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Gütemarke mit der Gesundheitsrune,

Die

Oie Jagd im August

das der

die als konnten.

Wenn hat und

Mehr Vollkornbrot!

Gin Aufruf des Reichsgesundheitsführers

ger jede Gelegenheit benutzen, um ihnen Abbruch zu tun.

Bei der Morgenpirsch oder dem Abendansitz sieht man erfreulich viele Hasen. Es scheint fast, als wenn Meister Lampe verhältnismäßig gut durch den langen Winter gekommen wäre und im Frühjahr gute Lebensbedingungen gefunden hätte.

Mehr gelitten hat offenbar das Federwild, obwohl ein abschließendes Urteil wohl im Augenblick noch nicht möglich ist. Das Rebhuhn rückt mit dem 25. August wieder in den Mittelpunkt des jägerischen Interesses. Jeder verständige Weidmann benutzt schon die Tage zuvor, um sich und den zur Hühner­jagd unentbehrlichen Hund wieder an die Anstren­gungen einer Feldjagd im Spätsommer zu gewöh­nen. Dabei gibt es die Möglichkeit, sich einen Ueber- blick über den diesjährigen Besatz zu verschaffen, und danach den Abschuß einzurichten. Es muß damit ge­rechnet werden, daß bei der Länge der Frost- und Schneezeit mehr Hühner als sonst nicht nur dem Hunger, sondern auch dem Raubzeug zum Opfer fielen.

Aehnlich liegen die Dinge beim Fasan, obwohl dieser im allgemeinen winterhärter ist als das Huhn. Da er während des ganzen Septembers, der Haupt­zeit der Hühnerjagd, noch Schonzeit hat, kann diese zur Abschußplanung verwendet werden. Sind die Verluste an beiden 'Federwildarten wirklich so hoch, wie vielfach behauptet wird, dann muß eine starke Abschußeinschränkung helfen, den alten Bestand wie­derzugewinnen.

Reichlicher sind sicherlich die Ringeltauben vertreten, denen die seit einigen Jahren eingeführte längere Schonzeit ausgezeichnet bekommen ist. Ueberall sieht man alte und junge xTauben auf den Stoppelfeldern, in den Wiesen und auf den Tränke­bäumen. Seit dem 1. August ist ihr Abschuß frei.

Auch der Besatz an Enten scheint nicht schlecht zu sein. Die späteren Schofe sind nun auch flugbar, und ein Reviergang nach dem Fluß, Bach oder Tümpel wird oft gute Beute bringen.

Die Jungfüchse auf Burg Malepartus sind aus­gelaufen und führen schon ein Räuberdasein auf eigene Faust. Den Fuchs wird man jetzt nur schießen, wenn dringende Gründe dafür sprechen. Ist später einmal sein Balg gut, macht er dem Jäger mehr Freude und kommt der Volkswirtschaft voll zu Nutzen. ' /

Grimbart, der D a ch s, hat bereits wieder Schuß­zeit, die man dort baldigst auf dem Bau ausnutzen sollte, wo sein Groben im Herbst und Winter auf Schwierigkeiten stößt. Denn ein Ueberhandnehmen des Dachses steht zum guten Niederwildbesatz im Widerspruch. #

Heger und Jäger sind im wahren Weidmann unzertrennbar vereint, und während der Weidmann erntet, muß er schon wieder an die Hege denken, und zwar nicht nur in der Handhabung des Ab­schusses. Es ist kein Zweifel, daß viele Reviere auf einen Notwinter wie den letzten in keiner Weise

Jahr seinen Höhepunkt überschritten Bauer den Lohn für seiner Hände

Die Vereichsmeisterschast im Turnen, Iaostball und Korbball

mundeten und Kranken in den Lazaretten 24 Liter Gelee und 62 Flaschen Saft aus Himbeeren und Johannisbeeren. Dieser Tage veranstalteten die Mädels des BDM.-Führerinnenlagers Laubach im Saale des Gastwirts Hahn, dahier, einen D o r f- gemeinschaftsabend, der sehr gut besucht war. Besondere Freude bereitete die Anwesenheit des Kreisleiters Backhaus und der Untergau­führerin Käthe Töpelmann. Nach dem gut vor­getragenen LiedeGuten Abend, guten Abend" sprach Lagerleiterin Hilde Fink schöne Begrüßungs- warte. Die Darbietungen waren sehr reichhaltig. Lieder, gut vorgetragene Mundartgedichte, Kanons, Stegreifspiele wechselten miteinander ab. Allzu rasch gingen die schönen Stunden dahin. Sie werden unse­rer Einwohnerschaft noch lange in dankbarer Er­innerung bleiben.

Tierzüchterische Erfolge in Heffen-Naffau.

Aus dem aufstrebenden Tierzuchbgebiet Hessen- Nassau wurden im abgelaufene-n Monat wiederum 21 Kühe des Höhenfleckviehs und Roten Höhen­viehs aus den Ti.erzuchtamtsbezirken Gießen, Darm­stadt und Biedenkopf in die Abteilung B des Deut­schen Rinderleistungsbuches eingetragen. Darunter befinden sich je zwei Kühe aus dem berühmten Zuchtort Airlenbach im Odenwald, sowie vom Lehr- und Dersuchsgut der Landesbauernschaft Hessen- Nassau, Selgenhof, Kreis Lauterbach.

zum Verkauf kommt.

Jetzt schon gibt es keinen Gau, in dem nicht Bäckereien oder Brotbetriebe zur Verfügung stehen, Vollkornbrothersteller anerkannt werden

mit der Maßgabe verworfen, daß anstelle der Geld­strafe von 30, RM. eine solche von 75, RM. tritt.

Der E. L. aus Lübecks und der M. M. in Schlitz waren wegen Diebstahls bzw. wegen Beihilfe an- geklagt. L. hatte sich vom Januar bis März Hand­tücher, Tischtücher, Bettücher, Wolldecken, Tischdecken, Garn, elektrische Birnen, Sohlleder usw. durch Dieb­stahl angeeignet, M. leistete Beihilfe zu diesen Dieb­stählen. Die Angeklagten waren im wesentlichen ge­ständig. Der Anklagevertreter beantragte gegen L. eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren. Der Ange­klagte wurde zu einer Gefängnis st rafe von zehn Monaten, abzüglich vier Monaten und zwei Wochen Untersuchungshaft, verurteilt. Das Verfahren gegen M. wurde ausgesetzt.

schäft des Deutschen Roten Kreuzes verbrachte die Verunglückten nach der Chirurgischen Klinik.

(Strafkammer Gießen.

Der A. G. aus Kloppenheim hatte einen Sttaf- befehl über 75, RM. erhalten. Er war beschuldigt, am 15. November 1939 den Bürgermeister von Klop- penhei'm öffentlich beleidigt zu haben. Gegen den Strafbefehl legte G. Einspruch ein. In der Haupt­verhandlung vor dem Amtsgericht Vilbel am 10. April wurde der Angeklagte zu einer Geldstrafe von 30, RM. verurteilt. Gegen das Urteil legte er Berufung ein. In der gesttigen Berufungsver- handlung beantragte t>er Anklagevertreter Erhöhung der Geldstrafe auf 75, RM. und Publikations­befugnis für den Beleidigten. Die Berufung wurde

*Kampf ums Brot", Müllersche Verlagshand­lung, Dresden und Planegg bei München;Vom Brot Wissen und Erkenntnisse" von Professor Dr. Franz G. M. Wirz, Hippokrates-Derlag Marquardt 6r Cie., Stuttgart. Beide Schriften zu beziehen durch den Reichsvollkornbrotausschuß, Berlin 35, Tiergartenstraße 15.

Oer Handball-Großkampf Kurheffen-Heffen.

Nachdem setzt auch die Vertretung genannt wor­den ist, auf die sich der Gau Kurhessen bei dem großen Handballkampf am kommenden Sonntag stützt, läßt es sich erst ermessen, wie schwer das Ringen werden wird und mit welchem Einsatz man beiderseits rechnen muß. Wenn es sich auch rein äußerlich gesehen um eine« friedlichen Wettstreit handelt, wenn es auch in der Hauptsache darum geht, die einzelnen Spieler für die Bereichsmann­schaft zu normieren, so wissen wir doch, daß die schon feit Jahren bestehende Rivalität zwischen Kassel und Gießen (gemeint ist der frühere Be­zirk II) verlangt, Vergleiche anzustellen, die einen klaren Einblick in die tatsächliche Spielstärke der Gegner vermitteln.

Warum nun wurde dieses Spiel nach Gießen verlegt? Der stellv. Bereichsfachwart weist in sei­nem Geleitwort auf die vorbildliche Arbeit hin, die von den verantwortlichen Männern und deren Helfer in den Vereinen gerade in jüngster Zeit ge­leistet wurde und die es unumgänglich erscheinen ließ, den vorbildlichen Einsatz entsprechend zu be­lohnen. Die Handballer des Bezirks Gießen wissen diese Anerkennung zu schätzen. Sie werden den Appell ihres Fachwortes nicht ungehört verhallen lassen, sich vielmehr restlos einsinden. Denn nicht zuletzt ist das Spiel als Lehrspiel gedacht, das dazu beitragen soll, die Spielkultur zu heben.

Die Mannschaft des Gaues Kurhessen steht: Hücker (Kurhessen) ober Bubenheim (Bettenhausen); Koch (CT. Hessen-Preußen), Brosttneyer (Betten­hausen); Walberg (Bettenhausen), Sonne (Wehr­macht), Jacob (Wilh.); Reusing (Fieseler), Krause (CT. Hessen-Preußen), Haas (Bettenhausen), Mei- ninghaus (Wilh.), Müller (Wilh.). Ersatz: Leis (Bettenhausen) und Walper (Niederzwehren).

Fußball

um die Kriegserinnerunqsplakette.

T. Klasse: Garbenleich Steinberg.

Vor einer schweren Aufgabe steht Garbenteich. Gilt es doch, im ersten Spiel gegen den Bezirks-

Fleiß erntet, beginnt auch des Jägers rechte Ernte­zeit. Von Monat zu Monat mehren sich nun wie­der die weißen Felder im Jagdschein, die weitere Wildarten zur Bejagung freigeben.

Im Hochwildrevier trägt der Rothirsch fein neues Geweih. Damit wird er für den Waidmann das Ziel der Wünsche, das zu erreichen allerdings oft viel Können, Ausdauer und Geduld erfordert. Denn der Hirsch steht in seiner Feistzeit, ist heim­lich und vorsichtig, wird, wie ein Jägerdichter es ausdrückt, zumNachtgespenst, das Du nur ahnst, das Du nicht kennst".

Im Reh re vier aber ist die Brunft des Reh­wildes in der ersten Monatshälfte auf ihrem Höhe­punkt. Die Blattzeit ist da. Böcke, die seit Junian- fang unsichtbar waren, tauchen nun auf einmal wie­der auf, vertauschen das Feld, in dem es von Tag zu Tag unruhiger wird, mit dem Wald und suchen und treiben dort auch untertags. Die rechte Zeit, um eine Bestandsaufnahme zu machen, aber auch, um den Abschuß durchzuführen. Viele Abschußböcke sind dieses Jahr noch zu schießen, die eigentlich nicht in die Brunft kommen sollten. Aber die Jäger wa­ren entweder irgendwo in Frankreich oder Belgien, oder sie waren beruftich durch den Krieg in so er­höhtem Maße in Anspruch genommen, daß der Ab­schuß zu kurz kam. Diese Böcke werden nun vor al­lem daran glauben müssen. Dazu kommt dann der eine ober andere gute Bock, der als Lohn für treue Wildhege freigegeben werben konnte und ber nun schon Zeit sand, sich noch einmal ein weiteres Jahr zu vererben.

Es kann aber kein Zweifel darüber bestehen, daß der im Sinne einer Bestandshebung richtige Ab­schuß in diesem Jahre recht schwer ist. Der Not- minter 1939/40 ist an der Gehörnbildung nicht spurlos vorübergegangen, die Zahl der wirklich gu­ten Böcke ist äußerst gering, während vielverspre­chende Bocke des Vorjahres in diesem Jahre vielfach dünne, schlecht vereckte Stangen als Winterfolge tragen. Sie in diesem Jahre alsArtverderber" abzuschießen, bedeutet unter Umständen den Abschuß wertvollster Erbttäger, die im kommenden Jahr un­ter der Voraussetzung eines erträglichen Winters voraussichtlich eine begehrenswerte Trophäe tragen würden. Der zielbewußte Heger wird daher unter Umständen besser tun, in Zweifelsfällen den Finger gerade zu lassen und ihn nur auf ausgesprochen krüppelhaftes Zeug, von dem es genug zu geben scheint, krumm zu machen.

Schwarzwild macht wieder mehr von sich reden als manchem Jagdpächter im Interesse seines Geldbelltels lieb ist. Auch da macht sich natürlich das Fehlen zahlreicher Jäger bemerkbar, und Kartvffel- äcker, reifender Hafer und Wiesen mit Engerlingen im Boden werden leicht von den Sauen mehr auf- gesucht als tragbar erscheint. Darum wird der-

tn acht zu nehmen haben. Die Gastgeber sind daheim sehr stark und unberechenbar. Dazu kommt noch der kleine Platz, ein Grund mehr für die Grün- Weißen, diesmal den Gegner nicht zu unterschätzen.

II. Klasse: jungen Grohen-Llnden.

Nachträglich meldete sich noch die Mannschaft von Großen-Linden zu den Spielen. Um dieser Mann­schaft Gelegenheit zu geben, sich noch zu betätigen, wurde die zweite Mannschaft des VfB.-R. aus der Runde herausgenommen. Die Termine nimmt nun­mehr Großen-Linden für sich i« Anspruch. In Hungen ist schwer zu gewinne«.

Grüningen Steinbach.

©rüningen erwartet Steinbach zum fälligen Spiel. Die Platzherren, die am vorletzten Sonntag über­raschend verloren, müssen sich nun sehr daran­halten, den verlorenen Boden wieder aufzuholen. Da aber Steinbach wieder Verstärkung erhalten hat, dürfte es sehr schwer sei«, diesen die Punkte ab­zunehmen.

Kleln-Llnde« Heuchelheim.

Ursprünglich war dieses Spiel in Heuchelheim angesetzt, doch ergaben sich wegen der Durchführung des Alterstreffens Schwierigkeiten. Um nun keinen Spielsonntag zu verlieren, wird das Spiel in Klein- Linden zum Austrag gelangen. Die beiden Mann­schaften stehen sich in nichts nach.

feier Turngemeine. Die Gießener gehen zum sechsten Male in diese Entscheidung, und die Aussichten waren noch nie so günstig, nachdem die Mannschaft in diesem Jahre bedeutend verstärkt werden konnte. Nun ist man in letzter Minute gezwungen, Ersatz einzustellen, wodurch der Kamps wieder durchaus offen ist. Trotzdem stellt die Mannschaft Dr. N o h l, Riexinger,' Dr. Pfeffer, Trapp, Repp eine gut eingespielte Einheit dar, die zu schlagen schon besonderes Können erfordert.

Das K o rb b a ll endspiel bestreiten mit der Tgde. Hanau und CT. Hessen Preußen Kassel zwei aus­gezeichnete Mannschaften, die sich bereits im vori­gen Jahre einen spannenden Kampf lieferten, den damals Kassel für sich entscheiden konnte. Es ist leicht möglich, daß Hanau in diesem Jahr den Spieß umoreht. In einem Vorspiel stehen sich Wetz­lar und Heuchelheim gegenüber, wobei man den Gästen ob ihrer längeren Spielzeit die besseren Aussichten einräumen muß.

Durch diese Paarungen, Kassel auf der einen und Gießen-Hanau auf her anderen Seite, werden diese Spiele auch zu einem interessanten Kräftevergleich der beiden Spvrtgaue Hessen-Nassau und Kurhessen in den Spielen Faustball und Korbball.

Dorbereitet waren und deswegen viel höhere Ein­bußen hatten als andere. Jetzt gilt es, rechtzeitig vorzusorgen. Schon beginnt das Dreschen überall. Das dabei abfallende Hinterkorn ist wohlfeiles Winterfutter für Wildgeflügel, das durch diese Ver­wendung noch wirtschaftlich voll nutzbar gemacht wird. Sache des Jägers ist es nun, sich jetzt schon vorsorglich die nötigen Mengen zu sichern.

Ein Wildfuttermittel ersten Ranges, das fast von allen Wildarten, und zwar von Haarwild wie Feder­wild, genommen wird, sticht uns zur Zeit überall in die Auaen. Es find die herrlich roten Beeren des Vogelbeerbaumes, die an Landstraßen oder in Gär­ten und Anlagen dieses Jahr besonders gut zu ge­raten scheinen. Sie stellen bestes Wild- und Dogel- futter dar, gehen aber, meist schon im Herbst ihren Weg, wenn überall der Tisch noch gedeckt ist. Schneidet man dagegen jetzt die Dolden ab und legt sie in Fässer oder Kisten mit trockenem Sand ein, dann halten sie sich ausgezeichnet und stellen im Winter ein gern genommenes Wildfutter dar. Diese Art der Aufbewahrung und Verwendung ist bei uns leider viel zu wenig vekannt. Hubertus.

Landkreis Gießen.

)( Ruppertsburg, 1. August. Auch unsere Frauenschaft zeigt ihre stete Einsatzbereitschaft für die Aufgaben des Krieges. Am vergangenen Sonntag sammelte sie größere Mengen Maiblumen­blätter. In dieser Woche bereitete sie für die Der-

die diesen Betrieben als äußeres Zeichen der be­standenen Güteprüfung gegeben wird, ist immer häufiger zu sehen.

Die hiermit angebahnte Entwicklung und Volks- erziehuna muß weiter fortschreiten. Ich erwarte deshalb oen vollen Einsag und die Mitarbeit aller Aerzte und Angehörigen der Gesundheitsberufe bei der Vollkornbrotaktion. Eine gute Handhabe zur Unterrichtung über die Bedeutung der Vollkom- brotfrage bieten dem Arzt, allen Angehörigen der Gesundyeitsberufe und jedem Volksgenossen die beiden Schriften ,^ampf ums Brot" undDom Brot Wissen und Erkenntnisse".*

Jeder wirke an seinem Platz dahin, daß immer mehr gutes Vollkornbrot in jede deutsche Familie gelangt! Dor allem muß das Augenmerk darauf gerichtet fein, dasBrot aus echtem Schrot und Korn" der Jugend und den Müttern zu geben.

Dr. L. C o nL i.

Der Reichsgesundheitsführer und Staats­sekretär im Reichsministerium des Innern Dr. Conti hat folgenden Aufruf erlassen:

Der Kampf um das Vollkornbrot ist ein Kampf für die Volksgesundheit. Wir wissen heute, daß die seit Jahrzehnten von bedeutenden Aerzten und Wissenschaftlern geforderte Ernährung aus Voll­kornbrot von hohem Wert für die Erhaltung der Gesundheit und vollen Leistungsfähigkeit des ein­zelnen Volksgenossen ist.

Das nationalsozialistische Deutschland geht auch auf diesem Gebiet mit Beharrlichkeit voran, um das neue Wissen über die Grundlage der menschlichen Ernährung allen zugänglich zu machen. Dor zwei Jahren wurde die Vollkornbrotaktion im Gau Sachsen begonnen, sie ist heute durch den Reichs­vollkornbrotausschuß in allen Gauen im Gange und zu einer wichtigen Volksangelegenheit geworden. Hgnd in Hand mit der notwendigen Aufklärung wurden auch alle Vorbereitungen in technischer Hin­sicht getroffen, um die Gewähr zu haben, daß in Stadt und Land nur Vollkornbrot von bester Güte

Das Fachamt Turnen im Bereich XII führt, wie wir bereits ausführlich berichteten, am morgigen Sonntag in Heuchelheim feine Meisterschaften durch, die durch die Zusammenfassung aller Uebungsge- biete des Fachamts ihre besondere Bedeutung er­halten. Im Turnen wird der Meister im Deutschen Zwölfkampf ermittelt, bei den Turnerinnen im Achtkampf. Diese Wettkämpfe gelten daneben auch als Ausscheidung für die Deutschen Meisterschaften am 8. September in Chemnitz. Vo« Gießen steht die Teilnahme des Süddeutschen Kaiser vom Tv. 1846 fest, der bereits bei de« Gerätmeisterschaf­ten dieses Winters in Berlin zum Sieg kommen konnte, lieber die Meldungen im allgemeinen etwas zu fugen, fällt unter den augenblicklichen Umstän­den schwer, da gerade das Turnen mit seinen immer neuen Pflichtübungen ein regelmäßiges Training in einem längeren Zeitraum erfordert.

Die Spiele.

Am Nachmittag, der auch in einer Schauveran­staltung die Kürübungen der Turnmeisterschaft bringt, fallen auch die Entscheidungen im Faustball und Korbball. Im Faustball stellt sich unserem heimischen Vertreter, der Mannschaft vom Tv. 1 8 4 6, der Sieger von Kurhessen, Die Aeltere Kas-

meifter anzutreten. Das Spiel hat lokalen Charak­ter, trotzdem der Papierform nach Steinberg we­sentlich stärker erscheint, werden die Platzherren alles aufbieten, dem großen Gegner allen Wider­stand zu leisten. Wir rechnen mit einem klaren Sieg der Steinberger, die doch die größere Spielerfahrung haben.

Rodheim VsB.R.

Im ersten Spiel müssen die Grün-Weißen in Rodheim antreten, die im letzten Meisterschaftsspiel die letzten Siegesaussichten der Grün-Weißen zu­nichte machten. Diesmal sind die Gäste wesentlich stärker, was aber nicht ausschlieht, daß sie sich sehr

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