Freitag 28. Februar 1902
Zweites Blatt.
152. Jahrgang
Nr. 50
Erscheint ««glich außer Sonnlags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem »elfischen Landwirt bte Siebener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt.
NotationSdruck u. Der» log der Brühl'sche« Unioers.-Buch- u.Steia- druckerei (Pietsch Erben) Redaktton. Lrpeditioa und Druckerei:
Gchulstratze 7.
Vdrefie für Depeschen: «vzetger Gießen.
F<rnsprkchanslLtuß Nr. 51.
/T'Ty Q £> VX '®Sr Q monatf,*87?Grt*
GlchenerAnzelger ■ " General-Anzeiger " "ES"
v ür den polit. u. öligem.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WGZ " zeigenteil: Hans Beck.
Ale heutige Kummer umfaßt 12 Seiten.
tzngttsche Mißstimmung.
Tie galligen Bemerkungen, mit denen ein Teil der englischen Presse die Amerikafahrt des Prinzen Heinrich begleitet, erregen auf dem Kontinent verständnisvolle Heiterkeit. Warum muß auch der britische Ä'riegsminister gerade jetzt seine Denkschrift über die südafrikanischen Kriegs- kosten veröffentlichen und seinen Landsleuten die Laune verderben! Die „andere englisch sprechende Nation" quittiert soeben freudig über die moralischen Erfolge, die Prinz Heinrich im Dollarlande erringt; es ist bereits erkennbar, daß eine beiden Ländern dienliche Ausgestaltung der Handelsbeziehungen die erste Frucht dieser Reise sein wird — und England sieht sich vor die betrübende Thatsache gestellt; neue Millionen— dievierte Milliarde ift überstiegen! — für Südafrika flüssig machen zu müssen, ohne daß das Ende des Krieges näher gerückt wäre. Es mag angesichts dieser Sachlage für die Engländer allerdings schwer sein, ein bitteres Gefühl zu unterdrücken. Die Atöglichkeit der.Wiedergewinnung der für Kriegszwecke verausgabten Gelder wird zudem immer problematischer; sicher ist nur, daß über kurz oder lang die Steuerschraube von neuem angezogen werden wird. Und der englische S^ehandel, dessen Monopol auf beiden Hemisphären durch die imperialistische Politik sestgelegt werden sollte? Soweit Südafrika in Betracht kommt, kann eS bei der englischerseits geübten Taktik des Plünderns und Verwüstens sich leicht ereignen, daß den Briten, wenn sie dort ans Ziel ihrer Wünsche gelangen sollten, eine Einöde entgegen starrt, in die neues Kulturleben erst verpflanzt werden müßte. Das erfordert Geld und immer wi^>er Geld — eine Aussicht, die selbst Chamberlain kleinlaut werden läßt. Es wird also großer Selbstverleugnung bedürfen, um den zur Krönungsfeier in London zu erwartenden Gästen die im Lande herrschende düstere Stimmung zu verbergen, zumal den Amerikanern gegenüber, denen der frische, freie Zug der „Prinz Heinrich-Tage" auch dann noch gegenwärtig sein dürfte. Die Reihe, Glossen zu machen, wäre dann an der deutschen Presse, und zwar mit ungleich größerer Berechtigung.
Kolonialmiuister Chamberlain teilte im Unterhause mit: Lord Kitchener, der dabei auf eigene Autorität handelte, nahni bereits die Uebergabe einzelner geringerer Burenführer unter der Maßgabe an, daß sie nicht, wie sie es verwirkt hatten,'in Verbannung geschickt würden. Die englische Regierung erhob hiergegen kein en Widerspruch. — Sieht das nicht auch etwas kleinlaut aus?
Tie englischen Verluste bei Wegnahnre des Konvois in der 9kähe von KlerkSdorp durch die Buren beziffern sich auf 18 Verwundete.
Auf der alljährlich statt findenden Versammlung des Vorstandes der liberalen Unionisten erklärte der Herzog von Devonshire, Lord Rosebery habe sich dadurch sehr verdient gemacht, daß er sich von den burenfreunolrchen Elementen getrennt habe.
Beim Reinigen eines Gewehres berührte ein Soldat du Lager von mderihot die Abzugsstange, sodaß ein Schuß losging. Die Kugel drang einem in der Stube anwesenden Soldaten in den Kopf und einem anderen in die Brust. Ersterer war sofort tot, der zweite liegt hoffnungslos darnieder.
vor sich gegangen sind, die Arbeiter es waren, welche den größten Nachteil davon hatten. Aus diesem Grunde müssen die Tabakarbeiter schon jetzt anfangen, die Agitation so zu organisieren, daß sie gewappnet dastehen, wenn die dunklen Pläne der Negierung greifbarere Formen annehmen. Eine im Sinne des Referats gehaltene Resolution wurde einstimmig angenommen. Als im Jahre 1893 die Fabrikatsteuer drohte, fand sie, wie in der Diskussion hervorgehoben wurde, eine festgeschlossene und gut organisierte Tabakarbeitcrschaft, der "es möglich lvar, durch ihr zielbewußtes Vorgehen, durch Abhalten von Kongressen, Versammlungen und Einreichung von Petitionen der Regierung klar zu machen, daß der Tabak eine Mehrbelastung nicht vertragen kann. Die Versammlung wählte eine Kommission von fünf Mitgliedern, welche die nötigen einleitenden Schritte zur Agitation gegen jede Mehrbelastung des Tabaks in die Wege zu leiten hat.
Ausland.
Aus dem Haag, 27. Febr. Liebet den Gesundheits- zustand der Königin Wilhelmine wird von diplomatischer dem Hofe nahestehender Seite erklärt, daß er zufriedenstellend sei. Trotzdem sei man auf Schonung der Königin bedacht. Von einer Reise nach dem Süden sei noch keine Rede gewesen. Der Minister Dr. Kuyper erklärte: Weder ihm noch in Regierungskreisen sei das Geringste bekannt von einer Einberufung der Generalstaaten oder von einer eventuellen Ausrottung einer Regenten-Frage. Die Gerüchte seien völlig falsch.
Paris, 27. Februar. Aus Brest wird gemeldet: Kontre- admiral Barbeyrae, welcher zurzeit, als ein Schiff der vom Prinzen Heinrich befehligten Division die für den Prinzen bestimmten Briefe in Brest in Empfang nahm, dort Seepräfekt war, wurde durch das Kommandeurkreuz des Roten Adlerordens ausgezeichnet.
Politische Tagesschau.
Das ganze Bouquet.
Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 27. Februar:
In der Zolltarifkommission wird bie Beratung fortgesetzt, als ob nichts geschehen sei. Wie die Regierung denkt über den Beschluß der Kommissionsmehrheit, die Ge- tretdezölle nach ihrem Gutdünken heraufzusetzen, ist einst- werlen nicht ersichtlich. -Der preußische Landwirtschafts- nnnrster v. Podbielski verteidigte heute zwar den vor- geschlagenen Zollsatz für Buchweizen, den die Mehrheit ebenfalls heraufsetzte, obwohl es sich um ein Volksnahrungsmittel handelt, äußerte sich aber nicht über die gestrigen unannehmbaren Kompromiß-Beschlüsse. In der neuesten „Nvrdd. Allg. Ztg." findet sich auch nichts vor, was Aufschluß geben könnte über die Absichten der Regierung. Nur erfährt man, daß der Kais er heute dem Reichskanzler ernen längeren Besuch abstattete. Es scheint die in parlamentarischen Kreisen gehegte Auffassung zuzutreffen, daß bte Regierung zunächst das „g an z e B o u qu e t" der landwirtschaftlichen Zölle, nach Wunsch und Wahl der Kommissionsmehrheit gebUilden, abwarten und dann nochmals Stellung nehmen werde.
Deutsches Deich.
c^rcr1iT1i127- Der Kaiser hörte im königlichen Schlosse die Vorträge des Kriegsministers, des Chefs des Generalstabes der Armee und des Chefs des Militärkabinetts , ~ ®.i,n.e .?5sörderung von Abgeordneten
E urchen Range hat ,wie wir der „Freis.
be* Kaiser vor einigen Tagen auf dem Festmahl alter yerren der Gardes du Corps voraewommen. Der wegen seiner Kanalabstimmung zur Disposition ae- stellte Landrat v. Kptze wurde oom Rrttrn^stef i Sft »-K-ssel zum RittmelsL erna v\rt" hat der Kaiser dem Burggrjafeu zu Dod- n a. W ° Id b urg und dem Fürsten zu Bel-th^im di- Unist>rm des Regrments der Gardes du Corps »erlichem lnichluß an bte Besprechung der gestrigen Abstimmung Uber den Sompromißantrag in Zoll- t-rtfron-mtsston sagt die .Lrcuzztg/-1 „Sollten bie verbünd.t> 11 biegtcrungcn bei ihrer Weigerung beharren über dte agramschm Zollsätze chreS Entwurfs auch um bte von der Lommisjmn des Reichstags gechrde^e Klein-gketl htnauszugehen, so wird den Mehr beit», parieren nichts anderes übrig bleiben, als jede belaftung dec Landwirtschaft durch Erhöhung der Sn« du strrczolle abzulehueu. Sollte die ReichstaW- mehrhet! vcn dem yestetgerten KommissionSbeschluß wirkM adsehen, |o mu&te ine Voraussetzung für solchen weitgehend^ ®mtd)t bte lern, daß die verbündeten Regierungen alle Mehrsordcruugen an industriellen Schutzzöllen falten lassen und einfach die Sätze des jetzigen all. gemeinen Tarifs dafür ein stellen." ö
— Tie Tabakarbeiter kamen in einer Versamm- mn etn Referat ihres Kollegen des Reichstage ab g. Förster-Hamburg, über bie geplante Mebr- belastungdes Tabaks mL<mzuhöreL.^Der Regent leg e tVar, baB die Plüne über bie neue Besteuerns Rohtabak oder fertige Fabrikate noch sehr inDun^la^bLlÜ sini., aber au, alle Fälle hat sich die Tabcrkindustrie nach Me.ee cciLC hm etwas zu gewärtigen. Insbesondere macht Redner daran, ausmerksam, baß bis jetzr bei allen höheren
Minz Keimich in Amerika.
Den Fackel zu g ber beutschen Vereine nahm Prinz Heinrich vom Ariongebäude aus entgegen,. lOOOOMann zogen unter Absingung deutscher Lieber, Fackeln in den Händen tragend, an dem Prinzen vorbei, ber bei dieser Gelegenheit zum ersten Male während seines Besuches in Amerika eine Rede in deutscher Sprache hielt Auf die An spräche, die der Festpräsident Tr. Wey l anb hielt, erwiderte Prinz Heinrich Folgendes: „Herr Präsident! Erlauben Sie mir, meinen aufrichtigen Dank für diesen herzlichen Empfang auszusprechen. Es erfüllt mich mit Freude zu sehen, daß alle deutschen Vereine Newyorks an dieser Ovation teilnehmen, die ich nicht als mir, sondern als meinem Bruder, Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser, meinem hohen Souverän dargebracht ansehe. Meine Herren! Die meisten von Ihnen sind Bürger dieses herrlichen Landes der Vereinigten Staaten. Aus Ihrem alten Vaterlande haben Sie hier herüber ein gewisses Pflichtgefühl mitgebracht, das zweifellos in hohem Maße Ihnen geholfen hat, Die Erfolge zu erringen, die Sie als Bürger dieses Landes erzielten. Es ist mein Wunsch, daß Sie als Burger dieses herrlichen Landes demselben Pflichtgefi'chl treu bleiben mögen, welches Ihre Brüder im alten Vaterlande leitet."
Der Präsident hatte im Namen ber deutschen Vereine Newyorks gesprochen und betont, baß gegenteiligen Bemerkungen zum Trotz, wie der Prinz wohl gewahrt habe, die Deutschen in Amerika ihrem Vaterlande treu bleiben. Als sichtbares Zeichen erlaubt er sich, ihm eine Begrüßungsadresse zu überreichem Die Versammlung war von den Worten des Prinzen berauscht; bisher hatte sie amerikanisch durch Händeklatschen applaudiert, plötzlich aber vergaß sie diese Ditte und brach in ein brau,endes deutsches Hurrah aus. In dem- elben Augenblicke nahm der Fackelzug seinen Anfang und daußen wurden bie Klänge bes Preußen-Marsches vernehmbar. Ter Prinz trat auf den Balkon hinaus, nm rch den Zug anzu,ehen. Aus allen Kehlen drang nbelnd das Hum ah zum Balkon empor. Nach einer trat
der Prinz zurück. Man bot ihm einen Imbiß vom Buffet am welches, das Modell der„Hohenzollern" trug. Dann
stimmten die Arionsänger bas „Jltislied" an, welches auf Wunsch des Prinzen wiederholt wurde.
lieber den Verlaus des Preßbanketts in Newyork meldet man noch folgendes: Das Bankett nahm einen Verlauf, wie er erfreulicher nicht zu denken war. Der wundervoll mit Blumen geschmückte Saal, in dem unter dem deutschen Adler die Sterne und Streifen der Union und bie deutsche Flagge sich ausbreiteteu, glich fast einet Feerie. Die Vertreter der deutsch-amerikanischen Presse unb bie Damen auf den Galerieen jubelten bem Prinzen Heinrich bei seinem Erscheinen, bei seiner Ansprache unb beim Scheiden zu. Seine Rode würbe burch dröhnenden Beifall und herzlich zustimmende Heiterkeit begleitet. Er antwortete auf einen Toast des Chefredakteurs Ridder u. a.:
Er möchte von allen dahin verstanden werden, daß diese Zusammenkunft, wenn sie auch im Lichte einer offiziellen Veranstaltung betrachtet werde, privater 9tatur sei und daß keiner der Teilnehmer nach dem Verlassen dieser Tafel von dem, was hier gesprochen ober zu tage getreten ist, Gebrauch machen möge. Unzweifelhaft sei die Presse heutigen Tages ein ausschlaggebender Faktor, wenn nicht eine Macht, mit der zu rechnen sei. Die bei dieser denkwürdigen Gelegenheit gesprochenen Worte gingen weiter, als auszujprechen er sich unterfangen möchte. Er beziehe sich auj die Worte, deren sich der Kaiser bediente, ehe er, Prinz Heinrich, feine Reise an trat. Der Kaiser habe zu ihm gesagt: „Du wirst mit vielen Vertretern der Presse zusammenkommen; halte Dir bie Thatsache vor Augen, daß die Repräsentanten der Presse in den VereinigtenStaaten ungefähr dasselbe sind, was meine kommandierenden Gener al e." (££ werde für die Teilnehmer von Interesse sein, etwas über den Charakter seines, Redners, Mission hier zu Lande zu erfahren. Tie Thatsache sei folgende: Der Kaiser habe die neuerliche unb rapide Entwickelung ber» Vereinigten Staaten auf das Eingehendste verfolgt, und vollauf erkannt, daß die amerikanische Nation eine schnell fortschreitende sei. Seine, Redners, Entsendung nach den Vereinigten Staaten dürfte somit als Zeichen ber Freundschaft unb des höflichen Entgegenkommens betrachtet werden mit dem einzigen Wunsche, das Band der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten fester zu knüpfen. Seien diese wlllens, die dargebotene Hand &u ergreifen, so finden sie eine solche an der anderen Seite des Atlantischen Ozeans.
Tie Damen plünderten auf den Galerien die Rosenlauben und warfen dem hohen Gaste Blumen zu. Die Rede von Charles Emory Smith über das „Sachsenblut", die den Deutschen besonders huldigte, bildete den Schluß der hochgehenden Stimmungswogen. Es war einer der bedeutsamsten Vorgänge der Prinzenreise, der die erfreulichen Folgen in den Pressebeziehungen und damit in der Pflege guter Beziehungen zwischen beiden Nationen überhaupt sich zu tage treten lassen wird.
Tie Teilnehmer an dem Bankett richteten an den Kaiser Wilhelm folgendes Telegramm: „Tausend Redakteure von Tageszeitungen in den Vereinigten Staaten senden Euerer Majestät von einem Bankett zu Ehren Ihres illustren Bruders freundliche Grüße und ihre besten Wünsche für eine lange segensreiche Regierung. Wir freuen uns der Anwesenheit des Prinzen Heinrich in diesem Lande als eines Omen noch engerer Bande der Freundschaft und erwidern herzlich alle herrlichen wiederholten Freundschaftsversicherungen, die Euere Majestät gütigst zu erteilen geruhten." Tas Diner war gegen 12 Uhr beendet.
Um 1.45 Uhr nachts reiste Prinz Heinrich von Jersey City nach Washington ab. Dort traf er am Vormittag 9 Uhr ein, wurde am Bahnhofe vom Botschaftsrat Grafen Quadt empfangen und fuhr alsdann zur deutschen Botschaft. Vormittags 111/2 Uhr begab sich Prinz Heinrich bei herrlichem Wetter nach dem Kapitol zur Teilnahme an ber Gedächtnisfeier für McKinley. Ter Prinz betrat den Saal zusammen mit dem Präsidenten Roosevelt, der gleichzeitig erschienen war, und beide nahmen nebeneinander hinter dem Sprecher Henderson, der , den Vorsitz führte, Platz. Sämtliche Mitglieder des Kabinetts, der Oberbundesrichter, das diplomatische Korps, die höchsten Offiziere des Heeres unb der Flotte, sowie die gesamten Mitglieder der beiden Häuser des Kongresses waren zur Teilnahme an der Feier erschienen. Das Kapitol, das Trauerschmuck trug, war von großen Menschenmengen umdrängt. Staatssekretär H a y hielt die Gedächtnis-Rede, in der er McKinley's Verdienste um sein Vaterland feierte. Dem Charakter ber Feier angepaßte musikalische Aufführungen bildeten den Beschluß.
Nach einem Frühstück, das dem Prinzen Heinrich in einem Ausschuß-Saale angeboten wurde, begab er sich mit Gefolge nach Mount Vernon, um Washingtons Grab und feinen einstigen Wohnsitz zu besuchen.
Prinz Heinrich wird sich in ber deutschen Botschaft bis Samstag aufhalten. Heute (Freitag abend bringen ihm 20 deutsche Vereine von Washington eine ©erenabe. Die Teilnehmer begeben sich in georbnetem Zuge zur deutschen Botschaft und werden auf dem Wege dahin von 500 Fackelträgern geleitet, später wird Prinz Heinrich bei den Niagarafällen, wenn er auf canabischem Gebiete ist, einen Abgesandten des Gouverneurs von Canada empfangen
. Nach einer Meloung des Bureau Lassan aus Newyork wtrd Prinz Heinrich 11t Washington auf seinen Wunsch von Polizisten auf Fahrrädern begleitet fein, die ihm angenehmer seien als Polizisten zu Pferde. — Der , Evenina Newe.' zufolge erhielt Edison auf dem Bankett der '.l'.ntwna e von einem ihn nicht fcnm.nben Detektiv den »efetji, er solle Wecker geyen. Als ber Prinz das Waldorf- A,wria yotel verließ, entstand in einem an den Bankettfaal anstoßenden Raume zwischen ßitea 5Q deutschen und


