Nr. 23
Erscheint täglich außer Sonntags.
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Notationsdruck u. Ver» tag der Brüh l'schon Unioers.-Duch- u.Stein- drucke re t s P ie tsch Erben) Aedaktion, Expedition und Druckerei:
Schulstratze 7.
Ldreffe für Depeschen: Anzeiger Gießen.
y<rnsprechanschlußNr.51.
Zweites Blatt.
152» Jahrgang
Dienstag 28. Jannar 1902!
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
EaBEanmM—ü"i i n ii ....... ra-as
BezvgSPretb monatlich 7bPf.,viertei- lährlich SDK. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch dicPost Mk.2.— viertel- -ährl. ausschl. Bestellg. lnnahme von Anzeigen ir die Tagesnummer s vormittags 10 Uhr. .^tlenpreis: lokal I2Pf^ auswärts 20 Psg.
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Are heutige Dummer umfaßt 8 Seiten.
der Armee vereinigt, geben sie em Abbild der deutschen
27,
31,
die Fuß-Artillerie-Regimenter 10,
13,
11
19, 63,
166, 167, die Feld-
20, 67,
— Der Kaiser bewilligte die Mittel zur Wiederherstellung des Denkmals der Herzogin Anna, Ge-
deutschen Namen entrollen ein Bild des Werdens unseres Volkes. Ich will sie der Vergessenheit entreißen; in
an das gemeinsame Vaterland zolle- • Diese alten
6, 11, 15, 16, 51 bis 59, 62,
Aeichsffagge und Sternenbanner.
Man schreibt uns von besonderer Seite:
Während die leitenden und hervorragenden Männer der vereinigten Staaten zum festlichen Empfange des Prinzen Heinrich sich rüsten und schwungvolle Reden zum Preise der Freundschaft zlvischen den Völkern vorbereiten, erschallt der Lius nach „Mobilmachung" gegen Büraer der trans- atlantischen Republik. Selbstverständlich nicht in militärischem Sinne. Es handelt sich um eine besondere „Ausstrahlung" der in Permanenz erklärten „amerikanischen Gefahr", um die Sicherung des Einflusses der schwarz- we!ß-roten Flagge aus dem atlantischen Ozean. Der Norddeutsche Lloyd und die Hamburg-Amerita-Linie sind in Gefahr erklärt — man will wissen, daß der „Allerwelts- Bankce", Mr. Morgan, die gesamte transatlantische Schifffahrt dem Sternenbanner zu unterstellen bestrebt ist, und zu diesem Zwecke seine Hand auf die beiden deutschen Grostrhedereien zu legen beabsichtigt — man fordert als einziges Rettmigsmittel die Erwerbung des Lloyd und der Amerika-Linie durch das Reich. Selbst im Reichstag hat man dieser Forderung bereits Ausdruck gegeben, doch vom Regierungstisch aus wurde sie mit leiser Ironie zurückgewiesen. Und mit Recht. Denn darüber kann kein Zweifel sein, daß die Verstaatlichung nirgend weniger am Platze ist, als in der Seeschiffahrt, deren Blühen und fGfedeihen vollkoznanene Veävegungsfreiheit voraussetzt.
Tie Verstaatlichung der Eisenbahnen läßt sich vergleichsweise nicht heranziehen, denn durch die Monopolisierung des Eisenbahnbetriebes ist das Element der Konkurrenz ohne weiteres aus der Welt geschafft. Das Schienennetz ist „national" geworden. Bei den Fahrstraßen des Meeres kann dieser Prozeß natürlich niemals eintreten. Der Ozean ist „international" und wird es bleiben. Wie aber soll eine deutsche Seeschiffahrt mit amtlicher Struktur, mit der Umständlichkeit und Schwerfälligkeit, die den Staatsbetrieben nun einmal anhasten, gegen den Mettbeloerb der nichtdeutschen, privaten Schiffslinien auf- kommen? Das Widersinnige dieses Verstaatlichungs-Gedankens leuchtet sofort ein, wenn man sich die wechselvolle Gestaltung der Seefrachten vergegenwärtigt. Ein Staats- oder Reichsbetrieb kann seiner Natur mich den häufig schwankenden Konjunkturen sich nicht anpassen. Er wird entweder bedeutende Zuschüsse aus der Reichskasse erfordern, oder an verhältnismäßig hohen Preissätzen fest- halten müssen, was wieder zur Folge hat, daß die Schiffe der privaten Rhedereien den Reichsdampfern vorgezogen werden Tenn man wird es dem deutschen Kaufmann nicht verdenken, noch chm Mangel an Patriotismus vor- wersen können, lvenn er seine Waren so billig als möglich transportieren läßt- Die Sache mag so oder so betrachtet werden — der Erwerb der beiden deutschen Großrhedereien durch das Reich liegt auf keinen Fall im Interesse des deutschen Seehandels und des Reiches selbst.
UebrigenS ist beachtenswert, daß der Gedanke, den Rhedereibetrieb des Norddeutschen Lloyd und der Hamburg- Amerita-Linie auf das Reich zu übernehmen, von einer Seile angeregt wurde, die dem Handel, zumal dem überseeischen, nicht gerade wohlwollend gegenübersteht, nämlich vom Preßorgan des „Bundes der Landwirte". Schon daraus dürste zu entnehmen sein, wie wenig eine derartige Verstaatlichung geeignet wäre, die deutschen Seeinteressen zu fördern-
Doch abgesehen von alledem: es empsiehlt sich wohl, urnächst einmal abzuwarten, ob Mr. Morgan, der ge- mrchtete Milliardär, überhaupt im stände ist, den Riesen- Schifsahrtstrust aus dem Nordatlantic unter amerikani- l si, ^a99e ins Werk zu setzen. Was bisher von Verhandlungen zwischen diesem Dollarkönig und englischen bezw. holländischen Rhedereien verlautete, trug durchweg den Charakter des Gerüchts, in dem die Milliarden die Hauptrolle spielten. Solche übertühnen Meldungen wollen vorsichtig ausgenommen sein- Bei nüchterner Betrachtung ffr nicht zu ersehen, warum sich die öffentliche Meinung Deutschlands ins Bockshorn jagen lassen sollte. Was in jahrzehntelanger, rastloser Arbeit errungen ist, kann auch rm Morgan nicht durch einen Federstrich beseitigen, und schließlich haben die Direktoren des Lloyd wie der Hamburger Gesellschaft wohl Anspruch auf das Vertrauen, daß ne bei dem eventuellen Zusammenarbeiten mit Morgan oas nationale Interesse zur Geltung bringen werden- Eine Amerikanisierung der deutsch-atlantischen Schiffahrt ist Nicht zu befurchten. Vielleicht bringen auch die Festredeii
-r-u bes Prinzen Heinrich in der neuen Welt eine Bestätigung dieser Auffassung.
Kaisers Geburtstag.
Hl.
Kaisers Geburtstag ist nach gutem, altem Brauche über- wo Deutsche zusammen waren, in Nord und Süd, in Ost und West, mit gebührender Feier begangen worden. Daß dabei gar manche Flasche in patriotischem Sinne geleert wurde, und dag gar mancher von den Festgenossen schließlich Nicht mehr ganz parasemarschmäßig nach hause zog, versteht ffch von selbst. Aua- das ist eine alte deutsch^ Sitte, chi ter alle Abstinenzbewegung nichts ändern wird Der Deutsche ist gewohnt au, das zu trinken, was er liebt Und wenn er auf das Wohl semes kaiserlichen Herrn ein Gläschen oder zwei zu viel hinter die Binde gießt, so drückt £le p^engste Gattin dabei ein Auge zu. Es isr das einer den AusnahmefÄlen, wo der Zweck das Mittel zwar vrcht heiligt, aber doch entschuldigt. Und das Zivil hält dabei gleichen Schritt, wiewohl im allgemeinen der militärische Charakter des Kaisertages mehr hervortritt.
Selbst der beleibteste Leutnant des zweiten Landrverhr-1 den Anwesenden bei dem Festgottesdiensl befand sich auch der aufgebots zwängt an diesem Tage das Bänchlern in den bayerische Geschäftsträger v. d. Tann. Nach der Predigt sang $er? kle Marter des engen Romanek - Stuttgart einen Psalm aus Händels Messias, und hohen Kragens. Gehobenen Ge uhls aper wandeln die HL, 5 dem Gebet für den Kaiser und die
©einen mit ihm durch die Straßen und finden, daß Papa ?IC.- ? ,d)loß öem toebet Tuc ben Rcu1ec unb blc sich als Leutnant kolossal imposant ausnimmt. Am stolzesten! hcllilUn- aber fühlt sich an diesem Tage der Füsilier. Nicht nur, daß ------------------. .-----------------
bei der Parade die Augen der ganzen Stadt auf ihm ruhen, MM qes Mch.
dag es mittags Schweinebraten mit Kartoffelsalat und ™ - n. s.
Pflaumenlompott — welch Hochgenuß! — giebt, nein, abends M li n, 2<. Zan. Der Kaiser empfing gestern den wird eigens für ihn ein Fest mit Aufführungen und Sanj- ®e|anbtcn ^>ch.>rschky, sowie den Oberstleutnant B. Plus, mufit veranstaltet, und feine Minna ober Anna ober hulL »»«« «“raffierremment ». Gefzler Am Nachmittag erscheint im frifchgeplätteten, weißen Kleide mit der obligaten Ee Besprechung mtt dem Reichskanzler
Schleife und der Erlaubnis, die ganze Nacht auszubleiben. Grafen Bulow.
Soll er sich da nicht fühlen dürfen als Herr und Held des' ~ Tages?
’ Bei uns in Gießen hatten wir gestern mildes, ÜAbeBI Friedrichs I., in der
^^rw^er und der Verkehr auf den Straßen war bei _ Der Kaiser besuchte heute nachmittag die Geweih- leichtem Schneefall nicht besonders stark. Das Kaiseressen Ausstellung im Borsig-Haus in der Voßstraße, die auch im Gesellschaftshause zu ca. 80 Gedecken vereinigte die von vielen der hier weilenden Fürstlichkeiten besichtigt Spitzen der Staatsbehörden und Vertreter unseres Regiments, wurde.
der Universität, der kommunalen Verwaltung mit dem Bürger- — Der „Reichsanzciger" veröffentlicht einen Erlaß meister und den Beigeordneten, Reserve-und Landwehroffiziere, des Kaisers an den Reichskanzler vom 27. d., welcher Lehrer der höheren Lehranstalten und mehrere Bürger. Die kautet: ..
Speisenfolge brachte: Ochsenschwanzsuppe, Zander mit holl. habe beschlossen, die Benennung der
Tunke, Ochsenftlet mit oerf*eben em ®ot?t unb gerösteten Truppenteile Mmnes Heeres tn vaietlaubstchem t an n er- r ■. X 7 Sinne zu erweitern. Ich will dadurch den alten, teueren Kcwti^elr^ Spargel mit Schinken, Mastgeflugel mck Salat Ueberlieferungen der unter Meinem Szepter vereinigten und fruchten, Apfelstnenspeye, Butter und Käse. Nachdem Lande und Stämme in der Armee eine dauernde Stätte Trecks gestern von uns mitgeteilten, von Oberst v. DewitzI und Ehrung bereiten, und gleichzeitig ihnen einen Beausgebrachten Kaisertoast wurde folgendes Telegramm an den weis Meiner warmen und tiefen Anerkennung zu teil Kaiser abgesandt: Ew. Kaiserlichen und Königlichen Majestät| werden lassen, die Ich ihrer Tüchtigkeit und Hingebung erlaube ich mir im Namen zahlreicher, zum Festmahl versammelter Bürger der Stadt Gießen, Vertreter der Universität, Beamten und der Gapnison, die ehrfurchtsvollsten Glückwünsche
*°0e VUeruntert^niSft -u Füßen zu legen., Geschichte. Möge cher'Geist, welcher bie Träger tiefer r>. ^ewiy. I Namen seit Jahrhunderten beseelt, und zu beit Thaten
Das Offlzierkorps unseres Regiments feierte Kaisers befähigt hat, die ihren Schlußstein in der W.ederauf- Geburtstag durch ein Festessen im Kasino. richtung des Reiches fanden, bis in die fernste Zukunft
x. Watzeuboru-Steinberg, 27. Jan. Gelegentlich der Feier lebendig bleiben- Tann wird das Vertrauen, worin des Geburtstags des Kaisers durch den hiesigen Krieger- 3$ ihnen an Meinem Geburtsfeste diese Auszeichnung verein wurde auch des in schwerer Bedrängnis befindlichen! V1 werden las,e, reiche Frucht tragen und zu einem Burenvolkes gedacht. Eme für dasselbe bestimmte Ge d- l?rtbsauer”bc” ^Iporn gereichen mit Gut und Blut ovnrtk 91 ra ur bic Große und Macht des Vaterlandes einzustehen,
sammlung,^gab 21.65 Mark. I nicht zu weichen und zu ivanten, mögen auch Stürme
toar nach Gottes Ratschluß über es Hinwegbrausen. Ich er-
suche Sie, diesen Erlaß zur öffentlichen Kenntnis zu abend anläßlich des Geburtstages des Kaisers in der Turn- bringen." 3
rrll1 Q^^^00 Personen, Damen und — Nach dem Armeebefehl erhielten ankertet» de^ohue^chaft, Hutten der tige Benennungen nach den Landesteilen, wo sie Festausschusses Folge geleistet, dtach einer garnisonieren oder unter Hinweis auf ihre Geschichte die herzlichen Begrußungsanspracbe des Bürgermeisters Zim- Znsanterieregimenter 97 bis 99, 128 bis 132, 135 bis 138, m er und dem Gesang des Liedes „Deutschland, Deutschland 140 141 143 bis 152 154 bis 161 163 über alles" hielt Pfarrverwalter Röm he ld die Festrede, in 171' '176, das Füsilier-Regiment Nr. 37,
^r Vuders die auf Echaltung des F^^ens undl Artillerie-Regimenter 1 5, ' '
die Wohlfahrt des deutschen Bolles gerichteten Bestrebungen 21 27 ..... -
Mebten Herrschers hervorhob ^s ^75, v.c üuD.^lwltu^cyuutulu xv, xx, xu,
^bgertwrerne und k^s deutschen Heeres gedachte 40, die Pionier-Bataillone 15 bis 21, die Train-Bataillone der Präsident des Krregervereinsüezirts Grunberg, Fabrikant 10 bis 17. Außerdem erhielten, wie schon mitgeteilt, an f t, ^aer emdriicksvollen Disprache. Musik- und hessischen Truppenteile die Bezeichnung „kurhejstsche" Gesangsvortri^e der verschiedenen Vereme wechselten mit und eine neue Friedensgliederung Oer 33. und 34. Ka- ^ÜUr^-elken . S^^ern ab, und vallerie-Division wurde vorgenommen.—Laut dem Armee-
außerdem ttugen verschiedene flort ausgeff'.hrte humoristi'che befehl erhielten das Infanterie-Regiment Nr. 166 die Be- eiL^- ®Vb.€i: us^>- wesentlich zum Gelungen der Zeichnung „Hessen-Homburg", Feld-Art.-Regiment Nr. 11 ■ patriotischen Feier brn. „Erstes kurhessisches", Feld-Art.-Regiment Nr. 27 „Erstes
,)( S t) ain, -7. ^an. festlicher Weise nassauisches", Feld-Art.-Regiment Nr 47 „„Zweites tur-
begwg i)er ^6^106 Kr i e ge r - Ve r e i n Ka>,ers Geburts- hessisches", das Pionier-Batalllon Nr. 21 „nassauisches", tag. Dav Programm war gut ausgewahlt und reichhaltig. Das iß. Fuß-Art.-Regiment erhielt die Bezeichnung„Hohen- Die ausgefuyrt^ Theaterstücke fanden vielen Beifall, ebenso zollern'sches Fuß-Artillerie-Regiment Nr 13".
bie komischen ^ortrage. ^uter »chloß sich ein flottesI — Tas Telegramm, das Kaiser Wilhelm an den Tänzchen an. Besonders wurden dw Vorrrage der imi- Sindaco von Rom, den Fürsten Colonna, richtete, tierten Sangergesellichaft Hofer und Zillerthal applaudiert, tautet wörtlich wie folgt:
A >*11 rx v Sn >* rf\ knn r"S *.* l—x* u j'. .. O'.fe- I . '' meinem Geburtstage gedenke ich dankbar der
chonerung der Feier hurch den Vortrag patrioiischer nieder gastlichen Ausnahme, die ich so oft in Italien, ins- nel bei. Erne von dem Vorsi^enden, Forstwart Dillemurh, besondere in Rom gefunden habe. Als Ausdruck meiner veranstaltete Lammlung für die Buren ergab die Summe Empfindung wolle die Munizipalität von mir ein Denk- oon i-.ob Jener. * mal des Deutschen entgegennehmen, der unser Volk
• immer aus Jralien hingewiesen und damit dem
Paris, 27. Jan. Gestern abend fand im Continental- deutschen Idealismus neue hohe Ziele gesteckt hat. Wie Hotel ein von der deutschen Kolonie veranstaltetes Festbanketi kein anderer fühlte Gp et he den Zauber der herrlichen
statt. Es war für 250 Personen gedeckt. Der deutsche Bot- Stadt und wußte denselben in unvergänglichen Worten
-chast-r Mrst Rabolin trank auf bas Wohl b°s P-Hb-nt-n
Loubet, worauf die -J^uTit dw -iarseillage anstimmle. In nähme jetzt im Marmorbilde wie einst im Leben finden,
'einem Trmkspruch auf Kaiser Wilhelm führte der Botschafter möge sein Standbild unter dein blauen Himmel des von
aus, daß der Monarch von Deutschland sowohl wie von ganz ihm besungenen Landes, wo hoch der Lorbeer steht,
Europa als Friedensfürst anerkannt werde. Dem deutschen ein dauernves Wahrzeichen der aufrichtigen und Herz-
Kaiser sei es zu danken, daß die Freundschaftsbande lichen Sympathie^ bilden, die mich undDeutsch- mrt den fremden Mächten, insbesondere mit Frankreich gn]f.b bem schönen Italien verbinden, durch die gegenseitige Hochachtung sich immer mehr 2mlhelrn." __
befefHgt hatten. Der Botschafter suchte bie Mitglieber ber ReiSt-gskrchen^
Rutschen Kolonie, an bem Friebenswerk bes Kaisers mitzu- H^yl feinen Austritt aus der Zolltariskom. arbeiten und schloß alsdann mit em em dreifachen Hoch auf Mission angemeldet. Zu diesem Schritt soll den Llb- den deutschen Kaiser. Es wurden noch einige Vorträge ge- geordneten die Wahrnehmung bestimmt haben, daß er halten, worauf ein Ball die Feier beschloß. Dem heute bei seinen Bestrebungen, erhöhten Schutz für die Landwirt- mittag in der deutschen evang. Kirche stattgehabten Festgottes- schäft zu erlaiigen, nicht in der wünschenswerten Weise dienste wohnten Fürst Radolin nebst Gemahlin und sämtliche durch die naLionallcherale Reichstagssraktion unterstützt Herren der deutschen Botschaft in großer Uniform mit ihren w^de. Als sein Nachfolger in der Kommission ist der Abg Damen und ea. tausend Angehörige der deutschen Kolonie ^stimmt worden-
bei. Pastor Anthes hielt die Festpredigt, der das Bibelwort: kmstriell^ un^ t^r ^n^alauSsckzi.L "Mrchtet Sott liebet eure Brüder, ehret ben König- zu ^Echer^
Onmöe log, und m der er den Kaiser als das edle Vorbild rarifkommission eine Eingave gerichtet, worin gegen emes treuen, deutschen gottesfürchtigen Atannes pries. Unters den Antrag auf Einführung von Ursprungszeugnissen bei
33 bis 47,


