Nr. 122
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Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Sesstsch« Landwirt die Siehener Lamilicn- blätter viermal in der Woche beigelegt.
Notationsdruck tu Verlag der Brühl 'sch« Uruoers.-Buch- u. Klei»- drucke cel (Pietsch Erdenk Redaktion, Expedition und Druckerei: vchulstraße 7.
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Zweites Blatt. 152. Jahrgang
Mittwoch 28. Mai 1903
GietzenerAnzeiger
° General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
Ve-ug»peet»r rnonal l ich 7b Ps., mertel- iährlich Mk. L20-, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 66 Pf.; durch die Post Mk. 3.—viertel» jährl. ausfchl. Bestellg. Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer biL vormittags 10 Uhr., ßetlenprciö; lokal 13 IM, auswärts 30 Pfg.
verantwortlich: für den polit. u. atigern. Teil: P. Witiko: füv ,©tabt und öantr und ,DerrchtSjaal*:R.Dit^ mann; für den Anzeigenteil: $)nn« Beck.
Ale heutige Dummer umfaßt 10 Seiten.
KeKannlmachung.
Betr.: Den Voranschlag der Stadt Gießen für 1902/03. lleberficht der von Großh. Muisterium genehmigten Umlagen der Kommunalbedürsniffe in der Ltadt Gießen pro 1802/03.
Die Provinzialhauptstadt Gießen erhebt für das Rechnungsjahr 1902/03 folgende Umlagen:
100 Prozent von der Einkommensteuer — 370281 Mk. — Pfg. £00 Prozent von den Grundzahlen
L. der Grundsteueraus 81679,35 Mk. — 163358 , 70 „ b. der Gewerbesteuer aus
55 704,00 Mk.......= 111408 , — r
o. der Kapitalrentensteuer auL
26O9OM Mk. ....... 52181 , 70 „
zusammen = 697229 Mk. 40 Pfg.
Ferner kommen zur Erhebung:
1) Von den Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde: 10 Prozent von der Einkommensteuer und
20 Prozent von den Grundzahlen der Grund-, Gewerbe- und Kapüalrentensteuer.
2) Don den Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde: Dieselben Zuschläge wie unter 1.
Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt- tns gebracht, daß die Erhebung der Umlagen in sechs Zielen, und zwar in den Monaten April-Mai, Juni, August, Oktober und Dezember 1902, sowie Februar 1903 erfolgen soll.
Die Publikation vorstehender Uebersicht ist im Großh. Regierungsblatt, Vellage Nr. 10, vom 20. Mai 1902 erfolgt, von welchem Tage aß auch die vierwöchentliche Frist zum Vorbringen von Reklamationen läuft, welche gegen die Erhebung der Umlagen überhaupt gerichtet sind.
Gießen, den 26. Mai 1902.
Großherzogliches Kreisamt Gießen- v. B e ch t o l d.
Are FoLcnvoriage
im preußischen Abgeordnetenhaus.
Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 67. Mai:
Im Bewußtsein des sicheren Sieges kämpft's sich leicht. Die preußische Regierung ist von diesem Bewußtsein durchs druugen — das ging mit voller Klarheit aus der Rede des preußischen Ministerpräsidenten Grafen Bülow hervor, die die Diskussion üver den Gesetzentwurf,chetr. Maßnahmen zur Stärkung des Deutschtums in den Provinzen Westpreu ßen und Posen" heute einleitete. Graf Bülow ist von der Zweckmäßigkeit der neuesten Polenvorlage ebenso überzeugt wie von der Zustimmung der Mehrheit des preußischen Landtags. Es handelt sich freilich um eine beträchtliche Summe: nicht weniger als eine Viertelmilliarde Mark soll zur Förderung des Deutschtums erneut flüssig gemacht werden — 150 Mill, für den Ansiedelungsfouds, 100 Millionen zur Schaffung eines Domänensonds—, indessen gewichtige wirtschaftliche und nationale Gründe sprechen nach der Auffassung der Regierung für die sofortige Bereitstellung dieser Geldmittel. Die Vorlage stellt sich dar als der erste Wechsel, den Graf Bülow seinerzeit bezüglich der Polenpolitik der Regierung „avisierte". Weitere Wechsel werden folgen", erllärte Graf Bülow mit Nachdruck. ,Lch gedenke schon im nächsten Winter mit einer neuen Forderung an das Haus heranzutreten. Der preußische Fiuanzminister hat die Bereitstellung der Mittel für die materielle Ausbesserung der Beamten und Lehrer in den Ostmarle.. zugesagt." (Lebhafter Beifall rechts und bei den Nationalliberalen.) Großen Anllang fand auch die Versicherung des Ministerpräsi- denten, daß die Regierung den großpolnischen Bestrebungen mit Festigkeit entgegentreten werde. Zm übrigen gab Graf Bülow freimütig zu, daß die Ansiedelungskommission zuweilen Fehler, vornehmlich bureaukra- tischer Art, begangen habe.
Der Wortführer des Zentrums, Abg. Fritzen- Borken, ging erheblich weiter. Er sprach von einem Fiasko der Ansiedelungspolitik, von Ungerechtigkeiten gegen die polnischen Mitbürger, von materieller Verfassungswidrigkeit, um schließlich die Verweisung der Vorlage an eine Kommission anheim zu stellen. Vermutlich soll man sich in der Kommission ausführlich über die Polenfrage unterhalten, das Thema hat eben seine besonderen Reize; an dem Schicksal des Entwurfs wird dadurch natürlich nichts geändert.
Nach dem kurzen Vortrag Herrn Fritzens verlas Herr Szuman (Pole), ein achtzigjähriger, ungemein rüstiger Parlamentarier, namens seiner Fraktion eine ablehnende Erklärung, deren Wortlaut indessen nur wenigen verständlich mar. Heber die Tendenz der Erklärung konnte gleichwohl fein Zweifel bestehen, entfernten sich doch die polnischen Abgeordneten alsbald denwnstrativ aus dem Saal.
Abg. v. Tiedemann (Rp.), ehedem Regierungspräsident in Bromberg, versicherte den Grafen Bülow, daß seine politischen Freunde ihn bei der Präsentierung weiterer Wechsel der vorliegenden Art freudig unterstützen würden. Besondere Genugthuung äußerte Herr v. Tiedemann, ein ...enner des Polentums, darüber, daß Gras Bülow in der Ostrnarken-Politik den Traditionen des Fürsten Bismarck strlgeu will. . ..
Bisher entbehrte die Debatte des rechten Schwunges, die ohnehin nicht voll besetzten Reihen des Parketts begannen sich zu lichten, und das am ersten Tage nach den Ferien, bei einem diätenbeglückten Parlament — wahrlich, der Reichstag darf beanspruchen, daß nicht aus ihn allein ,ftosgeschlagen" wird. ... /
Abg. Ehlers (Freis. Vereinig.) brachte durch seine temperamentvolle Vortragsweise einiges Leben in die Situation. Seine Fraktion will nicht „mit beiden Füßen in die Bewilligung der Viertelmilllarde hineinspringen", sondern alles auf das ernsteste prüfen. Die Prüfung wird aber wohl schwerlich ju der Annahme des Gesetzes seitens des „weiblichen" Freisinns führen, Herr Ehlers machte zu viele Bedenken geltend.
Namens der Konservativen sprach Abg. Wolf-Gorki, ein „in den Kanal gefallener", d. h. wegen seiner Gegnerschaft gegen die Kanalvorlage s. Z. gemaßregelter Lanorat aus dem Posenschen. Wg. Wolf ist ein völlig leidenschaftsloser Redner. Er wünschte noch einige Modifikationen der Bestimmungen des Entwurfs und empfahl dessen Verweisung an eine Kommission von 21 Mitgliedern.
Weit größeren Eindruck erzielte Abg. R i ch te r (Freis. Volksv.) mit seiner frischen, wuchtigen Beredsamkeit. Er bezeichnete es als widersinnig, im Westen den Diktaturparagraph auszuheben und zur selben Zeit für den Osten ein neues Ausnahmegesetz zu schaffen. Die ganze Ansiedelungspolitik sei verfehlt; man habe einerseits das Polentum nicht geschwächt, sondern eher gestärkt, andererseits aber eine fortgesetzte Preissteigerung des Grund und Bodens im Osten bewirkt. Und da mache man sich Hoffnungen auf eine Vermehrung des deutschen Bauernstandes in Posen und Westpreußen? Die Vorlage werde nichts weniger als kulturfördernd wirken, und was den Domänensonds anlange, so könne er nur eine künstliche Stärkung des Großgrundbesitzes zur Folge haben. Wer aber vom Großgrundbesitz sei schon heute im Osten angesessen? Die Edelsten der Nation: Herzöge, Fürsten, Grafen, Freiherrn usw. (Große Heiterkeit.) Tie Kanalvorlage habe nur 380 Millionen erfordert, hier handle es sich insgesamt um 450 Millionen, die für eine verfehlte Politik teils ausgegeben find, teils verausgabt werden sollen, und das bei einer Finanzlage, die der preußischen Justizverwaltung nicht einmal ^gestatte, für ihre Beamten Schreibmaschinen anzuschaffen. (Stürmische Heiterkeit.) Die Vorlage mache ihm den Eindruck, als sei sie vom Sattel herab gearbeitet — „zur Attacke, zur Attacke, über Stock und Stein!" Der preußische Landwirtschaftsminister von Podbielski, auf den diese Worte gemünzt waren, weilte gerade außerhalb des Sitzungssaales; er wurde sofort durch einen Kommissar herbeigeholt. Toch Abg. Richter hatte inzwischen, mit einer Charakterisierung des „Ueverdeutsch- tums" seine Rede geschlossen.
Ihm zu antworten, übernahm der preußische Finanzminister v. R h e i n b a b e n. Ein gewandter Debatter, dem eine gewisse Vorliebe für das Schneidige eigen; der Minister, dem die Rechte mit besonderem Eifer lauscht. Abg. Richter hatte gleichwohl den größeren rednerischen Erfolg. Ter preußische Finauzminister gestand, daß ihm Richters Wort von „Ueberdeutschtum" tiefen Schmerz bereitet habe. Tiefe Bezeichnung sei unangebracht, eher könnte man von einem „Unterdeutschtum" sprechen.
Ten Standpunkt der Nationalliberalen legte Abg. Dr. Sattler bar, vor einem sichtlich ermüdeten Auditorium. Tie Polenfrage hat den vollen Beifall der Nationalliberalen, dasselbe gilt von der heutigen Rede des Grafen Bülow. Auch für die Thätigkeit der Ansiedlungskommission sand Dr. Sattler Worte der Anerkennung. Gegen die Kommissionsberatung der Vorlage hatte er nichts einzuwenden. Zum Schluß schickte das Zentrum noch den Abg. Kirsch vor, dem es oblag, die gegen seinen Fraktionskollegen, HerrnFr itzen, in der Debatte gerichteten Angriffe zurückzuweisen, während Abg. Heydebrand (kons.) sich bemühte, den Abg. Richter „aüzusertigen". Der letztere replizierte in einer persönlichen Bemerkung. Tann war man des Redens satt. Die Vorlage wurde einer 21gliedrigen Kommission überwiesen. Sie dürfte alsbald und im weseytlichen unverändert ans Plenum zurückkommen.
Politische Tagesschau.
Der englische Kabiuetsrat
ist f”’ Dienstag mittag zu einer Sitzung zusammengetreten. Eine große erwartungsoolle Menschenmenge belagerte die Zugänge zu dem Mmisterial-Gebäude. Die ganze Stadt schwirrte von Gerüchten über Details der Fried cns-Ver- handlungen, die jedoch den Stempel der Kombination tragen. Hervorgehoben sei nur eine Meldung, die in gewissen parlamentarischen Kreisen Glauben findet, wonach Lord Milner von der Regierung genötigt worden sei, weitergehende Konzessionen zu machen, als er bisher das Maximum englischer Zugeständnisse bezeichnet hat. — Wie dem „B. T." aus London berichtet wird, verlautet, daß eine Regierungs-Erklärung nicht ftatffinben wird, bevor die Buren-Delegierten nach Vereeniging zuruckgekehrt und dort die Annahme des gesamten Friedens-Vertrages erfolgt ist. Zudem dürsten die Vereinbarungen über untergeordnete Punkte finanzieller Natur noch einige Zeit beanspruchen. Tie Kabinets-Sitzung war diesen Finanzfragen gewidmet.
Im Unterhaus ist gestern eine ministerielle Erklärung bezüglich der Friedensverhandlungen auch nicht abgegeben worden, doch vertagte Balfour die Beratung über das Etatsgesetz, die ursprünglich für diese Woche angesetzt war, mit der Erllärung, daß es nicht angemessen sein würde, das
Budget zu beraten, während andere Dinge in der Schwebe wären.
Die Verschiebung der Budget-Debatte deutet auf einen Verzicht auf den Kornzoll infolge des bevorstehenden Friedensschlußes hin.
Eine Wiener Bank erhielt die telegraphische Meldung aus Kapstadt, daß die Friedenspräliminarien zu Pretoria unterzeichnet wurden, und in der ungarischen Stadt Szegedin hat infolge telegraphischer Weisung aus London die dort etablierte englische Pferde-Einkaufs-Kommission ihre Thättgkeit sistiert. Zweifellos ist aber die Nachricht von einer formellen Inhibierung der Verstärkungsentsendungen nach dem Kap zum mindesten verfrüht. Es gehen dieser Tage mehrere Bataillone Peomanry von Southampton ab. Eine solche Inhibierung wird wohl überhaupt nicht stattsinden, da doch nach dem Friedensschluß die Occupationsarmee ebenso nötig Ersatz braucht wie das Heer im Felde.
Präsident Loubet
ist von seiner Rußlanosreise glücklich heimgekehrt. Er Hl in Dünkirchen am Dienstag gelandet und von den Ministern begrüßt worden. Er empfing danach die Spitzen der Behörden und nahm später an einem in* der Halle der Dampfer-Gesellschaft veranstalteten Festmahl zu' 1500 Gedeckev teil. Hierbei hielt er eine Rede, in der er sagte, baß der Empfang, der ihm vom Kaiser von Rußland, der ganzen kaiserlichen Familie und dem russischen Volke bereitet sei, durch seine Herzlichkeit und sein Entgegenkommen alle seine Wü n sche ü b e r tr o f s e n habe. Der Verdienst und die Ehre dafür gebühre nicht ihm, sondern Frankreich. Es sei ihm ganz besonders angenehm gciDcfcn, dem französischen Heere und der Marine Beifall spenden zu hören. Seine Reise werde nicht nur den Erfolg haben, die Bande der Zuneigung, welche die beiden mächtigen und loyalen Nationen vereine, enger zu knüpfen, sondern sie werde auch einen wohlthuenden Wiederhall im Herzen ganz Frankreichs erwecken. Sie werde Frankreich dazu bestimmen, seine inneren Streitigkeiten, die mehr in die Augen fallend als tiefgehend sind, beizulegen oder wenigstens zu mäßigen. „Wir müssen unseren Eifer und unsere Thätigkeit der Prüfung der Angelegenheiten unseres Landes widmen, dem eingehenden Studium ber finanziellen, ökonomischen und sozialen Streitfragen. Das Land lebt nicht von persönlichem Streite, sondern besonders von der Industrie, dem Ackerbau und dem Handel. Wir müssen zunächst feine materielle Wohlfahrt sichern, die Bedingung seines intellektuellen Aufschwunges und seiner Moralität. Hierzu ist die Einigung aller guten Bürger notwendig." Redner fordert alle Par-- teien mit Beharrlichkeit, die nicht entmutige, zur Einigkeit auf; er habe die große Genugthuung, sie mehr als je sich verwirklichen zu sehen. Ter Präsident trank schließlich auf die Einigkeit aller Franzosen in Der Republik. Enthusiastischer Beifall folgte der Rede.
Wie aus Kronstadt berichtet wird, wäre bort Loubet beinahe das Opfer eines schweren Unfalls geworden. Als der Präsident nämlich den Dampfer „Montcalm" verließ, geriet das ihn ans Land bringende Boot durch falsche Manöver des Dampfers in Gefahr, umgeworfen zu toer* bcu”9hir rechtzeitiges Rückwärtsdrehen des Dampfers verhinderte eine Katastrophe.
Ein rätselhafter Todesfall in Schantnng.
In Berlin ist über Tsingtau die Nachricht eingegangen, daß der Ingenieur der deutschen Gesellschaft für Bergbau und Industrie im Auslande, Schauer, bei Untersuchung einer chinesischen Mine im Osten Sch an tun gs plötzlich v e r ft o r b e n ist. Da die näheren Umstände des Todes nicht bekannt sind, ist eine amtliche Untersuchung sofort eingeleitet worden.
Die Nachricht ist geeignet, einige Beunruhigung hervor- zurufen. Da der Ingenieur mit der Untersuchung einer chinesischen Mine beschäftigt war, taucht der Gedanke an einen gewaltsamenTod, verursacht durch Chinesen, auf. Die amtliche Untersuchung wird darüber ja bald Klar- hert schaffen. Die aus Schantung zuletzt gesandten Berichte melden allerdings nichts davon, daß Anzeichen einer feindseligen Haltung der Chinesen gegen die Weißen sich be- mertbar gemacht hätten. Als aber vor einiger Zeit Äuan- schikai von der Verwaltung der Provinz Schantung $u» rücktrat, wurden verschiedentlich, so im „Ostasiat. Lloyd", Stimmen des Mißtrauens gegen den neuen Gouverneur laut. Es wäre zu bedauern, wenn dieses Mißtrauen sich als begründet erweisen, und der plötzliche Tod des deutschen Ingenieurs in diesem Sinne seine Erklärung finden sollte.
Deutsches Deich.
Berlin, 27. Mai. Ter Kaiser ijr mit Sonderzug um 12.40 Uhr nachmittags an der Wildpartstation eingetroffen und hat sich von dort nach dem Neuen Palais begeben.
— AuS Coburg, 26. Mai, wird gemeldet: Gestern nachmittag trafen die Herzogin, die Groß Herzogin von Hessen und Prinzessin Beatrice aus dem Süden wieder in Coburg ein. Tie Großherzogin von Hessen nimmt zunächst im Palais Edinburg Wohnung.
— Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Unter Berufung auf ein deutsch-amerikanisches Blatr wurde in der deutschen Bresse aus Newyort die Angabe verbreitet, daß dem Kaiser der neue amerikanische M a r i n e - A t ta ch e e Potts höchst u n s y m p a t i s ch sei und daß die persönliche Vorstellung hinausgeschoben werden solle, weil Potts in der Schley-Aftaire gegen Schlsh gewesen sei. Wir sind zu


