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Die Auffassung in Lissabon

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Rege Lufttätigkeit an der griechischen Front.

Ll-Voot gegen Gelettzug

pS J > Eine spanische Ansicht.

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in eine nie wieder gutzumachende Niederlage be- Kr^ehe.

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Oer Angreifer ist unbedingt überlegen

Englands Unfähigkeit, hinreichende Verteidigungsmittel bereitzustellen.

Italienischer Wehrmachtbericht.

Rom, 5. Dez. (DRV.) Der italienische Dehr- machkhericht vom Donnerstag hat folgenden Wort­laut:

An der griechischen Front haben auch am gestrigen Tage in den Abschnitten der beiden Armeen Angriffe und Gegenangriffe siattgefunden. Unsere normalen und Sturzflugbomberftaffeln bom- bardierten, kräftig unterstützt von Jagdfliegern, militärische Anlagen, Slrahen, Brücken, Kampf­wagen und Prooiantkolonnen sowie auf dem Marsch befindliche Truppen. Die Strahe Premeti Perati wurde besonders wirksam und wiederholt angegriffen und an verschiedenen Stellen unter­brochen. Die Stützpunkte von Korfu, Zante und Prcvesa wurden mit Bomben belegt. Bei einem Kampf zwischen einer unserer Jagdstaffeln und einer feindlichen Fliegerstaffel wurden fünf feind­liche Jagdflugzeuge abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt.

Am 29. November hat unser U-BootDelfiüo" einen griechischen Zerstörer im Aegäischen Meer versenkt.

In O st a f r i k a haben feindliche motorisierte Einheiten eine unserer Stellungen westlich von Tes- sene angegriffen, sind aber sofort zurückgefchlagen worden. Feindliche Einflüge auf Lheren und Ghinda haben weder Opfer, noch Schäden verursacht. Lin feindliches Flugzeug wurde von unseren Jägern abgeschossen.

Feindliche Flugzeuge, die über die Schweiz

Konteradmiral Stohwasser wurde 1884 geboren. 1901 trat er, nachdem er auf dem König-Albert- Gymnasium zu Leipzig die Reifeprüfung bestanden hatte, in die Kriegsmarine ein. Zunächst tat er als Wachoffizier auf Torpedobooten und dann als Tyr^ pedobootskommandant Dienst. In den ersten Jahren des Weltkrieges wurde ihm das E. K. II und E. K. I verliehen. Kurz darauf erfolgte feine Ernennung zum Chef einer Torpedobootsflottille. Gegen Ende des Weltkrieges hatte Stohwasser verschiedene Kom­mandos an Land. Von 1924 bis 1926 war er Chef des Stabes der Inspektion des Bildungswesens, an­schließend erfolgte feine Verwendung im Sperr­waffendienst.

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lang es dem Bewacher, das feindliche Flugzeug abzuschießen, ehe dies den beabsichtigten Tor­pedoangriff zur Durchführung bringen konnte.

Konteradmiral Stohwasser mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Berlin, 5. Dez. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Konter­admiral Stohwasser. Er ist seit Kriegsbeginn mit der Durchführung von Rlinenaufgaben betraut. Unter persönlichem Einsatz an Bord seines kleinen Führerbootes hat er ohne Rücksicht auf seine Person (Konteradmiral Stohwasser ist 56 Jahre alt) diese Aufgabe zum größten Teil an Ort und Stelle selb st geleitet und überwacht. Das durch ihn gegebene Beispiel hat sich auf die ihm unterstellten Verbände übertragen. Rur fo konnten die ihm gestellten Aufgaben unter schwierigsten Verhältnissen erfolg­reich durchgeführt werden, während der Norwegenaktion hat sich Konteradmiral Stohwasser auf Grund seiner seemännischen Erfahrungen, feines soldatischen Könnens bei schärfster Unkerseeboots- gefahr als Leiter einer Transport staf­fel besonders bewährt und seine Dampfer verlust­los zu ihren Bestimmungsorten geleitet. Sein Ver­dienst sind der vorzügliche Geist der unter seinem Kommando stehenden winensuchverbände und damit auch deren erfolgreiche Unternehmungen.

Englands Agitation greift ins Leere

Oie Araber werden sich von England nicht täuschen lassen.

Berlin, 5. Dez. (DNB.) Donnerstagvormittag versuchte ein britisches Torpedoflugzeug ein deut- . u-ouu« uviuuh wii ~ . J in der Nordsee anzugrei-

e Schlachten und versenkten große Teile des Isen. Trotz schlechter Sicht und starkem Seegang ge-

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gen des englischen Außenamtes dauernd vereitelt worden seien, die arabische Welt in einen Sta­cheldrahtverhau zu zwingen und durch die englische Diplomatie mißbrauchen zu lassen. Dom italienischen Rundfunk sei die arabische Welt wie« derholt vor der von England betriebenen italien­feindlichen Agitation gewarnt und b;e Solidarität Italiens mit dem Unabhängigkeitswillen der ara­bischen Welt betont worden. Wegen der Schlagkraft der Tatsachen werde di>e englische Agitation ins Leere greifen.

Agenzin Stefani sagt, Italien hab-e immer mit lebhaftem Interesse die von den Arabern in Palä­stina, in Aegypten, im Irak, in Hadramaut und den anderen Gebieten geführten Kämpfe um die Unabhängigkeit verfolgt. Der Feind dieser Völker sei der gleiche, den Italien und Deutschland bekämpften. Die gegenseitigen Gefühle der Freund­schaft und der Solidarität zwischen den arabischen Völkern und den Nationen der Achse hätten daher eine natürliche und feste Begründung im gemein­samen geschichtlichen Interesse.Die Araber wissen, daß ihre Befreiung ausschließlich durch den Zusammenbruch Englands erreicht werden kann, gegen das Italien und Deutschland unerschütterlich bis zum Endsieg kämpfen werden."

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Schiffsraumes, der aus allen Teilen der Welt Eng­land Nahrung bringen müsse. Von der berühmten Blockade, von der England bis in die letzten Tage vor Kriegsausbruch gesprochen habe, könne man jetzt nichtsmehr hören. Die Versenkung von Geleitzügen 'und die Zerstörung von Industrie­städten wie Coventry würden nur dann den Krieg nicht entscheiden, wenn es bei vereinzelten Aktionen bleibe. Unglücklicherweise für England zeige jedoch die häufige Wiederholung solcher Taten die Unmöglichkeit, sich dagegen zu schützen.

Der Wehrmachtbericht vom Donnerstag.

Berlin, 5. Dez. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

In der Nacht zum 4. Dezember griffen Kampf­flugzeuge trotz schlechter Wetterlage London und Birmingham an. In den Londoner Stadt­teilen Paddington, Kensington, Batterfea wurden starke Brände beobachtet. Auch in Birming­ham entstanden nach heftigen Explosionen neun große und zahlreiche kleine Brände. Ferner wur­den Southampton und andere Städte ange­griffen. Am Tage beschränkte sich die Tätigkeit der Luftwaffe auf Aufklärungsflüge. In der Nacht zum 5. Dezember richteten sich Angriffe gegen Süd- und Mittel-England. Britische Häfen wurden weiterhin vermint.

Einige britische Flugzeuge warfen in der Nacht in Westdeutschland Bomben und beschädigten einige Wohnhäuser. Gestern wurden drei feindliche Flug­zeuge abgeschossen, davon zwei durch Flakartillerie. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt.

*

Die amerikanische Agentur United Preß berichtet, daß die deutschen Bomber nach einem kurzen An­griff auf London nach Birmingham weiter­geflogen seien, das in Blitzkriegsmanier angegriffen worden sei. Bei den Angriffen, die am frühen Abend begannen und mit nur 20 Minuten Unterbrechung bis nach Mitternacht angehalten hätten, hätten sechs Bezirke der Stadt schwer gelit- t e tl Viele Geschäftshäuser und andere Gebäude seien dem Erdboden gleichgemacht wor­den. Die erste Welle der Angreifer habe nicht we­niger als 90 Minuten über der Stadt gekreist, und schon nach kurzer Pause sei der Angriff mit größter Heftigkeit wieder ausgenommen worden.

Britisches Flugzeug durch Bewachunqs- fahrzeug der Kriegsmarine abgeschossen

Slowakische Zukunstsprobleme

Don unserem G.-Korrespondenten.

Daneben stehen soziale Probleme im Vor­dergrund der slowakischen Neuordnung. Die Slowa­kei will auch da eine dem neuen Europa entspre­chende Lösung finden. Ein Zentralarbeits­amt, das erst kürzlich geschaffen wurde, sorgt heute für den slowakischen Arbeiter. Das frühere Gewertschaftswesen wurde bereinigt; Gesetze, die bessere Arbeitsbedingungen und Familienlöhne sichern, stehen vor der Einführung. Mit dem Bau der ersten tausend Arbeiterwohnungen wurde bereits begonnen. Die Arbeiten sollen inner­halb Jahresfrist $u Ende geführt werden. Es geht den verantwortlichen slowakischen Stellen auch darum, den Lebensstandard des einfachen slowaki­schen Arbeiters zu heben. Und in der Tat, es kann heute bereits die Feststellung gemacht werden, daß eine Bessern na in den sozialen Belangen der slowakischen Arbeiterschaft zu verzeichnen ist.

Die slowakische Regierung steuert dabei auch dem von den Juden früher besonders geförderten Alkoholgenuß des slowakischen Arbeiters und Bauern. Einschränkungen im Alkoholausschank und Verlegung der Lohnauszahlungen vom Samstag auf einen anderen Arbeitstag haben sich gut ausge­wirkt. Ein weiteres Problem, das heute die slowa­kische Regierung beschäftigt, ist die Rücksied- l u n g der slowakischen Arbeiter aus dem Aus­land. Dor dem letzten Krieg gab es etwa 40 000 Slowaken, die als Arbeiter in Belgien und Frank­reich ihr Leben fristeten und dorthin ausgewandert waren, weil ihnen ihre Heimat unter dem Benefch- Regime nicht genügend Brot bieten konnte. Nun find bereits die ersten 2000 Arbeiter aus Frank­reich in ihrer alten Heimat eingetrosfen, wo sie fch fort in den Aufbauprozeß des neuen Staates ein­geschaltet werden.

Die neue Entwicklung im Lande zeigt ein reges Arbeitstempo. Zehntausende Hände regen sich. Neue Eifenbahnlinien entstehen, Hunderte Kilo­meter Straßen werden gebaut, eine Auto­bahn wird vorbereitet, neue Jndustrieun- ternehmungen erstehen. Ein eigenes Jndu- strialisierungsgesetz, das kürzlich vom Parlament verabschiedet wurde, beginnt sicy auszuwirken. Die slowakische Arbeitslosigkeit ist trotz des einsetzenden Winters auf die bisher nie erreichte Zahl von 10 000 gesunken. Es geht vorwärts in der neuen Slowakei, die den ihr zustehenden Raum auch im neuen Europa voll und ganz ausfüllen und zu einem wertvollen Glied in der Reihe der Staaten der Neuordnung machen will.

kamen, warfen Bomben über Turin ab. Sie ver­ursachten einen Toten und drei Verwundete in der Nähe eines Krankenhauses. Ferner entstanden einige Brände in einer Färberei, einet Wollspin­nerei und einer Teppichfabrik, die sofort gelöscht wurden. Militärische Ziele wurden nicht beschädigt.

Die feestrategische Lage im Mtelmeer.

Rom, 6. Dez. (Europapreß.) Durch Minenfelder, U-Boote und Torpedoboote, schreibt Gayda im Giornale d'Jtalia", werde Tag und Nacht der Kanal von Sizilien, die einzige Verbin­dungsstraße zwischen dem wesUichen und östlichen Mittelmeerbecken, überwacht und die Durch, fahrt der englischen Geleitzüge ge­stört und verhindert. Immer seltener passierten die englischen Geleitzüge die Straße. Die Durchfahrt sei schwierig und gefährlich geworden. Auch i m Aegäischen Meer erfülle die italienische Kriegsmarine die ihr gestellte Aufgabe der Kontrolle und Fesselung der englischen Seestreitkräste mit gleich glücklichen Ergebnissen. Die englische Flotte geige sich in den mondhellen Nächten be­sonders rührig. Sie fühle sich in der Hellen Mond- nacht besser gesichert gegen die Bedrohung der ita- lienischen Streitkräfte. Mit den kommenden Doll­mondnächten werde daher ein neuer engli­scher Angriffsv ersuch zu erwarten sein. Der zentrale Teil des Mittelmeeres werde aber von der italienischen Kontrolle beherrscht. Die episodischen Angriffsversuche der englischen Flotte hätten es bisher niemals vermocht, die strategische Lage Italiens in ihrem Werte zu mindern.

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Rom, 6. DeL (Europapreß.) Zu dem neuen Versuch der englischen Propaganda, die arabi­schen Staaten durch das Schreckgespenst einer beabsichtigten Unterjochung durch die Achsenmächte auf die englische Seite zu ziehen, schreibt das Giornale d'Jtalia", England schiebe dem Gegner die gleiche Absicht in die Schuhe, die England selbst durch viele Jahrzehnte gehabt habe. Doch die Ara­ber ließen sich von England nicht tauschen. Den ara­bischen Staaten sei der Wert des Wortes und der Loyalität des faschistischen Italiens bekannt. Nicht erst seit heute habe Italien die angriffslustige Ab- sicht Englands auf die arabischen Staaten aufge­zeigt und die Falschheiten und Ungereimtheiten der verleumderischen englischen Propaganda bewiesen. Aber den Arabern sei bekannt, daß sie in Italien einen hartnäckigen Verteidiger gegen die englischen Uebergriffe in Palästina gefunden hätten. Auch die freundschaftlichen, niemals gestörten Beziehungen Italiens zum Sepien und zu Ibn Saud seien bei den Arabern nicht in Vergessenheit geraten. Die Ausschaltung der Engländer aus den arabischen Staaten werde deren Entwicklung und Fortschritt sicherlich fördern.

Den Arabern fei es wohlbekannt, bemerktTri- buna" zu den amtlichen Erklärungen Deutschlands und Italiens, daß von dieser Seite die Bemühun-

Englands Ausschaltung vom Kontinent.

NSK. Der unaufhaltsame fortschreitende Zusam­menbruch der britischen Macht beginnt für die Völ­ker unseres Kontinents seine atembefreiende Wir­kung auszulösen. Geistige, politische und wirtschaft­liche Fesseln, die durch englische yntrigefünfte oder aber offene Gewaltanwendung im Laufe der letz­ten Jahrhunderte die Bewegungsfreiheit fast fämt-, kicher Festlandsnationen lähmten, fallen von den zerschundenen Gliedern der Betrogenen. Diese Aus­schaltung Englands hat unserem Kontinent endlich wieder Gelegenheit gegeben, nachzudenken und das Schicksal der Vergangenheit mit den Möglichkeiten der Zukunft zu vergleichen.

Was sich gegenwärtig in der europäischen Politik abspielt, kann daher nur als eine allgemeine De« monstration gegen Britannien bezeichn net werden. Europa hat erkannt, daß in dem gro­ßen Kampf um eine neue, bessere Ordnung, die den Frieden und ''bie Wohlfahrt der Völker künftig sichern soll, England nur noch die Rolle des ent­larvten Verbrechers spielt, der einmal tobend und schreiend, einmal bettelnd und mitleidheischend seine bisherigen Taten zu verdecken oder zu beschönigen sucht.

In London, wo man durch die verantwortungs­lose Entfesselung des neuen europäischen Völker- dramas die allmählich entglittenen politischen Zügel glaubt straffen und das Aufbegehren der jungen autoritären Nationen erdrücken zu können, mußte man die bittere Erfahrung machen, daß die militä­rische und politische Schlagkraft des nationalsoziali­stischen Deutschlands und des faschistischen Italiens alle britischen Erwartungen bei weitem übertraf und nach einem Jahr harter Auseinandersetzungen das politisch-diplomatische Ansehen der englischen Plutokratie sich schon bedenklich dem Nullpunkt nähert.

Die erträumten Festlandkombinationen ließen sich nicht wie in früheren Koalitionskriegen herbeiführen. Es fehlte den Briten einfach an neuen zugkräftigen Parolen. Im 18. Jahrhundert trieb man angeblich zur Verhinderung des Zusam­menschlusses zweier europäischer Kronen unter dem Motto: dieFreiheit Europas" ist in Gefahr, die Völker des Kontinents in vier schwere Koa-

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für «Ljy- Madrid, 6. Dez. (Europapreß.) Der Berliner j Mi chterstatter der ZeitungYa", (Barriga, Bibert die Wirkung der deutschen U B 0 0 tsan - Ij £' f f e auf England. Die Versenkung von 110 000 U SE'I Freien oder 15 englischen Schiffen aus einem e i t 3 u 0 a n einem Tage stehe nicht ver- £<25)1^. fcelt da, sondern sei eine Wiederholung der l&äge vom 19. und 20. .Oktober. Es gehe daraus per, daß die Unterstützung durch die L u f t - M f e auch die Technik des Seekrieges geändert b- Die U-Boote lieferten den Geleitzügen regel»

Preßburg, Dezember.

Die Aufnahme der Slowakei in die Reihen der Kulturvölker als gleichwertiges Mitglied, wie Mi- x.sterpräsident Dr. Tuka bei seiner Ankunft aus Berlin am Preßburger Brückenkopf den Beitritt lines Landes zum Dreimächtepakt kennzeichnete, it nicht nur den jungen Staat außenpolitisch ge- -ftigt; sie wirkt sich auch aus die innerpolitische ntwicklung aus. Das Programm Dr. Tukas, der 1 der Spitze der Neuordnung in der Slowakei rht, lautet, im jungen Staate beispielgebend für 15 übrige Ausland die neuen Grundsätze zur I urchführung zu bringen.

Im engen Zusammenhang mit einer Entgiftung | r Atmosphäre im Innern steht die grundsätzliche Mfung der slowakischen Judenfrage und die i tijung der sozialen Probleme des Landes.

ei der letzten Volkszählung bekannten sich rund 1000 Personen zum Judentum; die eigentliche ahl der Juden in der Slowakei dürfte zumindest ppelt so groß fein. Aber auch diese Zahlen geben in annäherndes Bild davon, wie tief die Juden der slowakischen Wirtschaft, der Industrie, dem anbei, im Geldwesen und in sonstigen einträg- hen Berufen saßen. Bei der letzten amtlichen alkszählung im Jahre 1930 faßen 35 863 Juden führenden Stellungen der slowakischen Wirtschaft, e ersten Maßnahmen zur Lösung der Judenfrage igten, daß etwa 2000 Lokale, Gast- oder Kaffee- iufer im Lande in jüdischen Händen waren. Sie urben inzwischen gesperrt und arisiert. Im Jahre ;38 gab es in der Slowakei noch immer 867 jüdi- ce Aerzte; heute gibt es noch deren 200. Von den 618 Rechtsanwälten des Preßburger Verbandes raren 291 Juden. Sieben Freimaurerlogen sicher­te den Juden und ihrem Anhang den Einfluß ijr. Lande.

Heute geht man Schritt um Schritt der Lösung Ir Judenfrage entgegen. Die Juden dürfen nicht r»hr Politiker sein, sie wurden aus der Presse, aus In öffentlichen Diensten, aus der Armee, den {Ijulen und akademischen Berufen zum Großteil abgeschlossen. Schwierigkeiten ergaben sich in der listen Zeit lediglich bei der endgültigen Ueberfüh- rnifl jüdischen Besitzes in arische Hände. Ein eige» ms Hentralwirtschaftsamt wurde zu die­sen Zwecke geschaffen. Mit den aufgezählten Maß- nchmen ist das Programm der Regierung Dr. Tuka ! ö!cr bei weitem nicht erschöpft; es sieht gerade Ir der Judenfrage eine weitgehende, grundsätzliche Lsung vor.

Rom, 6. Dez. (Europapreß.) Die Agentur Ste- fcii schildert den Eindruck der von Deutschland bk anntgegebenen Bilanz d e s Lufurieges br Zeitraum von 15 Tagen in den internationalen K-Yen Lissabons. Vergeblich, so sage ... 6t-1, habe England nach dem überraschenden Achtbaren ersten Angriff auf Coventry auf eine Alle des Mitleids in der Welt gehofft. Die er­weckende Schroffheit des englischen Egoismus habe iii Welt in diesem Konflikt zur Genüge feststellen nen und sei daher durch das furchtbare Schick- ! des englischen Industrie-Zentrums nicht im Endest en gerührt worden.

Die Wirksamkeit und Macht der neuen deutschen pPtif im Luitkampf ergebe sich aus der U n - sähigkeit Englands, eine zu der Macht des I mischen Angriffs in entsprechendem Verhältnis Menoe Masse von Verteidigungsmitteln | ® allen Gebieten bereitzustellen, die von deutschen W sstnangriff en getroffen werden könnten. In seem tragischen Spiel sei der Angreifer [ji b e r 3 e i t unbedingt überlegen, weil er Angriffsziel nach freiem Ermessen und in keiner Wii.se gebunden wählen könne. Aber die englische Mlwaffe könne die deutschen Angriffe in keiner Plieren Weise beantworten als durch Bomben- f»ürfe in einem auf den deutschen Angriff folgen» «n Tage an irgendeinem für die Kriegführung und Jtn Ziele vollkommen bedeutungslosen vi in Deutschland oder an der französischen Küste.

Sn internationalen Kreisen Lissabons nehme man E-c» an, baße diese gewaltigen deutschen Angriffe <tj wichtige englische Industriezentren nicht nur J! Zertrümmerung und Vernichtung der militäri- r ln und wehrwirtschaftlichen Mittelpunkte Ena- wi 5 zur Folge haben, sondern der Welt nochmals ranachen würden, welcher Art die wahre 'oegische und militärische Lage Englands i Diese letztere Erkenntnis wäre geeignet, die M immer hartnäckig Ungläubigen zu mahnen, rachtig zu sein im Vertrauen auf irgendwelche iözlichkeiten der Wiedererstarkung eines Volkes,

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ßreltag, 6. Dezember Md

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grlcbeim laflhd), auftet ßormtaa« und rtetenagd Beilagen: Die Illustrierte iMieRenerrtaniihenblätteT tviniat nnBild DieScholle Nvnata-BezuKSvreiS: ijht 4 Beilaaen NM 1.9V 5bne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. -.25

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