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bischen und Stillen Ozean wird Groß­britannien zu neuen Sicherungsmahnahmen ge­zwungen. Bor dem Auslauten aus Hongkong rourto der britische PassagierdampserEm preß o f Russin" von der Admiralität beschlagnahmt und aus dem Verkehr gezogen. Es handelt sich um ein Turbinenschiff von 16 810 BRT. der Cana- dian Pacific. Die Passagiere und Ladung wurden an Land gebracht. DieEmpreß of Rufsia" wird jetzt als Hilfskreuzer eingerichtet und soll im Stillen Ozean die Sicherund der britischen Ham delsschiffahrt übernehmen. Es ist damit zu rechnen, daß in ähnlicher Weise auch eine ganze Anzahl gro­ßer Ueberseedampser neu als Hilfskreuzer eingestellt werden, so daß die verfügbare britische Handels- s ch i f f s - T o n n a g e weiter verringert wird. Auch hierin liegt ein Erfolg der deutschen Ueberseewasserstreitkräf'te in fernen Meeren.

Hilflose Geleilzüae.

Don ausländischen Beobachtern wird die wech­selnde Taktik gerühmt, welche die deutsche Luftwaffe in der Schlacht um England anwento. Die häufige Aenderung der Angriffsart lasse die Engländer im Unklaren und erschwere ihnen die Luftverteidigung. Dies ist ein Punkt, auf den von deutscher Seite schon lange hingewiesen worden ist. Wir haben gleich nach der Vertreibung der Engländer vom Kontinent, die Churchill als einen Vorteil und glor­reichen Erfolg für die Briten hinstellte, gesagt, daß nun infolge der besseren strategischen Bedingungen die Wahl der Mittel und das Gesetz des Han- d e l n s erst recht bei der deutschen Krieg­führung läge. Das gilt aber nicht nur für den Luftkrieg, sondern in ebenso starkem Maße auch für den Seekrieg, der fortan statt auf Die enge Basis desNassen Dreiecks" angewiesen zu sein mit weitergesteckten Zielen und offensiv ge* führt werden konnte.

Es herrschte lähmendes Entsetzen in den Lon­doner Regierungsstuben, als zum ersten Male in der Seekriegsgeschichte ein Sammelangris» deutscher U-Boote im Atlantik stattfand, dem in den Nächten zum 19. und 20. Oktober 44 Han­delsschiffe mit 327 000 BRT. zum Ovfer fielen. Die britische Admiralität war daraufhin bemüht, nicht nur einen Teil der Verluste zu verheimlichen, sondern auch die ganze Aktion als einen Einzel- fall zu bagatellisieren. Der neue große U- Bootangriff am 2. Dezember, der die Versenkung von insgesamt 160 000 BRT., wahr­scheinlich sogar von 176.000 BRT. zur Folge hatte, muß Herrn Churchill eines Besseren belehren. Es zeigt sich, daß G e l e i t z ü g e , wenn sie einmal von einer Mehrzahl deutscher U-Boote gepackt wer- den, hilflos und auch durch starke Sicherungsstreit, tröste nicht zu retten sind. Natürlich können solche Massenversenkungen nicht alle Tage stattfin­den, da viele Voraussetzungen erfüllt fein müssen, bevor U-Boote zu einem Sammelangriff auf einen Geleitzug kommen. Dafür ist dann aber auch die Vernichtungskraft eines solchen Blitzschlages zur See sehr groß, zumal bann, wenn der Ge­leitzug in östlicher Richtung, das heißt mit voll- beladenen Schiffen fährt.

Wir wissen aus dem Munde englischer Minister, daß britische Frachtschiffe nur noch die kriegswich- tigsten Güter herantransportieren. Umso schwer- wiegender muß der Verlust von 17 vollbela« denen Schiffen an einem einzigen Tage für die Versorgung der Insel sein. Es ist weiter zu be­tonten, daß auch die Ladungen, welche die torpe* vierten Schiffe in Zukunft noch nach England ge­schasst hätten, in der britischen Dersorgungsbilanz fehlen. Zn gleichem Tempo aber, wie die englische Schiffsraumnot wächst, steigt andererseits die Zahl der deutschen lieber* und Unterwasserstreitkrütte. England befindet sich also in einer Zwangslage, die sich immer mehr zuspitzen wird, bis*eines Tages Der Zustand erreicht ist, daß die britischen Zuiuhren von Ueberfee nicht mehr genügen, um die Zerstö­rungen durch die deutsche Luftwaffe wettzumachen und das Existenzminimum der Znselbeoölkerunq zu garantieren. Ev.

Zehn Frachter im Sillantit torpediert.

TchwereBerlnste eines britischen Geleitzugs

Stockholm, 3. Dez. (Europapreß.) Zehn ame­rikanische Rundfunkstationen haben im Laufe der letzten 2 4 Stunden SOS.-fRufe von min- bestens zehn verschiedenen Fahrzeugen aufgejan« gen. Cs handelt sich um Schisse, Die sich in einem gewaltigen englischen Geleit^ug etwa 400 Seemeilen westlich von England befanden. Man alaubt in Neuyork zu wissen, daß mindestens fünf Fahrzeuge bereits gesunken sind. Es handelt sich umLady G l a n e l y" (5497 BRT.) undGoodleigh" (5448 BRT.),Vic- tor R o ß" (12 247 BRT.) undLochranza C a st l e". Der Name des fünften Schiffes ist noch nicht bekannt, jedoch wurde von diesem Dampfer ein Spruch aufgefangen, in dem es hieß:Brauche sofort Hilfe." Die Positionen dieser fünf Schiffe waren, bevor die Einheiten sanken, fast dieselben, so daß kein Zweifel darüber besteht, daß es sich um Konvoi-Mitglieder handelte. Mehrere weitere Fahr­zeuge sandten 8O5-Rufe aus, wobei der jugosla­wische DampferC e t v r t i" (1937 BRT.) und der englische bewaffnete DampferK i l g o r r a n" meldeten, sie seien angegriffen worden. Der briti­sche LastdampferB i c t o r i a" ist, wie er selbst meldet, torpediert worden, jedoch weiß man noch nichts genaues über fein Schicksal. Ebenso haben noch zwei weitere englische. Dampfer gerne!» det, daß sie von U-Booten angegriffen werden Auch in diesem Falle liegen noch keine Einzelheiten vor Southampton vteiet ein gleiches

Bild wie Coventry.

Madrid, 3. Dez. (Europapreß.) lieber das deutsche Luftbombardement auf Southampton be­richtet der LondonerABC"-Korrespondent Louis Calvo seinem Blatt:Die deutschen Piloten haben ihr Ziel mit e hi e r beispiellosen Sicher- Oeit getroffen. Nachte um Nächte sind Hafen und Stadt bombardiert worden. Southampton bietet ein gleiches Bild w i e Coventry. Die deutschen Flugzeuge haben wellenweise ohne Un­terbrechung die Stadt überfloaen und Bomben aller Kaliber einschließlich Brandbomben abgeworfen. Eirv, englischer Polizist drückte dem Korrespondenten gegenüber seine Erschütterung aus und sagte, daß ie Menschen nach dem Angriff aus ihren Luft­schutzkellern und Unterschlupfräumen gekommen seien und ihre Häuser nur a l S Rauch - und Trüm­merhaufen wieder gesehen hätten. Der Bombenregen sei aus allen Himmelsrichtungen auf diese Stadt niedergeprasselt, während der Nacht habe die Stadt das Bild eines unerhört großen brennenden Kreuzes geboten.

Englischer Schwindel bei den Verlustnneaben.

Berlin, 4. De^ (DNB) Am 10. Oktober be­trugen nach einer Londoner Meldung der Associated Dreß die B e r l u st e der britischen Armee, Marine und Luftwaffe, wie aus den amtlichen BerlusUisten ersichtlich sei, angeblich feit Kreiasbeginn 21867 Mann. Davon entfielen 8725 auf Tote. 10315 auf Vermißte, 1057 auf Gestorbene und 1770 auf Kriegs­gefangene in Deutschland und Italien. Einschließlich der 16 210 Verwundeten würden sich die Gesamt­ausfälle Großbritanyiens nach diesen Angaben auf 38 077 Mann stellen.

Eine Uebergrüfung dieser auffallend niedrigen Ziffern durch die amtlichen deutschen Stellen ergab die überraschende Tatsache, daß sich allein in den deutschen Gefangenenlagern über 3 8 000 britische Kriegsgefangene b e - finden, also ebensoviel wie die britische Wehr­macht insgesamt seit Kriegsbeginn einschließlich Toten, Vermißten, Gestorbenen und Verwundeten verloren haben will.

Am 30. November, also nur 50 Tage nach der obenerwähnten Veröffentlichung, erscheint nun eine neue Verlustliste des britischen Kriegsministeriums. Hiernach belaufen sich die gesamten Verluste der bri­tischen Armee auf 55 357 Mann, wovon 32 219 kriegsgefangen, 15 225 verwundet, 4749 gefallen, 1501 vermißt und 1663 gestorben seien

Vergleicht man die beiden amtlichen Verlustlisten von Oktober und November, so kommt man zu der Feststellung, daß die dort aernachten Angaben i n keiner Weise 3Utreff en können. Abgesehen büöon, daß auch jetzt noch die Kriegsgefangenen­ziffer zu niedrig angegeben wird, verwickelt sich die Statistik auch hinsichtlich der übrigen Zahlen in Widersprüche. So soll die Zahl der Gefallenen seit Kriegsbeginn im November um rund 4000 niedriger

sein als im Oktober! Die Nooemberziffer der Der- wundsten liegt um rund 1000 unter der im Ok­tober gegebenen Ziffer.

Wenn britische Nachrichten selbst bei diesem ernsten Thema derart unzuverlässig sind, daß man auf den ersten Blick ihre Fehlerhaftigkeit erkennt, so vermag man sich le cht vorzustellen, Daß man sich auf Berichte, die nicht sofort ziffernmäßig zu kon­trollieren sind, erst recht nicht verlassen kann.

Neue Lüge

des britischen Lustfahrtministeriums.

Berlin, 3. Dez. (DNB.) Amtlich verlautet: Der Informationsdienst des britischen Luftfahrtministe­riums meldet am 2.12., 19.19 Uhr, Angriffe auf die Marinewerft von Wilhelmshaven. Diese Angaben find falsch. Weder in noch bei Wilhelms­haven fiel eine einzige Bombe. Dagegen wurden einige Bomben in einer kleinen, m i l i t ä risch unwichtigen Stadt, 70 km von Wilhelms­haven, auf den dortigen Bahnhof und auf einige Wohnhäuser, zum Teil aber in freies Gelände geworfen.

Sinkende Tendenz in Wallstreet.

Neuyork, 3 Dez. (Europapreß.) Der Novem­ber-Abschluß der Neuyorker Börse, der einen durch­schnittlichen Kursrückgang von 2.5 v. H. aus­weist, wird angesichts der vielfach aehegten Infla­tionsbefürchtungen als erstaunlich betrachtet. Als Gründe für diese trotz günstiger Geschäftsentwick- lung sinkende Tendenz werden genannt weitere britische Wertpapierverkäufe und be- trächlliche ßiqu.bationen zum Jahresende.

Britischer Kreuzer von italienischem Ll-Boot torpediert.

Ztalienischer WehrmaMmcht

Rom. 3. Dez. (DRV.) Der llallenische wehr. Machtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut:

Griechische Angriffe und Gegenan­griffe unserer Truppen an der Front der S. und der 1L Armee. Unsere Luftwaffe hat mit den Truppen zusammengearbeitet, indem sie Ber- bindungsstrahen und feindliche Stellungen und Lastwagen im Tiesslug angegriffen hat. Unsere Luftformationen haben das Reue Fort und an­dere militärische Ziele auf Korfu bombardiert.

3m Mittelrneer haben unsere Jagdflieger ein feindliches Flugzeug vom Blenheim-Typ brennend abgeschossen. 3n der Rächt vom 27. zum 28. Ro- vember hat eines unserer U-Boote, das in den Ge­wässern des Kanals von Sizilien kreuzte, einen von Malta kommenden feindlichen Kreuzer, der durch zwei Zerstörer begleitet war, angegriffen und mit einem Torpedo getroffeit.

3n R o r d a f r i k a ist ein feindlicher Angriff auf unsere Stellung von El Gazala im Gebirgs- mafsiv von Ll Auenat, der von Artilleriefeuer un­terstützt war, von unserer Garnison zurückgeschla­gen worden. Unsere Flugzeuge haben die englische Stellung von Ain el Prinz im Tiefflug angegrif­fen und beschossen.

3n Ostafrika haben feindliche Einflüge auf Adi Ugri und Zula sehr leichten Sachschaden und keine Opfer verursacht. 3n Metamma ist ein feind­liches Flugzeug von unseren Truppen abgeschossen worden.

Feindliche Flugzeuge haben einige Bomben auf Reapel und auf Augusta abgeworfen, die un­bedeutenden Schaden und einige leichte Brände ver­ursacht haben, die gleich gelöscht werden konnten. Es sind keine Opfer zu beklagen.

Lines unserer U-Boote, das zu feinem Stützpunkt zurückgekehrt ist, meldete, daß es im Atlantik am 28.Rovember den englischen DampferLi­lian Moller" von 5000 Tonnen versenkt hat. Die britische Admiralität hat kürzlich den Ver­lust der U-BooteRainbow" undTriad" angekündigt. Diese Unterseeboote operierten im Mi11elmeer. Sie gehören deshalb zu denseni- gen, die von der italienischen Kriegsmarine vernich­tet wurden, wie es in den Heeresberichten seweils gemeldet wird. Die Merkmale der versenkten Ein­heiten sind folaenbe:Rainbow", wasserverdränaung an der Oberfläche 1475 Tonnen, unter Wasser 2030 Tonnen, Bewaffnung acht Torpedorohre von 58,8 cm. eine Kanone von 10,2 cm und zwei Tlak-Maschinen- gewehre. UnterseebootTriad": Wasserverdrängung an der Oberfläche 1090 Tonnen, unter Wasser 1575 Tonnen, Bewaffnung zehn Torpedorohre von 53,8 cm, eine Kanone von 10,2 cm und zwei Flak- SchnellfeuergeschÜhe.

Oer torpedierte britische Kreuzer.

Rom, 4. Dez. (DNB.) Zu der im italienischen Wehrmachtbericht vom Dienstag ermähnten Tor­pedierung eines englischen Kreuzers meldet ein Sonderberichterstatter der Agenzia Ste- fani, daß das italienische U-BootTemdien" auf den von zwei Zerstörern begleiteten Kreuzer in auf* getaucht-m Zustand zwei Torvedos abschoß, die ihr Z'el erreichten und deren Explosion deut­lich an Bard des U Bootes gehört wurde. Das an­schließend sofort tauchende U-Boot wurde von den Becheitszerstörern nur für kurze 3eit mit Walser- bomben angegriffen. Diese nur schwache Reaktion tos Geaners laste die Besorgnis der Engländer um das Schicksal des getroffenen Kreuzers erkennen. Im übrigen hörte man an den Horchgeräten des U-Bootes statt des Geräillches der Schifte^chrauton dreier nur das Geräusch zweier in Fahrt be- findlich-r Schiffe.

Oie Lage in Albanien.

Rom, 3 Dez. (Europapreß.) Der englische Nach- richtendienst hat weiter phantastische Gerüchte über die Lage in Albanien in die Welt gesetzt. Es ist behauptet worden, daß die Aufstandsbewe- g u n g in Albanien rasch an Umfang gewinne und daß von italienischer Seite scharfe Maßnah­men zur Unterdrückung dieser Bewegung vorbe­reitet würden. Diese Ausstreuung wird von amt- sicher italienischer Seite in der schärfsten Weise als vollkommen unwahr gebrandmaxkt. Das

gesamte albanische Volk'nehme mit größter Begeisterung Anteil an dem Kampf gegen den hundertjährigen Bedrücker seiner Volksgenossen. Hunderte von Albanern hätten schon in diesen kur­zen Wochen bewundernswerte Helden­taten im Kampf mit ton griechischen Truppen vollbracht.

Der englische Nachrichtendienst hat auch berichtet, daß in einem einzigen Kampfraum an der grie­chisch-albanischen Front 5000 Gefangene g e » macht worden seien. In einer zweiten Verlaut­barung dieses Rundfunks ist sogar versucht worden, diese Zahl zu verdoppeln. Demgegenüber erklärt das italienische Kriegsministerium, daß in diesen Tagen überhaupt keine Italiener an der griechisch-albanischen Front in griechische Gefangen­schaft geraten seien.

Die Kömvse in Offüfrita.

Rom, 3. Dez. (Europapreß.) Ein Sonderbericht tosPopolo di Roma" befaßt sich mit Der ftrategi- schen und politischen Lage der Engländer in Ke- n i a und kommt zu dem Schluß, daß diese sich i m - mer ungünstiger gestalte. Die Vorstöße der Engländer gegen die von den italienischen Truppen gehaltenen Stellungen, die häufig durch starke mo­torisierte Abteilungen durchgejührt worden feien, seien von den italienischen Askaris stet s a b ge­rn i e s e N worden. Der Feind habe sich immer wie- der auf die hundert Kilometer von ton vorgefchobe- nen italienischen Punkten entfernt liegende eigene Linie am Rande der Wüste Korosi zurückziehen müssen. Die Folge davon fei, daß den Engländern eine umfassende Operation gegen die italienische Linie unmöglich gemacht worden sei. Sie könnten jetzt nur noch unzusammenhängende Ein- z e l v o r ft öh e gegen weit auseinanderliegende Ziele unternehmen. Erschwert werde die Lage der englischen Truppen außerdem noch durch die zwi­schen den englischen Behörden und der Be­völkerung Kenias herrschende Spannung. Ins­besondere die Haltung der Inder mache den Eng- ländern Sorge. Es hätten sich schon zahlreiche Zwi­schenfälle ereignet. In Mombasfa sei eine in­dische Zeitung wegen englandfeindlicher Haltung verboten worden. Zahlreiche indische Nationa- listen feien verhaftet worden.

Einzelheiten des im italienischen Wehrmachtde- richt gemeldeten sechs Stunden währenden Gefech­tes auf der Straße Iereg-Namarapul nord- westlich des Rudolffees berichtet der Sonderkorre­spondent der Agentur Stefani in Italienisch-Ost- afrika. Im Morgengrauen tos 27. November sei eine italienische Spähtruppe auf tor genannten Straße von einer aus dreißig Wagen bestehenden Kolonne angegriffen worden. Don Verstärkungen, die sofort zur Stelle gewesen seien, sei ein hef­tiger Gegenangriff geführt worden. Nach sechsstündigem Gefecht sei es gelungen, den Feind z u umzingeln. Gleichzeitig mit diesem Gefecht habe eine zweite motorisierte englische Ko- lonne eine von italienischen Dubats gehaltene Sperre angegriffen. Auch diese Kolonne sei zur Flucht gezwungen worden.

Englisches Zlugzeua in Span en notgelandei.

Madrid, 4. Dez. (DNB. Funkspruch.)' Nach einem amtlichen Bericht aus Tarragona ist ein englisches Flugzeug infolge einer Beschädi- gung, die es im ßufttampf mit italienischen Flie­gern erlitten hatte, auf eine Insel im Ebro- Delta notgelandet. Die Besatzung, die aus einem Hauptmann und zwei Sergeanten bestand, wurde von Gendarmen festgenommen und von den spanischen Behörden interniert. Bezeichnender­weise hatten die englischen Flieger Karten von Spanien, Frankreich und Italien bei sich.

Oberster Kreqsrai tagt in Madrid

Madrid. "4. Dez. (Europapreß.) Unter dem Vorsitz des spanUchen Kriegsrn'nisters General V a r e l a hat in Madrid in diesen Tagen ein Oberster Kriegsrat getagt.

Oie La-plata-GlÜftpunNe.

Montevideo, 3 Dez. (Europapreß) In Real de San Carlos, nahe der, uruguayischen Hafenstadt Colonia, werden sich am kommenden Sonntag der argentinische Außenminister und der uruguayische Außenminister treffen. Sie werden von zahlreichen Sachverständigen begleitet sein und in dreitägiger Aussprache das Problem der Errichtung von militärischen Stützpunkten be­handeln.

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Oer Führer gratuliert Generalfeldmarschall v. Dock.

Berlin, 3. Dez. (DNB.) Der Führer

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Oberste Befehlshaber der Wehrmacht stattete heute dem zur Zeit in Berlin weilenden Generalfelb- marschall von Bock einen Besuch ab, um ihm persönlich seine Glückwünsche zum 60. ®t- b u r t s t a g auszusprechen. Der Führer brachte brl dieser Gelegenheit Generalfeldmarschall vonWJof seinen Dank für die von ihm in Krieg tmb Frieden dem Heer und der Nation gegiftetem Dienste zum Ausdruck und überreichte ihm fei» Bild mit einer herzlichen Widmung.

Oentsch-italienische Wirtschaftsbesprechungen.

Berlin, 4. Dez. (DNB.) Botschafter Amete Giannini, Generaldirektor im italienischem Außenministerium, hat sich in den letzten Tagen im Berlin aufgehalten, um mit der deutschen Regit- rung ein-iae die deutsch-italienische Zusammenarveik auf wirtschaftlichem Gebiet betreffende wichtM Fragen zu erörtern. Nach dem befriedigenden Ab­schluß der Besprechungen hat Botschafter Gianmnü Dienstag abend Berlin wieder verlassen, um nach Rom zurückzukehren.

Die gkwalligste Armee des Komments.

Rumänien zur Parade der deutschen Lehrtruppem

Bukarest, 4. De). (Europapreß.)Porung Bremü" führt im Zusammenhang mit der Parab, der deutschen Lehrtruppen in RumS. n i e n am Montag aus, den größten Eindruck ho|>, mehr als die vollkommene Motorisierung 'aUet Truppeneinheiten die untadelige Haltung und der kriegerische S ch w u n g der deutscher Soldaten hervorgerufen. Dank der Tugenden uni der genialen militärischen Begabung des deutschr Volkes sei das Reich heute die stärkste Milj> tärmacht der Welt. Heute finde Der Wunsch des rumänischen Volkes nach Wiedergutmachung seiner Fehler in der deutsch-rumänischen Waffen, brütorschaft, die auch eine Bürgschaft für die Zu. kunft tos Landes Darftelle, eine starke Stütze. Da, rumänische Volk begrüße mit Stolz und Patriotis, mus die Anwesenheit der deutschen Truppen in Lande.

Zum gleichen Thema betont Unterftaatssekretoi Alexander Constant in derBunavestire", dof Bukarest am Montag die Möglichkeit gehabt habe sich aus eigener Anichauung von der Technik uni Der eisernen Disziplin tor gewaltigsten Ai. mee des Kontinents zu überzeugen. Z, gleicher Zeit habe es strahlendes Leuchten des (Bleu., vens in Den Augen der deutschen Soldaten beobaL. ten können. Bei der deutschen Wehrmacht sei bi< vollkommenste Technik mit nationalsozialistisck«, Glauben gepaart. Man dürfe nicht vergessen, baj das deutsche Heer eine revolutionäre Armee sei, bi< gerade dadurch siege, weil sie für ein Ideal kämpfe. Die jungen deutschen Soldaten, die da, Bukarester Publikum am Montag Gelegenheit hott, zu bewundern, kämen alle aus der Hitler-Iugeni und würden deshalb überall siegen, well sie B«. tretet tor nationalsozialistischen Weltanschauung feien.

Actmnea". hebt hervor, die Parade am Montag hätte gezeigt,' wie eine moderne Armee organisier und ausgerüstet sein müsse. Die Tatsache, daß ouih die rumänische Armee diese Ausbildung et- fahre, wodurch sie instandgesetzt werde, ihre Aus­gabe in der Zukunst zu erfüllen, sei zu begrüßen.

Japan und die LlGA.-Anleihe an Tschungking.

Tokio, 3. Dez. (Europapreß.) Die Tatsache, dotz die Bereinigten Staaten von Nordamerika bero Augenblick Der cie-jure-Anerkennung Des Wang- tschmgwei-Regimes in Nanking durch Japan zull Gewährung einer Anleihe von 100 Millionen USA* Dollars an Marschall Tschiangkaischek benutzt haben., veranlaßt die ZeitungMiyako Shimbun^ zu bi« Frage, ob jetzt nicht der Augenblick für Japan gt* kommen fei, gegen die englisch-nordamerikanischei Maßnahmen im Fernen Osten die Rechte einell kriegführenden Nation zu proklamiere» und dadurch jede Hilfe für die antijapanifche» Kräfte in Ostasien abzuschneiden.Falls wir nW gegen die englisch-nordamerikanischen Maßnahme» vorgehen, werden weitere folgen. England hat be* reite begonnen, im Indischen Ozean einen zwei­ten britischen Block aus Dominions und Ä£- Ionien aufzubauen, um im australisch-asiatische» Meer Die Aufrichtung eines Ostasienblocks zu otr- hintorn", erklärtMiyako Shimbun".

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem spanischen Staatschesl General Franco zum Geburtstag Drahtlich fein» Glückwünsche übermittelt.

Nach einer Meldung aus Gibraltar wird bin bekannte britfiche Flieger-Oberst Sir Arnold ® il" s o h vermißt. Man nimmt an. daß er bei einen Kriegshandlung umgekommen ist. Wilson war MU- glied Des Unterhauses.

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Horia Sima, Der Kommandant Der leqionäre» Bewegung in Rumänien, hat Die legi onöre Polizei a u s g e l ö st. Ein Teil Der Mitgliedes wird in die Staatspolizei eingereiht.

Der finnische Reichstag nahm das Gesesi über die Neuwahl Des Präsidenten mA 150 gegen 10 Stimmen an. Danach findet Die WahU am 19 Dezember durch Dieselben Lektoren statt, bi« im Jahre 1937 ton aus Gesundheitsrücksichten zu­rückgetretenen Präsidenten K a ll i o gewählt bat­ten. Die neue Wahl crilt für Die beiden letzten Jahr« der Amtsperiode Kallios.

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Präsident Roosevelt hat Washington Derlei" fen, um die von Großbritannien an die Vereinig" ten Staaten abgetretenen Flottenstützpunkt« im Karibischen Meer zu besichtigen. Reise wird zweUWochen in Anspruch nehmen.

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Die alle zwei Jahre zur Ehrung Goethes in Mal" cesine am Garda-See erfolgende Verleihung eine« italienischen Dichterpreises ist oek" schoben worden, um ton Frontkämpfern Die Teil" nähme zu ermöglichen. Der neue Wettbewerb n)iroi durch einen besonderen Dichterpreis für die StU" tonten und die faschistische Jugend des Littorena dündels ergänzt werden.

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