Telephonischer Kursbericht«
Frankfurt a. M., 29.
Tendenz: test.
100.90
42.00
27.20
27.85
108.60
43.95
Reich 8 an lei he do.
Konsole do . .
Heesen
4% Ungar. Goldrente . , 40/ Italien. Rente . . , 4%% Portugiesen .
0/ Portugiesen . . .
1% C. Türken . . . . Türkenlose . ....
4% Griech. Monopo 1-Anl 4*/,% äussere Argentiner
3V2% 30/ öV,°A 5% 3* 2%
3% Hessen . . .
4% Oesterr. Goldrente
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungeu des Gietzener Auzergers.
Berlin, 29. Jan. Der Staatsanwaltschaftsrat Cuny, der bekauntich vor Kurzem aus dem Burschenschafts- Kommers zu Guustea des Duells sich aussprach, von Berlin an die Staatsanwaltschaft in Hagen (Wests.) versetzt worden!
Berlin, 29. Jan. Der „Vorwärts" veröffentlicht einen Erlaß des Reich8-Marineamtö vom 6. Januar d Js., wonach dem Reichstage im Winter 1904/05 eine Novelle zum Flotteugesetz vorgelegt werden soll. Ter Inhalt der Novelle selbst wird sich zwar nur auf die zahlenmäßige Vermehrung der Ausland-Schiffe erstrecken, die hinzufügende Begründung aber wird erstens den Schiffsbauplau für die nächsten fünf Jahre (1906/10) mit einer Ueberficht über die Entwickelung der gesamten Kosten der Marine innerhalb dieser Bauperiode geben. Falls im Winter 1904/05 die finanziellen und inner- politischen Verhältnisse des Reiches dies irgendwie gestatten.
3u/o Mexikaner 41/g / Chinesen Electric, bei ackert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . Diskonto-Kommandi Darmstadt- r Bank Dresd- nor Bank . Ber iner Handelsges Oesterr Staatobahn Lorn barden . . Gotthar ibahn . . Lauranütte . . .
Bochum ... s Harpener . . .
Januar.
. . 26.70
. . 89.10 . . 122.60 * 208*20
. . 187.90 . . 131.70 . . 139.20 . . 148.50 . . 144 00 . . 20.60 . . 169.80 . . 201.00 . . 188.50 . . 167.00
Familien Slachnchlen.
Gestorbene : Dr. Friedrich Wollpert, Kreisvcterinärarzt r. P., in Mainz. — Apotheker Christoph Heß in Michelstadt. — Frau Clise Ludwig, geb. Diehl, in Tarinscadr.
. 102.05
. 91.35
. 101.95
. 91.25
. 100.15
102.80
nach Magdeburger Notiz bis zrt 8,49 M, notiert Ber höherer Notiz erfolgt eine Auszahlung tn folgender Werse: bet einem Preye von 8,50 bis 8,99 Mk. 2'/, Psg-, von 9 brs 9,49 Dtk. 0 Pig., bei 9^0 bis 9,99 Alk. 7*/, Pfg-, bet 10 Mk. und darüber 10 Pig. für den Zentner. Werden dre Nüven nach dem 15. November geltcsert, so beträgt der Preis sür den Zentrrer 10 Pfg. mehr; an schnitzeln werden 40 Prozent vom Rübengewicht gratis geliefert. — Tie letzte Kampagne dehnte sich bis in den lausenden Monat aus, weil im vorigeu Frühjahr infolge Auswinterung des Weizens viel mehr Rüben als sonst angebaut wurden.
— Heilbronner Gewerbcbank in Konkurs. Tav Vermögen der Aussichtsratmitglieder Sihlen, Braun und Heck ist mit Beschlag belegt worden. Cs handelt sich um Vermögensobjekte in Hohe von etwa 400 000 Mk. — Recht so! — So muß es allen Aussichtsratsmitgliedern ergehen, die ihr Aufsichtsrecht nicht ge= oder mißbrauchen.
— Leipziger Bank in Konkurs. Tie nächste Abschlagsdividende gelangt voraussichtlich anfangs Mai zur Auszahlung. Die Höhe der Quote ist noch iinbestimnu.
— Schuckert und Allg. Elektricitätsgesellschaft. Tie Nürnberger Cmiferenzen betreffend Interessengemeinschaft sollen einen guten Ausgang genommen haben. — Alan muß Details abwarten um beurteilen zu können, ob die Aktionäre der A.-E.-G. mit den Abmachungen sich einverstanden erklären können. Jeden- salls wären diese doch auch gefragt worden.
— Allgemeine Clcktricitätögcfellfchaft. Wir meldeten gestern, daß Die Gesellschaft gemeinsam mit der Firma Ganz und Cie. in Budapest in Australien ein großes Geschäft vorhat. Cs handelt sich um die Umwandlung der Straßenbahn in Melbourne in elektrischen Betrieb.
— Deutsche Rcichsbauk. Es verlautet mit ziemlicher Bestimmtheit, daß das Institut schon in nächster Zeit eine abermalige Ermäßigung des D i s k 0 n t s vornehmen wird.
— Der Aujsichtsrat des Blechwalzwerks Schulz-Kuaudt u. Co. in Essen beschloß, von dem Mk. 588712 betragenden Bruttogewinn Alk. 205 022 zu Abschreibungen zu verwenden, gegen Alk. 192 462 im Vorjahre, mrd der Generalversammlung die Verteilung von 8 Prozent (im Vorjahre 12 Prozent) Dividende vorzuschlagen. _ .. ,
— Der verhaftete Direktor Schmidt von der Kasseler Trcbertrocknungsgesellschaft wird nach dein Cinlangen der Kasseler Mlen eine Tenkschriit an den Juslizmiuisler richten.
fr- mhiTnfnnhie bet jetzt in Stuttgart lebt Von den chirurgische rteaen0f icn v Bergin annns besitzt auch der Kieler Profeffor Fried- I 96-ima?c6 »er Cntel ber Kaiserin, da» Pradikal Exzellenz.
nprftoebenen Berliner Professoren, denen die gleiche Aus- ^icknuna Ui Teil geworden war, sei an Ranke, Helmholtz, Curtms, Gneist eriimert. Exzellenz ist auch der Philosoph und Goctheforscher ^Un° — *91 u5 ena Cyom 25. d. Mts. schreibt man: Während bis iPht die studentischen Verbindungen ungestört ihre Mensuren.m ^matten Wöllnitz und anderen Bierdorfern ausfechten konnten, scheint man jetzt polizeilich einschretten zii wollen. Heute früh wurden ^die Burschenschafter, die in Zwätzen zu Mertzuren antreten mollten, von Gendarmerie verjagt.
ro0 __ Ter Professor au der Berliner Technischen Hochschule, Ge° h-imrat Witt, soll an Stelle des verstorbenen Professors 0. ^ger mtbie Wiener Technisch^ Hochschule berufen werden.
wird man dm Versuch machen, diese in der Begründung bcB Novelle vorgesehene planmässige Entwickelung der Judiensthaltung' in den Jahren 1906 10 dem wachsenden Schiffsbestand und bete zu schaffenden Berufs-Personal anzupaffen und zu diesem Zwecke eine ausreichende Steigerung der „fortdauernden Aus. gaben" in den Berechnungen vorzusehen.
Wien, 29. Jan. Nachdem die Verhandlungen des, Ministerpräsidenten von Körber mit den deutschen Parteiführern in Betreff der Errichtung einer tschechischen, ilniversität in Mähren zu keinem befriedig g e n d e n Resultat geführt haben, wird in parlamentarischen Kreisen die inner-politiscl)e Situation wieder als ziemlich prekär bezeichnet ES zirkulieren Minister«, K r i s e n - G c r ü ch t e. Für heute mittag wurde ein außerordentlicher Ministerrat einberufen,der sich mit der Frage' einer mährischen Universität befassen wird-
Berlin, 29. Jan. Wie die „Boss. Ztg." meldet, wird das vom Kaiser Wilhelm der Stadt Rom geschenkte Goethe-Denkmal voraussichtlich dem Berliner Bildhauer Prof. E b e r 1 c i n zur Ausführung übertragen werden. Dem Tenkmal sollen u. a. die Hauptgestalten der Dichtungen einverleibt werden, mit denen sich Goethe während seineH Aufenthaltes in Rom beschäftigt hat
Haag, 29. Jan. Der holländische Ministerpräsident Dr. Kn y per erknirte einem Freunde, er Ijahe der cn#< lischen Regierung k e i n e F r i e d e n s v 0 r s ch 1 ä g e gemacht Er habe sich nur darauf beschränkt, die Aufmerksamkeit der englischen Regierung auf die unberechenbaren und unheilvollen Folgen zu lenken, welchen England entgegen* gehe, falls der Krieg sich verlängern würde, indem die Buren in der Lage seien, ihn ins Unendliche zu ziehen.
Paris, 29. Jan. Die Morgenblätter kommentieren in längeren Artikeln Balfours Erklärung. Wie. verlautet, sei Lord Asser dem holländischen Ministerpräsi^ benten bei der Redaktion der Mitteilung, die dieser in London der englischen Regierung machte, behilflich gewesen. Die Buren-Delegierten stehen dieser Angelegenheit völlig fern. Dr. Kuh per soll nur versichert haben, einen Aussöhnungs-Versuch machen zu wollen, indem er die englische Regierung ersuchte, die Friedens-i bedingungen anzunehmen, die er den Burensührern zu unterbreiten bereit wäre, wobei er jedoch jede Verantwortlichkeit ablehut. ,
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft
W. Friedberg, 28. Jan. Die Aktienzuckersabnk W e t t e r n u hat den Preis ber Zuckerrüben für 1902 herabgesetzt. Er beträgt für den Netto-Zentner bei einem Mindestgehalt von 127i Prozent Zucker in ber Rübe 75 Pfg. Bei geringerem Zuckergehalt wirb für jebes fehlende V10 Prozent 1 Pfg. auf ben Zentner in Abzug gebracht. Bei Lieferung nach Zuckergehalt werben 12 Prozent Zucker als Basis angenommen unb tn biesem Fall 60 Pfg. für ben Zentner bezahlt. Bei Mehr- unb Wenigergehalt wirb für jedes 7io Prozent 7, Pfennig mehr bezw. weniger bezahlt Diese Preise gelten, so lange der Zuckerpreis für 50 Kilogramm
Kunst und Wistcnjchüjl.
fc Frankfurt a. M., 26. Jan. Unsere Primadonna, Frau Di-pef-Andrießen, wurde von Felix Weingarten einae aden, in feiner Lrest-Trilogie, die demnächst in Leipzig »um 1. Mal auf- «führt wirb die umfangreiche unb sehr schwierige Rolle der Gmncftra zu Übernehmen. Außerdem ist die Künstlerin für den aamen Monat Februar von Hosrat «täaemann- als Gast für das leipziger Theater verpflichtet worden. Tas sieht ganz so aus, als siändeunserer Over ein weiterer schwerer Verlust bevor. Zu verdenken wäre es Frau Grees-Andnetzen nicht, wenn sie ginge, denn sie erfreut sich bei unserem Dpermntenbanten Jensen bei weitem nicht der Wertschätzung, die sie aus Grund ihres künstlerischen Könnens^oc 1ßyng des Heidelberger Schlosses in seiner gegenwärtigen Gestalt soll, nachdem sich bekanntlich kürzlich der Lehrkörper der Heidelberger Universität gegen die von der Re- aieruna beabsichtigten Restaurierungspläne ausgefprochen hat, nun- meh^auch in ein?r Adresse an den Großherzog von Baden an- oeregt werden, welche die Unterschrist früherer ^d)uler ber Um- ocrfuät tragen wirb. Es wirb darauf hmgewiesen, daß der Plan, Über der Faeade des Otto-Heinrichsbaues em Doppelgiebeldach Und ben zwtichen Friedrichs- uub Otto-Heiurlchsbau hegenben aldfemen &aalbau mit einem hohen Dach zu versehen, nur bazu mtaethati wäre, bie ibeale Schöuheitspracht ber allen Schloßruine zu zerstören. Durch Ausruf sollen die Unterschriften früherer Schüler ber Ruperto-Larola bis zum 1, März gesammelt werben
; — Die Kehrseite. Aus Leipzig wird geschrieben: Das Dr. Heine-Ensemble erzielte am Sonntag im „Albert-Theater nut der Ausführung von H e ij e r m 0;n n ’ § Schifferbrama ,,Die Hoffnung" einen schönen Erfolg, ber nur durch em fatales Vorkommnis für einige SHinuten gestört würbe. Als nämlich bie SDlutter Barenbs ihrem Sohn einen Spiegel vorhielt, bamit der iunae Mann sich im Schmuck der ihm geschenkten Ohrringe betrachte, beachtete sie nicht eher die Rucks e i i e b es Spiegels, als bis em homerisches Gelächter den eaal durchbrauste. Zu chrem Schrecken erfannte sie dann, baß auf dieser Rücksette em Plakat aufqetlebt war, besten Aufbruck gerabe bei ben Leipzigern hochft appetitreizenb roirfen mußte, benn er zeigte in großen Buchstaben die Worte: „Heute Schweinsknochen!"
4' .% Oesterr. Silberrente IOI.qO
• - ~ ” 101.20
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Gartenttrake 2.
Angebot der Arbeitnehmer: 1 Maurer, 1 Schlaffer, 1 Möbel- schreiner, 1 Kellner, verschiebene Fuhr- unb Landwirtschaftsknechte, 1 Schweizer, 3 Hausburschen, 2 Taglöhner, 1 Schreinerlehrlmg, 3 Lauffrauen, 1 Köchin, 1 Köchin zur Aushllfe, IPutzftau, 1 Schreib- gehilfe.
Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Metzger, 1 Möbelschreiner, 1 landwirtschastl. Arbeiter, 1 Hotelkutscher, 3 Schremerlehrlmge, 1 Tapezierleyrling, 1 Köchin, 1 Dienstmädchen, 1 Lauffrau.
Holz-Versteigerungen
im sicher Stadtwald.
Mittwoch den 5. Februar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Distrikte Gänsweid, Langenbuchen und Eisenkaute, versteigert werden:
430 rm Buchen-, 6 rm Eichen-Scheiter,
210 , Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppel,
3927 Buchen-Wellen,
4500 Buchen-, Eichen- und Nadel-Durchforstungs-Wellen,
190 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke,
790 Stück Reisstangen,
6 Buchenstämme von 42—65 cm mittl. Durchm. — 8 fm.
Bemerkt wird, daß die Buchenstämme um 11 Uhr zur Versteigerimg kommen. — Zusammenkunft auf der Nieder- Bessinger Schneise, am Steinbruch.
Ferner: Freitag den 7. Februar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Großhäuserberg versteigert werden:
300 rm Buchen-Scheiter,
6 „ Eichen-Scheiter,
3 , Kirschbaum-Scheiter, 325 u Buchen-Knüppcl, 40 „ Nadel- und Weich- Holz-Knüppel,
11 Fichten-Stämme
134 Fichten-Dcrbstangen
132 Fichten-Reisstangen Die Zusammenkunft ist am
Lich, den 28. Januar 1'
5800 Stück Buchen-Wellen,
1100 , Eichen- und Nadel- Wellen,
174 rm Buchen-Stöcke,
60 r Eichen-Stöcke,
mit 2,60 Festmeter,
, 6,71
v 1,58
Heuweg.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Heller.
906
Holz - Versteigerungen
in Kräflicher Hversörfterei Laubach.
I, Freitag den 7. Februar d. J., im Tiergarten, nach Zusammenkunft vormittags 101, Uhr beim Pflanzgarten daselbst, und zwar L tm Aaaspkah: Buche: 230 rm Scheiter, 56 rm Prügel, 19 rm Stocke, 170 rm Reiser; 2. im Sühekopf: Buche: 400 rm Scheller, 80 rm Prügel, 60 rm Stöcke, 360 rm Reiser; 3. aus ^ampertslhor: 30 rm Buchen-Reiser, 3 Fichtenstämme von 20—26 cm Turchm. — 2,53 cbm.
IL llontag den 10. Februar d. J., nach Zusammenkunft um 9‘ 2 Uhr vormittags beim Allenhainer Teiche, 1. im Zleters- wafö bei Altenhain (zunächst der^Kreisftraße): Buche: 99 rm Scheiter, 99 rm Prügel, 32 rm Stöcke, 71 rm Reiser-Prügel; Esche 2c.: 5 rm Prügel; 2. im Kenvekraia: Buche: 309 rm Scheller, 70 rm Prügel, 32 rm Stöcke, 43 rin Reher-Prügel; 3. aus Aaffcwakd und Kuystrauch: Esche: 6 Abschnitte von
23—37 cm Durchm. — 1,97 cbm; 1 Ahorn von 32 cm Turchm. unb 7 m Länge; Buche: 51 rm Prügel, 9 rm Reiser-Prügel; 27 rm Eschen- unb Kirschbaum-Prügel; 4. aus Mush-iu (zunächst ber Kreisstraße): 2 Eichen von 21 unb 23 cm Durchm., 6 unb 10 m Länge; 30 Hschea von 24—50 cm Durchm. — 20 cbm; 11 Ahorn von 21—42 cm Durchm. — 4,00 cbm; 41 rm Eschen- zc. Scheiter unb Prügel, 49 rm Buchen- unb Eschen-Stöcke, 29 rm -Reiserprügel; 5. aus Wintersbrrg: 5 Eschen von 25 bis 35 cm Durchm. — 1,90 cbm; 6. aus Schoruverg: 16 rm Fichten- Prügel; 7. aus verschiebenen Distrikten: Kohlreiftr und cLesyolz fläch emv eise. t .
Das Holz unter Nr. I, sowie unter Nr. II, 1 und 2, wird amtlich, ausgenommen sehr vereinzelt sitzendes Windsallhol^, bei der Versteigerung vorgezeigt werden. Zur Vorzeigung der Stämme unter Nr. II, 3—5, die erst mittags beim Feuer im Kendelram zum Ausgebot kommen, wird am 10. Februar, bis vormittags 10 Uhr, in der Försterwohnuna — Allenhain — ein Führer sich bereit halten. Auch am 7. Februar wird ein solcher nach dem Thiergarten auf dem Bahnhofe Laubach für die mit dem Zuge um 9.43 Uhr vormittags von Hungen Ankommenden zur Ver- ügung stehen.
Laubach, am 25. Januar 1902. 905
Gräfliche Oberförsterei.
Verdingung.
Die Räumung von Flutgräben in der Gemarkung Gießen, geteilt in 2 Lose soll Mittwoch, 5. Febr. d. I., vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserem Bureau „In den Neuen- Bäuen 43" (Zimmer Nr. 2 — Schreibstube —) zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin daselbst einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 24. Januar 1902. Das Stadtbauamt.
Schmandt. _____
Jagdverpachtung.
Donnerstag, 6. Februar 1902, nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei- Bureau dahier die Gemeinde- Wald- und Feldjagd auf ro eitere sechs Jahre öffentlich verpachtet werden.
Röthges, 27. Januar 1902. Gr. Bürgermeisterei Röthges.
Metzger. 903 Sie HolMsteigermg vom 21. uni) 23. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhr
scheine können vom 11. Februar an bei den zuständigen Hebestellen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Mittwoch den 12. Februar, morgens 8 Uhr.
Gießen, 26. Januar 1902. Gr. Oberförsterei Schiffenberg. ________Heyer.______899 Nutzholzversteigerilllg.
Nächsten Samstag den L Februar d. I., vormittags 9‘/2 Uhr anfangend, kommt im Gemeindewald Naunheim nachfolgendes Nutzholz zur Versteigerung.
71 Eichenstämmem.tm 63,70 479 Nadel „ , , 176,78
2 Buchen , „ „ 0,31
12 Erlen „ „ „ 2,71
51 Stangen 1. bis 3. Klasse.
Anfang Distrikt Fuchslöcher oberhalb Blasbach an der Chaussee nach Hohensolms. Bürgermeisterei Naunheim, 908 27. Januar 1902.
Stent, Bürgermeister.
Versteigerung.
Montag, den 3. Februar, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlokal, Seltersrveg 11, gegen Barzahlung: 1 Schreib- fefretär, 1 Vertikow, 5 Wirtstische und mehrere Sttihle, Sophas, Kommoden und 1 Kleiderschrank.
Gießen, 24. Januar 1902.
Mulch, Pfandmeister»
Schversteigerung
Samstag den 1. Februar, vormittags 10 Uhr,
kommt im CkimbacherGemeinde- wald, Distrikt Langebruch und Thal folgendes Holz zur Versteigerung :
35 Eichen-Stämme von 21 bis 43 cm Durchm. ----- 24 Fstm.,
15 Nadel-Stämme von 16 bis 24 cm Durchm. — 7 Fstm.,
30 Eichen-Derbstangen, 150 Nadel-Derbstangen, 100 Nadel-Reisstangen,
80 rm Eichen- und Nadel- Knüppel,
2500 Wellen Eichen- und Nadel-Reisig,
36 rm Nadel-Stöcke.
Die Zusammenkunft ist im Distrikt Langebruch.
Climbach, 28. Januar 1902. Gr. Bürgermeisterei Climbach.
Stein. 904
Schellers preisgekrönter Cognac anerkannt feinste Marke in Vi> V2* 7* Flaschen pro ’/i kl. 1.8UA L
Lilerllasthe Hk. IM L
Alleinige Niederlagen: H. Lengnagel, Nenen-Bäae.
H. Bellof II, Alicestrasee.
W. Möser, Selteraweg. Konsum-Halle Heuchelheim. A. C. Müller, Lang-Göns. A Aug. Seibert, Wieseck.
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Heut» uno -argen: KuhSkisch 50 Pfg. fafrledjs 30 M
Mehr als 3 Pfund werden nicht abgegeben. 876
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