Gefangene aus der Peel-Stellung
Herzogsmacht
Panzerkampfwagen bahnen den Weg
mit der Hand nen, an den
Marias, der Tochter Karls des Küh- Hadsburger Maximilian I., dessen Karl V., 1500 in Gent, der alten
Angehörige der Besatzung werden als Gefangene nach hinten gebracht. Sie werden bald einsehen, daß der deutsche Soldat den unterlegenen Gegner achtet, wenn er ehrlich und offen gekämpft hat.
(PK.-Foßhag. — Scherl-M.)
Die Niederlande und Belgien
Geschichte und Wirtschaft.
Nach dem Zusammenbruch der burgundischen erzogsmacht kamen die Niederlande und Belgien
Hase,, die das Schicksal uird das Glück künftiger Jahrhunderte entscheide. Daher sei geschlossene Solidarität und mehr Vorbereitung nötig. Jede Reibung wäre Vergeudung.
In Rom zogen nach einer großen Kundgebung auf der Piazza Venezia 500 Studenten vor d i e deutsche Botschaft am Quirinal, wo sie nach begeisterten Hochrufen auf den Duce und auf den Führer die Nationalhymnen anstimmten. Bot- jchaftsrat Gesandter von P l e s s e n erschien auf das Drängen der Studenten vor der Botschaft und dankte der Menge zugleich im Namen des Botschafters für die Kundgebung der Sympathie für das verbündete Deutschland. Seine mit lebhaftem Heifall aufgenommene Ansprache schloß mit einem hoch auf den Duce, das begeistert ausgenommen und mit einem Hoch auf den Führer beantwortet wurde. Lin wesentlich anderes Bild bot sich dagegen in der Umgebung der Piazza Farnese, dem Sitz der französischen Botschaft. Starke Polizei-
Enkel, Kaiser _
Hauptstadt Flanderns, geboren, sich zeitlebens vornehmlich als Niederländer fühlte und ihre wirtschaftliche und kulturelle Blüte begünstigte. Damals wurden Amsterdam und Antwerpen die großen Welfhandelsplätze, die sie heute noch sind. Bei seiner Abdankung 1555 übergab Karl V. die Niederlande und Belgien mit dem spanischen Reich und Norditalien -einem Sohn Philipp II. Der harte Druck, mit dem er die protestantische Bewegung in den Niederlanden niÄerzuhalten suchte, führte zum Aufstand gegen die spanische Gewaltherrschaft eines Herzogs
von Alba, der 1568 die Grafen Egmont und Horn auf dem Brüsseler Marktplatz hatte enthaupten lassen. Wilhelm von Oranien-Nassau übernimmt die Führung des Freiheitskampfes der der Reformation zugewandten nördlichen Niederlande, während die südlichen Provinzen, das heutige Belgien, am katholischen Glauben festhalten und von Alexander von Parma für Spanien zurückerobert werden. Die sieben nördlichen Provinzen Holland, Seeland, Utrecht, Geldern, Overyssel, Friesland und Groningen schließen sich 1579 in der Utrechter Union zusammen. 1584 wird Wilhelm von Oranien in Delft von einem fanatischen Mönch ermordet, fast am gleichen Tage erobert Alexander von Parma Antwerpen, aber in Moritz von Oranien und Oldenbarnevelt entstehen den nördlichen Niederlanden neue Führer in ihrem Freiheitskampf, und 1588 wird die Republik der Vereinigten Niederlande gebildet, die sich die merkwürdige Doppelverfassung einer Republik unter erblichen Generalstatthaltern aus dem Hause Nassau- Oranien gibt, neben die in den „Generalstaaten die Abgeordneten der Stände der einzelnen Provinzen als oberste Regierungsgewalt treten. Unter des Prinzen Moritz Bruder Friedrich Heinrich wird der Krieg mit Spanien siegreich beendet und 1648 im Westfälischen Frieden die Unabhängigkeit der Niederlande anerkannt. Nun gelangten die Niederlande auf die Höhe ihrer politischen Macht, ihres wirtschaftlichen Reichtums und ihrer kulturellen Blüte. Ihre Flotte, rund 10 000 Schiffe mit einem Gehalt von 600 000 Tonnen, war größer als die aller anderen europäischen Länder einschließlich Englands zusammengenommen, ihre Kapitalkraft übertraf die aller andern Mächte, 1641 brachten sie mit Malakka den Schlüssel des internationalen Handels im fernen Osten in ihre Hand, sie entrissen den Portugiesen ihre ostindischen Besitzungen und schufen sich ein gewaltiges eigenes Kolonialreich.
Aber in dem unerhörten Reichtum dieser Zeit lag auch schon der Keim des Niedergangs. Die reichen Kaufherren von Amsterdam und Rotterdam waren allzu lässig in der Behauptung ihrer Macht. Sie begriffen nicht, daß im Daseinskampf der Völker nur ein Volk seine Stellung halten kann, das wehrtüchtig und kampfbereit bleibt. Trotz der Seesiege Admiral de Ruyters gegen die mächtig emporstrebenden Engländer ging es mit der holländischen Seemacht seit Ende des 17. Jahrhunderts unaufhalt- fam bergab, und als der Statthalter Wilhelm III. von Oranien 1688 als Schwiegersohn Jakobs II. nach Vertreibung der Stuarts auf den englischen Königsthron berufen wird, wird Holland ein politisches Anhängsel Englands, die spanischen Niederlande, das heutige Belgien, fielen nach dem spani- schen Erbfolgekrieg 171'4 an die österreichischen Habsburger. Die Wellen der französischen Revolution schlugen auch nach den Niederlanden hinüber. Die französischen Revolutionsheere verleibten die österreichischen Niederlande in Frankreich ein und machten aus Holland eine Batavische Republik, die
kräfte mußten hier die Zugangsstraßen besetzt halten und den Demonstranten den Weg versperren, die unter Mitführung einer in die französische und englische Flagge gehüllten Totenbahre ihrer Empörung unter ständigen Rufen „Nieder mit Frankreich — Nieder mit England" Ausdruck gaben.
Die Kundgebungen erreichten ihren Höhepunkt gegen Abend, wo Züge von Schwarzhemden und Studenten sowie eine zahlreiche Volksmenge erneut a u f die Piazza Venezia strömten. Immer wieder ertönten Schmährufe gegen die Plutokra- tien, die durch ihre provokatorischen Kontrollmaßnahmen Italien zu erdrosseln versuchen. In lauten Sprechchören verlangte die Menge unablässig, den Duce zu sehen. Schließlich erschien Mussolini auf dem Balkon und dankte wiederholt für die Ovationen. Von der Piazza Venezia zogen dann einige Kolonnen Schwarzhemden und Studenten durch die Straßen, wobei sie immer wieder Hochrufe auf Mussolini ausbrachten und „Nieder mit England und Frankreich!" riefen.
Die Niederlande, das Deltagebiet der Schelde, der Maas und des Rheins, find erst verhältnismäßig spät in die Geschichte eingetreten. Vermutlich erst in der jüngeren Steinzeit erfolgte hier die erste Besiedlung, das Tal der Maas entlang vorstoßend, Friesen erobern von Norden her die Wattenküste und lassen sich wegen der Hochwassergefahr auf „Terpen" nieder, während der ersten Jahrhunderte vor Christi siedeln zwischen Rhein und Maas ackerbauende Bataver, nach denen die Römer das Land nennen, als sie aus rein strategischen Gründen das Deltagebiet besetzen. Nach Zerfall der Römermacht überfluten die Franken den Rhein und lassen sich in Brabant nieder, die Sachsen strömen in Ost- । elderland ein, die Friesen behaupten Groningen, Friesland und die Küste bis hinunter nach Ostende. Aus diesen germanischen Stammeselementen organisiert sich der niederländische Stamm unter Leitung der fränkischen Merovinger und Karolinger. Unter Karl dem Großen wird neben Aachen das niederländische Nimwegen als Residenz bevorzugt. Aus den Thronstreitigkeiten seiner Nachfolger gehen die Niederlande und Belgien als Teil des lothringischen Zwischenreichs hervor, sie gehörten dann zum deut- chen Herzogtum Nieder-Lothringen, nur ein kleiner Teil, die Markgrafenschaft Flandern, fiel an Frankreich. Aber die lothringische Herzogsgewalt löste sich bald auf in eine Reihe selbständiger reichsunmittelbarer Fürstentümer, Städte und Bistümer, aus denen sich im Delta als Kerngebiet der späteren Niederlande schon damals Holland, Flandern, Brabant und Geldern herausschälten. Ende des 14. Jahrhunderts kamen die Niederlande und Belgien durch Erbschaft und Eroberungen an das mächtige burgundische Herzogshaus. Damals gehörten sie zu den reichsten Gebieten des europäischen Kontinents dank der großen Fruchtbarkeit des eingedeichten Landes und der günstigen Derkehrslage zum Meer und den großen Strömen. Damals schon wurden die Grundlagen zu der weltberühmten Waffenfabrikation und Tuchindustrie gelegt. Ein reger Handelsverkehr entfaltete sich mit den west- und norddeuffchen Städten Der Hansa, aber auch 'mit London und den neuen Siedlungsgebieten im deutschen Osten.
■
„ " z:
'M
; 'M.
Generalleutnant Graf S p o ne tf, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.
Die beiden Offiziere haben sich im Kampf um das Riederwerfen des holländischen Widerstandes auf das höchste ausgezeichnet. Die Verleihung des Ritterkreuzes ist zugleich auch eine Ehrung der ihnen unterstellten todesmutigen Truppen.
DeutscheMefferschmittzeigenihreileberlegenhck
Jm Luftkampf bei Rotterdam acht Gpitfire abgeschoffen.
Ein neuer Beweis für Frankreichs Ourchmarschabsicht. Berlin, 14. Mai. (DNB.) Französischen G-- fengenenwurden s r a n z ö f i j ch - h o l l a n d 11 ch e Militärwörterbücher abgenommen. Diese Wörterbücher sind e r st 19 4 0 h e r au s g eg e be n worden. Ebenso pie die kürzlich in Holland gefirn- denen Karten von Deutschland mit Ein- Zeichnungen militärisch wichtiger Anlagen im deut- schen Ruhrgebiet geht auch aus diesem FrenUrwor- t/rbüch hervor, daß die Franzosen den Einfall über Holland nach Deutschland fett längerer Zett vorbereitet haben.
Japanischer Protest in Batavia.
Tokio, 14. Mai. (Europapreß.) Der japanische Generalkonsul in Batavia hat beim dortigen ©ou- miyw Protest gegen die sich mehrendenJJP " ‘ s-Endlichen Kundgebungen in Nwd-rlan disch-Jndien eingelegt. Dabei machte »er Gener-b lonful aus die ernsten Rückwirkungen aufmerksam. Line auffällige Zunahme der englischen Einwanderung nach N'°d°rlandilch-Indien m der letzten Zeit stellt die lapanische Zeitung„Koni win Mimbun" fest, ^us sicherer Quelle wll d°- Aatt erfahren haben, daß die Engländer meist als Zivilisten aus Singapur und Hongkong kom wen. Es sei jedoch anzunehmen, daß sich unter
Ä »II... **
DNB. ....... 15. Mai. (PK.) Deutsche Aufklärungsflugzeuge hatten am Pfingstsonntag über Holland zum erstenmal eine Begegnung mit englischen Jägern vom Typ Spit- fir e. Die Spitfire sind seinerzeit in England stürmisch gefeiert worden als diejenigen Jäger, die u n° seren Messerschmitt nicht nur ebenbürtig, nein, sogar überlegen sein sollten. Als deutsche Jäger die Meldung vom Auftreten der Spitfires über Holland erhielten, sahen sie endlich die Gelegenheit, im Luftkampf die wirkliche Leistungsfähigkeit der Spitfires auf die Probe zu stellen. In der Tat hatten sie dann auch das Glück, in der Nähe von Rotterdam auf eine Gruppe englischer Jäger vom Typ Spitfire zu stoßen. Die Spitfires flogen in den Wolken, von wo aus sie deutsche Kampfflugzeuge angreifen wollten. Unsere M e s- serschmitt griffen die Spitfires an, als diese aus den Wolken kamen, und schossen acht von ihnen ab. Rund 25 Minuten dauerte der Luftkampf, der zu einem neuen eindeutigen deutschen Luftsieg führte. Auch zwei Fokker, die bei dieser Gelegenheit gestellt wurden, mußten daran glauben. Besonders erfolgreich waren Leutnant R. mit drei und Leutnant K. mit Zwei Abschüssen. Ein Spitfire, der gerade ein deutsches Bombenflugzeug angreifen wollte, wurde von unseren Jägern rechtzeitig abgebremst und zog es wie die übrigen vor, das Heil in der Flucht zu suchen.
Als einige Zeit später eine unserer Jägergruppen startete, um den Raum über Rotterdam erneut nach Spitfires abzusuchen und die Arbeit unserer Kampfgeschwader gegen Angriffe dieser Jäger zu schützen, erging es ihr wie schon vorher den letzten Staffeln der erfolgreichen Jagdgruppe: Von den „berühmten" Spitfires war weit und breit nichts mehr zu sehen. Unsere Messerschmitt-Maschinen hatten sie
mandeur der Gruppe nach seiner Rückkehr, und er, wie die anderen Flieger, bedauerten, nicht noch den einen oder anderen Spitfire erwischt zu haben. Doch hatte die Gruppe am frühen Morgen bereits durch Bodenangriffe gute Arbeit geleistet. Aufklärer hatten bei P. und M. Flugplätze mit feindlichen Jägern ausgemacht. Unsere Gruppe, die schon mit dem Morgengrauen nach M. gestartet war, konnte nicht weniger als 26 Flugzeuge vernichten, während eine andere, auf P. ange» setzte Gruppe nicht minder erfolgreich war. Um den deutschen Erfolg über die Spitfires in seiner ganzen Bedeutung zu würdigen, muß erwähnt werden, daß gegenüber den zehn abgeschossenen Spitfires bzw. Fokker nur ein einziges deutsches Flugzeug vermißt wird. So schlagen unsere Flieger den Feind, wo sie ihn treffen, und haben schnell und überzeugend den sagenhaften Ruhm der Spitfires ins rechte Licht gerückt. v. Danwitz.
Oer Führer ehrt die todesmutigen Fallschirm- und Lustlandeiruppen.
Berlin, 15. INai. (DRV. Funkspruch.) Der Führer Hal dem Divisionskommandeur der Fallschirmtruppen, Generalleutnant Student, und dem Kommandeur der Lufttande-Jnsanteriedivision,
. , ühor hip Miel (Im Hintergrund) den deutschen Vormarsch aufzuhalten.
Di- Holländer hatten gehofft, durchibu Sprengu"?eine Pontonbrücke über den Fluß, über den sich der llebergang dann glatt Aber unsere Pioniere waren wieder schnell zur Ik-
SÄÄÄ-"“' tn 5Rie‘ aUÄ = n-9h1f‘3unnf«r-, erklärte der Kam- lhnen un.erstelllen lodeomu.igen
Go überquerten die deutschen Truppen die Wel


