Ausgabe 
29.10.1902 Erstes Blatt
 
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J Gewerbe, unb he bon 300 000 in Adolf MH» großer Zahl ih« ' biZ jetzt ohne n ersetzte bereits uue haben M ), also Den zwei man bedenkt, dos k of Wales stete istall Unterhalter uchnetes ResultL mgesehen werden :r eigenen W nur M die Ge

scheu Königs- Gesellschaft W - tch ti achsichch^Nr. nur zuM daß gerade kläglich asöiek'Sniain e mchle ihre konnte ihren )pold, ihres Lieb- erven waren sehr Sm, ben fie ver. u/L Mein bit

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Rinnen", r. entstand ein ft» n die Mutter ten, um bon da Vorschriften ti zu erlangen, K sses und bei ihren trübseliger! Prinzessinnen aus« er Weii ew Seit Ach vrelen M es der Mir m am Msseln oenigstens W ch etwas anders ! Clementine tvc t Tagen noch 3t iu verwunden so unglückl!^ t hatten unbö> der seinem N rde von einet v VWÄ S- SEfe zM

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Anträge zur Generalversammlung müssen mindestens eine -Woche vorher eingereicht werden.7618

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Dbergegangen.

Gießen, am 25. Oktober 1902.

Großherzoglicbes Amtsgerricht.

Annahme von barem Geld gegen feste Verzinsung. Check- und Conto-Corrent-Verkehr.

Diskontierung von Wechseln.

An- und Verkauf von Effekten

ausländischen Noten und Geldsorten.

Ausstellung von Checks und Anweisungen auf alle Hauptplätxe des In- und Auslandes.

Einlösung von Coupons und Dividendenscheinen.

Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren, Versicherung derselben gegen Coursverlust bei Auslosung.

OMlMkenW Gieße«.

Ordentliche Generalversammlung

Mittwoch, de« 12. November 1902 abends 8/8 Uhr im Postkeller. Tagesordnung:

1. Wahl des Prüfungsausschusses für die Rechnung pro 1902.

2* Ersatzwahl des Vorstandes.

3. Statutenänderung (§§ 1, 5, 15, 22 und 31).

4. Bericht von der IX. General-Versammlung deutscher

Ortskrankenkassen zu Hamburg.

Der Vorstand.

Betarmtmachrmg.

In das Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich Ler FirmaEarl Fr. Leib" zu Mainzlar eingetragen: Ge» schäft ist mit Firma auf Kaufmann Carl Just zu Mamzlar

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J. W. Schulhof

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««den, aber ich mrrtz gesteh«, ich war mrfangtz dennoch entrüstet. Oder foOte man denn etwa auS Sparsamkettsruck- stchten fich einem Opfer entziehen, bei dem es sich nicht allem um dre Gegenwart handelt, sondern lediglich um eme Zukunft, bie sich diesem Opfer einer würdigen Vergangenheu nicht unwürdig wird erweisen wollen. Daß wir schwere Opfer bnngen müssen, wird ebenso wenig wegzuleugnen fern, rote die Thatsache, daß tue Kunst nicht teuer genug erlauft -»«den flunfi)tcunh.

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Die Gesellschaft spielt 150 Achtel-Lose Hess.-THÜriug. StaatsloUcrie. Jeder Teilnehmer zahlt em Achttt evtl, mehrere and spielt im Verhältnis seines gezahlten an allen

150 Losen der Gesellschaft mit. Teilnehmer wollen refp. den Betrag einsenden, worauf Mttgliedsfchein und^Mitteilung -er gespielt werdenden Nummern erfolgt. Prospekt mU Satzungen 'ende aus Verlangen sofort gratis zu.

August Konrad, Lotterie-Geschast, Hungen, Obcrhessen.

P Düsseldorf, 28. Ott. Schon seit Jahren toetbt in hu Stadt eme Bande von B i l d e r s ä l s ch e r n ihr Unwesen, völlig wertlose Gemälde mit den Namen bedeutender, zu­meist verstorbener Künstler versieht und für die Fälschungen zu unverhältnismäßig hohen Preisen Käufer zu finden weiß. Der leitende Geist dieser Rhque ist der Vergolder Rechner von hier, ein Mensch von 67 Jahre.i. MU ihm standen vor der Strafkammer die .Bilderhandler" Koester, Muller und Coller sowie der Vergolder Korfs. Es handelte sich um angebliche G^ rnälde und Handzeichnungen deS Tusseldorser Altmeisters Andreas Achenbach sowie der verstorbenen Professoren Ludwig Munthe, Benjamin Vautier und Karl Jutz doch erklärten die als Gut­achter geladenen Künstler im Wefenttichen uberemsttrnmend, daß au den fraglichen Bildern die Unterschriften gefälscht und die Machwerke fast sämtlich ohne künstlerischen Wert seien. Lechner ist erst vor einigen Tagen wegen wissent- lichen Verkaufs eines .falschen Achenbach von der Straffammer in Krefeld au zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden; heute vuL rt zu einem weiteren Jahre, Koester zu sechs Monaten Ge. sängnis verurteilt. Die wetteren Beschuldigten wurden mangels genügenden Beweises freigesprochen. , - c,

9 Hildesheim, 28. Okt. In dem Fa l s ch munz erp ro z e ß aeaen D r. v o n W edelstädt und Ehefrau wurde gestern gegen Mitternacht daS Urteil gefällt. Wedelstadt erhielt unter Zu- billwung mildernder Umstände , 1 I a h r 1 M o n a t Gesang-' n i s während feine Frau, als die Urheberin der Betrügereien, mit zwei Jahren Zuchthaus best^ft wurde.

Straßburg, 28. Okt. Die hiesige Strafkammer ^urteilte ben an der hiesigen Universität immatrckulierten etod. jur. p a t t e n auS Balingen bei Düsseldorf wegen Zweikampfes nut tätlichen

In Nr. 253 Ihres gefch. Blattes laS hfi mtter dem Titel Ibeaterneubau' einen seltsam klingenden Vorschlag, die alle Kaserne zu einem Musenstall umzubauen, allerdings zu einem L-lall, in dessen Räumen der Musen hehre Kunst sich niemals heimisch suhlen könnte. Ganz abgesehen davon, daß die ganze An- la ge dieses redlich a u s a e d i e n t e n K a st en«, über dessen Ip atere Verwendung sich der Antragsteller wirklich ferne Kopf- imerjen zu machen braucht, zu Allem mehr, als zu einem Ibeatertaal fi$ eignet, kann ich gar nicht begrei(en, rote man der !l:mst folch ein wirklich ausges o ge n e s Ge b ä u d e als Tempel n weihen, sich unterstehen mag. Das hieße wirklich einmal »bie stunst schände n", der Menschenhände einen Tempel würdig aanuq eigentlich überhaupt nicht errichten können. Em solcher l.srschlag verdient eigentlich mit gelassenem Lächeln übergangen zu

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Gcrichtssaal.

Der Ehrenrat der Berliner Auwaltskammer hat gegen ben Rechtsanwalt Ballten I auf Au S s ch l u ß aus der Anwaltschaft erkannt. B. hatte vor Jahren m dem Prozeß gegen daS Heinzesche Ehepaar, in dem er als Verteidiger tangierte, viel von sich reden gemacht und sich schon damals em ehrengerich- liches Verfahren zugezogen. - Auch gegen den Rechtsanwalt S o n n e n f e l d wurde vor dem Ehrenrat verhandelt. Gegen chn harte die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben, wett er dem Er sten S ta a ts anwalt Sch weigger in Komtz m emer Berliner Versammlung den Vorwurf der Illoyalität gemacht hatte. Der Ehrenrat erkannte m diesem Falle auf Frei-

Verdingung

vo« Drainagearbetteu.

Die im Herbste d. IS. mr Aus­führung vorgesehenen Arbetten für die Feldbereinigung «etteu» Kaufe« als: Drainagearbetten veranfchl. zu rd. 1100 Mark, Ver- chleifungsarbeiten veranschl. zu 460 <Dlai?, sollen Dienstag, den 4. November d. vormit­tags 9*/, Uhr, auf dem Rat- Hause zu Bettenhausen durch öfsent- 1 ich es Ausgebot vergeben werden. Voranschlag, Pläne and Beding­ungen liegen auf Gr. Bürger­meisterei Bettenhausen zur Ein­sicht offen. 7505

Gießen, den 24. Okt. 1902.

Großh. Kulturinspektion Gießen.

Wihmann.

Cingcsandt.

sflir Form und Inhalt aliei unter dieser Rubrik stehenden üntilel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Zum Dheateruenbau.

AIS ich das gestrige Eingesandt las, in dem »der alte, lang- ostlige Kasten', die Zeughauskaserne^ »ur Umwandlung m Lteater vorgeschlagen wurde, habe ich recht herzlich gelacht. Es st ja richtig, daß man mit viel Geld und noch mehr gutem Willen irren Neubau Herstellen konnte, es gehörten dazu a^r neue Fassaden, it ue Innenwände, neues Dach und verschiedenes Andere. Denn s ist ja kein Geheimnis, daß der »alte Kasten baufalhg ist, und ai3 das Militär ihn wohl hauptsächlich aus diesem Grunde ver- äbt Ein Umbau würde also riesige Kosten veiwriachen. Wir er^ nr.ern in dieser Beziehung nur an das E1 ektriz11atswerk, das blnfalls in einem alten Gebäude, einer Muhle, wurde,

nrZ> bei Weitem mehr Geld erforderte, als wenn es überhaupt neu ,k oaut fein würde. Yür solche Experimente wurde also^e. &tabt o.chl nicht zu haben sein, sie wurde .sich nicht mit dem Proiekt ittTeunben, weil es eben höchst unpraktisch ist . Es kann für em Heater nur ein Neubau in Frage kommen, und -war auf den Mtz, den jetzt der Schüler'sche Garten emnimint. Attui ha,^es eSrr bedauert, daß der Herr Bürgermeister nicht den Platz genannt M, den er für das Theater in Aussicht genommen t btefer 111:^ muß nämlich schon sehr schon sem, wenn er mit^dern fr.en Garten konkurrieren will. Weiterhin roiri es.fernem be­lauert, daß m der Sache nichts aethan wird, fetzt entschieden ' immung dafür vorhanden. Wie der Gieß. Anz. schreibt, soll ja Lar das Geld für die Vorarbeiten vorhanden sem, wanirn also a !gt man nicht an? Nur mit solchen Projekten, roie ste das gesttige Lingesandt geboren hat, soll man unS oer|d)onen außer roeim man mutwillig dem Gedanken des Theaterbaues schaden will. Ging.

Anmerkung der Redaktion. Wie wir schon mttietlten, ftnb wegen der Platzfrage bereits Verhandlungen mit mehreren Z.chörden seitens des Herrn Bürgermessters emgelettet. Dw An- ae-!egenheit ruht also durchaus nicht, wie der Herr Emsender des üerfteljenben glaubt.

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Benkwih, wiirde bereits vor einigen Monaten vom Kriegsgericht u der gleichen (Strafe per^gitt._______

^Briefkasten der Redaktion.

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