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Verlassene englische Stellungen am Aserkanal

An der Pser hatten die Engländer umfangreiche und wohlausgebaute Befestigungen angelegt, die jedoch dem Ansturm unser.er Truppenverbände nicht standhalten konnten. (PK.-Gregor-Scherl-M.)

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Eine Neuyorker Zeitung meldete, daß die eng-

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(PK.-Scherl'Bilderdienst-M.)

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Kommandeur einer Kampfgruppe, Hauptmann H i n k e l b e i n,

Kommandeur einer Kampfgruppe, Hauptmann Arved C rüg er,

Kommandeur einer Kampfgruppe, Oberleutnant W i e t i n g .

in einem Kampfgeschwader, Feldwebel Schultz,

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Unsere Flieger schießen 20 Sperrballons ab Groß- und Kriegshafen Le Havre brennt.

Don Kriegsberichter Dr. Ehrhard Eckert.

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-le einen Angriffsversuch auf einen Flugplatz in -er Rahe von D r o n t h e i m unternahmen.

Vereinzelte Bombenabwürfe des Feindes in Vorddeutfchland trafen keine militärischen Ziele.

Die Gesamtoerlusle des Feindes in der Luft be­trugen 19 Flugzeuge; hiervon wurden 6 im Luftkampf, 9 durch Flak abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. 4 eigene Flugzeuge werden vermißt.

Lines unserer U-Boote versenkte beim An­griff auf einen starken feindlichen Geleilzug meh­rere Dampfer.

34 feindliche Panzerkampfwagen vernichtet.

Berlin, 13. Juni. (DHB.) Nördlich Paris hat eine deutsche Kavallerie-Division von 40 Pan­zerkampfwagen 34 vernichtet.

Bei Orontheim neun britische Flugzeuge ab geschaffen

B e r l i n , 13. Sunt. (DNB.) Nachträglich wird be- kanntaegeben, daß bei den Angriffsversuchen briti­scher Flieger am 12.6. auf einen Flugplatz in der Nähe von D r o n t h e i m nicht vier, sondern neun feindliche Flugzeuge im Luftkampf ab- geschossen worden sind.

Kampftätigkeit auch am Oberrhein.

Berlin, 14. Juni. (DNB.) Auch an dem bisher verhältnismäßig ruhigen Teil der deutschen Front :ebt die Kampftätigkeit auf. Wie vom Oberrhein und aus dem Gebiet anderSchweizerGrenze gemeldet wird, beschoß die feindliche Ar­tillerie einzelne Ortschaften, ohne militärischen Schaden anzurichten. Das Feuer wurde daraufhin von deutscher Seite erwidert.

Fünf neue Ritterkreuzträger der Luftwaffe.

13. Juni. (PK.) Frankreichs Groß, und Kriegshafen Le Havre brennt! Wie in Dün­kirchen steigt eine schwarze Qualmwolke breit auf und überzieht den Himmel viele Kilometer weit. Die Sonne kann nicht mehr durchdrin­ge n, die Strahlen werden abgefan^en, und die Stadt liegt auch am hellen Dag im düsteren Däm-

Reue Gemeinheit feindlicher Flieger.

Brandbomben auf die Stadt Soest.

Berlin, 13. Juni. (DNB.) Von deutscher Seite ft wiederholt festgestellt worden, daß britische mb französische Flieger bei ihren nächt- Ichen Einflügen in deutsches Reichsgebiet ihre Bomben plan- und wahllos abwerfen inb Leben und Eigentum der friedlichen Bevölke- 'ung gefährdet und zum Teil vernichtet haben. Die Feststellung dieser Tatsache stieß von Fall zu Fall ::uf eineentrüstete" Ablehnung durch die Feinde Deutschlands. Sowohl von amtlichen, als auch pri­vaten Stellen unserer Gegner wurde wiederholt versichert, daß ihre Flieger nur wichtige militärische Ziele mit Bomben angriffen und bereits beträcht­liche Erfolge hierbei erzielt hätten.

Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, wie bis n die jüngsten Tage festgestellt worden ist. In der Nacht zum 12. 6. haben sich feindliche Flieger er- ueut unter völliger Außerachtlassung ihres angeb- ichen Auftrages wiederum einen besonders ! raffen Fall des Angriffs auf die riedliche Bevölkerung zuschulden kommen nssen. Mitten in die Stadt Soest hinein warfen üe eine Anzahl Brandbomben, wodurch eine iianze Reihe von Privathäusern in Flammen auf- !ling. Diese neue niederträchtige und gemeine -Lat -rächte den feigen Strauchrittern der Nacht und chren Auftraggebern keinerlei militärischen Gewinn. Stenn auch - durch einen Zufall - nur 6a«- chaden entstanden ist, 1° wird auch dieser neue »ölkerrechtswidrige Angriff bei uns bis zum Tage 'er Vergeltung nicht vergessen werden.

Angesichts der Erfolge unserer Luftwaffe irn Westen mutet die Angriffsmethode unserer Gegner mivol an und ist mit Rücksicht auf die nicht aus- ideibenbe vielfache Vergeltung ihren eigenen Vot ton gegenüber höchst verantwortungslos.

Stockholm, 14.Juni. (Europapreh.) In einer unbekannten französischen Stadt hat nach einer englischen Meldung am Mittwochabend ein zweieinhalbstündiger M i ni sie r ra t unter dem Vorsitz des Staatspräsidenten Lebrun stattgefun- den. Ministerpräsident Reynaud soll einen aus- ührlichen Bericht über die militärische Lage ab- geben haben. In dem Bericht soll sich Reynaud auch mit der Konferenz beschäftigt haben, die zwischen ihm und dem englischen Ministerpräsidenten Chur­chill stattgefunden hat.

In ihren Betrachtungen über die militärische Lage in Frankreich schreibt bie dänisch^ Presse zu dem Er­gebnis, daß Weygand nun vor der schweren Wahl tehe, entweder Paris zu opfern ober qber die in der Jsle de France st e h e n d e n Trup­pen preiszugeben.Die Belagerung der französischen Hauptstadt", so schreibt Politiken",hat bereits begonnen."

Der Polizeipräfekt von Paris hat zwei Auf­rufe erlassen, von denen einer an die Bevölkerung von Paris und einer an die Direktoren der Polizei­verwaltung der Hauptstadt gerichtet ist. Der Appell an die Bevölkerung lautet:3n diesen schweren Stunden, die Paris erlebt, setzt die Polizei­

Feldwebel Willi Schultz hat in zahlreichen Feindflügen gegen England stets hervorragende Tapferkeit und größte Einsatzfreudigkeit gezeigt. Im klpril hat er vor der norwegischen Küste einen L0OOO Tonnen großen Kreuzer versenkt. Auch ein Handelsschiff von 25 OOO Tonnen hat er durch Bom- >en so schwer beschädigt, daß mit dem Verlust Schiffes gerechnet werden kann.

Major Fritz Doench hat seine Kampfgruppe ... lckneidigen Angriffen gegen die Stützpunkte der bri- ?!scben Home Fleet, Scapa Flow und Shetlandinseln, 'n oen vergangenen Wintermonaten mit großem Er­folg geführt. In den letzten Wochen hat fein Verband Dem Gegner im belgisch-französischen Küstengebiet besonders schweren Schaden zugefügt. Major Doench hat sich bei allen Einsätzen durch persönliche Tapfer­keit ausgezeichnet.

. UUI Berlin, 13. Juni. (DNB.) Der Führer und ürfÄ? Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Dor- gfm , schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Gene- Q calfeldmarschall Göring, das Ritterkreuz

" - Eisernen Kreuzes verliehen an:

Madrid, 14.Juni. (Europapreß.) Ein fron- ...... ~' g ist am Mittwoch am ________ ... _ ia niedergegangen. Die Mannschaft ergab sich den spanischen Behörden. Dem spanischen Kommandanten erklärten die Flie­ger, sie wünschten interniert zu werden. Sie seien zwar bereit gewesen, Frankreich zu verteidigen, nicht aber England.

m erlicht.

Die Zerstörergruppe fliegt in Richtung Le Havre. Sie braucht keine Karten und keinen Kompaß: die Rauchwolke weist deutlich den Weg. Die Zer­störer haben freie Jagd. In einem bestimmten Zeitabschnitt dürfen sie abschießen, was ihnen vor die Kanonen kommt. Aber auch die so heliebte freie Jagd ist heute kein reines Vergnügen mehr, denn allzu häufig ist das edle Wild, der Tommy« und Poilu-Flieger nicht mehr.

Le Havre ist in Sicht. Dort kurven vier Jägek, Messerschmitt, die ebenfalls auf Feindflugzeuge lauern. Die Zerstörer fliegen dicht über dem oberen Rand der Rauchwolke und suchen Sicht nach unten. Da tauchen aus dem schwarzen Qualm Ballons auf. Die französische Ballonsperre über Kriegshafen und befestigte Stadt. Ein Blick rund­um, der Himmel ist frei, also drauf wie Blü­cher! Jeder Zerstörer sucht sich den nächsten Bal­lon und läßt die Kanonen rattern. Die Granaten

Haiwtmann Claus H i n k e l b e i n hatte seinen ftampfrerbanh in zahlreichen Angriffen gegen die englische Kriegsflotte in der Nordsee und gegen die britische Küste zum Einsatz gebracht. Durch die er- olgreichen Vorstöße der Gruppe, die in erster Linie Jas Verdienst ihres Kommandeurs sind, kann der verband des Hauptmanns Hinkelbein mit Stolz iuf eine besonders hohe Versenkungsziffer an Kriegs- und Handelsschiffen zurückblicken.

Hauptmann Arved C r ü g e r ist sowohl in den »ergangenen Wintermonaten, als auch jetzt in den Zinsätzen den Besatzungen seiner Gruppe ein leuch- «ndes Beispiel persönlicher Tapferkeit gewesen und jat sie durch sein Vorbild zu ruhmvollen Waffen- aten mitgerissen.

Oberleutnant Hans W i e t i n g hat feit Auf­hellung seiner Kampfgruppe stets eine vorbildliche Haltung in den zahlreichen Flügen seines Derban- >es gegen die englische Flotte bewiesen. Durch rück- Ichtslosen Einsatz, durch Mut und Tapferkeit ist er Hner der erfolgreichsten Offiziere seines Kampf­

zerplatzen und reißen Riefenlöcher in die Haut. So­fort zischt eine lange Stichflamme heraus, und der traurige Rest verschwindet im Nu im Qualm. Nach dem ersten Angriff hat die fran- zöstsche Flak, die dicht geballt unter der Ballon­sperre steht, die Situation erkannt und knallt aus allen Rohren und allen Kalibern. Noch einmal setzen die Zerstörer an. 20 Stichflammen zischen hoch, dann ist die Ballonsperre beseitigt.

Die Zerstörer kurven noch einmal über ihrem Jagd raum, es ist nichts mehr zu sehen.

Aus Richtung Heimathafen fliegen die Kampf­fliegerverbände an. Angriffsziele: die gro­ßen Transporter der Engländer, die ihre Truppen bereits wieder einschiffen, Minuten später brennen drei dicke Pötte. Es ist alles wie in Dünkirchen.

Sie wollten nicht fürSngland kämpfen.

präfektur ihre Mission fort, die Sicherheit und Ord­nung zu gewährleisten. Pariser! Ich zähle auf euch wie immer und zählt ihr auch auf mich und meine tiefe Zuneigung und auf meinen ganzen Einsatz, gez.: Langeron." Der Appell an die Beamten der Polizeiverwaltung von Paris heißt:Wir haben den Befehl bekommen, unsere Mission weiter aus­zuführen. Wir müssen der Hauptstadt die Sicherheit und Ordnung gewährleisten. Wir werden diese Auf­gabe bis zum Ende erfüllen. Bis zum Ende zähle ich auf euch. Euer Präfekt versichert euch seiner Sympathie und seines Vertrauens, gez.: Langeron."

Die englische Presse beschäftigt sich am Donnerstag mit kaum etwas anderem als der Schlacht um Paris von der sie schreibt, daß sie auch eine Schlacht um London sei. Allgemein fordern die Londoner Blätter am Donnerstag wieder schnellste und größte Waffenhilfe für Frankreich. News Ehronicle" schreibt:Frankreich kann nur durch schnelle Hilfe gerettet werden. Bald wird Großbritannien an der Reihe sein, dem Angriff die Stirn bieten zu müssen. Unsere Zu- kunft hängt von dem Rhythmus ab, in dem die Demokratien der Welt uns zu Hilfe kommen."

Die deutsche Luftwaffe war in den vergangenen Monaten nicht nur das unbestechliche Auge der ober st en deutschen Führung, sie war zu­gleich die weittragende Artillerie der Wehrmacht des Reiches und der unzerstörbare Schild der Nation. Ihre Aufgaben waren tausendfälttger Art. Unter den schwierigsten Bedingungen hatte sie Nah- und Fernaufklärung durchzuführen, ie hatte dafür zu sorgen, daß keine wesentliche mi­litärische Bewegung in einem Raum von vielen Hunderttausenden von Quadratkilometern unbeobach­tet blieb, sie mußte den Schutz der Heimat sicherstellen, um der gegnerischen Aufklärung das Eindringen ebenso zu verwehren wie den Bombern des Feindes, für eigene Einsätze operativer Art waren die notwendigen Vorbedingungen und Siche­rungen zu schaffen und sie mußte in operativen Räumen von bisher nie dagewesener Art denken und handeln.

Daß sie das getan hat, dafür mußte ihr Gegner selbst das beste Zeugnis ausstellen. Denn von briti­scher Seite stammt die Erklärung, daß daq ganze englische Norwegen-Unternehmen an der deutschen Luftüberlegenheit gescheitert sei. Das Heldenlied der Fallschirmjäger, Sturmabteilungen und der Lust« landetruppen, die den Kern derFestung Holland" und das belgische Fort Eben Emael besetzten, wer­den andere fingen. Wir stellen nur fest, daß diese todesmutigen und klugen Männer nicht nur der eigenen Truppe, sondern mehr noch dem Gegner schwere Verluste an Menschenleben und National­vermögen erspart haben. (Segen die Durchschlags­kraft der deutschen Armee wäre auch ohne die Luft­waffe des Reiches gewiß kein Kraut für Holland und Belgien gewachsen gewesen. Für beide Teile aber wäre der Krieg verlustreicher und zeittauben- der geworden, und vor allem hätte die gewonnene Frist den Briten Zett gegeben, ihre Truppen in größerem Umfange zu landen. So konnten die be­reits gelandeten britischen Verbände schon vor ihrer Entwicklung von deutschen Kampfflugzeugen ver­nichtet werden sie waren wenige Stunden nach ihrem Gintreffen auf dem Kontinent keine Gefahr mehr für die deutschen Luftlandettuvpen, die die wichtigsten Uebergänge über den Rhein und die Maas sicherten und so vor sinnloser Zerstörung be­wahrten.

In dem Zusammenhang ist auch die Feststellung des holländischen Befehlshabers von Interesse, daß seine Truppen beshalb zur Kapitulation gezwungen gewesen seien, weil sie ohne Unterstützung geblieoen wären. Es ist anzunehmen, daß die Engländer dies­mal wirklich den besten Willen gehabt haben, die erforderlichen Divisionen zu schicken. Die Tatsache aber, daß die wichtigsten Punkte derFestung Hol­land" sich bereits am frühen Vormittag des 10. Mal in deutscher Hand befanden und daß gleich­zeitig die Ausladungsvlätze der britischen Trup­pen unter wirkungsvollem Störungsfeuer der deut­schen Kampfflieger lagen, dürfte zu den für Holland so enttäuschenden Umdisposittonen der englischen Heeresleitung geführt haben. Mehr als die Truppen, die im Rahmen eines seit langem vorbereiteten Planes in Dlissingen usw. gelandet wurden und bann in das Vernichtungsfeuer der deutschen Bom­ber gerieten, wollte man eben an der Themse nicht riskieren. Binnen weniger Tage konnten sich die Luftlandetruppen aus dem Raum von Rotterdam mit den kühn vorstoßenden Panzereinheiten des deutschen Heeres die Hand reichen, und damit war das Schicksal des vielleicht stärksten Bollwerks der englischen Einkreisungstaktik gegen Deutschland be­siegelt. Nicht sehr viel anders war der Verlauf der Operationen um das Fort Eben Emael, nur daß hier vielleicht der Heldenmut des einzelnen Luft- waffenmannes noch in ein helleres Licht rückt.

Der Blitzsieg in den Niederlanden hat nach fünf Tagen bereits eine ganze Armee für neue operative Aufgaben frei gemacht. Das alleir 'ft ein entschei­dender Erfolg der deutschen Luftwäffe. Ihre Aktivi­tät auf vielen anderen Gebieten der aktuellen Krieg­führung im Westen war nickst weniger bedeutungs­voll. Der epochale Durchbruch der deutschen Panzer­formattonen durch die Maginotlinie zwischen Sedan und Maubeuae wäre ohne das Eingreifen der Flieger-Kampsverbände in den Erdkampf ebenso wenig denkbar gewesen wie die rasche Uebermin- düng der stark befestigten Dylestelluna, auf die Eng­länder und Franzosen so große Hoffnungen gesetzt hatten. Die Gruppen von Kampfflugzeugen und Stukas, die hier zum Einsatz kamen, haben die schwere Artillerie nicht nur ersetzt, sondern in zahl« reichen belegten Fällen eine fast noch tiefergehende moralische Wirkung gehabt, weil gegen ihre ziel­sicher geworfenen Bomben keine Abwehr vorhanden war. Sie. zerstörten mit einer einzigen Bombe den Nimbus schwerster französischer Panzer, auf deren Einsatz man in Paris Häuser gebaut hatte. Deutsche Flugzeuge zerschluaen zur gleichen Zeit am laufen­den Bande französische Flughäfen mit vielen Hun­derten von Maschinen und vernichteten britische

Die Waffe der Entscheidung.

Die nachstehenden Darlegungen, die aus ährenden Wehrmacht-Kreisen stammen, ver- )iencn aus Anlaß der gegenroärtiaen Ent- cherdungskämpfe besonderes Interesse.

Italien ist in den Krieg ein getreten, die Gegner tehen in der ernstesten Stunde ihrer Geschichte. Nach )er Flandernschlacht ist der Sieg in derSchlacht in Frankreich" den deutschen Truppen gewiß. Deutschlands Ostgrenze ist gesichert. Das Operattoys- gebiet der Nordsee wird von deutschen See- und ^uftstreitkrästen beherrscht. Das ist die bisherige Kriegsbilanz.

Die Berichte des Oberkommandos der deutscheir Wehrmacht sprechen eine bewußt nüchterne Sprack-e. Sie verzeichiren nur beweisbare und bewiesene Tat- achen, die vor dem Urteil der Geschichte bestehöm über soviel lassen sie bei sorgfältigster Abwägung aller Umstände doch erkennen, daß der Luftwaffe und ihrem präzisen Zusammenwirken mit »den anderen Waffengattungen der entscheidende Anteil an den Blitzsiegen gebührt. Der Führer hat das in einem Tagesbefehl aus Anlaß der Kapitulation Hollands auch ausdrücklich anerkannt, indem er der tapferen und todesmutigen Ovferbereitschaft be­stimmter Verbände der Luftwaffe seinen ganz be- anderen Dank zollte. Die deutsche Luftwaffe ist mit hren unerhörten Leistungen an fühlt und Dpferbc« reitschaft, an Klugheit, Weitsicht und technischer Höchstleistung überhaupt nicht mehr weazudenken aus dem militärischen Geschehen unserer läge. Sie hat durch ihren unermüdlichen Einsatz der besten Armee der Welt in strate^isch-operattoer Hinsicht ebenso wie durch ihren taktischen Einsatz den Weg zum Enderfolg gebahnt. Wie sie vom zweiten Taae des Polenfeldzugs an den Luftraum beherrschte, |o beherrschte sie souverän die Nordsee und ganz^Nor- wegen vom ersten Tage ab. Und auch im Westen gehörte ihr ständig die Luftüberlegenheit in allen either verstrichenen Kriegsmonaten, ohne daß von Einzelaktionen abgesehen diese Tatsache bis­her besonders heroorgehoben wäre.

lilcbe Regierung mit einem in Amerika beheimateten gerade in diesen Tagen wie ^ier unfer Kriegs- Äi'tenoerbanb über die Bildung einer Juden- bildberickster - in Nordfrankreich die ausbrutfs. armee von zunächst 100 000 Mann verhanbelt, bie vollen" Gesichter biefer in beutsche Gefangenschaft fDäter auf 250 000 solcherVorkämpfer" ber Frei- geratenen polnischen Juben betrachtet, bie bas Ehren- beit der vlutokratischen Demokratien verstärkt wer- (leib ber französischen Armee tragen durften. den soll. Auf bie militärischen Erfolge einer solchen (PK.-Scherl-Bilberbienst-M.)