Ausgabe 
27.9.1902 Viertes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

A. Reinig

i

Viertes Blatt.

ISS. Jahrgang

GamStag 37. September 1®O3

FeuMetsn.

nommen

ihrer Vollständigkeit

Die neue Lieferungsausgabe der Storck- schen Litteraturgeschichte, deren Erscheinen wir ----- « r r" - 2M- Aschen rüstig voran-

Anzengruber-Buch ist ein Meisterstück der litterarischen Aesthetik.

raturhistoriker Friedmann in dem vorliegenden Werk unter-1 anziehend ist das Kapitel über den Minnesang und Walther . hat, ist eine in der Anzengruber-Litteratur wegen von der Voaelweide, der zugl '" - - -

llstündigkeit besonders wertvolle Arbeit. Dieses I herrlichen L red er vertreten ist

Friedrich Spielhagen Romane Neue Folge. Wohlfeile Lieferungsausgabe in 50 Lieferungen je 35 Psg. (Verlag von L. Staackmann in Leipzig). Spielhagens lebendig bewegter, fesselnder Stil, die Kraft seiner an­ziehenden Schilderung, die Kühnheit seiner Erfindung, da­bei die den meisten seiner Bücher zu Grunde liegende Verkörperung der großen Ideen des letzten Jahrhunderts, all die gerühmten Vorzüge des Meisters, so finden sich auch in den Werken, die in der vorliegendenNeuen Folge" der Romane enthalten sind. Die Lieferungsaus­gabe wird eröffnet mit dem Liebes- und Dichterroman Sonntagskind". Ihm sollen folgen die Schilderungen aus der modernen Gesellschaft:Zum Zeitvertreib" und Susi", das »soziale SittenbildOpfer", darauf die No­vellenFaustulus" undHerrin", in welchen das lleber- menschentum eine interessante und erschütternde Gestal­tung erfahren hat. Die weiteren Bände sollen enthalten den Roman:Stumme des Himmels", die Erzählungen Selbstgerecht" undMesmeristnus" und als letztes Werk den Roman einer geistig hochstehenden FrauFreigeboren", der, wie ein Kritiker sagte, zu den größten epischen Leistungen der letzten Jahre gerechnet werden muß. Diese kurze Inhaltsangabe dürfte genügen, um. einen Be­griff zu geben, welche Fülle von genußreichen Stunden dem Abonnenten der Lieferungsausgabe bcvorsteht. Ter niedrig bemessene Preis von 35 Pfennig für die 45 Bogen starke Lieferung ermöglicht allen Kreisen, _ sich an der Subskription zu beteiligen.' Die Ausgabe der 50 Lieferungen soll regelmäßig alle 14 Tage erfolgen.

Soeben ist im Verlage von Hermann Seemann Nachfolger in Leipzig erschienen: Ludwig An­zengruber von Professor Dr. Sigismund Friedmann. Preis br. Mk. 5. Weit über die Litteraturkreise hinaus ge­winnt der österreichische Dramatiker und Erzähler Anzen­gruber'als einer der volWtümlichsten Dichter der Gegen­wart ivtmer größere Bedeutung. Die aediegene, feinsinnige Analyse seiner 'Dramen und Erzählungen, die der Sitte-

gleich mit vielen Proben seiner , jt. Tie großen Litteraturden5-

male: Nibelungenlied und Gudrun sind übersichtlich ge­schildert, wobei man allerdings einen Hinweis auf die modernen Nibelungendichtungen von Hebbel, Jordan imb

Mr. »27

lägltch außer SormtagS.

Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Hessische« Landwirt die Siebener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt.

Notattonüdruck u. Ver­lag der Brüh loschen Univers^Buch- u. Stein­druckerei (Pietsch Erdens Reboftioei. Expedition und Druckerei r

Schulstratze T. ilbrefl« für Depeschent

Anzeiger Gießen.

Kernsprechanschluß Nr. 5L

unseren Lesern ankündigten, ist inzwis geschritten. Heute liegen uns die Lieferungen 26 vor, deren Inhalt von der Hohenstaufenzeit bis zu den Anfängen der Romantik reicht. Sie umfassen also die mittelalter­liche und die klassische Blüteperiode unserer Nationallitte- ratur. Aus dem reichen Stoff können wir nur das Wichtigste hervorheben. Die großen Meister: Hartmann von Aue, Wolfram von (Achenbach und Gottfried von Straßburg treten uns m scharfer Charakteristik entgegen. Besonders

wie Napoleon 1806, um des Sieges gewiß zu sein. Die erste Hauptschlacht wird babei voraussichtlich bei Leipzig oder Weißenfels stattfinden. Sollten die Preußen dagegen nach Oberfranken Vordringen, so soll die französische Hauptarmee unter allen Umständen eine Schlacht (auch eine siegreiche!) vermeiden, vielmehr die Donau über­schreiten und bei Regensburg den Anschluß an die Oester- reicher suchen.

Tie Italiener waren zum Auftreten in erster Linie zunächst nicht besttmmt, sie sollten hauptsächlich die Okku­pation Südwestdeutschlands übernehmen.

Ter von hervorragenden Generalen entworfene und geprüfte Kriegsplan hält vor der Kritik nicht einen Augen­blick Stand; er würde für die Alliierten die größten Nieder­lagen zur Folge gehabt haben, weil alle seine Grundlagen falsch waren. Wir wissen heute, daß die französische Armee nach den Mobilmachungsvorarbeiten von Niel, die Leboeuf auf Treu und Glauben annahm, keineswegs am 16. Tage operationsbereit war. Tie Süddeutschen zählten damals zwei bayerische Armeekorps, je eine badische, eine württem- dergische und eine hessische Division; an ein freiwilliges Sich-Einschließen in Rastatt und Ulm war gar nicht zu denken. Nur durch zwei preußische Armeekorps verstärkt, waren sie der französischen Jnvasionsacmee schon numerisch überlegen und konnten es auf die Entscheidung ankommen lassen, die die Franzosen vermeiden sollten. Jedes Vor­gehen norddeutscher Streitkräfte vom Main her südwärts gegen Flanke oder Verbindungen der Franzosen hätte deren Offensive, die starke Abteilungen dagegen stehen lassen mußte, im höchsten Grade gefährdet.

In Bezug auf die Berechnung der preußischen Mobil­machung standen nach drei Wochen nicht, wie der Plan annimmt, nur drei bis vier preußische Armeekorps an der Saar, soirdern die gesamten deutschen Heere begannen den Einmarsch in Frankreich mit den Schlachten von Wörth und Spicheren, und genau am 45. Tage nach ausgesprochener Mobilmachung, an dem die französische Jnvasionsarmee in Nürnberg stehen sollte, siel die letzte Feldarmee des kaiser­lichen Frankreichs samt dem Kaiser bei Sedan. Natürlich waren bei veränderten Operationen der verbündeten An­greifer auch andere Gegenzüge erfolgt, aber daß die preu­ßische Armee, die man 1866 doch kennen gelernt hatte, rat- und hilflos hinter dem Thüringerwald abwarten würde, bis von allen Setten hi« Schlinge zugezogen wurde, das vvrauSzuseden war völlig unzulässig. König Wilhelm, Moltke uno BiLmarck hatten sich als andere Männer ge­zeigt wie Friedrich Wilhelm HL mit seinen Ministern und der Herzog von Braunschweig. Mit so willkürlichen Vor­aussetzungen ist freilich, leidet Krieg führen aus dem Papier.

Kein Zweifel, der Koalitionskrieg, an dem auch das dänische Heer in Verbindung mit einer fran­zösischen Flotte teilnehmen sollte, bezweckte, Die Ohnmacht und Zersplitterung des deutschen Volkes zu verewigen. Die militärrschen Grundgedanken für die Füh­rung des Krieges waren zwar völlig verfehlt und auf falschen Voraussetzungen ausgebaut, nichtsdestoweniger wäre der Kampf um unsere nationale Existenz gegen die Koa­lition von vier Staaten schwer und lang geworden, und, was das Schlimmste war, er hätte abermals zu einem Kampfe Deutscher gegen Deutsche, zu einem Ringen der aus 'einander angewiesenen Mächte Deutschland und Oester­reich geführt. Die politischen Folgen wären unter alten Umständen dem Auslände zu gute gekommen, denn auch

DeutscheThalia. Jahrbuch fürdas gesamte Bühnenwesen. Herausgegeben von Tr. F. Arnold Mayer. 1. Band. Wien, Wilhelm Braumüller. Der erste Versuch, ein kritisches Jahrbuch für das Theater zu schaffen. Die Berichte über deutsche und fremde Buhnen oer Gegen­wart sind sachlich ruhig, gut geschrieben und von gebil­detem Kunstversiand diktiert. Was an geschichtlichen Bei- ttägen und an Aufsätzen über die Praxis der Bühne ge­boten wird, ist gleichfalls nach Wert und Form zu loben. Nekrolog und Biographie bieten ein nützliches Nachschlage­mittel. Was aber für die Verbreitung des guten uifo tüchtigen Buches hinderlich sein dürfte, das ist einmal der etwas zu hoch gegriffene Preis, 8 Mark für das ganz geschmackvoll gebundene Exemplar. Tann nimmt u- E. der historische Teil einen zu großen Raum ein, und an Stelle der Berichte über die Theater von Bern, Brüssel und Bafel, die doch in der Kunstwelt mit Recht keine besondere Bedeutung besitzen, hätten wir solche Don Frankfurt a. M-, Dresden, Hamburg und Köln gewünscht. Wie unendlich viel mehr bedeuten dem gegenüber den berücksichtigten Bühnen von Breslau, Prag, Stuttgart und Weimar! Jedenfalls aber wünschen wir dem ersten Bande derDeut­schen Thalia" eine stattliche Reihe von Nachfolgern und ernpsehlen ihn allen Theaterfreunden.

Wagner vermißt. Daß der Verfasser die nun folgenden Uebergangsperioden aus dem Mittelalter zur Neuzeit den Meistersang, das Epigonentum, die Zeiten des Niederganges und des dreißigjährigen Krieges in gedrängter Kürze be­handelt, lediglich um die geschichtliche Entwickelung auf­zuzeigen, ist nur zu loben. Dadurch gewinnt er breiten Raum für die große Zeit unserer Klassiker. In ausführ­licher Darstellung treten die drei Dichterpaare: Klovstock und Wieland, Lessing und Herder, Goethe und Schiller hervor. Zugleich erhalten wir Inhaltsangaben von ihren Meisterwerken. Tie Ausstattung durch den Verlag (Muth- sche Verlagshandlung, Stuttgart) verdient Lob, ebenso der zweifache Druck, wodurch der Stoff an Uebersichtlichkett gewinnt. Das Werk soll in Bälde in zehn Lieferungen je 50 Psg. vollständig fein, und die neueste Zeit sehr ausführ­lich behandeln. Bei ihren inneren und äußeren Vorzügen wird die Storcksche Litteraturgeschichte eine Zierde sein für jedes deutsche Haus.

Der Lehrmeister im Garten und Kleine t i e r h o f ist der Titel einer in Leipzig im Verlage von Hachmeister & Thal neu erscheinenden beachtenswerten Garten- und Haustierzeitung. Vierteljahrspreis 1 Mark. Tie Redaktion liegt in den Händen von Dr. E S. Zürn, Heinr. Frhr. Schilling v. Canstatt, Tierarzt C. Hecker. Her- oorzuheben ist der mannigfaltige, reich illustrierte Inhalt sowohl auf gärtnerischem Gebiete, wie für Geflügel-, Hunde-, Kaninchen- überhaupt alle Tierliebhaber; ferner die ge­diegene Ausstattung. Tie RubrikenTer Gartenarzt" (von Schilling),2er Kleintierarzt" mit Krankheitö- und Sek­tionsberichten (Tierarzt Hecker» und derFragekasten" wer­den gewiß besonderes Interesse in den weitesten Kreisen finden. Die Leser unserer Zeitung erhallen von der Firma Hochmeister & Thal in Leipzig Probenummern gratis und franko.

Rußland hätte sich in den Kamps gemischt. Eine De­pesche Beusts an Metternich vom 20. Juli 1870 läßt dar­über keinen Zweifel; sie besagt in ihrem ganzen Inhalt:

Oesterreich wird getreu den Verpflichtungen, wie sie Ende vorigen Jahres festgestellt sind, dieSacheFrank- reichs wie jdie eigene betrachten und nach Mög­lichkeit zum Erfolge seiner Waffen beitragen. Aber unser Eintritt in die Aktion wird sofort den von Rußland nach sich ziehen, daS uns angreisen wird. Die Neutralität Ruß­lands hängt pon der unserigen ab. Wir werden also so lange neutral bleiben, bis es für Rußland die Jahreszett nicht mehr gestattet, die Truppen zu konzentrieren. Wir sprechen das Wort Neutralität mit Bedauern auS, aber eS i|t das einzige Mittel, unsere Rüstungen zu vollenden, ohne uns dem vorzeitigen Angriff Preußens oder Ruß­lands auszusetzen. Wir haben wegen feiner ansteckenden Kraft doppelt den Teutonismus des protestantischen Preußens zu fürchten, den es in Deutschland ausgenom­men hat.

Was heute jeder deutsche Zeitungsleser weiß, daß nämlich Frankreich feit 1866 zum Kriege gegen Preußen entschlossen war, weil es ein einziges und mächtiges Deutsch­land nicht dulden und seine Hegemonie aufrecht erhalten wollte, das war natürlich schon damals an den leitenden Stellen in Berlin bekannt. Wie weit man von den speziellen französischen Plänen Kenntnis hatte, bleibt dahingestellt. Kannte man die Pläne für 1871 auch nur annähernd, so hätte der leitende preußische Staatsmann, der aus falscher Friedensliebe zugewartet hätte, bis das Wetter von allen Seiten heraufzoa, die schwerste Verantwortung vor seinem Vaterlande und vor der Geschichte auf sich geladen. Preußen befand sich 1870 in der Sage wie Friedrich der Große 1756 der großen Koalition gegenüber ober wie in kleineren Verhältnissen die Buren im Oktober 1899 gegen­über England. Nur wenn man den Feinden znvorkam, war die Gefahr rasch und gründlich abzuwenden. f Wir wissen heute aus den Memoiren des Fürsten

Hohenzollern, daß Bismarck die spanische Thrvnkondida des Prinzen Leopold eifrig förderte, wenn er auch im Entferntesten daran dachte, daß sie zum KriegSar"^ werden könnte. Mer gerade sie brachte das ftanzö^.^ Wasser zum Sieden und die Veröffentlichung der Depesche zum Ueberkochen. General Lebrun sagt auSbiz^ lieb:Mehr als diese «Schmähung war es der Wille gesetzgebenden Körpers, der den Kaiser bewog, den schgu^ wiegenden Entschluß zum Kriege zu fassen. Man gC so weit, ihn der Feigheit zu beschuldigen und von feüu,7 Absetzung zu sprechen, wenn er nickt den Krieg erklärte/

Es war das feste, unwiderrufliche und äff entliehe Nein Bismarcks auf alle französischen Forderungen, daS ccks Funke ins Pulverfaß schlug.

'v MA W monatlich 7b Pf, viertelt,

GlchenerAMgerW General-Anzeiger ** °MW

Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

_ V ______ geigentell: Hans Beck.

Ker Kriegsplarr von 1871.

T-ie Verabredungen für den Krieg wurden zwischen dem Erzherzog Albrecht und dem französischen General Lebrun tm Monat Juni 1870 getroffen; darnach sollte der Krieg Mitte März 1871 gemeinsam von Frank­reich, Oesterreich und Italien begonnen wer­den. Ter Grund dafür lag darin, daß man glaubte, für die Niederwerfung Preußens etwa sechs Monate zu be­dürfen, die österreichischen und französischen Soldaten aber nicht einem Winterfeldzuge aussetzen zu dürfen, wegen des sehr kalt-n und nassen Klima» Preußens". Sodann fürchtete man nächtliche Unternehmungen einer feindseligen Bevölke­rung und glaubte bei den kurzen Tagen zur Einschränkung der Märsche genötigt zu sein. Mitte März sollten die ver­bündeten drei Mächte gleichzeitig also die Mobilmachung auLsprecken; da aber die österreichischen und italienischen Heere sechs Wochen Zeit bis zur Operationsbereitschaft brauchten, während man damals annahm, die französische Armes werde am 16. Tage schon die Grenze überschreiten können, so galt es, vier Wochen lang die entscheidenden Schläge zu verzögern. Nach dem Krregsplan sollten die französischen Bundesgenossen also zwar sechs Wochen lang neutral sein, aber so energisch rüsten, daß Preußensganze Aufmerksamkeit" und ein großer Teil seines Heeres ge­fesselt würde, während die französischen Operationen be­gannen. Daß König Wilhelm und Bismarck nicht die Männer waren, sich in dieser nicht gerade seinen Weise düpieren zu lasse», scheint der Man übersehen zu haben.

Tie Franzosen hatten also den Vortritt und sollten durch ihre Operationen wiederum die Preußen über das eigent­liche Ziel täuschen, indem drei Armeekorps in die bayerische Malz einrückten, während das Hauptheer von fünf Armee­korps in der Gegend von Straßburg den Rhein überschreitet mb seine Avantgarde am 17. Tage bisvor Kniebis oder iw Besitze dieser Stadt" vorschiebt. Am folgenden Tage stchen gar ganze vier Tivisionenin Kniebis", wo man wahrscheinlich reiche Proviantvorräte zu finden hoffte. (KriedrS ist ein armseliges kleines Dörfchen im obersten nördlichen Schwarzwald.) Von den Süddeutschen erwartete man, die badischen Truppen würden sich in Rastatt, die bäuerischen und württembergischen in Ulm einschließen lassen und bann toahrscheinlich in wenigen Tagen kapitulieren. Von Preußen wird angenommen, daß die Armeekorps 14 Tage brauchen, um tranSvortberett zu sein, und daß zwei Tage nötig sind, um eine Division abzutransportiereu. Daraus ergttvt sich dann, daß Preußen am 16. Tagekaum zwei Divisionen", am 22. etwa vier Armeekorps an der Saar oder frei Trier versammelt haben könne. Vor sechs Wochen so behauptet der Dian könne Preußen keine Offensive großen SttlS über die Saar beginnen. Beweis: 1866 wurde die preußische Mobilmachung Anfang Mai be­fohlen, erst nach sechs Wochen, am 16. Juni, drangen drei Tivisionen in «Sachsen ein, und noch eine Woche später über­schritten die Preußen erst die österreichische Grenze. Also braucht Preußen Heben Wochen, um feine Armee operativnssahig an der Grenze zu versammeln.

AlS das Wahrscheinlichste in Bezug auf die preußischen Operationen wird angenommen, daß die Preußen, doppell getäuscht, ihre Hauptmacht am oberen Main oder hinter dem Thüringer Wald versammeln und ein Nebenheer bei Tresden gelassen" würden. Nach sechs Wochen wird bie Bereinigung der Verbündeten auf der Linie Würzburg-Pilsen-Prag stattfinden, und sobald dies gelungen ist, braucht man nur so zu verfahren,

Vermischtes.

* München. 26. Sept. Ter nervenkranke 60jährige Schriftsteller Wilh. Eckstein von hier sprang gestern nachmittag in einer Anwandlung von Lebensmüdigkett von der Hackerbrücke auf ein Bahngeleise; er erlitt einen Ober- und Unterschenkelbruch, sowie Quetschwunden am Kopfe.

* Bern, 26. Sept- ^Der Zahntechniker Müller von Genf machte eine Tour auf den Berg Areux (Hochsavoyen, 2468 Meter hoch); er stürzte ab und wurde als Leiche gefunden. Er ist 56 Jahre alt und hinterläßt Frau und zwei Kinder.

Indde's y f 1 Seim

lerhifi ad preinrert Jsr n hibrot Casseler ihlrmfabrlk »een, Seitenweg 9, apalber 1. Hnl|.

ie nub tannw

SärF Ä Ätrtj Lchrämr,

iO

<;seüse

Njl * Ä rt

^Stammeln,vlottemtej gtnto u. Erwachsene iv unfl genommen, »xo a tu eckagen Mpem

nndMati

rurnpeu ati

* M S«*

a

Särae Ä et ÄutwahlsieU vorrcuiL h & MUeubirkif branchmchir. 86, W

. stiehlt «yn,.

etittrfotö 69 OttO 6d)nnf

einliiilz

MWw -