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alls

Heue schwere LuWmpse über England

41000VRT. inüberseeischen Gewäffernversenkt

32 Abschüssen.

Fünfmal Lustalarm in London

In der Nacht griffen Kampffliegerverbände meh­rere Flugplätze in der Gegend von Lincoln, Hafenanlagen in Liverpool, Portsmouth, Sun­derland, Blyth, Hutt, Industrieanlagen in Newcastle, Hafen - und Dockanlagen im Off- feil von London sowie erneuf das Groß-Oellager in Thameshaven wirksam mit Bomben an.

Berlin, 6. Sept. (DNB.) Am 5. September 1940 hat in Moskau die Unterzeichnung eines A b - kommens zwischen Deutschland und der Sowjet­union über die Umsiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung aus den Gebieten Bessarabiens und der nördlichen Bukowina nach Deutschland stattge­funden. Laut diesem Abkommen können Volks­deutsche auf ihren Wunsch nach Deutschland um siedeln entsprechend den im Abkommen ge­troffenen Vereinbarungen. Das Abkommen ist un­terzeichnet vom Borsitzenden der deutschen Regie- runasdelegation Noeldeke und vom Vorsitzenden der" sowjetrussischen Regierungsdelegation A. P.

flugzeugen teil. Der Informationsdienst britischen Luftfahrtministeriums zählte 3 0 0 deut­sche Flugzeuge, die an diesem Massenluftan- grrff in Wellen von je 20 oder 30 Maschinen teilnahmen. Ihre Ziele seien die Flughäfen der Royal Air Force gewesen. Das Innenministerium teilte mit, daß in Zukunft die Warnsignale nur

Nationalsozialisten in Hessen-Nassau!

Das zweite Kriegswinterhilfswerk 1940/41 ist durch den Appell des Führers eröffnet. .

Die Bevölkerung unseres Gaues hat «ährend des ersten Kriegsiahres im Kriegs- winterhilfswerk und auch im Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes ihre Opferbereitschaft unter Beweis gestellt.

3m zweiten Kriegswinterhilfswerk wird auch unser Gau wiederum dem Rus des Führers folgen und durch gesteigerte Opferfreudigkeit zeigen, welche Leistungen die sozialistische Haltung der Nationalsozialisten des Gaues Hessen-Nassau in Groß- deutschlands stolzesten Zeiten zu erringen vermag.

heil Hitler!

Sprenger

Gauleiter und Reichsstatthalter.

Druck und Verlag: vrühlfche Universttätrdruckerei 8. Lauge

Dänemark." Der Korrespondent berichtet weiter, daß man überall von Dock zu Dock das gleiche Bild sehen kann.Es gibt viele leere Plätze, denn in Kriegszeiten läuft man nicht unnötigerweise die gefährdete Ostküste an, sondern zieht vielmehr die Häfen im Westen vor."

fyo. Jahrgang Nr. 212

Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags

Beilagen: Die Illustrierte GießenerFamilienblätter |

Heimat imBilü DieScholle I

Monats-Berugsvreis:

Mit 4 Beilagen RM.1.95

Hessen-Nassau wird seine Pflicht tun!

Aufruf des Gauleiters zum 2. Kriegswinterhilfswerk 1940/41.

115000 Deutsche kehren heim.

Umsiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung Bessarabiens und der nördlichen Bukowina.

für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr desBormittags

Anzeigen-Preise:

Anzeigenteil 7 Rvs. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvs. je mm bei 70 mm Zeilenüreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel 8 Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr

» Somstag, 7. | Somtag. 8. September 1940

Annahme von Anzeige«

Der Wehrmachtsbericht vom Freitag.

Berlin, 6. Sept. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Deutsche Seeffreiffräfte versenkten in über­seeischen Gewässern 41 0 0 0 BRT. feind­lichen Handelsschiffsraumes.

Wie bereits bekanntgegeben, griff eine Schnell- bootsflottille in der Nacht zum 5. September einen britischen Geleitzug vor der englischen Ost- küsle an. Dabei wurden fünf bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 39 000 BRT., darunter ein Tanker mit 12 000 BRT. sowie ein Zerstörer der3mogen"-klasse ver­senkt. Lin weiterer Dampfer ist schwer beschädigt worden.

Lin U-Boot versenkte mehrere bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 19 100 BRT.

Unsere Kampfflieger- und Jagdverbände fehlen am 5. September die Bombenangriffe auf feindliche Flugplätze in Süd-England fort und erzielten Treffer in Gebäuden und Unter­künften. Das Groß-Oellager Thames­haven wurde in Brand geworfen. Im Laufe dieser Angriffe kam es zu verschiedenen für uns siegreichen Luftkämpfen.

des Bodens hier gegeben.

Aber die deutschen Kolonisten sind durch ihren unermüdlichen Fleiß aller. Schwierigkeiten Herr ge­worden und haben sich in dem Völkergemisch es wohnen hier Rumänen, Russen, Ukrainer, Tür­ken, Tataren, Griechen, Armenier, Juden Kosacken und Zigeuner durcheinander nicht nur behaup­tet, sondern dem Lande überhaupt erst den An­strich einer europäischen Kultur gegeben. Den Wein­bau, die Viehwirtschaft, die Produktion von Wei­zen, Gerste, Mais und Jndustriepflanzen haben sie wesentlich mitgesördert. Bessarabien ist ein reines Agrarland. Dementsprechend gehörten auch 94 bis 95 v. H. der dort wohnenden Deutschen zur I a n o- lichen Bevölkerung, und selbst die Deut­schen in den Städten trieben meist Ackerbau und Viehzucht, da sie nebenbei noch einen kleinen Hof besaßen. Es sind rund 90 000 deutsche Ko­lonisten, die in Bessarabien beheimatet waren und mit deren Umsiedlung zu rechnen ist. Sie be-

zurück, während Viehzucht und Kleinindüstrie eben- " gut entwickelt sind. Diese Wirtschastsstruktur

Berlin, 6. Sept. (DNB.) Deutsche Fliegerver- bände griffen die britischen Flugplätze konley und Worcester sowie die Flugzeugfabrik Wey­bridge wiederholt an. Auf den Flugplätzen wurden die Rollfelder und hatten stark beschädigt, in der Flugzeugfabrik Weybridge vier Montagehal­len mit Bomben mittleren Kalibers getroffen. Ls

Zerstörung der Flughäfen in der Umgebung von London entständen für die englische Verteidigung in der Grafschaft Kent schwere Behinderungen, Die eng­lischen Jagdflugzeuge könnten bei ihrem großen Benzinverbrauch nicht länger als 55 Minuten mit Höchstgeschwindigkeit fliegen, so daß der Mangel an Flugplätzen in der Nähe der Angriffspunkte ernste Folgen haben müsse.

Stockholm, 7. Sept. (Europapreß.) In Lon­don wird bestätigt, daß die deutsche Lustwaffe in den Morgenstunden des Freitag erneut heftige Angriffe gegen Südengland und die Hauptstadt gerichtet habe, nachdem London in der Nacht zum Freitag acht Stunden lang die Bevölkerung in den Luft- schutzräumen sah. Der erste deutsche Angriff am Freitag setzte gegen 5 Uhr früh ein. Er dauerte etwa eine Stunde. Der zweite Luftalarm wurde um 8.59 Uhr gegeben und dauerte 70 Minuten. Das Jnformationsministerium bestätigt, daß während dieser Angriffe deutsche Formationen, die stellen­weise hundert Maschinen stark waren, die englische Südküste überflogen. Sie wurden durch bie englische Flugzeugsperre nicht behindert und konnten ihren Kurs gegen London sortsetzen. An sechs verschiedenen Stellen des Südens ist es z u heftigen Kämpfen gekommen. Die Bewoh­ner von London konnten vorübergehend im Süden der Stadt beobachten, wie deutsche Jäger gegen eng­lische Jäger vorgingen, während gleichzeitig deut­sche Bomber militärisch wichtige Ziele in der Nähe der Hauptstadt bombardierten. Die Themse- mündung ist dabei erneut das Ziel heftiger An­

sen glaubte.

Und dieser abgrundtiefe Haß war es auch, der die britischen Kriegsmacher schon vor der Entscheidung des 3. September dazu bewog, jeden Versuch des enfmltfdfen iidi hierbei beiderseits der unteren I Führers zu einer Verständigung und zu einer cntrottfelten fiq tneroet oeweqeus oer "meren Rutsch-britischen Zusammenarbeit zu sabotieren, und Themse s e t> r e r 6 i 11 e r t e ft a m p f e m 11 b ri - k£r ^ach dem 3. September davon abhielt, in ttfchen Jagdfliegern. 3m ganzen wurden I auch dann noch wiederholt dargebotene Friedens- 1 2 b rltisch e F lug z eug e a m B od en v e r- Hand des Führers einzuschlagen. Der Führer hat nicht et und 50 Flugzeuge nach bisherigen in feiner Sportpalastrede noch einmal daran er- Meldungen abgef choff en. 14 deutsche Flugzeuge innert, als er sagte:Ich habe dem englischen Volke werden vermißt. 1° oft die Hand zur Verständigung gereicht. Sie

wissen es selbst: Es war mein außenpolitisches Pro-

Wassjukow.

Der Reichsführer ff und Chef der Deutschen Polizei Himmler beauftragte den Leiter der Volks­deutschen Mittelsstelle, ^-Obergruppenführer Lo­renz, mit der Durchführung. Nach dem Vertrag mit der UdSSR, muß die Umsiedlung bis zum 15. 11. d. I. b e e n d e t sein. Die klimatischen Ver­hältnisse in Bessarabien sind besonders schwierig und zwingen daher zu einer Beschleunigung der Rückführung. Das deutsche Kommando, das die Um- siedlung durchführt, wurde in einem Lager in Stehnsoorf gesammelt. In Kaulsdorf waren die NSKK.-Männer mit chrem Wagenpark unterge­bracht, die den Transport der Volksdeutschen in Bessarabien von ihren Wohnsitzen zu den Einschif­fungshäfen an der Donau in Galatz, Kilia und Heni durchführen. Das Umsiedlergut soll mittels £recf zu den Häfen und auf Frachtkähnen nach Wien ge­bracht werden. Die Volksdeutschen sollen auf Dampfern die Donau heraufbeför­dert und zunächst in den Sammellagern Semlin und Prcchovo zusammengefaßt werden. Von dort aus wird der Abtransport ms Reich stattfinden. Die Volksdeutschen aus dem Buchenlande sollen mit Eisenbahnzügen ins Reich befördert werden.

Die Umsiedlungsarbeiten werden auf sowjetrussi­schem Boden am 8. und 9. September ihren Anfang nehmen. Um mit der ärztlichen und sanitären Be­treuung der Umsiedler schon am Orte der Umsied- lung beginnen zu können, werden auch diesmal deutsche Aerzte mit den entsprechenden Einrichtun­gen wie Sanitätskraftwagen u. dgl. eingesetzt. ,

Bei pünktlichem Beginn der Umsiedlungsaktton ist mit der Ingangsetzung der ersten Transporte ' bereits mit dem 18. September zu rechnen. Voraus- > sichtlich wird Ende Oktober der letzte Treck und der i letzte Eisenbahnzug aus Bessarabien abgehen, wäh- , rend es im Buchenland wegen des dort vorhandenen von sowjetischer Seite zur Verfügung gestellten Eisenbahnmaterials verhältnismäßig schneller gehen wird.

*

Wie so viele andere Blutströme, die einst in Not­zeiten des Vaterlandes hinausgeflossen sind in die Welt, kehrt nun auch dieses Menschentum aus ei­nem der abgelegensten Winkel Europas zurück in den Schoß der Mutter Deutschland. Und wiederum geschieht dies nicht in der Verheißung reicher und glücklicher Segnungen, die eine ruhige Friedenszeit darbietet, sondern in einem Augenblick, da das Deutsche Reich im Kampf um Sein oder Nichtsein steht. Um so mehr sind die Treue und der Mut zu bewundern, die jene deutsche Volksgruppe im Osten bedenkenlos dem Ruf des Führers folgen las­sen. Um so anerkennenswerter ist auch die Fähig­keit der reichsdeutschen Organisationen, die so ge­waltige Volkswanderungen trotz der kriegsmäßigen Umstände schnell und reibungslos durchführen.

In Bessarabien gibt es ungefähr 150 ge­schlossene deutsche Ortschaften, die Namen tragen wie Leipzig, Paris, Straßburg, Gnadenfeld, Frse- denstal. Es ist die Erinnerung an ihre gemeinsame Heimat. Es ist aber auch die Erinnerung an den deutschen Freiheitskampf gegen Napoleon und die Sehnsucht nach freiem, friedvollem Schaffen, die sich in den Namen der Dörfer und Flecken wider­spiegelt. Denn die deutschen Bauern, die hier sie­deln, sind in den Jahren von 1814 bis 1840 nach dem Osten gezogen und haben also das Erlebnis der napoleonischen Kriege, der Beftei- ungskämpfe und der anschließenden Metternich-Zeit mit sich genommen. Sie stammten meist aus Württemberg und kamen in ein Land, dessen Klima, dessen äußere Gestalt und dessen Leben bedingungen ihnen vollkommen fremd sein mu ton. Denn Bessarabien, das Gebiet zwischen den Flüssen Dnjester und Pruth, hat durchaus step­penartigen Charakter. In endloser, wege­loser, baumloser Weite dehnt sich die schwarze, fruchtbare Erde, die im Winter von meterhohem Schnee bedeckt ist, die im Frühling dann einen Rausch des Wachstums erlebt und schließlich unter dem Gluthauch des Sommers die Pflanzen ver­dorren, die Tiere verdursten und die Menschen oft­mals verhungern läßt. Es hat oft Mißernten meh­rere Jahre hintereinander trotz der Fruchtbarkeit

faßen 1920 eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von etwa 354 000 Hektar, mußten aber in den fol­genden Jahren der Agrarreform manches Stück ab­geben.

Einen anderen Charakter weist die Bukowina auf, wie schon ihr NameBuchenland" besagt. Die Wälder bedecken hier über zwei Fünftel des Landes, während in Bessarabien nur 5 v. H. des Bodens mit Bäumen bestanden ist. Hinter der Holzwirtschaft und den dazugehörigen Berufen tritt in der Bukowina die Getreideerzeugung erheblich

Ohne Illustrierte » 1.80 Zustellgebühr... -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluß 2251 Drabtanscyrift:Anzeiger" Postscheck 11686 Franks^ M.

noch eine Minute lang gegeben werden, um die Nerven der englischen Bevölkerung möglichst wenig anzuspannen, wie Ministerpräsident Churchill be­reits am Donnerstag andeutete. Die Rede selber hat in den neutralen Kreisen Londons den Ein­druck gemacht, als ob Churchill durch den Hinweis auf die Derwicklungsmöglichkeiten im Nahen Osten das englische Volk habe ab lenken wollen.Das Damoklesschwert hängt aber trotzdem nach wie vor über dem englischen Jnselreich", erklärt dazu .der Londoner Vertreter von ,Llftonbladet". Die hef-

Lnglische Häfen wurden welker oerminl tigen deutschen Luftangriffe gegen London hätten Britische Flugzeuge flogen in der Nacht in das ganz offensichtlich in den Freitagvormittagstunden Reichsgebiet ein und warfen an einzelnen Stetten zur Vernichtung.

Bomben, ohne nennensmerfen Schaden anzunchken. - ° n - ° g S f ^t, 2M » bj9

Nur an einer Stelle wurde ein Bauernhaus Londoner Privatmeldungen veröffentlicht

getroffen. Dabei find fünf Zivilpersonen auf dem wurden, bringt am Freitagnachmittag lediglich das Wege zum Luftfchuhraum getötet und zwei verletztAftonbladet" einen einzigen und dazu von der worden. englischen Zensur stark zusammengestrichenen Bericht

Die Gesamtverluste des Feindes belrugen geslern über ^d-utsch^n ri(f^ tur

46 Flugzeuge. Davon wurden zwei bei Nacht , es, daß die Schäden in Dover doch nicht

durch Flakarttllerie abgefchoffen. Ls gelang ferner, gering einzuschätzen seien. Auch in Portsmouth sechs Sperrballone zu vernichten. 16 eigene sei eine große Anzahl von Bomben auf Kasernen Flugzeuge kehrten nicht zurück. abgeworfen worden. Der Bericht bestätigt auch, daß

Auster vier berei.s genannten Offneren

In den custkninpsen der letzten Wochen drei wettere Eerikonische Berichterstatter die Zerstörung der Jagdflieger 20 oder mehr Luflsiege errungen, und Flughäfen Hendon, Hawking und- Lympne, die zwar: Hauptmann Wayer, Hauptmann Oe sau er na($ &er Bombardierung besucht habe. Durch die und Hauptmann Tiehen. An der Spitze der Sie­ger in Luftkämpfen steht Wajor Wälders mit

KKSJWftj.lffiläe Ms wird frei werde»! s'««s ->.«#« >« h?

deutsche 3m Handwerk und in den geistigen Be- M--t°n W'nterhttsswerk- hett ir> England e n Echo w» WJ >,»«?"«.?, m

p 17J? !<xf^nte.1:;^1^aharbS ^on^^nent durch Spaltung zu beherrschen. Wenn der wurden damals außer Glasbläsern und j)ol5arbei- Qnnxnner Rundfunk meint der Führer habe mit tern vorwiegend Handwerker und Beamte ange= L^nßr ^ei)e öern deutschen' Volke Trost zusprechen, siedelt, um bas neugewonnene ©ebtet 3U einem ge-! QU^ eine [ange Kriegsdauer vorbereiten und sein wissen Wohlstand zu fuhren und besser^verwalten h^anen beschwichtigen wollen, so zeugen diese zu können. Infolgedessen lst der bäuerliche Anteil törichten Auslassungen für die gänzliche Verständ- verhältnismaßig gering geblieben und auch die I Mg^«akeit, die man in London ebensosehr der eige- zahlenmaßige Entwicklung nicht so stark wie in nen roie der Gemütsverfassung des deutschen Bessarabien, wo das Kolomstendeutschtum besonders Boltes entgegenbringt. Denn wie wenig dieses weder kinderreich ist. N. ttv. ^rost noch Befchwichttgungen braucht, hat ja gerade

diese Kundgebung im Berliner Sportpalast bewie­sen, eine Demonstration unerschütterlichen Ver­trauens zum Führer und ungebrochenen Willens zum Siege, in denen sich Front und Heimat zu­sammenfinden, bereit, in äußersten Anstrengungen sich zu überbieten, um das vom Führer gesteckte Ziel zu erreichen, und in der Gewißheit, daß nur der Sieg über das plutokratische England die Fundamente deutscher Zukunft für alle Zetten sichern roiri). Daß dieser Krieg, den England ge­sucht hat, den Entscheidungskampf zwischen briti- scher Plutokratie und deutschem Sozialismus ist, hat uns der Führer erneut mit überzeugenden Wor­ten vor Augen geführt. Der bei uns durch den Na­tionalsozialismus eingeleiteten und mit eiserner Konsequenz vorgetriebenen sozialen Entwicklung galt der ganze Haß Der internationalen Plutokratie, weil sie von dem Beispiel, das das nattonalsozialisttsche Deutschland mit seiner Beseitigung der Klassen und Ides Klassenkampfes, mit seiner L^istungsgemein- Ischast von Unternehmer und Arbeiter, mit seiner I Erziehung des ganzen Volkes zu einer einheitlichen I Levens- und Pflichtauffassung den andern Völkern I gegeben hat, die unter dem Joch einer skrupellos I ausbeuterischen Herrenkaste frohnen, das Schlimmste 1 für die eigene mühelos erworbene und bis heute auch mühelos behauptete Existenz fürchten zu müs-

griffe gewesen. Darüber hinaus wurden auch mili-1 fOübOll elll tOtCF HüfkN.

tärisch wichtige Ziele der Vororte im Westen Stockholm, 6. Sept. (Europapreß.) Der Lan­der Hauptstadt angegriffen. Die in der Nacht doner Korrespondent vonSvenska Dagbladet" be- zum Freitag durchgeführten deutschen Bomben- stätigt, daß d a s L e b e n i m H a f e n v o n L o n- angriffe sind heftiger gewesen, als alle bisher be- d o n t o t i st, und daß er bei einer Rundfahrt durch kannten. Das Luftfahrtministerium teilte mit, daß die Hafenanlagen von London nicht mehr als eine Eisenbahnstation im Osten Dollttef- zwanzig Schiffe gesehen habe, die gelöscht fer erhalten hat. Der Verkehr mußte eingestellt ober beladen worden seien. In Friedenszeiten liegen werden. In einer Stadt des Nordwestens wurde im Hafen von London tagein, tagaus Tausende der Bahnhof vernichtet. von Schiffen. Warum das heute nicht mehr der Fall

Bis Freitagmittag hatte London insgesamt vier ist, schildert der schwedische Beobachter mit folgen- Luftwarnungen an diesem Tage erlebt. Die vierte den Worten:Ein beträchtlicher Tett der Schiffahrt Warnung wurde um die Mittagsstunde gegeben für London kam aus Skandinavien und den Ostsee- und dauerte etwa fünfzig Minuten. Um 19.55 Uhr ländern, aus Deutschland, Frankreich, Holland, Bel- Greenwicher Zett wurde berfünfteßuftalarm gien und den Mittelmeerländem. Selbstverständlich gegeben. An dem letzten Luftangriff nahmen Hu n- merkt man, daß dieser Verkehr wegfällt. Es dertevondeutschenBombernundJagd-l kommen nicht länger die Holzladungen von Schwe- flugzeugen teil. Der Informationsdienst des den und Finnland, auch keine Butterschiffe mehr aus

> d M Samstag, 7. ISorni

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesfen S*i«e8tn,9Sd)elftta6e7-9