard Wagners in Frankreich entgegengehalten wird; der Führer ist ein begeisterter Verehrer der Wagnerschen Musik.
Die leidenschaftlichen Auseinandersetzungen um Wagner haben die musikalische Entwicklung tn Frankreich der ganzen letzten acht Jahrzehnte begleitet und sind wie ein Symbol des jetzt vorläufig gescheiterten Ringens um Verständnis zwischen deutschem und ftanzösischem Geist. Gerade jetzt hat man wieder die Erinnerungen an die Kundgebungen aus- gegraben, die im Jahr 1887 anläßlich einer Lohen- grin-Vorstellung im Eden-Theater ihren Weg bis auf die Pariser Boulevards nahmen. Damals hat die Pariser „intellektuelle Elite" von diesen Ausschreitungen nichts wissen wollen, und es war die Zeit, an die jetzt sogar ein typischer Nationalist wie &on D aud et in der „Action Frangaise" erinnert, die Zeit, in der der geistige Einfluß von Kant und Hegel sich über Frankreich erstreckten und wo die wissenschaftliche Welt unter dem Einfluß von Robert Koch und anderen deutschen Gelehrten stand. Der Weltkrieg ist über alles hinweggegangen, und es war vor allem Saint-Saens, der damals das Banner der Wagnerfeinde schwang. Im jetzigen Krieg geht es gegenüber den früheren Auseinandersetzungen ziemlich grobschlächtig zu; Richard Wagner wird ganz einfach als Prototyp des „Pangermanis- mus" verschrien, und man schämt sich auch nicht, gewöhnliche Emigrantenliteratur zur Stützung dieser Argumente heranzuziehen.
würde sich das Risiko auf wenige Fabriken konzentrieren.
5. Für die Kosten einer Hydrieranlage mit einer Leistung von 150 000 Tonnen würde man 32 Tanker bauen können, die zwölfmal so viel Brennstoff heranbrächten, als die Fabrik zu erzeugen vermöchte.
Kapitän zur See Ackworth hat sich durch bte Darlegungen von amtlicher Stelle aus nicht überzeugen lassen Er hat rund heraus erklärt, im Mobilma- chungsfalle muffe man mit Oelknappheit rechnen; einmal, weil die neutrale Welt es in der Hand habe, ihre Oelausfuhr zu sperren, und zum anderen, weil die Oeleinfuhr nach England aller Wahr- scheinlichkeit nach unter Maßnahmen des Handels- krieges zurückgehen würde. Angesehene Fachblatter wie „Engineer" und „Engineering" haben auf die Möglichkeit hingewiesen, daß die Kriegslage zur Besetzung bestimmter Oelfelder durch feindliche Mächte führen könne; es wurde hierbei in erster Linie an das Moffulgebiet und die persischen Bezirke erinnert. Daß in dieser Hinsicht ernste Storungs- erscheinungen eintreten können, liegt auf der Hand. Zur Zeit ist aber wohl der wichtigste Ausschnitt aus diesem Fragengebiet der, ob es Großbritannien gelingt oder nicht, seine Ueberseezusuhr an Del dauernd auf jener Höhe zu halten, die die Kriegs- erforberniffe verlangen. Hier eine gewichtige Störung herbeizuführen, ist in der Tat eine der vornehmsten Aufgaben des Seehandelskrieges. Diese Aufgabe ausgesprochen auf die Jagd auf Del» tanker zu spezialisieren, läßt sich aus verschiedenen Gründen kaum durchführen; weder von lieber« wasserschiffen noch von U-Booten. Immerhin darf als Tatsache festgestellt werden, daß sich unter der Zahl der von uns versenkten Handelsdampfer eine stattliche Menge von Tankern befindet; nämlich 19 britische, 1 französischer und 4 neutrale. Wenn es wahr ist, daß die Kraft, die sich im Einsatz von Oel ausdrückt, mitbestimmend werden kann für den Ausgang neuzeitlicher Kriegshandlungen — und es spricht manches für diese Behauptung —, dann erhellt ohne weiteres, daß es für Deutschland schon aus diesem Grunde eine unabweisbare Notwendigkeit bedeutet, gegen das britische Weltteich mit voller Wucht Handelskrieg zu führen. Just die Oel- ttansportfrage ist dazu angetan, Klarheit darüber zu bringen, daß der Ueberseehandel auf gewissen Gebieten unweigerlich militärisch wichtige Aufgaben erfüllt. Den Gegner an ihrer Lösung zu hindern, bleibt aber das Recht eines jeden Kriegführenden.
Kleine politische Nachrichten.
Generaldirektor K o p p e n b e r g von den Junkers-Werken Dessau feierte feinen 60. Geburtstag. Der Führer hat ihm telegraphisch seine Glückwünsche übermittelt. Von Generalfeldmarschall Göring wurde ihm ein Bild mit eigenhändiger Unterschrift und ein persönliches Glückwunschschreiben zugestellt.
Präsident Dr. T i s o erhielt zum slowakischen Na- ttonalfeiertag bisher Glückwunschtelegramme vom Führer, vom bulgarischen König, vom ungarischen Reichsverweser, vom Präsidenten der Sowjetunion, Kalinin, vom litauischen Staatspräsidenten und vom
Brüssel, März 1940.
Paris hat seinen „Fäll Wagner" und alles, was dazu an lärmenden Kunstübungen und geräuschvollen Auseinandersetzungen in der Presse gehört. Seidem Frankreich am 3. Septemder 1939 den Kriegszustand mit Deutschland erklärt hat, ist in Frankreich keine Waaner-Oper mehr ge- spielt worden. Man hat damit die „Tradition" wieder ausgenommen, die man während des Weltkrieges verfolgt hat, wo man ebenfalls mit der einfachen Streichung der Werke Richard Wagners von oen Opern- und Konzertprogrammen das Problem der Auseinandersetzung mit dem deutschen Geist aufs einfachste und beste gelöst zu haben glaubte. Damals dauerte es bis zum Jahre 1921, bis Wagner mit der „Walküre" wieder seinen Einzug in die Pariser Oper hielt. Jetzt hat es einiae freie Geister gegeben, die der Meinung waren, daß die Musik über die Grenzen hinausache und daß gerade die Musik Richard Wagners das Recht habe, auch im Kriege gehört zu werden. So standen aus dem Programm der „Concerts Colonne" in Paris Werke von Berlioz und Richard Wagner. Die Behörden hatten sich indessen schon vorher für den „Fall" interessiert und einen Wink gegeben-, man möchte das Programm ändern; was auch geschehen war. Von Wagner war lediglich die Tannhäuser-Ouvertüre aus dem Programm stehengeblieben, aber auch das genügte schon, um in dem Konzert eine lärmende Kundgebung der Wagner-Feinde aus« zUlosen. Wagner-Anhänger und Wagner-Gegner drohten handgemein zu werden, und es beburfte der ganzen Autorität des Dirigenten Paul Paray, eines ehemaligen Frontkämpfers, um die Ruhe in dem Konzertsaal wieder herzustellen. Paray rief den Gegnern der Wagner-Musik, die sich so lärmend ausführten, mit erregter Stimme zu, sie dürften nicht vergessen, daß die Musik keine Grenzen kenne.
Es scheint indesien nicht, daß diese Mahnung viel frudjten und daß man künftig wieder allgemein die Musik Richard Wagners in Pariser Konzertsälen und in der Oper hören werde. Man spielt wohl Beethoven, Mozart, Schubert usw., aber Wagner ist für die erwähnten Vertreter des französischen Na-
Dichterin begründet. Denn ihre Einsendungen waren die ersten Teile ihres großartigsten Werkes der „G ö st a B e r l i n g s Saga", die aus Märchen, Geschichten, und Kindheitserinnerungen voll uner- chopflicher Phantasie und tiefer geistvoller Empfindung zusammengeflochten eine Epoche ihrer oärm- ländischen Heimat darstellt. Sie war nun in der Lage, weite Reisen durch ganz Europa und den Orient zu unternehmen. 1909 erhielt sie den N o ■ b e I p r e i 5 für Literatur, der sie in den Stand etzte, das alte Familiengut Marbacka zurückzuerwerben.
Nach der „Gösta Berlings Sage" erschien 1897 das Buch „Wunder des Antichrist", das tiefe soziale Probleme aufrollte, in ihrer Erzählung „Jerusalem" (1901) behandelte sie die Geschichte einer Sektiererbewegung in Darlekarlien, Die mit einem Auszug nach Palästina abschließt. Besonders bekanntgeworden sind auch die 1904 erschienenen Christuslegen- den, ferner die Herrenhof-Sage und verschiedene Sammlungen kleiner Erzählungen und Legenden, vor allem auch das an den schwedischen Schulen eingeführte Kinderbuch „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgerian mit den Wildgänsen" und als eine Frucht des Weltkrieges: der Roman „Das heilige Leben". Es folgten 1925 die Trilogie der Löwenskjöld-Romane (Ring des Generals, Charlotte Löwenskjöld, Das Mädchen aus Dalerne), weiter „Die Rückkehr nach Värmland" und „Anna Swärd".
Anläßlich des 70. Geburtstages der Autorin gab der Vertag Albert Langen in München eine zwölf- bändige Gesamtausgabe heraus, verbunden mtt Reden und autobioaraphi scheu Skizzen, außerdem als Ehrengabe für sie ein Buch „Huldigung deutscher Dichter". An diesem Tage erhiett die Jubilarin den St.-Olassorden 1. Klasse und die dänische Der- dienstmedaille, die Universität Greifswald verlieh ihr den Ehrendoktor. Zur Wiederkehr des 100. Jahrestages der Gründung des Gustav-Adols-Dereins verlieh ihr auch die Universität Kiel den theologischen Ehrendoktor.
Drog. Wlnterhoff, Kreuzplatz 9. Drog. Pierenkemper, Seltersweg 69. Drog. Bornemann, Bahnhofstraße 17. Drog. Elges, Seltersw. 66. Drog. Seibel, Frankf.Str. 39
ten schon, Gogols Komödiengestalten sind Karikaturen, also an sich schon Uebertreibungen, die keine weiteren Uebertreibungen durch die Schauspieler »ertragen. Auch wenn die Regie des Glaubens war, durch eine Steigerung ins Groteske den Eindruck des Unwirklich-Dämonischen, von dem Gogol spricht, noch unterstreichen zu sollen, so war auch das ein Trugschluß. Hier hätte die Regie mit vorsichtiger Hand dämpfen und bremsen müssen, um den wahren Charakter und den inneren Wert der Komödie zu erhalten, die so fein durchdacht und auber gearbeitet ist, daß sie, auch ohne als Schwank rifiert zu werden, ihrer Wirkung beim Publikum tets sicher sein darf.
JTornfrancfimußman-
ebenso wie Kaffee-rech tzeitig vom Satz abgießen; denn die Geschmacksstoffe entwickeln und ergänzen sich am besten zwischen 5-7 Minuten.Länge- res Ziehen macht das Getränk nicht kräftiger.


