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lecrsziel

192 A

12. Februar

1940

Udenhausen

im Alter von 62 Jahren.

b) im Finanzamtsbezirk Friedberg:

1. März 1940

22. u. 23. Februar

1940

693D

Rödgen

Ihrer Krankenkasse

12. Februar

14. Februar

16. Februar

19. Februar

21. Februar

1940

1940

1940

1940

1940

1940

1940

Gießen (Pulvermühle), den 10. Februar 1940.

Die Trauerfeier findet Montag, den 12. Februar, nachm. 1% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.

am 16. Februar 1940 19. u. 20. Februar 1940

22. Februar 1940

1940

26. Februar

Im Namen aller Trauernden:

Ludwig Jochem.

Der deutsche Veamfe im Kriege

Reichsminister Frick sprach in München.

am Annerod Beuern

München, 9 Febr (291B.) In einer Beamten- tunbgebung im Festlaal des Deutschen Museums in München sprach Reichsminister Dr. Frick über die

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Leib­binden

Bruchbänder Einlagen

Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vorn. Heger Nacht Bandagistenmeist Marktstr. 16 Lieferant der

Krankenkassen Damen-Bedienung

Bad Homburg v.d.H. (z Z. Hungen), den 9. Februar 1940.

Entmin eignet, eser Ttel. wale, der irisch. > r t m e r> .bis 1918 I^t schon nster »st, rum, dah andelt sich en Drang irbrütfi rerstandes, 'n werden

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise wohltuender Anteilnahme bei dem Ableben unserer lieben Gattin und Mutter

Frau Emma Reiber, geb. Metzger

statten wir hiermit unseren herzlichsten Dank ab.

Für die trauernd Hinterbliebenen:

Christian Reiber.

Außerdem finden statt besondere Sprechtage beim Finanzamt Friedberg:

für Bad-Nauheim am 4. und 5. März 1940

Friedberg am 6. und 7. März 1940

Strahheirn am 8. März 1940

c) im Finanzamtsbezirk Gießen:

Seiten. Ueber verschneite Felder, Kuppen und Höhenzüge führt der Weg. Nach der Karte müssen wir nun über der Luftverteidigungszone sein. Links und rechts hinaus spähe ich nach Flakbatterien, aber die Tarnung der Feuerstellungen ist zu gut, als daß ich etwas erkennen könnte. Gut, daß wir keine feindlicheKiste", sind, sonst würde man uns von da unten bald mit einigen anständigen Brocken bespickt haben.

Bald müssen wir dort sein. Auf der Karte sind es nur noch einige Zentimeter. Tiefer geht es, noch 100 Meter Höhe zeigt der Höhenmesser. Wir setzen zur Landung an. Don einem Feldflugplatz sehe ich nichts, aber die Maschine ist anscheinend auch mit weniger zufrieden. Gelassen setzt sie sich auf freies Feld, das für die Ausrollstrecke gerade ausreicht. Der B a t l. - S t a b muß ganz in der Nähe liegen. Ein Kradfahrer kommt auf dem holprigen Feldweg angefahren. Aus dem Beiwagen steigt ein Offizier. In der Hand trägt er eine verschlossene Akten­mappe, die erbeuteten Feindnachrichten. Wir nehmen die Mappe mit dem geheimnisvollen In­halt in Empfang.

Dom Propellerwind wird der Platz fast frei vom Pulverschnee geweht, als wir wieder starten. Z u rück z u unserem Feldflugplatz. Trotz Gegenwind schaffen wir es fast in der gleichen Zeit. Immer größer wird das winzige Fleckchen in der Ferne, das unser Flugplatz sein muß. Die Mittags­sonne ist inzwischen durchgekommen und spiegelt sich in unserem Glashaus.

Nur wenige Minuten noch und wir sind da. Der Pilot setzt zur Landung an. Rumpelnd und stol­pernd hoppelt dieKiste" über den harten Boden zu der drüben am Rande des Platzes bereitstehen­den schnelleren Reisemaschine. Die wichtigen Auf­zeichnungen des Gefangenen gehen mit weiterer geheimer Kurierpost an Bord. In einer halben Stunde kann bereits der höhere Gefechtsstab mit der Auswertung beginnen.

So arbeiten unsere Kuriere der Luft!

Am 8. Februar verstarb unerwartet nach kurzem Krankenlager meine liebe Schwägerin, unsere treusorgende Tante

Fräulein Marie Pfeiffer

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für die Gemeinde Hergersdorf der

OberSorg

Unter-Sorg

Windhausen

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Kuriere der Lust!

Einsatz einer Kurierstaffel unserer Lustwaffe.

d) im Finanzamtsbezirk Grünberg:

für die Gemeinde Ettingshausen am 13. Februar 1940 Harbach 15. Februar 1940

LiMda 19. Februar 1940

Saasen 21. Februar 1940

e) im Finanzamtsbezirk Lauterbach:

für die Gemeinde Meiches am 27. Februar 1940 Besondere Sprechtage sind beim Finanzamt

Lauterbach für die Gemeinde Meiches am 28. und 29. Februar 1940 statt.

für die Gemeinde Alten-Buseck mit Trohe

13. u. 14. Februar 1940

Aus aller Welt.

Tod durch kohlenoxydgas.

In Kassel war ein 66 Jahre alter Heizer, der täglich eine Zentralhei^ungsanlaae bediente, wie sonst üblich bis gegen 8 Uhr nicht in seine Woh- nung zurückgekehrt. Bei den nach seinem Derbleib angestellten Nachforschungen wurde er in der Hei­zungsanlage vor dem Kessel liegend leblos auf- gefunden. Der Arzt konnte nur noch den durch Kohlenoxydgasvergiftung eingetretenen Tod feststel­len. Am Abend vorher hatte der Verunglückte die Heizung noch in der üblichen Weise bedient und den Kessel entschlackt. Danach hat er erneut Koks auf-

14. Februar 1940

16. Februar 1940

19. u. 20. Februar 1940

22. Februar 1940

(PK.)Entschuldigung meine Herren, ein wichtiges Telephongespräch!" Wir befinden uns beim Kommandeur eines vorgeschobenen Kom­mando-Stabes des Heeres an der Westfront. Die Wände des Arbeitsraumes sind mit großen Kar­ten behangen, auf denen mit Nadeln und Fäden ge­heimnisvolle Linien markiert sind. Der Bleistift gleitet schnell über den Schreibblock, irgendeine wichtige Meldung scheint durchgegeben zu werden. Wenige Sekunden Ueberlegung, und schon gibt der Major einen entsprechenden Befehl zurück, aus dem mir entnehmen können, daß sich irgendwo an der Front etwas Wichtiges ereignet hat.

Soeben erhalte ich die Meldung vom Batl. in I., daß ein Spähtrupp einen feindlichen Offizier gefangen hat, der wichtige Papiere mit sich führte. Da der Inhalt durch Fernsvrecher nicht durchge­geben werden kann und ein Abholen durch Kurier­fahrer zu lange dauert, wird sofort eine M a - schine unserer Kurier st affel nach vorne fliegen und die Pläne holen. Wollen Sie als Kriegsberichterstatter mit fliegen?"Jawohl, Herr Major!"

Wenige Minuten später sitzen wir bereits im Wagen, der uns zum nahegelegenen Feldflug­platz bringt, wo diese Kurierstaffel der Luftwaffe behelfsmäßig angelegten Platz. Flugzeuge verschiebe- behelfsmäßig angeigten Platz. Flugzeuge verschiede­ner Typen sind am Platzrande verankert und gegen Fliegersicht gut getarnt. Hier steht die Maschine, die uns nach vorne bringen soll. Damit der kalte Motor uns auch sofort den Gefallen tut, wird er mit einer ordentlichen Portion Warmluft versorgt, die ihm die Kälte aus den Poren treibt. Mit ziemlichem Schwung wird die Kurbel voyi Monteur in Tätig­keit gesetzt, erst nach mehrmaligen Umdrehungen springt der Motor bei der Kälte an.

Holpernd rollen die Räder über den festgefrorenen Boden, ein kurzer Anlauf und schon hebt sich unser Dogel vom Boden in die Luft, Richtung Westen. Die große Glaskabine gestattet Sicht nach allen

il ich auf bas I [fons gerelh' I Tages nwl Dem ich auch I ämenbe Tot' I einmal klipp I er genau PI iber'fie W eit und dem > dort getan nicht?

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für die Gemeinde Hafselhecke der Hoch-Weisel Ober-Eschbach Ober-Mörlen Oppershofen Rockenberg Steinfurth

Södel Trais-Münzen-

Ankunft in Triest und nahm sie in ihre Obhut. Landesgruppeuleiter Dr. E h r i ch sagte in einer kurzen Ansprache, viele von ihnen seien zum zwei­ten Male von ihren Besitzungen vertrieben wor­den. Diele kämen jetzt zum erstenmal in das neue Deutschland, das im Kampf um sein Dasein stehe und das auch für sie den Kampf durchfechte, damit sie nach dem siegreichen Ende des Krieges in ihre überseeische Wahlheimat als freie deutsche Menschen wieder zurückkehren können.

Kleine politische Nachrichten.

Japanische Truppen in Südchina eroberten Wu - m i n g, 50 Kilometer nördlich Nanning, womit die letzte strategische Stellung im Aufmarschgebiet der chinesischen Truppen, die die Rückeroberung der

nichts iii ! moralisch lisch. Aba nen Misse- ijaben, daß lisch Han-

Zekanntmachung über die Offenlew der Er­gebnisse der Vodenschätzung.

1. Die Ergebnisse der Bodenschatzung der unter Ziffer 4 angegebenen Gemeinden (Gemeindeteile) werden in der Zeit vom 12. Februar bis 11. Marz 1940 offengelegt.

2. Die Offenlegung findet an einem Tage, für be­sonders große Gemeinden an zwei Tagen, in der jeweiligen Gemeinde selbst statt, um den Bauern und Landwirten Gelegenheit zu geben, in ihrer Wohngemeinde die Schätzunasergebnisse einzusehen. Es wird erwartet, daß von Vieser Möglichkeit reger Gebrauch gemacht wird.

Wer diese besonderen Offenlegungstage nicht be­achtet, kann zwar auch die Schätzungsergebnisse bei dem zuständigen Finanzamt einsehen, muß aber da­mit rechnen, daß der amtliche Bodenschätzer nicht immer anwesend ist, um die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Einhaltung der besonderen Offen- legungstage in der Gemeinde liegt deshalb im In­teresse eines jeden Grundstückseigentümers.

3. Es wird dringend empfohlen, für die Einsicht­nahme in die Schätzungsergebnisse eine Abschrift des Grundstücksverzeichnisses, die Loszettel oder der- gleichen mitzubringen.

4. Als besondere Dffenlegungstage in den Gemein­den sind bestimmt:

a) im Finanzamtsbezirk Alsfeld:

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Aufgaben und Pflichten der Beamten im Krieg Wir ttnrnn Feinde, sie wollten di- alten Meth». den ots Weltkrieges anwenden und einen Keil zwi- fäen&tyrtr und Dolk treiben. Aber niemals ist das deutsche Volk einiger und geschlossener gewesen als heute unter Adolf Hitler. Da die Spaltung zwischen Führer und Volk nicht erfolgte, kommen nun die Gegner mit ihren haßerfüllten Kriegszielen heraus, aber zu einem Frieden, wie sie ihn wünschen, gehö­ren zwei. Wir wissen, um was es geht, und das gibt uns die Kraft, uns rücksichtslos mit der geballten Wucht des ganzen deutschen Volkes zur Wehr zu fetzen.

Wir wissen, daß dieser Kamvf nur mit einem Siege d e s deutschen Volkes enden kann und enden wird. Es kann auch kein faules Kom- prouiiß an die Stelle eines dauernden Friedens ge­setzt werden. Der Krieg muß mit einem deut­schen Frieden, d. h. mit einem dauernden unb gerechten Frieden enden, in dem jedes Volk sein Recht und den ihm zustehenden Lebens- raum erhält. Wir find eine jugendliche Na­tion. Unser Geburtenüberschuß betrug 1939 300 000 Geburten mehr als in England und Frankreich zu­sammen. Wir können verlangen, daß uns der Platz an der Sonne angewiesen wird, auf den wir An­spruch haben. Der Führer schreitet uns voran und wir folgen ihm einmütig zum Sieg.

Der Minister erklärte es für eine Ehrenpflicht, dem Beamten den Dank und die Anerkennung für die bisherigen Leistungen in der Kriegszeit auszu- sprechen. Der Beamte ist im nationalsozialistischen Staat Volksgenosse unter Volksgenossen, der wie alle seine Pflicht erfüllt. Er ist nichts anderes als der Helfer und Freund der um Rat und Hilfe nachsuchenden Volksgenossen. Wenn ein Be­amter einmal müde werden sollte, wird ihm ein Blick auf Adolf Hitler, den ersten Soldaten und ersten Arbeiter des deutschen Volkes, wieder empor- reißen.

Deutsche Dolksgenoffen aus Neutsch- Ostafrika in Triest eingetroffen.

Triest, 9. Februar. (DNB.) Mit dem Dampfer Urania" trafen 462 in Deutsch-Ostafrika ansässige deutsche Volksgenossen in Triest ein. Die Engländer hatten sie des Lan­des verwiesen, nachdem alle Männer seit Be­ginn des Krieges in Konzentrations­lagern gefangen gehalten worden waren. Wäh­rend der langen Haftzeit der Männer mußten die deutschen Frauen und Kinder die schwersten Stra­pazen erdulden. Am 18. Januar verließ der Trans­port, bestehend aus 316 Erwachsenen und 146 Kin­dern, Dar-es-Salam, um auf dem italienischen Schiff in die Heimat zurückzukehren. Die Landes­gruppe Italien der Auslandsorganisation der NSDAP, empfing die Kolonialbeutschen bei ihrer

Stadt Nanning geplant hatten, tn japanische Hände gefallen ist. Nach dem japanischen Heeresbericht sind jetzt 3400 Quadratkilometer der Provinz Süd- kwangsi von japanischen ^Truppen besetzt.

Beim Brande eines Flugzeugschuppens auf dem Flugplatz Maylane in Ronrford wurden a ch t Flugzeuge und fünf *Flugzeugmotoren zerstört.

Auch die britisch-indische Regierung hat jetzt beschlossen, dre Einfuhr aus den meisten neutralen Ländern es sind insgesamt 23 Länder, darunter auch die Türkei und Italien von Ur­sprungszeugnissen abhängig zu machen, aus denen hervor gehen muß, daß die Waren höch­stens zu 25 v. H. aus deutschen R o h ft o f f e n hergestellt sind. _______

gelegt und vermutlich die Heizungsklappe versehentlich nicht ganz geschlossen, so daß über Nacht die Gase aus strömen konnten. Als er am nächsten Morgen den Heizraum aufsuchte, um die Heizung zu bedienen, haben dann die aus­geströmten Gase den Tod herbeigeführt.

Vier Kinder bei einem Zimmerbrand erstickt.

In der kleinen belgischen Gemeinde lertigni) sind auf einem Bauernhof vier Kinder im Alter von neun Monaten bis zu sechs Jahren durch den Rauch eines Zimmerbrandes erstickt. Sie konnten strotz aller Bemühungen nicht mehr ins Leben zurückgerufen werden.

Landesverräter hlngerichlel.

Der vom Volksgerichtshof wegen Landes- verrat zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte Heinz Müller aus Höhr-Grenzhausen ist am Freitag hingerichtet worden. Der Verurteilte hat aus Gewinnsucht auf mehreren Erkundungs­reisen Angelegenheiten der deutschen Wehrmacht ausgespäht und seine Beobachtungen dem Nachrich­tendienst einer fremden Macht mitgeteilt.

Zuchlhausurleile

wegen Abhörens ausländischer Sender.

Das Sondergericht Mannheim verurteilte den 39jährigen Georg Kaiser aus Wyhlen zu IVi Jahren Zuchthaus und zwei Jahren Ehrver- lust wegen Abhörens ausländischer Sender. Der 38jährige Josef S i g l aus Obertrum bei Salzburg wurde von dem Sondergericht Salzburg wegen des Abhorchens fremder Sender zu drei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt. Sigs hatte auch noch zwei Bauern allerdings vergeblich zu überreden versucht, feindliche Sendungen zu empfangen. _____________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Unioersitätsdruckerei R. Lange, K.-G., Derlagsleiter: Dr. Erich Hamann, alle in Gießen.

berg der 28. Februar

Wisselsheim 29. Februar

5. Die Offenlegung an den obenbezeichneten Tagen in den Gemeinden findet in der Zeit von 9 bis 17 Uhr statt. Den Ort der Offenlegung in der Ge- tneinbe bestimmt der jeweilige Bürgermeister und gibt ihn rechtzeitig ortsüblich bekannt.

6. Die Offenlegung bei den Finanzämtern findet in der Zeit von 8 bis 14 Uhr werktäglich statt.

7. Dffengelegt werden die Schätzungsurkarten und die Schätzungsbücher für Ackerland und Grünland, in denen die Ergebnisse der Bodenschätzung nieder­gelegt sind. Die offengelegten Schätzungsergebnisse werden den Eigentümern und Nutzungsberechtigten der Grundstücke nicht besonders bekanntgegeben.

8. Gegen die Schätzungsergebnisse steht den Eigen­tümern der Grundstücke die Beschwerde nach den Vorschriften der Reichsabgabenordnung zu. Die Be- schwerde kann in der Zeit vorn 12.2Uän bis 11. April 1940 beim zuständigen Finanzamt (vgl. Ziffer 4) ent- roeber schriftlich eingereicht ober zu Protokoll erklärt werben.

Mit bem Abschluß ber Frist für die Einlegung des Rechtsmittels werden die offengelegten Schätzungs­ergebnisse unanfechtbar, soweit nicht Beschwerde ein­gelegt ist.

9. Bauern, Landwirten und anderen Eigentümern von Grundstücken, die durch Wehrdienst die Offen­legung nicht wahrnehmen können, wird später Ge­legenheit gegeben, die Schätzungsergebnisse einzu« sehen und in begründeten Fällen Beschwerde zu er­heben. 681D

Darmstadt, 1. Februar 1940.

__________Der Oberftnanzpräsidenk Hessen.___________

Bekanntmachung.

In der Kinderschuh-Ausiauschstelle des Deutschen Frauenwerks, Gießen, Frankfurter Straße 1, können an jedem Montag, Dienstag, Mittwoch und Donners­tag in der Zeit von 9 bis 11 und 15 bis 17 Uhr verwachsene Kinderschuhe, sofern sie gut erhalten sind, gegen größere Kinderschuhe eingetauscht werden.

Gießen, den 9. Februar 1940. 688C

______Der Oberbürgermeister. Wirtschaftsamt.______

Bekanntmachung.

Vetr.: Abhaltung der Mütter- und Säuglings­beratungsstunden im Stadtbezirk Gießen.

Die bisher in der Universitäts-Kinderklinik statt­gefundenen Mütter- und Säuglingsberatunasstunden für die Stadt Gießen sind nunmehr wie folgt auf- geteilt. Die Neuregelung tritt ab 12.2.40 in Wirk­samkeit.

3m Stadtbezirk (Bienen:

Montags jeweils von 15 bis 16 Uhr wie seither in der Univ.-Kinderklinik, Friedrichstraße 16, und zwar für den Bezirk ber Ortsgruppen Gießen-Süb und Gießen-Mitte.

Donnerstags in der Geschäftsstelle der NSV., Walltorstraße 38, und zwar für den Bezirk der Orts­gruppe Gießen-Nord.

Freitags in der Geschäftsstelle der NSV., Orts­gruppe Gießen-Ost, Kaiserallee 34.

Für die Außenbezirke der Stadt Gießen gilt ab sofort folgende Neuregelung:

Im Stadtteil Gießen-Wieseck sind Mütter- und Säuglingsberatungsstunden jeden 4. Dienstag Im Monat, jeweils von 14.30 bis 16 Uhr, und zwar in der Geschäftsstelle der NSV., Schulstraße 3.

Im Stadtteil Gießen-Ktein-Linben jeden 2. Diens­tag im Monat, jeweils von 14.30 bis 16 Uhr, eben­falls in ber Geschäftsstelle ber NSV., Lützellinbener Straße 34.

Für Gießen-Wieseck finbet zum erstenmal am 27. Februar unb für Giehen-Kleln-Linden erstmals am 13. Februar 1940 Mütter- unb Säuglings­beratung statt. 670D

Gießen, ben 9. Februar 1940.

Staatliches Gesunbheitsarnt Gießen.

Gießen (Aulweg 30), den 8. Februar 1940.

Beerdigung: Montag, 12. Februar, 4 Uhr nachmittags, Alter Friedhof.

0448

685D

Im Namen der Trauernden:

Frau Lina Winheim, geb. Warth.

Heute entschlief unsere geliebte Mutter und Großmutter

Frau Antonie Textor verw. Warth, geb. Jacobi

im fast vollendeten 84. Lebensjahre.