Auskunft.
Märkte.
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Wetter
Juni
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Sonnenschein KlarerHimmel Sonnenschein
102.00
93.75
102.00
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37-°/° 3% 37,°/° 3% 37-°/°
102.70
46.20
29.55
111*20
44.30
25,70 c.
10,8° C.
4% Italien. Rente . . .
47,96 Portugiesen .
8% Portugiesen. . . .
1% C. Türken . . . .
Türkenlose
4% Griech. Monopol.-AnL 47,96 äussere Argentiner
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2 d
TD s Z
Telephonischer Kursbericht*
Frankfurt a. L., 25. Juni 1902.
bis 27. Juni , 27. ,
• Ein großes neues Petroleumfeld ist nach einer Mitteilung des „Engineer^ in Nord-Rußland am Weißen Meer entdeckt worden. Die Oclquellen liegen in alten (paläozoischen) Gesteinsschichten in der Landschaft Timan längs des Flusses Uchta im Gouvernement Archangelsk.
Gießen, 26. Juni. Nachdem nunmehr die Verlegung der Apotheken für Gießen die Genehmigung gefunden hat, ist auch der Verkauf des Hauses der Firma Alexander Mayer (Inh. Gebr. Falk), Marktplatz, Ecke Schulsttaße, zum Zwecke der Errichtung der neuen Engel-Apotheke perfekt geworden. Gebrüder Falk beabsichtigen ihr über 50 Jahre bestehendes Geschäft aufzugebeu und wollen ihr gewalttges, noch wohlassortiertes Lager in Manufaktur-, Wall-, Leinen-, Baumwollen- und Kurzwaarea ausverkausen. Die Firma hat bereits mit dem Ausverkauf begonnen. 4741 '
Reiohsanleihe do.
Konsols . do. . .
Hessen Oberhessen
26.
26.
Universitäts-Nachrichten.
— Der Bremische Senat hat dem Direktor des dortigen Bakteriologischen Instituts Dr. med. Hermann Tjaden den Titel Professor verliehen. Pros. T. war früher Kreisasstflenzarzt und Schularzt in Gießen. .
— Privatdozent Dr. Theodor Ludwig in Straßburg r. E. ist zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität in Straßburg ernannt worden.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
8V»..
4% Oesterr. Goldretne .
worden ist, so daß der vorhandene Vorrat um dieses Quantum sich vermehrt bat. Für den kommenden Monat ist ein Versand von 9—10000 Tons sicher. , , .
Frankfurt a. M., 27. Ium. Die heutige Generalversammlung der Accumulatorenwecke System Pollak, in der 37 Aktionäre mit 1121 Stimmen vertreten waren, genehmigte nach mehrstündiger Debatte die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung pro 1901, erteilte dem Vorstande Entlastung und aeceptierte das Angebot des Aussichtsrates, die im Vorjahre zu Utrecht gezahlte Dividende von 132 000 Mk. und die Tantiömen in Höhe von 8466 Mk. । an die Gesellschaft zurückzuzahlen. Der Aufsichtsrat wurde wieder- gewählt. Aus Gefundheltsrücksichten scheidet Emil Kalb aus.
Frankfurter Börse. Mangels jeglicher Anregung verkehrte auch die heutige Börse lustlos und schleppend und so war auf allen Gebieten große Zurückhaltung und Geschäftsstille vorherrschend. Das geringe Angebot in Disconto Eommandit, Creditactien und einigen Montanwerten genügte, Druck auf die genannten Papiere auszuüben, sodaß dieselben im Preise verloren. Hauptsächlich ent- springt diese trostlose Apathie unserer Börse in der immer nicht befriedigenden industriellen Lage. Ails diesen Gründen waren Jndustriewerte — Kohlen und Eisen — schwach und verloren im Durchschnitt 7,-1 pEt. Deutsche Fonds gut behauptet. Türken etwas schwächer, Spanier fest. Staatsbahn nachlassend, Lombarden etwas niedriger.
Die uneinheitliche Lage des Rheinisch-Westfälischen Koh- lenmarktcs hat sich nach der Z." noch verschärft, als die Unlust aus dem heimischen Markte eher größer geworden ist, in vielen Zweigen herrscht Zurückhaltung, die dadurch verstärkt wird, daß der Friedensfchluß in Südafrika bis jetzt fast gar keine Wrrkrmg ausgeübt hat.
— In Amoy (China) ist — wie uns das Reichspostamt mitteilt — eine deutsche Postanstalt eröffnet worden. Ihre Thätigkeit erstreckt sich auf den Briefpost-, Zeitungs- und Postanweisungsdienst, sowie aus die Annahme und Ausgabe gewöhnlicher Packele mit oder ohne Nachnahme. Lieber die Taxen und Versendungsbedingungen geben die Postanstalten auf Verlangen
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3% Mexikaner ... 47r7o Chinesen . . . Electric. Sohuckert . . Nordd. Lloyd . , .
Kreditaktien , . . . Diskonto-Kommandit, . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. . Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden . • ♦ . Gotthardbahn , . , . Laurahütte • • • • . Bochum ..... Harpener ....
Tendenz: ruhig.
Höchste Temperatur am
Niedrigste , „
25.45’’
90.65
103.80
212'25 184.70
137.40 144J2O
156.20
151.20
18.20
170.25)
202.00
192.50
174.60
4l/2% Oesterr. Silberrente 101.65 4% Ungar. Goldrente . . 101.55
Gießen, 28. Juni. Marktbericht. Auf demheutigenWochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,80—0,90 Mk., Hühnereier pr. St. 6—7 Pfg., 2Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 10—12 Pfg., Enteneier 6—7 Pfg., Käse vr.Stck. 5—7 Pf., Käsematte 2 Stck. 0—0Pfg., Erbsen pr.Liter 19Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Taubenpr. Paar0,80—1,00Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,50 Mk., Hahnen pr. Stück 0,90—1,60 Mk., Enten pr. Stück 2,40—2,60 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60—64 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 66—70 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 50—70 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 3,50—4,00 Alk., Weißkraut per Stück 00—00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 14,00—15,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg. Aepsel per Pfd. 0—00 Pfg., in Körben 00—00 Pfg. Trauben 00—00 Pfg.
Dauer der Marktzeit von morgens 7 Uhr bis nacbrntttags 1 Uhr, während der ersten drei Stunden der Marktzeit darf nur auf den bestimmten Verkaufsplätzen und nicht im Umherziehen eilgeboten werden.
Kunst und Wissenschaft.
— Ein Preisausschreiben zur Erlangung von Entwürfen (ur eine Einb anddecke veranstaltet zum 20. August dieses Jahres die von Alexander Koch in Darmstadt herausgegebene Deutsche Kunst und Dekoration. Es sind drei Preise von nrfamrnen 500 Mark ausgesetzt: 1. Preis 250 Mark, 2. Preis 150 Mark, 3. Preis 100 Mark. — Mit Spannung sieht man m beteiligten Künstlerkreisen auch der am L September erfolgenden Preisgerichts - Entscheidung entgegen in dem gleichssalls von Alexander Koch veranstalteten Wettbewerbe, welcher die Schöpfung mustergültiger künstlerischer Wohnung s° Entwürfe einfacher Art zuin Zweck hat und der dem Preise im Gesamtbetrags von 2 600 Mark zur Verteilung gelangen. Bei der Wichtigkeit der zu lösenden Ausgabe, und da das Preisgericht von einer Reihe unserer namhailesten Gewerbekünstler, Kunstkritiker und Möbelsabrikanten gebüdet wird, dürfte ein bedeutsames Resultat zu erwarten sein. Nähere Angaben finden sich in den letzten Heften der Zeitschrift „Deutsche Kunst und Dekoration" (im Verlag von Alex. Koch, Darmstadt).
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
Berlin, 28. Juni. Tas Vertragsinstrument des Bund- niffes mit Oesterreich-Ungarn und Italien ist heute vom Grafen Bülow und den beteiligten Ministern unterzeichnet worden. Der Dreibund dauert in unverändereer Weise fort.
Hamburg, 28. Juni. Die vereinigten Ziegelei- Besitzer von Hamburg und Umgebung erklärten sich solidarisch mit den Jnnungsmeistern des Baugewerbes und beschlossen, denjenigen Meistern, welche die Forderungen der Arbeiter bewilligen, fortan keine Baumaterialien mehr zu liefern. ,
London, 28. Juni. Vor dem Gericht m der Bow- street wurde gestern der deutsche Hauptmann von Lat- t o r f auf einen Auslieferungsantrag hin vorgeführt. Der selbe ist angeklagt, zwei Wechsel gefälscht zu haben.
L o n d o n, 28. Juni. Wie verschiedene Blätter berichten, hat Lord Milner y2 Million Pfund Sterling an die englischen Landwirte in Transvaal gezahlt.
London, 28. Juni. „Daily Telegraph" meldet aus Ceylon: Eine nicht unbedeutende Anzahl Buren-Gefangener hat beschlossen, sich auf der Insel an zu siedeln und zwar aus Wunsch der dort bestehenden holländischen Kolonie.
Paris, 28. Juni. Die Gerichtsbehörde von Douar befaßt sich augenblicklich mit einer Spionage-Angelegenheit, in der ein deutscher Offizier kompromittiert sein soll. Der Betreffende soll sich seit längerer Zett unter dem Namen Leroi dort aufgehalten haben mtt der Absicht, eine Anzahl neuer Geschütze, die augenblicklich in den französischen Werkstätten fabriziert werden, zu besichtigen und deren Munition in die Hände zu bekommen. Er sei durch seinen Hotelier angezeigt worden, durch dessen Vermittelung er die Geschosse zu erhalten hoffte. — Wie weiter aus Douai gemeldet wird, isst 150 Arbeitern der
dortigen MllttärwertstLtteu aus Manger au DLschSfttgtMg gekündigt worden. .,
Paris, 28. Juni. Der „Figaro" berichtet ans Fez^ daß ein deutscher Beamter, welcher beauftragt war^ in Fez ein deutsches Konsulat zu errichten, durch einen Sturze vom Pferde einen Armbruch erlitten hat.
Madrid, 28. Juni . Im Königs schlosse wurdch durch die Explosion in Carabanchel viel Schaden^ angerichtet. Im Gala-Speisesaal sind fünf Glasschränke, in einem anderen Saal ein riesiger venetianischer SpiegeL zertrümmert worden Viele Möbel wurden beschädigt, Thüren und Fenster aus den Angeln gehoben, hundert^ von Fensterscheiben zersplittert. Alles war mtt Staub unbtl Schutt bedeckt. In den Räumen der Königrn-Mutter! prangen fünf geschlossene Behältnisse auf.
Wien, 28. Juni. Nach aus Budapest eurgetroffenew, Informationen kommt Szell Montag oder Dienstag hiev^ her, um dem Kaiser vor seiner Abreise nach Ischl ^Öericfj^i zn erstatten Bei dieser Gelegenheit würden beide Minister-; Präsidenten ihre Besprechungen betreffend den Ausgleichs wieder aufnehmen
W i e n, 28. Juni. Wie eine hiesige Korrespondenz melk bet, schweben zwischen Rom und Berlin Verhandlungen^ wegen Errichtung einer päpstlicheu Nuntiatur in Berlin ~
Prag, 28. Juni. Wie die „Narodni Lisch" melden, tot absichtigt die Regierung die Auszahlung von Diäten und! Reisegeldern an die Reichst: ats-Mitgliederst ab zu schaffen und dafür ein Fixum eintreten M lassen. c.
Lemberg, 28. Juni. Wie verlautet, wurde dre @e* meinde-Vertretiung von Stanislau wegen der beschlossenen Protest-Kundgebung gegen die Marienburger? Rede des deutschen Kaisers behördlich aufgelöst, da M ihren statutarischen Wirkungskreis überschritten habe.
Die Krankheit des Königs Eduard»
London, 28. Juni. Die Arzte sind mit der Besses rung im Befinden des Königs, die langsam aber sicher« fortschreitet, zufrieden. Die günstigen Bulletins haben im- ganzen Lande die Hoffnung auf die Wiederherstellung deA Königs erhöht. In der „St. James Gazette" erklärt em mit dem König befreundeter Wundarzt: Wenn die gegeu^ wärtige Besserung eine Woche oder 10 Tage lang nach der! Operation anhält, könne man die Vorbereitungen zutt Krönung wieder aufnehmen Die starke augen-^ blicklich herrschende Hitze wird in der Krankenstube durch elektrische Fächer behoben Nach dem bisherigen Arrange-- ment wird Prinz Heinrich heute nach Portsmouch ab-, reisen. — Ein Telegramm aus Berlin berichtet, Kaiser Wilhelm habe beschlossen, sofort nach England ab*, zureisen, falls sich der Gesundheitszustand des KönigÄ wieder verschlimmern sollte. — Die Königin hegt große Hoffnung auf die Genesung ihres Gatten Der König sicht gut aus, und richtete einige launige Worte an die Königin^ Der Prinz von Wales unterhiett sich eine halbe- Stunde! lang mtt dem König, und unterrichtete chn über die Hab- tung des Auslandes. Der König zeigte sich schr erfreut über die Kommentare der ausländischen Presse, besonders der von Paris und Newyork. Die Aushebung bei} Truppenschau hat unter den Kolonialtruppen und beit kubischen Abgesandten eine große Enttäuschung hen vorgerusen. „Daily Mail" will wissen, daß die Flotten^ schau möglicherweise doch noch in der nächsten Woche statte finden soll. ,
Gerichtssaal.
M. Gtttzeu, 27. Juni. Strafkammer. Den Vorsitz führte Landgerichtsdirektor Dr. Güngerich, die Anklagebehörde vertrat Gerichtsassesior Dr. Hetzel. — In der Straffache gegen den Konrad Koch von Rainrod wegen Betrugs wurde durch gestern verkündetes Urteil das verurteilende Erkenntnis des Schöffengerichts Alsfeld bestätigt. — Der wegen Betrugs vielfach vorbestrafte Schneider Karl Ernst Katzmayer von Stuttgart wird wegen des gleichen Delitts zu einer Gefängnisstrafe von fünf Monaten verurteilt — Der Dienstknecht Heinrich Fritzges von Götzen hat sich verschiedentlich auf dem Lande als Taglöhner verdingt, das Mietgeld sich geben lassen, den Dienst jedoch in keinem der Fälle angetreten. Da er wegen derartiger Mietgeldschwindeleien vorbestraft ist, wird er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.— Der Taglöhne'' Johannes Hamel von Vadenrod hat sich des im strafbaren Rückfall begangenen Betrugs in drei Fällen, der intellektuellen Urkundenfälschung und der Angabe eines falfchen Namens schuldig gemacht und wird deshalb tn eine Gesamtgefängnisstrafe von einem Jahr und sieben Monaten und in eine durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt erklärte dreiwöchige Haftstrafe genommen. Außerdem werden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren aberkannt. — Die Berufung des Schweizers Siegfried Bieri von Hof-Albach gegen das ihn wegen Körperverletzung zu vier Wochen Gefängnis verurteilende Erkenntnis des Schöffengerichts Gießen wird beim Ausbleiben des Angeklagten kostenfällig verworfen. — Der Karl Wilhelm Kost von Nieder-Wöllstadt ist der Körperverletzung mtitels eines Messers angeklagt, wird jedoch, da er in Notwehr gehandelt hat, von Strafe und Kosten freigesprochen.
Mainz, 27. Juni. Eine ergötzliche Szene trug sich, wie wir einem Mainzer Blatt entnehmen, gestern am hiesigen Amtsgericht zu. Ein hiesiger ca. 60 jährig er Herr hatte sich mit einem ca. 16jährigen Mädchen verlobt. Die Verlobung ist aber schließlich rückgängig geworden. Der Lehrer erhob nun Klage auf Herausgabe der Brautgeschenke. Unter großer Heiterkeit der gesamten Anwesenden machte die frühere Braut geltend, daß sie den Bräutigam bei einer Krankheit zehn Wochen lang ,e in geriet) en" habe, wofür sie Ersatz verlange. Es fand nun ein recht lebhafter Meinungsaustausch zwischen den Parteien statt; die Mutter der Beklagten ging gegen den Kläger mit dem Sonnenschirm los. Der Kläger erklärte, die Brautgeschenke deshalb nicht missen zu können, weil dieselben von feiner „seligen Frau" herstammten, worauf die „Braut" schlagfertig erwiderte: „Das ist ja gar nicht wahr, Sie haben ja das Zeug auf dem Pfandhaus gesteigertl" Damit erreichte die Heiterkeit ihren Höhepunkt. Schließlich kam ein Vergleich zu Stande, die ehemalige Braut erhält für ihre Bemühungen von dem Kläger 100 Mark, sie giebt dagegen Ning und Uhr mit Kette heraus.
Zum Untergänge des Torpedobootes 8. 42. Vor dem Amtsgericht zu Cuxhaven fand am Freitag die Verhandlung gegen den Kaprtän des englischen Dampfers „Firsby" statt, der am 24. Juni mit dem Torpedoboot 8 42 zusammenstieß. Ter Kapitän wurde freigesprochen.
Firsby" verließ um 1 Uhr 30 Minuten Cuxhaven und ging in See.
Leipzig, 27. Juni. In der heutigen Verhandlung desBank- prozesses wurde zunächst das Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 24. Juni 1899 verlesen, worin über die Beteiligung der Bank an den belgischen Werken berichtet wird. Exner giebt Auskunft über die Werke in Nantes und Rußland. Hierauf gelangt ein vertrauliches Schreiben Schmidts vom 28. April 1899 an die Leipziger Bank zur Verlesung und alsdann mehrere von Gentzfch an Schmidt gerichtete Briefe. In dem einen derselben bittet Gentzsch Schmidt dringend, die Konten geheim zu halten, was ihm Schmidt in seiner Alttwort zusichert. Daraus tritt eine Pause ein. Nach Wiedereröffnung der Sitzung erklären Exner und die Aufsichtsrats» mitglieber, daß sie von dem Briefe des Gentzsch an Schmidt keine Kenntnis gehabt haben. Es wird alsdann zur Erörterung des Protokolls der Aussichtsratssitzung vom 10. November 1899 über- gegangen. —
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
fi. Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke vorw. Fernie. Der Versand an Erzen betrug für Mai 6420 Tons, für c>uni 8941 Tons. Im letzten Halbjahr wurden 7575 Tons ver- sandfahiges Erz mehr gefördert als von der Gewerkschaft geliefert
27.
225
755,0
25,5
9,2
39
SSW.
4
27.
926
754,8
19,2
11,0
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ENE.
1
28.
754,9
19,4
11,2
66
NNE.
4
Blusen
50.
bis
Mk.
zu
Blenden
4719
Giessen
Holterhoff
50.
50.
50.
in-Blusen, schwarz
Kattun-Blusen, waschecht, Hemd-Blusen . . .
Costum-Röcke, Loden, ....
do. Alpacca,
do. Cheviot, mit Blenden, » . • do. Cheviot, rein WoUe, mit Volant do. Cheviot, rein WoUe, mit Volant


