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Tageskalender für Samstag.

NSDAP., Kreisleitung Wetterau: 20.30 Uhr in -er Aula der Universität Großkundgebung mit Reichsredner Pg. Weimer. Gloria-Palast, Seltersweg:Meine Tochter lebt in Wien". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Was wird hier ge­spielt?"

Tageskalender für Sonntag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Meine Tochter lebt in Wien". Lichtsvielhaus, Bahnhofstraße:Was wird hier gespielt?^

hatte. Es wäre ihm aber, wie weiterhin festgestellt wurde, möglich gewesen, einen anderen Ausweis abzugeben, was er aber verweigerte. Da nur ein geringes Verschulden vorliegt, wurde die Strafe auf 3, RM. ermäßigt.

Ein Mann in Burkhardsfelden war angeklagt, im April die Zeugen K. und H. beleidigt und angepackt zu haben. Ferner wurde ihm vorgeworfen, er habe nur 6 Zentner Hafer an die Bedarfsstelle abgeliefert, obwohl er 10 Zentner Hafer hätte liefern müssen. Der Angeklagte bestritt jegliche Schuld. Er wurde

unter Freisprechung im übrigen wegen Beleidigung bzw. tätlicher Beleidigung zu Geldstrafen von zwei­mal 40, RM., zu 30, RM. und 20, RM. ver­urteilt.

Landkreis Gießen.

g Steinbach, 30. Aug. Frau Katharina Eleo­nore Haas, geb. Gerhard, Ehefrau des Land­wirts Philipp Melchior Haas, kann in guter Ge­sundheit heute ihren 7 0. Geburtstag feiern. Der Jubilarin unsere herzlichen Glückwünsche.

..Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Schießen und Rollschuhlaufen standen bei den Deutschen Jugend- meisterschaften in Breslau auf dem Programm des

Volkstumsarbeit in der NS °G.Kraft durch Freude"

Hockey-Wiederholungsspiel der Mädel zur Ermitt­lung des zweiten Endkampfteilnehmers.üurchgeführt. Auf der Aschenbahn gab es in der Hauptsache Vor­entscheidungen, aber am späten Nachmittag wurde noch der Fünfkampf der. zu Ende geführt. Jrn Schwimmbecken gab es neben Borkämpfen auch eine Reihe von Entscheidungen, auf den Tennisplätzen wurden die Zwischenrunden erledigt, und auf oer Rollschuhbahn liefen Jungvolk und Jungmädel ihre Kürübungen. Im Schwimmen wurden her­vorragende Leistungen geboten, obwohl die Wstte- rungsvelchältnifse nicht gerade günstig waren. Zwei Titel holte sich der junge Meister Ulli Schröder über 200 Meter Kraul vor Laskowski und über 100

rechnen ist.

Gießener Dochenmarktpreise.

* G i e ß e n, 31. Aug. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, auslän­dische Eier 11^, Kartoffeln, % kg 5,6, 5 kg 56, Wirsing, V» kg 7, Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 8, gelbe Rüben 7, Spinat 20, Bohnen (grün) 15 bis 18, (gelb) 20, Erbsen 30, Mischgemüse 10, Tomaten 18 bis 20, Zwiebeln 12 bis 14, Rhabarber 10, Kürbis 7, Pilze 40, Frühäpfel 20 bis 25, Falläpfel 7 bis 10, Dirnen 25 bis 45, Pflaumen 20 bis 25, Zwetschen 20 bis 25, Mirabellen 30 bis 35, Renekloden 25, Blumenkohl, das Stück 10 Rpf. bis 1 RM., Salat 10 Rpf., Salatgurken 10 bis 40, Einmachgurken VA bis 4, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bund 10 Rpf.

wurzelung des deutschen Arbeitsmenschen in der ihm von der Deutschen Arbeitsfront gesicherten organi­schen Lebensordnung des Volkes.

Ein Teil dieser Volkstumsarbeit wird auch von den in unserem Kreisgebiet bestehenden Volkstums­gruppen geleistet. Der oberhessische Mundartdichter Pg. Georg Heß aus Leihgestern hat schon lange vor der Machtübernahme mit seinen hessischen Trach­tengruppen und seinen Mundartdichtungen, auf sich selbst gestellt, damals ohne die Unterstützung der Staatsstellen, diese Arbeit ausgenommen. Nach der Machtübernahme wurde seine Arbeit zuerst in den LandschaftsbundVolkstum und Heimat", dann in dieNS. Kulturgemeinde" und endlich in das große Erziehungs- und Betreuungswerk der NS.-Gemein- schaftKraft durch Freude" eingegliedert. Unter Leitung des inzwischen zum Kreisvolkstumsreferen­ten ernannten Pg. Gg. Heß hat die Volkstums­gruppe .Hüttenberg", bestehend aus ausschließlich der HI. und dem BDM. angehörenden jungen Men­schen aus Leihgestern und Kirch-Göns, hervorragen­den Anteil an der Dolkstumsarbeit in unserem Kreisgebiet. Die Gruppe hat mit ihren Darbietun­gen auf den Reichsparteitagen, bei den Erntedank­festen auf dem Bückeberg, auf internationalen Volks- tumsfeften in Frankreich und Italien unsere hessische Heimat würdig vertreten und sich nicht zuletzt bei WHW.-Veranstaltungen, Wehrmachts- und Lazarett- betWuungen in reichem Maße selbstlos zur Ver­fügung gestellt.

Die Kreisdienststelle zeigt z. Z. in einem Fenster ihrer Kartenverkaufsstelle (Seltersweg) unter dem Motto:Volkstumsarbeit in der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" einen Ausschnitt aus der Ar­beit ihrer Dolkstumsgruppen. Neben einer Anzahl schöner Bilder, welche die Arbeit der Gruppen ver­anschaulichen, zeigt dieses Fenster einige Trachten­stücke der im Aussterben begriffenen altenHütten­berger" Frauentracht, daneben einige Stücke des von einem Sachbearbeiter des Reichsamtes der NS.- GemeinschaftKraft durch Freude" entworfenen, an die alte Hüttenberger Tracht angelehnten neuen Volkstanzkleides. Die St-ffe und die Machart sind leichter, die Farben heller und einfacher, während die Muster der Stickereien ganz dem alten Festtags­halstuch entnommen wurden.

Potaß (Baden) bereits die Vorschlußrundengegner fest. So weit ist beim BDM. erst Irmgard Hall­bauer (Sachsen) nach ihrem überraschenden Sieg mit 2:6, 6:3, 8:6 über die Berlinerin Suren. Im HJ.-Doppel stehen die Schlesier Srnolka-Kolacs- kowski als erste unter denletzten Vier", während beim BDM. mit Brunner-Ceconi (Salzburg) und Obst-Petersen (Hamburg) zwei Paare zur Vorent­scheidung aufgerückt sind.

Aus den Kampfbahnen der Leichtathleten herrschte während des ganzen Tages Hochbetrieb. Ueber 100 Meter lief beim BDM. die Hessen- Nassauerin Jäckel mit 12,5 die beste Zeit. Im Weitsprung des BDM.-Werkes, wo die junge deutsche Meisterklasse fast vollzählig am Start ist, führt Irmgard Braetz mit 5,55 Meter, beim BDM. übersprang nur Prade (Sudetenland) die 5-Meter- Grenze. Im Hochsprung kamen 6 Bewerberinnen über 1,40. Die Schwäbin Hothum war mit 12,3 Sekunden die bisher schnellste Hürdenläuferin, die Kölnerin Yard schleuderte den Diskus im Dorkampf 35,05 Meter weit. In den Endlauf über 4X100- Meter kamen die Obergaumunnschaften von Hoch­land, Hessen-Nassau (je. 52 Sek.), Düsseldorf, Schlesien, Hamburg (je 52,2) und Württemberg (52,3). Im Speerwerfen legten die Nürnbergerin Plank für das BDM.-Werk 41,40 Meter vor, wäh­rend in der BDM.-Meisterschaft Burgsdorf (West­mark) mit 35,88 Meter führt.

Bei der HI. war Staebe (Nordmark) bester 800- Meter-Läufer in 1:58,9, über 1500 Meter Kampe (Sachsen) in 4:14, im Speerwerfen Schendzilorz (Schlesien) mit 50,04 und in der 4X100-Meter- Staffel das Gebiet Westfalen mit 44,2 Sek. an der Spitze.

Dolkstumsarbeit heißt: dem deutschen Arbeits­menschen sein seelisches Eigentum wiederzugeben. Die deutslye Dolkskultur, als Lebensausdruck der Bauern, Handwerker und Arbeiter von vorangegan­genen Generationen geschaffen, wird ihm wieder zur täglichen seelischen Nahrung dienen und ihn in seinem Volke nicht nur im politischen Bekenntnis, sondern in seinem ganzen D-asein verankern.

Die Deutsche Arbeitsfront ist die organische Le­bensordnung des aus seinen Einzelzellen hervor­wachsenden, in seine Stände und Arbeitsgemein­schaften gegliederten deutschen Volkes. Die NS- GemeinschaftKraft durch Freude" ist das große Erziehungswerk des organisierten Volkes.

Die nationalsozialistische Dolkstumsarbeit der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" hat die Aufgabe, den deutschen Arbeitsmenschen zu seinem eigenen kulturellen Ausdruck zu verhelfen und damit auch die Voraussetzungen zu schaffen für seine An­teilnahme an den großen geistigen Gütern der Nation.

DasAmt Volkstum und Heimat" führt in allen Gauen der Bewegung diese Arbeit durch und ver­bindet mit ihr im Vollzug für die gesamte kultur­politische Arbeit des WerkesKraft durch Freude" die Vermittlung der Werke der Meister unserer Kul­tur, die mit der Volkskultur den Wurzelboden ge­meinsam haben und die höchste gesteigerte Form der Aeußerungen der deutschen Volksseele darstellen. Damit schafft das Amt die auf dem Gebiet kultu­reller Erziehung notwendige Einheitlichkeit der har­monischen Ausbildung des Einzelmenschen in allen seinen kultur-schöpferischen Möglichkeiten und der tu allen kulturellen Ausdrucksformen sich gleichmäßig auswirkenden Gestaltung des Gemeinschaftslebens.

Die von derReichsmittelstelle für Volkstums­arbeit der NSDAP." als Ausgangspunkt der na­tionalsozialistischen Dolkstumsarbeit gesammelten Kräfte und Gruppen der Dolkstumsarbeit wurden zusammengefaßt imReichsamt Volkstum und Heimat", das als Werkgemeinschaft und Gesamt­vertretung der Laienkulturarbeit die aktiven Trä­ger der Volkstumsarbeit zum ausschließlichen ge­schlossenen Einsatz innerhalb der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" bringt, und ihnen damit ihre Aufgabe zumeist: Dienst zu tun an der Wiederver-

* * Dienstjubiläum. Fräulein Marie Uhl, Pflegerin in der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Gießen, feiert am 1. September ihr 25jähriges Dienstjubiläum. Fräulein Uhl erfreut sich bei Vorgesetzten und Gefolgschaftsmitgliedern des besten Ansehens.

Amtsgericht Gießen

Der A. M. in Kassel hatte einen Strafbefehl über 15,-* RM. erhalten. Er war beschuldigt, dem In­haber eines Hotels, in dem er wohnte^ trotz Auf­forderung die Abgabe seines Ausweises verweigert zu haben. Gegen den Strafbefehl legte er Einspruch ein. In der Hauptverhandlung wurde festgestellt, daß der Angeklagte seinen Ausweis am Tag vorher in Frankfurt abgegeben und nicht zurückerhalten

Meter Rücken vor dem jungen Schlesier Kriesten. 2:21 bzw. 1:12,4 waren die Zeiten des siegreichen Bonners. Die Meisterschaft des BDM. über 400 Meter Kraul holte sich Liselotte B a ch m e i e r (Franken) in 6:01,7 vor der Re ko Mer in Eva Schäfferkordt. Erheblich langsamer war die Siege­rin im gleichen Wettbewerb des BDM.-Werkes Glaube und Schönheit, Ulla Groth (Schlesien), mit 6:15,9. In der deutschen Jahresbestzeit von 9:36 gewann der Obergau Westfalen die BDM.- Meisterschaft über 3X200 Meter Brust. Die Mei­sterschaft der HI. über 4X200 Meter Brust fiel an das Gebiet Schlesien (12:08) vor Baden (12:09,9). Meisterin im Kunstspringen des BDM. wurde Paula Tatarek (Westfalen).

Nach den letzten Gruppenspielen um die W a s - serball-Endrunde, in denen Düsseldorf über Niedersachsen mit 6:5 in der Verlängerung, Ber­lin über Westfalen mit 3:1» uni)- Schlesien in der Wiederholung über Wien mit 3:2 siegten, wurde bereits das erste Spiel der Endrunde abgewickelt. Im Kampf um den 5. Platz war Schlesien über Franken mit 4:2 (2:2) erfolgreich. Um die Meister­schaft spielen Berlin und Düsseldorf, um den dritten Platz Westfalen und Niedersachsen.

Schon weit vorgeschritten sind die Meisterschaften im Tennis. Im HJ.-Einzel stehen mit Günther (Wiesbaden), Höfer (Berlin), Marx (Essen) und

Ortszeit für den 1. September.

Sonnenaufgang 6.36 Uhr, Sonnenuntergang 20.13 Uhr. Mondaufgang 5.36 Uhr, Monduntergang 19.26 Uhr.

Ortszeit für den 2. September.

Sonnenaufgang 6.37 Uhr, Sonnenuntergang 20.11 Uhr. Mondaufgang 6.58 Uhr, Monduntergang 19.55 Uhr.

Heute abend Kundgebung der Partei.

Die Kreisleitung Wetterau hat auf heute, Sams­tag, um 20.30 Uhr, zu einer Kundgebung in der Aula der Universität eingeladen. Es spricht der Rsichsredner Weimer. Alle Volksgenossen sind hierzu eingeladen.

Neue Beratungsstellen für fördernde Berufserziehung.

Mit Beginn des Herbstes wird in den Berufs­erziehungswerken eine neue Einrichtung in den Dienst der ratsuchenden Volksgenossen gestellt wer­den: die Beratungsstellen für Berufserziehung. Vor­nehmlich sollen die kriegsversehrten Kameraden und die vom Frontdienst entlassenen Soldaten in den Genuß dieser Berufslaufbahn-Beratungsstellen ge­langen. In 200 Städten des Reiches werden diese Beratungsstellen nach den Plänen des Amtes für Berufserziehung ihre Arbeit aufnehmen. Auskünfte über Umschulung und Förderung im erlernten Be­ruf werden hier erteilt. Im Vordergrund sicht hier­bei die Beratung auf der Grundlage des bereits erlernten Berufes oder des entsprechenden Teil­berufes. Die Einrichtung dieser Beratungsstellen be­deutet einen weiteren Schritt auf dem Wege, das Berufserziehungswerk für Erwachsene zu einem wirklich brauchbaren Helfer der ratsuchenden Be- rufstättgen zu machen.

Oie Versorgungslage im Vhein-Main-Gebiet.

Leichtathletik auf der v.-Tschammer- und-Osten-Kampfbabn.

Eine hessische Vereichsveranslallung.

Der NSRL., Bereich Hessen, wird am 15. Sep­tember auf der v.-Tschammer-und-Often-Kampfbahn in Bad-Nauheim nochmals eine reine Leistungs- Veranstaltung der Leichtathletik durchführen. Hessens beste Leichtathleten und Leichtathletinnen werden

Sommer-Kampssyiele der M

Der dritte Wettkampftag in Breslau.

Das Landesernährungsamt Hessen teilt u. a. mit: Die Rodung der mittelfrühen Kartoffelsorten wird fortgesetzt. Ertrag und Qualität sind gut, und da diese Kartoffeln auch schon jetzt völlig schalenfest sind, sollte mit der Einlagerung bereits begonnen werden. Mittelfrühe Kartoffelsorten eignen sich zum Einkellern durchaus, denn auch beim Bauer müssen sie als Saatkartoffeln bis zum Frühjahr liegen. Bei der Kartoffelabnahme durch den Versandhandel wer­den zuerst die Erzeuger berücksichtigt, die zur Er­füllung ihrer Rapsanbauverträge die Felder räumen müssen, was besonders stark in Rheinhessen der Fall ist. Am Getreidemarkt kommen die Anliefe­rungen an die Mühlen langsam in Gang. An Futter­mitteln konnten größere Mengen Milchviehmisch- sutter schon jetzt statt ab 1. Oktober an die Verbraucher ausgegeben werden. Heu und Stroh finden glatte Aufnahme. Am Vieh markt sind ge­ringere Großvieh- und Schweineauftriebe zu ver­zeichnen. Der Bedarf der Bevölkerung wird jedoch voll gedeckt, bei Schweinen größtenteils durch dä­nische Baconschweine. Die Qualitäten waren bei Schweinen mittel bis gut, bei Großvieh und Kälbern mittel. Der Schasauftrieb zeigt eine leichte Zunahme. Die Milch anüeferungen liegen ebenfalls wieder etwas höher, weil die Kühe nach der Haupternte- , , , , .

arbeit weniger zu Feldarbeiten herangezogen wer-; dritten Wettkampftages, außerdem wurde noch ein den. Milcherzeugung sowie Oele und Fette deckten den Bedarf im Nahmen der Kartenfätze vollauf. Bei Eiern ist Ende der kommenden Woche mit einer neuen Zuteilung zu rechnen, wobei von jetzt ab, jahreszeitlich bedingt, mit geringeren Mengen zu

am Start sein, dazu kommen noch erste Kräfte aus dem Nachbarbereich Südwest, so daß Vertreter der deutschen Spitzenklasse der Veranstaltung da-s Ge­präge geben werden. Die folgenden Konkurrenzen sind zur Ausschreibung gelangt:

Männe r: 100, 200, 400, 800, 1500, 3000 Meter; 4X100 Meter; Hochsprung, Weitsprung, Dreisprung, Kugelstoßen, Diskuswurf, Speerwurf.

Frauen: 100 Meter; 4X100 Meter; Hoch- fprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf.

Jugend: 100, 400, 800, 3000 Meter; 4X100 Meter, Hochsprung, Dreisprung, Weitsprung, Kugel­stoßen.

Oie kommende Meisterschastsrunde im Handball.

Nachdem inzwischen die Meldungen zu der Runde 1940/41 fast restlos vorliegen, ist es möglich, den Plan für die Durchführung der ausgeschriebenen Spiele aufzustellen. Für das Spieljahr 1940/41 wer­den die Mannschaften wie folgt antreten:

1. Bereichsklasse: Tv. Hochelheim, Tv. Gar­benheim, Tv. Hörnsheim, To. Lützellinden, Tv. Kctt-- zenfurt, Tv. Dornholzhausen, Tv. Kirch-Göns.

I. Klasse: To. Dutenhofen, Mtv. Gießen, Tv. Grüningen Tv. Holzheim, Tv. Krofdorf, Tv. Lang- Göns, Tuspo. W.-Niedergirmes.

II. K l as s e: To. Atzbach, Tv. Beuern, Tv. Klein« Linden, Tv. Lang-Göns II, Tv. Lich, Tv. Nauborn, To. Garbenteich, Tv. Garbenheim II.

Jugendklasse, Bann 116. Staffel 1: Tv. Wieseck, Mtv. Gießen II, Spgde. Großen-Buseck, Tv. Hausen. Staffel 2: Tv. Lang-Göns, To. Grü­ningen, To. Holzheim, Tv. Watzenborn-Steinberg, Tv. Lich. Staffel 3: Mtv. Gießen I, To. Heuchel­heim, Tv. Großen-Linden, SpV. 1900 Gießen.

Bann 88. Staffel 1: Tuspo. W.-Niedergirmes, To. Garbenheim, Tv. Dutenhofen, Tv. Katzenfurt l. Staffel 2: Tv. Launsbach, Tv. Krofdorf, Tv. Atz­bach, To. Katzenfurt II. Staffel 3: Tv. Oberkleen, Niederkleen, Hochelheim, Lützellinden.

Vielleicht ändert sich das Bild noch etwas, wenn wider Erwarten noch Meldungen eingehen sollten. Im großen und ganzen aber wird die Runde in dieser Form abgewickelt.

Sporttag in Steinbach.

In einer Besprechung des Vorstandes der Sport­gemeinde Steinbach mit den Führern der HI. und des BDM. in Gegenwart des Ortsgruppenleiters, Bürgermeister Rink, wurde ein Turn- und Sport« tag für Steinbach festgelegt. Alle Fachschaften der Sportgemeinde werden dabei Mitwirken. Am Sonn­tag, 1. September, wird mit den Schießwettkämpfen begonnen. Für Samstag, 7. September, nachmit­tags, sind die Wettkämpfe der Jungmädel und des Jungvolks vorgesehen. Am Sonntag, 8. September, findet der Sporttag mit zahlreichen Darbietungen statt. Die Wettkämpfe werden vormittags um 8.15 Uhr beginnen. Die Fußballabteilung wird ein Pflichtspiel gegen Hungen austragen. Die Leicht­athleten werden in verschiedenen Klassen ihre Kräfte messen, dabei werden auch zahlreiche Angehörige der Wehrmannschaft mitwirken. Die Radfahrer werden ihre Kunst in einem Wettkampf im Langsamfahren zeigen. Fußballspiele der Jugendmannschaft und der Schüler, Ausscheidungskämpfe der HI., Einzelwett­kämpfe usw. bilden weitere Bestandteile der vorge­sehenen Darbietungen. Hervorragende Sportler von auswärts werden b-ei den Wettkämpfen zugegen fein.

Kurze Sportnotizen.

Der SV. Hessen Bad Hersfeld ist von den Meisterschaftsspielen der Fußball-Bereichsklasse Hessen wegen Mannschaftsschwierigkeiten zurückge­treten. Alle mit Hersfeld angesetzten Spiele fallen aus.

Die 2. Tschammer-Pokal-Schlußrunde am 8. September bringt u. a. folgende Spiele: 1. FC. Nürnberg gegen Kickers Offenbach, Rot-Weiß Frank­furt gegen Phönix Karlsruhe, Rapid Wien oder Neumeyer Nürnberg gegen VfR. Schweinfurt, Stutt­garter Kickers gegen Gelsenguß Gelsenkirchen, Tura 99 Leipzig gegen Spvg. Fürth, Rot-Weiß Essen gegen Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf gegen VfR. Mannheim (in Wuppertal).

Ein glanzvolles Meldeergebnis fan­den die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Turner in Chemnitz. Am 7. und 8. September be­werben sich 60 Turner, darunter u. a. die Brüder Stadel (Konstanz), Alfred Müller (Leuna), Kammer­bauer (Kuchen), Haustein (Leipzig) und Pludra (Vil- lingen) um die Meisterschaft im Deutschen Zwölf­kampf und 66 Turnerinnen um den Titel im Deut­schen Achtkampf, darunter die Verteidigerin Gretchen Sievers (Kiel), Irma Dumbsky (Nürnberg), Irma Lenzing (Wien) und Margarete Zfchorn (Franken- berg).

D i e Vorschlußrunden zur Deutschen Faustballmeisterschaft in Chemnitz beftreb ten am 7. September bei den Männern Tgd. Schwein­furt gegen Zehlendorfer TSV. und Mtv. Braun­schweig gegen ATV. Leipzig, bei den Frauen To. Neu- und Antonstadt Dresden gegen Tv. 46 Nürn­berg und Zoppoter Tv. gegen Tvg. Bremen-Heme­lingen.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

E. N., Gießen. Wenn Sie den Kraftwagen zu Fahrten in Ausübung Ihres Berufes verwandt haben, bann müssen Sie von dem ausgezahlten Ent­schädigungsbetrag die fälligen Steuern bezahlen. Haben Sie aber den Kraftwagen ausschließlich zu Prioatzwecken benutzt, dann ist der Entschädigungs­betrag steuerfrei. Wir empfehlen Ihnen, sich noch bei dem Finanzamt näher zu erkundigen, damit Sie nichts versäumen.

z&r Kathreinern^

Das galt immer fchon,und jetzt erft recht.