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bis auf 500 Meter unter den Bertolpast Correvon, bex schon seit 1860 jeden Sommer nach Arolla kommt, glaubt.
braucht nicht weniger als l1/* Stunde, nm vom Hotel aus
den Gletscher zu erreichen. Dafür aber beginnen sich auf schon seit 1860 jeden Sommer nach Arolla kommt, glaubt den Moränen schöne Lärchen- und Arvenwäldchen und sogar oaß die Gletscher, die jetzt dieses Thal von Italien scheiden,
Tannen anzusiedeln, was für die Gegend immerhin auch sein gutes hat. Im Herbst werden es 25 Jahre her sein, daß ich mit zwei Kihrern den Bertolgläscher zwischen Zermatt und Arolla überschritten habe. Der Bertolgletscher reichte damals noch tief ins Thal herab und berührte fast
mit den Jahren ganz verschwinden werden, sodaß die Walliser in nickt zu ferner Zukunft ihr Vieh über diesen jetzt nrit Eis beoeckten Bergpaß nach Aosta auf den Markt werden treiben können.
*^Das Zurückgehen der Schweizer G-Tetscher. Der Genfer Naturforscher Eorvevon teilt dem ,Journal de Genöve" ans Arolla im Wallis einige sehr interessante Beobachtungen mit über das bedrohliche Zurückgehen der Gletscher in den Schweizer Alpen: Ueberall sind unsere Gletscher im Schwinden begriffen. Ich erinnere mich, daß nns Herr Professor F. A. Forel im Jahre 1886 hich bei Arolla in eine prächtige Eisgrotte geführt hat, die er nur zwanzig Minuten vom Hotel entdeckt hatte. Heute
Die Enteignung des Geländes für die neuen Minikbauten.
Das große Interesse, das die Oeffentlichkeit an den treuen Klinikbauten der Universitäten, speziell auch an dem Enteignungsversahren nimmt, das gegen die Besitzer des für die Bauten in Aussicht genommenen Geländes eingeleitel worden ist, und über dessen Vorverhandlungen wir bereits berichtet haben, hat uns veranlaßt, den obigen Plan des fraglichen Terrains Herstellen zu lassen. Die stark gestrichelte Linie auf dem Plan umgrenzt das gegen» värtig beanspruchte Terrain für die Bauplätze, die einge» ragenen, schraffierten Felder sind vom Staat bisher noch nicht erworben, sondern sollen, da keine Einigung zwischen diesem und den Besitzern erzielt wurde, enteignet werden.
Tie Entstehungsgeschichte des vorliegenden Projektes reicht mehrere Jahre zurück, einer ferner Hauptförderer -ist der frühere Oberbürgermeister von Greßen, jetzige Finanzminister Dr. Gnauth gewesen. Die Parzellen, die -ut der obigen Zeichnung weiß geblieben sind, smd bisher -wworben, ebenso auch die östlich von dem erngegrenzten Gebiet liegende Parzelle Philipp Lampus. Der Preis für Liese Parzellen betrug 5 Mk. pro Quadratmeter. Die jetzige Begrenzung des Gebietes weicht von der früher geplanten im einigen Punkten ab. So war früher das Pbilipp Lam- Ms'sche Grundstück an der Nordostgrenze in das Projekt roch mit einbezogen, die Südostgrenze dagegen, die über Lie Parzellen der Balserschen Stiftung und der Gailschen tzrben läuft, lag weiter zurück, schnitt aber auch damals
schon ein Stück der genannten Parzellen ab. Diese letztere Aenderung der Grenze ist von der Notwendigkeit dittiert worden, vor der dort zu errichtenden Augenklinik eine Zufahrt, die auch das Wenden der Droschken gestattet, anzulegen, weiterhin auch, um die Untersuchungs- und Krankenräume durch einen hinreichenden Schutzstreifen von dem Straßenbetriebe, vor Staub re. zu schützen. Das durch die Aenderung der Ostgrenze wieder frei gewordene Sam» pus'sche Grundstück, sowie Die frei gewordenen Teile der angrenzenden Parzellen sollen den früheren Besitzern zu dem, ihnen bezahlten Preise wieder zur Verfügung gestellt werden. , t
Die Stadt Gießen hat, nachdem das vorstehend erläuterte Terrain als Bauplatz definitiv bestimmt und das Projekt im Einzelnen ausgearbeitet war, zu den Kosten dieser Neubauten und der gleichzeitig anderwärts zu errich^- tenden neuen veterinärmedizinischen Institute einen Zuschuß von zusammen 200 000 Mk. bewilligt. Sie hat damit die vom Staate für die Wahl des in Rede stehenden Terrains ausschlaggebenden Gründe anerkannt.
Wie der Vertreter des Staats in der Lokalkommission ausführte, ist es für diese neuen Kliniken höchst wünschenswert, daß sie möglichst nahe dem Bahnhof liegen, um den täglich mit den Zügen zu ambulanter Behandlung kommenden augenkranken und chirurgischen Patienten den für sie beschwerlichen Weg thunlichst abzukürzen und ihnen die
Heimfahrt am selben Tage zu ermöglichen. Ferner erfordere der Betrieb einer solchen Anlage an sich möglichste Nähe einer Hauptzufuhrstraße, im vorliegenden Falle außerdem eine leichte Verbindung mit der Stadt wegen des Verkehrs! der Studierenden mit anderen Universitätsinstitutenu Außerdem wurde vom Vertreter des Staates geltend gemacht und näher ausgeführt, daß die Stellung der Gebäude selbst, wie sie ihrer Natur nach erfolgen muß, insbesondere ihre Orientierung, bei der Platzfrage ganz wesentlich inä Gewicht falle. Alle aus diesen Punkten hergeleiteten Forderungen seien bei dem fraglichen Bauplatze erfüllt, weshalb sich der Staat, und mit ihm die Landstände, nachdem ihnen das ausgearbeitete Projekt vorgelegt war, für seine Wahl entschlossen haben.'
Die Enteignung der freihändig noch nicht erworbenen Parzellen ist nun deswegen notwendig geworden, weil die Besitzer zum Teil recht hohe Preise fordern, die vom Staate nicht als berechtigt anerkannt werden. So fordert z. B. der Besitzer des Hausigrundstückes mit angrenzendem Acker, Gabriel, für sein ganzes Grundstück 122000 Mk., während der Staat nur 41345 Mk. und einen Ersatz für die Obstbäume bewilligen will. Tie übrigen Eigentümer fordern für ihr Gelände zum Teil 8 Mk. pro Quadratmeter, zum Teil mehr, während der Staat ihnen 5 Mk. pro Quadratmeter bietet.
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