.zynisches Eingeständnis des Mordes"
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Schnellkur bei Erkältungen, Grippegefahr!
Ergebnislosigkeit der Wirtschafts- besprechungen Lord Willingdons.
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Aus aller Welt
Verhängnisvoller Fang.
Tlickholm, 2. Dez, (Europapreß.) In den erlin 3®ei Wochen der zivilen Ungehorsamkeits- in Indien sind hundert Mitglieder der öi'Mh-en Kongreßpartei verhaftet worden. Unter
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dänischer Fischkutter bekam im Skagerrak länglichen Gegenstand ins Garn und barg an Deck. Dort explodierte das Fundstück — offenbar eine Mine — und tötete den Kut-
Deutsche Wacht am Cap Gn's Nez
Von unserem Berichterstatter Hans Glebsattel.
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Erkältungen behandelt man häufig unsachgemäß durch Trinken arößerer Flüssig- keitsmenyen. die nicht selten das Herz unnötig anstrengcn. Unschädlich und doch wirksam ist folgende Echnellkur: Kurz vor dem Zubettgehen oder im Bett möglichst heiß je 1—2 Eßlöffel Klosterfrau-Melissengeist und Zucker mit etwa der dovvclten Menge kochenden Wassers gut verrührt trinken und dann schwitzen. Sn hartnäckigen Fällen wird diese Anwendung 1 bis 2 mal — abends — wiederholt. Zur Nachkur, und um Rückfällen entgegenztzwirken^ nehme man noch einige Tage und zwar 2—3 mal täglich, einen Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist in 1 Taffe Pfefferminz- oder anderem Tee.
t: gerichteten Absichten wenig erfreut zeigten, über das wirtschaftliche Ergebnis der Bespre- en enttäuscht seien.
^Dänemark und Island.
Apenhagen, 2. Dez. (DNB.) In der islän- jd)n Stunde des dänischen Staatsrundfunks an- ßlih des Nationalfeiertags Islands richtete iitEsmimfter Stauning einen herzlichen Gruß .äiimarks an Island. Selbst wenn die Berbin- -lizwischen den beiden Ländern augenblicklich ab«
Dieses Rezept hat schon vielen geholfen! So schreibt beispielsweise Herr Fritz Finger (Bild nebenstehend). Bankkaufmann, Thvrow Krs. Teltow, von Acken- bachstr. 33 am 6.10.40: »Meine Familie und ich selbst haben Klosterfrau-Melissen* geilt bei Erkältungen bzw. Grippeanfällen angewandt und haben in allen Füllen reckt gute Erfolge erzielt. Klosterfrau-Melissengeist hat meist nach 1—2 maliger Einnahme nack Gebrauchsanweisung die Erkältungserscheinungen beseitigt. Seb Klolterfrau-Mcliffcngeist jedem bei Erkältungen empfehlen.
den Verhafteten befinden sich vier ehemalige Pro- vinz-Ministerpräsidenten sowie mehrere Mitglieder des Zentral-Äusschusses des Allindischen Kongreffes. Die meisten sind zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, welche bei den Frauen mit drei Monaten beginnen, bei den Männern mit 18 Mrmaten.
Eine Kolonial-Technische Arbeitstagung in Stuttgart.
Stuttgart, 2. Dez. (DNB.) Der Verein deutscher Ingenieure im NS.-Bund deutscher Technik eröffnete seine erste Tropen- und Kolonial-Technische Arbeitstagung. Unter den Ehrengästen konnte der Tagungsleiter Dr.-Ing. h. c. Schult (Essen) Reichsminister Dr.-Ing. Todt und den Reichsleiter des Kolonialpolitischen Amtes der NSDAP., Reichsstatthalter General Ritter von Epp be
grüßen. Reichsminister Dr. Todt gab der Versicherung Ausdruck, daß die deutsche Technik bereitstehe, ihre Aufgaben in den Kolonien mit der gleichen Energie aufzunehmen, mit der der Nationalsozialismus jede Aufgabe angefafct habe. Die deutschen Ingenieure seien bereit, ihre in Europa gewonnenen Erfahrungen zur Erschließung der Kolonien, um deren Erringung der gegenwärtige Kampf geht, an- zuwenden. General Ritter von Epp ging auf die Probleme ein, die der deutsche Ingenieur in den künftigen Kolonien zu lösen habe. Zu den Schwierigkeiten, die der Technik ganz anders geartete Aufgaben stellten als bei uns, geselle sich der Kampf der Medizin und Chemie gegen die kolonialen Krankheiten und Schädlinge. Da aber die deutsche Wissenschaft auf diesen Gebieten führend sei, hätten wir die Zuversicht, diesen Kampf erfolgreich zu bestehen und alle gesteckten Ziele zu erreichen.
Herrenmenschentum der Arbeit.
Der Nationalsozialistische Gaudienst Hessen-Nassau schreibt: Immer wieder kann man gedankenlose Schwätzer von einem .cherrenmenschentmn" faseln hören. Was meinen Sie damit? Sie meinen, nach gewonnenem Krieg und glorreichem Sieg brauche kein Deutscher mehr „untergeordnete und unangesehene" Arbeit zu leisten, die darum schon jetzt bei der Berufswahl ausgeschaltet werden könne. Auch die Landflucht verlöre dann an Bedeutung; denn fremdländische und fremdblütige Ar- b e i t et wie Polen, Tschechen und dergleichen würden die heimischen Arbeitskräfte ohne weiteres ersetzen.
Wie falsch, wie unüberlegt, ja töricht ist das! Es ist gerade schlimm genug, daß wir jetzt m der Kriegszeit a u s N o t auf diese Fremdvölker zurückgreifen müssen. Das kann und darf nur ein Uebergang der Kriegswirtschaft sein! Der großen Gefahren, die darin liegen, sollen und müssen wir uns stets bewußt bleiben, wobei diejenigen auf blutmäßig-rassischem Gebiet nicht minder schwerwiegend sind als die in wirtschaftlicher. sozialer und anderer Richtung.
Was heißt überhaupt „untergeordnete und unangesehene" Arbeit? Die gibt es überhaupt nicht! Der Führer hat das Wort geprägt: „Arbeit adelt." Jeder arbeitsame Deutsche trägt mit feiner Arbeit, der geistgen sowie der Muskelarbeit, zum Bau des.Reiches bei — ganz gleich, in welchem Beruf er steht. Das nicht selten herangezogene Beispiel der Verhältnisse im alten Preußen ist völlig fehl am Platze und mißverstanden. Denn die als Herrenmenschen hingestellten damalaen Adeligen, Offiziere, Beamten und andere aus Wirtschaft und Arbeit waren, wenn sie wirklich Herrenmenschen waren, es nicht nur von Geburt, oder durch ihre Stellung oder durch Geld, ober sonstwie, sondern sie waren es lediglich aus ihrer ganzen Haltung heraus und in ihrem ganzen Tun und Lassen. Auch damals, zumal zur Zeit des „Alten Fritz", des großen Soldatenkönigs, gab ei keine wahren Herrenmenschen ohne Leistungen. In diesem Sinne nahm auch das Bürger- und Arbeitertum wachsenden Anteil daran, bis im jüdischen Marxismus der bedrohliche gemeinsame Feind auf der Bildfläche erschien.
Eine neue Art des Herrenmenschentums — eine ganz andere aber, als jene glauben — leitet sich jetzt ein. Es ist ein Herrenmensch, der nach Ueberwindung des sektiererischen Individualismus einerseits und der Masseneinstellung anderseits sein Dasein formt in einer echten, sozialen Volksgemeinschaft. Es ist ein Herrenmensch von Geburt, d. h., aber gemäß seiner angeborenen Art der Eigenpersönlichkeit und der Entwicklung dahin. Der Weg, der dazu führt, ist durch Arbeit und Leistung vorgezeichnet — nur dadurch, und er setzt strenge Selbstzucht und Einard- nun g voraus. Er fordert ein hohes Maß von Pflichtgefühl und D erantroortung in seiner gesamten Persönlichkeit. Das ist Herren- menschentum nationalsozialistischer Prägung.
habe in der Nacht, die wir in Boulogne verbrachten, von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen, allein schon 22 Luftangriffe gezählt.
Der* Feind hat durch den Londoner Rundfunk verkünden lassen, er würde alle Städte und Dörfer an der Küste bis hinunter nach Brest in Schutt und Trümmer legen. So trifft er doch nur die französische Zivilbevölkerung. Aber die O. T. baut hier den neuen Wall an oer Küste, der nicht zu stören ist, der zugleich dem Feinde das Betreten des europäischen Festlandes für immer verbietet und eine Ausgangsstellung für unsere Wehrmacht für weitere Operationen schafft. Wir sahen manchen O.-T.-Arbeiter, der auf seiner grünbraunen Uniform das Bändchen des E. K. trägt. Auf der Fahrt zu dieser Baustelle kamen wir an einer Windmühle vorbei, zu deren Füßen zwei frische Gräber lagen. Die Kreuze schmückten die Schiffchen der O.-T.- Uniform. Mitten ineber Arbeit hatten feindliche Granatsplitter dem Leben ein Ziel gesetzt.
Tief hinunter in die Erde reichen die Fundamente aus Beton und Stahl für die fchro er en G e - schütze. Dort unten lagert die Munition, unerreichbar allen feindlichen Bomben und Granaten. Ein Aufzug befördert die schweren Brocken in den Geschützturm. Das Schießen mit diesen gewaltigen Kanonen ist beinahe eine Wissenschaft. Ein Dutzend und noch mehr verschiedene Werte sind für das Richten und Zielen zu berücksichtigen: die genaue Entfernung des Zieles, der Luftdruck, die Windrichtung, die Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, die Erdumdrehung usw. usw. Braucht doch ein solches Geschoß Minuten bis zu seinem Ziel. Ein O.-T.° Führer erzählte uns hierzu folgendes Erlebnis:
Wir hatten ganz dringende Arbeiten auszuführen. Die Baustelle lag in einem Dörfchen über der Külte. Der Feind hatte herausbekommen, daß in diesem Dörfchen etwas los war, und schickte uns oon_ Zeit zu Zeit seine „Grüße" über den Kanal herüber. Die Aufklärung unserer Wehrmacht hatte aber bald die Richtung des feindlichen Ferngeschützes ermittelt. Allerdings hatten wir schon einige Verluste. Wir stellten nun auf den höchsten Punkt des Dorfes einen Posten auf, der ständig die Richtung des feindlichen Ferngeschützes auf der anderen Seite des Kanals im Auge hatte. Sobald er Mündungsfeuer wahrnahm, stieß er in ein Horn. Alles stürzte in die Unterstände und binnen 60 Sekunden war die gesamte Baustelle geräumt. Vom Mündungsfeuer bis zum Einschlag der Granate vergingen genau 70 Sekunden. Nach dem Einschlag kamen alle Mann wieder aus den Unterständen zum Vorschein und die Arbeit ging weiter bis zum nächsten ,Lornruf".
Calais liegt am südwestlichen Ende der flandrischen Tiefebene. Von Calais südlich beginnt die Steilküste des welliaen Hügellandes der Picardie. Parallel zur Küste, auf und ab, über Hügel und durch Täler, durch die sich Bächlein zum Meere schlängeln, vorbei an immer neuen Badeorten mit herrlichem Strand zieht sich bis nach Boulogne eine gute gepflegte, für den Autoverkehr gebaute Straße. Sie kommt uns für unsere Befestigungsarbeiten an der Küste sehr zustatten. So hat die O. T. sie denn auch in ihre Obhut genommen. Wo es notwendig ist und der starke Transportverkehr es erfordert, wird sie verbreitert und stärker befestigt. Für Straßenarbeiten stellt sich übrigens die französische Bevölkerung, die nicht evakuiert ist, zur Verfügung. Der Einsatz der O. T. erfolgt nach einem genauen Plane. Der Arbeit auf der Baustelle geht der Antransport des Baumaterials voraus. Holz, Zement, Stahl, Kies, Wasser, ferner Lebensmittel für die O.-T.-Arbeiter nebst Einrichtung für die Unterkunft muß oft von sehr weit herbeigeschafft werden. Also wurde in dem Bauabschnitt die Eisenbahn vorgeschoben und ein Bahnhof erstellt. Hier rollen Tag für Tag die Güterzüge mit Material an, und eine Kolonne von Lastautos ist stets unterwegs, um zunächst einmal alles das bereitzustellen, was für den Bau notwendig ist. Aber was wir auf unserer Fahrt an Baustellen sehen, ist nur noch Ergänzung. Zum größten Teile ist das Werk fertig. Es steht. Aber es wird immer noch stärker und fester. Mit diesem Werk der Küstenbefestigung ist eine Waffe geschaffen worden, mit der Kriegsmarine und Heer die Wacht halten, die Wacht am Kanal.
Kleine politische Nachrichten.
Aus Anlaß des 50. Wunschkonzertes für die Wehrmacht hat der Führer dem Gestotter der Wunschkonzerte Heinz G o e d e ck e das Kriegs- verdien st kreuz II. Klosse verliehen. Reichsminister Dr. Goebbels überreichte Goedecke diese Auszeichnung zugleich mit feinem Bilde.
Kanalküste, November 1940.
Wir stehen am Cap Griz Nez, an einem schönen hellen Herbsttage. Die Lust ist leicht dunstig; trotzdem sehen wir mit dem bloßen Auge drüben auf der anberen Seite des Kanals im Sonnenlicht den weißen Streifen des Kreidefelsens scheinen, und durch das Glas erkennt man deutlich die englische S t e i l k ü st e, die sich westlich von Dover erstreckt. Auch der Hafen von Dover ist mit der Einfahrt zu erkennen. Unser Blick schweift hinüber nach rechts, über eine schmale Meeresbucht, an der sich ein kleiner Badeort zu beiden Selten einer Vachmündung entwickelt hat, hinüber zu dem benachbarten Cav Blanc Nez, auf dessen steiler Höhe sich das Denkmal für Louis Bl 6riot erhebt, der als erster Flieger den Kanal von dieser Stelle aus überquerte. Auch drüben, auf der anderen Seite bei Dover, wo er landete, bauten ihm die Engländer ein Denkmal. Damals, es war am 25. Juni 1909, wurde England feines insularen Charakters erstmalig entkleidet. Wie gern würden sie heute da drüben, wenn sie könnten, diesen Tag für immer ungeschehen machen.
Während wir über diese Entwicklung nachsinnen, sehen wir über dem Kanal ein deutsckes Aufklärungsflugzeug die Wasserfläche und die Küste abpatrouillieren. Aber die Wasserfläche ist, so weit wir es von unserem weit ins Meer oorge- schobenen Posten sehen können, leer. Ein einziges Schiff, das wir als ein deutsches Vorpostenschiff ausmachen, wirft in Richtung Calais eine weiße Bugwelle auf. Sonst ist nichts zu sehen als die grüne Wasserfläche, die den Ausläufer des Atlantischen Ozeans bildet. Wohl versuchen die Engländer, ihre Geleitzüge aus dem Ozean durch den Kanal zu bringen. Hier, zwischen Gris Nez und Dover ist die s ch m a l st e Stelle, der kritische Punkt. Hier müssen sie durch, wenn sie die Themsemündung und den Hafen von London erreichen wollen. Aber Schiffe und Boote unserer Kriegsmarine, die bewaffneten Aufklärer und Sturzkampfflugzeuge unserer Luftwaffe sind auf der Wacht. Und wenn auch die britische Kriegsmarine ihren Geleitzügen hier an dieser Stelle den stärksten Schutz gibt, bestehend aus Kreuzern, Zerstörern, Schnellbooten und Unterseebooten, und schließlich auch noch Flugzeugsicherung durch Jagdflugzeuge; die deutschen Bomben, Granaten und Torpedos richten Verwirrung in diesen Geleitzügen an und halten reiche Ernte. Ein Teil bleibt auf der Strecke, ein anderer flüchtet in den Hafen von Dover, aus dem ihn die schweren Brocken der Küstenbatterien unserer Marineartillerie und unseres Heeres wieder vertreiben.
Es muß schon schlimm stehen mit der Versorgung der englischen Hauptstadt, wenn sie trotz der Gefahren und Verluste immer wieder versuchen, ihre Schiffe nach London zu bringen und mit ihnen Vorräte an Lebensmitteln, die anscheidend so sehr dringend benötigt werden. Es scheint nicht mehr möglich zu sein, London, dessen Hasen in Flsiedens- zeiten 42 v. H. der englischen Einfuhr aufnimmt, von anderen Häfen, insbesondere von der Westküste aus, zu versorgen. Zu groß sind offenbar schon die Störungen und Zerstörungen, die unsere Luftangriffe in den übrigen Häfen hervorgerufen haben, vor allem in Liverpool, dem zweitgrößten Hafen Englands, der Londons Aufgabe im Falle einer Außerbetriebsetzung übernehmen sollte. Auch im Verkehrswesen scheinen bereits solche Stockungen zu bestehen. Sie würden sicher auf die tot- und verlustbringende Fahrt durch den Kanal verzichten, zumal ihr Schiffsraum infolge der täglichen Versenkungen immer knapper wird, wenn London noch reich an Vorräten wäre.
Heute, an diesem sonnigen Herbsttage, machen sie keinen Versuch, durch den Kanal au kommen. Die Sicht ist gut und drohend sind die Geschütze der Küstenbatterien nach dem Wasser gerichtet. Die dicken Brocken fliegen aber auch hinüber über das Wasser der Straße von Calais bis weit hinein in Feindesland. Die „Kurfürsten" und die „Nibelungen" sind jederzeit schußbereit. Aber immer weiter noch wird die Küstenbefestigung von uns verstärkt. Die Organisation Todt ist hier im großen Umfange von der Kriegsmarine und der Heeresleitung ein- gefetzt. Ein Posten prüft unsere Ausweise sehr sorgfältig, auch diejenigen der höheren Marineoffiziere, die uns auf dieser Fahrt entlang der Atlantischen Küste von Zeebrügge bis Le Havre begleiten. Denn wir sind in der vorder st en Front, und der Feind versucht mit allen Mitteln, die Stellungen unserer Küstenbatterien herauszubekommen. Hunderte von O.-T.-Arbeitern stehen hier an der Küstenfront, ständig Luftangriffen und Beschießungen durch feindliche Ferngeschütze ausgesetzt. Ich
Nach Gottes unerforschlichem Rat entschlief am 1. Dez., vormittags um 9 Uhr, nach schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden meine herzensgute Frau, unsere liebe Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Katharina Steinmüller, geb. Spuck
im Alter von 56 Jahren.
In tiefer Trauer:
Ludwig Steinmüller
Otto Steinmüller, z.Z. im Felde
Willi Steinmüller, z.Z. im Felde.
Großen-Buseck, Alten-Buseck, Heuchelheim, Kl.-Linden, den 3. Dezember 1940.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 5. Dez., nachm. 2 Uhr. 1 n Großen-Buseck, von Schloßstraße 8 aus statt. ssevD
ifichen sei, bestehe das geistige Band zwi- m Island und Dänemark fort. In beiden 23öltepi i i»s er gemeinsame Drang, wieder die c:oC e Selbständigkeit z u erreichen. Das i i irische und das dänische Volk haben durck fünf rOllti Ins cd)3 Jahrhunderte zusammengelebt und am osüt chsten nach dem Inkrafttreten des dänisch- cht. Mimischen Bundesgesetzes, das bestimmte, daß Js- g|i 11 und Dänemark freie und souveräne W Staaten seien, verbunden durch den gemein- i wortloil s, König und die in dem Bundesgesetz feftgeleg- ind HW ck i? Beftimmungen. Der Staatsminister gab den lewlejttMtin Wünschen Dänemarks für Island herzlichen igellaogH n Rach ihm sprach der isländische @e=
rsev M Wsktriiger in Kopenhagen, Krabbe, oer sich ’ „xin Witalis über die engen Verbindungen zwischen let" «WLark und Island äußerte.
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ingtiii»ü)it Schweiz hat sinkenden Geburten- OTti^ Mschuß, steigende Kindersterblichkeit „T.:?: i et, 3. Dez. (Europapreß.) Aus einer Mit-
16 daEidgenössischen Statistischen Amts über W ” dsi hweizerische Bevölkerungsbewegung im ersten rill’11 Mifjr 1940 ergibt sich, daß bei den Eheschiie- le oon e* B ’nu e n seit 1936 erstmals ein leichter Rück- Ind WtM Mit g um 500 auf 15 500 zu verzeichnen ist. Die 6'edurtenzahl hält sich seit drei Jahren auf aq Lovba '>ähe von 33 500, dagegen weisen die ,«-fiäbb e befalle eine Vermehrung um 1900 )C6UÖ oiiet im 7 v.H. auf fast 29 000 auf. Der Geburten- j. sank daher auf den ungewöhnlichen
*—---------------------- kann deshalb Klofferfrau-Mcliffengeist jedem bei Erkältungen empfehlen.“
Welter berichtet Fraulein Gerdi Sron, Schneiderin. Köln-Mülbcim, Wrangelffr. 8 am 9.10.40: -Klosterfrau- Melissengeist verwende ick schon seit mehreren Sohren. Insbesondere bei Erkältung und hartnäckigem Husten bat er mir gute Dienste geleistet und mich in kurzer Zeit davon befreit. Daß ich Klosterfrau-Melissengeist in den Kreisen meiner Bekannten immer weiter empfehlen werde, ist für mich selbstverständlich."
Versuchen auckSie einmal bei den ersten Anzeichen einer Erkältung oder eines Grioveanfalls den bekannten Klofferfrau-Meliffengeist in der blauen Packung mit den drei Nonnen: erbälUid) bei Sbrcm Apotheker oder Drogisten in Flaschen zu RM. 2.80, 1.65 und 0.90 (Snbalt: 100, 50 und 25 ccm). Vergessen Sie ibn zücht bei Sbrcm nächsten Einkauf! Die Wirkung von Klosterftau-Melissengeist wird Sie gewiß befriedigen.
dsliegtt -l eizrib von 4600. Während sich bei den Heiraten lugplah^ in Städten ein Ergebnis von fast 6600 ergibt, i ZWO wchf die ländlichen Bezirke bei einem Ausfall o abgtB' 1100 Ehen einen Tiefstand von 8950 auf. Die >i lote PX;ersterblichkeit hat um 20 v. H. zuge- ' itiinfe f,r3nn,Bn’ Die Zahl der gestorbenen Säuglinge stieg (ti Hin o113,0 au.l 1770' und zwar infolge von Grippe, te Li^Mentzündung und angeborener Lebens- ttindel W' schväye.
Bisher hundert Mitglieder
d «Zndischen Kongreßpartei verhaftet.
Reichsminister Rust hat den Ordenllichen Professor und Direktor des Instituts für Wehrmetallurgie an der Technischen Hochschule Berlin und Leiter der Abteilung Metallkunde an der Chemisch-technischen Reichsanstalt Dr.-Ing. Adolf Fry zum Dekan der Wehrtechnischen Fakultät der Technischen Hochschule ernannt, als Nachfolger des verstorbenen Generals Becker. Er ist 1892 in Wülfrath im Bergischen Land geboren, hat an den Technischen Hochschulen Aachen und Breslau studiert, promovierte 1919 und war bis 1935 in der Industrie tätig.
Die britische Admiralität gibt den Verlust des Zerstörers „Sturdy" bekannt. Das Schiff war 905 Tonnen groß und hatte eine Friedensbesatzung von 98 Mann. Seine Geschwindigkeit betrug 36 Knoten.
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Der Botschafter der USA. in England, Joseph K e n n e d v, gab bekannt, daß er am 9. November Roosevelt fein Rücktrittsgesuch übermittelt habe. Er werde nicht mehr nach London zurück- kehren.
tersührer sowie dessen Sohn, während ein dritter an Bord befindlicher Mann in schwerverletztem Zustand von einem herbeigeeilten anderen Fahrzeug an Land gebracht werden mußte.
Schwerer Sturm auf dem Schwarzen Meer.
Seit Samstag wütet auf dem Schwarzen Meer, vor allem längs der Küste der Dobrudscha, ein schwerer Sturm, der von Stunde zu Stunde an Stärke zunimmt. Gleichzeitig ist die Temperatur auf den Nullpunkt gesunken. Die Küsten schiffahrt und der Fischfang sind vollständig unterbunden. In allen Teilen Bulgariens wüten schwere Schneestürme. Die Fernsprechverbindungen zwischen Sofia, Philippopel und Istanbul sowie die Derbindung der bulgarischen Hauptstadt mit einigen Provinzstädten sind durch die Schneestürme unterbrochen worden.
paupnd)rirtldter: Dr. ittieört» ÄUdelm L-mge Stellvertreter bei HauoNchrl'ttetrere- -ruft Blumschetn. Berantwoniich rür Polltir untz Bilder Di. ffr. W. Langei für da« Feuilleton: Dr. Han« Thyriot; lür Erad' Gießen. Prvorm, iöittidjan u. Sport: (gniii B>um,che.n.
Druck uno Verlag Brühllche Univerulaitbruckeret R. Lange Ji. <8.
?etia<KLetter: Dr.-Ing. (tritt) Hamann Anzetgenleller Hane BeL Het-mmrortt’* .ht den Hndalt der An-eigen: Theodor Kümmel Pl.N'.s.
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Busch und Halm
Bon Karl Otto Bertels.
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Verlin-Lichlerfeld«
s Ser Angriff auf (Mappe.
inb,5om, 2. Dez. (Europapreß.) Die englischen Mel- iter lupaan über den Tod des früheren Pariser Polizei- Mlveilten Chiappe, der, wie der Londoner
1 bas? stochrichtendienst sich ausdrückt, ein für seine Syrn- °n kb* paOien gegenüber dem Faschismus bekannter 1 bann'? lkrrfe gewesen sei, werden vom „Messaggero" als >ehr fti .zynisch " Eingeständnis d e s Mordes" Mei, dezkichnet, der auf das Schuldkonto des Secret 6er- ■r beim? »iß verbucht werden müsse. Der rohe Zynismus ergQhft7 IM englischen Eingeständnisses übertreffe noch jene alte F Faltts Dran, sagt das Blatt, der wie ein Zei- k)t untilgbarer Schande der britischen Marine Wn? niste-drückt ist, die nunmehr das Feldzeichen der alt irrigsten und blutigsten Piraterie aufnimmt. Der ?uer f? Miss gegen das nicht bewaffnete und nicht zu -.ein! jeccibigenbe Flugzeug Chiappes sei noch viel ge- üisfh j neuer gewesen, da er in der Gewißheit ausgeführt 1 toiröe, nicht die geringste Gefahr dabei zu lausen.
luenos Aires, 2. Deju (DNB.) Aus gut -N Erichteten argentinischen Wirtschaftskreisen wird ™ itloint, daß die mit der brasilianischen Regierung Meinten Verhandlungen der englischen Wirtschasts- lehr in sMlißon unter Führung von Lord W i 11 i n g d 0 n ',..1 y jedes praktische Ergebnis geblieben sind. Die ■ behntM -ngischen Vertreter seien auf die Probleme der z u- öohnvW üt gegangenen britischen Bezüge in An, hch, Unwichtigsten brasilianischen Ausfuhrerzeugnissen daß en »dr nicht eingegangen und hätten keinerlei Möa- Ichen äö) -hüten zu einer Besserung der Verhältnisse auf- Hi werd», ’igr» können. Eine natürliche Folge davon sei, daß seiner Ü» üie icasiilianischen Wirtschaftskreise, die sich schon zu emif ibei die Art des Auftretens der britischen Wirt- Ev. hajsmission und ihre offensichtlich auf politische Agi-
M Argentinien heizt mit Mais.
; hm, 1. Dez. (Europavreß.) Wieder hat sich die Ie Üd)0. Leerung Argentiniens dazu entschließen müssen, üc Genehmigung zur Verfeuerung von Mats zu U iritlen, da sie den Mais, den die Regierung auf» 1 $er, ’elcuft hat und für den sie infolge der englischen ,en TM-Meiskriegführung keine Ausfuhrmöglich- n9 geiu leiten hat, in irgendeiner Form unterbringen hat' 1 ni4 Eisenbahnen und Kraftwerke wer- ■hierifa - len vor allem den Vorteil aus dieser Maßnahme ichn, und zwar zu Lasten des argentinischen ■ 1 jtntes. Denn während der Staat selber beim An- 'aul der Ernte etwa 47 Pesos für die Tonne Mais ,-ezchtt hat, ist er genötigt, ihn für nur 20 Pesos Henne als Brennstoff zu verkaufen, da er sonst Tilden anderen Brennstoffen preismäßig nicht kon- ^mzfähig wäre. Die traurige Verwüstung eines fertigen Getreideerzeugniffes kommt noch hinzu. Älj Enttäuschung in Brasilien.


