dombenvolltreffer aus englischen Flugzeugträger und englischen Kreuzer
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sche Bomben getroffen worden. Damals log Herr, Churchill, die deutschen Bomben „feien ins Wasser gefallen". Das Schlachtschiff „Rodney" war das stärkste englische Schlachtschiff, nachdem sein Schwe-1
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Das britische Schlachtschiff „R o d n e y" ist 33 900 Tonnen groß. Es hat eine Bestückung von neun 40,6-cm und zwölf 15,2-cm-Geschützen, ferner sechs 12-cm-, vier 4,7=cm= und sechzehn 4-om-Flak-Ge- schützen sowie acht Flak-MG.s. Weiter sind zwei Torpedorohre an Bord. Die „Rodney" führt zwei Flugzeuge mit. Der große Zerstörer „Gurkha" (2400 Tonnen) hat eine Bestückung van acht 12-cm-Ge- schützen und vier 4-cm-Flak-Geschützen sowie acht Flak-MG.s und vier Torpedorohre in Vierlingsaufstellung. Zerstörer „Glowworm" (1340 Ton- i nen) ist bestückt mit vier 12-cm-Geschützen, acht Flak- | MG.s und 8 Torpedorohren in Dierlingsaufftellung.
wegifche Seeküstengebiet vor feindlichem Einflug. Feindliche Einflüge wurden lediglich über der norwegischen Westküste sestgestellt, wo der mit deutschen Fliegertruppen belegte Flugplatz Stavanger durch einzelne britische Kampfflugzeuge im Tiefslug er- olglos angegriffen wurde.
sterschiff „Nelson" bereits im Dezember durch eine Mine schwer beschädigt worden war, was Churchill übrigens auch erst nach zwei Monaten zugegeben hat. Churchill glaubt also jetzt, er könne unter dem Eindruck der neuen schweren Verluste der englischen Flotte frühere Verluste nachträglich zugeben, ohne daß es in der englischen Öffentlichkeit allzusehr bemerkt wird. Angesichts dieser Tatsache und der Erfahrung, daß Winston Churchill, wie schon im letzten Kriege, nur immer einen kleinen Teil der tatsächlichen englischen Verluste bekanntgibt, kann man sich vorstellen, wie groß die wirklichen Verluste der englischen Flotte bei ihrem Versuch, die norwegische Küste anzugreifen, gewesen sind.
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Berlin, 11. April. (DNB.) Während die deutschen Operationen im norwegischen Raum zur Abwehr des britischen Angriffes auf die Neutralität der skandinavischen Staaten planmäßig fortschreiten, verbreitet die britische Propaganda, vor allem von Paris und London aus, eine Flut von unzutreffenden Meldungen über die militärischen und politischen Vorgänge. Dieses Manöver wird auch bereits durch Greuelmeldungen über das Verhalten der deutschen Truppen ergänzt. Der Versuch, den deutschen Truppen angebliche Plünderungen in Dänemark und Norwegen zuzuschreiben, wird in diesen Ländern nicht verstanden, da die Bevölkerung seit Dienstag Zeuge des festen disziplinierten und korrekten Auftretens der deutschen Wehrmacht ist. Einer der französischen Militärattaches, der in deutsche Gefangenschaft geriet, hat die Frage eines deutschen Offiziers, ob er sich in irgendeiner Weise über das Verhalten der deutschen Truppen zu beklagen habe, lebhaft verneint und bezüglich ihrer vorbildlichen Haltung hinzugefügt, er kenne die deutschen Truppen schon lange und wisse, daß sie stch nicht geändert hätten.
Die Quelle, aus der die unfmntgen Meldungen über die Lage im Norden stammen, ist der norwegische Storthingpräsident L. 3. Ham - bro, der Mittwochabend in Stockholm eintraf, wo er sich im Grandhotel mit einem Stab von Propagandisten niederließ. Die rege Tätigkeit, die sich daraus entwickelte, hat in der Presse, besonders Donnerslagfrüh, ihren Nie- derfchlag gefunden. Die Mitteilungen des Norwegischen Telegrammbüros, die über Stockholm in die Welt hinausgehen, stammen aus den Hotelzimmern des Grandhotels, hambro hatte am Donnerstag eine Zusammenkunft mit dem schwedischen Ministerpräsidenten P- Albin Hans so n und Außenminister winther, außerdem mit ausländischen Diplomaten. Weiter traf er sich mit seinem Detter Lhariev hambro, der, wie der reichste Zweig der Hambro-Familie, britischer Staatsan-
Der Wehrmachlsbericht.
Vertin, il.April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m Westen keine besonderen Ereignisse. Die Luftaufklärung über Mittel- und Nordfrankreich wurde trotz schwieriger Wetterlage und
Berlin, 11. April. (DNB.) heule abend griff sie deutsche Luftwaffe britifche Seestreitkräfte 200 Kilometer nordwestlich Trondheim mit Erfolg an. (in englischer Flugzeugträger wurde turch eine Bombe schweren Kalibers vernich- iend getroffen. Ferner wurden auf einem englischen Kreuzer zwei Bombenvolltreffer erzielt.
Britisches Kriegsmaterial in Sergen beschlagnahmt.
Britische Truppen sollten später gelandet und dort bewaffnet werden.
Berlin, 11. April. (DNB.) Das Geheimnis Oes beabsichtigten britischen Vorstoßes gegen Norwegen ist geklärt! Die britische Expeditionstruppe sollte neben anderen Plätzen Bergen besetzen. Zu diesem Zweck hat England schon vorher unter dem 'Motto „Finnlandhilfe" fünf Transportschiffe nach Bergen geschickt, die das schwere Ma-
Oie britische Spionage in Norwegen
Churchills Neffe in Narvik verhaftet.
Churchill muß dementieren.
Schwere Verluste der britischen Flotte. Keine norwegischen Häfen erobert.
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Die Nachprüfung dieser Geständnisse Churchills er- ; gibt die bemerkenswerte Tatsache, daß der englische । Marineminister diese Gelegenheit benutzt hat, um I bereits weiter zurückliegende schwere L Verluste der englischen Flotte zuzugeben, die er b i s - (lang verschwiegen hatte. Das Schlachtschiff »'„Rodney" ist nämlich bereits bei dem Angriff I deutscher Kampfflieger auf den englischen Flotten- f stützpunkt Scapa Flow am 16. März durch deut-
britischen Gesandtschaft in Oslo, Paus, der feMt gebürtiger Norweger ist, aber die englische Staatsbürgerschaft erworben hat. In zahlreichen norwegischen Hafenstädten saßen als „Konsuln" ftichere britische Marineoffiziere, so z. B. der Kapitän C. A. Douglas in Aalesund oder der Kapitan L. D. Gibbs in Narvik. Die Spionagetätigkeit erstreckte sich sowohl auf die Auskundschaftung militärisch wichtiger Vorgänge — auch die „Altmark" war em Opfer dieser Spione — wie auf die Wirtschaft, wobei mit den berühmten schwarzen und grauen Liften gearbeitet wurde. Zu den Mitteln dieser Spionage gehörte auch, daß ausgerechnet in diesem rauhen Frühjahr in dem reichlich nördlich gelege- nen Norwegen ununterbrochen „Touristen aus England eintrafen, die mit Vorliebe die Hotelzimmer belegten, aus denen ein Ausblick auf die Hasen ober die Eisenbahnen zu „genießen" war. Versuche, die Hafenspionage durch Bretterzäune emzuschran- ken, sind ziemlich wirkungslos gewesen. Eine Sam- melstelle aller dieser Bestrebungen war das „British Consular Shipping Office" in Trondheim.
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Wettere Truppenteile gelandet.
Br tischer Luftangriff auf Trondheim abgewiesen.
Berlin, 11.April. (DNB.) 3n Oslo, Bergen und Stavanger wurden heute im Laufe des Tages weitere starke Truppenverbände gelandet. Bei dem kühnen Handstreich deutfcher Truppen über hamar auf E l v e r u m in der Nacht vom 9. zum 10. April find trotz norwegischer Ueber- legenheit mehrere norwegische Bataillone mit insgesamt 80 Offizieren entwaffnet und dabei über 500 Gewehre und vier Geschütze erbeutet worden. 3n den besetzten norwegischen küstenplähen sind nunmehr die küstenbatte- rien zum größten Teil durch deutsche Truppen beseht und zur Abwehr von Feindangriffen feuerbereit gemacht, hierzu wurden in Oslo und Lhristiansand auch die Besatzungen der gesunkenen Kreuzer „Blücher" und „Karlsruhe" mit eingesetzt.
Einheiten der Luftwaffe unterstützen das Vorgehen der deutschen Truppen in Norwegen und führten zahlreiche Erkundungs- und Sichern n g s f l ü g e vor der norwegischen, dänischen und deutschen Küste durch. An den mit deutschen Truppen belegten Orten sind Flakbatterien zum Schuhe gegen Luftangriffe in Stellung gebracht morden. Trondheim wurde von britischen 3agb- flugzeugen angegriffen. Der Angriff wurde ab-
starker Abwehr fortgefeht.
Am Nachmittag des 10.4. sind deutsche Truppen auf Bornholm ohne Zwischenfälle gelandet. 3m übrigen verlief der Tag bei den in Dänemark eingesetzten Einheiten der Wehrmacht ruhig.
3n Norwegen wurden im Laufe des 10.4. d»e von den deutfchen Truppen erreichten Räume planmäßig ausgebaut und erweitert. Elve rum (25 Kilometer ostwärts hamar) wurde in den Vormittagsstunden des 10. 4. beseht. 3n Oslo herrscht Ruhe. Alle Befestigungen im Oslofjord find in deutscher Hand, beseht und, wie auch die übrigen norwegischen Küstenbefestigungen, zur Abwehr eingerichtet. Die norwegischen Wehrmachtsdienststellen in Oslo haben ihre Bereitwilligkeit- erklärt, am Luftschutz gegen englische und französische Flieger aktiv teilzunehmen.
3n Narvik haben, wie bereits gemeldet, eng- lische Seestreitkräfte versucht, in den Hafen emzu- dringen. Bei der erfolgreichen Abwehr wurden drei feindliche Zerstörer vernichtet, ein Zerstörer schwer beschädigt. Die Verstärkung der deutschen Truppen in Norwegen vollzog sich planmäßig. Entgegen den englischen Falschmeldungen sind Berge n u n o Trondheim sest in deutscher Hand. Angriffsversuche haben nirgends stattgefunden.
Die Luftwaffe führte am 10.4. wiederum im verstärkten Umfange Luftaufklärung über der gefamten Nordsee durch und brachte wichtige Wet- bungen über Stand und Bewegungen fe ndUcher Seestreitkräfte. Die zur bewaffneten Aufklärung eingesetzten Kräfte hatten infolge schlechter Sicy - verhällnisfe nur an zwei Stellen Gefechtsberuhru g H mit dem Gegner. Ein britischer Zerstörer wurde durch Bomben schweren Kalibers getrffen, eine Flak- und eine Scheinwerferbatterie im Gebiet vo Scapa Flow durch Bombeneinschläge außer Ge- sfecht gesetzt. Britische 3agdflugzeuge griffen mehrmals deutsche Aufklärer ohne Erfolg an. Lin prm- ßches 3agdflugzeug vom Muster hawker-hurn wurde vor den Shetlands abgeschossen. Zwei 9 Flugzeuge werden vermißt. 3agdfliegerver a überwachten Norwegen sowie die dänische * ' lüfte und sicherten mit starken Kräften das n
gewiesen.
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Washington, 11. April. (DNB.) Präsident Roosevelt erließ eine Proklamation, die ame- rikanischen Schiffen däs Befahren aller skandinavischen Gewässer verbietet. Das neu festgesetzte Sperrgebiet erstreckt sich mehrte hundert^Meilen in die neue Kampfzone und schließt auch russische Häfen ein, so daß amerikanischen Schisten weder die Einfahrt in bas Weiße Meer noch in die russischen Häfen Archangelsk und Muv- mansk möglich ist. Die Proklamation beschrankt sich darauf, amerikanischen Schiffen das Befahren der Gewä er um die skandinavische Halbinsel nn wetten Umkreis zu verbieten, damit nicht, durch Beschädigung oder Versenkung solcher Schrffe Drsfe-
Der norwegische Storling-prMenl Hambto Leiter der antideulschen Greuelhetze.
In Stockholm ein Propagandabüro errichtet. - Enge Verbindungen zu den britischen Kriegshetzern.
Katzenjammer.
Nachdem man in London unter den linken Schwingern und dem rechten Haken der Deutschen zur Zeit auf die Bretter gegangen war, ist man jetzt dort dabei, sich trotz „geöffneter Lippen' und „geschlossener Augen" zu einem krampfigen Lächeln aufzuraffen und wenn auch weich in den Knien, doch wieder in den Ring zu taumeln. Es taucht sogar Herr Eden, der Dominienminister, aus der Versenkung auf, um aus duftiger Blüte Honig zu saugen. „Es ist wohl möglich", sagte er wörtlich, „baß Hitlers Aktion in ben nördlichen Landern strategisch günstige Momente für ,die Westmächte und ihre Flotte schaffen wird." — Dasselbe also ungefähr, was schon jene Londoner Blätter zu sagen suchten, die meinten, jetzt habe England Hiebe bekommen, Gott sei Bant, bas gebe- ihm ja nun Gelegenheit zu zeigen, was es dagegen tun könne, was die alten Männer in der englischen Regierung vermögen, um die Verantwortung für das England widerfahrende Malheur von sich abzuschneiden. „Sowas kommt davon", meint Halifax, „so etwas ereignet sich, wenn neutrale Staaten nicht rechtzeitig um Hilfe bitten wollen." Wo also sind nun die Neutralen, die endlich von England ,)ga-- rantiert" sein und sich für England ab schlachten lassen wollen, solange es für dieses England vielleicht noch Zeit ist? Neutrale an die Front! Oder, meint Lord Halifax, man muß gewärtigen, daß die Deutschen es machen, wie „die großen Zerstörer in der Geschichte, die sich in Europa, unerweichbar durch ben zivilisierten Einfluß Roms, gegen dieses erhoben". — Halifax vermag offenbar nicht mehr zu begreifen, daß er mit dieser Erinnerung an Römer und Germanen die für England bedroh- lichste geschichtliche Parallele zieht, die überhaupt möglich ist. Wir schließen uns ihr durchaus an. Es ist in der Tat die größte weltgeschichtliche Stunde für die historische Ablösung des in seiner Pluto-
Alledesestigungen im Oslofiorb in deutscher Hand
Deutsche Truppen auch aus Bornholm gelandet
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Oslo, 11. April. (DNB.) In Narvik wurde der englische Journalist Gerald Romilly festgenommen. Dank der guten Informationen, die er von dem englischen Marineminister Winston Churchill, seinem Onkel, erhielt, tauchte er stets rechtzeitig da auf, wo sich englische Aktionen vorbereiteten. So war er auch diesmal von hoher englischer Stelle von bevorstehenden englischen Uebergriffen auf norwegisches Hoheitsgebiet unterrichtet worden.
England hat in Norwegen eine Unmenge von Spionen unterhalten. Wir hoffen sehr, daß sie jetzt zu den „Leidtragenden und trauernd Hinterbliebenen" gehören und aus der unmittelbaren Bekanntschaft mit der deutschen Wehrmacht Ersah- rungen sammeln, über die sie nach dem Kriege in dem „alten fröhlichen England" am traulichen Kaminfeuer erzählen können. Ganz Norwegen war von einem englischen Spionagenetz Überzogen, m dem auch (genau so wie in dem benachbarten Schweden) ziemlich viel eigene Landeskinder schnell und mühelos reich werden wollten. Leiter des englischen Geheimdienstes war der Handelsrat der
gehöriger ist. Lhariev hambro gehört dem englischen Außenhandelsministerium an. Er hält sich gegenwärtig gezwungenermaßen in Stockholm auf, da er von feiner Reise, die ihn über Norwegen, Finnland und Schweden führte, zur Zeit nicht nach England zurückkehren kann. Earl 3oachim hambro hat die Regierungsstellen in Stockholm bewegen können, ihm die Erlaubnis zu geben, am Donnerstag um 21.15 Ahr über den schwedischen Rundfunk zu sprechen.
Hambro ist einer der wenigen der reichen Nor- weger, besitzt ausgezeichnete Verbindungen zur Londoner City, wo seine Verwandten Inhaber des Londoner Bankhauses Hambro sind. Er war früher Vorsitzender der Finanzkommission des Völkerbundes und 1927 Mitglied des Präsidiums des Völker- bundes. Die Familie Hambro stammt aus dem deutsch-dänischen Grenzgebiet und hat früher den Namen Hamburger geführt. Hambro wurde geboren 1884 in Bergen als Sohn des Pädagogen Edward Isaac Hambro, studierte Philosophie, wurde Journalist, war 1913 bis 1919 Redakteur der Osloer Tageszeitung „Morgenbladet", die er heute besitzt, wurde 1918 in Oslo zum Parlament gewählt. Seitdem hat er andauernd dem Storthing angehört, fett 1926 als dessen Präsident. Im selben Jahre wurde er Fraktionschef der Konservativen Partei und Vorsitzender der Zentralleitung dieser Partei. Außenpolitisch hat er stets eine enge Anlehnung Norwegens an Großbritannien Der- treten.
Hambro durfte nicht im schwedischen Rundfunk sprechen.
S t o ck h o l m, 12. April. (DNB. Funkspruch.) Die Rede, die der norwegische Storting-Prasident Hambro wie gemlbet, am Donnerstagabend t m schwedischen Rundfunk halten sollte, ist vom schwedischen Nachrichtenbüro eine Stande vor dem festgesetzten Termin abgesagt worden. Erne ent- sprechende Mitteilung ist auch über den schwedischen Rundfunk verbreitet worden.
Berlin, 11. April. (DNB.) Der Erste Lord der britischen Admiralität Winston Churchill gab am Oonnerstagnachmittag vor dem Unterhause in feiner Darlegung über den Stand des Seekrieges zu, daß die Weftmächte keine norwegischen Häfen erobert haben. Nachdem das amtliche englische Reuterbüro gestern nacht von einer Besetzung von Bergen, Trondheim und Narvik phantasiert hatte. Churchill teilte ferner den Vertu st z w e i e r englischerZerstörer „Glow- tö o r m" und „Gurkh a" mit. Außerdem sei das Schlachtschiff „R o d n e y" durch eine Bombe schwer getrofsen worden. Wie Churchill weiter zugab, wurden zweiKreuzer weniger schwer deschä -
renzen mit kriegführenden Nationen entstehen können.
Wieder normales Leden in Oslo.
Oslo, 11. April. (Europapreß.) Das Leben ist am Donnerstag in Oslo und anderen Städten Norwegens, die in den letzten 72 Stunden im Brennpunkt der Ereignisse gestanden haben, wieder völlig normal. Männer und Frauen fuhren in den Morgenstunden mit der Straßenbahn, Fahrrädern oder Autobussen in ihre Büros oder Geschäfte. Die Bankinstitute, welche am Mittwochmittag auf Grund von Panik schaffender Gerüchte geschlossen worden waren, haben den Betrieb wieder aufgenommen. Nicht unwesentlich hur Herstellung dieser vollständigen Ruhe und Ordnung hat eine Erklärung beigetragen, welche der deutsche Kommandant in Oslo gemeinsam mit dem Polizeimeister der Hauptstadt veröffentlicht hat und in der gegen alsche Gerüchte Stellung genommen wurde, die immer wieder durch die Hauptstadt kursierten. In Zukunft werden die deutschen Truppen gegen jeden scharf vorgehen, der durch die Verbreitung falscher und alarmierender Gerüchte Unruhe in die norwegische Bevölkerung trägt. Die Erklärung des deutschen Kommandanten hat um so mehr gewirkt, als es tatsächlich in Oslo ebenso wie in allen norwegischen Städten vollkommen ruhig ist. Der norwegische Luftraum wird von der deutschen Luftwaffe völlig beherrscht. Deutsche Maschinen ziehen hier und da am Horizont vorbei iTnb halten Wacht gegen englische Kampfflugzeuge, von denen Gerüchte am Mittwoch und Donnerstag nach der Erklärung des englischen Außenministers Lord Halifax wissen wollten, daß sie bald zu einem Angriff gegen norwegische Städte vorgehen würden.
M Jahrgang Nr. 8b Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter HeimatimBild DieScholle Nonats-Bezugsvreis: Nit4Beilagen.RM.1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr„ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt sternsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Frankf./M.
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Eichener Anzeiger
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terial (Geschütze, MGs. usw.) sowie die Munition an Bord hatten. Man brauchte nur durch schnelle, große Truppentransportschiffe die Truppen felbft nach Bergen zu bringen. Die deutsche Aktion hat vielleicht nicht einmal zehn Stunden zu früh in diese britische Vorbereitung hineingeschlagen. Der Angriff der deutschen Luftwaffe hat den trotzdem noch nachträglich unternommenen Versuch der Landung der britischen Truppen in Bergen im Keim erstickt. Der gesamte Inhalt dieser fünf Kriegsmaterialdampfer wurde von den deutschen Truppen b e - schlagnahmt.
Zwei weitere feindliche Zerstörer vor Narvik versenkt.
Berlin, 11.April. <DNB.) Durch TNahnahmen der deutfchen Seekriegführung wurden in der Nacht zum 11. April im Westfjord vor Narvik zwei weitere feindliche Zerstörer versenkt. Damit erhöht sich die Zahl der feindlichen Zerstörerverluste vor Narvik auf fechs.


