Ausgabe 
28.11.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

^"hanbinn P"h . n,t(ltn 9i-t, ?W Mnet L 0'1"* « im C > *

rb:: «flimtn.

ft* As.....

MnumS"1'» ? b«*3* binqeroieU m? I r drinnSchst fto J 'J *°t Ä ft»'** ,ur ble ^nbibüty

XV" «* »«»" :s:fii a*?*c n ®" M11J1 M l'ben SWtali Ä* "E ä verschied binde nb zugleich bet Sich, «Srat a. D.A^ ? ®ta °°n 88 30^ hessischen Richtechech us Hessen unb bei

Haltestelle fiii^ 15. Dezember etöfe

'S.

Kentralhotel erfr DampskesselM : wurden. Sin SM mb mußte in tini h'

Nacht wurden.'n« Begleitung pirrtiim > Ehemänner in niM Sicherheii-beamtrn r Polizeier Mch ine $er|onen«^tt' ie Beamten oui Serin tt9 bei her Samt en­

det vettzmtzmen W t AuLrtsüdn! -et» Matt, die zurv- Wertpapiere liffa mittelst NachschM Spur.

; den französische^' ,d den italienisch^"'-' nnächst ein DuM französischen , Mattino'.

MingSarbeitenW^ ndig beendigt. ' jen wieder auf^^en «S

® i. * ' StreK * r*JwW6^ kWbi* N/Äi* lfn£i innen

<8 MJ?, I« I«'

Mir

,t $»r

sSß

xL-S Mg'S ";**'*« ujiL ®ub'frfl ^ der Stan die

L Äntlbu°°M

'rvE^g/Zaia^ ewent o

Xw^M

M 2»'-"

Neueste Meldungen.

Kunst und Wissenschaft.

Wetter

November

Stets sofortige und billigste Bediemmg.

> Schirmfaörik l-svi

27.

27.

28.

740,5

741,2

739,7

1

1

1

8,7

4,4

4,9

-e = &

73

92

98

BK 8E. SSE.

Bed. Himmel Bed. Himmel Bed. Himmel

3Vt%

8n/i

3</,®/0

3°/n

8*/e0/n

9- 7

. 24.00 . 91.20 . 78.00 . 95.50 . 201.80 . 187.80 . 137.50 . 142.80 . 155 50 . 148.30 . 17.80 . 180.00 . 201.30 . 166.50 . 16SLÜ

4-1,3 + 0,6 4-1,2

. 101.45

. 103.10

. 48.40 . 8070 . 28 75 . 121.60 . 44.10

. 101.80

. 91.40

. 101.85

. 91.40

. 100.35

. 99 80

Höchste Temperatur

Niedrigste ,

-Z?

*1

4- 1,4° 0.

2,2° 6.

flum Leipziger Vaukprozetz. Die von dem zu drei Jahren Gefängnis verurteilten Direktor der Leipziger Bank Dr. Gentzsch beantragte Wiederaufnahme des Strafverfahrens des Dankprozesses ist vom Landgericht abgelehnt worden. Tas Urteil gegen Gentzfch bleibt somit rechtskräftig.

Der Hygieniker. Sie: bet Frauenbewegung beigetreten." Er: than, Weiberl, Tu wirst ohnehin immer dicker.

GrößterSchrecken. Kapitän:Meine Herrschaften, wenn der Sturm noch eine Stunde so fortwütet, geht das Lchiff mit Mann und Maus unter." Dame (laut auf- schreiend):Um Himmelswillen, sind denn Mäuse auch aTt n'o m m a ge. Bekannter: denn Ihr Geschäft

wirklich so umfangreich?" Weinreisender:Nu, ich sage Ihnen, wir haben für unsere Kundschaft sogar eure eigene Trinkerheilanstalt!" .

m Konzert. Leutnant (als eine Sängerin den Mund auffallend weit öffnet):Kolossaler Krähwinkel!"

h

E e *e O I

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

8% Mexikaner . . . 41//1/- Chinesen . . . Electric. 8cl ackert . . Nordd Lloyd . » »

Kreditaktien ... Diskonto-Kommandit. . Darmstadter Bank . * Dresdener Bank . , . Ber iner Handels^es. , Oesterr Staatebahn . * Lombarden . . . Gottharibahn .... Lanrahütte . . Bochum . . » Harpener.....

Tendern: fest.

ö

-o

Reichsanleihe do.

Konsole . do . .

Hessen .

1°

C vilIClHUv!" vtilXH r* ' ' , k f f i

Jahre Gaben zur Christbescherung der Armer- wenden wollen. Solche Gaben wolle man freundsichst den Pfarrern oder Kirchenvorstehern jeder Gemeinde übermitteln. Auch die Gemeurde- Ichwestern sind bereit, Gaben entgegenzunehmen.

Katholische Gemeinde.

S a m S t a g, den 29. November.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Nhr: Gelegenheit M heil. Beicht.

Sonntag, den 30. November:

1. Adventssonntag.

Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heiL Beicht.

, um 7 Ühr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeittmg der Herl. Kau- mimion.

Vormittag? um 8 Uhr: Die zweite HeiL Messe.

, 9i/i Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2'/, Uhr: Christenlehre, daraiif AdventS-Andacht.

Landwirtschaft..»

Darmstadt, 28. Nov. Der Allgemeine Verband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften empfing vor Kurzem den Be­stich eines höheren Beamten aus dem Norwegischen Landwirfichasts- Ministerium. Zweck des Besuches war Information über das deutsche landwirtschaftliche Genossenschaftswesen, um die hier qesammel en Erfahrungen für den weiteren Ausbau des ländlich en Perso- nalkredits in Norwegen zu verwerten Des Weiteren hat em Mitglied deS Unterhauses von Canada, A Desiardins, em be­kannter Vorkämpfer für das Kredttgenossenfchattswesen m seinem Vaterland, für die nächste Zeit seinen Besuch dem Allgemeinen Verbände in Aussicht gestellt. . ro, .

Washington, 27. Nov. In den Staaten Connecticut, Rhode Island, Massachusetts und Vermont herrscht die Maul- und Klauenseuche in beunruhigendem Maße. Infolge dessen erließ der Ackerbausekretär Wison eiue Verfügung, welche bis auf weiteres verbietet, daß Rindvieh, Schafe, andere Wiederkäuer und Schweine durch das Gebiet der genannten Staaten nach anderen Staaten oder dem Auslande verbracht werden.

Wer sich einen wirklich dauerhaften

Schirm

wünscht, lasse sich denselben genau nach Wunsch und Auswahl des Materials bauen.

Kein Schirm-System, welches bei mir nicht repariert werden könnte. 8284

Der papieme Bacheseldzug Herman« SndermanuS »egen ihm unbequeme Kritiker hat, so schreibt Julius Knopf in der Saaleztg.", zwar keine Opfer gefordert, wird auch keine fordern, Kat aber einen prächtigen Zündstoff in die Massen geschleudert. Im Berl. Tagebl." sind nun schon vier Angriffsartikel des be­rühmten Mannes erschienen, unter dem anheimelnden Titel: Verrohung in der Theaterkritik": er hätte richtiger in derBerliner Theaterkritik sagen sollen, denn ausschließlich Berliner Rezensenten knöpft er sich vor. Des tiefgekrankten, in seinen heiligsten Dichtergefühlen verletzten Dramatikers Zorn trifft nach einander den Herausgeber derZukunft", Maximilian Harden, den temperamentvollsten deutschen Publizisten; Erich Schlmkier, den begabten Dichter und kundigen Kritiker; ,a, auch über eine so vornehme Natur wie Heinrich Hart ergießt sich deS Gewaltigen unheilvoller Iorn. Daneben thut er noch einige andere Herren ab die nicht so bekannt sind in deutschen Landen. Die Gemeuchel­ten haben, um zu zeigen daß Sudermann sie nicht mausetot ge­schlagen hat, mit Gegenartikeln aufgewarteL Zugegeben, daß manche Kritiken, welche Sudermann in einen Racheart,kein als abschreckendes Beispiel oorführt, nichts weniger denn maßvoll gehal- ten sind Das ist Sache der Individualität, der Anschauung, der Stimmung, denn auch der Kritiker ist ein Mensch. Aber diese Referate als Kunstgriffe" zu bezeichnen, um denWert einer bra- matifdien Arbeit herabzudrücken^ das ist eine Auslegung, deren gelinde gesagt Haltlosigkeit nur mit dem all' die Jahre hin­durch aufgespeicherten Ingrimm deS gekränkten Autors zu ent­schuldigen ist. Ich bin mit den angeklagten Knttkern weder be­kannt noch verwandt, noch verschwägert; der Parteilichkeit vermag man mich nicht zu zeihen. Ick hätte auch keinen Grimd, gegen Herrn Sudermann vorzugehen, wenn ich nicht daS Psilchtgefuhl m mir vei-spurte, maßlose Angriffe ans ihr richtiges kehr bescheidenes Maß zurückzuführen. Von keinem denkenden Kritiker darf man verlangen, daß er sich zum Sklaven eines tyrannischen Großen-

wahns^mache. unterrichteter Seite aus Stockholm mitgeteilt wird werden die d r e i N 0 b e l - P r e i s e für Naturwissenschaften in diesem Jahre an folgende Gelehrte verliehen werden: Der Preis ür Chemie ist dem Professor der Berliner Universität Geh. moAipr mn^rat Dr Emil Fischer verliehen worden, den phpsika- Gfrh^n S erhielt bet Professor der Stockholmer Hochschule S^Arrhenius während der medizinische Preis dem dänischen Arzt F i n s e n verliehen wurde.

Arbeitcrlicmcgnng.

Marseille, *7. Nov. Die Ausständigen beschlossen in einer Versammlung die ^rtsetzung be5 AuSstandeS. 2300 für

Dienstag den 2.Dezember, nachmittags 5'«Uhr: Vereinigung der neukonfirmirten Mädchen der Lukasgemeinde im Konfirmanden­saale der Iohanneskirche. viarrer Euler.

Nächstfolgenden Sonntag, den 2. Advent, Beichte und heil. Abendmahl für die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst, wozu die konfirmirte Jugend besonders eingeladen wird.

Die Pfarrer und Kirchenvorsteher der vier K.rcden-

bemächtigen wolle.

P r a g, 28. Nov. Nach Blättermeldungen haben gestern in mehreren Orten Böhmens Erdbeben stattgesnnden.

Athen, 28. Nov Ter Kriegsgerichtsrat Zeitz ist hier zur Untersuchung der Loreleyangelegenheit eingetroften.

New York, 28. Nov. Nach Meldungen aus San Do­mingo ist dort die Lage sehr verwickelt. Die Regierung ergriff strenge Maßregeln, um den Aufstand zu unter­drücken.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

AmLAdvent, d e n 80. N ov e mb er.

GotteSdiensL

I« der Stadtkirche.

Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Schlosser.

Beichte und HeiL Abendmahl für MatthauS- und Markus- flemeinbe. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erboten«

Vormittags 11«/« Uhr: Kinderkirche hlr die Matthäusgemeinde.

Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheune mann.

Donnerstag den 4. Dezember, abends 8 Uhr, stn oberen Konfirmandensaal, Kirchstraße 9: Bibelsttmde. Psalm 56.

Weitere Abcndmahlsseiern finden statt am 2. Advent im Abendgottetzdienst für die Matthäusgemeinde, am 3. Aovent. im Abendgottesdienst für die Markusgemeinde. Zu beiden wird noch besonders die konfirmirte Jugend eingeladen.

In der Iohanneskirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Beichte und heiliges Abendmahl für die LukaS- imb die Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. .. t,

Vormittags 11'/« Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Euler.

Nach allen Gottesdiensten: Sammlung st,r die Kirchenkasse.

Sonntag abendS 8 Uhr, im Konfirmandensaal der Iohanneskirche: Vereinigung des IünglingsvereinS und seiner Gäste. Hierbei Vortrag des Herrn Pfarrers Koch aus Lützellinden. Zur Teilnahme wird freundlichst eingeladen.

Montag, den 1. Dezember, abends 8 Uhr, Bibel stunde im Konfirmandensaal der Iohanneskirche. 1. Iohannesdrief, Kap. 2, DerS 1827: Der Schutz wider die Widerchrrsten.

Pfarrer Dr. Naumann.

Nniversitüts-Nachrichten. _____ ..---------

Auch die Königsberger Studentenschaft hat Kandel und Verkehr. y0lli$iuirl|dja|L g^chlossen.^ 3nC einer "aNgemeinen^Studentenversammlung wurde Bangkok, 27. Nov. Die Einführung ^er G o l^v ah runq eine Resolution angenommen, nach welcher die Königsberger \[n g ( a m ift ^6^ feftfleTc^ ^1,^ ^n8en rn°

Sttidentenschaft auch bei der s ch w e r st e n Beleidigung den Sabel die freie Ausprägung von ^lber flössen. Der bei der für die ritterlichste in erster Linie in Betracht kommende Waffe zur Prägung von Tikals etwa erzielte Ueberschuß "»d wl einemve- Austragung von Ehrenhändeln der Studenten untereinander hält, sonderen Goldreservefond zur Herstellung von Goldmünzen meder- In einer zweiten Resolution richtet die Satisfakiwn gebende ©tu- qe(Cgt werden. ...

deuteuschaft der Universität Königsberg an-den Kriegsm.mster das Dividende-GchStznnflen. Lederwerke »om4» erQebene Ersuchen, bei Streitigkeiten zwischen Offizieren und> Stu- in Offenbach 5 pEt. (im1 Doriahr 3 pCt.). Der Av^yiug oer deuten mehr als bisher bei der Austragung von Ehrenhandeln Berliner (früher Pommerfchenf Hypothekenbank ^.rfte befrie- dem Säbel als der ritterlichen Waffe vor der Pistole den Vorrang digend sein. Doch dürftevorsich'shaw^ der Uberschuß M^lb verschaffen zu helfen. _______________________________| schreibungen verwendet und etne Dividend, noch nicht »erteilt

^ ^ ^rankenthakeryranhauS,«kt..Ges., Frankenthal (Pfalz).

Der Buchhalter K. Fr. Storck veruntreute zum Nachteil der Ge- sellschaft Geldbeträge in Höbe von 14 000 ^. "nd fälschte, um nicht entdeckt zu werden, die von ihm geführten Bücher Nach Aufdeckung der Veruntreuungen Storcks ging dieser fiuchttg. Es ist bereits telegraphisch gegen ihn ein Steckbrief erlassen und ferne Verhaftung angeordnet worden.

R % Oborhess^n

4% Oesterr. Goldrente . . 103.90 4V!,% Gestern. Si.berrente 101.25 4% Ungar. Goldrente . .

40/ Italien Rente . . .

4'1,% Portugiesen . , . so/ Portugiesen. . . » 1 % C. Türken . . . Türkenlose.....

4% Grieoh. Monopol -Anl.

41/,% äussere Argentiner

Oriainaldrahtmeldimgen des Gießener Anzeiger.

Berlin, 28. Nov. DerVorwärts" bespricht beute die Rede Kaiser Wilhelms in Essen mA sagt dabei il a.: Zunächst gehe aus dem Wortgut d« Rede hervor, daß der Kaiser unmöglich den der Beschlag­nahme verfallenen Artikel des Vorwärts gelesen haben kann. Unsere Kenntnis der Angelegenheit t^ruht im We­sentlichen nicht auf italienischen Gewährsmännern, soweit wir italienische Quellen benutzten, sind durchaus zuver­lässigen und ernsthaften Männern gefolgt sondern wir haben sie geschöpft aus gänzlich Luders gürteten lauteren Quellen, die abseits jeder Parteileidenschaft, jedes persön­lichen Interesses, jedes politischen Hasses ftießen. Auf Grund dieser Informationen stellen wir mit ruhiger fester Ueberzeugung die volle Wahrheit uuserer Be­hauptungen fest. (???) Wenn es wahr ist, daß daS tragische Ende Krupps mit den seit zwet Monaten bekann­ten Veröffentlichungen zusammen hängt, dann ist er nicht das Opfer einer boshaften Verleumdung, sondern einer der vielen Opfer des § 175 geworden. Diese unsere feste Ueberzeugung setzen wir den Anklagen Wilhelms IL einfach entgegen, der uns des Mordes, der Niedertracht und Ge­meinheit und der Verleumdung beschuldigd (Zuverlässiae italienische Blätter haben bereits den Namen des wirk­lich Schuldigen, eines Künstlers, genannt, der bereis durch die Flucht der Verhaftung sich entzogen hat. D. Red.)

Berlin, 28. Nov. Die Morgenblätter besprechen an leitender Stelle die gestrige N e i chSt a g s-Sitz un g urrd konstatieren einstimmig, daß der deutsche Reichstag Jett seinem Bestehen einen derartig stürmischen Tag n^h nicht erlebt habe. DieKreuzztg." erklärt, das Vorgehen der Sozialdemokraten habe die Vereinbarung der zolltarift freundlichen Elemente des Reichstages herbeigeführt, wel­ches sogar die noch abseits Stehenden ermutigte, sich dem gemeinsamen Vorgehen anzuschließen. DieDtsch. Tagesztg." sagt: Solche Schimpfworte, wie Ullrich sie in das Haus hineinrief, höre man vielleicht im Hinterhofe einer Berliner Kaschemme. DieNat.-Ztg." nennt ba3 Vorgehen der Mehrheits-Parteien einen parlamentarischen Staatsstreich-Versuch. Der Mtrag Kardorff be­deute, wenn er durchgesetzt werde, das Ende der parla­mentarischen Beratungsfreiheit im Reichstage. Auch die Voss. Zig." bezeichnet den Mtrag Kardorff als einen Bruch der Geschäftsordnung, der Grund-Verfassung deS Reichstages. DasBerl. Tagebl." spricht von Revo­lution im Reichstage und sagt, der Mtrag der Mehr­heit sei das unglaublichste, was im Parlamentarismus je geleistet wurde. DieBerl. Ztg." meint, das deutsche Parlament habe jetzt vor 5em österreichischen nichts mehr voraus. TerVorwärts" führt in einemZoll-Brigan­ten" überschriebenen Artikel aus, eS sei nicht schwer auch dem einfachsten Verstände klar zu machen, daß der Mtrag Kardorff einfach die Zerstörung des Parlamentarismus? und die Errichtung der Diktatur-Gewaltherrschaft bedeute.

Barcelona, 28. Nov. Die Studierenden ver­anstalteten anläßlich des Sprachenerlasses eine Kund­gebung. Die Polizei mußte einischreiten, die ©enbarmene besetzte bie Universität.

Gibraltar, 28. Nov. Ter General-Gouverneur von Sevilla ist gestern mit seinem Stabe in Algeciras einge- trosfen und nahm sofort eine Truppen-Jnspektion vor. Eine Anzahl Baracken werden in bet Nähe von San Roque er­richtet, wo auch das Haupt-Quartier untergebracht wird. Sämtliche Maßregeln werden getroffen, weil bie spanische Regierung befürchtet, daß England sich des neu­tralen Gebietes, welches Gibraltar umgiebt.

«oratio yurttf, wo sh" sein Thrtomot.tr erwartete, W« <w»ort «trtmft, -rntßta. 9» -E [

Vogen des Meeres gingen sehr hoch, und als man ftch der \^we z?. Nov. Der AnSstand der Matrosen >

Küste näherte, erkannte der König, daß es unmöglich I de^Offiziell proklamiert ;

fein würde, zu landen. Er ließ sich aber dadurch nicht Marseille, 27. Noo. Die Genossenschaft der Rheder hielt beirren Ohne viel zu überlegen, s P r a n g e r i n s M e e r eine Versammlung ab. ES wurde beschoss^ afle g^erb« md erreichte schwimmend den Strand. Wenn er Vertrag von 1900 hinauSgehende Forderungen der ausständigen

diesen Entschluß gesaßthStt- ttäre er imOHinna -niarinerefrroifttn Rubinen bn6efrelär M vb°nd-S licht reefitscittg genug zur Geburt der zweiten Tochter ein- et. «7^Jiio» abenb bie yrbeit6bWeer.

letroffen. < r IM mürbe «eonetoa 200 Srubenarbeit.m thällid. anflt-

Söhn und Tochter in europäischen «ntte der Verletzungen an den Händen erlitten hatte,

Fürstenhäusern. Anläßlich der Geburt ^in er zweitenein (j,ofee. Die Arbeiter drangen dort ein unb ver-

t° Ne Nischen Prinzessin, schreibt herG°n°i^ W « ihm Lenschnit «der '°w-SP° »

nerkwürdig zu konstatieren, wie stark die Zahl der Prin- ^ßen sie das Lokal, bewachteni-der den^f^ana zu demselben icffinnen in mehreren regierenden Häusern in ^ropa die St. Etienne, 27. November, ^niolge des Besch ss Lr Prinzen übertrifft So hat Zar Nikolaus bekannt, G r u d e n a r b e i t e r. K o m I t e e s die Arbeit am Freitag ich bereis vier Töchter und noch keinen roiebee a u f a « " c en, ^ben^d) bieaie(^en ÜOn

ssünig von Italien hat zwei Töchter. Ter ^n!0 . Q in ^enntm§ zu jetzeir. Dieser Entschluß

tret Töchter. Ter König von Englanddrei Töchter und em> begrünbek, baß die Forberungen ber Arbeiter drirch

einen Sohn, den Priii^en von Wales; der letztere hat da- Wieberausnahme ber Arbeit in keiner Weise beeinträchtigt legen drei Söhne und eine einzige Tochter. Ter Junge Qrbcn>

König von Spanien ist der einzige Sohn; er £a1 tfved -----

Schwestern. Ter Fürst von Montenegro hat sechs Tochter

und drei Söhne. Tie Königin der Niederlande der König IWinilbHHlL

von Rumänien und der König von Serbien haben keine .d. Darmstadt, 29. Novbr. Indem heute vorderhiesigen Kinder Gehen wir jetzt zu den Höfen Über, an denen die Strafkammer verliandelten W e i n f a lsch unqs-P roz gegen Prinzen die^Mehrheit haben, so hat der König von Schweden den Weinbändler Jakob Josef Petry m Niedev-Ingelheim erhielt ^er Söbne und keine Tochter. Kaiser Wilhelm hat der zum Teil geständige Angeklagte eine ganz «remvlar,,che land hat fttnf Söhne und eine Tochter. Das beste Ver worden auf Berufung des Staatsanwalts hob das

hältnis besteht beim König von Tanemark: er hat drei ^ichsqericht in der Sitzung vom 20. März dss. IS. dieses frei- Söhne und drei Töchter; die letzteren sind dre KSmgm von ^chende Urteil auf und ordnete eine neue Verhandlung vor der England, die Kaiserin-Witwe von Rußland und die Her- j^n Strafkammer, welche Petry S» einer Geldstrafe von wain Thvra von Cumberland; seine Söhne sind der Kron- ^00 eo. ibOTage Gefängnis, und tn bie Nicht unerheblichen LZsti-n, bet Wnig von «echen-nnd und der Prrnz «^ünb,^

1 9 1 'um bem Wein einen höheren Extraktgehalt zu sieben; auch die Art

unb Weise ber Herstellung des Tresterwems, be onbers bie Ver­längerung mit Wasser unb Zucker, unb ber Ankauf, sow'e ber Ver­kauf bes auf biese Weise hergestellten .Weines" kam bei Festsetzimg be4 Strafmaßes in Betracht. Nicht erwiesen werben konnte ber Umftanb, baß er bem Wein auch Starke- ober Traubenzucker zu- aefetit hat unb nicht wiberlegt wurde die Aussage Petrys, daß er das .Bouquet' nach Amerika verkauft unb nicht selbst verbraucht hat: von diesen beiden Anklagen wurde er daher 'reigesprochen Ter Staatsanwatt hatte außerdem drei Monate Gefängnis

Telephonischer Kursbericht«

Frankfnrt a. M., 28. November 1902.

am 26.-27. November _ 26.-27. ,