Kriegsverwaltungsfragen
Oer Begabte siegt.
jeichsberulswettkampfsieger waren im Jahre
1939
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Angestellte
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Neben den aen
Neben den genannten Anstalten und Einrichtun-
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Staaten würde
22.8
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t. um den Nachwuchs für die Partei hercmzubil- n, während die ebenfalls neugegründeten Ratio- alpolitifchen Erziehungsanstalten.
23,8
7,9
10,9
13,4
lond i-des benabte erbfrinfnnifrfi und rhnrafferfiA aut tttwickelte Kind ohne Rückllcht aut seine Herkunft U den höchsten Stellen auffteigen. Das aber heißt: heute steat der Begabte! ____
Die Welt huldigt -em deutschen Genius
Wissenschaftler aus 23 Nationen in Marburg zur Behring-Feier vereinigt.
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olksgenossen, aus welcher Schicht sie auch stammen idgen, offen steht, soweit sie nur neben den geistigen ocaussetzungen auch den charakterlichen Anforde- mgen entsprechen, ist die sichere Gewähr dafür ge. ;ben, daß tatsächlich alle Begabungen gefördert erden. Auch die Zulassung der Behördenangestell, in, die als Gau« oder Reicyssieger aus dem Reichs, irufswettkampf hervorgegangen find, zur Ausbil. mg für die Laufbahn des mittleren und gehobe- ?n Dienstes ohne Nachweis der sonst erforderlichen ^ulischen Voraussetzungen, — auch diese Zulassung ,llt eine Begabtenförderung großen Ausmaßes dar. Daß die vom Nationalsonalismus gelenkte Be. pbtenouslefe wirklich alle Schichten des Volkes »faßt, wird durch die Herkunft dVr Reichsberufs, lettkampffieger bewiesen. Don den Vätern der
Der 49. Stern.
Wird Hawai ein amerikanischer Staat?
Don unserem ll. Gt.-Äerichierstatter.
Beruf nach:
, Gelernte Arbeiter
Ungelernte Arbeiter *
Selbständige Handwerker und Kaufleute
Beamte
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befinden, d. h. außerhalb des' amerikanischen Kon- tinents. Die von Roosevelt so sorgsam gepflegte D>ee der gemeinsamen panamerikanischen Ideale und Pflichten würde einen harten Stoß erleiden, Washington würde noch mehr als setzt in den Strudel der Entwicklungen im Pazifik hineinge- zagen werden, da es ja nicht gleichgültig ist, ob eine Nordamerikanische Kolonie ober ein gleichberechtigter amerikanischer Staat mitten in einem fernen Meere liegt.
Die Sandwich-Inseln, deren größte, aber nicht bedeutendste Hawai ist, wurden im Jahre 1527 van den Spaniern entdeckt und in Desiß genommen, aber bald wieder veraessen. 1778 landete der bekannte britische Seefahrer Caak aus den paradiesischen Inseln und wurde von den Eingeborenen mit göttlichen Huldigungen empfangen. Das Benehmen
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fn, die der Begabtenauslese und Begabtenförde, una dienen, bietet aber auch das Reichsstudenten, »er! durch dos .Langemarck-Studium" aie. m Volksgenossen die Möglichkeit, die deutschen ! ^ichschulen zu besuchen, dort zu studieren und Prü.
Es ist nicht immer so gewesen, daß der Begabte iegte. Wenn Rudolf Diesel, der geniale Ersin- er des Diesel-Motors, es einmal aussprach, es ibe keinen größeren Irrtum als den, daß sich ides Genie von selbst durchzusetzen verstünde, so äfft dieses Wort auch aus das Talent und aus den legabten zu. Insbesondere galt dieses Wort in der Vergangenheit für jene Begabten, die nicht den irch Geburt, Stand ober Besitz bevorzugten Schich- m angehörten.
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Ä Immun-Biologischen Forschungsinstitutes
It, das in Marburg errichtet wird. Nicht nur deutschen Gelehrten wird das neue n st i t u t für experimentelle Therapie E. v. Beh- ring" offenstehen, sondern es wird Forscher aus allen Teilen der Welt als Gäste beherbergen. Auf diese Weise wird der Arbeit in dieser Forschungsstätte eint möglichst breite Basis gegeben und das Zusammenwirken mit anderen Instituten des Jn- und Auslandes vertieft werden. Als oberster Leitgedanke steht über den Zielen und Aufgaben biejer totätte weltumspannender wissenschaftlicher Tätigkeit das Lebensprinzip Behrings, durch die Be- kämpfung der Infektionskrankheiten der gesamten Menschheit zu dienen.
Mit der Errichtung des groß angel egten Bauwerkes wird sofort begonnen. In der Gründungs- Urkunde bekennen sich die Universität Marburg als langjährige Wirkungsstätte Behrings, die Behring- Werke in Marburg als unmittelbare Hüterin des Bchringschen Erbes und die IG.-Färb en-Industrie AG. als erste Herstellerin des Beyrmgschen Diphtherieserums und als Erbauer des neuen Institutes feierlich zur Wahrung des Vermächtnisses dieses großen deutschen Arztes und zur Fortsetzung seines wissenschaftlichen Wertes.
(Bei Redaktionsschluß dauert die Feier noch an.)
Marburg, 4. Dez. (DNB. Funkspruch.) Zu der großen Erinnerungsfeier für Emil von Behring und seinen Kampf gegen die Würgekrankheit der Diphtherie versammelten sich am Mittwoch neben zahlreichen Vertretern der deutschen Wissenschaft auch eine große Zahl von Wissenschaftlern und Aerzten aus allen lei« len der Welt in Marburg. Insgesamt waren die Vertreter von 23 Nationen zusammengekommen, um in Marburg mit dem deutschen Volke die Kul. turtat eines der Größten, Emll Behrings, zu feiern. Don europäischen Staaten sind vertreten: Italien, Spanien, Portugal, die Schweiz, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien, Ungarn, die Slowa. kei, Finnland, Norwegen, Dänemark, Holland und Belgien. Aus fernen Erdteilen sieht man in der Zahl her Festgäste Vertreter aus Japan und China, aus den Vereinigten Staaten, Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien und Bolivien.
Gründung des größten Immun- Biologischen Forschungsinstitutes der Welt. »
Während des Festaktes in der Aula der Markmr- ger Universttät verkündete Professor Dl Lautenschläger, Frankfurt a. M., die Gründung des
irer Begabung gemäß aufsteigen können.
Das Wart „Freie Bohn dem Tüchtigen", das ird) die Herrschaft der Marxisten und Iuden-Demo. raten arg in Derrul geraten war. ist somit durch m Nationalsozialismus in beste Erfüllung gegan- in und vom Schlagwort zur Wirklichkeit geworden, iicht ohne Grund sehen die demokratischen West- möchte auf diese Erfolge des Nationalfostalismus, btr aller Welt ein Beifviel gibt Dieses Beispiel hat
Gterbefülle.
16.11.: Kaufm. Angelt. Heinr. Lanstroff, 48 Gießen, Landgrafenstr. 2; 18.: Rosemarie Ida Frieda Alerander, 1 Jahr, Gießen, Asterweg 71; 19.: Martha Kravv, geb. Dietrich, 67 Jahre, Gießen, Krofdorfer Str. 2; Kantinenpächter Franz Riess 54 Fahre, Gießen, Am großen Morgen 2; 21.: Anneliese Müller, 5 Fahre, Dillheim, Kreis Wetzlar, Haus 14; 23.: Maria Pausch, geb. Forbach, 51 Fahre, Wißmar, Kr. Wetzlar; Flse Nell, geb. Bauer, 29 Fahre, Gießen, Hinter den Schieß- gärten 14; 24.: Pouzeikommissar a. D. Ludwig Kimmel, 81 Fabre, Gießen, Marburger Str. 75; Katharina Oberste-Steinhorst, geb. Wallenfang, 89 Fahre, Gießen, Frankfurter Str. 82; Metzger u. Landwirt Fob. Diehl, 68 Fahre; Lardenbach, Kr. Gießen; Reichsbahnsekretär a. D. Karl Pfeiffer, 58 Fahre, Dmenhofen, Kr. Wetzlar; 25.: Emma Franz, geb. Froböse, 77 Fahre, Gießen, Fobannes- strafte 9; Krankenpflegerin Elise Schönbals, 31 F., Gießen, Licker Str. 106; Christine Magel, geb. Stumvf, 31 Fabre, Steinbach, Kr. Gießen; 26.: Katharina Müller, geb. Fischbach, 88 Fabre, Gießen, Licher Str. 97; Walter Müller, 9 Fabre, Gießen, Neuen Bäue 11; 28.: Neicksb.-Obersekretär a. D. Heinr. Schleifer, 67 Fahre, Gießen, Schanzen- straße 22; Postagent Karl Schöck, 60 Fahre, Garbenleich, Kr, Gießen, Gießener Str. 24; 29.: Schauspielerin Rosemarie Radler, geb. Liefchke, 35 Fahre, Gießen, Am Kugelberg 4; 30.: Anni Hillebreckt, 3 Fahre, Reiskirchen, Kr. Gießen, Hauvtstr. 35; Marie Becker, geb. Wagner, 82 Fahre, Gießen, Wolfstr. 30; Ursula Abel, 1 Monat, Rodheim, Kreis Wetzlar; Elif. Benner, 68 I., Gießen, Licher Str. 74.
e sogenannten „Napola" den Nachwuchs für den taat betreuen Dadurch, daß der Eintritt in diese nterrichts- und Erziehungsanstalten allen jungen
Berlin; 3. Dez. (DNB.) Der Reichsminister des Innern Dr. Frick hatte die Reichsoerteidi- gungskommisfare. die Reichsstatthaller und Dberprä» pOenten, bie Chefs der Zioiwerwalluna im Elsaß, in Lothringen und Luxemburg, den Neichskommissar für die Saarpfalz, bie Ministerpräsidenten und Innenminister der Länder sowie die Regierungspräsidenten zu.einer Tagung über Kvieg-oerwal- tung&fragen eingeladen. Der Minister eröffnete die Veranstaltung m t dem Hinweis darauf, daß zum ersten Male auch die Vertreter der heimgekehrten Gebiete im Osten und W e st e n an einer solchen Tagung teilnehmen können. Das sei das Ergebnias der überlegenen Staats- und Feldherrntunft des Führers. Es könne niemand sagen, wie lange der Krieg noch dauern wird, gewiß aber sei, daß je länger er dauert, das deutsche Volk desto härter und entschlossener in seinem Kampf- und S.egeswillen wird. Der Krieg dürfe nur mit dem klaren deutschen Sieg enden, auf dem wir bann einen dauerhaften deutschen und europäi s ch en Frieden aufbauen würden. Auch die Tätigkeit der deutschen Verwaltung sei schließlich auf den Sieg ausgerichtet. So solle auch diese Tagung der Stärkung der
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inneren Front dienen. Die Beamten kämpften ebenso wie die Soldaten an der Front für den Sieg.
Nachdem der Minister den Beamten seinen Dank für die geleistete aufopferungsvolle Kriegsarbett ausgesprochen hatte, leitete er bie Tagung mit grundsätzlichen Ausführungen über Angelegenheiten Der Verwaltung ein. Anschließend wurden Fragen der Kriegsverwaltung und der Kriegswirtschaft behandelt. Staatssekretär Dr. Neumann sprach über »Lage und Ausgabe im verlängerten Vier- jahresplan". Die Dersorgungslage aus dem Gebiete der gewerblichen Wirtschaft im Hinblick auf die Bedürfnisse der Rüstung wurde von Staatssekretär Dr. Landfried erörtert, während Staatssekretär Backe Lage und nächste Z ele der Ernährungswirtschaft behandelte. Staatssekretär Dr. Syrup gab einen Ueb erb lick über die allgemeine Lage des Arbeitseinsatzes und den kriegswichtigen Kräftebedarf. Der Reichskommissar für die Preisbildung, Oberpräsident Gauleiter Wagner sprach über aktuelle Fragen der Kriegspreisbildung. Die Reihe der Vorträge wurde mit einem Referat des Staatssekretärs Dr. Stuckart über bie Probleme der Kriegsschäden abgeschlossen.
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der Briten war aber nicht würdig und gottähnlich, sie mißhandelten die freundlichen Eingeborenen, vergingen sich gegen die geheiligten Sitten und Gebräuche inw trieben es so arg, daß eine (Empörung ausbrach. Die bis zur Verzweiflung getriebenen Eingeborenen ermordeten Cook und vier feiner Gefährten. Mit der Herrschaft der Engländer über Hawai war zu Ende. Längere Jahrzehnte blieben die Sandwich-Inseln nun außerhalb des Interessengebietes Der weiße Mächte, sie lebten zufrieden dahin unter ihren Stammeshäuptlingen, bis sich schließlich um be Mitte des vorigen Jahrhunderts einige amerikanische Zuckerpflanzer auf der Inselgruppe niederließen und oald die Aufmerksamkeit Washingtons puf die erstaunliche Fruchtbarkeit und Schönheit der Sandwich-Inseln lenkten. Sie verlangten die Herstellung einer regelmäßigen Schiff- fahAslinie zwischen Hawai und San Franz sko (eine Entfernung von 2100 Seemeilen) und politischen Schutz. Man kam dem Verlangen der Pflanzer nach. Ein amerikanisches Kriegsschiff ankerte vor den Inseln, bie eingeborene Königin Li link al am mürbe entthront, und der damalige Präsident Harrison erklärte 1897 das Protektorat über die Sand- wich-Inseln.
Hawai, nach der die Inseln sprach gebräuchlich den Namen tragen, ist zwar Die größte: die schönste und bedeutendste Insel aber ist Oahu, auf.der umgeben von herrlichen Gärten die vielgenannte und vielgepriesene Hauptstadt Honolulu liegt. Berühmt sind die riesigen Ananas-Pflanzungen auf der Insel. Tausende von eingeborenen Mädchen arbeiten Dort in den Zuckerraffinerien und in den Ananaspressen, deren Saft durch lange Rohrleitun- gen zum Hafen fließt. Aber die Sorglosigkeit der freundlichen, schönen Eingeborenen schwindet dahin, sie sterben langsam aus, und an ihre Stelle tritt eine sehr gemischte Bevölkerung. Die amerikanischen Pflanzer haben zuerst zahlreiche Chinesen als Arbeitskräfte auf die Inseln gebracht, später Portugiesen aus den Azoren. Dann wanderten zu Hunderten die Japaner ein. Ihre Zahl begann die Ame-
Hawai soll 49. amerikanischer Staat werden. Das Parlament der fernen Sandwich-Inseln hat in feierlicher Sitzung veschlvsstn, als 49. Staat der Union der Vereinigten Staaten Nordamerikas bei» zutreten. Der Beschluß muß, um vollzogen werden ju können, die Zustimmung des Kongresses in Wa- shington und des Präsidenten erhalten. Da einflußreiche politische und militärische Kreise in USA. hinsichtlich der stürmischen Entwicklung im Pazi- f i k eine positive Entscheidung herbeizuführen wünschen, so dürfte die Aufnahme Hawais in den amerikanischen Staatenbunb nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Die letzten beiden Staaten, die 1910 in den Bund der Vereinigten nordamerikanischen Staaten ausgenommen wurden, waren Mexiko und Arizona. Der 47. und 48. Stern in der Staatsflagge wurde ihnen zu Ehren einge- fügt, aber diese beiden Staaten sind nicht durch den Ozean vom Stammland getrennt, es handelte sich um eine simple Grenzerwetterung und um eine verwaltungsmäßige Maßnahme ohne tiefgreifende Um- wälzungen. Die Einverleibung Hawais jedoch würde ein Novum in der Struktur von USA. bedeuten. Ein zugehöriges Stück der Vereinigten
Es ist leicht einzusehen, daß diese Tatsache dem olksganzen zum schaden gereicht. Deshalb enthält id) der Punkt 20 des Parteiprogramms der ! SDAP. die Bestimmung, daß Auslefe und örberung der Begabungen nicht mehr tm Zufall überlassen werden dürfen, sondern von I taat und Partei durchzuführen sind. Gerade jetzt Kriege, wo Die Leistungssteigerung eine Forderung und ein Gebot des Tages ist, müssen Partei mb Staat bestrebt sein, die Begabten zu fördern,
Partei und Staat haben sich denn auch dieser For- irung nicht entzogen. Gleich nach der Machtergreifung setzte eine planmäßige Begabtenauslese ein, ®n den Besten aus allen Volksschichten den Auf- itg zu ermöglichen. So wurden die Adolf-Hit. i r - S ch u l e n und die Ordensburgen errich-
^eftire-1 Wh Technik
Wen Zeugen
mgen abzulegen. Dieses Langemarck-Studium geährt nicht nur jedem befähigten Volksgenossen aus. ächende Stipendien, sondern führt auch durch be. ndere Lehrgänge jene Begabten zur Hochschul- rife, die bereits in der Praxis eines Berufes stehen, aß dieses Langemarck-Studium wiederum den An. «hörigen aller Volksschichten zugute kommt, beweist ckgendes Zahlenbild. Die Teilnehmer am Lange- larck-Studium setzten sich im Jahre 1938 zu fast ) o. H. aus Arbeiter-, Angestellten- und Bauern- cmilien zusammen: zu 53 v. H. aus kinderreichen ßamilien: 70 v. H. waren Sieger im Reichsberufs, »ettkampf. Auch die durch das Langemarck-Studium giförberten Fachschulstudien stammen aus allen kolksteilen. So waren im Sommerfemester 1939 Dn diesen Fachschulstudien 27,5 v. H. Arbe-iter: 4,8 o. H. untere Beamte und Angestellte: 5,8 v. H. lauern und Landarbeiter gewesen. Und wiederum irnrnte ein großer Hundertsatz aus kinderreichen amilien, nämlich: 30 o. H. Endlich sei noch daraus ngewiesen, daß neben Staat, Partei, Arbeitsfront «ib Reichsstudentenwerk auch der Reichsnähr- land die Reichsberufswettkampff-ieger aus den ndwirtfchaftlichen Berufen fördert, so daß auch
B Landarbeiter, Melkkr, Motorschlepperführer
ierun.
e hie großen Haßausbrüche insbesondere der eng- 1 - (Heben Plutokraten mit hervorgeruten: sie bassen das lv'iale Beifniel des neuen Deutschland. Und dies «Priw1* nicht ohne Grund Denn während in England nur c glflob' bin Plutokraten-Kindern der Weg nach oben frei. soeben ist, während in England nur die mit Zy-
1 firrberbut bewaffneten Knaben der ..hohen" Schulen
im Leben vorwärtskomm/n können, kann in Deutsch-
rifaner zu beunruhigen, als Gegenmaßnahme zogen sie Phillppinos heran, konnten aber Den Zuwachs Der Japaner nicht mehr hemmen. So sind denn heute von den rund 4^0 000 Einwohnern der Hawai-Inseln, gemäß der letzten Zählung, 150 832, also ungefähr ein Drittel, Japaner, von denen bie Hälfte auf den Inseln geboren ist und folglich ame- Manisches Bürgerrecht beanspruchen kann. Es gibi in Hawai 200 japanische Schulen, deren Lehrer aus Tokio geschickt werden. Es wäre möglich, daß diese Tatsache einen Einfluß auf die Einaliederung Hawais als amerikanischer Staat ausüven wird, denn wenn bie Inselgruppe aufhört, eine Kolonie zu fein, so können auch für Hawai bie strengen Einwanderungsgefetze in Anwendung gebracht werden!
Da die Insel Oahu mit dem stark befestigten Pearl-Harbour und mit Hoko - Head das Machtzentrum der Vereinigten Staaten im Pazifik bildet, da dort die großen Flottenmanöver stattfin- den und sich dort die großen Luftlinien kreuzen, so kann es den Vereinigten Staaten nicht gleichgültig sein, wenn sich in Hawai eine starke japanische Wachstumsspitze bildet. Man hat den Pazifik als das Meer der großen Entscheidungen bezeichnet. In diesem Sinne müßte auch die Entscheidung über die Aufnahme Hawais als 49. amerikanischer Staat gewertet werden.
Zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung kei Dienstverpflichtung.
Der Reichsarbeitsminister hat die Frage geregelt, wie zusätzliche Atters- unb Hinterbliebenenoersor- gung bei Dienstverpflichtung aus einem Beschäfti- gunaslxrhältnis im öffentlichen Dienst oder bei Der» vflichtung zu einer solchen Dienstleistung zu behandeln ist. Bei einer zeitlich begrenzten Verpslich- tung aus einem Beschättigungsverhättnis im öffentlichen Dienst wird eine Zusätzliche Versorgung nach den für die bisherige Beschäftigung rnahge- benben Grundsätzen aufrechterhatten. Bei einer zett» lich begrenzten Verpflichtung für den öffentlichen Dienst tritt keine zusätzliche Versorgung bei dem neuen Dienstberechtigten ein, wenn der Dienstverpflichtete nicht schon vorher in einem Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst mit zusätzlicher Versorgung gestanden hat. Bei einer zeitlich unbegrenzten Verpflichtung für den öffentlichen Dienst richtet sich die zusätzliche Versorgung nach der für den neuen Dienstberechtigten bestehenden Dienstordnung. Der Dienstverpflichtete hat aber die Möglichkeit, eine zusätzliche Versorgung aus der bisherigen Beschäftigung auftechtzuerhalten.
Luftwaffe bevorzugt Kinderreiche
Der Reichsminister der Luftfahrt hat eine Verfügung erlassen, daß die Forderung kinderreicher Famitten auch die Dienststellen der Luftwaffe sich besonders angelegen sein lassen. Als kinderreich gilt eine Familie mit mindestens vier ehelichen ober für ehelich erklärten Kindern. Ohne Bedeutung ist es, wie alt die Kinder find und ob sie noch zum elterlichen Haushalt gehören. Im Rahmen der für die Einstellung, Anstellung unb Beförderung von Beamten und für die Einstellung unb Höhergruppie- rung von Gefolgschastsmitgliebern ausgestellten Richtlinien sinb Kinberreiche vor anderen zu bevorzugen. Der Grundsatz, daß für Einstellung, Beförderung und Höhergruppierung der Grab der Tüchtigkeit entscheidet, bleibt bestehen. Unter gleich tüchtigen Bewerbern ober An- Wärtern hat aber der Kinberreiche ben Vorrang.
Kahrpreisvergünstigungen für Kriegsbeschädigte.
Der Reichsarbeitsminister hat entschieden, daß die für 1939 ausgestellten Ausweise zur Erlangung von Fahrpreisvergünftigungen für Kriegsbeschäb:>gte auch für 1940 gelten. Die Reichsbahn hat zugelassen, daß die bisherigen Ausweise auch für 1941 roeiterg-elten. Es handelt sich um folgende Ausweise: Bescheinigung für Schwerkriegsbeschädigte zur Benutzung der 2. Wagenklasse mit Fahrausweis 3. Klasse, Ausweis zur Benutzung des Abteils für Schwerkriegsbeschädigte und Bescheinigung zur freien Beförderung des Begleiters eines Schwerkri-egsbe- schädigten. Die ersten beiden Ausweise werden von Den amtlichen Fürforgestellen ausgefertigt werden, die an dritter Stelle erwähnte Bescheinigung oon der Bahnverwaltung. Zugleich gibt der Reichspost- Minister bekannt, daß Inhaber der Ausweise an ben Schaltern bevorzugt zu behandeln sind.
Erleichterte Prüfung für Kriegsteilnehmer.
Zur vereinfachten ersten juristischen Staatsprüfung können Rechtsstudenten schon nach vier statt bisher sechs Studienhalbjahren zugelassen werden, wenn sie während des Krieges sechs Monate Wehrdienst geleistet haben. Bei der Zulassung zur vereinfachten großen Staatsprüfung kann während bes Krieges geleisteter Wehrdienst bis zu sechs Monaten auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden.
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Die Lebensgemeinschaft de» deutschen Waide» in Bildern
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.E» lebt unb webt tn den, Ki che. unb wer e» versteht, mit emp- ffin lichen Sinnen > te bUdgervorb Nawr« Ichvnheitei'in si' auf» gunebmen, dem singen u..hlinflen die Tafeln tfluleno (Erinnerungen wach an elnftmal» leibhaft Erschaute».*
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Hugo Bermühler Verlag
Berlin •Cldrerfeto«
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Gietlen. den 4 Dezember 1940.
Am 2. Dezember 1940 entschlief nach längerer Krankheit unser langjähriges Gefolgschaftsmitglied
Herr Wilhelm Müller
Weißbinderpolier
Wir verlieren in dem Verstorbenen einen treuen Mitarbeiter, der allezeit als tüchtiger Könner in zuverlässiger und vorbildlicher Weise die ihm gestellten Aufgaben erfüllt hat. Dabei war er zu uns allen stets ein treuer, hilfsbereiter Arbeitskamerad, dessen Verlust wir aufs tiefste beklagen.
Sein Beispiel einsatzbereiter Pflichttreue und Kameradschaft soll uns stets Vorbild sein.
Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma M. Aber mann K.G.
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Briefmartien
inerte zu 3,4.5,6,8,12.15,15,40 Keithspfennigen


