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8000 RM. in deutscher Währung über die Grenze zu verschieben. Durch sein verlogenes Verhalten hat der Jude die Ermittlungen ungeheuer erschwert, selbst 13 Mdnctte Untersuchungshaft' vermochten ihn nicht zu einem Geständnis zu bewegen.

6 Zahre Zuchthaus für Beraubung von Ieldpostsendungen.

LPD. Frankfurt a. M., 8. April. Das Son­dergericht in Frankfurt verurteilte einen 47jährigen Angeklagten, der sich an Feldpostsendungen vergriffen hatte, zu sechs Jahren Zucht­haus und sechs Jahren Ehrverlust. Der Angeklagte war in einer Derteilungsstelle für Feldpostsendungen tätig und zunächst dadurch aufgefallen, daß er sich in einem Raum aufhielt, in dem er nichts zu suchen hatte. Als er dort von einem Wagen ein Paket

genommen hatte und dies bemerkt worden war, legte er das Paket wieder hin und suchte sich damit aus­zureden, daß er sich einen Spaß erlaubt habe. Bei einer Revision feiner Aktenmappe nach dem Dienst fanden sich ebenso wie später bei einer Haussuchung Gegenstände, die aus dem Inhalt beraubter Sen­dungen herrührten. Insbesondere wurde dem An­geklagten der Besitz einer leeren Flasche, in der sich Ungarwein befunden hatte, verhängnisvoll. Diese Flasche wollte er gefunden haben. Nach dem Befund mußte sie mit einem abgebrochenen Korkzieher ge­öffnet worden fein. Wie sich ergab, war der Ange­klagte im Besitz eines solchen Korkziehers. Auch die Blutalkoholuntersuchung sprach dafür, daß er mehr Alkohol zu sich genommen hatte, als er behauptete, und daß mit der Möglichkeit zu rechnen war, daß er den Ungarwein getrunken hatte.

SJl.-tfpOTt

G. A-Gport.

5po. 05 Wetzlar I Wahenborn-Sleinberg 1 5:4 (5:3).

Dor einer überraschend großen Zuschauermenge standen sich in Wetzlar auf dem Platze an der Nau- borner Straße die 1. Mannschaft vom Sportver­ein 05 Wetzlar und die gleiche des FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg gegenüber. Wie vorauszu­sehen war, kam es zu einem äußerst spannenden, aber jederzeit fairen Spiel, bei dem die Zuschauer jederzeit auf ihre Kosten tarnen. Etwas nervös fingen die Gäste an und bevor sie im Bilde waren, hatten die Platzbesitzer bereits drei Treffer vorge­legt. Dann war aber ihrerseits das meiste Pulver verschossen. Immer besser und besser wurde das Spiel der Gäste. Fett verkürzte durch sichere Ver­wandlung eines Elfmeters auf 3:1. Nachdem Wetz­lar auf 4:1 erhöht hatte, gelang es Schaumburg, dem Mittelstürmer der Teutonen, durch prachtvollen Schuß das Resultat auf 4:2 zu stellen. Ein Latten­schuß des gleichen Spielers verhinderte einen wei­teren Erfolg. Mehr Glück dagegen hatten die Platz­besitzer bei der Erzielung ihres 5. Treffers. Nach­dem Schaumburg das Resultat auf 5:2 gestellt hatte, pfiff Schiedsrichter Schmidt (Dillenburg) zur Halbzeit.

Nach Seitenwechsel lagen die Gäste ständig im Angriff. Mit allen Füßen wehrte sich die verstärkte Hintermannschaft von Wetzlar. Nur einige Ecken

waren die Ausbeute. Immer drückender und drücken­der wurde die Ueberlegenheit der Teutonen, doch erst fünf Minuten vor Schluß gelang Schmidt der 4. Treffer. Noch einmal bot sich der Gästemann­schaft die Chance zum Ausgleich, als kurz vor Spielende der Halblinke Häuser nochmals kurz vor dem Tore den Ball an den freistehenden Rechts­außen Buß gab, der jedoch aus nächster Nähe das Leder schlecht traf und neben das Tor schob.

Handball öer <^>v -Dg. 1900.

Spvgg. 1900 Igd. rmv. Igd. 15:5 (7:4).

Im Spiel um die Bannmeisterschaft standen sich am Sonntag die Jugendmannschaften der Spvgg. 1900 und des Mtv. gegenüber. Es dauerte einige Zeit, bis sich beide Mannschaften fanden, jedoch blieben die Treffer in der ersten Halbzeit nicht aus. Durch Deckungsfehler der Hintermannschaft der Spvgg. 1900 gelang es den jungen Stürmern des Mtv. vier Tore zu erzielen, während der eigene Sturm sieben Treffer einsenden konnte.

In der zweiten Svielhälfte kamen die Mtv.er nicht ganz an ihr Können in der ersten Halb­zeit heran. Dagegen konnten die Jungens der Spvgg. 1900 noch acht Tore für sich buchen. Die Jugend spielte in folgender Aufstellung: Theis (Fl.-Gef. 1/116); ' Schuld! (Gef. 3/116), Bischof (Fl. 4/116); Stratmann (Fl.-Gef. 1/116), Döll (Fl. 4/116); Jox (Fl. 4/116), Freitag (Fl. 13/116), Launs- pach (MHI.), Engel (Gef. 15/116), Korell (Nachr.- Erf.-Komp. 15), Wolkewitz (Fl. 1/116).

Entscheidungsspiele im Handball.

Das erste der Entscheidungsspiele um die Gau- meisterschaft des Gaues Hessen zwischen

Tv. Hochelheim und Tv. Anspach u Ts. steigt am kommenden Sonntag in 'Hochelheim. Es wird einen großen Kampf geben, zumal sehr viel davon abhängt, wer Sieger und damit Endsplelteil- nehmer wird.' Bei der Gleichwertigkeit beider Mann- schäften ist es sehr schwer, eine Voraussage zu treffen. Man kann nur feststellen, daß sich Hochel­heim zur Zeit in einer ausgezeichneten Verfassung befindet, zumal die Mannschaft gerade in letzter Zeit nicht unwesentlich verstärkt werden konnte. Ueberöies ist man bestrebt, die gebotenen Chancen unter allen Umständen zu nützen.

Für den Gegner, der sich nach und nach an die Spitze des Bezirkes Friedberg gestellt hat, gilt das gleiche. Auch er wird naturgemäß in Front bleiben wollen, so daß alle Voraussetzungen für einen spannenden und mitreißenden Kampf gegeben sind. Hoffen wir nur, daß das Wetter einsichtig genug ist, dann wird auch der Publikumserfolg nicht aus- dleiben, zumal man bereits allenthalben mit Inter­esse den kommenden Ereignissen entgegensieht.

Neben dieser Veranstaltung interessiert das Tur­nier, das die Staffel B der Jugendrunde in Du­tenhofen durchführt. Alle bekannten Mannschaften, wie Garbenheim, Dutenhofen, Münchholzhausen, Atzbach, Wetzlar-Niedergirmes, Nauborn und schließ­lich Katzensurt sind vertreten. Nachdem man be­reits in Hochelheim sehr schöne Erfolge erzielen könnte, wird es auch hier nicht anders fein, zumal die Beteiligung noch weit größer ist. Der Tv. Du­tenhofen jedenfalls hat es in der Hand, das Tur­nier zu einem sportlichen Ereignis auszubauen.

Waldlauf der Betriebe.

NSG. Das SportamtKraft durch Freude" hat für das Kriegsjahr 1940 einen neuen Wettbewerb, bei dem jeder mitmachen kann, ausgeschrieben. Aehnlich den Schiwettbewerben im Februar und März für die Betriebs sollen in der Zeit von Mitte April bis 15. Mai der Waldlauf der Betriebe zur Abwicklung kommen. Hierbei gibt es keinerlei Platz- und Hebungsstättenschwierigkeiten. Feld und Wald find für alle Menschen überall zugänglich. Vielfach liegen sie direkt vor den Toren der Be­triebe. Dabei sind die Bedingungen so gestellt,^daß sie jeder gesunde Mann und jede gesunde Frau erfüllen kann.

Abgesehen vomWaldlauf der Mannschaft über 2 Kilometer" sind die Leistungsforderungen so ge­stellt, daß wirklich jeder daran teilnehmen kann. Im400-Meter-Waldlauf der Gefolgschaft" treffen die Frauen aufeinander, denen zwei Minuten da­

für zur Verfügung stehen. Die Männer messet« ihre Kräfte im 1000-Meter-Waldlauf der Gefolg- chaft", den die Teilnehmer der Altersklasse A (his zum 35. Lebensjahr) in 5% Minuten und die der Attersklasse B in 6 Minuten zurückzulegen haben. KörperlichesTraining Verzügen-

Die neue Vereinheitlichung der Jugendgesund­heitspflege hat vor allem auch den Sinn, dig Beanspruchung des jugendlichen Menschen in Schule und HI. harmonisch aufeinander ab« ftimmen zu können. Durch die angestrebte Per« sonalunion zwischen Schularzt und Arzt der HI. sollen Ueberbeanssiruchungen und Fehlleitungen von Energie vermieden werden. Der Hauptstabs­arzt der Hitler-Jugend in Frankfurt a. M., Dozent Dr. D u e s b e r g , weist darauf hin, daß Zweifel- , los der höchstmögliche Leistungsgrad konstitutionell festgelegt und begrenzt fei. Andererseits aber fönn- i n die anlagemäßig vorhandenen Kräfte des mensch, lichen Körpers nur' durch Gebrauch und Inanspruch­nahme zur größtmöglichen Leistungstüchtigkeit ent­wickelt werden. Für den organgefunden Menschen sei also die körperliche Beanspruchung eine Notwendigkeit, die um so mehr gefor­dert werden müsse, je weiter der Mensch durch Ver­städterung und Berufsart der natürlichen Hebung feiner Kräfte entfremdet wurde. Als Haupterfah- rung aus der HI ^-Sprechstunde stellt der Referent fest, daß die ©portbegeifterung und Re- kord sucht des Entwicklüngsalters bisweilen Ver­anlassung gebe, körperliche Warnungssignale un­beachtet zu lassen. Um die hierdurch möglicher­weise auftauchenden Gesundheitsschäden zu vermei­den, fordert er eine fefte Begrenzung des Höchstmaßes für physische Anforderungen. Eins viel häufigere Erscheinung sei es jedoch, daß Eltern die Befreiung ihres Kindes von allen körper, lichen Hebungen, einfchl. des Turnunterrichts in bet' Schule, wünschen, weil das Kind angeblich ein zu schwaches Herz" oder andere, Schwächen der inne« ren Organe habe. Dabei habe sich erwiesen, daß eine derartige Schonung der körperlichen Funktio­nen gerade das Gegenteil des erhofften Erfolges bedeutet. Eine dosierte Hebung führe viel­mehr den bestmöglichen Ausgleich herbei. Jungen, benerf der natürliche Spiel- und Ra.uf- trieb und damit die natürlichste Schulung dev Kräfte fehle, bedürften gerade eines fortgesetzten Antriebes und eines meist dann auch sehr fegens* reichen Zwanges zur körperlichen Leistung. Ganz allgemein könne man feststellen, daß ein langsam zunehmendes körperliches Training die beste und nützlichste Lebensversicherung für die Kinder darstelle.

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Es ist nicht allein die ungewöhnliche Besetzung dieses großen Ufa-Films, nicht allein die menschlich packende Handlung in ihrer bezwingenden 6e-

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 13. April, vorm. 11.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Das Seelenamt ist am Montag, dem 15. April, vormittags 7 Uhr, in der Katholischen Kirche.

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Frau Frieda Frohnapfei

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nach kurzem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden, unerwartet schnell, Im 56. Lebensjahre, wohl versehen mit den heiligen Sterbesakramenten.

Wir bitten der lieben Verstorbenen im Gebete zu gedenken,

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Am 8. April starb plötzlich und unerwartet unser früherer

langjähriger Reisender

Die Betriebsführung und Gefolgschaft

der Firma W. und G. Schuchard.

Herr Karl Tackel

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, Schützenstraße 8 (z.Z. Krofdorfer Str. 481), den 11. April 1940.

1837 D

Die Trauerfeier findet am Samstag, dem 13. April, vormittags 10% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Am Dienstagabend starb plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutter, Pflegemutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Barbara Dittmar Wwe.

im Alter von 73 Jahren.

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Die Geburt unseres dritten Zungen zeigen wir in dank« barer Freude an

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SWslllM 7.

Bekanntmachung.

Tankausweiskarfen und rMneralölfcheine O ungültig.

Die Tankausweiskarten und Mineralölbezug- fcheine Serie O sowie die noch in Händen der land­wirtschaftlichen Verbraucher befindlichen Mineralöl-- bezugscheine N haben mit Ablauf des 9. April 1940 ihre Gültigkeit verloren. Ab 10. April 1940 darf bai her Kraftstoff nur noch gegen Tankausweiskarten und Mineralölbezugscheine Serie P ausgegeben wer« den, die feit dem 1. April 1940 von den Wirtschafts« ämtern ausgegeben werden.

Landwirtschaftliche Erzeugungsbetriebe, in deren Besitz sich noch Tankausweiskarten und Mineralöl« bezugscheine Serie N und O für Dieselkraftstoffe, Traktorentreibstoffe oder Petroleum befinden, sind berechtigt, den Hmtausch dieser Tankausweiskarten und Mineralölbezugfcheine in solche der Serie P zu verlangen. 1827D

Die Abgabe und der Bezug von Kraftstoffen auf ungültig gewordene Tankausweiskarten und Mine- ralbezugfcheine find strafbar.________________________

Kameradschafts-Abend

Samstag, den 13. April 1940,20.15 Uhr

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