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tschechische BeoMtenmg dem Reichsprotektor afdefi £ Vai und an

das 20-Mlllwnen.Geschenk des Reichsprotektors für Lebensmittelspenden zugunsten armer Protektorats- angehorcger unb an das große soziale Empfinden des Reichsprotektors erinnern.Narodni Liftn" schreiben:Reichsprotektor Frecherr von Neurath hat gleich bei Antritt feines Amtes w i r k l i ch L e r- ft ä n b n i 5 für die verantwortungsvolle Aufgabe gezeigt, mit der er vorn Führer beauftragt wurde. Ihm ging der Ruf eines bewährten und hoch kul- tloierten Staatsmannes unb Diplomaten voraus der dank seiner großen Erfahrungen tatsächlich für die Aufgabe gut ausgewählt war, um die Interessen des Reiches mit den Interessen des tschechischen Dol- kes in Einklang zu bringen. Aus seinen Kundgebun­gen geht der große und konseauente Ernst hervor, mit Dem er seine Aufgabe erfüllt. Zu Den Wün­schen des deutschen Volkes, daß Freiherrn von Neu­rath weiterhin dauernde Gesundheit und Zufrieden- beit in seiner Arbeit begleiten möge, gefeilt sich heute auch die gesamte tschechische Oeffentlichkett.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer empfing zur Verabschiedung den zum Kgl. Italienischen Gesandten in Sofia ernann­ten Gesandten Graf Magistrati, der bisher als Botschaftsrat der Kgl. Italienischen Botschaft in Berlin angehörte.

Vertreter des amerikanischen Roten Kreuzes und der Quäker, die auf Einladung des Generalgouoerneurs für die besetzten polnischen Gebiete nach Krakau gekommen waren, hatten eine Aussprache mit den Leitern der polnischen Wohltätigkeitsorganisationen und den deutschen Be- auftragten für das Fürsorgewesen im besetzten Gebiet.

Der französische Botschafter in Moskau, Nag- gi ar, wirdErholungsurlaub" antreten. Sein Kollege bei den Einkreisungsoerhandlungen des vorigen Jahres, der britische Botschafter Sir William S e e d s, hat, wie bekannt, schon vor einigen Wochen die sowjetische Hauptstadt verlassen.

Der belgische Generalstabschef van den Ber­gen ist zurückgetreten.

Der Sprecher des japanischen Außenamtes teilte mit, daß der amerikanische Journalist V o u n g wegen Verstoßes gegen das Militärstraf- gesetz verhaftet wurde. Poung habe während einer längeren Reise tn China wiederholt u n - wahre verleumderische Berichte gesandt unb Gerüchte über Absichten japanischer Streitkräfte tn China verbreitet.

Der Sprecher des japanischen Auswärtigen Amtes teilte mit, baß die russisch-japanischen Be- sprechungen in Charbin zufriedenstellend fort­gesetzt würden. Es würden zwei Unterausschüsse gebildet werden, der eine zur Prüfung der allge­meinen Grenzfragen zwischen Mandschukuo und der Sowjetunion, der andere zur Regelung der frühe­ren Grenzzwischenfälle.

Auch der Film

Mittler zwischen Führung und Volk.

Berlin, 2. Februar. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels gab den Gau-Filmstellenlei- fern Richtlinien für ihre Tätigkeit. Der Film spreche xu Millionen, er sei ein wahrer Mittler zwischen Führung und Volk. Deshalb Dürfe er nicht in Intel- leftualifierenbe unb spintisierende Experimente ver­fallen, sondern müsse sich immer andasVolk im breite st en Sinne wenden. Die Grundprin- zipien guter Propaganda, Vereinfachung und stete Wiederholung dürfe auch er nicht außer acht lassen. Er sei auch nicht bawu da, eine Kluft zwischen Großstadt und flachem Lande aufzureihen ober zu oertiefen, er solle im Gegenteil diese Kluft irberbrürfen helfen. Deshalb werde in verstärktem Maße an der Schaffung eines großen Parks von Filmwagen gearbeitet, die gute Filme aufs lache Land hinausbringen sollten. Propaganda ei im übrigen nur Mittel zum Zweck: ihre Auf­rade sei heute einzig und allein, Den Wider- t a nb s wi 11 e n auch Des letzten Volksgenossen so xu stärken, daß unsere Kriegführung zum vollen Erfolg führe. Draußen in Der Welt habe sich unsere Propaganda vor allem Durch ihre strenge Sachlich­keit, Ruhe und Nüchternheit gegen die bombasttscken Lügentiraden unserer Feinde durchgesetzt. Auch Der deutsche Film, besonders Die deutsche Wochenschau, fei yeute mehr denn je über den ganzen Erdball verbreitet und wirke sich Dort aus.

Aus aller Welt.

Die 13 Marburger Festspiele ein voller Erfolg.

Lpd. Marburg, 2. Februar. Gin Rückblick auf die 13. Marburger F e st s p i e l e im oer- flossenen Jahre zeigt folgendes Ergebnis: Die Zahl her Besucher Der 30 Aufführungen betrug trotz der während Der Spielzeit oft ein setzenden unbe­ständigen Witterung, die vier weitere vorgesehene Aufführungen vereitelte, rund 21 000. Davon ent­fielen auf das LustspielDon Gil mit Den grünen Hosen" bei zehn Aufführungen 5200, auf Die Volks- komödieDer Flurschütz von Wakefteld bei acht Aufführungen 5700, auf das in 1938 gelegentlich des Shakefpeare-Zyklus mehrfach aufgefuhrte Lust- fpidEin Sommernachtstraum" bei wieder sieben Aufführungen 5900 und auf Die IragöDicHomeo und Julia^ bei fünf Aufführungen 4000 Besucher. Die meisten kamen von auswärts, darunter auch zahlreiche Ausländer. Erwähnt fei noch, daß bei Sen wie immer von Dr. Fritz B u D D e geleiteten Festspielen 116 Personen beschäftigt maren, namlid) 40 Schauspieler und Schauspielerinnen, 28 Mann technisches Personal und 35 Stattsten.

30 Jahre Edertalsperre.

Lpd. Frankenberg (Eder), 2. Februar. Dor mmmehr 30 Jahren, am 1. Februar 1910, wurde der erste Spatenstich zum Bau Der Edertal- sperre getan. Die Edertalsperre gehört zu Den größten Anlagen chrer Art in ganz Europa. Jahr um Jahr wird sie von vielen Tausenden von Men- scheu ausgesucht.

Vollstreckung eines Todesurteils.

Am 2. Februar 1940 wurde der am 17. Februar 1884 geborene Konrad Sperling ^)lngerl^^tet, der von Der Strafkammer in Gera am 14. Dezem­ber 1939 wegen Mordes zum Tode und zum Verlust Der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebens­zeit verurteilt worden ist. Sperling erstach am 18. November 1939 in Münchenbernsdorf seine Thefrau aus unbegründeter Eifersucht.

Der Kriegsdienstplan der Hiiler-Iugend.

Berlin, 4. Febr. (DNB.) Die Reichsjugendfüh- rung gibt den Dienstplan für das Kriegsjahr 1940 de könnt. Auf Grund Der Erfahrungen der ersten Krieasmonate und in Zusammenarbeit mit den HJ.-Aerzten Ht ein Rahmen-Dienstplan ausgestellt worden, Der Die Durchführung Der umfangreichen Erziehungsarbeit der HI. auch in Zukunft sicher- stellt, der aber auch Die besonderen Verhältnisse Der Kriegszeit berücksichtigt und Die Jugend vor jeder Ueberanftrengung bewahrt. Im einzelnen gilt für Die verschiedenen HJ.-Formationen, Jungvolk und Jungmädelbund, BDM. und HI. Im Alter von 14 und 15 Jahren, für die 16- bis 18jährigen Hitler- jungen und das BDM.-WerkGlaube und Schön­heit' folgende Diensteinteilung:

1. Weltanschauliche und politische Schulung.

Der wöchentliche Heimabend Der Hitler- Jugend und BDM. und Der Heim nachmittag für Das Deutsche Jungvolk und Den Jungmädelbund zur Durchführung Der weltanschaulichen und charakter­lichen Schulung wird beibeyalten. Falls im Monat ein 5. Mittwoch oder Donnerstag zur Verfügung steht, wird ein weiterer Heimabend angesetzt. Die Heimabende und -nachmittage Dürfen höch stens Zwei Stunden Dauern. Für Das BDM.-Werk Glaube und Schönheit" tritt an Die Stelle Des Heimabends Der Dienstabend Der verschiedenen Ar­beitsgemeinschaften.

Die HI. wird auch künftigVersammlun­gen der Jugend^ Durchfuhren. In Diesen Ver­anstaltungen, Die im Gegensatz zu den Jugend-Film- stunden keine Feierstunden sind, sondern die Kund­gebungen Der Kampfzeit zum Vorbild haben, kommt der politisch und kämpferische Wille der Jugend zum Ausdruck. Da der aus DieVersammlung Der Jugend" folgende Heimabend aus fällt, wird eine zusätzliche Beanspruchung Der Jugend vermieden.

2. Kulturelle Arbeit.

Im Sommer wird wieder öffentliches Sin­ge n auf den Plätzen Der Dörfer und Städte ver­anstaltet. Die Spielmanns-, Fanfaren- und Musikzüge werden im Freien, bei Den Versammlungen Der Jugend und in Den Jugend- Filmstunden eingesetzt. Auch auf Den Eltern- a b e n D e n , in den Lazaretten und den B e trieben wird Die HI. wie bisher fingen und spielen, um ihre Fröhlichkeit in das ganze Volk hineinzutragen. Die Jungen und Mädel selbst wer­den in denKonzerten Der Jugend", in den Theaterabenden, Dichterlesungen und sonstigen Dar­bietungen des Deransta ltungsrin ges der HI. immer wleder an die wertvollsten Kulturgüter unseres Volkes herangeführt.

3. Leibeserziehung.

Für alle Einheiten mit Ausnahme Der 16- bis 18- jährigen Hitlerjungen und Der Angehörigen Des

BDM.-WerkesGlaube unD Schönheit" findet - chentlich ein zweistünDiger Sport- dien ft in der Grundschule der Leibesübungen statt. Dieser-Sportdienst kann je nach den örtlichen Ver­hältnissen, vor allem nach Maßgabe der zur Ver­fügung stehenden Turnhallen und Sportplätze, so­wohl an Wochentagen wie an Sonntagen angesetzt werden, im letzten Fall jedoch nur am 1. und 3. Sonntag. Für die 14- und 15jährigen Hitler- jungen der Sondereinheiten wird die Grund­schule der Leibesübungen zweimal im Monat durchgeführt. Die in derAusbildungsvorschrift für die Leibeserziehung der HI. in Der Kriegszeit" ge­troffene AnorDnung über den Sportdienft der Schü­ler und berufstäHgcn Hitlerjungen im Alter von 14 und 15 Jahren wird aufgehoben. Für den freiwilligen Leistungssport steht der 2. und 4. Sonntag im Monat zur Verfügung. Der Ausbildungsplan für die vormilitärische Er­tüchtigung der 16- bis 18jährigen Hitlerjungen ist von 6 auf 12 Monate verteilt worden, so daß die Abschlußprüfungen bis zum 15. Oktober 1940 beendet sind. Der |amstäglid>e Unterricht wird künftig nur noch 1 4 t ä g i g unb der Schieß, und Gelänoedienst an zwei Sonntagen durchge- führt. Für die Sondereinheiten Der HI. wird der Sommerdienstplan noch bekanntgegeben.

4. Führerausbildung.

Die HJ.-Führerscl>aft wird auch künfttg plan­mäßig im monatlichen Führerdienst geschult. In den Städten werden sämtliche Füh­rer eines Bannes zu Arbeitstagungen einberufen; duf dem Laude wird Der Führerdienft innerhalb der Stämme durchgeführt. Die Gefolgschaften können ihre Unterführer zweimal (auf dem Lande einmal) im Monat zum Führerdienft heranziehen. Diese An- ordnung gilt sinngemäß für Den BDM.

5. Appelle.

Appelle Der Gefolgschaften und Fähnlein finden im Winterhalbjahr alle zwei Monate, im Sommerhalbjahr monatlich statt, und zwar jeweils in Verbindung mit einem anderen Dienst. Langes Warten und weite Anmarschwege werden vermie­den. Appelle im größeren Verband, z. B. Stamm- Appelle, sind verboten.

6. Allgemeine Dienstbestimmungen.

Wie bereits befohlen, ist der Dienstschluß für das DJ. und den Jungmädelbund bis einschließ­lich Februar auf 18 Uhr, für März auf 19 Uhr und für die Sommermonate vis einschließlich Septem­ber auf 20 Uhr festgesetzt. Im Oktober endet der Dienst spätestens um 19 Uhr, im November und im Dezember um 18 Uhr. Für HI. und BDM. ist um 22 Uhr Dienstschluß angeordnet. Kundgebungen der Partei, Abende des Veranstaltungsrings (Theater und Konzerte ufw.) sind von dieser Regelung aus-

Zielbewußte Aufbauarbeit im Generalgouvernement.

Berlin, 2. Febr. (DNB.) Im Rahmen «hier Aussprache mit Berliner Vertretern der Auslands­presse gab Reichsminister Dr. Seyß-Jnquart ein aufschlußreiches Bild von den Leistungen der deutschen Verwaltung in den besetzten polnischen Gebieten. Das Ziel der deutschen Tätigkeit im Generalgouvernement fei es, für völlige S i cherhett und Ordnung zu sorgen und alle Kräfte des Generalgouvernements zur Entwicklung zu Dringen, auch zum Wohle der polni­schen Bevölkerung selb st, Deren breite Masse unter ihren früheren Herren ein Dasein Des Elends und Der Armut geführt habe, wie es mit den Verhältnissen in keinem europäischen Lande zu vergleichen sei. Nach der notwendigen Tätigkeit von Militär und Polizei, Die ihre Ausgaben in kurzer Zeit bewältigt hätten, stehe setzt der Ausbau von Verwaltung und Wirtschaft im Vorder­grund.

Die von den fliehenden Polen zerstörtenAn- lagen, darunter 1000 Brücken, 600 Kilometer Gleisanlagen, 2000 Kilometer Fernsprech. und Ka­belleitungen, die Wasser-, Elektrizitäts- und Gas­werke, find mit Hilfe Deutscher Ingenieure w i e - derhergestellt worden. Das Straßennetz wurde ausgebessert und eine neue Verkehrsordnung eingeführt.

Unter Heranziehung der polnischen Aerzte sind in zahlreichen Städten, insbesondere in Warschau, Massenimpfungen vorgenommen, Iso­

lier- und Seuchenspitäler eingerichtet worden. Die Typhusfälle find infolge dieser Maß­nahmen gegenüber Den Zetten der polnischen Herr­schaft stark herabgedrückt worden.

Zur reihnnastoien Versorgung Der polnischen Be- vlÄkerung mtt Lebensmitteln ist ein besonderer Vertei'lungsapp avat geschaffen worden. Den Bauern werden ihre Erzeugnisse zu festen und besseren Preisen als früher abgenommen. Gegen Das Ham- sterunwesen sind besondere Maßnahmen getrosten worden.

An sozialen Einrichtungen ist vor allem Die Ar- bettslofenunterstützung neu ein geführt worden.

Es gibt eine polnische Polizei und zahl­reiche polnische Beamte bei der Eisenbahn, der Post und den Gemeindeverwaltungen. Die Amtssprache im Generalgouvernement ist Deutsch und Polnisch.

Das kirchliche Leben der polnischen Bevöl­kerung ist völlig ungestört. Die Volksschulen werden wieder in Betrieb gesetzt und Fachschulen neu eingerichtet. Die deutsche Sprache wird in den Volksschulen nicht eingeführt.

Es sei natürlich, daß das Generalgouvernement mit seinen Menschen und Hilfskräften voll mit ein­gesetzt werde, um Deutschland Den ihm aufaezwun- genen Krieg gewinnen zu lassen. Dabei werve aber nicht unterlassen, der polnischen Bevölkerung einen Aufstieg zu zivilisierten Verhältnissen zu sichern.

Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt.

Das Sondergericht Stuttgart verurteilte den 20 Jahre alten Gewaltverbrecher Wilhelm Steiner aus Stuttgart zum Tode und erkannte ihm Die bürgerlichen Ehrenrechte für Dauernd ab. Am 18. Dezember 1939 lernte ©teiner in einer Gast­stätte in Bad Cannstatt einen Arbeiter kennen, von Dem er erfuhr, daß dieser Die soeben erhaltene Weihnachtsgratifikation in Höhe von 65 RM. bei sich trug. Steiner überredete seinen neuen Bekannten zum Besuch einer in einem ande­ren Stadtteil gelegenen anderen Gaststätte. Aus dem Wege Dorthin schlug er den Begleiter unter Aus- Nutzung Der Verdunkelung zu Boden und b e - raubte feen bewußtlos Gewordenen um Die 65 RM.

Wieder Erdstöße in der Türkei.

In Waterin, zwei Zugstunden von Salontki ent­fernt, ereigneten sich mehrere Erdstöße. Die Bevöl- ferung floh auf Das freie Feld trotz Der protzen Kälte, Die in dieser Gegend herrscht. 25 Hauser sind e i n g e ft ür d t. Auch aus Anatolien, aus der Gegend von Gamufane und Sark Kara- hiffar werden neue Erdstöße gemeldet, Die jedoch keine Opfer forDerten.

Auf Dem wgefrorenen Wattenmeer verirrt und erfroren?

Zwischen Der holländischen Insel Schiermonnlkoog und Dem Festland werden sechs Personen vermißt. Die Den Versuch machten. Das Eis des Wattenmeeres zu überqueren. Man fürchtet, daß sie sich verirrt und in Der Kälte Den Tod ge­funden Haven.

Kind durch Tee verbrüht.

Vor einigen lagen wurde ein vier Jahre altes Kind in Ihringshausen bei Kassel durch kochenden Tee verbrüht. Als Die Familie beim Abendessen saß, erhob sich Das Kind plötzlich von seinem Liegesofa unD lief seinem Onkel, der Die ^ Teekanne gerade auf Den Herd zu-rückstellen

wollte, Direkt in Den Weg. Ob es Dabei an die Kanne gestoßen war, oder ob die Kanne von selbst platzte, konnte nicht geklärt werden. Jedensalls hatte Der Onkel in diesem Augenblick nur Den Hen­kel in der Hand, während das Kind vom kochenden Tee verbrüht wurde. Zwei Tage später ist Das Kind an Den erlittenen Verbrennungen gestorben.

Kxpivsion von Unterwafferbomben.

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Ein feindlicher Aviso nach dem Abwurf von Unter- Wasserbomben, Die im Kampf gegen U-Boote ein­gesetzt roerDen. Die zahlreichen TorpeDierungen eng- lischer Schiffe beweisen jeDoch, daß auch biefes Mittel England nicht vor der Gegenblockade schützen kann.

(Scherl-BilDerDienft-M.)

genommen. Mit Rücksicht auf Das Elternhaus und auf Die starke Beanspruchung der Jugend in schule und Beruf sind die Einheitsführer zur pünkt­lichen Einhaltung des Dien ft es ver­pflichtet. Den Eltern wird damit zugleich die Sicherheit gegeben, daß sie ihre Jungen und Mädel zu b c ft i ni m t e n Zeiten uom H D. - D i e n ft z u r ü ck e r w a r t en können. Die reaelmähige Durchführung des Dienstes macht außerdem eine fortlaufende Benachrichtigung überflüssig.

Wie aus diesem Dienstplan hervorgeht, bean­sprucht die HI. zur Durchführung ihres Pflicht­dienstes den 1. und 3. Sonntag im Monat. Der 2. u nd 4. Sonntag sind dien st fr e f. Die Jungen und Mädel stehen an diesen Tagen Dem Elternhaus wr Verfügung, soweit sie sich nicht frei­willig zum Leistungssport melden. Bei den umfang­reichen Erziehiingsaufgaben, die die HI. neben Elternhaus und Schule zu erfüllen hat, sind Be­urlaubungen für die festgesetzten Dlenftfonntagc un­möglich.

7. SomnierblenfL

In Den Sommermonaten werden auch weiterhin Fahrten und Lager durchgeführt, es Dürfen jedoch mir Kurzfahrten und 14tägige Zeltlager mit einer Höchstteilnehmerziffer von 100 Junaen fein. Fahrt und Lager sind nur im eigenen Gebiet bzw. im eigenen Obergau zu uc rauft alten. Zur Durch­führung Darf Die Eisenbahn nicht benutzt werden. Die Fahrten und Die Anmarsch- und Rückwege zu den Zeltlagern werden nach Den Bestimmungen Der Gesundheits - Dienstvorschrift mit Dem Fahrrad zu rück gelegt. Eine längere Abwesenheit Der Jun­gen und Mädel vom Elternhause tritt nur beim Ernteeinsatz ein. Wochenendfahrten Dürfen während der Sommermonate nur einmal ftattfinben.

8. Sondereinsatz.

ZusätzttcH zum Allgemeinen KriegMenst werden HI. und VdM. auch weiterhin zu besonderen Sammelaktionen und Hilfsdiensten heranbezogen. Falls Der Einsatzdienst sich jedoch aus einen längeren Zeitraum erstreckt, wird Der regelmäßige Dienst entsprechend eingeschränkt. Die in der vormilitärischen Äusdilduna stehenden Hitter- fungen sind vom Einsatzdienst befreit. Die 13- und 14jährigen Pimpfe und Jungmädel werden wie bisher von Der Lustschutzaiisbildung er­faßt in acht Doppelstunden im Jadr. Die Modell­bau- Arbeitsgemeinschaft Der beiden ältesten Jahr­gänge des DJs. haben wöcl^entlich zwei Stunden zusätzlich. Einmal monatlich findet ein Sonder- dienst aum Einstiegen Der Modelle statt. Die 16- bis 17jährigen Madel erhalten pstichtgemäh eine zusätzliche Ausbi'ldung im Gesundheitsdienst in monatlich zwei Doppelstunden. Der Kriegsdienst- plan tritt am 15, Februar in Kraft.

Hhein-Mainische Börse.

Tendenz uneinheitlich.

Frankfurt a. M, 2. Februar. Die Börse war weiterhin ruhia und ohne Anregung. Die zu­fällige 2l'u[tragsertewung der Kundschaft führte an den Aktienmärkten zu keiner einheitlichen Kursgestaltung, wobei vielfach größere Abweichun­gen als um Prozentbruchteile vorlagen. Von Mon- tonroerten gingen Rheinstahl um 1,50 v. H. auf 186 zurück, Dagegen erholten sich Verein. Stahl um 0,65 v. H. auf 106,25. Chemische Papiere waren etwas an geboten, JG>Farven 173 (173,50), Metall-

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Gesellschaft 130 (131) und Scheideanstalt 236 (238). Für Autowerte bestand kleine Nachfrage, BMW. 149,50 (148,50), Daimler 128,75 (128,50). Fester lagen ferner Zellstoffaktien, voran Aschaffenburger mit 107,75 (106,50). Sonst setzten noch Heidelberger Zement mit 150,25 (151,25), Rh ein meta ll mit 128 U28,25), VDM. mit 167,50 (167) und Westdeutsche Kaufhof mit unv. 83 ein.

Am Renten markt hatte Die Altbesitzanleihe des Reiches eine So nderb ewe gu n g mit 141,25 (140,25), fest lagen ferner Reichsv ahn-VA. mit 127,50 (127,13). Im übrigen fetzte sich Die Nach­frage nach Pfandbriefen, Reichsschatzamveisungen und Steu er glitsche inen, insbesondere Der Serie II, fort. Industrie-Obligationen zeigten wenig Verän­derung, Stadtanleihen stellten sich z. T. 0,25 bis 0,50 v. H. höher, hingegen bröckelten Liqui-Pfand- b riefe noch müßten teils etwas ab. Goldpfandbriefe waren vorwiegend unnotiert.

Das Freiverkehrs gefchäft hiett sich in eng­sten Grenzen. Tagesgeld unv. 1,75 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 2. Februar. Je 50 Kilo Lebendgewicht in RM. notierten: Ochsen a) 43,50 bis 46,50 (am 26. Januar 43,50 bis 46,50), b) 40,50 bis 42,50 (41 bis 42,50), c) 36 bis 37,50 (35,50 bis 37,50), d) 27 bis 29 (28). Bullen a) 43 bis 44,.50 (42 bis 44,50), b) 39 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 35 bis 35,50 (35,50), d) 27 (). Kühe a) 41 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 38 bis 40,50 (37 bis 40,50), c) 28 bis 34,50 (27 bis 34,50), d) 20 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (43 bis 45,50), b) 40 bis 41,50 (40 bis 41,50), c) 35 bis 36,50 (33 bis 36,50), d) 28 (28). Kälber andere a) 62 bis 65 (63 bis 65), b) 54 bis 59 (54 bis 59), c) 44 bis 52 (43 bis 50), d) 25 bis 40 (29 bis 40). Hammel a2) .50 bis 51 (51), b2) 48 bis 49 (48 bis 49), c) 35 bis 44 (35 bis 40), d) 28 bis 34 (). Schafe a) 43 bis 44 (42 bis 44), b) 37 bis 40 (35 bis 40), c) 30 bis 32 (). Schweine a) 55,50 (55,50), bl) 55,50 (55,50), b2) 55,50 (55,50), c) 54,50 (54,50), d) 51,50 (51,50), e) 49,50 (49,50), Sauen gl) 55,50 (55,50). Marktverkauf: Großvieh, Kälber, Schafe und Schweine ungeteilt.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter Des Hauptschrifttelters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton unb Die Bilder: Dr. Fr. W. Lange-, für Stadt Gießen. Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für Den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche UniversttätsDruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich In Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett m fctiftUÜi Nr, 5 vom 1. DMmirL WM