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tanleutnants Schuhart versenkt wurde. Das erste von Anfang an als Flugzeugträger gebaute Kriegschiff war der englische Flugzeugträger ,,f) e r m e s", der 1919 vom Stapel lief. Der Flugzeugträger „Arc Royal" wurde erst 1939 fertig, weitere Flugzeugträger liegen teils noch auf Stapel, teils ind sie noch nicht verwendungsbereit. Ein moderner Flugzeugträger hat gewöhnlich Flugzeugräume in zwei Decks. Das Oberdeck ist als Ablaufbahn eingerichtet, was dem Flugzeugträger seine eigenartige Form gibt. Außer Schornstein und Kommandobrücke, die auf dem Rollfeld die sogenannte „I n s e l" bilden, hat der Flugzeugträger keine Aufbauten, die über die flache Ablaufbahn hinausragen. Die Schiffe liegen hoch aus dem Wafer heraus. Zur Verlängerung des Rollfeldes ist >as Oberdeck häufig über den Achtersteven hinaus verlängert. Elektrische Aufzüge bringen die Flugzeuge auf das Rollfeld. Die Bewaffnung der Flugzeugträger besteht aus leichter und mittlerer Flakartillerie. Die „Arc Royal" hat Unterbringungsmöglichkeiten für 60 Flugzeuge.
Die schon berichtet, griff am Donners agabend die deutsche Luftwaffe britische Seestreükrafte 200 Kllv- Meter nordwestlich Trondheim mit Erfolg an. Em mglischer Flugzeugträger wurde durch eine Bom ichweren Kalibers vernichtend getroffen. Unser Bud zeigt einen der englischen Flugzeugträger.
(Scherl-Bilderdienst-M.)
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Flugzeugträger sind Kriegsschiffe zum Transport von Flugzeugen, die von die len Schiffen aus zum Fluge starten können womit Äso ihr Aktionsradius vergrößert wird. Flugzeug träger wurden zuerst gegen Ende des Weltkriege in verschiedenen Marinen eingeführt England baut die drei großen Kreuzer „Furious", „Glorwus un ...Courageous" in Flugzeugträger um, von denen oe letztere am 17.9.1939 durch das U-Boot des Kaxr-
stadt Norwegens, in Trondheim, deren Alten uns der im 11. Jahrhundert erbaute Dom verrät Die Bedeutung dieser drittgrößten Stadt Norwegens (54 500 Einwohner) erkennen wir auch an der Technischen Hochschule. Endlich haben wir dann auf unserer Fahrt, auf der wir backbord, also linker Hand, die Lofoten erblickten, das Ziel unserer Reise erreicht: die Stadt Narvik, die den Endpunkt der Lofotenbahn bildet, über die die Erz. ausfuhr aus Schweden vor sich geht. Diese vorzüglich ausgebaute 46 Kilometer lange Bahnstrecke nimmt also eine besondere Stellung im norwegi- schen Eisenbahnnetz ein, das im übrigen mit nur 3646 Kilometer sehr weitmaschig ist.
Aus unserer Fahrt sahen wir nicht nur die bedeutendsten Städte Norwegens, sondern erkannten auch, daß Seeschiffahrt und Küstenschiffahrt, Fischerei und Fischkonservenindustrie, Forstwirtschaft und Holzhandel den Reichtum Norwegens ausmachen, zu dem noch die Ausnutzung der Was- serkräste gehört. Wir sehen damit den alten Satz bestätigt, daß, wer diese Städte besetzt, ganz Norwegen fest in seiner Hand hält.
Die Norweger.
Das norwegische Volk hat, soweit die Berichte aus Oslo, Trondheim, Stavanger, Bergen und anderen Städten erkennen lassen, mit Ruhe und Kaltblütigkeit die alarmierenden Nachrichten des Klüngels der englischen Kriegshetzer ausgenommen, wonach die deutschen Truppen ins Meer getrieben seien. Denn daß dies nicht der Fall war und ständig neue deutsche Truppen auf norwegischem Boden anlangen, davon konnten sich die Norweger leicht überzeugen. Die Osloer Presse warnt denn auch sehr eindringlich vor solchen Lügennachrichten. Im übrigen wickelt sich der Verkehr zwischen den deutschen Soldaten und der norwegischen Zivilbevölkerung in durchaus korrekten und freundlichen Formen ab. Es zeigt sich auch hier wieder, daß oie weitaus größte Masse des Volkes anders denkt und handelt als die bisherigen Macher der öffentlichen Meinung. Ein so feiner Kenner seiner norwegischen Landsleute wie der berühmte Dichter Knut Hamsun, der selbst ein Sohn des
Oie Oonau-Lotsen.
Die Donau ist in ihrem Unterlauf ein sehr eigenmächtiger Strom, der sein Bett gern verändert und durch Den Menschen noch nicht ganz gebändigt ist. Üntiefen, Stromschnellen, Strudel, Katarakte und Klippen gefährden sehr leicht die Schiffahrt, so daß es im wesentlichen von der Ortskenntnis und Kunst der Lotsen abhängt, ob die Dampfer und Schlepper Ihr Ziel erreichen. Diesen Umstand haben sich die Engländer, denen der rege Warenaustausch zwischen Deutschland und den Südoststaaten ein Dorn im Auge ist, zunutze gemacht und die Lotsen durch riesige Bestechungsgelder zur Aufgabe ihrer Tätigkeit veranlaßt. Bis zum Zehnfachen ihres an sich schon hohen Normallohnes erhielten diese meist aus Jugoslawien und Rumänien stammenden Lotsen, um dafür spazierengehen zu tonnen. Aus Bukarest kommt nun die erfreuliche Meldung, daß die betreffenden Regierungen gegen diesen britischen Sabotageversuch energisch einge- schritten sind, indem sie die feiernden Lotsen kurzerhand zum Heeresdienst einberufen und dadurch ihrer beruflichen Tätigkeit wieder zufuhten werden. Es hat sich also auch in diesem Falle gezeigt, daß Deutschland und die Südostländer tn gleichem Maße die Sicherheit der Donauschiffahrt zu schützen wünschen.
Englischer Flugzeugträger durch eine Bombe vernichtend getroffen.
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Oie Verwaltung der Ostmark von den Reichsstatthaltern übernommen.
Berlin, 12. April. iDNB.» Am 23. April 1938 hatte der Führer den Gauleiter B ü r ck e l zum Reichskommissar für die Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reich ernannt und ihn beauftragt, den politischen Aufbau der Ostmark und ihre Eingliederung in das Reich in staatlicher, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht durchzuführen. Dieser Auftrag ist erfüllt. Gauleiter Bürckel hat den Führer daher gebeten, das ihm übertragene Amt eines Reichskommissars für beendet zu erklären. Der Führer hat dem entsprochen. Die Verwaltung in der Ostmark ist von den Reichsstatthaltern der einzelnen Gaue übernommen worden. Der Führer hat ernannt zum Reichsstatthalter in Wien: Gauleiter Bürckel, in Oberdonau: Gauleiter Gigruber, in Tirol: Gauleiter Hofer, in Niederdonau: Gauleiter Jury, in Salzburg: Gauleiter Raiiver, in Steiermark: Gauleiter Uibepreither. Der Reichsgau Kärnten wird zunächst vertretungsweise durch den Regierungspräsidenten verwaltet werden.
Kleine politische Nachrichten.
In der Nacht zum Freitag wurde in Paris von 12.45 bis 1.30 Uhr Fliegeralarm gegeben.
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Von dem am Donnerstag in Neuyork eingetroffenen italienischen Ozeandampfer „R e x" wurden i n Gibraltar außer 568 deutschen Postsäcken erstmalig seit Kriegsbeginn auch italienische Postsäcke, insgesamt 13, ohne jede Angabe von Gründen beschlagnahmt.
Die in 1)8^..-Häfen liegenden schwedischen Schiffe haben aus Stockholm Anweisung erhalten, vorläufig in diesen Häfen zu bleiben. Die auf hoher See befindlichen schwedischen Schiffe sollen die O8^..-Häfen oder andere neutrale Häfen anlaufen.
Nach Berichten der italienischen Blätter wird der ungarische Ministerpräsident Graf T e l e k i sich am 1. Mai nach Belgrad begeben. Die Blätter erblicken darin ein neues Zeichen der ständigen Verbesserung der ungarisch-jugoslawischen Beziehungen.
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Kardinal 33 e r b i e r, der Erzbischof von Paris, ist Dienstag morgen gestorben.
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Reichs-Minister Dr. Goebbels empfing die Volkstumsreferenten der Reichspropagandaämter, die zu einer Arbeitstagung nach Berlin gekommen sind. *
Seit dem Jahre 1807 hat Warschau nun zum erstenmal wieder ein deutsches Gericht erhalten. Bei der Eröffnung des deutschen Obergerichtes für Warschau war in Verhinderung des Reichsjusti^- Ministers Staatssekretär Dr. Freister anwesend, in Vertretung des Generalgouverneurs Reichsminister Dr. Seyß-Jnquart.
Aus aller Wett.
Schwedische Konzertreise der Berliner Philharmoniker.
Die Berliner Philharmoniker schlossen eine Konzertreise durch Schweden mit .einem Konzert in Malmö. Die Philharmoniker spielten überall vor übervollen Häusern. In Malmö wurde zu einem Höhepunkt unter Eugen Jochums Leitung die Wiedergabe von Beethovens 5. Sinfonie. Blumen und Lorbeerkränze mit Bändern in den schwedischen Farben und dem deutschen Hakenkreuz wurden überreicht.
Die Internationale Mustermesse in Mailand.
Die 21. internationale Mustermesse in Mailand ist eröffnet worden. An Zahl der Aussteller und Ausdehnung übertrifft sie alle früheren. Trotz der kritischen internationalen Lage nehmen Aussteller aus 29 Ländern daran teil. Erstmals sind durch einen eigenen Pavillon auch das befreite Spanien, Estland und Mandschukuo vertreten. Im deutschen Pavillon werden die mannigfaltigsten Erzeugnisse und Forschungsergebnisse auf chemischtechnischem Gebiet gezeigt, die der Dierjahresplan und der Krieg zur höchsten Entfaltung gebracht haben. Diese erste wissenschaftliche Ausstellung der deutschen Chemie im Ausland begegnet in Italien höchstem Interesse, weil dieses wie Deutschland sich von den äusländischen Rohstoffen unabhanmg zu machen sucht. Es wird eine anschauliche Uebersicht der chemischen Erzeugung von Kunststoffen, wie Zellwolle, Kunstseide, Leichtmetallen, allen Arten synthetischer Farben, Kautschuk aus Kohle und Kalk (Buna) und Treibstoffen aus deutschen Rohstossen gegeben. In einer anderen Abteilung wird die neueste deutsche phototechnische Erfindung, Papier- abzüae von Farbenaufnahmen, gezeigt sowie die deutsche Chemie im Dienste der Heilkunde und des Pflanzenschutzes. Ungeachtet des Krieges ist Deutschland Der größte ausländische Aussteller.
Bildhauer Heinz Schiefil f.
Im Alter von 73 Jahren verschied in Würzburg der Bildhauer Heinz Sch lestl, der Träger des mainfränkischen Kunstpreises 1937. Mit ihm ist der lebte und älteste des brüderlichen Kunstler-Drei- aestirns Heinz, Matthäus und Rudolf Schiestl dahin- gegangen. Heinz Schiestl hat viele Kriegerdenkmäler in Mainfranken geschaffen. _________________
AmtHMArmietter- Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Verantwortlich für Politik, äletonunb Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt G'eften, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Lndwig Neun^.
Är Orietto« llntorrflttolruierd iR Srnge « ® m-rlaalleiter: Dr. - Jng. örtd) Hamann: Anzeigenleiter. HanS Beck. Verantwortlich füt den Inhalt ter Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr^.
norwegischen Kleinbürgertums ist und immer mit ihm verbunden war, schrieb, als die Welle der eng» landhörsgen Propaganda Norwegen überflutete, chon am 30. März 1940 in „Fritt Volk": „Es ist so, daß viele von unseren kleinen Leuten die Hoffnung haben, daß Deutschland uns schützen wird — leider nicht heute, das verstehen wir, aber wenn der Tag kommt. Wir wollen hier sein, wo wir 0 v 5 te |inb und wie wir sind, wir sollen nicht in eine
mfHsl fremde Macht kommen. Mehr und mehr von uns
mcle &. haben die Hoffnung auf Deutschland." Die Ereig- iür Nisse der letzten Tage haben Knut Hamsuns und der -- -1'' kleinen norwegischen Leute Wunsch, Deutschland möge sie schützen, schnell erfüllt. Wie nun die Norweger das Problem ihres Regierungsumbaus losen, das ist ihre Sache und geht uns nichts an. Aber der Kampf um die Meinung der Norweger wird mit ( ® r einem Sieg der Vernunft im Sinne Knut Hamsuns
. ™ - "T. enden, ob auch die durch englische Pfunde und
Reederei-Interessen gekauften Reaktionäre sich dem entgegenstemmen. Deutschland hat nur die Aufgabe, den yrilitärischen Einbruch der Westmächte in Skandinavien zu verhindern und den Frieden dieses Landes zu sichern.
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