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Samstag, 6. | Sonntag, 7. Juli MO

Gietzener Anzeiger

(90. Jahrgang Nr. 158

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Oie Reichshauptsta-i in Erwartung -es Führers.

Heute nachmittag Rückkehr aus dem Führerhauptquariier nach Berlin. - Oie Reichshaupista-i rüstet zu einem triumphalen Empfang. Reichsminister Or. Goebbels an die Berliner.

Ein Bild von einer Fahrt des Führers zu den Kampfstätten in den Vogesen. Rechts sieht man Staatsminister Dr. Meißner, Reichsminister Dr. Lammers und General der Artillerie Doll- mann, im Vordergrund (mit dem Rücken zum Beschauer) Reichssührer --Himmler.

(Presse-Hoffmcmn-M.)

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Herzen unseren Willkommensgruß zu­rufen und damit bekunden, wie glücklich wir sind, ihn wieder in unseren mauern zu haben.

Es lebe der Führer!

Ls lebe unser Volk und unser Reich!

Berlin, 6. Juli 1940.

Reichsminister Dr. Goebbels, Gauleiter von Berlin.

Der Führer kommt.

Berlin, 6.3unl (DRV. Funkspruch.) Reichs- Minister Dr. Goebbels richtet an die Berliner Bevölkerung folgenden Aufruf:

An die Bevölkerung der Reichshauptstadl. Berliner und Berlinerinnen!

Der Krieg gegen Frankreich ist zu Ende. Wie der Führer es in seiner Rede am Helden­gedenktage dieses Jahres prophezeite, wurde er gekrönt mit dem glänzend st en Sieg der deutschen Geschichte, heißen Herzens hat die Heimat den triumphalen Vormarsch unserer Soldaten begleitet. Tage und Wochen von wahr­haft geschichtlicher Bedeutung liegen hinter uns. Als die ehernen Klänge der Deutschen Glocke am Rhein in der Rächt vom 24. zum 25. Juni über den Rund­funk die Waffenruhe im Westen ankündigte, sang unser ganzes Volk in tiefer Bewegung unser altes Dankgebet mit:Wir loben dich oben, du Lenker der Schlachten!^

Seit Beginn der Offensive am 10.2Hai weilt der Führer in seinem Hauptquartier lm Westen. Von dort aus hat er die Schläge vorbereitet und durch­geführt, die das alte Frankreich zertrümmerten. Jetzt fährt er zum erften Wale wieder nach achtwöchiger Abwesenheit in die Reichshaupt- ft a d t zurück, heute, Samstag, 6. Juli, nachmit­tags 15 Uhr, wird er auf dem Anhalter Bahnhof eintreffen.

männer und Frauen von Berlin!

Ich weiß, daß ich eisten Herzenswunsch von euch allen ausspreche, wenn ich euch zu einem Emp­fang des Führers aufrufe, wie ihn Berlin noch nie gesehen Hal. mit einem Enthusiasmus ohne gleichen wollen wir den Führer auf dem Boden unserer millionenstadt begrü­ßen. Der Jubel, der ihm auf feiner Fahrt in die Reichskanzlei aus hunderttaufenden Kehlen entgegen- fchlagen wird, soll ihm die heiße Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, die wir namens unseres ganzen Volkes bekunden können.

Berliner, Berlinerinnen!

In wenigen Stunden myß unsere Stadt ein einziges Fla ggenmeer fein. Schmückt und bekränzt ganz Berlin, vor allem die Straßen, durch die der Führer feinen Weg nimmt. Wittags um 12 Uhr schließen Betriebe und Geschäfte, ausgenommen Lebensmittelgeschäfte, sowie- stungs- und lebenswichtige Betriebe. Das arbeitende Berlin marschiert in geschlossenem Anmarsch a n die Anfahrt st raßen des Führers, die vom Anhalter Bahnhof über die Saarlandftraße, hedemannstrahe, Wilhelmstraße, Wilhelmplah zur Reichskanzlei führen. Keiner, der zu Haufe bleibt, keiner, der sich nicht mitreihen lassen wollte von der enthusiastischen Begeisterung, die heute nachmittag unsere ganze geliebte Reichshauptstadt erfüllen wird.

Das Läuten der Glocken wird den Führer auf feiner Fahrt durch Berlin begleiten. Wir alle aber wollen ihm aus tiefem und dankerfülltem

B erlin, 6. Juli. (DNB.) Schon im Lause des Vormittags bald nach Bekanntwerden der Freuden­nachricht setzte der Zustrom der Berliner zur Anfahrt ein, die der Führer am Nachmittag mit seinem Wagen passieren wird. Hastig wurde der Klappstuhl unter den Arm geklemmt und dann nichts wie los.

Frohe schaffende Hände waren eilig am Werk, die Straßen festlich zu schmücken. Die Häuser prang­ten im leuchtenden Glanz der Fahnen, Girlanden waren über die Straßen gespannt, es gab kaum ein Fenster, ohne ein Bild des Führers. Auf dem Wilhelmplatz, der am Nachmittag schwarz von Men­schen sein wird, wehen im leichten Wind an schlan­ken Masten die Fahnen. Der Führer- kommt! Die Herzen der Berliner schlagen ihm entgegen auf seiner Fahrt zur Reichshauptstadt.

tigkeit verloren. Die Stadt bilde einerseits d a s Tor nach Eritrea und anderseits die Schlüs - selstellung für die Sudan-Ebene. Die Herrschaft in Kassala sei gleichbedeutend mit der Herrschaft über d i e Eisenbahnen dieser Gegend. Denn abgesehen davon, daß die Stadt End­punkt der nach Port Sudan führenden Bahnlinie sei, habe sie auch mit Khartum, der Hauptstadt des Sudans, Bahnverbindung. Auch die Besetzung des weiter südlich gelegenen Grenzortes Galla- b a t habe mehr als lokale Bedeutung, da durch diesen Ort die Karawanenstraßen vom Sudan nach G o n d a r gingen. Mit beiden Orten seien also wichtige Nervenzentren des englisch-ägyptischen Kondominiums in die Hände der Italiener gefallen, und England habe auch in diesem Gebiet eine schwere Einbuße an Ansehen und Macht erlitten.

Oer erste Lustangriff auf (Gibraltar.

mabrib, 5. 3uli. (DRB.) Wie Reuter aus Gibraltar rnelbet, würbe heute zum erstenmal in biesem Kriege bie Festung burch Flugzeuge ange­griffen.

9er Sieg über Frankreich.

Nach Beendigung des siegreichen Feldzuges im Westen kehrt heute nachmittag der Führer in die Reichshauptstadt zurück, von der er acht in­haltsschwere Wochen abwesend war. Berlin rüstet sich, dem Führer, dessen Feldherrngenie die deutsche Truppen auf den Schlachtfeldern Hollands, Belgiens und Frankreichs von Sieg zu Sieg geführt, einen wahrhaft triumphalen Empfang zu bereiten. Wir dürfen gewiß sein, die Bevölkerung der Reichs­hauptstadt wird auch diesmal wie so oft schon sich in würdigster Form zum Interpreten der Gefühle der unendlichen Verehrung und ttefen Dankbarkeit machen, die in dieser Stunde stolzer Genugtuung und beglückender Siegesgewißheit das ganze deutsche Volk für den Führer und seine Soldaten empfindet. So wird der Willkommen grüß, den die Berliner heute nachmittag dem Führer bei seinem Einzug in die Reichshauptstadt entgegenjubeln, der Gruß ganz Deutschlands sein, das mit tiefer Bewegung an diesem festlichen Empfang teilnimmt, der in die­sen Stunden den Dank zum Ausdruck bringt, den das deutsche Volk für seinen Führer und Feld­herrn empfindet.

Der Abschlußbericht des Oberkommandos der Wehrmacht über die zweite Phase des Feldzuges im Westen ruft uns noch einmal in sinnvollem Zu­sammenhang die Fülle der gewaltigen Ereignisse in die Erinnerung zurück, die in der staunenswert kurzen Zeitspanne von kaum mehr als drei Wochen zur Vernichtung des französischen Heeres und mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandes im Walde von Compiegne zur Ausschaltung Frankreichs und Isolierung Englands geführt haben. Nachdem An­fang Juni das belgische Heer kapituliert hatte, die französischen Nordarmeen auf den flandrischen Schlachtfeldern und im Artois vernichtet waren und nur klägliche Reste des brittschen Expeditionskorps durch hastige Flucht auf die Schiffe unter Zurück­lassung ihres gesamten Kriegsmaterials dem gleichen Schicksal hatten entgehen können, sah sich die deut­sche Kriegführung vor die Aufgabe gestellt, die von dem noch während der Flandernschlacht zum Ober­befehlshaber der alliierten Streitkräfte ernannten General Weygand geschaffene neue Verteidigungs­linie zu durchbrechen, die damit auseinandergerisse­nen feindlichen Heeresteile nach Südwesten und Südosten abzudrängen und zu vernichten.

Vor dem Weltkrieg war der D u r ch b r u ch als Mittel, eine strategische Entscheidung zu erzwingen, in Deutschland wenig geschätzt. Man suchte damals in Weiterentwicklung der berühmtenCannae"- Lehren des Grafen Schliessen den Sieg aus­schließlich durch Umfassung zu erringen. Eine durch ihre Klarheit und ihren Reichtum an frucht­baren Gedanken ungemein fesselnde Studie des als Generalstabschef der 6. und 17/ Armee wie als Kommandeur des Alpenkorps hervorragend bewähr­ten bayrischen Generals Krafft von Dell- mens i n g e n zeigt, wie auf allen Kriegsschau­plätzen des Weltkrieges der operative Durchbruch im Bewegungskrieg zu seinem vollen Recht gekom- men ist und wie er namentlich immer wieder die ultima ratio war, um derMißgeburt" des Stel­lungskrieges überhaupt beizukommen, denn ohne dessen Ueberroinbung war ja eine strategische Ent­scheidung nicht denkbar. Der Durchbruch kann sich erst durch einen breiten und tiefen Einbruch in die feindliche Front freie feindliche Flanken schaffen und steht dann vor der gleichen Ausgabe, die der Um-

l40000VRT.seiMjchen Schiffsraumes versenkt

Große Erfolge der ll-Boot-Waffe und der Schnellboote. Angriffe der

Außenminister Gras Äano am Sonntag in Vertin

Luftwaffe auf englische Hafenanlagen und Geleitzüge.

Berlin, 6. 3uti. (DRB.) Der königlich 3ta- lienische Minister des Aenßern. Graf Liano, der Samstag morgen Rom verlassen hat, trifft auf Ein­ladung der Reichsregierung am Sonntag zu einem mehrtägigen Besuch in Berlin ein.

Wichtige italienische Erfolge im Sudan.

Luftangriffe auf Matta und Alexandrien.

Rom, 5.3ull (DRB.) Der italienische Wehr­machtsbericht hat folgenden Wortlaut:

Eine 3agdflug-Formation hat froh ungünstiger Wetterverhältnisse und starker feindlicher Flug­abwehr eine glänzend durchgeführte Aktion gegen den Flughafen von hal-Far (Walta) durchgeführt. Der Flughafen wurde dabei unter Waschinengewehr- feuer genommen. Acht dort liegende feindliche Flug­zeuge sind außer Kampf gefetzt worden. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt.

Eine weitere Formation unserer Luftwaffe hat die englischen Kriegsschiffe im Hafen von Alexan­drien wirksam mit Bomben belegt und trotz heftiger Luft- und Flak-Abwehr mehrere Schiffe getroffen. Lin feindliches 3agdflugzeug ist abgeschossen worden. Alle unsere Flugzeuge sind zu ihren Ausgangshafen zurückgekehrt.

Eines unserer Warine-Lrkundungsstugzeuge hat einen englischen Kreuzer angegriffen und ein Kampf­und ein 3agdflugzeug abgefchoffen, das feine Aktion zu stören versuchte.

An der Lyrenaika-Grenze find verfchiedene Zu- fammenstühe bei Wufsaid zu unseren Gunsten ent­schieden worden. Lin englisches viermotoriges Flug- zeug wurde im Lustkampf abgeschossen.

3n Ostafrika find unsere Truppen nach Zurück- schlagung des Angriffes auf Wetemma zur Gegen­offensive übergegangen und haben die befestigte Stellung von Galabat im englisch-ägyptischen Su­

dangebiet beseht. Weiter nordöstlich ist nach lleber- windung zähen Widerstandes Lassala beseht wor­den. Weiter sind im Gebiet des Sudan verschiedene feindliche Stellungen sehr wirksam mit Bomben belegt worden, ohne Verluste auf unserer Seite. Lin englisches Lrkundungsflugzeug ist von unseren 3agd- fliegern über Wassaua abgeschossen worden. Aus neutraler Quelle wird bestätigt, daß bei der Aktion unserer Flugzeuge gegen einen feindlichen Geleit- zug im östlichen Wittelmeer, über den im Heeres­bericht Rr. 22 gemeldet wurde, ein englisches Kriegs­schiff mit einer Bombe schweren Kalibers getroffen wurde.

Die Vedeulung von Kassala und Gallabat.

Rom, 5.Juli. (Europapreß.) Die Besetzung der im englisch-ägyptischen Sudan gelegenen Stadt Kassala durch bie aus Ostafrika vorruckenben italienischen Streitkräfte wird von den römischen Blättern als besonderer psychologischer und militä­rischer Erfolg gewürdigt. Die Presse hebt hervor, es handle sich nicht um eine Eroberung, sondern um eine Wiedereroberung; denn die Ortschaft sei schon im Jahre 189 4 von italienischen Truppen, die den von den Anhängern des Mahdi geschlagenen Engländern zu Hilfe geeilt seien, besetzt und bis 1897 gegen die aufständischen Derwische ge­halten worden. Dann habe die damalige italienische Regierung die Stadt an Aegypten, d. h. in Wirklich­keit an England, a b g e t r e t e n, das die italienische Unterstützung mit Intrigen belohnt habe.

Zur Unterstreichung der militärischen und poli­tischen Bedeutung der Einnahme Kassalas weisen die Blätter darauf hin, daß die 70 000 Einwohner zählende Stadt der Hauptort einer Provinz, Schnitt­punkt zahlreicher Karawanenstraßen und End­station der nach Port Sudan führenden Eisen­bahnlinie ist. Die Engländer, die Kassala zähe verteidigt hätten, so schreibt -'Gwrnale d Jtatm, 1 hätten einen Stützpunkt von außerordentlicher Wich-

Der Wehrmachlsvericht vom Freitag.

Führerhauptquartier, 5. 3uli. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die deutsche ll - B o o t - TB a f f e hat in der letzten Zeit wieder eine Reihe namhafter Erfolge im Kampf gegen England erzielt. So versenkte ein von Ka­pitänleutnant Liebe geführtes U-Boot neuerdings 34 400 BRT. Damit hat dieses U-Boot insgesamt 85 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes ver- fentt Ein weiteres U-Boot versenkte 21043 BRT., ein drittes 31100 BRT. feindlichen Handels­schiffsraumes, davon allein fünf Dampfer aus stark­gesicherten Geleitzügen.

Unsere Schnellboote torpedierten bei einem Vorstoß gegen das Seegebiet südwestlich Portland die bewaffneten britischen DampferHartlepool" (5500 BRT.) undBritish Lorporal" (6900 BRT.). Außerdem schaffen sie aus einem Geleitzug einen Tanker von 12 000 BRT. und ein bewaffnetes Han­delsschiff von 8000 BRT. heraus. Liner Vor­postenflottille gelang die Vernichtung eines feindlichen U-Bootes an der norwegischen Küste.

3m Laufe des 4. 3uli und in der Rächt zum 5. 3uli griff die L u f 1 w a f f e in England Hafen­anlagen, Flugplätze und Werke der Rüstungsindustrie mit Bomben an. Stuka- und Kampf-Verbände oerfenften beim Angriff auf Geleitzüge an der Süd- und Südwesiküfte Eng­lands vier Transportschiffe von je 5000 Tonnen und beschädigten ein Kriegsschiff und neun weitere Transportschiffe durch Bombentreffer.

Britische Flugzeuge unternahmen am 4. 3uli wieder im Schuhe tiefliegender Wolken mehrere Einflüge in Holland, Belgien und Rordwestdeutfchland. Auch in der Rächt zum 5. 3uli überflogen sie den nord- und westdeutschen Raum. Wilitärisch wichtige Ziele wurden nicht angegriffen.

Dagegen wurden Wohnhäuser, Bauernhöfe ufro., durch Bombenwürfe beschädigt oder in Brand gesetzt und dabei mehrere Zivilpersonen ge­tötet.

Sechs feindliche Flugzeuge sind im Luftkampf, 1 weiteres durch Flak abgefchoffen. Bei einem erneuten F l u g z e u g a n g r i f f auf Kiel wurde außerdem von der Flak-Artillerie der Kriegsmarine ein feindliches Flugzeug abgefchoffen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.

*

Ein einziger Heeresbericht meldet die Versenkung von fast 140 000 Tonnen durch Uboote und Schnell­boote, und am Tage vorher torpedierte ein Uboot den funkelnagelneuen englischen Flugzeugttäger

l l u st r i o u s", bas Schiff, das bei 23 000 Ton­nen die hohe Geschwindigkeit von 30,7 Seemeilen lief, mit 48 Flaks verschiedener Kaliber sowie eben- sovielen schweren MG's ungewöhnlich stark armiert war, 72 Flugzeuge und eine Besatzung von 1600 Mann an Bord hatte. Kommandant dieses Ubootes ist der gleiche Oberleutnant Endraß, der als Tor­pedo-Offizier auf dem Uboot des Kapitänleutnants Prien seinerzeit in Scapa Flow die Torpedoschüsse auf die SchlachtschiffeRoyal Oak" undRepulse" abgab. Er bemüht sich also mit besten Erfolgen, es seinem früheren Kommandanten gleichzutun.

Das deutsche Volk kann auf seine Kriegsflotte um so stolzer sein, als diese ja zahlenmäßig der eng­lischen Flotte weit unterlegen ist. Wenn sie gleich­wohl von Beginn des Krieges an der riesigen eng­lischen Flotte die Herrschaft über die Nordsee mit radikalem Erfolge streitig machen konnte, so hat sie damit ihre qualitattve Überlegenheit selbst schon zur Genüge erwiesen. Ihre Fernfahrten bis in den Nordätlantik (Vernichtung des HilfskreuzersRaval- pindi"), tollkühne Kreuzerfahrten in fremden Mee­ren, vor allem aber der schneidige Einsatz der Flotte bei der Expedition nach Skandinavien, wer­den immer xu ihren schönsten Ruhmestaten zählen. Sie wird ihre so glänzend bewährte Kampfkraft auch in dem Entscheidungskampf gegen England zu bewähren wissen..