Öffentlichkeit dieser Länder darauf aufmerksam gemacht, daß in diesen polnischen Schriftstücken der Kri egswille und die Kriegsziele der westlichenPlutokratien klar zutage treten.
Allzu schlecht gelogen!
Von unserer Berliner Schnstlettung.
Die erste Antwort der Westmächte auf das deutsche Weißbuch, das die Photokopien der sensationellen polnischen Diplomatenberichte enthält, bestand in einem beklommenen Schweigen. Die zweite Antwort bestand in der frechen Behauptung, die Dokumente seien gefälscht oder gar nicht vorhanden. Aber die Londoner Presse- und Rundfunklügner haben sich die Sache gar zu leicht gemacht. Die „Times" schrieb z. B., die Warschauer Akten seien vor der Flucht der polnischen' Regierung verbrannt worden, und der Londoner Rundfunk hatte sich in der Nacht zum 2. April auf den jüdischen Dreh versteift, wir seien außerordentlich tolpatschig gewesen, denn die Veröffentlichung der Aktenstücke werde besonders in Amerika mißliebig empfunden. Dann versicherte der mauschelnde Sprecher des Londoner Lügenfunks wörtlich: „Selbstverständlich glaubt außerhalb Deutschlands kein Mensch dieser Veröffentlichung. Deutschland will nur, daß man's glauben soll." Basta. Daß die anglophile Presse bei den Neutralen ins gleiche Horn stößt, nimmt nicht wunder, aber es verdient doch niedriger gehängt zu werden, daß die jüdische „Nationalzeitung" in Basel die Frechheit hat, von einer geschickten Fälschung zu sprechen und zu behaupten, sie sei gewissermaßen eine deutsche Rache dafür, daß der Besuch des Sonderreisenden Roosevelts, Sumner Wellst für Berlin eine Enttäuschung gewesen sei.
Nein, die Dokumente sind nicht verbrannt. Sie bestehen in voller Echtheit, sie sind unbezweifelbar, und am Dienstagnachmittag hatten neutrale Journalisten in Berlin ausreichend Gelegenheit, den Aktenberg zu besichtigen, der in Warschau gefunden wurde und aus dem die deutsche Regierung einige Dokumente herausfischte und aller Welt als Beweis der Kriegsschuld der Pluto-Demokratien übergab. Der Aktenberg ist so groß, daß es selbst der deutschen Tüchtigkeit und Registrierkunst unmöglich war, ihn in kurzer Zeit au ordnen. Die polnische Wirtschaft hätte selbst die Amerikaner erschreckt und ihnen eine schnellere Aufräumungsarbeit unmöglich gemacht. Damit erledigt sich auch das Rätselraten um die. Frage, warum die deutsche Regierung die Dokumentenveröffentlichung erst jetzt begonnen habe. Es wurde auch gesagt, wir hätten die Dokumente publiziert, um Roosevelt Schwierigkeiten zu bereiten. Nein, es handelt sich um den Nachweis, daß die B u l l i t t und Kennedy sich so benahmen, als ob die Washingtoner Politik die Kriegs- vorbereitungen der Entente, die Absicht, Deutschland jählings zu überfallen, unterstützte. Der Nachweis für dieses Benehmen, das weite amerikanische Kreise als einen Skandal empfinden, i st erbracht! Es ist Tatsache, daß die Bullitt und Kennedy die englischen und französischen Brandstifter nachdrücklich unterstützt haben. Und daß die Kriegsschuldigen in London und Paris sitzen und ihr verbrecherisches Handwerk betreiben, das ist ebenfalls erwiesen.
Angesichts der Echtheit der Dokumente hat auch der frühere Botschafter Polens in Washington, Graf Potocki, seine ungeheuerliche Ableugnung der von ihm verfaßten Berichte nicht aufrechterhallen. Potocki hat jetzt nicht be st ritten, derartige Berichte nach Warschau geschickt zu haben, aber er sagt, er habe nicht prophezeit, daß Amerika in den Krieg eintreten werde. Der Graf geht mit wankenden Schritten zum Tanz, denn kein Mensch hatte behauptet, daß Potocki selbst den Kriegseintritt der USA. vorhergesagt habe. Vielmehr berichtete er diese Aeußerung von Bullitt. Das war des Pudels Kern, das war bewiesen worden, und Potocki kann sein Geschreibsel nicht widerlegen. ,
Aber die „Times" behauptet, die Dokumente seien in Warschau verbrannt! Man ist von dieser Vettel allerlei Verdrehungskünste gewohnt, aber daß sie Tatsachen, die wie die Alpen feststehen, so frech ableugnet, das läßt doch auf eine kuriose Geisteskrankheit schließen. E. S.
Deutsche Kohlen für Italien.
Lieferungen mit größter Regelmäßigkeit.
Rom, 2. April. (DNB.) Die glänzende Organisierung der deutschen Kohlenlieferungen nach Italien findet in Rom lebhafte Anerkennung. „Deutschland wird monatlich eine Million Tonnen liefern", betont „Giornale d'Jtalia" in großer Ueberschrift, um sodann in einer Berliner Korrespondenz auf die Einzelheiten der technischen Regelung einzugehen. 6 5 Kohlenzüge werden t ä g- l i ch die sieben Grenzstationen passieren, nachdem bereits im Februar über V- Million Tonnen deutscher Kohle aus den Ruhrzechen, aus Oberschlesisn und von der Saar mit größter Regelmäßigkeit nach Italien gingen.
Reichsministek Darrs in Budapest.
Budapests. April. (Europapreh.) Reichsernährungsminister Walter Darre ist am Dienstagmittag in Begleitung mehrerer Mitglieder seines Amtes in Budapest eingetroffen. Zu seinem Empfang hatten sich auf dem Bahnhof u. a. Ackerbaummister Graf Michael Teleki, die Mitglieder der deutschen Gesandtschaft unter Führung des Gesandten von Erdmannsdorff, sowie Graf Bela Teleki, der Präsident der Landwirtschaftlichen Ausstellung eingefunden. Der Besuch des Reichsministers gilt in erster Linie der Landwirtschaftlichen Ausstellung.
Oas Weißbuch Tagesgespräch in Amerika
Amerikanische Zeugen gegen Bullitt.
Chicago, 3. April. (Europapreß.) Die Chicagoer „Daily Tribüne" veröffentlicht auf der ersten Seite eine große Karikatur mit der Unterschrift „Oeffentliche Meinung in USA. straft die Demokraten wegen europäischer Einmischung" „Chicago Tribüne" beschäftigt sich mit der Rolle Bullitts und beginnt ihren Artikel: „Wessen Botschafter ist Bullitt?" Dabei wird ironisch darauf hingewiesen, daß Bullitt „Lebruns Botschafter bei Roosevelt" sei und es als seine Aufgabe betrachtet habe, die Kriegslieferungen für die Westmächte vorzubereiten.
Die Chicagoer Hearst-Zeitung „Chicago Herold American" bringt in ihrer Spätabendausgabe vom Dienstag unter großer Ueberschrift auf der ersten Seite eine Meldung, in der eingehend über die Sitzungen des Senats und des Repräsentantenhauses, sowie über die Reaktion auf das deutsche Weißbuch in den parlamentarischen K r e i s en berichtet wird.
Der Neuyorker Rundfunk gab jetzt ebenfalls den Inhalt des Weißbuches in einer Rundfunksendung wieder.
Senator Reynolds forderte, daß die Anschuldigungen, die gegen den amerikanischen Botschafter in Frankreich, Bullitt, im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des deutschen Weißbuches erhoben werden, vom Senatsausschuß für Auswärtige Angelegenheiten untersucht werden sollen. Reynolds erklärte: „Es betrifft die amerikani- s ch e n Mütter, wenn ihre Söhne ausge
sandt werden, um ihr Blut oder ihr Leben für die Rettung des britischen Empire tzer- zugeben." Man müsse sich mit dieser Affäre befassen, solange Bullitt noch in den Vereinigten Staaten sei, und feststellen, was an den Anschuldigungen des Weißbuches Wahres sei. Der Senator erklärte, es sei ja möglich, daß es sich um Propaganda handele, man dürfe diese Angelegenheit jedoch nicht übergehen, ohne die Wahrheit festgestellt zu haben.
Auswirkungen des deutschen Weißbuches machen sich nach letzten Nachrichten weiterhin sowohl in politischen Kreisen als auch in der breiten Oesfent- lichkeit bemerkbar. Im Leitartikel der „New Port Post" wird auf das Hull-Dementi verwiesen und erklärt, der Außenminister versichere der USA.-Nation, daß die Regierung nicht daran denke, am Kriege teilzunehmen. Dieser Punkt könne nicht oft genug unterstrichen werden.
Die „Chicago Daily Tribüne" veröffentlicht einen längeren Bericht ihres Washingtoner Korrespondenten Arthur Sears Henning über die Stellungnahme politischer Kreise in Washington zu den deutschen Dokumentenveröffentlichungen. Henning erklärt, daß trotz offizieller Dementis in politischen Kreisen Washingtons allgemein die Auffassung vorherrsche, daß die Aeußerungen der Botschafter Bullitt und Kennedy im deutschen Weißbuch k o r'° rekt wiedergegeben seien. Er verweist im Zusammenhang damit auf frühere Aeußerungen Bullitts, Kennedys und Roosevelts.
Der neue Mefferschmiit-Bomber.
Nach der überaus erfolgreichen Konstruktion des Jagdflugzeuges Messerschmitt Me 109 hat Professor Messerschmitt nunmehr erstmalig auch ein Karnpf- flugzeug^eschaffen, das bereits mit Erfolg über der Nordsee eingesetzt werden konnte. Wie wir erfahren, führt das neue Messerschmitt-Kampfflugzeug, dessen erste Erwähnung in der deut
schen Presse erhebliches Aufsehen erregte, die Musterbezeichnung „I a g u a r". Das neue Kampfflugzeug, das auch mit mehreren leichten und schweren MG.s ausgerüstet ist, hat eine Besatzung von vier Mann und ist für den Langstreckeneinsatz vorgesehen. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Siegreiches Luftgefecht am Oberrhein.
Fernaufklärer bringt französischen Läger zur Strecke.
...2. April. (PK.) In einsamer, eisiger Höhe zieht ein deutscher Fernaufklärer seine Bahn. Unter ihm liegt Frankreich, hinten blinkt noch der Rhein als silbernes Band und rechts begleiten das Flugzeug deutsche, Jäger zu seinem Schutz ein Stück Wegs und erleichtern ihm so den Anflug für den zu erledigenden Auftrag.
Plötzlich braust eine fremde Maschine unter dem Fernaufklärer vorbei, von Norden nach Süden. Der Beobachter hat sie für einen Augenblick gesehen, aber auch den Augen der begleitenden Jäger ist sie nicht entgangen. Sie drehen ab und -rasen hinterher. Indessen setzt der deutsche Fernaufklärer seinen Erkundungsflug unentwegt fort.
Plötzlich erhält er Flakfeuer, erst zu tief, später zu hoch und dann: Ha — was ist das? denkt Flugzeugführer« H. Mehrere Punkte kommen mit rasender Geschwindigkeit näher. Das französische Flakfeuer schweigt. Schon sind die Hoheitszeichen der herannahenden Flugzeuge erkennbar: Franzosen. Der deutsche Fernaufklärer zieht höher, doch bald sind die französischen Jäger wieder in gleicher Höhe. Wie bissige Doggen stürzen sie sich auf die deutsche Maschine. Mit unerschütterlicher Ruhe schwenkt Oberfeldwebel K. das Maschinengewehr aus und macht sich feuerbereit. Der Flugzeugführer geht auf Gegenkurs. Jetzt geht es hart auf hart. Zwei bis drei Minuten fliegen die französischen Jäger parallel mit dem deutschen Aufklärer, zwar in noch ansehnlicher Entfernung, jedoch so, als ob ihnen ihre Beute sicher ist. Plötzlich bricht eine Kette von ihnen vor. Eine Maschine klemmt sich dann hinter das rechte Leitwerk des deutschen Fernaufklärers, der zweite französische Jäger greift
direkt von hinten an. Kaum daß der erste Jäger beim Feuerstoß des deutschen Aufklärers schnell abgedreht hat, sitzt eine neue MG.-Ladung im zweiten angreifenden Flugzeug, so daß sie ebenfalls abdreht. Fast im gleichen Augenblick ist wieder ein Jäger auf 50 Meter heran und zielt dem deutschen Fernaufklärer eine Ladung in die Maschine, daß es zwar splittert und kracht, sonst aber nichts passiert. Dann dreht er ab, wobei ihm der Inhalt einer ganzen MG.-Trommel in den Rumpf gejagt werden kann.
Nach einigen Feuerstößen fliegt plötzlich aus der feindlichen Maschine das Fahrgestell heraus, pendelt einige Zeit wie das Pendel einer Uhr unter dem Flugaeuge hin und her und löst sich dann los. Aus den Auspufftöpfen des Franzosen qualmt schwarzer Rauch. Der Flugzeugführer scheint nicht mehr zu wissen, was er tun soll. Steil geht die Maschine zu Boden, pendelt wie führerlos erst rechts, dann links und schlägt auf deutschem Boden hinter einem Waldstück auf, so daß sich dort eine riesige Staubwolke erhebt.
Mehrmals mußten von dem deutschen Fernaufklärer noch feindliche Jäger abgewehrt werden, aber sie konnten gegen den Schneid dieser Besatzung nichts ausrichten. Wohl blieb dem deutschen Fernaufklärer währen des Rückfluges der eine Motor stehen, jedoch nach einer geschickten Landung im Heimatflughafen wurde die Mannschaft von chren Kameraden jubelnd begrüßt, die kurz zuvor von dem Abschuß gehört hatten.
Der Staffelkapitän, der soeben von einem Flug zurückkommt, drückt der tapferen Flugzeugbesatzung anerkennend die Hand. Dn Lothar Heberet.
Die Freundschaft mit Deutschland wird immer fester.
Moskau, 3. April (DNB.) Noch immer wird in der Sowjetpresse Molotows Rede am vergangen Freitag in umfangreichen Artikeln kommen« tiert. In der „Trud" finden sich folgende Sätze zur Molotow-Rede über das Verhältnis der Sowjetunion zum Deutschen Reiche:
„Die neuen guten sowjetisch-deutschen Beziehungen, die durch den Abschluß des Nichtangriffspaktes begonnen wurden, sind im Laufe der vergangenen Monate praktisch erprobt worden. Sie haben in der Tat eine genügende Festigkeit gezeigj. Die Freundschaft mit Deutschland wird immer fester. Die geschäftlichen Bindungen zwischen den beiden größten Mächten Europas werden immer enger. Etwas an- ders wurden unsere Beziehungen zu England und zu Frankreich. Schuld daran sind nur die herrschenden Kreise des englisch-französischen Imperialismus. Die englisch-französischen Jmpe- r i a l i st e n wollten, daß die So w j e t u n io n zum Stellvertreter in ihrem Krieg gegen Deutschland würde. Aber diese Pläne sind ihnen nicht gelungen. Daher erklärt sich auch die Feindschaft der Regierungskreise unserem sozialistischen Staat gegenüber. Die englisch-französischen Imperialisten wollten uns ihre Politik aufzwingen, die Politik der Feindschaft und des Krieges gegen das deutsche Volk, der ihnen die Möglichkeit gegeben hätte, die Sowjetunion für ihre Ziele zu benutzen. Aber dies wird niemals sein." *
Chamberlain droht wieder.
Berlin, 3.April. (DNB.) Chamberlain hat im Unterhaus wieder einmal eine Rede gehalten. Sie brachte — was zu erwarten war — nichts anderes als Lügen, Verdrehungen, Drohungen und Fälschungen der Weltlage. Der Günstling R e y - n a u d wurde eingangs der Chamberlain-Rede besonders gelobt, wobei es nicht uninteressant ist, daß Chamberlain das in ganz Frankreich als unsozial bekannte Finanzierungsprogramm Reynauds als das größte Werk kennzeichnete, das Reynaud die Sympathien Englands eingetragen hätte. Chamberlain sprach dann in seiner bekannten bombastischen Art über die Zusammenarbeit der West - m ächte und versicherte, daß diese Zusammenarbeit immer enger werde. Er betonte das mit solcher Beflissenheit, daß diese Tatsache allein schon genügt, um das Mißtrauen bei den Völkern der westlichen Demokratien nicht zu nehmen, sondern zu stärken.
Chan^berlain ging dann dazu über, in völliger Verdrehung der tatsächlichen Geschichtsereignisse und -abläufe die englischen Kriegsausweitungspläne in Skandinavien entweder zu leugnen oder zu tarnen. Er versuchte, alle diejenigen englischen Absichten, über die nach der Rede -des schwedischen Außenministers Günther kein Zwei- sel mehr besteht, unter Negierung dieses Ausführungen abzustreiten, indem er erklärte: „Deutschland hat jetzt keine Skrupel, neutrale Länder mit Invasion zu bedrohen, um sie zu verhindern, Schritte zu unternehmen, um ihren Nachbarn Beistand zu bieten gegen Aggressionen, oder um eigene Interessen zu schützen." Diese nicht zu überbietende Heuchelei leistet sich der Ministerpräsident Englands, der verbucht hat, unter dem Vorwand, Finnland zu helfen, in Schweden einzufallen und Schweden in einen Krieg gegen Deutschlandzu verwickeln. Denn in Wirklichkeit bedeuten diese Worte Chamberlains nichts anderes als: England wollte, ohne sich im geringsten um die schwedische Neutralität zu kümmern, in Schweden einmarschieren, angeblich um Finnland zu helfen, in Wahrheit aber, um imNorden einen neuen Kriegs- schallplatz gegen Deutschland zu schaffen und so Schweden zu zwingen, sein Land zum Aufmarschgebiet gegen Deutschland herzugeben. Der schwedische Außenminister Günther ist hier der Kronzeuge. Er hat in seiner Rede eindeuttg klargestellt, daß laut Auskunft der finnischen Regierung weder ein Ersuchen Finnlands an die Westmächte um Hilfe vorgelegen, noch ein deutsch-schwedischer Kontakt in der Frage des finnischen Krieges überhaupt stattgefunden hat. Nur durch den F r i e d e n s s ch l u ß zwischen Rußland und Finnland wurden die We st möchte daran gehindert, ihre dunklen Pläne imxNorden auszuführen. Die Rede Günthers hat in voller Klarheit bewiesen, daß die westlichen Demokratien bis zur letzten Minute diesen Friedensschluß mit allen Mitteln zu sabotieren versucht haben. Chamberlain hat also mit echt britischer Unverschämtheit diesmal allerdings so schlecht gelogen, daß er sich der Lächerlichkeit in der ganzen Welt ausgesetzt hat. Seine Worte waren nichts als dunkle Drohungen und neue Erpre s sungsver s u ch e den Neutralen gegenüber, einwatttert in Rechtsphrasen, die kein Mensch mehr glaubt.
Chamberlain verschwieg wohlweislich, welche militärischen Absichten und ob überhaupt welche ins Auge gefaßt seien. Er verkündete aber prahlerisch, daß es das Ziel der Westmächte sei, Deutschlands Roh st off zufuhr abzuschneiden und daß die Westmächte entschlossen seien, den Wirtschaftskrieg zu verschärfen und die nordischen Staaten mit Waffengewalt zu drangsalieren und den Versuch zu machen, den Handel der nordischen Staaten mit Deutschland zu stören.
Dieses skrupellose verbrecherische Bekenntnis zum Blockadekrieg setzt uns nicht in Erstaunen. Aber Chamberlain hat diesem Bekenntnis noch ein anderes hinzugefügt, nämlich das Bekenntnis zur Vernichtung jeglicher gesunder Wirtschaftsbeziehungen in Mitteleuropa. Er hat das Gesetz des W i r t s ch a f t s ch a o s' pro-
Was können uns backenohne Seit, nur mit 2 Siern ?
Du Oetker
Qustin - Plätzchen (tütKinder!)
2 Eier, 2 Eßl Master, 100 g Zucker, Man schlägt das Eigelb mit dem Master sckaumig (am besten mit einem
1 Päckchen vc. Oetker Oanillinzuckec, Schneebesen) und gibt nack und nack 2/z des Zuckers mit dem Vanillin- ■ ■
?5 g Meizenmehl, . zucker dazu. Danach schlägt man so lange, bis eine kremartige Masse
50 g Dl Oetker „Gußin . entstanden ist. Das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen. Dann gibt
man unter ständigem Schlagen nach und nach den stest des Zuckers dazu. Der Schnee muß so fest sein, daß ein Zl jP • 11 Schnitt mit einem Mester sichtbar bleibt, ec wird auf den Eigelbkrem gegeben, darüber das mit dem Justin" gemischte Mehl gesiebt. Man zieht alles vorsichtig unter den Eigelbkrem. Mit 2 Teelöffeln seht man kleine ■■
Teighäufchen auf ein gefettetes Bachblech und backt sie goldgelb. H'hßH 11 rJ I
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