Einzelbild herunterladen

Dienstag. 12. November 1940

1.80

ucb bei Nichterscheinen

des RAD. vor einem

telie der Reü

iampfa

Berlin, 12. Ttov. (DRV. Funkfpruch.) Am

von 6000 VRT. und einen von 5000 BRT. zu Dienslagvormittag traf der Vorsitzende des Rates

5« den lej

pausenlose Vergeltungsangriffe aus London

fi* °°°luch°n sie. die deutschen Mafchmen zu bedränge».

4

Berlin, 11. Koo. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht -gibt bekannt:

Die Vergeltungsangriffe auf Lon­don wurden am 10. Rovember und in der Rächt

Gtükaverbände vernichten Geleitzug.

Sechs feindliche Handelsschiffe versenkt, drei weitere schwer beschädigt. Zn heftigen Lustkämpfen sieben englische Maschinen abgeschoffen.

zum 11. November ohne Unterbrechung fortgefet$L Außerdem wurden in Süd- und

N

Nt

im

Sturzflug an. Dabei gelang es, trotz starker feind­licher Flak- und Jagdabwehr einen Frachtdampfer von 10 000 BRT., zwei von je 8000 BRT^ einen

versenken, sodaß der Gegner mit Sicherheit 37 000 BRT. an Handelsschiffstonnage verloren hat. Drei weitere Schiffe wurde so schwer beschädigt, daß mit ihrem teilweisen oder ganzen Verlust zu rechnen ist. 3m Lause dieser Angriffe kam es zu hef­tigen Luftkämpfen, in denen unsere 3äger sieben gegnerische Flugzeuge vom Vau- muster Spitfire und hurricane a b s ch o s s e n. Vier eigene Flugzeuge gingen verloren.

ein Rüstungswerk bei Granham mit guter Wir­kung bombardiert.

3m Seegebiet ostwärts Rliddlesborough ver- senkte ein Kampfflugzeug ein Handelsschiff von 8 0 0 0 BRT.

Feindliche Flugzeuge warfen in der Nacht zum 11. November im Reichsgebiet an verjchiedeneu Oc-

Korpsführer des NSKK. Hühnlein, ^-Gruppen­führer heihmeyer, der Kommandant von Ber­lin, Generalleutnant S e i f f e r t, und weitere Ver­treter von Staat, Partei und Wehrmacht zur Be­grüßung erschienen. Der Staatssekretär des Aus­wärtigen Amtes von Weizsäcker, die Staats­sekretäre Bohle und Keppler waren mit den leitenden Beamten des Auswärtigen Amtes gleich­falls anwesend.

Vom Diplomatischen Korps in Berlin hatten sich der chinesische Botschafter Chen Chieh, der tür­kische Botschafter Gerede, der Kaiserlich 3apa- nische Botschafter K u r u s u und der königlich Ita­lienische Geschäftsträger Botschaftsrat Z a m b o n i als Vertreter des von Berlin abwesenden Botschaf­ters Alfieri eingefunden.

Präsident Molotow und Reichsauhenminister von Ribbentrop schritten nach der Begrüßung die Front der vor dem Bahyhof angetretenen Ehrenkom­panie ab. Sodann geleitete der Reichsaußeumiui- ster Herrn Molotow zum Schloß Bellevue, wo der Chef der Präsidialkanzlei des Führers Slaalsminister Dr. Meißner den Gast und seine Begleitung empfing.

Berlin, 11. Rov. (DRV.) Die Tätigkeit der deutschen Luftwaffe war auch am Montag von beträchtlichen Erfolgen begleitet 3n den Morgen­stunden griffen leichte Kampfflugzeuge London und andere kriegswichtige Ziele in Süd- csiengland an und belegten sie mit Bomben. 3m Atlantik, etwa 400 Kilometer westlich von 3rland, toarf ein deutscher Fernaufklärer Bom­ben auf einen britischen Frachter von 2500 BRT. und brachte ihn zum Sinken.

Deutsche S t u r z k a m p f f l i e g e r v e r b ä n d e überraschten im Seegebiet südostwärts Harwich einen stark gesicherten Geleitzug und griffen ihn im

x aus. r Her« . nich! loten, Kl gt. Anstatt Neu, Nischen ' onbern

Motow in der ReichshauWadl eingetroffen.

Begrüßung auf dem Anhalter Bahnhof. Oer Reichsaußenminister geleitet den russischen Gast zum Schloß Bellevue.

fc mit IQd)iti A in

te da, bet Tost.

ei Io. übet. Taste, r bet 'Mann m oe, er he, n nut !s 3m p^' eflentt Straf, haben halb, JorfaH,

Kanadischer 26 000-BRT. Oampfer bombardiert.

Neun ort, 11.Nov. (DNB.) Nach in Neuyork eingetroffenen Meldungen ist der kanadische Trup­pentransporterEmpreß of Japan" (26 032 BRT.) im Nordatlantik b ombardiert und schwer beschädigt worden. Das Schiff war vor Kriegsausbruch einer der besten Dampfer auf der Route VancouverFerner Osten. Er kann als Truppentransporter rund 7000 Mann unterbringen. Alle norwegischen Küsten- und Torpedo­batterien wieder gefechtsklar.

Berlin, 11.Nov. (DNB.) Die Küstenverteidi­gung Norwegens ist im Laufe der Sommermonate erheblich ausgebaut und verstärkt worden. Es war versucht worden, die zur Küstenverteidigung Norwegens eingebauten Geschütze zu zerstören. Ab­gesehen von den neu ausgestellten deutschen Flak- und Küstenbatterien sowie Tor­pedobatterien sind nunmehr auch alle nor­me g i s ch e ti Küsten- und Torpedobatterien wieder in gefechtsklaren Zu st and gebracht worden.

der Volkskommissare der UdSSR, und Volkskom­missar für auswärtige Angelegenheiten W. M. Molotow auf Einladung der Reichsregierung zu einem mehrtägigen D e u t s chla n d - B e- such auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin ein. 3n seiner engeren Begleitung befanden sich außer dem Sowjetrussischen Botschafter in Berlin, Schkwar - zew, der ihm bereits zur Grenze entgegenge- ! fahren war, der Volkskommissar für Hüttenwesen Tewoßjan, der stellvertretende Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten Dekanofow, [öer stellvertretende Volkskommissar Dr.-Ing. Mer­kulow, der stellvertretende Volkskommissar für Außenhandel Krutikow und die stellvertreten­den Volkskommissare für die Flugzeugindustrie Belandin und Jakowlew.

Der Reichsminister des Auswärtigen von Rib­bentrop hieß den Präsidenten Molotow auf dem Bahnsteig herzlich willkommen. Ferner waren Generalfeldmarschall Keitel, Reichsminister Dr. Lammers, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, Reichspressechef Dr. Dietrich, Reichsführer ff Himmler, der

mi 5835 Del mH ? tta 5s vergeb« :

nur ei» I

ttanabme von Anzeige» für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desVormitMaS

Anzetgen-Preiler

Knreigemeil 7 Rvt. ic mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 60 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25J/o mehr

iad)t nie inge Zek I

: getane ft, 69 hl f stehen-' igte, * ach n>^ feit

eter IM chüftlichr' moatibert nie nstdl olangeS mßte ih" nem Pntl

tDorüW 'Wohs ert'proF

inem Harne,» Wt uft

jarette.® Tanzes mit* »r nit

,««*

Englische Kreuzer im Feuerorkan der Stukas

Von Kriegsberichter Rudolf Wagner.

Ztalienischer Kriegsherbst

Von unserem ^..Berichterstatter.

etwas merken. .

Außenbild und Alltag der italienischen Städte! verraten also im allgemeinen nicht allzuviel von der i Ungewöhnlichkeit der Zeiten. Diese Ausgeglichenheit ist schließlich auch ein Teil der inneren Mobil­machung und damit ein "iötütf Heimatfront. Nur in einem siegenden Lande läßt der Krieg das Leben einigermaßen unbehelligt weiterfließen. Nicht ohne Sorgen gewiß nicht wer Freunde hat, wird natürlich allenthalben davon sprechen hören. Doch der Ernst, der wie im Reiche dem Schicksal teurer Angehöriger gilt, wird ebensowenig wie, bei uns den Stolz auf das Geleistete'überhören lassen und die Gewißheit, an einem glücklichen Wende­punkte des nationalen Schicksals zu stehen.

geisterten Puolikum auf dem Monte Pincio, |oms Musikhügel.

Ein wirklichnaiv" hier eintreffender Fremder 1 ürbe zunächst im Straßenbilde der großen Garni- )ii Rom d i e Soldaten vermissen. So aradox es klingt: gerade der Krieg brachte eine Illige Entmilitarisierung des öffentlichen Lebens, a Rom zur offenen Stadt erklärt worden ist, nd eben nur noch Urlauber und spärliche Rest- immandos sichtbar. Dann kommen die kleinen Ein- hränkungen: Fleisch gibt es nur an drei auf ein-- verfolgenden Wochentagen, so daß der Freitag, er herkömmliche Tag der Fastenspeise, eben auf en Rest der Woche ausgedehnt erscheint. Butter nd sonstige Fette sind rationiert. Das Einheits­rot sei, so klagt eine große Tageszeitung, zur Zeit och nicht auf' der höhe seiner qualitativen Mög- chkeiten angelangt, da es infolge eines gewissen Nangels an Backöfen zu feucht bleibe. Dafür ist mb bleibt die fabriziertePasta", also Makkaroni rt allen möglichen Variationen die tragende Säule er Dolksernährung.

Ohne die vorsorgliche Planung des faschistischen Staates wäre aber auch die italienische Speisekarte estimmt weit weniger bunt ausgefallen, als sie mnier noch, wenn auch ohne Uebertriebenheit, aus- chaut. Zwischen dem Korporationsministerium und len Verbänden der Metzger (S. A. M. A.) wurde tine Regelung getroffen, die den Zwischenhandel fjr das Fleisch auf dem Wege vom Erzeuger zum

Der erste Kreuzer, auf den nun der größte I Teil der Angreifer in überraschendem Sturz herab- rast, feuert aus allen Rohren. Wie eine lohende Feuerwand erscheint die Steuervordseite des kindlichen Kriegsschiffes, von der aus ein unaufhör­liches, zuckendes Mundungsfeuer aufflackert. 2lver die Kanoniere vermögen der rasenden Geschwmolg- r feit der vom Himmel herabfallenden Maschinen

auf den Kreuzer, dessen Ausbauten und Geschützum­risse im Pulverdampf der Flakwaffen kaum mehr xu erkennen sind. Keiner der Angreifer verspürt den Feuerhagel. Jeder sieht nur das Ziel.

ten Bomben, wobei an einer Stelle ein Holzlager in Brand gesetzt und an zwei anderen Stellen Hoch­spannungsleitungen beschädigt wurden. Weiter be­schädigten feindliche Bomben zwei Bauernhöfe und ein Wohnhaus. Es sind insgesamt ein Toter, ein Schwerverletzter und neun Leichtverletzte zu be­klagen.

In den Luftkämpfen des gestrigen Tages wurde» vier feindliche Flugzeug abgeschossen. Fünf eigene Flugzeuge werden vermißt.

Mißglückte Lufitorpedoangriffe auf deutschen Sperrbrecher.

Berlin, 11. Nov. (DNB.) Am 10. November 1940, nachmittags, wurde ein deutscher Sperrbrecher in der westlichen Nordsee von zwei eng­lischen Flugzeugen mit Lufttorpedos angegriffen. Das gutliegende Flakseuer des deutschen Kriegsfahr­zeuges hinderte die britischen Flugzeuge am treff­sicheren Zielen. Der deutsche Sperrbrecher konnte durch geschicktes Manövrieren den abgeschosienen Torpedos ausweichen und kehrte wohlbehalten zu seinem Stützpunkt zurück.

löcher und enthüllen den Angreifern trotz diesiger sicht zwei englischeKreuzer vom Dienst, i»ie offensichtlich in Kiellinie einem nachfolgenden Geleitzug voranlausen. Ein Befehl ruft zum Angriff. Der Verband löst sich auf und stürzt aus mehreren tausend Metern durch das Wolkenloch auf die dunklen Ziele. Das unheimliche heillen der Dampfmaschinen reißt die englischen Kanoniere aus dem Gefühl der Sicherheit, das sich ihnen bereits

I tfdbetnt täglich, nutzer onntaas und feiertags erlagen: Die Mustrierte iiefcenerftamilienblätter ebnnt unRild DieScholle

(DNB.) . . . ., 11. Nov. (PK.) Wiederholt griffen in den letzten Tagen deutsche Sturzkampfverbande englische Geleitzüge und Kriegsschiffe unmittel­bar an der Ostküst e mit großem Erfolg an. Bis tief in die Themsemündung hin- «i n verfolgten sie den Gegner, um seine Schiffe zu treffen und zu vernichten. Bei einem der letzten Angriffe gelang es sogar, z w e i 1 0 0 0 0-T c> n - nen-Kreuzer mit Bomben schweren Kalibers ,iu belogen, wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht kürzlich berichtete.

Eine geschlossene Wolkendecke liegt rote eine Scheidewand zwischen den angreifenden Stukas und den englischen Geleitzügen, die im Dunst der her­annahenden Abenddämmerung der Themsemündung Mstreben. Eiy gewagter Einsätz der deutschen Flie­ger in diesen späten Abendstunden. Nur Schneid ilnd Können versprechen noch einen Erfolg. Der Tinsatz wird gewagt, unb das Glück ist mit den Männern, die alles daran fetzen, den Feind in sei­nem Schlupfwinkel aufzustöbern und anzugreisen.

lieber Sandbänken öffnen sich plötzlich Wolken-

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Rom, November 1940.

Das Bewußtsein einer außerordentlich positiven llanz der ebenso kurzen wie genutzten Kriegs- Monate ergibt die Grundlage der freudig gehobenen , uversicht, mit der auch Italien diesmal zwischen ommer und Winter steht. Kaum wird der Fremde, der Rom jetzt etwa zum erstenmal betritt, den Eindruck gewinnen, daß er sich in der Hauptstadt Eines kriegführenden Landes befindet. Vorausgesetzt natürlich, daß er am Tage hier eintrifft, denn die

Oer Besuch Molotows.

Im großen Rahmen der neu auszurichtenden Weltpolitik, in den die Fülle der Probleme durch die Ereignisse hineingepreßt wird, kommt dem Be­such des Regierungschefs der Sowjetunion und Außenkommissars Molotow in Deutschland eine besondere Bedeutung zu. Er ist die deutliche Unter- treichung der Tatsache, daß Deutschland und Ruß­land mit ihrer erneuerten Politik der Selbstachtung und Unabhängigkeit die alten politischen und wirt- chaftlichen Fäden wieder aufgenommen haben, welche die beiden Staaten nicht nur flurz Bismarck­zeit, sondern in ihrer ganzen Geschichte auf das Innigste verknüpften und die so wesentlich, ja ent- cheidend, das Schicksal dieser beiden Nationen ge- taltet haben. Als das zaristische Regime und eine im russischen Volke nicht verwurzelte Oberschicht sich vor dem Kriege England verschrieb, hat das rus­sische Volk dies teuer bezahlen müssen. Erfahrun­gen find die besten Lehrmeister. Sowjetrußland hat ebenso wie Deutschland die Erfahrungen gemacht, daß beide Nationen trotz aller Unterschiede der. Weltanschauung nur dann den Weg zur politischen und wirtschaftlichen Höherentwicklung finden, wenn sie sich gegenseitig als gute N^i chbarn behan­deln, verstehen und ergänzen, daß aber jedes Ab­weichen von dieser Straße in den Sumpf führt.

Für die plutokrallschen und liberalistischsimperia- listischen Jdeeen der angelsächsischen Welt ist dieses Zusammengehen der größte und entscheidende Feind. Die englische Plutokratie war immer der Erzfeind Rußlands und Deutschlands. Der Kampf um Asien, der Kampf um die Türkei einschließlich der Dardanellen wurde von den Pitt und Fox, den Canning und Palmerston, den Gladstone und Dis- raeli mit allen Mitteln der Intrige, der Zusammen­ballung der kleineren englandhörigen Nationen und deren kriegerischer Mittel durchzufechten versucht. Damals stand der englische Einfluß im Zenit, die liberalistischen Ideen herrschten auf dem europäi­schen Festland. Sie hatten zwar die allen Privi- legienstaaten gestürzt, aber sie griffen nicht an die Privilegien der englisch-orientierten Plutokratie. Aus diesem Zwiespalt läßt sich die typisch deutsche Vorkriegsverwirrung erklären, und auch die rus­sische daß die Linksparteien ein Zusammengehen mit demZarismus" ablehnten, entgegen den im­mer inniger werdenden deutsch-russischen Wirt­schaftsbeziehungen. Da aber Deutsihland zu feinem Glück nicht liberalistisch-englisch regiert wurde, ist das durch mannigfache Verbindungen erweiterte gute Verhältnis feit dem Aufkommen Rußlands, vor allem feit Peter dem Großen, eigentlich bis zu Bismarcks Entlaffung unerschüttert geblieben. Der Eiserne Kanzler hat denn auch dem deutschen und 1 dem russischen Volke erst jetzt sind- seineGedan- ten und Erinnerungen" in Moskau übersetzt wor- . den und zeigen den Russen, wie Bismarck wirklich

ronats-Be-ugSvreis:

Hi 4 Beilagen RM.1.95 hne Illustrierte t.22 ui'tellgebühr.. -.25

Eben noch erblickt der Flugzeugführer der zweiten I Ju, die auf das Ziel herabstößt, wie die Bombe der ersten Maschine seitlich an ihm vorübergleitet Er selbst stürzt noch weiter, um selbst wenige hundert Meter über dem speienden Vulkan seine schweren Brocken niedersausen zu lassen. Beim Abfangen dicht über dem Schiff quillt ihm die Detonationswolke des ersten Bombentreffers entgegen. Schwarz-gelb türmt sich ein gewaltiger Rauchballen über dem ge­troffenen Vorderschiff auf. Fontänen in Weißgischt spritzen längs um den Kreuzer auf. Fetzen und Trümmer klatschten hernieder. Als der zweite An­greifer tief über dem Kanal auf den Feind zukurvt, pufft aus der Mitte des Schiffes eine neue Wolke heraus. Der zweite Volltreffer.

ned) zögernd den verderbenbringenden Sturz der kriegswichtige Ziele geführt. 3n den Hafen von übrigen Stukas, die im Qualm und Rauch ein Bexhitl, Hastings, Dover, Elacton on Sea und Great deutliches Ziel nicht mehr ausmachen können, auf- Yarmouth gelang es, Lagerhäuser und Verkehrs­zuhalten. Aber auch es schweigt bald. Bombe a uf Umlagen, in Eastbourne, Margate sowie an mehreren Bombe heult nun in das Ziel hinein. Gewaltige zollen der Bahnstrecke IpswichRorwich Gleis- Wassersäulen erheben sich neben dem schwer ver- a|Uflgni und in Chatham ein Jndustriewerk zu fref- »unbeten Gegner, dw oprengtraft jeher ber Irup(,enlagetn oon meft-Cufroortf) und

bur IZ7chl"gen °7ch sch°n hJe e rste n gfam® Düngens ,-rs-ör.en Bombentreffer mehrer-^-- me n aus dem dunklen Rauch. Der Kreuzer racken und Truppenunterkunste. Wahrend der Rächt brennt lichterloh. jwurden Birmingham und Liverpool joww

Doch nicht nur in das rasende Flakfeuer sind die verwegenen Angreifer gestürzt, mitten in einen dichten Haufen von feindlichen Jägern platzen sie nach ihrem Sturz hinein. Die ersten Stukas durchbrechen im Tiefflug die gefährliche Umklamme­rung und duschen den lauernden Spitfires davon. Ihre Uebermacht ist erdrückend. Von allen Seiten

Verdunklung wirkt gerade in südlichen Städten recht eindringlich. Und vorausgesetzt, daß es solchen rein touristischen" Fremden noch gibt, was augenblick­lich nicht allzu wahrscheinlich anmutet, denn wer ier ist, hat in 99 von 100 Fällen auch dienstlich j Italien zu tun. Der deutschen Kolonie immt hierbei der Löwenanteil zu, daß Reisen im teufte der Achse ben einzigen wirklichen Zustrom ringen. Das liegt in der Natur der Dinge. Eben

lNach dem Sperrfeuer der Flak verfolgen nun die blauen Streifen der Maschinengewehrgarben die I Stukas. Entschloßen wehren sich die angegriffenen I Sturzkampfflieger. Dicht über das Kabinendach I einer Ju jagt ein feindlicher Jäger hinweg, um zu m r , , .. ... I einem neuen Angriff anzufliegen. Während der

Markte fo gut wie ausschaltet. Dadurch wird iranir= Megerfchütze die von hinten angreifenden Gegner lich auch Die Preisgestaltung tm volkstümlichen abroehr^ ;aqf &er Flugzeugführer dem nächsten eine Sinne erleichtert. Streng wird sowohl auf dem ga^unq aU5 seinen starren Maschinengewehren ent- Markt als auch in den Gaststatten die Einhaltung qeqen Ein wilder Kampf tobt. Dann nahen d e u t - der normierten oder angemessenen Preise^uber- Jäger. In stürmischem Anflug werfen sie

macht. Obst und Gemüse sind tm Ueberstuß vor-1 . &en Spitfire entgegen. Sie rächen die beiden Händen, dienen aber nicht nur dem Binnenkonsum, Rutschen Stukas, die der feindlichen Uebermacht sondern auch ^r Devisenbe chaffung. Daherwird I sind und decken den Rückflug der Kameraden, der verstärkte Anbau mit allen Mitteln gefordert. &er ostküste Englands liegen aber zwei bren­zlich zeigte eine Zraubenföau unter ben 3^1^ unb quaImenbe britische 10 000-t-Kreuzer still, tausendiahrigen Gewölbe^ der auch die Fahrt des zweiten ist von einem

wahre Höchstleistungen aller mittelitallenischen |(^tDeren Xreffer jäh unterbrochen worden. Daneben niAt m-s beklagt der Feind den V e r l u ft von mehreren Nun, d-w°n merkt unserFremder nicht mel. ^0 bie in' diesen Feuerorkan

Er merkt nur, ba6 für iftn tm ©tunb« alles «r Stukas hineingelaufen sind. Die letzten Sturz- noch da ist, nicht aber, miemel Slrbeit unb Für- Kampfflieger müssen auf bem Heimflug noch einmal Jorge dahinter steckt; ?fDrha^ ihr fliegerisches Können beweisen. In der Dunkel-

dazu, konnte er sich auf bem ^tolyber^ojum Regensturm landen sie glall im Hei-

konkurrenzlos umtun, ben 9Vfn9 mati)afen, wenn auch die Reifen platt geschossen

gibt es, mte gesagt kaum ^ sind und auch mehr als 30 Kanonen- unb Ma-

burfnis hat, anderen aus seinem Reiseführer vor- h.^ffer an einigen Maschinen zu zählen

zvllesen oder, was noch arger tft, an ^genen Rach diesem Angriff kann bie Gruppe allein Impressionen terlnehmen zu lassen, wird nicht ' nnn { nLrfpnffpn czandelsscbiffs- IW **"« " m m,»,« ®.", »»,!«

sssääj ä u:6äää »*

ober Mabonna besonbers gespitzt hat, wird noch als ^ermp gerecyner weroen oari einige Zeit warten müssen. Auch im Stabtbilde sind ernpsinbliche Fassaden der Paläste und Kirchen durch Verschalungen abgedichtet. Doch kann man in Rom schon erheblich weit laufen, ohne auf der­gleichen zu stoßen. In einer Stadt, wie Venedig, das ben zarten Spitzenschkeier seiner Architektur überall zur Schau trägt, ist natürlich ber Einbruck durch ben überall notmenbig roerbenben Schutz stark beeinträchtigt. Künstlerisch weniger empfindliche Zen­tren, wie Mallanb ober Neapel, lassen bavon kaum

^.Jahrgang llr.268 jwa G ptensi

Gießener Anzeiger

on einzelnen Nummern

General-Anzeiger sürOberhessen *tf«k6en.9 Sch,lltr-tze 7-9