Nr. 2 Erstes Matt
190. Jahrgang
Mittwoch, Z.Zanuar 1940
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groß war, daß London es für dringend erforderlich
Gau-
Knebelung dieses Landes, das sich mit Recht die
dieses kleine Land hinschlagen möchten. Als die See-
Gebietes gezogen, sondern im Gegenteil mit Däne-
feine Umgebung mit sich bringt.
tag die Deutsche Bucht anzufliegen. Sie wur-
geicyassen. uer zweite aoer liegt in oem Nicht- Folgerungen oer Politik eines Staates, setzen i, - s " : ' ---7 . ,
angriffspakt, den Kopenhagen genau ein Jahr, teressen „fortan übergeordnet werden sollen I von c‘ncm Schwarm deutscher Messerschmitt-
Flugzeuge angegriffen und nach kurzem Luft-
Land für den Augenblick zu sichern, in dem die Flottenaufrüstung Englands zu dem Ergebnis führen mußte, welches der damals verantwortliche
scheu Raum mitzuarbeiten. Das Bombardement Kopenhagens im Jahre 1807 war erfolgt, um die dänische Handelsflotte von den Weltmeeren zu vertreiben. Der Versuch gelang, und die wirtschaftliche
Berlin, 2. Januar. (DRB.) Drei briti- sche Kampfflugzeuge der modernsten Bauart Vickers-Wellington versuchten Dienstagnachmit
kampf sämtlich abgefchosfen. Eigene Verluste traten nicht ein.
heil mein Führer! gez.: Sprenger.
Das Telegramm des Führers an Gauleiter Sprenger lautet: Für die mir anläßlich des Jahreswechsels ausgesprochenen guten Dünsche danke ich Ihnen bestens. Ich erwidere sie aufrichtig für Sie selbst und Ihren Gau. Mit deutschem Gruß! gez.: Adolf Hitler.
dafür jedem Einzelnen zu danken. Der Gauleiter bittet daher seinen.Dank auf diesem Wege entgegenzunehmen.
»Der Gau Hessen-Nassau versichert
Dem Führer unwandelbare Treue!"
RSG. Zwischen dem Führer und Gauleiter
Dänemarks Neutralität.
Von unserem L.-Korreipondenien.
Kopenhagen, im Dezember 1939.
Der Begriff „Neutralität" — so wie Dänemark
aufrüftungsorgien Winston Churchills im Jahre 1914 den gewünschten Erfolg zeitigten, fand die zwei Jahre früher ergriffene „N e u t r a l i t ä t s o f f e n-- s i v e" Dänemarks ihre volle Berechtigung. Heute aber, da der gleiche Winston Churchill zum zweiten Male den Sturm entfacht hat, den die Neutralen schon bitter zu fpüren bekommen haben.
Zwei Sicherheitsfaktoren konnte dieses Land von rund vier Millionen Einwohnern registrieren, als Chamberlain am 3. September den Krieg erklärte. Dänemark hatte mit der königlichen Neutralitäts-
ucii jxupciiyugeii genuu em xjuyc , iiri ej|Kii „juirun uueiycuiunei mei wen juuvri i später mit dem Deutschen Reich abschließen kleinen, militärisch Wehrlosen." Der dänische Kampf konnte: am 31. Mai 1939. Die königliche Anordnung um Neutralität wird damit zu einem richtigen aus dem Jahre 1938 „modernisierte" die Neutrali- Kampf mit einem Partner, der sich stets geweigert tätserklärung aus dem Jahre 1912. Der Pakt mit I hat, Garantien dafür zu leisten, daß er fi* gebunden Deutschland schuf jedoch im skandinavischen Raum , fühlt an irgendeine Moral: an eine politische oder ein Novum, einen völlig neuen Beruhigungsfaktor. | wirtschaftliche Moral.
Port vorgehe, hinter dem alle Interessen der Är- völkerung zurückzutreten hätten.
richtet."
„Rationierungen, Beschränkungen des Rundfunkprogramms, Benzinverbot, Verbot politischer Filme und Wochenschauen, Konkurse und Geschäftseinbußen,
Drei moderne Srüische Kampfflugzeuge im Luflkamps abgeschoffen.
Das sind nun Erscheinungen, die dem Engländer stark gegen den Strich gehen, war er doch bisher davon überzeugt, daß er aus feinem Weltreich mit allen Schätzen dieser Erde ausgiebig und grenzenlos versorgt werden könne. Jetzt erfährt er das Gegenteil, er sieht sich schon als Opfer der deutschen G e g enbl o ckad e , die im Jahre 1940 noch schärfere Formen annehmen wird. Die kriegerischen Ereignisse werden ihren Fortgang nehmen, wenn man auch in London und Paris täglich ein«
Nun ist aber auch in England selbst alles andere denn die von den Kriegshetzern gewünschte Kriegs- begeifterung zu verspüren. Man weiß, daß in den nächsten Dagen auf dem Gebiete der Lebens-
ten. Die Preise sind gestiegen, nicht aber besonders I des gesunkenen deutschen Dorpo st en- stark, und durch die neuen Gesetze hat die Regierung l b o o t e s verließen heute den schwedischen Boden, *
Der Gauleiter dankt.
RSG. Anläßlich der Jahreswende sind dem leitet aus den Kreisen der Partei
Sein oder Nichtsein.
England und Frankreich haben mit recht gemischten Gefühlen den Jahreswechsel vollzogen, wenn auch von den Regierungen her nichts unversucht geblieben ist, um durch Neujahrserklärungen die allgemeine Stimmung etwas aufzupulvern. Selbst Frau Chamberlain ist mobilgemacht worden, ihr wurde der Auftrag zuteil, eine salbungsvolle Ansprache an d i e französischen Frauen zu richten, die sich vergeblich den Kopf darüber zerbrechen, warum ausgerechnet Frankreich 5 Millio-
Wer um die Mitte dieses zur Neige gehenden Jahres verfolgt hat, wie London die deutsch-dänischen Verhandlungen zu sprengen versuchte, wie es mit der Parole arbeitete: „Wer mit den Nazis ein Bündnis schließt, muß zahlen!", der weiß, daß der Pakt vom 31. Mai 1939 einen Wert hatte, der so
Schweden rüstet.
Von unserem Si.-Korrespondenien.
Wettpolitik an der Jahreswende
Unsere Ausländskorrespondenten berichten.«
muß die gleiche neutrale Haltung Dänemarks eine Feuerprobe bestehen, die schwieriger ist als die vor 25 Jahren. Dänemark, geopolitisch gesehen der Hüter der Ostseeausgänge, beneidet sich nicht um diese Feuerprobe, denn es weiß, daß sie nicht nur heftiger sein kann als im ersten englischen Krieg, sondern es .... .....
ouch gespürt, daß sie in diesem zweiten eng« marf ein loyales und freundschaftliches Verhältnis lischen Krieg gegen das Reich schneller gekommen hergestellt. Wir haben keinerlei Forderungen auf ift, zumindest aber heftiger eingesetzt hat als 1914. eine Revision erhoben, sondern mit Dänemark einen Die Gegensätze der kämpfenden Parteien sind noch Nichtanrn stfspakt geschlossen. Das Verhältnis mit schroffer als zu Beginn des Weltkrieges und damit diesem Staat ist damit auf eine unabänderliche Ne Gefahren großer bie jeber Explosionsherd sur (oI}ia[e unb freundschaftliche Zusammenarbeit ge-
men. Durch diese Gesetze erhielt die Regierung die Ermächtigung, in Kriegs- und Krisenzeiten die notwendigen Maßnahmen zur Wahrung der Landes- in-teresfen zu treffen, ohne zuerst den Reichstag zu hören. Obgleich diese Gesetze in die attheraebrach- ten Rechte und die Bewegungsfreiheit des tchwedi- fchen Volkes sowie des einzelnen Mitbürgers teilweise sehr tief eingriffen, wurden sie doch ohne eine ernstere Opposition von der großen Mehrheit des Reichstages angenommen und von dem großen schwedischen Publikum als ein notwendiges Ding ruhig akzeptiert.
Der finnisch-russische Krieg hat ganz natürlich in Schweden eine tiefe und allgemeine Reaktion hervorgerufen. Man beginnt nachzudenken, wie das alles gekommen ist. Tätliche ist es, daß die deutsche Kritik dazu beigetragen hat, die Regierungsumbildung hervorzurufen. Daß die Umbildung der schwedischen Regierung einen Kräftezuschuß bedeutet, ist nicht zu leugnen. Außenminister Günther ist als alter Berufsdiplomat sehr gewandt; man sagt ihm mit Grund nach, daß er sehr klug, geschmeidig und gerecht ist, zugleich van den wärmsten patriotischen Gefühlen beseelt, ohne in die Großmachtkämpfe sich und sein Land hineinmischen zu wollen. Soweit die schwedische Politik, die hauptsächlich darauf gerichtet ift und fein muß, das Land, wenn möglich, außerhalb der internationalen Kämpfe zu halten. Moralische und materielle Hilfe für das finnische Bruderland, aber keine militärische, das ift die Parole.
In wirtschaftlicher Hinsicht hat Schweden natürlich durch die englische Blockade erheblich gelitten. Während noch in der ersten Hälfte des Jahres der Außenhandel größer war als 1938, ist er in der zweiten Hälfte erheblich gefallen; und dies gilt besonders für den Export. Dadurch verschlechtert sich allmählich die allgemeine wirtschaftliche Lage, und es ijt auch offiziell erklärt worden, daß die bisher so hohe schwedische Lebenshaltung herabgesetzt werden muß. Durch umfassende, teilweise Deutschland und Italien nachgebildete Regierungsmaßnahmen ist es bisher gelungen, die Spekulation, die Preistreiberei und die unlauteren Geschättsmethoden einigermaßen in Schach zu Hal-
Dänemark hatte mit der königlichen Neutralitäts- Erze'gungsschrumpfung der Landwirtschaft und Beerklärung vom 31. Mai 1938 den ersten Stabilisie- ' schneidung der Ausfuhr, Devisenknappheit und Angst rungsfaftor für seine Außenpolitik der jüngsten Zeit | vor außenpolitischen Komplikationen", das sind die geschaffen. Der zweite aber liegt in dem Nicht - j Folgerungen der Politik eines Staates, dessen
Oie Wahrheit über die britischen F ischdampf er
Als Minenräumboote im Dienst der Kriegsmarine.
Berlin, 2. Januar. (DNB.) Von amtlicher englischer Seite wird behauptet, daß diejenigen britischen Küstenfahrzeuge, die von deutschen Flugzeugen versenkt wurden, harmlose Fischer- fahrzeuge gewesen seien, die ihrer friedlichen Arbeit nachgingen. Die Tatsache, daß diese Fahrzeuge als Vorpostenboote im Dien ft der britischen Marine und zum Minensuchen verwendet werden, wird von den Engländern verschwiegen. Ein Bericht der dänischen Zeitung „Berlingske Tiden de" stellt gegenüber den englischen Leugnungsoersuchen unter der Überschrift „5 0 v. H. der englischen Fischer räumen Mine n", fest, daß der englische Staat eine große Anzahl von Fischdampfern und Fischerbooten in seinen Dienst genommen hat, die mit Freiwilligen bemannt wurden und in der Nordsee, im Kanal und Atlantischen Ozean Tag und Nacht Minen räumen. In den Telegrammen aus England sei zu lesen, daß diese gefährliche Arbeit oft mit einer Katastrophe endet. Auch im Weltkrieg standen schließlich 37 145 Mann der englischen Fischerflotte im Dienst der britischen Marine. Zwei von diesen angeblich zivilen Fischdampfer-Kapitänen erhielten den höchsten englischen Tapferkeitsorden, das Vic- toria-Kreuz. Heute sei die Zahl der von der britischen Marine in Dienst genommenen Kapitäne und Matrosen der Fischerflotte ebenso groß wie damals im Weltkrieg, wo schließlich 726 Fi scher fahrzeuge im Vorposten- und Minendienst tätig waren.
wobei sie die Verletzten und auch ihre beiden toten Kameraden mit in die Heimat nahmen. Nach einer Feier in der Kapelle des Lazaretts Trelle - b o r g , vor deren Eingang eine Kompanie schwebt scher Marinesoldaten unter Führung eines Kapitäns aufmarschiert war, wurden die beiden mit ber Reichskriegsflagge bedeckten Särge zum Hafen gebracht. Eine Menge von Kränzen wurde niedergelegt, darunter Kränze des deutschen ®efanbten und des deutschen Konsulats in Malmö, ferner Kränze von Reichsdeutschen, von allen schwedischen Marine-, Armee- und Hafenkvmmandanturen und anderen Behörden. An der Feier nahmen teil der schwedische Armeeabschnittsführer Oberst de Geyer und der Kommandeurkapitän Graff, Vertreter der Marineverwaltung Malmö, ber Hafenkomman- bantur, die acht Lotsen, die die deutschen Seemänner gerettet haben, der deutsche Konsul Dr. Kirchof und Frau. Der Kommandant des gesunkenen Schiffes und der deutsche Konsul hielten Ansprachen, wobei der deutsche Konsul den Dank Deutschlands an die schwedischen Behörden zum Ausdruck brachte. Zu Ehren der acht schwedischen Lotsen, die die Mannschaft bei Windstärke 9 und bei auflandigem Wind auf dem finkenden Schiff gerettet hatten, fand im Zentralhotel eine Kameradschaftsfeier statt.
sie verstanden haben will— ist nicht etwa em Kind erachtete, einen neuen deutschen Stabilisierungsver- unserer Tage. Er wurde nicht zum Gesprächsthemajud) in Europa zu stören. Daß dieser Versuch miß- der Presse, der Parlamentarier und der Leiter ber ' gIücftC( ift lediglich ein Beweis bafür, daß sich nur offiziellen banischen Politik, nachdem England nach ^a5 mutß durchsetzt.
der Kriegserklärung an Deutschland auch die klei-1 £;v uui(/iiiuiuu
neren neutralen Staaten in den Strudel der Aus- Iieqt\u^rnu?6arin7b^
-mandersetzungen rch, sondern er sand bereits Ein- kommen Dänemarks seit vielen Jahren ift, sondern Sin die politischen Kalkulationen einer dänischen darin, daß England nie versucht hat, an einer fort.
erung, die vor gut 25 Jahren das Ge- schreitenden außenpolitischen Gesundung im nordi- fühl hatte, daß etwas getan werden müsse, um ihr — - - - - - -
die Mögttchkeik, übermäßige Preiserhöhungen zu verhindern. In bezug auf Lebensmittel und Volksernährung ist Schweden nun — nach den schlechten Erfahrungen im vorigen Kriege — in der glücklichen Lage, sich selbst ernähren zu können, und viele Rohstoffe, die man bisher importiert hat, werden nun auch im Lande hergestellt. Die Landesversorgung mit Kohlen kann wohl durch den Krieg erschwert werden; wenn die englischen Kohlen ausbleiben, hat man aber Ersatz durch die deutschen.
Stockholm, Dezember 1939.
Das Leben und (Streben in Schweden sind in 1939 hauptsächlich durch einen großen Gesichtspunkt Gekennzeichnet worden? Bereitschaft und Ausbau ber Landesverteidigung. Die internationalen Ereignisse des Jahres 1938 sind nicht spurlos an Schweden vorbeigegangen. Vor allem die Münchener Konferenz hat das sonst so ruhige schwedische Volk wie aus einem Traum geweckt und zur Einsicht von ber Notwendigkeit, für sein Haus zu sorgen, gebracht. Was die rein militärischen Maßnahme anbetrifft, so hat der ordentliche Reichstag von 1939 nicht nur eine sehr erhebliche Erhöhung des Militärbudgets beschlossen, indem er die gesamten Ausgaben für die Landesverteidigung mehr als verdoppelt hat, sondern dazu hat noch der außerordentliche Reichstag vom Herbst dieses Jahres, der kurz nach dem Ausbruch des deutsch-polnischen Krieges einberufen wurde, einen reichlichen Zusatzetat für militärische Zwecke bewilligt. Bei diesen großen Erhöhungen des Militärbudgets hat man besonders die Flugwaffe, die Panzeüruppen, die Artillerie und die Motorisierung der Armee begünstigt. Die Gesamtausgaben für rein militärische Zwecke in Schweden, die noch im Jahre 1938 sich im Rahmen von etwa 220 Millionen Kronen hielten, sind in diesem Jahre alles in allem zu über 500 Millionen Kronen gestiegen.
Als die internationale Lage immer gespannter wurde, schritt die schwedische Regierung zu einer erhöhten „Kriegsbereitschaft", die einer Teilmobilisierung gleichkommt, indem sie den einen Jahrgang nach dem anderen der Reservisten und der Landwehr und sogar des Landsturmes zu Hebungen einberief. Erst bei Ausbruch der finnisch- russischen Feindseligkeiten wurde zum erstenmal auch offiziell von „Mobilisierung" gesprochen, die Zahl der Einberufenen sowie der übrigen militärischen Maßnahmen wurde täglich erweitert.
Hand in Hand mit diesen rein militärischen Maßnahmen gingen die wirtschaftlichen. Für staatliche Einkäufe im Ausland von lebenswichtigen Rohstoffen wurde nicht nur die übliche Summe von jährlich 70 Millionen Kronen, sondern der doppelte Bettag bewilligt. Weiter wurde ein ganzer Komvlex von Verfügungs- und Vollmachts^esetzen dem Reichstag vorgelegt und von ihm auch angenom
englische Marineminister so sehnlich anstrebte: ein vu_, Hlll v 4
Ärieg mit Deutschland. Im Jahre 1912 sah sich , Speisekammer der europäischen Großmächte nennen Dänemark gezwungen einen neutralen politischen ^rf, wurde bis auf den heutigen Tag fortgesetzt, Wall um fein Jnselreich zu ziehen, damit die Wogen indem man sich politisch nicht........ '
und Brandungen eines etwaigen Krieges nicht über aber Zusagen erzwang, die erst S I rtl AC Pf A » M A OamX fix X A AAM m A 1 A X« A 11— AA . . M - - . . * . -
Die Engländer haben von ihren angeblid) regelmäßigen Flügen in die Deutsche Bucht schon viel Aufhebens gemacht, die deutsche Luftwaffe sei von ihnen konttolliert, die Lusthervschaft über ber Nord- see hätten selbstverständlich die Engländer, keine Aufklärungsilüge bis nach Schottland hinauf könnten mehr durchgeführt werden. Ob die Briten wirklich noch selbst an ihre Märchen glauben? Haben sie die 36 abgeschossenen Flugzeuge von der Luftschlacht bei Helgoland vergessen, die verschiedenen Einslüge, die immer nur Verluste an Menschen und Material gekostet haben? Die deutsche Luftwaffe und mit ihr das deutsche Volk anerkennen den Schneid, ntit dem die englischen Flieger immer wieder versuchen, gegen die deutsche Flugabwehr anzurennen, sie bedauern sie aber auch gleichzeitig als Opfer einer frivolen Staatsfühhrung, die diese unsinnigen Flüge aus Geltungs- und Machtbedürfnis für notwendig oder womöglich sogar für verantwortbar hatten.
Der Wehrmachisbericht vom Dienstag.
Berlin, 2. Januar. (DNB. Funkspruch.) Das Sberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im W e ft e n geringes Artillerle-Störungsfeuer.
Bei den Aufklärungsflügen am 31. Dezember gegen die deutsche Rordseeküste sind die Engländer beim Rückfluge aus der Deutschen Bucht in niederländisches Hoheitsgebiet eingeflogen.
Am Reujahrslage unternahm die deutsche Luftwaffe Aufklärungsflüge gegen die Shetland-undOrkney-Jnfeln. Sie brachten wertvolle Erkundungsergebnisse. Lin Teil der eigenen Aufklärer geriet 200 Kilometer vor der schottischen Küste in Berührung mit überlegenen Kräften des Feindes. Eines unserer Flugzeuge, das infolge einer technischen Störung bereits vor Beginn des Kampfes feine Kampfkraft zum Teil eingebüßt hatte, mußte auf See niedergeben. Lin britisches Flugzeug wurde fo schwer beschädigt, daß es feinen Heimathafen wahrscheinlich nicht mehr erreicht hat.
Gckweden ehrt oesattene deutsche MAirofen.
Stockholm, 3. Jan. (DNB.) Die Geretteten
nen Männer mobilisieren mußte, während England in dieser Beziehung eine mehr als auffällige Zull n d rückhaltung an den Tag legte, und in feiner Presto
vuu wiuu luuujujcii jui vuy nuiupf- . ■■«•i jhuhuuhmuji uvt i jen lu11ut, ivcu jahr 1940 zugegangen. Es ist ihm nicht möglich, >nan genügend Männer in den Fabriken und auf ...... - den Werften zurückbehalten müsse.
Mittelversorgung einschneidende Maßnahmen in Kraft treten, die dem Engländer alles andere denn Vergnügen bereiten. Ihm wird aber schon von
_ - - , höherer Stelle zu verstehen gegeben, daß er sich
„ . „ , „ . Sprenger nal folgender Telegrammwech.el statt- überhaupt noch allen müalichen Einschränkungen it band, wirtschaftlich gefunden: Wein Führer! Im Kampf um das Schick- werde unterwerfen müssen. Man werde ihn künftig . t vor wenigen Wochen fal des deutschen Volkes begleiten Sie meine besten , nicht mehr mit allen möglichen Gegenständen des eine Palastrevolution innerhalb der dänischen Klein-, Wünsche in das neue Jahr 1940. Alle werden, das ^glichen Bedarfs versorgen können, da der Ex- bauern auslüste und einen Bruch in der gesamten ich Ihnen für den Gau Hesfen-Nafiau oer----------- ~ ~ ~
hn- ^°rn. mit dem Lehlen einslehen, um den Sieg des Chamberlain im September im Parlament van i d-ulfchen Volkes über feine Widersacher zu erringen. Westminster sprach, als er für England das Recht in Anspruch nahm, für die Neutralen die Wahrung ihrer Interessen in die Hand zu nehmen. England hat selbst auf einem neutralen Boden gegen das Reich gearbeitet, dessen Führer kurze Zeit später feststellte: „Deutschland hat Dänemark gegenüber keinerlei Konsequenzen aus der in dem Versailler Vertrag vorgenommenen Abtrennung des deutschen
i5 Gute durchsetzt. ' " ' ' jallen Bevölkerungsteilen des Gaues immer wieder zum Ausdruck bringt, daß man sich
Die Bedeutung'des deutsch-dänischen Abkommens, eine große Fahl von Glückwünschen für das Kampf- mit Neueinbernfunqen nicht überstürzen werde, weil


