e f I a t i o n eine Art ..Geburtenverhinderung von
ß(b". Es werden weniger Geldzeichen ausgege-
ren hat sich eine hilflose deutsche
inanz- und Währungspolitik mit Noterrdruck aus
;r Verlegenheit zu retten versucht: später, im legime Brüning, ist versucht worden, die Nach-
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tage nach Waren dadurch zu vermindern, daß man Kn Geldumlauf einschränkte. Beides ist mit einer
n, als austauschfähigc adurch wird das Geld napp. Die Folge i;‘ in Inflationsjahren
im Verhältnis zur Ware je ist ein Sinken der Preise. In
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lertoren hat. Dr. Dang führte hierfür sehr ein» züchtend Gründe an: Deutschland hat nie mehr tzeld gedruckt und in Umlauf gebracht, als der Menge austauschfähtger Güter entsprach. Dadurch tonnte sich nichts am WertverhLltnis zwischen den Geldzeichen und der Ware ändern. Dies Wertver- Mms pflegen wir ,.P r e i s" zu nennen. Dr. Bang vies nach, dah ein Mißverhältnis zwischen der Stenge der ausgegebenen Geldzeichen und der aus- tmschfähigen Waren zur Inflation bzw. Deflation jfore.
lln>re heutige Generation hat nur zum Teil hie Jnslatlonsjahre 1919/23 bewußt miterlebt Die Inflation ist, um bei der vorstehenden Deweis- Mung zu bleiben, die Ausgabe von mehr Geld- । ichen, als der Menge der austauschfähigen Waren iiitspricht Auf die Einheit der Ware kommen in | m Falle also mehr Geldzeichen als früher. Wir
innen das „Steigen der Preise". Dr. Bang be- Ichnete als einen „Betrug", wenn Geldzeichen i me entsprechende gegenüberstehende Warenwerte In Umlauf georacht werden. Umgekehrt bedeutet die
isunden Wirtschafts-, Finanz, und Währungspoli- f unvereinbar.
Man hat für das Währungswesen das Bild von dm Gezeiten des Meeres gebraucht Der Flut und {bbe entsprechen die Preissteigerungen unb Preis- (infunaen, die sich zu gewissen Zeiten des Jahres vollziehen, die aber in verhältnismäßig engen Oren» yn bleiben. So werden im späten Frühling Oe« |üfe und Obst billiger, zu Beginn des Winters Lieder teurer. Bei den einzelnen Gartenfrüchten Erühgemüse,' Beerenobst. Steinobst. Kohl und Kar- ffeln) verlaufen „Ebbe und Flut" zeillich ver. üsden. Wenn in Bezug auf Feldfrüchte normaler, -ise Frühling, Sommer und Herbst die günftl» iren Monate sind, so ist in Bezug auf Fleisch und rtt der Winter günstiger, weil das Aufhören des jeideganges und der Mangel an Frischfutter zu »rstärktem Abschlachten der Tiere Anlaß gibt In einer straffen Kriegswirtschaft verwischen sich aller- frrrgs 1>ie Unterschiede. Insgesamt wird man jedoch fegen müssen, daß sich in Deutschland der Preis- flinb im Kriege nur in sehr geringem Maße ge= Sibert hat
Die ständigen Preiserhöhungen, die G r o ß b r i - finnien seit Kriegsbeginn ^fahren hat, sind, - um im Bilde der Gezeiten des Meeres zu blei- m — als Spring- ober Sturmfluten anzusehen, ie Dämme, die gegen wucherische Preiserhöhun- m errichtet worden sind, haben sich in Großbri- innien als nicht genügend stark und hoch erroie« n. Wenn man weiter im Bilde bleiben will, so inn man hinzulügen, daß Hamsterer unb Speku- nten in England die von der Regierung zu spät erröteten Dämme z. T. wieder abgetragen und da- i rch die Ueberflutungsgefghr gesteigert haben. Dom nhruck» den diese Gleichgewichtsstörungen auf den J’bieten der Versorgung und der Preise im eng- 'chen Volk ausübt, dringt Infolge der rücksichtslos । -handhabten Zensur nur wenig zu uns herüber.
e Regierung gibt sich alle Mühe, die Löhne nied- zu halten, weil sie nur auf diese Weise eine £?rftärtung der Nachfrage und damit eine weitere f-eiserhöhung verhindern zu können glaubt. Der l inderverbrauch geht fast ausschließlich zu Lasten ir breiten Massen der Bevölkerung. Die englische ethode bedeutet also die Verschärfung der sozialen Unterschiede unb die einseitige Bevorzugung her
nhoser
Besitzer großer Vermögen unb der Bezieher hoher Einkommen.
Großbritannien befindet sich auf der schiefen Ebene, auf der es ein Halten kaum noch aibt Wenn erst einmal In einem Lande das Geldgleichgewicht verloren gegangen ist, kann es nur durch außer- ordentliche Anstrengungen und umfangreiche Vorkehrungen wiedergewonnen werden. Die pausen- losen deutschen Angriffe auf das Infelreich ver
hindern solche Anstrengungen unb solche Dor. kehrungen. Die letzten Tage haben britische Pressestimmen gebracht, die in her Störung des Geld- gleichgewichts eine der Ichwersten Gefahren für die innere Widerstandskraft des englischen Vol- kes und damit für die Selbstbehauptung Großbri- tanniens im Kampf gegen die Achsenmächte er- blicken. Bü,
Die neuen Lebensmittelkarten.
In diesen Tagen werden die neuen Lebensmittelkarten für die am 18. November beginnende 17. Zu- teilungsperiode verteilt. Von besonderer Bedeutung ist die Erhöhung der Fettration für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Sie wird um 125 Gramm je Zuteilungsperiode heraufgesetzt. Mit Rücksicht auf die Dersorgungslage mit Butter erhal- ten diese Jugendlichen zunächst 125 Gramm mehr Margarine. Es bleibt vorbehalten, die Mehrzutei- lung später in Butter zu geben. Die Neuregelüng bat die Einführung einer besonderen Reichsfettkarte für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren erforderlich gemacht. Alle Verforgungsberechtigten erhalten in der neuen Zuteilungsperiode auf die Reichsfleischkarte wieder eine Sonderzuteilung von 125 Gramm Kunsthonig. Die von vornherein nur für die Sommermonate vorgesehene kartenfreie Abgabe von Quark fallt setzt wieder weg. Da die wahlweise Ab. gäbe von Käse oder Quark aber vielfach zu Unzuträglichkeiten geführt hat, wird Käse nur auf drei Abschnitte zu je 62,5 Gramm abgegeben, während der 4. Wochenabschnitt zum Bezug von 125 Gramm Quark vorgesehen ist. Im Rahmen der Bestände beim Han- del können die Verbraucher jedoch auch an Stelle von Käse die doppelte Menge Quart beziehen. Die
Bestellscheine für Käse und Quark können auch bei oerschiedenen Verteilern abgegeben werden.
Aus der Nährmittelkarte wird die Möglichkeit, Kondensmilch zu beziehen, nach Maßgabe der Bestände aufrechterhalten. Die Teigwarenration bleibt ebenfalls unverändert. Dagegen werden von jetzt ab wieder 100 Gramm Nährmittel auf Kartoffelstärkebasis (Sago, Kartoffelmehl, Puddingpulver und ähnliche Erzeugnisse) abgegeben. Die Ration an Nährmitteln auf Getreidegrundlage wird dem- entsprechend wieder auf 500 Gramm festgesetzt. Unverändert bleibt die Möalichkeit, an Stelle von Kaffee-Ersatzmitteln im Werte von 125 Gramm Bohnenkaffee zu beziehen. Die wahlweise zu beziehende Menge an Bohnenkaffee beträgt einheit- lich 60 Gramm. Die Nährmittelkarte enthält gleich- zeitig wieder einen Bestellabschnitt für Bohnenkaffee für die 18. Zuteilungsperiode, der in der Zeit vom 17. bis 23. November bei den Verteilern abzugeben Ift In der 18. Zuteilungsperiode werden die Verbraucher auch eine Sondermteilung von 250 Gramm Hülsenfrüchten erhalten. Auch hierfür enthält die Nährmittelkarte einen Bestellabschnitt, der in der Zeit vom 18. bis 23. November von den Verteilern abzutrennen Ist.
Vorbildliche Hilfe im Dienste der Gemeinschast.
Das Ergebnis der Seillräuter-Sammlung 1940 im Stadtkreis Gießen.
Nach arbeitsreicher Zeit faßte die Sammelstelle unter Leitung des Lehrers Imme! (Gießen) ihr Sammelgut zusammen. Nicht weniger als 530,9 kg Drogen waren in Säcke und Kistchen zu verstauen und versandfertig zu machen. Insgesamt wurden außerdem der Konservenfabrik Helvetia, Groß- Gerau, 2 7 2,7 kg W i l d f r ü ch t e zur Marmelade, bereitung in verschiedenen Sendungen zugeführt. 7 68 kg Roßkastanien konnten erfaßt und der Gausammelstelle Frankfurt cu M.-Höchst zugeführt werden. Zu dem erfreulichen Ergebnis trugen ihren guten Anteil bei:
Hage- Vogel- Ka- Drogen butten beeren stauten kg kg kg kg
Volksschulen:
149,9
494,3
Goetheschule
339,1
18,1
Pestalozzischule
52,9
——
—
176,5
Schillerschule
—
——
—■
26,0
Gießen-Klein-Llnden
15,8
——
—
——
Gießen-Wieseck
62,9
23,0
—>
—
Anneröder Schule
233
—
•—
—
Höhere Schulen:
Gymnasium 12.4 — — —
Langemarckschule 10,8 — — —
I.-v.-Liebig-Schule — 81,7 — 71,5
Verfcbi-dene Bünde:
IM., BDM., Frauensch. 7,4 — — —
Kriegerverein 1,8 — —
An Drogenarten und Mengen ergaben sich in kg: B-isuß H6.7. Birkenblötter 13,1, Breitwege, rid) 1,5, Brennesselblätter 5,9, Brombeerblätter 47,2, Erdbeerblätter 10,4, Erdrauch 2,0, Himbeerblätter
30,1, Hirtentäschel 1,3, Holunderblüten 5,3, Huflattichblätter 10,0, Johanniskraut 1,0, Kamillen 49,2, Lindenblüten 3,1, Maiblumenblätter 1,2, Rainfarn 118,9, Schachtelhalm 40,6, Schafgarbenblüten 60,9, -kraut 7,4, Spitzwegerich 0,6, Thymian 0,5.
Wieviel Mühe und Arbeit und beachtenswerte Einsatzbereitschaft bergen diese Endsummen jedes Ergebnisses! Die kleinste von jugendlichen Händen gelieferte Drogenmenge betrug ganze 30 g, gewiß eine lächerlich kleine Menge, aber welch hochherzige, heldenhafte Gesinnung, welch großer, vorbildlicher Wille zur vaterländischen Tat kommt darin zum Ausdruck? In besonderem Maße standen die mittleren Jahrgänge der Goetheschule mit bewundernswerter Unermüdlichkeit und allseitiger Hilfsbereitschaft dem Sammelstellenleiter zur Seite. Mit Stolz dürfen diese Klaffen bekennen: Wir trugen aus freien Stücken unser gut Teil zum Erfolg bei. $abt Dank, ihr Selbstlosen!
Gießener vorlrogsrlng.
Für den dritten dieswinterlichen Vortragsabend des Gießener Dortragsringes haben der Goethe- Bund, die Kulturelle Vereinigung (früher Kaufmännischer Verein), die Volksblldungsstätte Gießen und die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde den Schriftsteller Kurt H i e l s ch e r zu einem Lichtbilder- oortrag mit dem Thema „Sonne über Italien" für Dienstag, 12. November, verpflichtet. Auch diesmal wird Kurt Hielscher einen in seiner Art einzig dastehenden Bild- und Wortbericht über Italien geben und seine Schwarz-Weiß-Lichtbilder durch eine Reihe von farbigen Lichtbildern wirkungsvoll ergänzen.
Zn Optiker am Lahntiof ß
G.A.-Gport.
Oie Dezirksklaffe am Sonntag.
DfB.-Reichsbahn — Burgsolms Wetzlar 05 — Luftwaffe Watzenborn-Steinberg — Sportfreunde Naunheim — 1900 abgesagt.
Die DsB.er werden gut daran tun, sich von vornherein gegenüber Burgsolms auf Sieg einzustellen, sonst ist eine Ueberraschung nicht ausgeschlossen. Das höchste Interesse beansprucht das Spiel In Wetzlar. denn die 05er haben weiterhin ihre Urlauber zur Stelle. Darüber hinaus bedeutet Mühlhäuser,
früher Bad-Nauheim, eine weitere Verstärkung. Das Können der Spieler der Luftwaffe wird einer scharfen Prüfung unterzogen werden. Der Ausgang des Spieles ift durchaus offen.
Watzenborn-Stelnoerg sollte durchaus in der Lage fein, die Niederlage des Vorsonntags nicht nur auszugleichen, sondern auch ihr Torverhältnis wesentlich zu verbessern. Wir erwarten einen Sieg.
AfB.-Reichsbahn—Burgsolms.
Der knappe Sieg der Wetzlarer war um so mehr eine Ueberraschung, als sie rn stärkster Besetzung antraten. Wenn auch der Platz rn Burg'vlms und das eigene Publikum nicht zu unterschätzende Vorteile für den Gastgeber waren, so muß doch Die Mannschaft etwas können, wenn sie dieses günstige Resultat erzielte. Die G.eßener aechen daher gewarnt in den Kamps, und es liegt an ihnen, durch Den nötigen Einsatz um den Siegeswillen Dem Spiel von vornherein eine entscheidende Wenduna zu geben. Die Bur-gsolmser haben das Glück, mit ihrer Dorkriegsmannschast antreten zu können, da zur Zeit alle Urlauber zur Verfügung stehen. Die Gießener haben eine starke Mann'chaft gestellt, Die allerdings erneut Veränderungen aufroefft. Wie sie sich zuisammenfinden, wird entscheidend sein.
,S6.$eutonio‘e Watzenborn-Steinberg
Nachdem die'„Teutonen" am vergangenen Sonntag in Naunheim im A. Kriegsmeisterschaftsspiel eindeutig unterlagen, empfangen sie am morgigen Sonntag in Watzenborn-Steinberg zum weiteren Meisterschaftsspiel die 1. Mannschaft der „Sportfreunde" Wetzlar. Falls sich die Mannschaft von Watzenborn-Steinberg zu einer besseren Leistung
das vornehme ,067D Familien-Cafe in Gießen als am vergangenen Sonntag aufraff en sollte, ist ihr ein kleines Plus zuzusprechen. — Die Schülermannschaft -empfängt auf eigenem Platze die gleiche der Spvgg. 1900 Gießen. *
Am morgigen Sonntag empfängt die Iugend- mannschaft des Turnvereins Watzenborn-Steinberg die gleiche Mannschaft des Turnvereins Lich zum weiteren Bannmeisterschaftsspiel.
Zugendfußball her Sp.-Vg 1900.
Die 1. Iugendmannschaft der Spielverermgung 1900 empfängt am morgigen Sonntag die 1. Jugendmannschaft der „Teutonia" Watzenborn-Stein- berg zu einem weiteren Spiel um die Bannmeisterschaft. Beide Mannschaften stehen sich in stärkster Ausstellung gegenüber, der Kampf wird erst mit dem Schlußpfiff entschieden fein.
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Auf ihre Art pflegt auch die Zigarette ihrem Raucher öfters die Krallen zu zeigen. Das Papier ihrer Hülle muss nämlich ziemlich porös sein,damit sie gut brennt. Das hat aber zur Folge, dass manchmal der harmlos scheinende Stoffan den Lippen haften bleibt.Um dem Zigarenenpapier nun diese Untugend zu nehmen,haben wir unsere
GÜLDENRING
vorsorglich mitdem ^Mundstück ausge- stattet.Es besteht aus einer Unsichtbaren, aber wirksamen Schutzschicht,welche die Lippen des Rauchers vor Schaden bewahrt.
GÜLDENRING
fyhit UhsLdfäafcwn


