Ausgabe 
15.6.1940
 
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Sie Welt im Vanne des deutschen Einmarsches in Paris

Krieges sieht, ungeheuren Eindruck hervorgerufen.

Frankreich tödlich ins Herz getroffen.

Grafisch

strategischen Er- Menscheyrnassen vor der ganzen Welt tungen, um diese ser

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3 politischen tschechischen Kreisen wird allgemein Stroma ) hi Ueberzeugung ausgedrückt, daß damit der Krieg endlos I hi Frankreich im wesentlichen entschieden ist.

Ser Eindruck in Amerika

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Äm 2t. November 1806 begann die Kontinentalsperre/

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Sebastian Kneipp, der große Lehrer der naturgemäßen Lebens­weise, war einer der Manner, die der Mmschheit dm neuen Weg wiesen. Er lehtte: fo fallt it>r leben! Und et fügte zur Lehre die Tat, als er uns dm Kathreiner gab. Dm Malzkaffee, der ihm zu Ehrm für alle Zeiten dm Namm Kneipp-Malzkaffes führt!

Nicht allein, weil er so gesund ist, - auch weil er gut schmeckt, deshalb hat dieser Kathreiner im Laufe der Jahre so viele Millionm treuer und überzeugter Anhänger gewonnen!

Ein guter Teil des deutschm Volkes ist mit ihm ausgewachsen! Und ist mit ihm groß gewordm!

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Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht vom Fall der französischen Hauptstadt in Lissabon. Auf dem großen Platz Lissabons stauten sich bte - ben Geschäftsstellen ber Zei« iuuUui, Mm diese sensationellste Kunbe mit eigenen Augen zu schauen. Allgemein wirb barauf hinge­wiesen, daß es diesmal einWunder an der Marne" nicht geben werde, um so mehr, als die Reserven Frankreichs nur noch minimal sein dürf-

Dutschlanb und' Italien mischten. Die Zahl der Llnehmer an dieser Demonstration wird auf

Die Meldung über den Einmarsch deutscher Trup­pen in Paris wurde der schwedischen Oeffentlichkeit durch Extrablätter der Stockholmer Zeitungen be» kanntgegeben. Die Nachricht hat in der schwedischen Oeffentlichkeit tiefsten Einoruck gemacht.

In militärischen und politischen Kreisen Schwe- dens unterstreicht man vor allem die ungeheure moralische Wirkung, die der Fall von Paris auf die Reste der französischen Armeen und auf das gesamte französische Volk haben muß, sowie den gewaltigen prestigemäßigen und f' "

folg der deutschen Waffen, der in l v stärksten Widerhall finden muß. Frankreich ist töd- lieh ins Herz getroffen, ist die übereinstimmende d-g Auffassung aller urteilsfähigen schwedischen Kreise.

ragende aeniale strategische Führung der deutschen Armeen Ausdruck.

Wucht und Tempo unwiderstehlich/.

Die Einnahme von Paris hat in der Schweiz die Bewunderung für die Präzision der deutschen Kriegsführung weiter gesteigert. Zugleich verstärkt sich der Eindruck, daß sick die Franzosen in einer hoffnungslosen Situation befinden.

DasBerner Tagblatt" weist besonders darauf hin, daß Frankreich die große Schlacht sozusagen allein auszufechten habe,während die Herren Eng­länder nach dem Fall von Paris erklären, sie wür­den die Bundesgenossenschast ,bis zum Letzter? halten."

DerBund" schreibt u. a., nichts ist besser ge­eignet, die Größe des deutschen Erfolges vor der ganzen Welt so sinnfällig und eindrucksvoll zu ge­stalten, als das Ereignis der Einnahme von Paris. DieWunder" von 1914 bis 1918 hätten sich nicht wiederholt. Nicht nur die Wucht der deutschen An­griffe, sondern auch ihr Tempo seien unwiderstehlich. Oer Eindruck in Holland und Norwegen

Frankreichs Widerstandskraft ist gebrochen. Das ist der allgemeine Eindruck, den der Fall von Pa­ris auf die holländische Oeffentlichkeit machte. Die Blätter, die die Nachricht vom Einmarsch der deut- schen Truppen in die französische Hauptstadt unter riesigen Schlagzeilen veröffentlichen, bringen gleich­zeitig Betrachtungen über die ungeheure Bedeutung, die Paris in wirtschaftlicher und wehrwirtschast- licher Beziehung für Frankreich hat. Der Fall von Paris bedeute den Stoß in Frankreichs Herz.

Die norwegische Oeffentlichkeit steht völlig im Banne des Falles von Paris. In politischen Kreisen sieht man darin den etftolgreichen Abschluß des ersten Abschnitts zur Niederringung Frankreichs. Die Welt müsse, so betont man in Oslo, diese Ent­scheidung der Waffen zur Kenntnis nehmen und feststellen, daß es ein zweites Marnewunder nicht gebe.

Große Sensation in Portugal. z

aus, die ihm für Deutschlands überwältigende Er» olge ausschlaggebend erscheinen.

Diese seien: Zahlenmäßige Ueberlegenheit an Menschen und Material, die Bereitwilligkeit, beides auf breitester Basis und im Interesse schneller (Ent- ' cheidungen einzusetzen, glänzende Beherrschung der klassischen Regeln von Strategie und Taktik.

Deuel fährt fort, man habe in letzter Zeit viel von der Rolle geredet, die sogenannte Geheim­waffen und angeblichefünfte Kolonnen gespielt hätten. Aber je länger man kämpfe und beobachte und je häufiger man sowohl mit den reutschen Siegern, wie mit den alliierten Besiegten

vreche, um so weniger geheimnisvoll erscheine dieser Krieg. Die Deu tisch en seien den West- möchten eben auf der ganzen Linie überwältigend überlegen. Geheimwaffen hätten kaum eine entscheidende Rolle gespielt. Ent- cheidend sei hingegen die Anpassung der modernen mechanischen Kriegsmittel an die an sich uralten Regeln der Taktik und Strategie. Die meisten deut- (ben Waffen seien England und Frankreich wahr- cyeinlich vekannt gewesen. Diele davon hätten sie ogar selbst besessen, wenn auch in ungenügenden Diengen und ohne genügende Kenntnis ihrer Ein- atzmöglichkeiten. Hitlers wahre Geheim- waffe sei seine klare Erkenntnis der An­griffsziele, seine fanatische Entschlossenheit, ie zu erreichen, die überaus zielbewußte Durchfüh­rung der Angriffspläne, kurzum: Intelligenz und Willenskraft.

Das Schulwesen im neuen Osten.

Oberregierungsrat Heckel vom Reickserziehungs­ministerium berichtet inWeltanschauung und Schule" über die Schöpfung des für die deutschen Ansprüche notwendigen höheren Schulwe- e n 6. Selbstverständlich wurden die deutschen Pri­vatschulen nach Uebernahme der Ostgebiete in die deutsche Verwaltung sofort als öffentliche Höhere Schulen übernommen. Es stellte sich aber heraus, daß sie bei weitem nicht ausreichten. Die Volks­deutschen Kinder, die polnischer Druck bisher zurück- gehalten hatte, strömten jetzt auf die deutschen Schulen. Weiter mußte gesorgt werden für die Kin­der der Rückwanderer ober Zuziehenben aus bem Alt­reich, ber Baltenbeutschen und Rußlanbbeutschen, unter benen allein bie Baltenbeutschen über 3000 Kinder mitbrachten, die die Höhere Schule besuchen sollen. In den beiden Reichsgauen DanzigWest- preußen und Wartheland ist für die nächste Zu­kunft dieNeugründungvon fast 60 Hohe- ren Schulen geplant. Davon konnten etwa 40 Anstalten bereits eröffnet werden. Im Bezirk Kat- towitz bestehen von den für die nächste Zukunft ge­planten 18 Höheren Schulen bereits 15 Anstalten (ohne Beuthen, Gleiwitz und Hindenburg). Zusam­men mit den Schulen müssen zahlreiche Heime neu eröffnet werden, die bei der Weiträumigkeit der Ostgebiete und ben teilweise noch 'rmzuläng- lichen Verkehrsverhältnissen besonbers erforberlich sind. Zwei große Heimerziehunasanstalten in Turek unb Wreschen (Warthegau) sinb soeben eröffnet worben. Da bie Lehrkräfte sonst nicht ausreichten, mußten zahlreiche Lehrer aus bem Altreich unb aus Danzig herangezogen werben, obwohl bas Alt­reich kaum mehr in ber Lage war, Lehrer abzuge­ben.

Todesstrafe für drei polnische Gewaltverbrecher.

Das Posener Sondergericht verhandelte in Hohen- salza erneut gegen mehrere Polen, die im Septem­ber v. H. schwere Gewaltverbrechen an wehr­losen Volksdeutschen begangen hatten. Die Angeklagten hatten in dem Dorf Eichtal an der Erschießung von 13 Deutschen durch polnische Sol­dateska mitgewirkt und anschließend die Gehöfte ber Deutschen geplündert. Ein Teil von ihnen hatte in Brandhöft schwere Ausschreitungen gegen bie Deutschen des Ortes angezettelt, wobei Der deutsche Landwirt Mutzte auf grausame Weise mißhandelt worden war. Das Sondergericht ver­urteilte drei der polnischen Banditen, unter ihnen eine Frau, wegen schweren bewaffneten Landfrie­densbruches z um To d e und zwei weitere zu lang­jährigen Zuchthausstrafen.

Hauptfchrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftletters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Poltttt, Feuilleton und Bilder: J.B Ernst Blumschein; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport - Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzetgenletter: Han» Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.5.

D« Bohnenkaffee, an ben man gewöhnt war, blieb aus. WaS sollte ihn ersetzen? Das Land war arm. seine Wirtschaft nahezu aller Mittel entblößt - wie sollte man diese Aufgabe meistem, die um so schwerer war, als sie gewissermaßm von heute auf morgen gelöst werden mußte. Bewundemswert ist, daß man trotzdem zu einer Lösung gelangte! Wurden doch damals die erften deutschm Kaffeemittel geschaffen!

Der Malzkaffee kam später erst und als Ergebnis langer Arbeit. Zu einer Zeit, da Deutschland nicht mehr arm war und dementsprechmd in dm Mmschen das Verlangen erwachte, ihr Dasein besser zu gestaltm, natürlicher zu lebm, gesünder zu essm und zu trinken.

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9er» ön «i:nco ausbrachte, die sich mit Hochrufen auf

>e Sich : Mdtlanb und Italien mischten. D'" Kix*

Ne Nachricht von der Besetzung der französischen f^pfftadt durch deutsche Truppen hat auch in j ag ungeheuren Eindruck heryorgerufen. Ganz Edere S-deutAng mM Feststellung tes I Unverhohlen gibt man der" Bewunderung für bie

ta ÄÄJ ^ Leistungen ber deutschen Truppen und für die über.

llfl'i'fjrer Spitze "Madrid, prangten im Flaggen-1 //

Wuck und überall fanden spontane Freudenkund- OCUTfCpCtt luOnCtlCnOlQC.

Mangen aus Anlatz der Besetzung Tangers durch 3n politischen Kreisen In Moskau und in der stzmfch- Truppen und des deutschen Einmarsches ganzen fowjetrussischen Oeffentlichkeit hat die Nach-

ii Paris statt Die Zeitungen brachten Sanderaus- richt vom deutschen Einmarsch in Paris, in dem I lten heraus, die diese beiben Ereignisse in Schlag- man die Krönung der bisherigen deutschen Waffen- litten meldeten. In Madrid wurde ein großer De- erfolge und einen enffcheidercken Wendepunkt des

Mistrationszug gebildet, dem sich Personen jeden!-»--- -----«------ t.--------

I P,»rs unb leben Berufes anschlossen. Die Menge tote begeistert:Tanger ist unser! Gibraltar

| «ä es werden!"Paris ist deutsch!"Hoch Deutsch- i lao!"Hoch Italien!"Heil Hitler!"Vivat Duce!" kate mit gleichen Inschriften wurden dem langen

; L vorangetragen. Mit zahlreichen Musikkapellen Ji Fahnen zog die Menge durch die Haupfftraßen Udrids zum Nationalpalast, wo sie Hochrufe auf

und Begeisterung in Italien. I macht, obwohl man mit bem Fall ber französischen J v. ck v rei ., v , Hauptstadt bereits allerdings nicht in so kurzer

i KrE Kunkte Einmarsch der sieg-1 Zeit gerechnet hat. Rückhaltlose Bewunderung

«ihen deutschen Tnippen in Pans in ber 'taliem- für bie Führung, Solbaten unb Waffentechnik ber ^^^Leworden, auch schon I Ätschen Wehrmacht klingt aus allen Gesprächen. Spra blatt er bte . ^^waenstadt Wie die Telephonbirektionen in Belgrab unb Ag-

!ol^ittelten, bie allergrößte Freude unb ram mitteilten, waren bie Ortsleitungen in beiden

Itie'ien Eindruck hinterlassen hat. Jubel und Be- Städten 20 Minuten lang nach der Sendung des gtrterung erfaßte bie Bevölkerung der Millionen- deutschen Rundfunks, bie von zahlreichen Politikern fjalt Rom; denn jeder putsche Sieg ist auch ein xn Jugoslawien mitgehort würbe, vollständig über» 9Ja sn9'-f? s en 6 laftet, da jeder dem anderen diese Meldung mit-

l^djlanbs ist, das ist das eherne Gesetz ber teilen wollte.

italienischen militärischen Kreisen unterstreicht LeWUNdeMNg in Rumänien.

F SeK bir Der Einmarsch ber deutschen Truppen in Frank-

I reichs Hauptstadt wird in Bukarest als ein Ereig.

S unb ber MaginoEnie bei^Montrnedy. Er° nis allergrößter »ebeuhma 1

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B reich erhalten konnte.

-eayrt. , Das große BlattOrbinea" schreibt:Frankreich

Begeisterung in Spanien. hat bie militärische Macht Deuffchlanbs unterschätzt Sanz Spanien zeigte am Freitagnachmittag uni>nnb einen Stie9 -ntfeffelt, den es nicht füh- CTi Abend das Bild wie on großen nationalen ।ren I0nnie- ^»rtagen. Das ganze Land, vor allem die Städte,

Msni» eröje. ,<iiijor, Sun|,.6u,uw

die Nachricht vom Einmarsch deutscher Truppen Zusammenbruch ber französischen Nordfront unb ^0^19 mürbe m ber Slowakei als ein Ereignis DOn spart5 rief in ber gesamten ameri-

tti geschichtlicher ^oße gewerte. Man unterstreicht xg^ff^en Oeffentlichkeit einen gerabegu überwälti- irzemein bas Hochgefühl, bas das ganze beutsche g^äen Einbruck hervor. Im interventionistischen Ak bei breser Nachricht erfüllt, unb freut sich aus- mo nur noch einige Untentwegte an bie

riiittg über bie einzigartigen Erfolge bes Reiches. Möglichkeit einer erfolgreichen Rettungsaktion glau-

,Oa- Schicksal Frankreichs befiegelf." I

Der Fall von Paris und das beffpiellose Tempo Isolationisten über ben Beweis für bie Richtigkeit k deutschen Armeen schlagen die ungarische Oes- jfyreg bisherigen Stanbpunktes, bas ungefähr ist jfittidyteit völlig in ihren Bann. Die Budapester ber Tenor ber Gefühle, wie bte O5^.-Presse sie Bitter unterstreichen erneut die großarti-gen Lei- dum Ausdruck bringt. Selbst bie stärksten Befür- ingen ber militärischen Führung und der deutschen worter einer amerikanischen Intervention begin- 6:(baten, wobei auch die volle Einsatzbereitschaft nen zu zweifeln, ob eine USA.-Seteiügung jetzt k- Hinterlandes gewürdigt wird als einer der maß- überhaupt noch Zweck habe.

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nicht mehr für ein unüberwindliches Hindernis ge»

Die Wirkung in Griechenland k-ni(etl. melbe, aU5 ma|ingfon ; Die Nachricht von ber Emnahme ber franzo schen Amerikas Antwort auf Reynauds Appell scheine ya«bS £ &SÄS.IÄ1K * >->. -- kirnahme von Paris ben Einbruck verstärkt, daß alles rNenschenmogliche tue. Sowohl in fion-

Li, militärischen Kräfte der Westmächte schnell ab- greh. wie in Regiernngskreifen frage man sich,

firPen. Das Ansehen Englands und Frankreichs hat was Amerika denn nun noch tun könne. Man

! in Griechenland eine weitere starke Einbuße erlitten. henke an die Gewährung von Krediten. Die

| D» Bewunderung für bie deutschen Waffentaten, Entsendung einer Armee komme nicht in

l k: das griechische Volk schon von Anfang an Aus- $tage, da Amerika dann den Krieg erklären

hitf gab, erfuhr eine weitere Steigerung. mühte. Außerdem werde offen zugegeben, daß

Gewaltiger Eindruck in Jugoslawien. Amerika nicht dos besitze, was^ Frankreich am

I s r -äs huuHrhö» Tnmm>n in meisten brauche, nämlich Schwarme von Flug-

Kto bäP in9 JÜga!'l7wi:^g°wattS7 Ä g--1 zeugen unb Tanks. Der Bericht satz. die Stim-

mung in Regierungsfreifen zusammen als das Gefühl allgemeiner Zurückhaltung, die in der Feststellung gipfele, daß es jetzt zu einer Hilfe für Frankreich zu spät sei.

AuchJournal American" berichtet aus Washing­ton, daß zwar bei beiden Parteien beider Kongreß­häuser tiefstes Empfinden für Frankreichs Notlage herrsche, daß aber Amerikas Antwort in einer Aeußerung des Weißen Hauses bestehe, das be­reits alles geschehen, was möglich sei. Anscheinend habe Reynaud mit feiner Rundfunkrede für eine amerikanische Kriegserklärung plädiert, aber eine Umfrage in Kongreßkreisen lasse keine Mehr­heit für diese erkennen.

Das Hauptereignis der gestrigen Neuyorker Abendpresse ist natürlich ber Fall von Paris, über ben bie jübische91 e ro York P o st" mit Trauerranb berichtet. ImNew York Worlb Telegram" schreibt General Hugh John­son, bie eigentliche Gefahr liege in ber fortschrei» tenben Besetzung ber Häfen an ber franzö­sischen Westküste unb ber Inbustrie - gebiete, bie Frankreich für militärischen Nach­schub brauche. Der Verlust ber Häfen fchneibe Frankreichs Ueberfeeverforgung ab, ber Verlust ber Fabriken, Bergwerke unb Lager­häuser erdrossele seine Binnenversorgung.

Intelligenz und Willensttast."

Ein Amerikaner

überHitlers wahre Geheimwaffe".

N e u y o r k, 14. Juni. (DNB.) In einem aus- führlichen Bericht von der deutschen West­front läßt sich der Korrespondent berChicago Daily News", Wallace Deuel, über bie Gründe