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geheilt und froh." Von solcher religiösen Ergriffenheit führt uns dann ein anderes Blatt etwa zu Cor reg io, der unsere Sinne bezaubert, oder zu Tenier 8 und Br 0 uwer, die uns mit derben singenden oder rauchenden Bauern in kleinster Hütte vergnügt werden lassen. Wie anders ist gegen deS Italieners Raffael Einfachheit die deS Niederländers Rembrandt, deS Protestanten. Seine .heilige Familie" ist ganz wahr, der Maler fühlt sich, ähnlich wie Murillo, als Augenzeuge einer Familienfzene, nur ist er ernst, wo der Spanier Späßchen treibt. Der Spanier zeigte uns ein ganzes Interieur, der Niederländer rückt alles Nebensächliche, alles Zerstreuende inS Dunkel, umleuchtet mit poetischem Licht die Hauptsache. Er stilisiert nicht wie Raffael, verschönt nicht den kleinen Iudenknaben, er schildert die rührende Sorgfalt nnd Milde der Eltern mit echter Naturtreue. Unter den Rembrandt'schen Charakterköpfen des .HauSschaheS" ist kein einzige« glattes Dutzendgesicht, das sind alles Persönlichkeiten, ausgeprägt, im Innersten verstanden mit allen ihren Ecken und Kanten und Schrullen, lauter Menschen, von denen man den Eindruck hat, daß sie nicht nach recht- und nach links fragen, still gesammelte, gereiste Naturen, die eine Welt im Innern tragen. Bei RubenS leibt'S und lebt'S. Ta zeigt sich bei seinen Helden überquellende Kraft, heroischer Gliederbau, Ueppigkeit, urgewaltige Leidenschaft. RubenS ist Dramatiker, er zeigt keine Träume und keinen verdüsterten Hintergrund, sondern Glanz und Leuchten, leidenschaftlich erregte Scenen, interessante, bewegte Handlung, großartige Kraft» entfaltung. Ein anderes Blatt offenbart unS die ganze Phantasie, aber auch die ganze Maniriertheit des großen scnelio-
nischen Virtuosen Tiepolo, den Humor OftabeS, den Pferdeliebhaber W 0 uverman, die ausgezeichnete zeichnerische Landschaftstechnik eines RuySdael, Hobdema und v. d. Velde, das naive Schönheitsgefühl dos deutschen Meisters Marlin Schongauer rc.
So lehrt uns „der HauSschatz älterer Kunst", daß die Kunst verkörperter Zeitgeist ist, er lehrt unS interessante Unterschiede und Aehnlichkeiten zwischen einzelnen Künstlern, Künstlergruppen und Nationen, und beweist auf- Deutlichste, daß auch in jener mit Recht gepriesenen Blütezeit der Kunst diese aus dem flutenden Leben ihrer Zeit herauswuchs, daß sie, wie unsere mit Unrecht viel geschmähte Moderne, ein Spiegel der Zeitseclen war, zugleich Ausdruck originaler Persönlichkeit.
Für die Vortrefflichkeit der Nachbildungen bürgen die Namen der Stecher und Radierer, von denen man mit vollem Recht sagen kann, daß sie die höchste Blüte der reproduzierenden Künste in Deutschland und Oesterreich bezeichnen: c8 sind dieß, um nur die hervorragendsten zu nennen, Bürkner, Halm, Hecht, Krauskopf, Kühn, Krüger, Unger und Wörnle. P. W.
Für die Gründung einer deutschen Akademie spricht sich u. a. Professor Dr. Ernst Elster in Marburg aus, der einen detaillierten Plan entwirft, dessen Kosten er auf rund 55 000 Mark jährlich anschlägt, die hauptsächlich für literarische Preise aufgewendet werden sollen.
Da llen steins Tod wurde im Frankfurter Schauspielhause am Mittwoch gegeben. Mir lesen
darüber in einem Frankfurter Blatte u. a.: In der 'litte stand sehr gross der Friedländer bc5 Herrn Tiegel- mann. Dem innersten Wesen dieser .^eldenfigur, wie sie der Dichter gerade in den letzten Akten der Trilogil vor unS hintreten lässt, erscheinen die Worte gerade wie angemessen, die ein später dichtender Denker von bent deutschen Charakter und seiner Grösse im Gehorchen ge* sprachen hat. Gross, tapfer, stark, mächtig ist er, so.ange ein Bef"hlender ihm die sicheren G-enz-m be5 Gehorsams zumißt. Und lange können deS Unglücks änss-re Gewalten sich mühen, bis er selbst sich freie Wege findet und aus sich selber Mass und Richtung nimmt Hat er indes r'" überwunden, hat sich fein Dogen frei auf Improvisation gestellt, dann wahrt Euch Menschen linder, es ist ein - ilane, der nun handelt. Kraftvoll vermochte Herr Tiegelmann d n Zauderer, kraftvoll den Ueberwinder zu gestalten, ' Friedland verlor im lang-n Zagen nichts von seiner Grosse, nichts im Sturm des Unglücks, das ihn beugt, doch nicht zerbricht.
Von Jbsen's Werken sind „Ein Volksfeind", ,,Rora" und ..Peer Gvnt" insIapanische übersetzt worden. Eie haben solchen Anklang gefunden, dass eine zweite Auflaae nötig ist. Das grösste Interesse auf dem blumigen Eüano hat „Peer Gvnt" erregt.
R 0 m, 27 Nov. Der internationalehistoris^k Kongreß, dessen Patronat der König übernommen hat, wird nach Uebereinkunft zwischen dem UnterrichtSmimstec und Bürgermeister hier vom 2. bis 9. April 1903 seine sch- ungen abhalten.


